TV-Experiment: Schweizer Dorf kann Grundeinkommen testen (1 Betrachter)

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ExitUser

Gast
Eine Filmemacherin sucht ein Dorf in der Schweiz, das zwischen 150 und 1000 Einwohner zählt und eine vielseitige Bevölkerungsstruktur aufweist. Das Experiment soll mindestens ein Jahr dauern. Für diesen Zeitraum soll die Gemeinde allen Einwohner*innen eine Einkommensabsicherung in der Höhe des Existenzminimums aussprechen. Fällt das Einkommen einer Person aus irgendwelchen Gründen unter diese Schwelle, wird es bedingungslos aufgestockt. Wie viel dabei von der Gemeinde und wie viel aus externen Quellen finanziert werden soll, wird gemeinsam mit der Gemeinde ausgehandelt.

Dorf testet Zukunft
 

AsbachUralt

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Und welche Aussagekraft soll dieses Experiment haben?
Die Ergebnisse kann man nicht einfach auf eine ganze Volkswirtschaft hoch rechnen.
Bleibt ein wenig Unterhaltung für das TV-Publikum, mehr nicht.
 
E

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Gast
Es ist ein Experiment. Und eine TV-Show.

Ist doch völlig egal, ob man die Ergebnisse auf irgendwas übertragen kann.
 

AsbachUralt

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Die von Dir verlinkte Seite erhebt aber ganz andere Ansprüche und soll nicht als TV-Unterhaltung dienen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Die Ergebnisse kann man nicht einfach auf eine ganze Volkswirtschaft hoch rechnen.
Stimmt.
Schon gar nicht, wenn das Experiment teilweise von außen finanziert wird, denn das wird im größeren Maßstab mit Sicherheit nicht passieren (können).
Wie viel dabei von der Gemeinde und wie viel aus externen Quellen finanziert werden soll, wird gemeinsam mit der Gemeinde ausgehandelt.
Ich sehe das eher so:
Ein finanzierbares BGE ist zu niedrig, um die Menschen wirklich „frei“ zu machen und ein BGE, das die Menschen „frei“ macht, ist schlicht unfinanzierbar.
Digitalisierung, Industrie 4.0 und der fehlende philosophische Ansatz – Leserbriefe zum Grundeinkommen | NachDenkSeiten – Die kritische Website
 

ladydi12

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Hallo zusammen,

meiner bescheidenen Meinung nach müßte ein bürgerliches Grundeinkommen so bei etwa 2000€ monatlich für eine erwachsene Person liegen, um von wirklicher finanzieller Freiheit sprechen zu können; schließlich müssen davon ja auch Miete, Kranken- und Rentenversicherung nach wie vor bezahlt werden.:icon_cool:

meint ladydi12
 
E

ExitUser

Gast
...schließlich müssen davon ja auch Miete, Kranken- und Rentenversicherung nach wie vor bezahlt werden.
Wieso Rentenversicherung? BGE bleibt BGE. Da gibt es keine zusätzliche Rente obendrauf. Die würde wegfallen. Also braucht es auch keine Rentenversicherung.

Krankenversicherung: wenn man sie gleich ganz verstaatlicht, läßt sie sich über Steuereinnahmen finanzieren.

1.500 Euro oder sogar weniger sollten daher als BGE eigentlich genügen. Es müßten ja nur Miete, Lebensmittel, ÖPNV-Nutzung und eine Art "Taschengeld" finanziert werden.
 
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