TV Tipp 'Wir kaufen Berlin' und 'Betongold'

Atze Knorke

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An die Forumsrunde,

bevor WIR jemals "gemeinsam" tanzen, aus dem armen und sexy Berliner Charme (gerade im TV u. a. mit Familie Gülbol) wird ein teurer und sexy Berliner Charme.

Dann mal schubs:

Der Wandel des (Wohnungs-)Marktes:

Quellen:
Wir kaufen Berlin | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg


Investoren auf Immobilienjagd Berlin bietet reichlich innerstädtisches Bauland, gute Bausubstanz und das alles viel günstiger als anderswo. Der Kaufboom spült Millionen in die leeren Kassen der Hauptstadt. Die Reportage zeigt, was hinter den Kulissen des Immobilienbooms passiert.

In der ganzen Stadt werden Altbauten saniert und in Eigentum umgewandelt, Luxusimmobilien gebaut. Inzwischen werden selbst die Luxuswohnungen knapp. Wenn die Nachfrage hoch ist, steigen die Preise und die Renditen. Die Profiteure sind die Baubranche, Immobilienmakler und Anleger. Doch wo Geld ist, ist auch die Gier. Einige Neueigentümer versuchen nach dem Erwerb die Altmieter durch Kündigungen loszuwerden.

Ein Film von Ellen Langer
(Erstausstrahlung der 45-Minuten-Fassung am 08.10.13)

Stand vom 08.10.2013

und gleich im Anschluss:

Betongold 08.10.2013 21:00 | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

Wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam

2012 in Deutschland: Wer kann, kauft Immobilien. Wer schnelles Geld verdienen will, investiert, saniert, verdrängt.
Immobilienrausch in Berlin: Verunsicherte Anleger investieren nicht mehr in Aktien, sondern in Häuser und Wohnungen. Betongold - wenigstens ein bisschen Sicherheit in einer unsicheren Welt. Lange hatte die Filmemacherin Katrin Rothe geglaubt, das hat alles nichts mit ihr zu tun. Bis zu jenem Tag, an dem sie eine Modernisierungsankündigung erhält. Der sanierungsbedürftige Altbau, in dem sie lebt, wurde an ein dynamisches Immobilienunternehmen verkauft. Aus den Mietwohnungen sollen luxuriöse Eigentumswohnungen werden. Und leere Wohnungen verkaufen sich am besten. Mehr als zwei Jahre begleitete die Regisseurin den Umwandlungsprozess mit der Kamera aus der Perspektive der Hausbewohner. Sie alle wollten bleiben und sich gegen Luxussanierung und Verdopplung der Mieten wehren. Es ist ein Film über ein umstrittenes Thema, den Wandel in den Großstädten. Der Markt sortiert effektiv, wer die steigenden Mieten nicht zahlen kann, muss sich eine neue Wohnung suchen. Mieter stehen gegen Vermieter, Alteingesessene gegen neue Investoren. Noch wohnen in den Innenbezirken Berlins auch Familien, Rentner und Studenten. Doch bezahlbarer Wohnraum wird knapp. Katrin Rothe dokumentiert die Sorgen und Ängste der Mieter. Was sie in diesen zwei Jahren nicht filmen darf, zeichnet sie auf: In Trickfilmsequenzen erzählt sie, was passiert, wenn Investor, Makler, Kaufinteressierte und Mieter aufeinandertreffen. Am Ende wird der Filmemacherin eine Abfindung angeboten. Dafür soll sie aus der Wohnung raus. Ist das ein Sieg? Oder doch eine Niederlage? Was soll sie mit dem Geld anfangen? Gut anlegen, um damit fünf, sechs Jahre lang eine teurere Mietwohnung bezahlen zu können? Oder auch in Immobilien investieren? Eine kleine Wohnung anzahlen? Schulden machen?

Ein Film von Katrin Rothe.
Dieses Mieten-Problem verbinden mit dem Freitags-Frühstück u. a. der interessante Aspekt am "MILIEUSCHUTZ" zu arbeiten, die Bezirksämter mischen da ordentlich mit.

Bringe das hier nochmal rein, weil das in dem anderen Thread vermutlich untergeht:
(https://www.elo-forum.org/austausch-regionalen-ueberregionalen-aktivitaeten/117313-bln-internationaler-aktionstag-zivilen-ungehorsams.html#post1503853)
 
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