U 25 Umziehen ohne Zustimmung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Roidtime

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Hallo,

folgendes Problem: Ich bin 22 und wohne zur Zeit in einer 23m² Wohnung und das seit ca. 2 Jahren. Nun möchte ich wenigstens in eine etwas größere Wohnung, die wenigstens noch einen Balkon oder so etwas hat, da die Mieten fast genauso hoch sind wie die, die ich jetzt habe.

Nun hab ich auch schon mehrere Anträge auf eine neue Wohnung gestellt, diese wurden jedoch alle abgelehnt da meine Begründung nicht ausreichend ist. In diesen Anträgen habe ich auch klar geschrieben das mir die Umzugskosten komplett egal sind, da ich diesen selber bezahlen würde.

Nun hab ich schlichtweg keine Lust mehr auf den Papierkram, da die neue Wohnung nur 5 € mehr kosten würde die ich mir rausgesucht habe.

Könnte ich nun einfach meinen alten Mietvertrag kündigen und einen neuen unterschreiben und wird mir dann vom Jobcenter die alte Miete weitergezahlt so das ich die restlichen Kosten von mir selber zahlen könnte oder wie läuft das dann ab?


Würde mich über ein par Antworten freuen :)
 
G

gast_

Gast
Könnte ich nun einfach meinen alten Mietvertrag kündigen und einen neuen unterschreiben und wird mir dann vom Jobcenter die alte Miete weitergezahlt
Ja - wen du kein Kautionsdarlehen oder Erstausstattung brauchst
 

heutehier

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natürlich du bist doch ein freier Mensch

ich bin zwar kein Experte auf dem Gebiet, aber ich bin mir nicht sicher wie evt. BK/HK-Nachzahlungen in Zukunft gehandhabt werden

PS: zu deinen Ansprüchen habe ich eine eigene Meinung
 

Roidtime

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Dann bedank ich mich für eure Antworten, freut mich ja das das so geht wie ich mir das erhofft hatte :)
 

Roidtime

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Das Problem ist, das ich grade am rumdiskutieren bin mit meiner Mutter, weil die meint man MUSS IMMER eine Zustimmung haben, auch wenn die Miete fast genau die selbe ist wie bei meiner jetzigen und schreibt dann dazu aus §22 Abs. 2a

"§22 Abs. 2a: Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. "

und meint meine Miete wird gestrichen wenn ich einfach so umziehe so das ich auf die Zustimmung angewiesen bin o0

Das ist alles ziemlich verwirrend :(

Edit: Ich bin der Meinung das zählt nur für einen Auszug aus der Eltern Wohnung, nicht für einen Umzug für jemanden der schon eine eigene Wohnung hatte.

Wer hat da nun Recht?
 

Kikaka

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-Keine Kaution ? Wird auch nur dann übernommen wenn Wohnung angemessen ist
Sorry für den Quatsch, hast ja keinen Umzugsgrund, dann wird auch keine Kaution gestellt.

Das Problem ist, das ich grade am rumdiskutieren bin mit meiner Mutter, weil die meint man MUSS IMMER eine Zustimmung haben, auch wenn die Miete fast genau die selbe ist wie bei meiner jetzigen und schreibt dann dazu aus §22 Abs. 2a

"§22 Abs. 2a: Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. "
-Ich denke mal, da Du bereits eine eigene Wohnung hast,dürfen die das nicht machen.

und meint meine Miete wird gestrichen wenn ich einfach so umziehe so das ich auf die Zustimmung angewiesen bin o0

Das ist alles ziemlich verwirrend :(

Edit: Ich bin der Meinung das zählt nur für einen Auszug aus der Eltern Wohnung, nicht für einen Umzug für jemanden der schon eine eigene Wohnung hatte.

Wer hat da nun Recht?
Um sicher zu gehen reiche das Mietangebot beim JC ein und lasse Dir die Angemessenheit bestätigen. Du solltest Dir aber im voraus sicher sein das die Wohnung angemessen ist.Schau bitte nach
Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Nun hab ich auch schon mehrere Anträge auf eine neue Wohnung gestellt, diese wurden jedoch alle abgelehnt da meine Begründung nicht ausreichend ist. In diesen Anträgen habe ich auch klar geschrieben das mir die Umzugskosten komplett egal sind, da ich diesen selber bezahlen würde.
-Wie lautete denn genau die Begründung ?
 

Roidtime

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Sicher ist die Wohnung angemessen, habe ja selber ein Zettel wo draufsteht was angemessen ist und was nicht. Falls es trotzdem wichtig sein sollte:

Bruttokaltmiete - 192€
Wohnfläche - 24,20m²
Heizkosten - 35€

Das würde mir ja schon reichen, weil da wenigstens ein Balkon ist zum Wäsche aufhängen und ich aus diesem Alki Nest wo ich jetzt wohne schon rauskommen würde.

Hier mein 1. Antrag, dazu sei aber gesagt diesen habe ich für eine 2 Raumwohnung (41m²) gemacht (Angemessenheit der Wohnung war auch OK)

Meine Begründung: "...hiermit beantrage ich die Zustimmung zu einem Umzug in eine größere Wohnung.

Ich bewohne derzeit eine Wohnung, die lediglich aus einem Zimmer (mit Kochzeile) sowie einem sehr kleinen Bad besteht. Die Wohnung ist insgesamt nur 23 Quadratmeter groß. Die Wohnung verfügt auch nicht über einen Balkon.

Da in meiner nur aus einem Zimmer bestehenden Wohnung somit keine Trocknungsmöglichkeit gegeben ist, wird meine Wäsche daher derzeit zum großen Teil von meiner Oma, die bereits 67 Jahre ist, gewaschen.

Auch die Essenszubereitung erfolgt zur Zeit in dem selben Zimmer in dem ich auch schlafe. Aufgrund der geringen Wohnungsgröße kann weder ein Tisch zum Essen noch Stühle aufgestellt werden.

Ich bitte daher um Zustimmung zum Umzug und Zusage, auch für eine neue, größere Wohnung die Kosten zu übernehmen."

Edit: Meine Mutter meinte ich soll einfach einen Widerspruch einlegen für die 2 Raumwohnung, weil mir mehr Platz zu steht und die 23m² Wohnung ich nur damals als Notlösung genommen habe. Ich sehe da allerdings wenig Erfolgschancen, deswegen war meine Idee gleich ohne Zustimmung in eine andere 1 Raum Wohnung zu ziehen.
 

Kikaka

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Meine Begründung: "...hiermit beantrage ich die Zustimmung zu einem Umzug in eine größere Wohnung.

Ich bewohne derzeit eine Wohnung, die lediglich aus einem Zimmer (mit Kochzeile) sowie einem sehr kleinen Bad besteht. Die Wohnung ist insgesamt nur 23 Quadratmeter groß. Die Wohnung verfügt auch nicht über einen Balkon.

Da in meiner nur aus einem Zimmer bestehenden Wohnung somit keine Trocknungsmöglichkeit gegeben ist, wird meine Wäsche daher derzeit zum großen Teil von meiner Oma, die bereits 67 Jahre ist, gewaschen.

Auch die Essenszubereitung erfolgt zur Zeit in dem selben Zimmer in dem ich auch schlafe. Aufgrund der geringen Wohnungsgröße kann weder ein Tisch zum Essen noch Stühle aufgestellt werden.

Ich bitte daher um Zustimmung zum Umzug und Zusage, auch für eine neue, größere Wohnung die Kosten zu übernehmen."
-Der Antrag auf Kostenübernahme Umzug ist begründet und nachvollziehbar.
-Die wollen sich aber um die Kostenübernahme Umzug drücken.
-Geh jetzt noch einmal zum JC und verdeutliche denen das Du auf Kostenübernahme Umzug verzichtest.
-Wenn die den Umzug wieder verweigern wende Dich sofort an einen Fachanwalt für Sozialrecht.
-Reiche den Antrag auf Umzug mit der Erklärung das Du auf Kostenübernahme Umzug verzichtest sowie das Mietangebot
Schriftlich ein.
Setze enge Frist, denn die Wohnung wird nicht ewig unvermietet bleiben
 

mersin

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Hallo Roidtime,

...wohne zur Zeit in einer 23m² Wohnung und das seit ca. 2 Jahren. Nun möchte ich wenigstens in eine etwas größere Wohnung, die wenigstens noch einen Balkon oder so etwas hat, da die Mieten fast genauso hoch sind wie die, die ich jetzt habe.
Viell. hilft dir dieses Gerichtsurteil bei deiner Antragstellung auf Umzugsgenehmigung:

Auszug aus dem Urteil des Hess. LSG v. 12.03.2007 - L 9 AS 260/6 :

Die Untergrenze folgt hingegen daraus, dass nach Einschätzung des Senats eine Wohnung mit einer Wohnfläche von weniger als 35 m² für eine Person nicht zumutbar ist.

Quelle / Letzter Satz im Punkt 34: Hessisches LSG, Urteil vom 12. März 2007 - Az. L 9 AS 260/06
 

alexander29

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Das JC kann ja nur eine Zustimmung geben, wenn der Umzug notwendig ist.
Da dein Umzug nicht notwendig ist, kann das JC auch keine Zustimmung geben.

Du hast ja schon allein gewohnt; und durftest das wahrscheinlich auch.
Also wirst du genauso beurteilt wie einer, der über 25 ist.

Das, was deine Mutter meint, gilt nur für den Erstauszug vom Elternhaus.

Also darfst du natürlich umziehen, die Miete wird übernommen, so sie denn angemessen ist; und zwar in Höhe der max angemessenen Miete.
Bleibst du allerdings im Bereich deines jetzigen Jobcenters, dann wird nur die Miete übernommen, die jetzt gezahlt wird.

Kaution bekommst du nicht.
Nebenkostennachzahlungen werden übernommen, wenn Wohnung angemessen.
Reonovierung für die alte Wohnung gibt es nicht, Einzugsrenovierung für die neue auch nicht.



Falls das falsch sein sollte, bitte berichtigen.
 
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