Übelkeit, Nervosität, Zittern wenn Termin bei Jobbörse stattfinden. Davor, inmitten und danach. Was tun? (1 Betrachter)

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N3dag

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Deswegen schreibe ich mich immer krank bei Terminen.
Bei meiner SB im JC ist das bisher nicht oft passiert.

Das wird wohl nicht lange so weiter gehen können oder? Was soll ich machen? Ständig AU bis medizinisches Gutachten? Und was wenn ich da keine Symptome habe? Dann bin ich geliefert.

Fühl mich einfach total angewiedert wenn ich in der Jobbörse bin.
Oder bei bestimmten Menschen und Gegenden.

Ich will mit denen auch nichts zu tun haben. Die sind einfach nur widerlich. Widerliche Menschen. Also die meisten.
 

Uhus

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Da bleibt dir wohl nur der Weg über Krankschreibungen, ärztliche Atteste und Gutachten, wenn du nicht sanktioniert werden und auf Geld verzichten willst.
 
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Das sind ganz normale Menschen im Jobcenter....
Hört sich eher nach allgemeinen Problemen im Umgang mit Menschen an, da bleibt nur der Weg über Krankschreibung. Neurologe, Psychologe, das übliche halt.
 

avrschmitz

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Was soll ich machen?
Kannst Du nicht einen Beistand mitnehmen?
Ständig mit AU wird auf Dauer nicht gut gehen.

Das sind ganz normale Menschen im Jobcenter....
Schwachsinn. Wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Aber so eine Behauptung war von niemand anders zu erwarten. Dort herrscht bei den meisten Willkür, durfte ich in den letzten 2 Jahren ausgiebig erleben.
 

Sowhat

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N3dag, mir ging es immer genauso. Ich kam vor Durchfal und Übelkeit dann immer kaum aus dem Haus und geschlafen habe ich die Nacht vor so einem Termin auch nicht. Aber ich hatte dann immer ein Brechtütchen in der Tasche, eine Notfalltablette dabei und ein Plastikfläschchen Wasser. Medain Vorteil war dann auch, dass ich mit dem Auto hinfahren konnte und nicht all zu weiten Weg hatte. In öffentlichen hätte ich das kaum überlebt, weil leicht schwindlig war mir auch immer.

Und nein ich habe sonst keine Probleme mit Kontakt zu Menschen, im Gegenteil bin recht extrovertiert.
Aber mir graute so furchtbar vor den Gestalten vor dem JC und dann den halben Kindern, die hinter ihrem Schreibtisch nun für immer über meine Existenz entscheiden durften. Schon der Satz "Ich muss sie in eine Maßnahme schicken" löste bei mir Weinkrämpfe und Herzrasen aus. Denn es waren grundsätzlich sinnlose Maßnahmen, die täglich waren und ein Jahr dauerten, damals. Ich bin dann irgendwann immer ziemlich krank geworden, zumal mir die anderen verzweifelten Menschen, bis oben hin voll Beruhigungsmitteln in den Maßnahmen (ich wurde immer in solche geschickt, weil man nicht wusste wo man eine kaufmännisch ausgebildete fast 50jährige mit GdB50 nach Schlaganfall hin tun sollte) so nett sie alle waren auch nicht gut taten.
Ich sah nur immer wie in einen Spiegel, ich in ein paar Jahren. Denn ich war ja damals erst kurz dabei.

Aber ich kann dich beruhigen, man gewöhnt sich an alles, der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier. In ein paar Jahren (falls du nicht hoffentlich früher wieder rauskommst aus dieser Maschinerie) hast du dich wirklich enigermassen daran gewöhnt. Am Besten ist es natürlich wrklich einen Beistand mitzunehmen.
Als ich über eine Erwerbslosenberatung meiner Stadt so einen Beistand gefunden hatte, das tat mir wirklich gut.
 
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