Tyrannei der Arbeit: "Schluss mit der Ökonomisierung des Lebens"

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wolliohne

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Lohnarbeit als Fetisch » Fetisch Arbeit


"Abrackern fürs Unternehmen, alles geben für den Job: Der Mediziner Ulrich Renz hat sich dagegen entschieden und stattdessen ein Buch darüber geschrieben, wie die Arbeit unser Leben bestimmt. Im Gespräch erklärt er, warum Firmen-Slogans verlogen und Kollegen keine Familie sind - und wie sich die Tyrannei der Arbeit beenden lässt…" Interview von Sarah K. Schmidt in Süddeutsche online vom 30. September 2013
Arbeitsleben: "Schluss mit der Ökonomisierung des Lebens" - Karriere - Süddeutsche.de

b) J'ai (très) mal au travail. Ein 90minütiger Dokumentarfilm über die moderne Arbeitsorganisation und ihre Gefahren

"Der Filmemacher Jean-Michel Carré hat mehr als ein Jahr damit zugebracht, das Verhältnis der Arbeiter_innen zu ihrer Arbeit, dem "obskuren Objekt des Hasses und der Begierde" zu untersuchen. In dem Film geht es um die moderne, nach den neuesten Managementmethoden "optimierte" Organisation der Arbeit. Er zeigt uns die immer weiter voranschreitende Dehumanisierung der Arbeitswelt: Angst vor der Arbeitslosigkeit, Isolation innerhalb des Unternehmens, die Konkurrenz unter den Kolleg_innen etc. Humorvoll und ironisch montiert « J’ai
(très) mal au travail » Interviews mit den Arbeiter_innen mit Ausschnitten aus Werbeclips und Filmen und erzeugt damit ein allarmierendes Portrait der heutigen Arbeitswelt." Der Film (französisch mit dt. UT | 85 min | 2007) bei labournet.tv J'ai (très) mal au travail | labournet.tv
 
K

Kuhle Wampe

Gast
Sich für ein gieriges Unternehmervolk abrackern, seine Gesundheit verschwenden, auch noch Kinder vernachlässigen, weil der Unternehmer seinen Sündenreichtum auf deren Kosten aufbauen will : Das genau ist es, was sich unsere Unternehmer wünschen.

Wer den Wünschen der Unternehmer nachkommt, dem fehlt Sinn und Verstand.

In der BRD ist dieses Fehlen von Verstand in jedem Fall verbreiteter als in irgendeinem anderen Land der industrialisierten Welt.
 
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Du hast es gefasst. Und wenn der Genosse dazu wirklich ein Genosse ist.Ist doch auch besser, als wenn sich der Unternehmer als "Herr" aufführt. Oder etwa nicht?

Wenn Du letzte **** am Band bist, bist Du der letzte **** am Band. Der Abteilungsleiter ist Dein Vorgesetzter und sagt Dir, was Du zu tun und zu lassen hast. Ob Du ihn mit "Genosse" oder "Dr. Müller-Lüdenscheid" anredest ist doch wohl zweitrangig, oder?
 

*kampfpaar*radikal.A

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Wenn Du letzte **** am Band bist, bist Du der letzte **** am Band.
Der Abteilungsleiter ist Dein Vorgesetzter und sagt Dir,
was Du zu tun und zu lassen hast.
Ob Du ihn mit "Genosse" oder "Dr. Müller-Lüdenscheid" anredest
ist doch wohl zweitrangig, oder?
.


:cool: Das erste Mal, das ich diesem Nowottny
unumwunden "Recht" geben muß.

Da er sich aber in Ständig-keit als Büttel zur Ver-
teidigung herrschender Verhältnisse ent-puppt,
wird sein HighLight wohl schneller ausflackern,
als ent-flackt.
.

 

Roter Drache

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Genau das müssen wir mal langsam ändern, damit wir nicht dauerhaft die Sklaven des Markes bleiben. Anstatt hier rumzumotzen das immer das gleiche rauskommt, sollten wir mal kreativ und aktiv werden. Resignation hatten wir jetzt lange genug, es ist an der Zeit den Bonzen den Kampf anzusagen. Eine kleine Gruppe diskutiert wie wir die ersten Schritte einleiten. Das wird nur gelingen wenn sich mehr Betroffene aktiv beteiligen. Die Rahmenbedingungen sind gut, reichlich Druck auf dem Kessel.
 

Kleeblatt

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Auf immer mehr Arbeitsplätzen geht es ausschließlich um die optimale Verwertung der Kenntnisse und Lebenszeit der Mitarbeiter zum Wohle einiger Weniger an der Spitze der jeweiligen Unternehmen.

Je mehr sich ein Mitarbeiter in diese Rolle des unterwürfigen und ängstlichen Verwertenden begibt, desto mehr Lob erhält er, wird als Vorbild den Kollegen hingestellt, bekommt vielleicht sogar ein Brösel mehr Gehalt - als weiteren Anreiz für sich und die restlichen Mitarbeiter.

Nun muß man mal überlegen mit welchen Mitarbeitern das auf diese weise klappen kann. Welche Defizite müssen Menschen haben die auf Cheflob gieren, die Alles ohne Widerrede tun was ihnen abverlangt wird, die sich vor lauter Angst eventueller möglicher theoretischer eingebildeter "Folgen" beim Nicht-Männchenmachen fast ins Höschen pullern
- dann aber - ausgelaugt und gesundheitlich hart an der Grenze - ihren Freunden vormachen was für ein toller Hecht sie doch im beruflichen Karpfenteich sind.

Ich kenne solche Leute, - nach jahrelanger Männchenmacherei sind sie am Ende. Burnout, arbeitslos, Haus weg, Frau mit Kind weg (weil niemals Zeit für Familie genommen), die tollen "Freunde" weg,

- die alten Freunde - seinerzeit überheblich abserviert als "weniger erfolgreich" (aber glücklicher) - wollen nach vielen Jahren zur Schau getragener Überheblichkeit und völliger Ignoranz (jahrelang nicht mehr zurückgemeldet), den jetzt um Aufmerksamkeit bettelnden und herumjammernden "tollen Hecht" auch nicht mehr dulden.

Tja, diese Leute werden schnell einsam. Zuerst im Beruf, dann familiär und auch im alten Freundeskreis. Und alle wissen, - bekommt der wieder eine Chance, dann wird er wieder ganz genauso agieren und reden.

Sie haben es sich ehrlich verdient so zu fallen.
 

Bambi_69

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Je mehr sich ein Mitarbeiter in diese Rolle des unterwürfigen und ängstlichen Verwertenden begibt, desto mehr Lob erhält er, wird als Vorbild den Kollegen hingestellt, bekommt vielleicht sogar ein Brösel mehr Gehalt - als weiteren Anreiz für sich und die restlichen Mitarbeiter.

Ein solches Verhalten wird offenbar von einigen geradezu als Tugend angesehen: Immer brav, immer fleissig, ja sogar heldenhaft (Helden der Arbeit). Kein Wunder, dass manche dazu schon Ersatzreiligion sagen wobei auch gewisse kirchliche Institutionen die Faulheit als Todsünde ansehen und ein arbeitsreiches Leben voller Entbehrungen geradezu als Gott-gefällig hinstellen.

(...)
Tja, diese Leute werden schnell einsam. Zuerst im Beruf, dann familiär und auch im alten Freundeskreis. Und alle wissen, - bekommt der wieder eine Chance, dann wird er wieder ganz genauso agieren und reden.

Durchaus möglich, dass sie aus der Erfahrung nichts gelernt haben und somit den selben Fehler wiederholen.
 

XxMikexX

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Ich frage mich immer was Leute wie Nowottny hier wollen.

Ich gehe doch in kein Forum für Angler, wenn ich:


-mit Angeln nichts am Hut habe und es totlangweilig finde

-Fisch mir nicht schmeckt

-mitreden will ich aber trotzdem!


Verstehe das wer will.
 

Bambi_69

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Ich wollte schon hinzufügen

- ein Fisch bin

Andererseits könnte sich ein Fisch durch Anmeldung in einem Anglerforum ja auch über die Taktik seines Jägers (Anglers) informieren wollen :cool:
 
E

ExitUser

Gast
Sich für ein gieriges Unternehmervolk abrackern, seine Gesundheit verschwenden, auch noch Kinder vernachlässigen, weil der Unternehmer seinen Sündenreichtum auf deren Kosten aufbauen will : Das genau ist es, was sich unsere Unternehmer wünschen.

Wäre es für Unternehmer tatsächlich so einfach, wie du hier schreibst, warum sind die Deutschen dann nicht ein Volk von Unternehmern???

Ich weiß nicht, warum man Menschen, die Arbeitsplätze schaffen, pauschal als gierig hinstellen muss.

Hier im Forum gibt es übrigens unzählige Unternehmer.
(siehe Unterforum Existenzgründung und Selbstständigkeit).

Ich schließe mich da ein.
 

Ziviler Ungehorsam

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Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz - für den Kommunismus!

"Arbeit macht frei",

... den Slogan können wir noch heute am Schauplatz eines der größten und verabscheuungswürdigsten Verbrechen der gesamten Menschheitsgeschichte lesen. An jenem Ort erreichte die inhumane Ideologie des Nützlichkeitsdenkens und der kapitalistischen Menschenverwertungslogik ihren bislang traurigsten Höhepunkt, und auch der Nachfolge- und Unrechtsstaat BRD, mit seiner neofaschistischen Staatsdoktrin "Menschen in Brot und Arbeit bringen", die ebenso konsequente wie perfide Weiterführung der sozialdarwinistischen NS-Arbeitsideologie mit anderen Mitteln, knüpfte mit seiner extremen Verherrlichung des als etwas urdeutschem angesehenen Arbeitsethos ganz an die Tradition des europäischen Denkens seit der Aufklärung an, wonach "Arbeit" nicht nur eine primäre Voraussetzung menschlicher "Freiheit", sondern die Grundbedingung menschlicher Existenz als "Gesellschaftswesen" schlechthin sei...

Aber was bedeutet "Arbeit" überhaupt und was unterscheidet sie von anderen Arten menschlicher Aktivität, wie z.B. Kunst, Forschung oder Wissenschaft? Innerhalb des Rahmens der kapitalistischen Ausbeutergesellschaft gibt es einen solchen Unterschied vom sozial-ökonomischen Standpunkt her nicht: Dort gelten alle menschlichen Tätigkeiten, ganz egal ob hochgeistig-intellektuelles Philosophieren oder stupide-stumpfsinnige Fronarbeit beim Abernten von Maisfeldern gleichermaßen als "Arbeit", sofern dass das Endprodukt einer Tätigkeit Warencharakter hat oder als Dienstleistung der kapitalistischen Verwaltung dient, d.h. im Interesse der Kapitalakkumulation und Wertproduktion wieder in den kapitalistischen Verwertungskreislauf einfließt um das Fortbestehen der herrschenden Ausbeuterklasse zu sichern. Alles, was im Rahmen der kapitalistischen Ausbeuterwirtschaft entsteht, dient daher lediglich der Gewinnmaximierung der Kapitalisten, unabhängig von den realen Bedürfnissen der Menschen, d.h., die kapitalistische Produktionsmaschinerie der Gegenwart erfüllt nicht nur nicht die wirklichen Bedürfnisse der Menschen, sie schafft im Interesse des imperialistischen Götzen namens "Wirtschaftswachstum" obendrein neue "Bedürfnisse", da ständig neue Waren benötigt werden, um dieses perverse System künstlich am Leben zu erhalten, was wiederum neue "Arbeit" schafft, als Voraussetzung für die weitere Expansion des Kapitals...einfach nur krank!

Doch zurück zu des Übels Wurzeln...

Das lateinische "labor", aus dem das moderne Wort "Arbeit" abgeleitet ist, bedeutete ursprünglich soviel wie Mühsal, Schinderei, Plackerei, Qual, also alles, was "Arbeit" tatsächlich auch heute noch ist...Eine ganz ähnliche Bedeutung hat das slaw. "rabot", wovon das Wort "Roboter" abgeleitet ist: Stumpfsinnige, ermüdende, geistlose Tätigkeit. Womit wir auf die weiter oben gestellte Frage nach einer möglichst ideologisch neutralen (= nicht-deutschen) Definition von "Arbeit" zurückkommen, diese wäre demnach demnach:

"Arbeit" ist ein zusammenfassender Oberbegriff der sämtliche Tätigkeiten umfasst, die unter (gesellschaftsbedingtem) Zwang geleistet werden, die dem Menschen, der sie zwangsweise verrichtet weder intellektuelle Befriedigung und geistigen Fortschritt, noch körperliches Wohlbefinden verschaffen. "Arbeit" ist somit jede Betätigung, deren einziger Zweck für das Individuum ausschließlich darin besteht, sich sein "Recht" auf eine halbwegs menschenwürdige Existenz innerhalb der von der herrschenden Klasse normierten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu erkaufen (!)

Dabei wäre das inzwischen erreichte Maß der automatisierten Produktionsabläufe bereits jetzt ausreichend, die Bedürfnisse aller Menschen auf dieser Welt in hinreichendem Maße zu erfüllen...Die sogenannte "Arbeitslosigkeit", als Resultat dieser Entwicklung sollte als Gewinn gefeiert, als Beginn der Befreiung von der Lohnarbeit begrüsst werden...Denn wer von der "Arbeit" befreit ist, ist frei zu anderen höheren Dingen, frei zur Beschäftigung mit sich selber, mit der Familie, Freunden, mit Kunst, Musik, Literatur, Philosophie und einer lebhaften, (selbst-)kritischen, selbstorganisierten, sprich freien Gesellschaft.

Doch wieso wird diese "Arbeitslosigkeit" dann nicht als größter Fortschritt seit Menschengedenken gefeiert, sondern als größtes Problem? Macht Arbeit etwa doch nicht frei, sind die noch-Arbeitenden etwa neidisch auf die potenziellen Möglichkeiten, die sich aus der Befreiung von ihrer "Freiheit" theoretisch ergeben könnten? Nein, lediglich das Kapital und seine Ideologie stehen dem entgegen: Mit dem von ihm seit der industr. Revolution stetig vorangetriebenen tech. Fortschritt und der damit einhergehenden gesteigerten Effizienz der Produktion hat es die Voraussetzungen seiner eigenen Überwindung geschaffen, indem es sich selbst die wichtigste Grundlage bereits heute weitgehend entzogen hat: Die "Arbeit". Doch solange die "Arbeit" künstlich am Leben gehalten wird, gibt es weiterhin Ausbeutung und Herrschaft. Das Kapital kann demnach nur zerstört werden, wenn auch die "Arbeit" als lohnabhängige Zwangsbeschäftigung verschwindet!

Die Menscheit braucht daher in Zukunft ein System, das auf Humanität anstatt auf Unterdrückung und Ausbeutung gegründet ist, ein System, in dem jeder Mensch allein aufgrund der Tatsache, Mensch zu sein, freien und ungehinderten Zugang zu allen Möglichkeiten der materiellen Befriedigung seiner Bedürfnisse, ebenso wie zu seiner ungehinderten geistigen und intellektuellen Weiterentwicklung hat, denn "Arbeit" macht nicht frei, sondern allenfalls blöde und zunehmend krank, z.B. können Felder auch von dafür programmierten Automaten abgemäht werden, und die Verwaltung einer Staatsbürokratie - ebenso privatwirtschaftliche Dienstleistungen/Verwaltungstätigkeiten - sind einfach nur überflüssig, Menschen sind zu weitaus mehr fähig, als ihr Leben in stumpfsinniger Lohnknechtschaft zu fristen...und deshalb appelliere ich:

Für Deutschland keinen Finger krumm!
- die Arbeit nieder!

:icon_stern:
 
D

Don Vittorio

Gast
AW: Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz - für den Kommunismus!

Für Deutschland keinen Finger krumm!
- die Arbeit nieder!

:icon_stern:

Viele Worte,wenig Sinn!

Klar und wenn dann keiner mehr arbeitet,kommt dann Jesus und betreibt die wundersame Vermehrung von Wein und Brot,weil der Staat ja kein Geld mehr hat um Alg II auszuzahlen.

Ohne Arbeit kannst Du nichtmal auf Bäumen oder in Höhlen wohnen,denn da musst Du ständig auf der Jagd nach essbarem sein,damit das Bäuchlein brummt.
Und wenn jeder sein eigener Unternehmer sein könnte ohne abhängige Beschäftigung,warum machen es dann so wenige?

Es ist einfach zu sagen,was man nicht haben möchte,aber wenn es darum geht,ein Konzept aufzuzeigen,mit dem man die Welt ohne Arbeit verwirklichen könnte,dann kommen immer Ausflüchte und Hirngespinste.
Oder gab es Kulturen,die das schon einmal verwirklicht hatten?
Wenn nicht für einen Unternehmer,mußte das Volk eben für einen Herrscher oder die Kirche arbeiten.
Selbst ein BGE,so es denn überhaupt realisierbar wäre,kommt nicht ohne Arbeit aus.
 

Ziviler Ungehorsam

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AW: Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz - für den Kommunismus!

Wenn Du meinen Beitrag komplett gelesen hättest, dann würde Deiner deutschnationalen Untertanenideologie vielleicht ein Licht aufgehen, nämlich das Arbeit und kapitalistische Lohnarbeit zwei paar Schuhe sind.

Und nein: Kein Mensch braucht Lohnarbeit - es sei denn man heißt Michel!
 
D

Don Vittorio

Gast
AW: Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz - für den Kommunismus!

Wenn Du meinen Beitrag komplett gelesen hättest, dann würde Deiner deutschnationalen Untertanenideologie vielleicht ein Licht aufgehen, nämlich das Arbeit und kapitalistische Lohnarbeit zwei paar Schuhe sind.

Und nein: Kein Mensch braucht Lohnarbeit - es sei denn man heißt Michel!

Und für was arbeitet der Rest der Welt?
Und das Deutschnational darfst Du stecken lassen!
 

XxMikexX

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Andererseits könnte sich ein Fisch durch Anmeldung in einem Anglerforum ja auch über die Taktik seines Jägers (Anglers) informieren wollen :cool:
Nein das ist hier definitiv nicht der Fall.

Fische sind vorsichtig und meiden Konflikte so gut es geht.
 

Roter Drache

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Und wieder so ein DON V der entweder es nicht begreift oder auf der anderen Seite (Bonzen) ist. Ziviler Ungehorsam hat nur beschrieben wie die Realität aussieht und nicht mehr. Natürlich wird auch gearbeitet nur nicht unter der Knechtschaft einiger weniger, geht das in deine Birne ? Es gab schon vor Jahrzehnten Material in der IGM, wenn der Reichtum und die Arbeitszeit gerecht verteilt wäre, brauchten wir nur 3 Stunden für den gleichen Wohlstand arbeiten. Millionen in der Welt leben in Armut oder in fürchterlichen Arbeitsverhältnissen, sollen die weiterhin dort vegetieren ? Da von euch Motzern nichts produktives kommt, wird sich natürlich nichts ändern, außer die Bonzen werden noch fetter. Ihr begreift offensichtlich nicht was ihr mit eurer Beschrängtheit anrichtet. Nur nichts ändern, könnte ja besser werden und immer wieder diese falsche Hetze gegen ein anderes soziales System wo wirklich die Mehrheit über alles bestimmt. Dann werden immer wieder die alten sozialistischen Systeme der Unfreiheit angeführt. Das will kaum einer noch, Menschen sind lernfähig außer man will diese Herrschaftsverhältnisse erhalten. Dann geht doch zu denen und geht langfristig mit ihnen unter. Oder geht doch nach Griechenland und erzählt denen diesen Mist, hoffentlich überlebt ihr das. Bildung hat dieses Land bitter nötig.
 
K

Kuhle Wampe

Gast
Und wieder so ein DON V der entweder es nicht begreift oder auf der anderen Seite (Bonzen) ist. Ziviler Ungehorsam hat nur beschrieben wie die Realität aussieht und nicht mehr. Natürlich wird auch gearbeitet nur nicht unter der Knechtschaft einiger weniger, geht das in deine Birne ? Es gab schon vor Jahrzehnten Material in der IGM, wenn der Reichtum und die Arbeitszeit gerecht verteilt wäre, brauchten wir nur 3 Stunden für den gleichen Wohlstand arbeiten. Millionen in der Welt leben in Armut oder in fürchterlichen Arbeitsverhältnissen, sollen die weiterhin dort vegetieren ? Da von euch Motzern nichts produktives kommt, wird sich natürlich nichts ändern, außer die Bonzen werden noch fetter. Ihr begreift offensichtlich nicht was ihr mit eurer Beschrängtheit anrichtet. Nur nichts ändern, könnte ja besser werden und immer wieder diese falsche Hetze gegen ein anderes soziales System wo wirklich die Mehrheit über alles bestimmt. Dann werden immer wieder die alten sozialistischen Systeme der Unfreiheit angeführt. Das will kaum einer noch, Menschen sind lernfähig außer man will diese Herrschaftsverhältnisse erhalten. Dann geht doch zu denen und geht langfristig mit ihnen unter. Oder geht doch nach Griechenland und erzählt denen diesen Mist, hoffentlich überlebt ihr das. Bildung hat dieses Land bitter nötig.

:danke::danke::danke:

Das spricht mir aus der Seele.
 
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Ich weiß nicht, warum man Menschen, die Arbeitsplätze schaffen, pauschal als gierig hinstellen muss.

Natüriches Feindbild.:icon_pfeiff:

Hier im Forum gibt es übrigens unzählige Unternehmer.
(siehe Unterforum Existenzgründung und Selbstständigkeit).

Heutzutage Selbstständig in Deutschland ist ein 24 Stunden-Job (wer mag das schon?) habe auch mal mit dem Gedanken gespielt,aber schnell wieder verworfen.
Das ist meist Brotlose Kunst,da bringt ein Job mehr.:icon_party:
 
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Kuhle Wampe

Gast
Ich weiß nicht, warum man Menschen, die Arbeitsplätze schaffen, pauschal als gierig hinstellen muss.

Das liegt daran, dass es eben immer mehr von denen sind.
Und es geht ja explizit dabei NICHT um Kleingewerbetreibende Singleselbstständigen oder um die Leute, die zu zweit oder zu dritt gemeinsam etwas machen.

Du hast aber schon gesehen, dass 33% aller Stellen, die neu geschaffen werden, Zeitarbeitsstellen sind und ein nochmal ähnlich grosser Teil anderer Dienstleistungsdreck der übelsten Sorte st

Und um DIE geht es.Millionen Arbeitsplätze sind schlimmerweise auf dem Markt, deren "Väter" gierige und schmierige Typen sind.


Wäre es für Unternehmer tatsächlich so einfach, wie du hier schreibst, warum sind die Deutschen dann nicht ein Volk von Unternehmern???

Mit "einfach" hat das wenig zu tun. Es hat eher etwas mit dem Raubrittertum zu tun, was SPD , GRüne und CDU/FDP mit den Hartz4- Katalogen angefacht hat. Plötzlich strömten ungezählte Typen
auf den Markt, die begriffen haben, wie leicht es jetzt wird, Menschen zu knechten und niedrigst zu bezahlen, die vorher keine Chance gehabt hätten,ihre perfiden Ideen zu verwirklichen. Und diese Neunternehmer hatten wider nicht damit gerechnet, auf ein derartiges Volk von Schafsköpfen zu treffen, für das "Arbeit" eine Art Gottesersatz darstellt.

Beides zusammen hat dazu geführt, dass sich hier ein Unternehmertum festsetzen konnte, dass mental und einstellungstechnisch nicht mehr weit vom "Übermenschendenken" der 30ger Jahre weg ist.

Ich für meine Person möchte mit diesem neuen Unternehmertyp, der das ganze Land beherrscht, weder beruflich noch privat irgendetwas zu tun haben.


Hier im Forum gibt es übrigens unzählige Unternehmer.
#Das sind aber doch fast alle diese Kleingewerbetreibenden mit Einzelgewerbe oder die Kleinstunternehmen mit 2 oder 3 Freunden, die ich immer schon von obiger negativer Betrachtung ausgeschlossen habe.
 

dersichdenwolfärgert

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Und wieder so ein DON V der entweder es nicht begreift oder auf der anderen Seite (Bonzen) ist. Ziviler Ungehorsam hat nur beschrieben wie die Realität aussieht und nicht mehr. Natürlich wird auch gearbeitet nur nicht unter der Knechtschaft einiger weniger, geht das in deine Birne ? Es gab schon vor Jahrzehnten Material in der IGM, wenn der Reichtum und die Arbeitszeit gerecht verteilt wäre, brauchten wir nur 3 Stunden für den gleichen Wohlstand arbeiten. Millionen in der Welt leben in Armut oder in fürchterlichen Arbeitsverhältnissen, sollen die weiterhin dort vegetieren ? Da von euch Motzern nichts produktives kommt, wird sich natürlich nichts ändern, außer die Bonzen werden noch fetter. Ihr begreift offensichtlich nicht was ihr mit eurer Beschrängtheit anrichtet. Nur nichts ändern, könnte ja besser werden und immer wieder diese falsche Hetze gegen ein anderes soziales System wo wirklich die Mehrheit über alles bestimmt. Dann werden immer wieder die alten sozialistischen Systeme der Unfreiheit angeführt. Das will kaum einer noch, Menschen sind lernfähig außer man will diese Herrschaftsverhältnisse erhalten. Dann geht doch zu denen und geht langfristig mit ihnen unter. Oder geht doch nach Griechenland und erzählt denen diesen Mist, hoffentlich überlebt ihr das. Bildung hat dieses Land bitter nötig.

Danke für diesen Text.

Man sollte sich seiner Klasse immer BEWUSST sein.

Manche Menschen wollen einfach nicht begreifen,
das der sogenannte "kleine Mann" im selben Boot sitzt.

Am 17. Juni 1953 skandierten die Menschen in der Ostzone:
"Wir sind nicht eure Sklaven" (gegen die Erhöhung der Arbeitsnorm)

Wie sieht es denn heute aus?

Eine abartige Erhöhung der Arbeitsnorm,
und für abartige Hungerlöhne schuften MÜSSEN!

Da bleibt einem nur noch eins:
"Wir sind nicht eure Sklaven"

Sich Verweigern, Widerstand in ALLEN formen.
Seit kreativ.:icon_pfeiff:

Maschinen sollte man nicht von "bildungsfernen"
Erwerbslosen bedienen lassen, die könnten sonst kaputt gehen.:icon_twisted:

Denn WIR sind ja alle "Bildungsfern", man brauchte ja einen
Grund um Hungerlöhne begründen zu können.

Wenn der Lohn nur niedrig genug ist, bist du plötzlich nicht
mehr "Bildungsfern", dann traut man dir plötzlich alles zu.

Merkwürdig!

Verarschen kann ich mich alleine, da brauche ich
keine Sklaventreiber der Jobcenter für.

Leiharbeitsbuden sind Lohndiebe und zutiefst asozial.
Da sitzen die wirklichen gesellschaftlichen Schmarotzer.

Wo sind denn die Arbeitsplätze für alle?
(von denen man in Würde Leben kann)

Seit Jahrzehnten wird und das versprochen,
die Arbeitslosigkeit wird mit Absicht hochgehalten.

Das drückt so schön die Löhne!

Ich könnte mich ja schon wieder ....:icon_motz:
Aber lassen wir das.

gruß
ein Kind der Arbeiterklasse
(Das Wort Arbeitnehmer ist eine Schöpfung
der Arbeitgeberverbände, geschickt gemacht!)


Die Würde des Menschen

"Die Großen hören auf zu herrschen,
wenn die Kleinen aufhören zu kriechen"

„Nichts mehr davon, ich bitt euch.
Zu essen gebt ihm, zu wohnen
Habt Ihr die Blöße bedeckt, gibt sich die Würde von selbst.“

( Friedrich Schiller 1796)
 
D

Don Vittorio

Gast
Ich verstehe nur nicht,wieso die Gegenwart so ist wie sie ist,wenn es doch andere Alternativen gibt,bei der die Bonzen nicht durch des Volkes Arbeit fett werden.
Wo hat man das schon einmal praktiziert?Das müsste doch das absolute Erfolgsmodell gewesen sein.
Ich kenne aus der Geschichte nur eine Menge kommunistischer/sozialistischer Experimente,die allesamt daran gescheitert sind,dass es doch wieder Bonzen gab,die von des Volkes Arbeit, im Gegendsatz zum arbeitenden Volk,gut lebten.
Und seltsamerweise musste man bei diesen Experimenten immer das Volk mundtot machen und einsperren,damit es nicht einfach vor diesen, für das Volk doch so segensreichen Errungenschaften flüchtete.
Es wurden ganz Bibliotheken darüber geschrieben,wie eine solche Gesellschaft funktionieren soll,in der jeder gleich ist und auch das gleiche Mitspracherecht an der Entwicklung der Gesellschaft hat.
Nur ist nie etwas dabei herausgekommen,das auch nur ansatzweise den Theorien entsprach.
Das ist die Realität und nicht irgendwelche theoretische linke Träumereien.
Denn denen steht genau der Mensch selbst im Weg,der immer erst an das eigene Hemd denkt oder eben seine Machtfantasien umsetzen will.

So wird das nie etwas werden,mit einer gerechten Gesellschaft.
 

Roter Drache

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Dir ist nicht zu helfen, geh nach drüben (USA) da gibt es viele dieser Spinner. Deine "Argumente" zementieren nur diesen Wahnsinn hier und lösen nicht ein Problem. Kein Bock auf solche .....
 
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