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Türkischer Arbeitsmigrant / EGV / Dolmetscher / §§

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*kampfpaar*radikal.A

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#1
:confused:Wer weiß was?:confused:

Situation:
Türkischer Arbeitsmigrant mit türkischem Paß.
Sehr schlechte Deutschkenntnisse.
Wird zum EGV-Procedere beordert.

Frage:
Wie können wir einfordern, daß ihm ein/e Dolmetscher/in
gewährt wird - natürlich auf Kosten der ARGE?:wink:

Zieht in diesem Zusammenhang die
HEGA 10/2008 - 15 - Inanspruchnahme von
Dolmetscher- und Übersetzungsdiensten der BA?
Gilt diese Weisung auch bezogen auf die Türkei,
als EU-"assoziiertes" Land?

Die hiesige ARGE ließe sich maximal darauf ein,
eine eigene türkisch-sprechende Mitarbeiterin
( SB aus der Passivabteilung )
dafür bereitzustellen.

Aus gegebenen Anlaß wollen wir aber einen "neutralen"
Dolmetscher, der kritisch-fragend mitwirkt.

Wer hat den zu zahlen?

Bitte, wenn es geht, nur Beiträge, die Gesetz, §§,
DA`s beinhalten.

Wer kann uns helfen?:icon_idee:

Dank sei gewiß.
 

Eka

Elo-User/in

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#2
Mehr habe ich noch nicht gefunden, außer die Hega Hanldungsempfehlungen

HEGA 10/2008 - 14 - Inanspruchnahme von Dolmetscher- und Ãœbersetzungsdiensten - www.arbeitsagentur.de

und

SGB X - Einzelnorm

§ 19 Abs.1 SGB X

§ 19 Amtssprache
(1) Die Amtssprache ist deutsch. Hörbehinderte Menschen haben das Recht, zur Verständigung in der Amtssprache Gebärdensprache zu verwenden; Aufwendungen für Dolmetscher sind von der Behörde oder dem für die Sozialleistung zuständigen Leistungsträger zu tragen.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Ganz einfach: Wenn die ARGE den Dolmetscher nicht stellt, unterschreibt er ganz einfach keine EGV, weil er sie nicht versteht.

Und wenn er sie versteht, möchte er sie bitte nicht sofort unterschreiben. Bitte mitnehmen und prüfen lassen.
 

*kampfpaar*radikal.A

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#5
Wer lesen kann,
ist klar im Vorteil !
Schäm:mad:

Da steht doch in der HEGA 10/2008 - 15:
Dolmetsch-Gültigkeit nicht nur für
Leutz aus EU, EWR und Zwischenstaatlich-
Vereinbarte, sondern auch unter

3. Sonderregelungen
* bei Beratungen aller Ausländer aus Ländern,
mit denen Regierungsvereinbarungen über
Anwerbung und Vermittlung, Gastarbeiterabkommen
oder Vermittlungsabsprachen nach § 4 Abs. 1 und 2
und § 5 Nr. 7 der Anwerbestoppausnahme-Verordnung
(ASAV) bestehen.

Nun, wie wir kleinen Klugschisserles wissen,
gibt`s das erste Gastarbeiterabkommen mit Türki-Land
seit 1961.
Da Profiling & EGV im obigen Sinne unbedingten Anteil
an "Beratung" beinhalten, sollte diese "Sonderregelung"
doch schon ein gut geschliffener Krummdolch gegen die
ARGE seien, gelle?

Wer mag das nun "inhaltlich" weiter mit
abkloppen & diskutieren?


Unser Aspekt ist dabei nicht nur ein Einzelfall,
sondern in diesem Punkte eine generelle
Fehde mit dem Leitungstrio der hiesigen ARGE.
Wir wollen in diesem Teilaspekt gegen sie
gewinnen.
Also helft !

________________________________
@ Mobydick:
Danke, aber schau:
Auch wenn unser Nick anderes impliziert,
gehört zu unserem Codex, niemanden in
Situationen zu "schieben", die er nicht
verkraften kann ( höchstens stubsen *g* ).
Jener türkische Herr ist absolut kein Kämpfer.
 
Status
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