Tschechien: Juristischer Kreuzzug gegen Korruption (1 Betrachter)

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Noch ist die Tschechische Republik nicht in derselben Situation wie Italien in den Jahren 1992-93, als die etablierten politischen Parteien an den Pranger gestellt wurden. Ein Teil von ihnen hat sich bis heute nicht vom Glaubwürdigkeitsverlust erholt. Eine derartige politische Katastrophe könnte schon morgen der Tschechischen Republik bevorstehen. Die steigende Anzahl von Skandalen um Vetternwirtschaft beweist, dass Korruption, Veruntreuung und Interessenkonflikte keine Zufallsprodukte, sondern im Gegenteil weit verbreitet sind und landesweit mit System betrieben werden. Mit den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise nimmt die Toleranz der Bürger ab, sowohl gegenüber der Korruption als auch dem Unwillen und/oder der Unfähigkeit von Politik und Staatsbediensteten, das Problem entschlossen anzugehen. Korruption und die diversen Formen der Plünderung öffentlicher Ressourcen sind nicht nur unmoralisch, sie stellen darüber hinaus ein echtes ökonomisches Problem dar: Immer mehr erweisen sie sich als ein Faktor, der die „Schuldenkrise“ noch verschärft, der Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften schadet und den Wohlstand bedroht. ...
Juristischer Kreuzzug gegen Korruption | Presseurop (Deutsch)
 
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