U25- Schwanger, ALG1 Aufstocker, Verwirrung über Jobcenter

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Siri2012

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Hallo Leute,

hoffentlich bin ich hier im richtigen Unterforum.

Also erst mal kurz zu mir. Bin 23 Jahre, bereits im Mutterschutz und wohne in einer eigenen Wohnung im Elternhaus.

Nun zu meinem Problem:
Seit August erhalte ich Aufstockende Leistungen, das war auch schon abenteuerlich ALG 2 überhaupt zu beantragen. (SB meinte mir würde nicht der volle Satz zustehen, da U25 und sonstiges Familienmitglied)
Natürlich habe ich auch fürs Baby gleich alles beantragt, beim Jobcenter und der Mutter-Kind-Stiftung.
Soweit so gut, im November kam dann der Außendienst und wollte kontrollieren. Ich musste sie dummerweise reinlassen, da mir gedroht wurde, dass meine Leistungen sofort gestrichen werden würden, wegen der Mitwirkung. OK, dachte ich mir, egal, die Einrichtung gehört eh meinen Eltern, in die Schränke dürfen se ja nicht reinschauen. Danach wurde mir versichert, dass meine Anträge auf die Babysachen nun bearbeitet werden könnten und diese dann pünktlich zum Mutterschutzbeginn erhielte.

GANZ toll, von wegen. Gestern erhielt ich ein Schreiben wegen der Sachen. (Ich habe in ca. 5 Wochen ET!) Für Babyerstausstattung und Bettzeug erhalte ich 165,00€, für Bett, KiWa und Babymatratze sollte ich in speziellen Einrichtungen vom Jobcenter nachfragen wie viel diese gebrauchten Sachen (Babymatratze !!) kosten sollen.

Das beste ist ja, aufgrund, dass die nicht ausm A.... gekommen sind, habe ich diese Dinge von der Mutter-Kind-Stiftung bezahlt. Kann ich dieses Schreiben nun untern Tisch fallen lassen, oder wie ist das?

Dann habe ich ein weiteres Problem, ALG 1 und das Mutterschaftsgeld wurde mir bereits Ende November überwiesen, wie auch das aufstockende ALG 2. Wie ist das jetzt? Muss ich das zurückzahlen? Ich möchte mich schon mal darauf vorbereiten, ob ich zurückzahlen muss oder sonst was. Genauso habe ich echt keine Ahnung was die sich einfallen lassen, wenn das Kind dann da ist.

MFG

Siri
 

Erolena

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Hallo Siri2012,
herzlich willkommen im Forum. Und viel Glück mit dem kommenden Nachwuchs.

Dann habe ich ein weiteres Problem, ALG 1 und das Mutterschaftsgeld wurde mir bereits Ende November überwiesen, wie auch das aufstockende ALG 2.
Komisch, ich lese, dass man als Arbeitsloser das Mutterschaftsgeld statt AlG 1 bekommt. Also dürftest du gar kein ALG 1 mehr erhalten. Bestimmt meldet sich noch jemand, der sich damit aus eigener Erfahrung auskennt.

Und wie ist es mit dem Mutterschaftsgeld, wenn ich arbeitslos bin?

Arbeitslose erhalten Ihr Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse Wenn Sie an dem Tag, an dem Ihr Mutterschutz beginnt, noch Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, erhalten Sie Mutterschaftsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes. Bezahlt wird das aber von der Krankenkasse. Das Arbeitsamt ist nicht mehr für Sie zuständig, weil Sie wegen des in der Mutterschutzfrist herrschenden Beschäftigungsverbotes nicht mehr vermittelt werden können und somit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen.
Mutterschaftsgeld: Das steht Ihnen vor und nach der Geburt zu (S.2) - Recht - Eltern.de
 
G

gast_

Gast
Dann habe ich ein weiteres Problem, ALG 1 und das Mutterschaftsgeld wurde mir bereits Ende November überwiesen, wie auch das aufstockende ALG 2. Wie ist das jetzt? Muss ich das zurückzahlen?
Komisch, ich lese, dass man als Arbeitsloser das Mutterschaftsgeld statt AlG 1 bekommt. Also dürftest du gar kein ALG 1 mehr erhalten.
Alg I gibt es doch am Ende des Monats für den Monat... mAn müßte wiSsen, wann welche Zahlung für welchen Zeitraum einging.

Ich habe für jemanden durchgesetzt, daß ALG II gezahlt wurde weil es ja mit dem Mutterschaftsgeld dauert, bis das kommt - und das JC hat sich das Geld inzwischen auf meinen Antrag hinvon der AOK erstatten lassen.

Hier scheint das nicht nötig gewesen zu sein: Allerdings wrd das JC sich wiederholen, was überzahlt wurde.

Es muß dann bei der Anrechnung die Versicherungspauschale berücksichtigen.

Man müßte den Bescheid sehen, ob das Mutterschaftsgeld nicht schon im ALG II Bescheid angerechnet wird. Das war bei meinem Schützling schon der Fall, bevor sie im Mutterschutz war.
 

Siri2012

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Alg I gibt es doch am Ende des Monats für den Monat... mAn müßte wiSsen, wann welche Zahlung für welchen Zeitraum einging.

27.11.12: ALG 1 01.11.12 - 27.11.12
29.11.12 Mutterschaftsgeld 28.11.12 - 31.12.12
27.11.12 ALG 2 01.11.12 - 30.11.12


Hier scheint das nicht nötig gewesen zu sein: Allerdings wrd das JC sich wiederholen, was überzahlt wurde.

Es muß dann bei der Anrechnung die Versicherungspauschale berücksichtigen.

Die wird nur auf ein Einkommen gewährt, wahrscheinlich aufs ALG 1.

Man müßte den Bescheid sehen, ob das Mutterschaftsgeld nicht schon im ALG II Bescheid angerechnet wird. Das war bei meinem Schützling schon der Fall, bevor sie im Mutterschutz war.

Der erste und aktuellste Bescheid ist von September, da hatte ich nur das ALG 1 als Einkommen.


Nur wie ist das mit der Erstausstattung? Wegen dem Schreiben, wo ich bei diesen Sozialkaufhäusern anrufen soll, für KiWa, Bettchen und Matratze? Das habe ich ja schon gekauft, vom Geld der Mutter-Kind-Stiftung. Kann ich das einfach abheften und vergessen, oder muss ich denen dann sagen; Habe ich schon?
 

Siri2012

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So, Bescheid ist gestern gekommen... Ich dachte schon ich müsste was zurückzahlen.... Aber es ist besser gekommen; ich muss nichts bezahlen, die SB hat das Mutterschaftsgeld das im November gezahlt wurde für den Dezember angerechnet. Also ändert sich nichts.

Doch, wie schon zuvor, macht mir das Schreiben Kopfschmerzen. Genauso, ist es, wie es im nächsten Jahr weitergeht wenn ich Elterngeld beziehe.
Wird das im Bescheid vom Elterngeld berechnet, was nicht beim ALG 2 angerechnet werden darf, oder wie? Und wie wird das mit dem Unterhalt, muss ich wie die SB in unserem letzten Gespräch meinte (fast verlangte), eine Beistandschaft vom JA beantragen?
 
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