• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Ü60 die zwangsverrentung wird eingeleitet.

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#1
Hallo

Ende Jan. 2013 werde ich 63 Jahre alt.

Heute bekam ich folgendes Schreiben:
Vollzug des Sozialgesetzes II

Sehr geehrte Frau Hartzige,
zur Prüfung der Rentenanstragstellung teilen Sie bitte mit, ob bei Ihnen eine Schwerbehinderung vorliegt und legen evtl. entsprechende Nachweise bis 15.10. vor.

Auf Ihre Mitwirkungspflichten gem. ............ bla bla bla weisen sie hin.

Dann die übliche Drohung, wenn sie nicht, dann aber...................

Von Anfragen meinerseits bitten sie Abstand zu nehmen. Geschrieben in Fettschrift.

pffffffffffffft.
Ich habe ihnen geschrieben, ich bin nicht schwerbehindert,
sonst nix.
Kann mir nicht vorstellen, dass es da ein entrinnen gibt.
 
Mitglied seit
3 Okt 2012
Beiträge
71
Gefällt mir
16
#2
Ich sehe das so. Lieber mit Abzügen (in deinem Fall 8,4%) in Zwangsrente als bis zum regulären Renteneintritt (in deinem Fall 65J+4 Monate) auf das JC angewiesen sein. Oder glaubst du allen Ernstes, nochmal eine Tätigkeit im 1. Arbeitsmarkt zu finden? Falls ja, dann wünsche ich viel Glück.

PS: Als Rentnerin kannst du dein Einkommen mit Grundsicherung "aufstocken" oder gehst nebenbei auf 400-Euro-Basis arbeiten. Ab Regealtersrente darfst du dann unbegrenzt hinzuverdienen.
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#3
Ich sehe es schon so wie Du Brangelina (Pitt :icon_party:).
Bin mürbe, habe keinen Bock mehr auf den jobcenter Scheixx.
Bin nur gespannt ob es ohne Einbußen einhergeht. Habe keine Rücklagen - und vor dem Übergang schiss.
Brauche zumindest die Almosen monatlich.
 

Barrayar

Elo-User/in

Mitglied seit
2 Sep 2012
Beiträge
121
Gefällt mir
22
#5
Nicht ganz. Wenn ich mich nicht irre, so können die Rentner bis zu einer gewissen Betrag hinzu verdienen. Verdienen sie mehr, dann wird auf die Rente angerechnet. Das weiss ich noch von meinen Vater. In diesen Fall sollte man genau abklären wieviel man dazu verdienen darf ohne das es Abstriche bzw. angerechnet wird. Ist von Rententräger abhängig mit Zusatzverdienst
 

Oldmen

Elo-User/in
Mitglied seit
13 Okt 2009
Beiträge
167
Gefällt mir
29
#6
Stimmt nicht ! Die % te haben nichts mit dem Zuverdienst zu tun.

Auch wenn man/frau mit 63j in Rente geht Ist man Rentner. Erst wenn man dan als Rentner etwas dazu verdient ,und der Betrag übersteigt einen bestimmten Betrag wird das angerechnet. Dann kommt das Finanzamt.
 

Barrayar

Elo-User/in

Mitglied seit
2 Sep 2012
Beiträge
121
Gefällt mir
22
#7

Steamhammer

Elo-User/in

Mitglied seit
1 Okt 2012
Beiträge
1.505
Gefällt mir
364
#8
Ich sehe das so. Lieber mit Abzügen (in deinem Fall 8,4%) in Zwangsrente als bis zum regulären Renteneintritt (in deinem Fall 65J+4 Monate) auf das JC angewiesen sein. Oder glaubst du allen Ernstes, nochmal eine Tätigkeit im 1. Arbeitsmarkt zu finden? Falls ja, dann wünsche ich viel Glück.

PS: Als Rentnerin kannst du dein Einkommen mit Grundsicherung "aufstocken" oder gehst nebenbei auf 400-Euro-Basis arbeiten. Ab Regealtersrente darfst du dann unbegrenzt hinzuverdienen.
Eben. Da kann man doch Jeder und Jedem gratulieren, wenn er/sie "zwangsverrentet" wird. Ich gäbe was dafür, würde mir das JC das vorschlagen.
Ich würde eine Feier machen. Echt.
 

wolliohne

Elo-User/in
Priv. Nutzer/in
VIP Nutzer/in
Mitglied seit
19 Aug 2005
Beiträge
14.823
Gefällt mir
838
#9
Danke Oldman auch für mich sehr interessant,

auf jeden Fall Widerspruch einlegen !
 

SimdeB

Elo-User/in
Mitglied seit
26 Aug 2012
Beiträge
332
Gefällt mir
63
#10
also ich sehe das nicht so. :icon_evil::icon_evil::icon_evil::icon_evil: Ich würde mich gegen eine Zwangsverrentung wehren, einen Widerspruch einlegen!

Es kann doch nicht sein, dass man/frau bis 67 Jahren arbeiten muss und dann mit 63 Jahren Zwangsverrentet wird. Die Abzüge sind doch deutlich spürbar! Wenn das Alter schon auf 67 Jahren hoch gesetzt wurde, muss ich mit 63 Jahren auch noch eine Arbeit finden. Sonst ist das Ganze doch nur eine Verarsche um die Rente zu kürzen. Immerhin hast du dafür gearbeitet und deine Steuern bezahlt!!!!!

Den Nebenverdienst muss man/frau auch erst mal finden. Und wenn du krank wirst???

Ich bin gerade 60ig geworden und habe mich beim Rententräger beraten lassen. Das würde ich dir auch empfehlen und außerdem solltest du auf alle Fälle einen Widerspruch einlegen. Egal, wie die Sache dann ausgeht du sparst für jeden Monat 0,3% und kannst die Zwangsverrentung somit wenigstens noch um ein paar Monate ausdehnen.

Anders liegt die Sache natürlich bei Krankheit. Wenn du nicht mehr arbeiten kannst, würde ich auch in Rente gehen, aber wenn ich noch fit bin möchte ich den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen!

Das muss natürlich jeder für sich entscheiden...
Aber ob du dich mit einer Zwangsverrentung ohne Wehr besser stellst??? Ich weiß es nicht!!!

Viele Gruesse und halte uns mal auf den laufenden...
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#11
Vielen Dank erstmal für die Antworten, habe heute wenig Zeit die PDF vollständig zu lesen, aber morgen werde ich sie studieren.

Ich glaube ich bin ein *geschützter Altfall*.

Zitat:
Ausnahmen: „Altfälle“ und „Härtefälle“
Wer 63 oder 64 Jahre alt ist, bleibt trotzdem
von einer Zwangsverrentung verschont, wenn
es sich um einen „Altfall“ oder einen „Härtefall“
handelt.
Sie gelten als geschützter „Altfall“, wenn Sie
 spätestens am 1.1.1950 geboren sind
und Ihr Anspruch auf ALG II bereits vor dem
1.1.2008 bestand.....

Ich bin vom 1. Tag *Kunde* und am 28.01. geboren.

:icon_kinn:
 

biddy

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.368
Gefällt mir
4.579
#12
wenn Sie  spätestens am 1.1.1950 geboren sind
Du wurdest aber nach dem 1.1.1950 geboren und nicht vor bzw. am 1.1.
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#13
Ach biddy danke, wenn ich wenigstens mal die Amtssprache richtig deuten könnte. Schon bei der 58er Regelung war ich um 4 Wochen zu spät geboren.
Spätestens, danach, davor, sofort grrrrrrrr.
 

left

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mai 2006
Beiträge
1.242
Gefällt mir
69
#14
Eben. Da kann man doch Jeder und Jedem gratulieren, wenn er/sie "zwangsverrentet" wird. Ich gäbe was dafür, würde mir das JC das vorschlagen.
Ich würde eine Feier machen. Echt.
Nicht unbedingt Jeder und Jedem
Wenn die zu erwartende Rente kleiner gleich der Grundsicherung ist und man muss aufstocken, dann ab in die *RENTE*

Wenn die Abschläge (o,3 % pro Monat) dazu führen, dass man auf/unter die Grundsicherung fällt, dann würde ich es mir schon überlegen ob ich nicht gegen eine Zwangsverrentung kämpfe.
Daran denken dass von der RENTE auch noch Krankenkasse- und Pflegeversicherung-Beiträge gezahlt werden müssen.
 
E

ExitUser

Gast
#15
Hallo und guten Tag,
habe heute, passend zu diesem Thema, von der DRV folgende Auskunft bekommen. Jokecenter wollte mich in Zwangsrente schicken,haben das aber nicht weiter betrieben da ich weggezogen bin zu einem anderen Spasscenter.
 

Anhänge

Steamhammer

Elo-User/in

Mitglied seit
1 Okt 2012
Beiträge
1.505
Gefällt mir
364
#16
Hallo und guten Tag,
habe heute, passend zu diesem Thema, von der DRV folgende Auskunft bekommen. Jokecenter wollte mich in Zwangsrente schicken,haben das aber nicht weiter betrieben da ich weggezogen bin zu einem anderen Spasscenter.
Sei doch froh, mensch, wenn Du vom JC nicht mehr behelligt wirst. Würde zu gern mit Dir tauschen.
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#17
Thomé Newsletter aus 10/2012

6. Zwangsverrentung nur im Einzelfall / Antragstellung "Aufschiebende Wirkung" beim Widerspruch nutzen und sich wehren
===========================================
Ich möchte auf eine Veröffentlichung zur Zwangsverrentung hinweisen, in der zwei LSG – Entscheidungen zusammengefasst werden und klargestellt wird, dass es sich bei der Zwangsverrentung über einen behördlichen Antrag nach § 5 Abs. 3 SGB II um eine Ermessensentscheidung handelt, dass bei der Ermessensausübung der Gesamtfall, wie Abschläge in der Rente, geänderte Vermögensfreibeträge, keine Eingliederungsleistungen mehr zu betrachten sind und dass der Widerspruch gegen die behördliche Zwangsverrentung aufschiebende Wirkung entfaltet. Mehr gibt’s hier: http://www.freiepresse.de/BLICKDE/NACHRICHTEN/VOGTLAND/PLAUEN/zwangsverrentung-nur-im-einzelfall-artikel8113786.php
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#18
Alles gelesen und trotzdem immer noch planlos. Werde abwarten, nachdem ich das Schreiben an dickerBear gelesen habe.

Da ich mit Sicherheit nicht genügend Rente erhalten werde, mir die Grundsicherung im Alter ja auch verwehrt wird und ich bei der Sozialhilfe landen werde, stört mich am allermeisten, dass sie an meine drei Kinder rangehen werden.

Das will ich einfach nicht.
Oh man, hat man wirklich erst im Grab seine Ruhe?

Ach halt nen geschiedenen habe ich ja auch noch, er zahlt U-halt für Tochter, welche noch 1,5 Jahre braucht bis sie mit der Lehre fertig ist. Manno manno, bei dem werden sie es auch versuchen. Altes Scheidungsrecht.

Natürlich werde ich hier weiterschreiben was folgen wird.

:icon_pause:
 

SimdeB

Elo-User/in
Mitglied seit
26 Aug 2012
Beiträge
332
Gefällt mir
63
#20
... du musst, wie auch in allen Artikeln beschrieben, unbedingt einen Widerspruch einlegen !!! UND BEACHTE DIE ZEITLICHEN FRISTEN !!! Alles andere liegt dann sowieso nicht mehr in deiner Hand. TRAURIG - ABER REALITÄT !!!!
 

Purzelina

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2010
Beiträge
5.709
Gefällt mir
2.047
#21
Woher weißt du das? Hast du schon einen Antrag gestellt?
Weil die Grundsicherung im Alter erst ab Altersgrenze 65 Jahre gewährt wird. Die Zwangsverrentung durch das Jobcenter aber schon mit 63 Jahren möglich ist.
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#22
Hier steht das Brangelina:

Zwangsverrentung nur im Einzelfall - Freie Presse

Zitat:
Die in § 12a SGB II ab dem 01.01.2008 statuierte Zwangsverrentung bringt für die Betroffenen erhebliche Nachteile mit sich, so wird die Rente für jeden Monat, den sie vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen um 0,3 Prozent gekürzt - und das lebenslänglich. Bei einem Rentenbeginn mit 63 (statt 67) beträgt die Kürzung 14,4 Prozent. Mit der Rente wird man aus dem "Leistungssystem SGB II" komplett ausgeschlossen. Dann erhält man auch keine "Eingliederungshilfen" mehr. Ohne diese Hilfen haben Ältere aber oftmals keine Chance, eine Beschäftigung zu finden. Bei nicht existenzsichernden "Mindest"-renten kann weder ergänzend ALG II noch "Grundsicherung im Alter" bezogen werden. Bei einer noch niedrigeren Rente bleibt nur die Sozialhilfe (Kapitel 3 SGB XII). Dann können aber die Kinder der Antragsteller zur Finanzierung herangezogen werden ..............


Ich werde Widerspruch einlegen piafre13, obwohl ich Bammel habe vor allem. Noch *darf* ich etwas warten und mich durchlesen, die Sache rollt gerade an.
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#23
Boah da steht jetzt Kürzung 14,4 % ??????????????????????????
 

Purzelina

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2010
Beiträge
5.709
Gefällt mir
2.047
#24
Die Aussage "Zwangsverrentung nur im Einzelfall" teile ich nicht. Sicher gibt es Fälle, die man nicht zwangsverrenten kann, für die Mehrheit ab Jahrgang 1950 wird es aber eher die Regel sein. Die wenigsten ALG2-Empfänger mit 63 haben zum Beispiel noch einen sozialversicherungspflichtigen Job oder die Aussicht darauf.

Das sollte aber auf keinen Fall davon abhalten, den Rechtsweg zu beschreiten.
 

left

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mai 2006
Beiträge
1.242
Gefällt mir
69
#25
Boah da steht jetzt Kürzung 14,4 % ??????????????????????????
jau, 4 Jahre = 48 Monate früher in Rente mal o,3% Abzug/Monat
macht 14,4% weniger.
und...abzüglich der errechneten Rente nämlich: Krankenkassen- und Pflegeversicherungs-Beitrag.

Für den Rest dieses schönen RentnerInnen-Daseins ist nur noch Party angesagt. :cool:
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#26
Das will ich einfach nicht.
Oh man, hat man wirklich erst im Grab seine Ruhe?

Dann warte mal auf das Sozialamt..... die folgen dir bis "unter" den Sargdeckel....bei evtl. Bestattungskosten.
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#29
Ich habe Schiss, wenn sie von meinen Kindern Geld wollen. Bisher ist das Verhältnis ok, aber sie werden mich hassen, wenn der Staat meinetwegen auf sie zu kommt.
 
E

ExitUser

Gast
#30
Ich habe Schiss, wenn sie von meinen Kindern Geld wollen. Bisher ist das Verhältnis ok, aber sie werden mich hassen, wenn der Staat meinetwegen auf sie zu kommt.
Der Staat wird auf dich zukommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Also stellt euch darauf ein. Sprich mit deinen Kindern darüber. Macht euch schlau. Ich bin immer in Buchhandlungen gegangen und habe Gesetzestexte studiert. Es geht nämlich um die Unterhaltspflicht nach oben. Das heißt Kind muss Elternteil oder beide Unterhalten. Ich darf dich da ersteinmal beruhgien. Ist mit wesentlich höhren Freibeträgen ausgestattet gegenüber dem Kindsunterhalt. Ausserdem darf der Geber nicht selbst hilfebedürftig werden. Also ruhig Blut. Keine Suppe wird so heiß gegessen, wie gekocht.
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#31
Ich habe Schiss, wenn sie von meinen Kindern Geld wollen. Bisher ist das Verhältnis ok, aber sie werden mich hassen, wenn der Staat meinetwegen auf sie zu kommt.
Elternunterhalt ab Betrag im SGB XII :

Bereinigtes Einkommen: 1500 € (plus das darüber liegende Einkommen zur Hälfte) sind frei bei Kindern die Single sind.
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#32
Dann werde ich meine Kinder jetzt schnell verheiraten. :icon_smile:

Bin dabei zu versuchen, jetzt alles lockerer anzugehen.
Meine Söhne verdienen entschieden zu viel für das Pack und meine Tochter wird in einem Jahr nachziehen.

Das sie mitzahlen wäre *nur* bis zur Regelsaltersrente 65 J. plus 3 Monate und dann bekäme ich auch die Grundsicherung für Rentner? oder bleibt die Sozialhilfe mein Leben lang? dann :icon_sad:
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#33
Ne.... bzw. ja hast du richtig erkannt....dann wäre 4. Kapitel maßgebend...mit entsprechend anderen (höheren Grenzen)

Sozialhilfe wäre beides...also HzL bis 65 plus Monate wäre 3. Kapitel...... und danach bei Grundsicherung eben wie o.a.

§ 43 SGB XII Besonderheiten bei Vermögenseinsatz und Unterhaltsansprüchen

(1) Einkommen und Vermögen des nicht getrennt lebenden Ehegatten oder Lebenspartners sowie des Partners einer eheähnlichen oder lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaft, die dessen notwendigen Lebensunterhalt nach § 27a übersteigen, sind zu berücksichtigen; § 39 Satz 1 ist nicht anzuwenden.
(2) Unterhaltsansprüche der Leistungsberechtigten gegenüber ihren Kindern und Eltern bleiben unberücksichtigt, sofern deren jährliches Gesamteinkommen im Sinne des § 16 des Vierten Buches unter einem Betrag von 100 000 Euro liegt. Es wird vermutet, dass das Einkommen der Unterhaltspflichtigen nach Satz 1 die dort genannte Grenze nicht überschreitet. Zur Widerlegung der Vermutung nach Satz 2 kann der zuständige Träger der Sozialhilfe von den Leistungsberechtigten Angaben verlangen, die Rückschlüsse auf die Einkommensverhältnisse der Unterhaltspflichtigen nach Satz 1 zulassen. Liegen im Einzelfall hinreichende Anhaltspunkte für ein Überschreiten der in Satz 1 genannten Einkommensgrenze vor, sind die Kinder oder Eltern der Leistungsberechtigten gegenüber dem Träger der Sozialhilfe verpflichtet, über ihre Einkommensverhältnisse Auskunft zu geben, soweit die Durchführung dieses Buches es erfordert. Die Pflicht zur Auskunft umfasst die Verpflichtung, auf Verlangen des Trägers der Sozialhilfe Beweisurkunden vorzulegen oder ihrer Vorlage zuzustimmen. Leistungsberechtigte haben keinen Anspruch auf Leistungen nach diesem Kapitel, wenn die nach Satz 2 geltende Vermutung nach Satz 4 und 5 widerlegt ist.


Sonst Minimina fragen.... eine Koryphäe des gesamten Rechts!!!!
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#35
Gestern mal mit meinen Kindern bischen darüber gesprochen. Sie meinten: mach Dir keine Sorgen, das kriegen wir schon, sie würden einfach die Post vom Sozialamt nicht aufmachen.
Das bringen die, das weiss ich. :icon_twisted:
 
E

ExitUser

Gast
#36
Warum so viel Ängste ?

Ist Deutschland ein geheiligtes Land ?

Mit kleiner 500,00 € Rente ist man in manchen Ländern ein König !

Ich erwarte mit großer Freude auf den Bescheid das ich am 01.04. 2013 in Rente gehen kann .

Bis dahin wird die Wohnung komplett aufgelöst . Und ich bin frei von jeglicher Ortsbeschränkung !

Endlich wieder Frei Frei Frei Frei Frei Frei! :icon_klatsch:
 
E

ExitUser

Gast
#37
@con_er49

Was für Länder meinst du denn, in denen man für 500 Euro monatlich "wie ein König" leben kann? Leben unter einigermaßen erträglichen Umständen, also mit einer halbwegs geordneten Infrastruktur, Krankenversorgung und ähnlichem?

Vor allem auch Länder, in denen du als Auswärtiger willkommen sein wirst und keine Probleme haben wirst, bei 500 Euro Monatsbezügen eine permanente Aufenthaltserlaubnis zu bekommen?

Stammen deine Erkenntnisse aus eigenem aktuellen Erleben (beispielsweise einem längeren Aufenthalt in einem dieser Länder) oder nur aus der Medienberichterstattung?

Würde mich wirklich mal interessieren.
 

Purzelina

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2010
Beiträge
5.709
Gefällt mir
2.047
#38
Die Lebensverhältnisse der Menschen sind verschieden. Während der eine sehnsüchtig auf vorzeitige Rente mit Abschlägen wartet, will ein anderer dies mit allen Mitteln verhindern und bis zur regulären Altersgrenze ALG2 beziehen.
 

Holger01

Elo-User/in

Mitglied seit
26 Jan 2012
Beiträge
1.399
Gefällt mir
564
#39
Ich gehöre zu den Sehnsüchtigen auf Rente mit Abschlägen.

Und zwar, weil ich dadurch ein Grundeinkommen habe ohne jegliche weitere Pflichten und Zwänge.

Daneben werde ich mir immer etwas dazuverdienen (müssen), solange es geht.

Aber die Rente hinauszögern, um Abschläge zu vermeiden, nützt bei mir nichts, weil die Rente mit und ohne dafür zu niedrig ist.
 

SimdeB

Elo-User/in
Mitglied seit
26 Aug 2012
Beiträge
332
Gefällt mir
63
#40
@Holger01:
Ich gehöre zu den Sehnsüchtigen auf Rente mit Abschlägen.

... ich wünsche dir das von ganzem Herzen!!!
Aber wenn die Rente nicht reicht zum Leben wirst du weiterhin auf staatliche Hilfe angewiesen sein oder auf ein 400 Euro Job.
Und Grundsicherung kannst du erst ab 65 (oder vielleicht noch später ???) beantragen. Ein Zucker schlecken wird das auch nicht!

Ich habe verdammt Angst vor dem was auf mich zu kommt...
 

Christi

Elo-User/in
Mitglied seit
22 Apr 2010
Beiträge
481
Gefällt mir
124
#41
Alles gelesen und trotzdem immer noch planlos. Werde abwarten, nachdem ich das Schreiben an dickerBear gelesen habe.

Da ich mit Sicherheit nicht genügend Rente erhalten werde, mir die Grundsicherung im Alter ja auch verwehrt wird und ich bei der Sozialhilfe landen werde, stört mich am allermeisten, dass sie an meine drei Kinder rangehen werden.

Das will ich einfach nicht.
Oh man, hat man wirklich erst im Grab seine Ruhe?

Ach halt nen geschiedenen habe ich ja auch noch, er zahlt U-halt für Tochter, welche noch 1,5 Jahre braucht bis sie mit der Lehre fertig ist. Manno manno, bei dem werden sie es auch versuchen. Altes Scheidungsrecht.

Natürlich werde ich hier weiterschreiben was folgen wird.

:icon_pause:
Ich habe schon mit 16 Jahren meine Mutter mit meinem bisschen
Lehrlingsgehalt unterstützen müssen.Das war vor über 30 Jahren.
Warum sollen die Kinder nicht auch mal im Notfall einspringen für die Eltern wenn diese in Harz 4 sind ?
 

Purzelina

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2010
Beiträge
5.709
Gefällt mir
2.047
#42
Warum sollen die Kinder nicht auch mal im Notfall einspringen für die Eltern wenn diese in Harz 4 sind ?
Weil man das als Eltern vielleicht nicht ertragen kann? Ein Leben lang gearbeitet und plötzlich nur auf Grund von Arbeitslosigkeit dauerhaft auf die Unterstützung der Kinder angewiesen sein?
 

Rwasser

Elo-User/in
Mitglied seit
11 Dez 2007
Beiträge
352
Gefällt mir
81
#43
Weil man das als Eltern vielleicht nicht ertragen kann? Ein Leben lang gearbeitet und plötzlich nur auf Grund von Arbeitslosigkeit dauerhaft auf die Unterstützung der Kinder angewiesen sein?

Und weil bei Hartz 4 solche Unterstütungszahlungen angerechnet werden.
 
E

ExitUser

Gast
#44
@con_er49

Was für Länder meinst du denn, in denen man für 500 Euro monatlich "wie ein König" leben kann? Leben unter einigermaßen erträglichen Umständen, also mit einer halbwegs geordneten Infrastruktur, Krankenversorgung und ähnlichem?

Vor allem auch Länder, in denen du als Auswärtiger willkommen sein wirst und keine Probleme haben wirst, bei 500 Euro Monatsbezügen eine permanente Aufenthaltserlaubnis zu bekommen?

Stammen deine Erkenntnisse aus eigenem aktuellen Erleben (beispielsweise einem längeren Aufenthalt in einem dieser Länder) oder nur aus der Medienberichterstattung?

Würde mich wirklich mal interessieren.
Fakt ist doch bei H4 oder Minirente =

Reisefreiheit unmöglich da bei H4 bis auf drei Wochen eingeschränkt ! Von den Fahrtkosten die man sich auch nicht leisten kann mal abgesehen !

Ist man mit zusätzlichen Wohngeld besser gestellt ?

Kann man sich dadurch gesellschaftliches Leben leisten . Oder dient es nur noch den lebenserhaltenden Funktionen !

Ein Dach über dem Kopf + Verpflegung + Tafel erzeugt nur den Wunsch bald Tot zu sein . Denn mit Leben hat das nichts mehr zu tun !

Soziales Leben kann man sich nicht kaufen !
--------------------------
Als Flaschensammler habe ich mehr Zuspruch erhalten als ich je vermutet hätte = " Da findest du noch eine . Warte einen Moment dann kannst du die noch mitnehmen " . Wortlos überreicht mir eine Passantin eine Flasche weil sie mitbekommen hat das ich Flaschen suche .

Erst wenn man ganz unten ist kann man einen Berg besteigen ! :icon_daumen:
 
E

ExitUser

Gast
#45
@con_er49

Das mag alles so sein, hat aber mit meiner Nachfrage nichts zu tun.

Deshalb nochmal: in welchen Ländern kann man deiner Meinung nach mit 500 Euro monatlich "wie ein König" leben, bei akzeptablen Lebensumständen und ohne rechtliche (Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis) oder gesellschaftliche (Unwillkommenheit bei der einheimischen Bevölkerung) Probleme?

Das würde sicher nicht nur mich, sondern auch viele andere hier sehr interessieren.
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#46
Ich habe schon mit 16 Jahren meine Mutter mit meinem bisschen
Lehrlingsgehalt unterstützen müssen.Das war vor über 30 Jahren.
Warum sollen die Kinder nicht auch mal im Notfall einspringen für die Eltern wenn diese in Harz 4 sind ?
Mir ist es wirklich unangenehm und in mir sträubt sich alles dagegen. Meine Kinder und ich sind immer noch füreinander da, auf freiwilliger Basis.
Der staatl. Zwang macht mir Angst, der *Notfall* würde 2 Jahre andauern, bis ich in die Grundsicherung für Alte fallen würde.

Hab neulich mal in der Gemeinde meiner Stadt, Rentenstelleantragshilfe, angerufen und sie wollten mir weismachen Zwangsrente mit 63 gäbe es nicht, ich bekäme die Altergrundsicherung, sie wissen tatsächlich nichts davon.

Blöde Beamte halt. :icon_kotz:
 
E

ExitUser

Gast
#47
@gurkenaugust = Das würde sicher nicht nur mich, sondern auch viele andere hier sehr interessieren.
Wer sich dafür wirklich interessiert findet genug Seiten sich zu informieren !

Eines steht für mich zu 100% fest . Wenn mein Rentenanspruch anerkannt wurde werde ich zum besagten Termin meinen Haushalt komplett auflösen .

Was dann passiet ....:icon_pause:
 

alf53

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Jun 2005
Beiträge
209
Gefällt mir
22
#48
Ich habe einmal bei meiner SB angefragt, ob ich dann mit 63 in Rente gehen muss, denn ich bin ja auch schon 61 und mit Arbeit ist ja da nichts mehr.
Die sagte mir ganz klipp und klar, es kann sie niemand zwingen, vorzeitig in Rente zu gehen.
Was soll man von dieser Aussage nun halten?
 

Holger01

Elo-User/in

Mitglied seit
26 Jan 2012
Beiträge
1.399
Gefällt mir
564
#49
Nichts.

Warum gibt sie dir das nicht schriftlich, das wäre dochmal interessant.
 

silvie0035

Elo-User/in

Mitglied seit
2 Sep 2011
Beiträge
483
Gefällt mir
101
#50
Ich habe Schiss, wenn sie von meinen Kindern Geld wollen. Bisher ist das Verhältnis ok, aber sie werden mich hassen, wenn der Staat meinetwegen auf sie zu kommt.

Das fände ich aber traurig! Ich habe damit keine Problem, habe immer hart gearbeitet gespart und habe schon jetzt nach Scheidung ein feudales neu gebautes, abgezahltes Haus meinem EX überlassen, dass zu meinem Kind übergeht aus 2. Ehe. Dann zahle ich selbst heute noch als Hartzerin € 130,- das Geld fehlt mir total, bedeutet noch mind. 6 Jahre wo Tochter studiert weiter gemolken zu werden.
Meine große Tochter habe ich durch Kontakte bei der R+V Versicherung untergebracht, dort bekommt sie alle 2 Jare €80,- Gehaltserhöhung, 14. Monatsgehalt usw. Denen geht es Dank ihrer Lernfähigkeit, Lernbereitschaft und mir heute hundertmal besser wie mir. Ich musste mit 15.anfangen in die Lehre zu gehen und habe bis vor 2 Jahren noch tägl. 15Std. geschuftet und Kohle gemacht, bis die Wirtschaftskriese auch mich dahinraffte. Da meine kleine tochter, bzw. Ex mir sogar den Gerichtsvollzieher ins Haus schickte, als ich arbeitslos wurde und mal nicht sofort den Unterhalt zahlen konnte, meine Tochter dass Verhalten zumindest duldet, ich bot ihr an bei mir im Haus zu leben, Vati müßte dann mal fett zahlen, weil er heute Job hat 2 ETW,gen, Erspartes auf dem Konto, bekommt alleine schon nur vom Ersparten 450,-€ Zinsen im Monat, so hätte ich dann eben den Naturalunterhalt geleistet und Ex mal in € abdrücken können, bei seinem finanziellen Stand hätte ich meiner Tochter dann auch jedes Jahr Urlaub, usw. finazieren können, mit der Kohle meines Ex! Aber die Kids kapieren das ja gar nicht, dass man alleine mit dem Kindergeld und dem Unterhalt, ich zahlte zuvor 390,-€ vor Hartz4 gut leben kann, vor allem wenn man Mietfreies Wohnen hat. Hätte sie bei mir gewohnt, ich den satten vor allem nach seinem Verdienst erhöhten Unterhalt kassiert, dann hätte ich es ihr auch ermöglichen können, 3 Wochen Florida, 3 Wochen Frankreich, usw. um die Welt zu tingeln und dass mit gerade mal 16-17 jahren. Alles mit meiner Kohle und dem Kindergeld.
Deswegen gehe ich davon aus, bin immer für meine Kids dagewesen, habe bis zum Schluss gezahlt, dann zahlen die selbstverständlich, so wie auch bei den Ausländern üblich, da ist diese Gang und gäbe, für mich ihren Opolus, damit habe ich null Probleme, die tun das dann sehr gerne, endlich mal zurückgeben den Eltern was die auch für sie getan haben. Sie in eine besseren Zukunft eingebettet, da sollte es selbstverständlich sein, dass sie für Dich zahlen. So sehe ich das heute zumindest!:icon_klatsch:
Ich will Fähnchen in die Luft blasen!:icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
#52
@ silvie0035 , wenn ich alles richtig gelesen habe hast du immer auf der Sonnenseite des Lebens gestanden .

Flachensammeln ein Fremdwort . 0.25€ ein Glücksgriff scheint weitab von der Realität .

Oder habe ich alles falsch verstanden ? :icon_kinn:
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#53
Naja silvie, dass sie mich hassen werden war übertrieben. Habe mit ihnen gesprochen, wir bekommen das alle zusammen hin. Hoffe ja sehr, sie nehmen dann meinen Ex in die Mangel (ruhig bleiben ihr Männer hier, er hat genügend).

Wenn Du von Deinem Hartz IV 130 monatl. zahlen kannst (hast Du noch ein Zusatzeinkommen?) ist das ja schön, ich könnte es nicht, da meine Almosen für den täglichen Bedarf und auch mal ein größerer Gegenstand, den ich in Raten abzahle (neulich erst ein neuer Laptop), draufgeht. Hat wohl irgendwas mit dem persönlichen Anspruch zu tun.

Ich war 24 h täglich für meine Kids da, ohne 15 Stunden tägl. dafür zu arbeiten (würde ich sowieso nie tun, 8 reichen im Notfall). Auch sie stehen im Leben und das gut.
Trotzdem hätte ich selbst gerne Unabhängigkeit von der Familie, reicht mir schon die Staatsknechterei.

Schönes Woende für alle - Party is :icon_party:
 

left

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mai 2006
Beiträge
1.242
Gefällt mir
69
#54
Auszugsweise
Wenn Du von Deinem Hartz IV 130 monatl. zahlen kannst (hast Du noch ein Zusatzeinkommen?) ist das ja schön, ich könnte es nicht, da meine Almosen für den täglichen Bedarf und auch mal ein größerer Gegenstand, den ich in Raten abzahle (neulich erst ein neuer Laptop), draufgeht. Hat wohl irgendwas mit dem persönlichen Anspruch zu tun.
Wer angeblich 130,00 EURO monatlich zahlen kann, hat irgendwo irgendwie Geld (unterm Kopfkissen? im Garten vergraben? im Keller?) gebunkert/versteckt.
Aber aufgepasst dass die Erschleichung von Sozialleistungen nicht bekannt werden. Oder besser doch?
Außer dass es den Kindern freut und der Mutter silvie0035 ein gutes Gewissen macht, wird gleichzeitig auch der Öffentlichkeit suggeriert, dass die Hartz4ler von dem Geld auch noch 130,00 EURO sparen und abgeben können und ":icon_party:Trallala :icon_party: " es geht einem Hartz4ler doch so gut.

Sicherlich gibt es auch Menschen in diesem Land die sich mit HARTZ4 wohlfühlen, aber das kann ich schon nicht mehr hören, den Exkrementenhaufen.
 

alvis123

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
23 Aug 2009
Beiträge
2.009
Gefällt mir
398
#55
Auszugsweise


Wer angeblich 130,00 EURO monatlich zahlen kann, hat irgendwo irgendwie Geld (unterm Kopfkissen? im Garten vergraben? im Keller?) gebunkert/versteckt.
Aber aufgepasst dass die Erschleichung von Sozialleistungen nicht bekannt werden. Oder besser doch?
Außer dass es den Kindern freut und der Mutter silvie0035 ein gutes Gewissen macht, wird gleichzeitig auch der Öffentlichkeit suggeriert, dass die Hartz4ler von dem Geld auch noch 130,00 EURO sparen und abgeben können und ":icon_party:Trallala :icon_party: " es geht einem Hartz4ler doch so gut.

Sicherlich gibt es auch Menschen in diesem Land die sich mit HARTZ4 wohlfühlen, aber das kann ich schon nicht mehr hören, den Exkrementenhaufen.
Hi left...

...wenigstens einer, der noch nachdenkt und nicht jeden Unsinn hier für bare Münze nimmt.:icon_klatsch::icon_daumen:

Ich war lang genug alleinerziehend, aber so 'nen Quatsch hab ich noch nicht gehört.:icon_party:

MfG
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#56
Seit 4 Tagen bin ich nun 64 und habe bisher keine Aufforderung bekommen, die Zwangsrente zu beantragen.
Jobcenter wollte im Okt. letzten Jahres nochmals den Rentenverlauf und bis jetzt habe ich nichts mehr gehört.
Habe richtig gezittert bis zum heutigen Tage. Ich will die Zwangsrente nicht, nicht, dass meine Kinder deshalb herangezogen werden usw.

Bin ich also durch und kann im Mai 2015 ganz regulär in Altersrente gehen? Unsicher bin ich immer noch irgendwie. Traue dem *Frieden* nicht.
Trotz allem freue ich mich, wohl nicht dabei zu sein.

:icon_party:
 

Purzelina

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2010
Beiträge
5.709
Gefällt mir
2.047
#57
Die haben dich nicht auf dem Schirm, das kommt schon mal vor. Deine Devise sollte jetzt sein, immer schön unauffällig verhalten bis zur Regelaltersrente.
 

SimdeB

Elo-User/in
Mitglied seit
26 Aug 2012
Beiträge
332
Gefällt mir
63
#60
Seit 4 Tagen bin ich nun 64 und habe bisher keine Aufforderung bekommen, die Zwangsrente zu beantragen.
Jobcenter wollte im Okt. letzten Jahres nochmals den Rentenverlauf und bis jetzt habe ich nichts mehr gehört.
Habe richtig gezittert bis zum heutigen Tage. Ich will die Zwangsrente nicht, nicht, dass meine Kinder deshalb herangezogen werden usw.

Bin ich also durch und kann im Mai 2015 ganz regulär in Altersrente gehen? Unsicher bin ich immer noch irgendwie. Traue dem *Frieden* nicht.
Trotz allem freue ich mich, wohl nicht dabei zu sein.

:icon_party:
Das freut mich auch!
Und wenn doch noch was kommen sollte, dann kannst du dich mit "Widersprüchen" bis zu deiner regulären Renteneintrittszeit retten.

Achte aber auch auf die neuen Vermögenswerte beim Eintritt in die Rente. Gilt aber nur, falls du mit Grundsicherung aufstocken musst.

*Pssst*
Und viel Glück weiterhin ...
 

Christi

Elo-User/in
Mitglied seit
22 Apr 2010
Beiträge
481
Gefällt mir
124
#61
Die haben dich nicht auf dem Schirm, das kommt schon mal vor. Deine Devise sollte jetzt sein, immer schön unauffällig verhalten bis zur Regelaltersrente.
Das weis man nie ob die einem auf dem Schirm haben:eek:
Mir haben sie ( Jobcenter) mit fast 62 Jahren gerade eine fette EGV
verabreichen wollen mit allem Pi Pa Po Zeitarbeit ,endlos viele Bewerbungen usw.Obwohl ich eine 450€ Job habe!
Die EGV unterschreibe ich natürlich nicht.
Also : Man soll sich nie 100 % sicher sein, das man vor den Jobcenterleuten seine Ruhe hat.
 
E

ExitUser

Gast
#62
Glückwunsch schon 3,6% von deiner Rente gerettet. Du weisst jeder Monat zählt für dich mit 0,3% mehr von deiner künfitgen Rente .:icon_klatsch::icon_klatsch::icon_daumen:
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#64
Sodele, schon fast vergessen, ich kann das hier nun abschließen.

Nichts mehr gehört vom Jobcenter, habe ruhig abgessen, bis dieses Jahr Anfang Nov., Aufforderung zum Rentenantrag.

Habe ich gemacht und gestern schon den Rentenbescheid - Bewilligung für die

Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit

erhalten.

Ende Januar 2015 werde ich 65 Jahre alt, die Rente beginnt am 1.2.15, Fortzahlungsantrag Jobcenter für 1 Monat, bis 31.1.15 bewilligt. Also alles nahtlos, mit Zahlungslücke. :icon_motz:Hier werde ich mit einem zweckgebundenen Privatdarlehen aufgefangen.

Ich gehe mit 1,6 % Abschlag in Rente, ca. 8,50 Euro monatl. weniger. Mir egal, ich hatte keine Lust mehr um die letzten 4 Monate bis Mai 2015 mit dem Jobcenter rumzuwursteln.

Ich brauche nicht in die Grundsicherung für Alte, oder die Sozialhilfe, falls kein Mehrbedarf auf mich zukommen sollte.
Bin wenige Nettoeuro über dem Hartz IV Satz plus Mietkosten und werde somit Wohngeld beantragen und davon die Rundfunkgebühren :icon_motz:bezahlen.
Finanziell somit fast alles beim alten, reicher werde ich nicht.

So heisst es nun weiterkrebseln, jedoch mit einem gewissen, wieder erworbenem Freiheitsgefühl und nein, niemand will was von meinen Kindern, was mir so wichtig ist.
Vielleicht finde ich ja einen kl. lukrativen Job, der mir Spaß macht. Jetzt lohnt es sich ja wieder.

Das Elo-Forum ist zu einem Teil meines Online *Lebens* geworden und ich werde mit Sicherheit dieses Verbrechergesetz und die Schicksale dahinter, hier weiter verfolgen.

Danke für alles. :icon_knutsch:
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
#65
Bringt das hier jemand vielleicht was? PDF zum Thema Zwangsverrentung entdeckt.

"Wegweiser durch den Amtsdschungel" v. Widerspruch e.V. Sozialberatung Bielefeld

Stand Februar 2014

blinkt mich gerade so an: Rente wird zum Monatsende gezahlt während Alg II schon zum Monatsanfang eingestellt würde. Auf S. 131 im PDF, da steht auch nochmal was von den Prozenten betreffs Kürzungen

wollte es nur mal einstellen

http://widerspruch-sozialberatung.d...uch 2014 - Altersrente-Zwangsverrentung-s.pdf

§12a SGB II ist wohl entscheidend. WENN ab dem 63. Lebensjahr ein Anspruch auf vorgezogene Altersrente besteht, könne das JC den Antrag bei der RV sogar selbst stellen :icon_surprised:
 

Purzelina

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2010
Beiträge
5.709
Gefällt mir
2.047
#67
Gratulation

Der Abschnitt zwischen Vollendung des 65. Lebensjahres und dem tatsächlichen gesetzlichen Rentenbeginn 65+ scheint heikel.

Ein mir bekannter LE bekam im September mit Vollendung des 65. Lebensjahres urplötzlich keine Leistung mehr. Sehr viel später kam ein Einstellungsbescheid: Wegfall der Hilfebedürftigkeit.

Beim Eilverfahren vor dem SG stellte sich heraus, die SB dachte, dass mit 65 Jahren endgültig Schluss mit dem ALG2 sei. :biggrin:
 

jockel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2006
Beiträge
6.044
Gefällt mir
1.347
#68
Hallo

Ende Jan. 2013 werde ich 63 Jahre alt.

Heute bekam ich folgendes Schreiben:
Vollzug des Sozialgesetzes II

Sehr geehrte Frau Hartzige,
zur Prüfung der Rentenanstragstellung teilen Sie bitte mit, ob bei Ihnen eine Schwerbehinderung vorliegt und legen evtl. entsprechende Nachweise bis 15.10. vor.

Auf Ihre Mitwirkungspflichten gem. ............ bla bla bla weisen sie hin.

Dann die übliche Drohung, wenn sie nicht, dann aber...................

Von Anfragen meinerseits bitten sie Abstand zu nehmen. Geschrieben in Fettschrift.

pffffffffffffft.
Ich habe ihnen geschrieben, ich bin nicht schwerbehindert,
sonst nix.
Kann mir nicht vorstellen, dass es da ein entrinnen gibt.
Die Arbeitsagenturen und Jobcenter hüten sich, die in Watte gepackte, verbrecherische Privatwirtschaft mit Sanktionen zuzuschütten, weil die Ihren Verfassungspflichten nicht nachkommen nach Artikel 14 Abs. 2 GG dem Allgemeinwohl zu dienen, sprich behinderten- und altersgerechte Arbeit den jobsuchenden Erwerbslosen anzubieten. Die verantwortlichen Politiker werden deshalb auch von dieser Privatwirtschaft kräftig geschmiert - wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing.

Aber umgekehrt, läßt man die Zwangsverrentung über die 58er Regel jetzt mit 63 ab in die Hungerrente wieder aufleben. Also sieht man doch was Politiker, Beamte und Wirtschaftsbosse für Absichten hegen - das Volk belügen, betrügen, beschei ß en, arm machen und wenn man arm ist, dann noch obdachlos machen. Das kommt raus, wenn man an den Schmierfilzparteien CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen freiheitlich-demokratisch klebt.

Wo findet denn man die gut bezahlten Ü50-Jobs bis zu Münteferings 67er Renteneintrittsmärchen?

NDR-Mediathek: Dokumentation 45 Min - 50 plus und chancenlos?|

Man schiebt die älteren Behinderten ins soziale Elend sehr frühzeitig ab statt der Privatwirtschaft kräftig in den asozialen Raffkehintern zu treten.

Es gibt aber ein Musterurteil des Sozialgerichts Dresden, was der Zwangsverrentung in die Hungerrente halbherzig und begrenzt einen Riegel vorschieb. Danach fällt das Alg II bis 67 weitaus höher als eine Hungerrente aus.

Sozialgericht Dresden schränkt Zwangsverrentung ein

Az.: S28 AS 567/14 ER
- Urteil vom 21.02.2014

Im verhandelten Fall forderte das Jobcenter Dresden eine 64-Jährige Frau, die Arbeitslosengeld II (Alg II) bezog, dazu auf, bei der Deutschen Rentenversicherung unter Inkaufnahme von Abschlägen gegen ihren Willen vorzeitig ihre Altersrente zu beantragen.

So sieht freiheitlich-demokratische, asoziale, sozialrassistische Grundordnung der bundesdeutschen Privatwirtschaft in action aus. Tolle Errungenschaft des von Merkel und Gauck gefeierten Mauerfalls.

Neues Deutschland vom 03.12.2013: Studie: Immer mehr Schwerbehinderte arbeitslos - Arbeitslosenquote bei behinderten Menschen doppelt so hoch wie bei Nichtbehinderten

Berlin. Behinderte profitieren kaum vom Aufschwung am Arbeitsmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der »Aktion Mensch«, die am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Demnach ist die Arbeitslosenquote unter behinderten Menschen mit 14 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei Nichtbehinderten.

Laut dem »Inklusionsbarometer Arbeit« ist die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigungslosen in den vergangenen Jahren gestiegen. Aktuell haben mehr als 176.000 Schwerbehinderte keinen Job. In den vergangenen fünf Jahren waren es im Durchschnitt 173.000.

Den Angaben zufolge leben rund 7,5 Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland. 3,3 Millionen davon sind im erwerbsfähigen Alter. Rund 1,25 Millionen Schwerbehinderte gehen einer Tätigkeit nach oder würden gerne arbeiten.

»Beschäftigung hat eine statusvermittelnde Bedeutung und ist Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben«, sagte der Vorstand der »Aktion Mensch«, Armin von Buttlar bei der Vorstellung des »Inklusionsbarometers«. Arbeitgeber müssten ihren »Blickwinkel verändern«. Würden bei der Personalplanung Menschen mit Behinderung stärker berücksichtigt, könnte die Lücke bei den Fachkräften in vielen Branchen geschlossen werden.

Der Studie zufolge sind vor allem viele mittelständische Unternehmen nicht darauf vorbereitet, Behinderte einzustellen. 29 Prozent der Firmen sind den Angaben nach nicht barrierefrei eingerichtet. Jedes fünfte Unternehmen weiß nicht, dass es staatliche Fördermittel beantragen kann, wenn es sich für einen Mitarbeiter mit Behinderung entscheidet. Bei den Firmen, die diese Angebote kennen, nehmen 27 Prozent sie nicht in Anspruch.

Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institutes, das das Inklusionsbarometer entwickelt hat, wirft den Unternehmen vor, die Chancen einer Beschäftigung von hochqualifizierten Menschen mit Behinderung nicht zu erkennen. Dabei zeige die Erhebung auch, dass diese Mitarbeitergruppe besonders leistungswillig und motiviert sei. Da die Behinderung meist viel Organisation im Alltag erfordere, zeigten Behinderte auch im Job ein hohes Maß an Selbstdisziplin.

»Behinderung darf kein Grund sein, vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen zu werden«, sagte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher. Die Lage für Schwerbehinderte sei »ernüchternd und besorgniserregend«. Sie verlangte eine erhöhte Ausgleichsabgabe für Arbeitgeber, die sich der Beschäftigungspflicht für Schwerbehinderte komplett entziehen.

Der AWO Bundesverband forderte, Arbeitgeber stärker für die Beschäftigung von Behinderten zu sensibilisieren. »Wir sind weit entfernt von einem frei zugänglichen Arbeitsmarkt«, sagte AWO-Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Zudem müsse die finanzielle Unterstützung derjenigen Arbeitgeber ausgeweitet werden, die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf einstellen.

Für die Studie wurden 402 mittelständische Unternehmen befragt. Außerdem fließen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit in die Erhebung ein. Die Studie soll künftig jährlich erscheinen. epd/nd
Rehadat-Statistik - Statistiken zu Behinderungen und Beruf

--> Daten-Quelle: Der Arbeitsmarkt in Deutschland – Die Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen
Stand Mai 2014 (pdf, 264 KB)

--> Daten-Quelle: Arbeitslose nach Rechtskreisen - Jahreszahlen 2013|
Stand Januar 2014 (Excel, 1,9 MB)

DGB - Sozialpolitik und Behinderte
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#69
Gratulation

Der Abschnitt zwischen Vollendung des 65. Lebensjahres und dem tatsächlichen gesetzlichen Rentenbeginn 65+ scheint heikel.

Ein mir bekannter LE bekam im September mit Vollendung des 65. Lebensjahres urplötzlich keine Leistung mehr. Sehr viel später kam ein Einstellungsbescheid: Wegfall der Hilfebedürftigkeit.

Beim Eilverfahren vor dem SG stellte sich heraus, die SB dachte, dass mit 65 Jahren endgültig Schluss mit dem ALG2 sei. :biggrin:
Meine SB wusste wie es geht. Hatte mich schon erkundigt bei der Rentenstelle und der SB (seit 10 Jahren immer die gleiche, da kennt man sich irgendwie).
Rentenstelle (vor allen Dingen diese) und SB meinten, ich könne klagen, die Chance wäre mehr als gering, da meine Rente, mit 1,6 % Abzug, wenn auch gering, über Hartz IV liegt.

Und somit hatte die Rente Vorrang. Ich bin nun zufrieden, lasse den ganzen Käse los und bin mehr als froh, ab Februar draußen zu sein von dem Verein. SB hatte mich in Ruhe gelassen um mich, im ersten möglichen Moment abzuschieben. Für mich hat sie es richtig gemacht.
Kein warten mehr auf irgendwelche Schreiben, keinen Bammel mehr wollen sie noch was mit mir anstellen? habe ich was falsch gemacht und sie kürzen? und und und....

Jo Heiliger Geistl, man darf mir gratulieren, wenn ich auch in Richtung alt gehe, um soweit zu kommen. :icon_party:
 

Barrit

Elo-User/in

Mitglied seit
16 Feb 2014
Beiträge
537
Gefällt mir
209
#70
im September habe ich meine 2. Vorladung seit Rutsch in HARTZ IV (2006) zum 10.10.14 bekommen mit der Begründung, man woll mir mit meine Bewerbungssituation besprechen.

Rente ohne Abschläge
http://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente/139859-rente-ohne-abschlaege.html

s. h. d. Protokoll # 10

Dann kam eine EGV : ich solle mich verpflichten, bis 30.11.14 Rente zu beantragen und dies nachweisen.

Ich habe am 28.11. dann diese EGV zurückgewiesen - s.Anhang

Nun bin ich gespannt auf die Reaktion :icon_mrgreen:
 

Anhänge

peterR

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Sep 2012
Beiträge
77
Gefällt mir
22
#71
Habe ich gemacht und gestern schon den Rentenbescheid - Bewilligung für die

Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit

erhalten.

Ende Januar 2015 werde ich 65 Jahre alt, die Rente beginnt am 1.2.15, Fortzahlungsantrag Jobcenter für 1 Monat, bis 31.1.15 bewilligt. Also alles nahtlos, mit Zahlungslücke. :icon_motz:Hier werde ich mit einem zweckgebundenen Privatdarlehen aufgefangen.

Ich gehe mit 1,6 % Abschlag in Rente, ca. 8,50 Euro monatl. weniger. Mir egal, ich hatte keine Lust mehr um die letzten 4 Monate bis Mai 2015 mit dem Jobcenter rumzuwursteln.
Ich bin in vergleichbarer Lage und kann daher nicht nachvollziehen, wieso Du bei Altersrente wegen Arbeitslosigkeit nach § 237 SGB VI einen Abschlag hinnehmen musst. Die Regelaltersgrenze wird zwar für das Geburtsjahr 1950 um 4 Monate angehoben, wenn Du aber die Voraussetzungen für die Rente nach 237 erfüllst, kannst Du ab 01.02.2015 abschlagsfrei in Rente gehen.

Siehe hierzu auch die Erläuterungen der Deutschen Rentenversicherung (Seite 18):
http://www.deutsche-rentenversicher...ente_fuer_sie.pdf?__blob=publicationFile&v=14


pR


PS: Wenn überhaupt, so könnte der Abschlag lediglich 1,2% (4 x 0,3%) betragen.
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#72
Habe ich nicht:
4. in den letzten zehn Jahren vor Beginn der Rente acht Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit haben, wobei sich der Zeitraum von zehn Jahren um Anrechnungszeiten, Berücksichtigungszeiten und Zeiten des Bezugs einer Rente aus eigener Versicherung, die nicht auch Pflichtbeitragszeiten aufgrund einer versicherten Beschäftigung oder Tätigkeit sind, verlängert, und
Altersteilzeit habe ich auch nicht.

Meine reguläre abschlagsfreie Altersrente wäre plus 4 Monate, also zum 1.5.14 drum der Abschlag, möglicherweise sind es *nur* 1,2 %.
Von abschlagsfrei kann ich in meinem Fall nirgends was lesen.

Und auch das spielt eine Rolle:
Du wurdest aber nach dem 1.1.1950 geboren und nicht vor bzw. am 1.1.
Ich freue mich jetzt einfach nur noch Ruhe zu haben. Die mir genommenen, nicht ganz 10 Euro, kann ich mir bei Wohngeld wieder holen, nehme ich zumindest mal an. Der Wohngeldrechner sagt mir das zumindest aus.

Ja Barrit, kann mir Deine Spannung vorstellen, verstehe jedoch selbst zu wenig von dem ganzen Rentenkram und mit Schwerbehinderung ist ja wieder einiges anders. Drücke Dir die Daumen, dass es so kommt wie Du es gerne hättest.
 

peterR

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Sep 2012
Beiträge
77
Gefällt mir
22
#73
Hartzige ,

das verstehe ich nicht. Du hast doch geschrieben

Habe ich gemacht und gestern schon den Rentenbescheid - Bewilligung für die

Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit

erhalten.
Schau doch nochmal deinen Rentenbescheid an.

Wenn dir eine Altersrente wegen Arbeitslosigkeit bewilligt wurde, hast Du auch die Voraussetzungen für diese Rente erfüllt.


pR
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#74
Du bringst mich ganz durcheinander peterR.

Bei der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeit sowie bei der Altersrente für Frauen liegt der maximale Abschlag bei 18 Prozent. Bei Erziehungsrenten, Witwen- und Waisenrenten muss für jeden Monat des Bezugs vor dem 63. Lebensjahr auch ein Abschlag berücksichtigt werden. Hier beläuft sich die maximale Reduktion auf 10,8 Prozent.
klick:
Rentenabschlag: Kürzung der Rente

Ich gehe 4 Monate früher in Rente und daher der Abschlag von 1,2 %, den Du richtig erkannt hast.
 

peterR

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Sep 2012
Beiträge
77
Gefällt mir
22
#75
Warum bringe ich dich durcheinander?

Nach deiner Auskunft liegt ein Rentenbescheid vor. Wenn ich deine Verunsicherung herauslese, ist dem aber nicht so. Oder?

Der Link den du gesetzt hast, trägt ebenfalls nicht zur Aufklärung bei. Auf der sicheren Seite bist Du mit dem von mir gesetzten Link zur Deutschen Rentenversicherung.


pR
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#76
Guten Morgen

Warum bringe ich dich durcheinander?
Weil ich davon ausgehe, dass mein Rentenbescheid korrekt ist.

Mir fiel nun was anderes auf, nachdem ich auf Dein anraten hin, meinen Antrag sowie den Bescheid nochmals durch ging.

Die Rentenbeauftragte welche meinen Rentenantrag mit mir stellte, suchte erst mal rum in welche Rente ich ab 1.2.15 gehen kann.
Sie landete bei *Altersrente für langjähre Versicherte* - Vollrente, mit 1,2 % Abschlag. Sie rechnete genau aus, wieviel ich ausbezahlt bekäme.

Die Rente bewilligt wurde jedoch für *Altersrente wegen Arbeitslosigkeit*.

Von diesen 1,2 % Abschlag steht gar nichts in der Bewilligung (die nahm ich an, weil die Beauftragte sie in den Raum warf), die monatl. Rente ist jetzt allerdings um noch ca. 8 Euro niedriger als die von der Rentenbeauftragten ausgerechnete, für langjährige.

Oder übersehe ich den Abschlag? er sollte doch in der Berechnung stehen? da ist aber nix.

Sodele und nun? Abschlag oder nicht? wohl nicht. Habe ich alles durcheinandergebracht? Keinen Abschlag? dafür plötzlich von vorne herein weniger Bruttorente als die Endsumme im Rentenverlauf von 2013? von diesem ging die Rentenbeauftragte aus.

Manno manno seit 3 Jahren schwirrt mir Rente im Hirn rum, ich will sie nur noch haben und nicht mehr darüber nachdenken müssen.
 
E

ExitUser

Gast
#77
Hallo Hartzige,
erstmal meinen Glückwunsch das für dich Schluß ist.:icon_knutsch::biggrin:
Aber warum hast du deinen Antrag nicht auf Altersrente wegen Arbeitslosigkeit gestellt? Dann wäre es bei 7,2% geblieben. Egal, ist jetzt erledigt.
Kurz zu mir: Am 04.12.2014 bin ich wegen Zwangsrente vorm LSG Essen. Wie das ausgeht werde ich noch Posten. In jedem Fall habe ich schon viele Prozente gewonnen.:biggrin:
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#78
Danke dickerBär, habe an Dich gedacht und wünsche Dir vor Gericht Erfolg.

Nur - jetzt bringst auch Du mich noch durcheinander. Welche 7,2 %? So wie es aussieht habe ich offiziell doch keine Abschläge und bin ja nun bald in Altersrente wegen Arbeitslosigkeit.
Den Antrag stellte so eine Rentenbeauftragte mit mir. Ich traute ihr halt mehr zu als wohl dahinter war. Ich sagte nur noch jajajajajaja, die Luft bei ihr war stickig und ich musste ständig aufpassen, dass ich nicht mit den Beinen an ihren Drucker stieß, der unter den Tisch stand.

Da brauchte ich jahrelang um Hartz IV im Kopf zu erfassen, fast sicher damit umzugehen nun brauche ich das nicht mehr für mich und nu ist die Rente dran. Ja in deren §endschungel finde ich mich schwerst zu recht. Will es auch nimmer wissen.

Denke schon, die Rentenversicherung hat alles richtig gemacht.

Immer wieder lese ich neues wirres/irres Zeugs. Lebensbescheinigung??????????? für die Auszahlung der Rente der Post? nur im Ausland?

Was ein Bürokratenmüll.
 
E

ExitUser

Gast
#79
Nur - jetzt bringst auch Du mich noch durcheinander. Welche 7,2 %?

Ist eine feste Quote. Gilt nur noch einschließlich Jahrgang 52 und dann ist Schluß damit (Auslaufmodell). Danach wird Monatsgenau ,mit 0,3% Abschlag pro Monat, abgerechnet.

Übrigens ich habe nicht den ganzen Thread gelesen sondern nur deine Geschichte mit Rentenbeginn.

Es lag mir absolut fern dich durcheinander zu bringen. Ich Wünsche dir noch einen schönen Tag.
 

peterR

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Sep 2012
Beiträge
77
Gefällt mir
22
#80
Hallo Hartzige ,

alles im grünen Bereich.

Die Rente bewilligt wurde jedoch für *Altersrente wegen Arbeitslosigkeit*.

Von diesen 1,2 % Abschlag steht gar nichts in der Bewilligung
:
Oder übersehe ich den Abschlag? er sollte doch in der Berechnung stehen? da ist aber nix.
Darauf wollte ich hinaus. Es gibt nämlich keinen Rentenabschlag bei der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit bei Rentenbeginn ab dem 65. Lebensjahr (allerdings nur noch für die Jahrgänge 1950 und 1951).

Denke schon, die Rentenversicherung hat alles richtig gemacht.
So ist es.

Viel Spaß im "neuen Leben". Aber warum hast Du das JC nicht für den Übergangsmonat (0215) in die Pflicht genommen und stattdessen ein Darlehen auf privater Basis organisiert?


pR
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#81
Puuuuuh, nun bin ich aber froh, dass Du zufrieden bist und auch ich fühle mich *wohler* bei dem Gedanken ohne Abschläge in Rente zu gehen.
Ja, ich hätte besser lesen sollen, tschuldigung für die Verwirrung welche ich angerollt habe.

Aber warum hast Du das JC nicht für den Übergangsmonat (0215) in die Pflicht genommen und stattdessen ein Darlehen auf privater Basis organisiert?
Ja warum? habe mich der Zahlungslücke wegen totgelesen und irgendwie rausgelesen, hier im Forum und im sonstigen www. dass dies wieder so eine Kannleistung des jeweiligen Jobcenter ist. Mal muss es zurückgezahlt werden , mal nicht. Drum habe ich es gleich sein lassen. Noch habe ich ja Zeit es anzufordern, will aber auch darlehensweise nichts mehr mit Jobcentern zu tun haben.
Es ist als Würde ich eine Krankheit mit denen hinter mir lassen.

Bekomme das Darlehen von meinen drei noch gut verdienenden Kindern, welche noch keine Kinder und Frau mitversorgen, somit ist das Darlehen für sie Peanuts, ja klingt überheblich hier, ist aber so. Ich kann auch in Peanuts zurückzahlen.

Wünsche auch Dir peterR, dass Du gut in die Rente rüberrutschst.
 

peterR

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Sep 2012
Beiträge
77
Gefällt mir
22
#82
OK,

kann deinen Standpunkt sehr gut nachvollziehen. Es schläft sich etwas besser, wenn man mit diesem Verein nicht mehr zu tun hat.

Ich für meine Person werde allerdings für den Übergangsmonat eine letzte Schlacht schlagen.


pR
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#84
Rundfunkbeitrag

Und jetzt? ich hatte nochmal einen Befreiungsantrag für den Rundfunkbeitrag bis Ende Jan. angefordert und nun wurde mir der bewilligt bis 31.7.17

Steht mir doch nicht mehr zu oder, wenn ich ab 1.2.15 Altersrente plus Wohngeld erhalte?
Manno ist das verlockend. Habe allerdings auch keine Lust auf große Schwierigkeiten und Nachzahlung, Sozialmissbrauch usw.
 

Anhänge

ikarus

Elo-User/in
Mitglied seit
19 Mrz 2008
Beiträge
971
Gefällt mir
375
#85
Rundfunkbeitrag

Und jetzt? ich hatte nochmal einen Befreiungsantrag für den Rundfunkbeitrag bis Ende Jan. angefordert und nun wurde mir der bewilligt bis 31.7.17

Steht mir doch nicht mehr zu oder, wenn ich ab 1.2.15 Altersrente plus Wohngeld erhalte?
Manno ist das verlockend. Habe allerdings auch keine Lust auf große Schwierigkeiten und Nachzahlung, Sozialmissbrauch usw.

Hallo Harzige,
mein Sohn bekommt eine dauerhafte EM-Rente (psychisch krank) und ist auch nur wenige Euros über den Hartz 4 Satz.
Er zahlt aber davon:
1. den vollen Rundfunkbeitrag
2. seine Miete
3. die Monatskarte für den ÖPNV (hier bekommt er natürlich kein Sozialticket mehr).
Summasumarum bleibt ihm weniger als der Hartz 4 Satz.
Da wir für ihn noch Kindergeld bekommen /evtl. solange die Eltern noch leben, haben wir Schiss das er Wohngeld beantragt, weil er sonst ggf. über das Steuerpflichtige Grundeinkommen ist und das Kindergeld wegfällt?
Dann hat er zwar sein Wohngeld (ca. 30 bis 40€), aber weil sich dann sein Einkommen erhöht keine 184€ Kindergeld!
Irgendwie verzwickt?????
Das
Kindergeld geben wir ihm Bar weiter! Also wir wollen nicht das er die 40€ mehr bekommt, dann das Kindergeld wegfällt, weil er über der Einkommensgrenz kommt? Das wäre dann ein schlechtes Geschäft!
Wir sind uns nun nicht schlüssig ob er noch die Rundfunkgebühren erlassen bekommt!
Was meinst du oder ihr?????
 

Hartzige

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
304
Gefällt mir
29
#86
Bei *ihr* bist Du tatsächlich besser aufgehoben als bei mir mit der Rundfunkbefreiung. Sicher ist, Kindergeld wird bei Wohngeld nicht angerechnet.
Es muss aber das reine Kindergeld sein und nicht Teilbetrag eines Unterhaltanspruchs der Eltern an ihr Kind.
Mit Auszug des Kindes aus dem elterlichen Haushalt sind die Eltern verpflichtet, Unterhalt mindestens in der Höhe des Kindes zu leisten, sie leiten also dann (mindestens) die Summe des Kindergeldes an das Kind weiter. Somit handelt es sich nicht um das Kindergeld, welches an das Kind gezahlt wird (denn das erhalten ja auch weiterhin die Eltern), sondern um Unterhalt - und der wird durchaus als Einkommen bei dem Wohngeld angerechnet.
Ihr zahlt mehr oder weniger Unterhalt, somit wohl Finger weg von der GEZ Befreiung.

Wohngeld und das Kindergeld:
wohngeldantrag.de

Ich liege mit meiner Rente auch knapp an der Grenze zu ALGII, Wohngeld dazu, Rundfunkbeitrag wieder weg, dann bleiben mir noch 4 Euro mehr als Hartz.
Trotzdem werde ich Antrag auf die Härtefallregelung der Rundfunkbeiträge zu stellen. Sehe aber schwarz.

Härtefallregelung: Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Vielleicht solltest Du einen Thread für Dein Anliegen machen? hier gehst Du eventuell unter und ich habe nicht wirklich Ahnung mit dem Gesangsverein.
 

ikarus

Elo-User/in
Mitglied seit
19 Mrz 2008
Beiträge
971
Gefällt mir
375
#87
Bei *ihr* bist Du tatsächlich besser aufgehoben als bei mir mit der Rundfunkbefreiung. Sicher ist, Kindergeld wird bei Wohngeld nicht angerechnet.
Es muss aber das reine Kindergeld sein und nicht Teilbetrag eines Unterhaltanspruchs der Eltern an ihr Kind.

Ihr zahlt mehr oder weniger Unterhalt, somit wohl Finger weg von der GEZ Befreiung.

Wohngeld und das Kindergeld:
wohngeldantrag.de

Ich liege mit meiner Rente auch knapp an der Grenze zu ALGII, Wohngeld dazu, Rundfunkbeitrag wieder weg, dann bleiben mir noch 4 Euro mehr als Hartz.
Trotzdem werde ich Antrag auf die Härtefallregelung der Rundfunkbeiträge zu stellen. Sehe aber schwarz.

Härtefallregelung: Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Vielleicht solltest Du einen Thread für Dein Anliegen machen? hier gehst Du eventuell unter und ich habe nicht wirklich Ahnung mit dem Gesangsverein.
Danke,
also machen wir das mal mit Zahlen: unser Sohn bekommt ca. 725 € EM netto Rente auf dauer!
und wir bekommen 184€ Kindergeld!
Nur mit seinen 725€ zahlt er - 325€ Miete= 400€ die übrig bleiben!
Davon muss er - 60€ Monatskarte bezahlen = 360 minus ca. 17,50€ Rundfunkbeitrag = 342,50€ die er übrig hat.
Davon muss er n o ch 30€ Stromkosten bezahlen, bleiben ca 312,50 übrig.
Wir sind nicht Unterhaltspflichtig.
Die 184€ Kindergeld reichen wir an ihn weiter, dann hat er ca. 496,50€ für sich!
Beim Kindergeld darf er im Jahr 8354 Steuergrundbetrag nicht überschreiten.
Den überschreitet er nicht wenn man die Nettorente mit 12 multipliziert und einen Schwerbehindertenfreibertrag von 720€ (GdB 60) und 102€ Werbungskosten mit einrechnet
Da er eine dauerhafte EM Rente bekommt wäre er Grundsicherungsberechtigt.
Darum müssen wir kein Unterhalt zahlen!
Da ist er aber ein paar Euronen drüber!
Aber Wohngeld und Rundfunkbefreiung sowie das Sozialticket wäre schon eine Erleichterung!
Wenn dann nicht das Kindergeld wegfallen könnte? ???????
Dann hätter er weniger als jetzt!
Darum sind wir hin und hergerissen!
Wenn sich da einer auskennt, wäre schön!
 
Oben Unten