TV-3sat-22.03.2019 - 20:15 Uhr - *Wohnung weg - und was kommt dann?*

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Atze Knorke

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An die Forumsrunde,

für Interessierte:

Wohnung weg - und was kommt dann? -

Freitag, 22. März 2019, 20.15 Uhr
Wohnung weg - und was kommt dann?
Ein Film von Stefan Georgi und Markus Henssler
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Ich frage mich nur, wann dieser realen Wohnungskatastrophe ein Ende gesetzt wird.

Dank der Agenda 2010 und der damit betriebenen Verarmung per Gesetz und des erst
geschaffenen grössten Niedriglohnsektors Europas in Deutschland können sich viele
Menschen weder vernünftige Mietwohnungen noch Wohneigentum leisten.

Ein Tollhaus voller Irren, denn im Augenblick einer kollektiven Geistesverirrung wurde
der kommunale Wohnungsbestand verscherbelt, um in einem Strohfeuer die
kommunalen Haushalte zu entschulden.

In München z. B. hat der ehemalige Finanzminister Söder die landeseigenen Wohnungen
an eine Immobiliengesellschaft verkauft. Und jetzt stellt er sich hin und will eine landeseigene
Wohnungsbaugesellschaft gründen, weil es so wenige bezahlbare Wohnungen gibt.

Der Geringverdiener, der Frührentner, der Erwerbslose - also wir Einheimische können
da nicht monetär mithalten.

Nun haben wir uns also so weit globalisiert, daß unser Immobilien-Wohnungsmarkt
weltoffen geworden ist:

"Wir schaffen das" - ... ja, sicher ... viel Kapitalluft noch oben ... Ausverkauf Deutschland
in allen (Lebens)bereichen ...

Chinesische Mittelschicht kauft Wohnungen in Deutschland weg

und Schnäppchenparadies Berlin:

Schnäppchen-Paradies Berlin: Chinesen investieren in Immobilien
 

Adebar

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Schon vor über 10 Jahren wurde mir zugetragen, daß es in Zukunft in Deutschland nicht mehr genügend Wohnraum für alle geben wird.

Es ist wahr geworden, ich wollte es nicht glauben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Es gibt genügend Wohnraum, viele Wohnungen stehen leer, es wird gebaut wie verrückt, halt für Normal- und Geringverdiener oft nicht mehr bezahlbar. Wohnungsnot in urbanen Räumen war auf der anderen Seite immer ein Thema, solange ich denken kann.
Selbst Sozialwohnungen sind heute oft nicht mehr angemessen nach den Wohngeld- oder Alg-II-Kriterien.

Man wird es nicht lösen, solange man nicht die Spekulation mit Grundstücken unterbindet und wieder zu einer gemeinnützigen Wohnungswirtschaft zurückfindet. Da habe ich wenig Hoffnung.
 
E

ExitUser 55598

Gast
Es gibt genügend Wohnraum, viele Wohnungen stehen leer
Ja grade im Osten wie z. B. in Sachsen. Nur wollen da irgendwie die meisten nicht hinziehen. Ich habe hier schon öfters Wohnungssuchenden vorgeschlagen in den Osten zu ziehen, wenn es mit der Wohnungsuche bei ihnen vor Ort einfach nicht klappt. Da kam auch sofort: Ich ziehe doch nicht in den Osten.
Tja.
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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Die verfehlte Wohnungspolitik hat auch verheerende Auswirkungen auf die Verkehrssituation.
Sämtliche Großstädte befinden sich hinsichtlich Straßenverkehr und ÖPNV am Limit.
Das liegt aber nicht nur an einer Fehlentwicklung der DB, sondern insbesondere am Pendelverkehr.
Dessen Zunahme wächst mit dem Ausweichen in ländlichere Regionen, um Wohnraum bezahlen zu können.
Irrsinn einer kapitalorientierten Wachstumsgesellschaft. Vom immensen Ausmaß verschwendeter Zeit mal abgesehen.

Sie schleichen im Stau zu Jobs, die sie hassen, um sich Schrott zu kaufen, den sie nicht wirklich brauchen.
Mindestens die Hälfte geleisteter Arbeit ist ökonomisch nicht notwendig und wirkt destruktiv auf Umwelt und Gesellschaft.
 
E

ExUser 2606

Gast
Es wird in Deutschland auch sehr uneffizient gebaut. Das dauert alles ewig, bis da mal was fertig ist.
 
E

ExitUser 55598

Gast
Das dauert alles ewig, bis da mal was fertig ist
Und wenn es dann fertig ist, werden daraus "Luxus Eigentumswohnungen", ist zumindest in meiner Stadt so ( wohne in einer westdeutschen Großstadt).
Die Mieten von Neubauten beginnen in meinem Stadtteil auch alle ab 1000 Euro kalt...
 
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