Ü50 und Arbeitslos ohne Leistungebezug - Hilfe gesucht

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magos

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Hallo zusammen,

im November bin ich 50 Jahre geworden und seit Ende November zwei Jahre arbeitslos, davon 14 Monsate ohne Leistungsbezug.

Meine Frau liegt zwar nur ganz knapp über der Grenze, damit ich Leistungen wie Hartz IV beziehen kann, aber wie sagte man mir mal: Ein Cent würde ausreichen und es gibt nichts.

Ich möchte (natürlich) dringend wieder arbeiten und hatte gehofft, dass ich mit 50 in einer der angebotenen Initiative für ältere Arbeitslose reinkomme.

Aber leider nichts. Sie beziehen keine Leistungen, also bekommen sie auch keine Unterstützung, wird mir bisher überall gesagt.

Ich fühle mich inzwischen wie ein in die Ecke abgestellter, überflüssiger Sack Müll, der arbeitsmäßig nicht mehr benötigt wird.

Ist das wirklich so, dass ich keinerlei Unterstützung von Irgendwo bekomme, damit ich wieder einen neuen Job bekomme?

Danke für Eure Antworten.

Mfg
magos
 
E

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Gast
Zu der fehlenden Unterstützung:
Wenn Du Leistungen schriftlich entsprechend der Formulare beantragt hast, das ist in deutsch preußischer Manier die Grundvoraussetzung, dann solltest Du über einen justiziablen Bescheid verfügen und wenn die Leistungsgrenze unterschritten ist, gibt es engagierte Sozialanwälte, solltest Du Dich nicht durchsetzen können.

Zu dem:

... und hatte gehofft, dass ich mit 50 in einer der angebotenen Initiative für ältere Arbeitslose reinkomme. ...

Du hoffst also. Worauf?
Auf die Teilnahme an einen Bauchtanz- oder Häkelkurs, auf die Teilnahme an Wassergymnastik oder dem Wettbewerb mit den Schrittzählern? Auf ein unbezahltes Praktikum oder Bewerbungstrainings unter Anleitung im Leben sonst schon gescheiterten Dozenten?
Und lass Dir gesagt sein: Ab 50 sind derart "Angebote" im vollkommen normalen Bereich :icon_neutral:
 

Roter Bock

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Erstmal Willkommen im Forum,

...eigentlich ist Deine Situation ein idealer Ausgangspunkt - den sich viele wünschen würden. Sofern alles andere (z. B. Krankenkasse) geklärt ist und Ihr Einkommen für euch beide reicht ist das o.k.

Du kannst ohne blödsinnige EGV, Kontakt mit SB und Auflagen nach Jobs suchen.

Deswegen musst Dich auch nicht wie ein Sack Müll fühlen. By the way - dieses Gefühl ist das was Dir mehr im Weg steht wie alles andere.

Und wünsch Dir bitte nicht an so einer Massnahme teilzunehmen - da kommt nichts raus bei. Diese 50+ Perspektive ist reine Volksverkasperung. Haben hier etliche schon durch - ohne einen Job zu finden.

Wie wärs mit Ehrenamt als Einstieg? Oder sieh Dir mal unseren "Rounddancer" an, der hat zwar nach meiner Auffassung krude Ideen, aber er fühlt sich dabei alles andere als nutzlos.

Roter Bock
 

saida25

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Hallo, würde mich trotzdem mal interessieren, ob Du arbeitssuchend
gemeldet bist?

Du hast also 10 Monate ALG I bekommen und danach nichts mehr?

Hast Du denn Anträge schriftlich gestellt auf ALG II?

Das Problem ist wirklich, ist man einmal in ALG II gibt es fast
nur noch Sinnlosmaßnahmen, an die der Träger (Kopfgeld für Dich)
verdient. Diese Kurse könnten genau so gut in der VHS u.a.
auf freiwilliger Basis besucht werden und ohne EGV (bezahlt
von der Arge ohne Kopfgeld für die Träger, Ermäßigung gibt es
ja oft für Arbeitslose etc.)

Vielleicht gibt es ja noch sinnvolle Maßnahmen durch die EU
gefördert? In meinem damaligen Kurs waren ALG II Leute als
auch arbeitssuchende Leute, die keine Leistungen erhielten.

Welche Richtung stellst Du Dir denn vor?

Also, die Ü50 Träger haben alle einen Vertrag mit den Argen.
Ist wirklich schon schwer, als nicht Leistungsbezieher (ALGII) an die
Informationen, welche Kurse überhaupt stattfinden, dran zu
kommen. Dies geht nur mit einer List!!

Wenn Du nicht selber genügend Abwechslung hast (Sport, lesen,
Compi-Kenntnisse etc.) dient das nur als Zeitvertreib. Manche
freuen sich sogar darüber. Aber die meisten, die ich kenne, fragen
sich, was soll ich da?
 

magos

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Hallo,

und erst einmal Danke für die ersten beiden schnellen Beiträge und das Willkommen im Forum.

Die Sache mit dem "nicht wie Sack fühlen" ist auch tagtäglich vorhanden. Nur in bestimmten Minuten, wenn ich auch an die über 500 Bewerbungen, Kurzbewerbungen etc. denke. Und eben darüber über fehlende Unterstützung, auf die ich auch mal gehofft habe.

Und Sorry, Lutz, in diesem Fall ist der zweite Teil Deiner Nachricht für mich völlig daneben. Oder ich ahbe die Ironie nicht verstanden ...

Die Sache mit dem idelaen Ausgangspunkt ist in meiner bzw. unserer Lage auch nicht ganz so gegeben. Krankenkasse ist geklärt, und das ich auch wichtig so. Leider sieht das mit dem gemeinsamen Einkommen eben anders aus ...

Und aus diesem Grund hilft mir der Vorschlag mit dem Ehrenamt wohl auch nicht weiter. Andererseite hast Du wieder recht: Was habe ich schon zu verlieren?

In diesem Zusammenhang hat mir eine Bekannte nahe gelegt, doch noch eine neue Ausbildung zu machen. Sie kennt mehrere Persoenen, die selbst arbeitslos waren und im Alter sogar deutlich über 50 eine neue Ausbildung mit anschl. Übernehme bekommen haben.

Bei meiner Google-Suche gab es etliche Hinweise auf den "Senior-Azubi". Keine Ahnung, ob das eine Alternative wäre. Wenn das überhaupt hier in Region angeboten wird.

Leider lese ich von den 50+ Perspektiven von Dir nichts Gutes, Roter Bock. Schade, dass man auch hier anscheinend nur veräppelt wird.

magos
 

saida25

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Bitte interview noch einmal Deine Bekannte. Würde uns hier
sicher intereressieren, welche Möglichkeiten es noch gibt!!

Muss man Geld dafür mitbringen und wo/wer bildet aus?

Wenn man nämlich keins hat, wird alles schwierig!!!

In diesem Zusammenhang hat mir eine Bekannte nahe gelegt, doch noch eine neue Ausbildung zu machen. Sie kennt mehrere Persoenen, die selbst arbeitslos waren und im Alter sogar deutlich über 50 eine neue Ausbildung mit anschl. Übernehme bekommen haben.
 

Roter Bock

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Ja Du wirst bei Perspektive 50+ veräppelt. Die Erfolgszahlen sind gefaked. Bei uns in der Gegend sollen angeblich über 300 Personen in dem Alter einen Job gefunden aber...

...Du findest nichts darüber ob die in Zeitarbeit, befristet oder weiterhin als Aufstocker tätig sind. Die meisten dieser Jobs laufen nur auf Grund von Zahlungen die das Jobcenter an Unternehmer zahlt.

Und ganau so lange dauern diese Arbeitsverhältnisse. Bei diesen Leuten müssten theoretisch ja auch etliche die Probezeit nicht überstehen.

Bei Zeitarbeit gibt es eine BA Statistik, die besagt das 60% der Leute vor Ablauf von 6 Monaten beim Jobcenter wieder auf der Matte stehen.

Und Lutz hat recht mit den Inhalten:


Lies Dir mal die gequirlte Sch.ei.s.s.e vom "Gitti-Fisch" oder der "Kreativwerkstatt" und erkläre mir mal was davon zielführend ist.

Hier der Text, schön entlarvend, von der "Reife Leistung Seite:

Reife Leistung! Meine “Job-Firma” und meine “Produktion”
Ich, ich bin Gitta und ich bin das beste Ich, das es gibt.
Vorneweg möchte ich erklären, dass ich diesen Kurs besuchte, weil mein Arbeitsberater ihn mir kurzfristig anbot… Soll heißen, mir ging´s aus persönlichen Gründen nicht gut und es war klar, dass mir die Integration in eine Gruppe helfen könnte…. Sprich ich kam wieder mit Menschen zusammen und hatte so weniger Gelegenheit über meine missliche Lage nachzugrübeln..
Die KB ging eine Woche, für mich also vier Tage. In dieser Zeit lernte ich eine ganze Menge über mich selbst und aus Blickwinkeln, die ich vorher gar nicht kannte. Wir erstellten Kollagen, kramten in den hintersten Hinterstübchen unserer Gedächtnisse, um unseren ganzen Schatz an Kenntnissen und Fähigkeiten zu Tage zu fördern. Es gab von Seiten der Dozenten immer wieder kreative Anregungen, wo noch etwas vergraben oder versteckt sein könnte. Ich war zwar immer davon überzeugt, dass ich alles, was ich je irgendwann einmal gemacht oder Gelernt hatte, dass ich das irgendwo einmal brauchen könnte und nix vergeblich war, aber mit dem was da für mich dabei ins Bewusstsein kam, hätte ich nie gerechnet. Wir machten verschiedene Tests und irgendwie war das für mich irreführend…. Bei dem einen war ich absolut teamfähig, bei dem anderen eine absolute Null, aha…Es zeigte sich später aber, dass ich absolut teamfähig war und bin!
In der anschließenden Woche hatten wir nur an einem Tag ein Einzelgespräch. Mit zwei (der fünf uns zur Verfügung stehenden) Dozenten, fand dies für mich an einem Mittwoch statt. Gemäß meiner derzeitigen Verfassung wurden beide Zeugen meines ersten richtigen Titanic-Untergangs! Sprich, der Gitti-Fisch planschte im tränenreichen Binnensee der Gefühle. Es blieb auch nicht bei diesem einen mal! Was, wie ich hier anmerken muss, nicht an den Dozenten lag, sondern an meinem Seelenzustand. In diesem Einzelgespräch wurde dann beschlossen, dass ich in die „Job-Firma“ eingestellt wurde. Ich durfte also wiederkommen. Freu, freu… denn ich merkte jetzt schon, dass ich mich dort sehr wohlfühlte, mit den Kollegen (alle in etwa demselben Alter) und den Dozenten.
Am ersten Tag der Job-Firma, mussten wir uns für eine Abteilung bewerben. Ich bewarb mich (entgegen meiner Logik, die mit mir in die Recherche oder Verwaltung wollte) aus meinem Bauchgefühl heraus für die Produktion und wurde sofort eingestellt. Diese sofortige Einstellung erstaunte mich, da ich eh´ schon der Meinung war, dass dies Bewerbungs-Gestammel niemand lesen, geschweige denn verstehen konnte. Auch hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstanden, was ich als Mediengestalter-Fahrer-Maschinenführer-Montiererin in DIESER Produktion tun können sollte?! Und überhaupt…, worum ging es da? Bewerbungen schreiben für alle? Hilfeeeee…
Meine Produktion bestand nun aus acht Personen plus unseren Teamleiter (Dozent). Jeder bekam einem PC-Platz und PC-Unerfahrene oder Schwächere bekamen einen erfahrenen Helfer an die Seite gesetzt. Nun wurden interne Aufgaben verteilt oder besser ausgedrückt, wir wählten uns in verschiedene Ämter. Ohh Gott…, auch das noch! Es gab da dann einen Team-Sprecher und seinen Vertreter, eine Protokollführerin (oh man, auch noch Protokoll führen, wozu das denn?) und einen Stellvertreter, und zwei Personen für die Technik (was auch immer das hier zu bedeuten hatte). Ein Kollege und ich blieben ohne Posten. Meine Zurückhaltung bei der Freiwilligen-Frage sorgte dafür, dass alle Ämter an mir vorüber zogen! Ufff… Was sich aber noch ändern sollte.
Unser Team-Sprecher hielt nun allmorgendlich eine Team-Sitzung (auch Morgen-Meeting genannt) mit uns ab. Er bereicherte unsere Zeit in unserer „Produktion“ mit vielen Witzchen, Anekdoten und Geschichten. Wir wuchsen schnell als ein komplettes Team zusammen. Nun stellte sich auch heraus was wir zu tun hatten. Logos, Briefkopf, Türschilder und verschiedene Formulare entwickeln. Bewerbungsunterlagen erstellen oder verfeinern, den Kollegen aus den anderen Abteilungen dabei helfen. Wir bekamen Modul-Arbeiten, damit konnten wir uns in den Richtungen die uns wichtig waren weiterbilden. Wir erstellten Power-Point Vorträge und oh, wer hätte das gedacht, ich konnte vor allen frei reden und auch Vorträge halten... irgendwann stand meine Mund kaum noch still. Meine Ängste und Vorbehalte waren vergessen und wann immer ich Hilfe brauchte oder gar eine seelische Schieflage mich ereilte, es war immer jemand da der mich unterstützte, zuhörte, wieder aufrichtete und mir auch sonst half. Kurz, mir ging´s immer besser. Da gab es den einen Abteilungsleiter, der kam immer mal wieder mit so netten kleinen Kärtchen zu mir (Motivations-Karten). Das hat mir persönlich sehr geholfen, daher auch der Spruch: Ich bin das Beste ich, dass es gibt! Mein Abteilungsleiter war ohnehin von allen überzeugt und half, wo es nur ging. ..und überhaupt, war meine Abteilung die Beste!!! Nur mal so…
Die Recherche fahndete in erster Linie nach Jobs für uns, die Verwaltung übernahm den Material-Service und den Postausgang. Außer unseren drei Integrationsleitern und der Projektleiterin, gab es da auch noch den Job-Scout. Der half uns, wenn es sein sollte, auch bei den Verhandlungen mit den potenziellen Chefs. Die Abteilungen arbeiteten untereinander immer besser zusammen und es kamen tolle Geschichten dabei raus.
Es gab sehr viele Aktivitäten und Vorträge, alle sehr hilfreich. So gab´s z. B. Vorträge über Schuldenberatung und Mietrecht. Ein Fotoshooting gab es mit Styling vorneweg, auch eine Farb- und Stilberatung gab es und vieles mehr. Zweimal die Woche wurden wir zum leichten Bewegungs-Training eingeladen. Einmal pro Woche gab´s ein „Plenum“ (im Plenarsaal, wie ich den großen Meeting-Raum nannte), da wurde alles besprochen, was öffentlich und allgemein zu besprechen war, wie z. B. dass immer wieder die Kaffee-Frage geklärt werden musste. Das war nämlich dann meine Aufgabe die ich später übernommen hatte…. Ich war die „Kaffee-Beauftragte“. Wir waren übereingekommen, dass es Sinn macht, hierfür ein Depot anzulegen und es musste sich ja jemand um den Kaffee-und Milch-Fluss kümmern. Somit hatte ich, aus meiner Sicht, den wichtigsten Posten! Ohne Kaffee ging gar nichts.
Ja, und was gibt es sonst noch zu erzählen? Ich vermisse meine Truppe ganz arg, denn die meisten sind im Praktikum oder schon in Arbeit, ach ja und da war noch was…. Wir organisierten gelegentliche Frühstücksrunden, zum Abschluss auch außerhalb und wir machten mit unserem „Vorturner“ (Trainer) eine private Kanu-Tour. Und???? Ja genau mein Boot geriet in Seenot!!!! Ich, der Gitti-Fisch (Moby-Dick) und mein TEAM, wollten den Pegelstand messen…... ihhh-gitt… das war nass und glitschig und meine Kamera geht bis heute nicht, aber wir haben von vorher tolle Fotos und den Spaß hat´s auch nicht gemindert. Jedenfalls konnten wir über uns selbst lachen und haben (nach Kleidungswechsel) bis zum Schluss mitgemacht!
Und was ist nun aus mir geworden? Ich habe zwar noch keine Arbeit, aber ich habe wieder den Mut gefasst, mich in meinem erlernten Beruf als Mediengestalterin zu bewerben und ich habe in diesem Bereich zumindest schon mal die Chance Ende Juli ein Praktikum zu machen. Außerdem wurde mir, im Fall einer Einstellung, ein Fortbildungskurs für diesen Berufszweig zugesichert. Und nun noch das für mich allerwichtigste, mir geht es als Mensch überhaupt wieder viel besser. Die Kullertränen sind versiegt… Allen Beteiligten (Dozenten, Referenten und Kollegen) gilt nun mein aufrichtiger Dank für die gute und liebe Hilfe. Dankeeeeee….!!!
Alles Gute und allen Nachfolgern einen eben solchen Erfolg oder sogar besser. Und nun? Ah ja,...
sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, dann freue ich mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Gitta

Fazit - kein Job. Ist doch Klasse.

Super gell! Und da willst Du hin? Es gibt nur einen Menschen auf der Welt der Dir hilft - das bist Du.

Roter Bock
 

magos

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Muss man Geld dafür mitbringen und wo/wer bildet aus?

Wenn man nämlich keins hat, wird alles schwierig!!!


Hallo saida25,

werde diese im Laufe des Januar wieder erreichen und dann nachfragen. Wäre vielleicht ja doch eine Alternative. Wenn dem so ist. Aber mittlerweile stehe ich (fast) allen Vorschlägen und Empfehlungen erst skeptisch gegenüber.

magos
 

magos

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Ja Du wirst bei Perspektive 50+ veräppelt. Die Erfolgszahlen sind gefaked. Bei uns in der Gegend sollen angeblich über 300 Personen in dem Alter einen Job gefunden aber...

...Du findest nichts darüber ob die in Zeitarbeit, befristet oder weiterhin als Aufstocker tätig sind. Die meisten dieser Jobs laufen nur auf Grund von Zahlungen die das Jobcenter an Unternehmer zahlt.

Und ganau so lange dauern diese Arbeitsverhältnisse. Bei diesen Leuten müssten theoretisch ja auch etliche die Probezeit nicht überstehen.

Bei Zeitarbeit gibt es eine BA Statistik, die besagt das 60% der Leute vor Ablauf von 6 Monaten beim Jobcenter wieder auf der Matte stehen.

Und Lutz hat recht mit den Inhalten:

Geh mal auf diese Links https://reifeleistung.info/content.php?id=19

Lies Dir mal die gequirlte Sch.ei.s.s.e vom "Gitti-Fisch" oder der "Kreativwerkstatt" und erkläre mir mal was davon zielführend ist.

Super gell! Und da willst Du hin? Es gibt nur einen Menschen auf der Welt der Dir hilft - das bist Du.

Roter Bock

Das ich der einzige Mensch auf der Welt bin, der mir irgendwie helfen kann, weiss ich schon länger selbst.

Aber darf man nicht mehr fragen? Noch niemals hier in diesem Forum?

Auf gequirlte Sch.ei.s.s.e habe und anderes ich natürlich keinen Bock. Ich möchte arbeiten und frage nach Tipps usw. Oder ich habe heute meinen empfindlichen Tag und verstehe manche Kommentare nicht ...

magos
 
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... Und Sorry, Lutz, in diesem Fall ist der zweite Teil Deiner Nachricht für mich völlig daneben. Oder ich ahbe die Ironie nicht verstanden ...

Du scheinst die Situation und den Ernst der Lage nicht zu begreifen, sonst wäre Dir klar, dass meine kurze und im gleichen Tenor unvollständige Aufzählung, Realität deutscher Gegebenheiten ist!
Und nicht ich habe diese Gegebenheiten so geschaffen, sondern Politiker im Einklang mit dem BMAS und der BA.
Sollte Dir irgendwann bei Deinem Drängen Richtung Hartz IV Abfalltrog die Realität begegnen, dann beschwere Dich nicht hier, sondern bei den Verursachern dieser leider nicht ironischen Gegebenheiten.
Übrigens, ich bin schon über die 57 und kann aus leidiger Erfahrung in Sachlichkeit berichten.
 

magos

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Du scheinst die Situation und den Ernst der Lage nicht zu begreifen, sonst wäre Dir klar, dass meine kurze und im gleichen Tenor unvollständige Aufzählung, Realität deutscher Gegebenheiten ist!
Und nicht ich habe diese Gegebenheiten so geschaffen, sondern Politiker im Einklang mit dem BMAS und der BA.
Sollte Dir irgendwann bei Deinem Drängen Richtung Hartz IV Abfalltrog die Realität begegnen, dann beschwere Dich nicht hier, sondern bei den Verursachern dieser leider nicht ironischen Gegebenheiten.
Übrigens, ich bin schon über die 57 und kann aus leidiger Erfahrung in Sachlichkeit berichten.

Lutz,

ich freue mich über jede vernünftige Antwort, aber Du kennst mich nicht und kannst bestimmt nicht beurteilen, ob ich meine jetzigen Situation begreife oder wie auch immer. Das kann wohl nur meine Frau, mein engster Freundeskreis und dann erst einmal keiner.

magos
 
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Aus der Einschätzung einer unverständlichen Ironie, geschlussfolgert aus meiner Aufzählung von realen Gegebenheiten, kann ich schon meine Schlüsse ziehen.

Meine Großmutter, Gott hab sie selig, sagte zu mir immer, als ich noch Kind in dieser Gesellschaft sein durfte:
"Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott". Wer immer der letztere in der Aufzählung sein sollte, so hat sie mit dem einen Satz unsere heutige Realität deutlichst beschrieben!

Natürlich bieten die Sachbearbeitungen ein breites Angebot zeitfüllender Beschäftigung, auch für über 50jährige.
Die Sinnhaftigkeit ist allerdings in ganzer Breite recht umstritten und zu Recht! Während ein Bürger eher psychischen Beistand benötigen würde, wenn er aus dem Arbeitsprozess eines Ameisenstaates aussortiert wurde, brauchen andere physische Beschäftigung, um sich die Polster der eigenen Untätigkeit abzutrainieren.
Im Ergebnis gestaltet sich um den Ü50, so werden die heute genannt und sortiert, eine breite Industrie der Beschäftigungstherapie und aus dem echten Leben weiß ich sehr wohl, mit den unterschiedlichsten Ergebnissen.

Ich habe noch nie einen getroffen, in meiner Altersklasse, der mit einem Existenz sichernden Arbeitsplatz aus dem Zimmer einer Sachbearbeitung eines Jobcenters herauskam. Auch aus Maßnahmen sind mir beständige und Existenz sichernde Arbeitsrechtsverhältnisse nicht bekannt geworden und ich habe mich gezielt und helfend im Umfeld Betroffener ausgiebig "herumgetrieben".
So habe ich aber Kenntnis von Bürgern der Ü50, die nach solchen Maßnahmen psychologischen und juristisch bewanderten Beistand notwendig hatten, um ihr Leben und darum geht es doch grundsätzlich, wieder auf die Reihe zu bekommen.

Um noch mal meine erste Frage präzisierend aufzugreifen:
Hast Du Leistungen nach dem SGB II nachweislich beantragt und hast Du einen Ablehnungsbescheid?
 

HajoDF

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Hallo magos,
vernünftig bezahlte Arbeit ist inzwischen so etwas wie ein Lottogewinn. Die Suche danach wird vielleicht langfristig Erfolg haben.. aber es ist nicht sehr wahrscheinlich.
Kurzfristig kann da nur helfen, dass Du Dir eine kleine Wohnung "um die Ecke" suchst und dann ALG II beantragst.
Nach dem Motto: getrennt marschieren und die "Segnungen" des JC erhalten.
 

Roter Bock

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Magos - der einzige Tipp den ich Dir geben ist Selbstständig zu arbeiten. Wir haben hier ein Zubrot das auf meinen Fähigkeiten beruht.

Hier will keiner Dich, ich auch nicht, in der Initiative lähmen sondern Dir nur klar machen, das alles was der Staat für Dich vorgesehen hat nichts taugt.

Es wird sich auch nicht ändern den Deine Bewerbungen wie die aller anderen in unserem Alter, landen bei Arbeitgebern in den Absagestapel. Jeder der was anderes erzählt lügt. Lehrling mit Ü50 ist Blödsinn und Weiterbildung gibt es bestenfalls nur, wenn ein Arbeitgeber in spe dahinter steht.

Die ganzen Massnahmen werden jetzt vor den Wahlen in Niedersachsen und im Bund verschärft auftauchen um die Zahlen zu schönen.

Überlege Dir was DU kannst und was Du willst - ganz wertfrei ohne Druck. Bilanziere selbst wo Deine Stärken liegen und wofür andere bereit zu zahlen.

Roter Bock
 

gila

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Hallo magos,
vernünftig bezahlte Arbeit ist inzwischen so etwas wie ein Lottogewinn. Die Suche danach wird vielleicht langfristig Erfolg haben.. aber es ist nicht sehr wahrscheinlich.
Kurzfristig kann da nur helfen, dass Du Dir eine kleine Wohnung "um die Ecke" suchst und dann ALG II beantragst.
Nach dem Motto: getrennt marschieren und die "Segnungen" des JC erhalten.

Der einzig vernünftige Weg :icon_daumen:, damit deine Frau nicht finanziell ausbaden muss, was der Staat hier versaut hat und sich jetzt für ein paar Cent über dem Satz aus der Verantwortung schleicht.
 
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