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U 25, schwanger, lebt noch zu Hause

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in   
#1
Arge verlangt Einkommensnachweise der Eltern, zu Recht?

Ich denke, als Schwangere bildet man noch immer seine eigene BG, auch wenn man unter 25 ist und noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hat?
Vom Kindsvater weiß ich nichts... geht nur u die Eltern, inwieweit die unterhaltsverpflichtet sind.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arania

Elo-User/in

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#2
Ich meine eine eigene BG wird da erst in Betracht kommen wenn das Kind auf der Welt ist, allerdings wie das nach den neuen Gesetzen gehandhabt werden wird :kinn:

Und der Kindsvater wird sicher - wenn er kann- für den Unterhalt des Kindes herangezogen werden
 

Stefan0815

Elo-User/in

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#4
Nein, diese Verfahrensweise ist nicht rechtens

Siehe §9 des SGB II:

(2) Bei Personen, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, sind auch das Einkommen und Vermögen des Partners zu berücksichtigen. Bei minderjährigen unverheirateten Kindern, die mit ihren Eltern oder einem Elternteil in einer Bedarfsgemeinschaft leben und die die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts nicht aus ihrem eigenen Einkommen oder Vermögen beschaffen können, sind auch das Einkommen und Vermögen der Eltern oder des Elternteils zu berücksichtigen. Ist in einer Bedarfsgemeinschaft nicht der gesamte Bedarf aus eigenen Kräften und Mitteln gedeckt, gilt jede Person der Bedarfsgemeinschaft im Verhältnis des eigenen Bedarfs zum Gesamtbedarf als hilfebedürftig.

(3) Absatz 2 Satz 2 findet keine Anwendung auf ein Kind, das schwanger ist oder sein Kind bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres betreut.

Als schwanger gilt man ab der 6. Schwangerschaftswoche.

Stefan0815
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in   
#5
Re: Nein, diese Verfahrensweise ist nicht rechtens

Stefan0815 sagte :
Siehe §9 des SGB II:

(2) Bei Personen, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, sind auch das Einkommen und Vermögen des Partners zu berücksichtigen. Bei minderjährigen unverheirateten Kindern, die mit ihren Eltern oder einem Elternteil in einer Bedarfsgemeinschaft leben und die die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts nicht aus ihrem eigenen Einkommen oder Vermögen beschaffen können, sind auch das Einkommen und Vermögen der Eltern oder des Elternteils zu berücksichtigen. Ist in einer Bedarfsgemeinschaft nicht der gesamte Bedarf aus eigenen Kräften und Mitteln gedeckt, gilt jede Person der Bedarfsgemeinschaft im Verhältnis des eigenen Bedarfs zum Gesamtbedarf als hilfebedürftig.

(3) Absatz 2 Satz 2 findet keine Anwendung auf ein Kind, das schwanger ist oder sein Kind bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres betreut.

Als schwanger gilt man ab der 6. Schwangerschaftswoche.

Stefan0815
Wobei die Frage wieder auftauscht: wer gehört in die Bedarfsgemeinschaft?

Nur, wer in einem Haushalt lebt und gemeinsam wirtschaftet.

Ich meine noch immer, daß ein Volljähriger nicht zwingend zur Bedarfsgemeinschaft gehört, nur weil es ein neues Gesetz gibt...aber das muß man erst durchkämpfen, soweit denkt bei der ARGE niemand.

Man führt ja auch nicht zwingend eine eäG, nur weil man mit jemandem des anderen Gechlechts eine WG bildet... auch wenn der Gesetzgeber das gern so sieht.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Stefan0815

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#6
Ob das Gesetz zur Eingliederung der U25 in die Bedarfsgemeinschaft nun rechtens ist steht auf einem anderem Blatt.

Aber das spielt jetzt hier keine Rolle, denn

nach §9 Absatz 3 darf keine Einkommensanrechnung seitens der Eltern, bei Schwangerschaft des Kindes, stattfinden.

Stefan0815
 
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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in   
#7
Stefan0815 sagte :
Ob das Gesetz zur Eingliederung der U25 in die Bedarfsgemeinschaft nun rechtens ist steht auf einem anderem Blatt.

Aber das spielt jetzt hier keine Rolle, denn

nach §9 Absatz 3 darf keine Einkommensanrechnung seitens der Eltern, bei Schwangerschaft des Kindes, stattfinden.

Stefan0815
Stimmt!

Ist einfach zu warm heute...hastttest ja sogar schon den Paragraphen genannt :)

Ist einfach zu warm heut...

Gruß aus Ludwigsburg
 
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