TV - ARD -Die Story im Ersten- *Goldgrube Bauland* (1 Betrachter)

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Atze Knorke

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An die Forumsrunde,

"eine bodenlose Ungerechtigkeit" im wahrsten Sinne des Wortes!

Läuft gerade: 03.02.2020 - 22:45 Uhr in der ARD


Eine bodenlose Ungerechtigkeit sei das, sagt Politik-Urgestein Hans-Jochen Vogel. Er hält privaten Baugrundbesitz und Bodenspekulation für einen enormen sozialen Zündstoff und fordert eine gerechtere Politik. Denn die Bodenwertsteigerungen entstehen durch Leistungen der Allgemeinheit (Ausbau der Infrastruktur wie Straßen, Schulen, Kindergärten, S-Bahnen etc.) - die Gewinne aus der "Goldgrube Bauland" aber kassieren nur die einzelnen Eigentümer. Doch was kann man dagegen tun? Die Stadt Ulm macht es schon seit 125 Jahren vor. Mit ihrer Bevorratungspolitik entziehen sie Spekulanten, im wahrsten Sinne des Wortes, den Boden. Könnte das Ulmer Modell Vorbild für andere Städte und Kommunen in Deutschland sein?
Selten zuvor war die Spaltung der deutschen Gesellschaft so stark ausgeprägt wie heute. Auf der einen Seite stehen die wenigen Vermögenden, die oft auch über immensen Immobilienbesitz und vor allem über Bauland verfügen. Auf der anderen Seite setzen sich nicht nur Wohnungssuchende, sondern zunehmend immer mehr verärgerte Kommunen und Regionalpolitiker dafür ein, dass Grund und Boden im Land gerechter verteilt werden. Die neue, vom SWR für das ARD-Hauptprogramm gedrehte Dokumentation "Die Story im Ersten: Goldgrube Bauland" berichtet von verhärteten Fronten, an denen immer lautstarker Enteignungen gefordert werden.
Der Spekulanten-, Trickser- und Enteignungskreis schließt sich ... ein kapitales Chapeau ... Stößchen zum
*30. Quo Vadis* am 11.02.2020 im Adlon ... :icon_twisted: :icon_cool:
 
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