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TV: ARD: Monitor => ELENA, die Datenkrake oder der gläserne Arbeitnehmer!

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Kaleika

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#1
Fernsehtyp, jetzt: ARD: Monitor => ELENA, die Datenkrake oder der gäserne Arbeitnehmer!


Kaleika
 

biddy

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#2
Presse Info 002 vom 08.01.2010

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wehrt sich gegen den gestrigen Bericht des ARD-Magazins „Monitor“ über das Projekt ELENA („Elektronischer Entgeltnachweis“). In dem Bericht wird ein fiktives Beratungsgespräch im „Arbeitsamt der Zukunft“ mit Schauspielern nachgestellt. Die in dieser Szene enthaltenen Behauptungen sind falsch und unrealistisch. „Mit diesem Bericht werden lediglich Ängste geschürt“, sagt BA-Vorstand Raimund Becker.
In der Spielszene wird behauptet, ein Arbeitsvermittler könne in Zukunft bei einem Beratungsgespräch auf sensible Arbeitnehmerdaten wie beispielsweise Krankheiten, Fehltage oder Teilnahme an Streiks zugreifen. „Das ist aus der Luft gegriffen“, sagt Raimund Becker. „Wir erhalten aus ELENA nur die Daten, die wir für die Erfüllung unseres gesetzlichen Auftrages zur Leistungsgewährung brauchen. Ein Arbeitsvermittler wird auch künftig nicht wissen, ob ein Kunde krank ist oder Mitglied im Betriebsrat war.“
Die BA erhält aus dem ELENA-Verfahren nur die Daten, die sie auch heute schon in Papierform als Arbeitsbescheinigung des Arbeitgebers erhält. Alle weiteren Angaben, die für andere Stellen (z.B. Rentenversicherung oder Wohngeldstellen) erhoben werden, sind für die BA überhaupt nicht einsehbar.
Die Daten aus ELENA können auch nicht, wie „Monitor“ unterstellt, von BA-Mitarbeitern unkontrolliert abgerufen werden. Zum Laden der Daten sind nur bestimmte Mitarbeitende der BA berechtigt, die die Leistungsauszahlungen berechnen. Und auch sie können die Daten nur im Beisein des Kunden mit dessen Kundenkarte herunterladen. Ein Arbeitsvermittler nutzt heute schon die Arbeitsbescheinigung nicht für den Vermittlungsprozess, da er diese Informationen für seine Arbeit nicht benötigt.


[...]
Weiter hier (Quelle): Projekt ELENA: ?Monitor?-Bericht führt in die Irre - www.arbeitsagentur.de

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E

ExitUser

Gast
#3
Eigentlich sollte "Elena" beim Bürokratieabbau helfen: Bei dem Megaprojekt werden Millionen von Angestelltendaten erfasst - darunter auch Informationen über Abmahnungen oder Streikverhalten. Doch Gewerkschafter und Datenschützer liefen Sturm, jetzt will die Regierung nachbessern.
Frankfurt am Main - Es ist das wohl größte Datenerfassungs- und Datenvernetzungsprojekt, das es in Deutschland bisher gegeben hat - und es sorgte gleich zum Jahresauftakt für viel Ärger. Datenschützer und Gewerkschafter liefen gegen das Projekt "elektronischer Entgeltnachweis" - kurz "Elena" - Sturm. Nun will die Bundesregierung nachbessern: "Wir werden nur die zur Berechnung von Sozialleistungen zwingend erforderlichen Informationen speichern. Der entsprechende Datenfragebogen wird in Kürze überarbeitet", sagte ein Sprecher von Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) den Zeitungen der "WAZ"-Mediengruppe. Eine direkte Zuordnung von Streiktagen eines Beschäftigten soll dabei unmöglich gemacht werden.


.....

"Missbrauch fast programmiert"
Gewerkschafter und Datenschützer liefen deshalb Sturm. Der Marburger Bund kündigte eine rechtliche Überprüfung an. Die zentrale Frage sei, inwieweit die Datenerhebung eine verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung und ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sei, sagte der Vorsitzende des Verbands der Krankenhausärzte, Rudolf Henke. Ihn empörte besonders, dass Arbeitgeber Kündigungsgründe und Abmahnungen angeben oder bei Entlassungen das "vertragswidrige Verhalten" schildern sollen, das zur Vertragsauflösung geführt habe. Man müsse den ganzen Datenbogen noch einmal kritisch nach "solchen Absonderlichkeiten" durchsehen, sagt der Marburger-Bund-Chef: "In ihrer jetzigen Form ist die Ausfüllhilfe nicht praktikabel." Eine Überarbeitung ist unumgänglich."
Auch Ver.di-Chef Frank Bsirske sagte laut "Süddeutscher Zeitung", seine Gewerkschaft werde "sämtliche Klagemöglichkeiten" prüfen. Bei Elena sei "Missbrauch fast programmiert".
Mega-Datensammlung: Regierung will "Elena" entschärfen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik


klingt hier aber ganz anders, als die BA geschrieben hat. Bis die es "entschärft" haben, vergehen bestimmt wieder Monate, wenn nicht Jahre. Man kennt es ja nicht anders. :icon_sad:
 

Die Hartz4

Elo-User/in

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#10
Tja, da sind wir wohl wieder in der DDR 2.0 gelandet.
Hatte das Ministerium für Staatssicherheit ( Stasi ) das nicht auch so gemacht?

Naja, ich hoffe nur das wir nicht wieder eine Mauer bekommen!

Aber das kann es doch nicht sein das solche Daten abgerufen werde können.
 
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