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Trotz gesundheitl. Einschränkungen in alten Beruf zurück müssen?

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Nicht offen für weitere Antworten.

menschlicherMuell

Elo-User/in

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16 Jan 2009
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#1
Hallo und schöne Ostern!

Ich soll in meinen alten Beruf zurück in dem ich gesundheitliche Probleme hatte.

Um 2000 habe ich eine Lehre als Gärtner gemacht und hatte schon in der Ausbildung gesundheitliche Probleme. Meine Haut macht diese Belastung nicht lange mit. Die Ausbildung habe ich dann mit kaputten Händen abgeschlossen. Hatte ständig offene, blutige Stellen und Handschuhe brachten keine Besserung. Der Hautarzt hat gesagt, das ich daher nicht als Gärtner arbeiten kann.
Danach hat der Amtsarzt Hitzearbeiten und Schmutzarbeiten, Arbeiten mit hautbelastenden Stoffen und Feuchtarbeit ausgeschlossen. Er sieht eine langfristige Tätigkeit im Gartenbaubereich dauerhaft bedenklich.
Ich sollte also eine Umschulung machen, fand aber keine Stelle.
Diese Einschränkungen sind ein paar Jahre später bei einem erneuten Amtsarzttermin wieder bestätigt worden.

Jetzt gibt es keine Umschulung mehr, man möchte, dass ich wieder im Gartenbaubereich arbeite.
Ich habe nach meiner Ausbildung in keinster Weise in diesem Bereich gearbeitet oder mich auf andere Weise mit Garten und Pflanzen etc beschäfitigt. Ist also fast 10 Jahre her. Ich kann nicht sagen, dass ich noch irgendwas weiß oder kann.
Dazu habe ich Gemüsebau gelernt, habe also von dem mehr gefragten wie Garten-Landschaftsbau, Zierpflanzen, Obstbau oder Baumschule absolut keine Ahnung.

Ich bin weder gesundheitlich noch vom Wissen her in der Lage meinen vor 10 Jahren erlernten Beruf auszuüben und soll doch darin arbeiten?

Nun rechne ich damit, dass man mich wieder unter Druck setzt, ja eine Einstellung nicht zu verhindern und gesundheitliche Einschränkungen zB beim Vorstellungsgespräch zu verschweigen.

Was mache ich nun und welche Rechte habe ich?
 

Paolo_Pinkel

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2 Jul 2008
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#2
Hallo und schöne Ostern!

Ich soll in meinen alten Beruf zurück in dem ich gesundheitliche Probleme hatte.

Um 2000 habe ich eine Lehre als Gärtner gemacht und hatte schon in der Ausbildung gesundheitliche Probleme. Meine Haut macht diese Belastung nicht lange mit. Die Ausbildung habe ich dann mit kaputten Händen abgeschlossen. Hatte ständig offene, blutige Stellen und Handschuhe brachten keine Besserung. Der Hautarzt hat gesagt, das ich daher nicht als Gärtner arbeiten kann.
Danach hat der Amtsarzt Hitzearbeiten und Schmutzarbeiten, Arbeiten mit hautbelastenden Stoffen und Feuchtarbeit ausgeschlossen. Er sieht eine langfristige Tätigkeit im Gartenbaubereich dauerhaft bedenklich.
Ich sollte also eine Umschulung machen, fand aber keine Stelle.

Hast du mal versucht einen REHA-Antrag zu stellen? Die Voraussetzungen erfüllst du ja dafür. Das müsstest du bei der ARGE/BA ggf. beim dem Rentenversicherer (kommt auf die Dauer der geleisteten Beiträge an ich glaube mind. 15 Jahre Einzahlung). Ich glaube das nennt sich "Antrage auf Teilhabe am Arbeitsleben" oder so.

Diese Einschränkungen sind ein paar Jahre später bei einem erneuten Amtsarzttermin wieder bestätigt worden.

Jetzt gibt es keine Umschulung mehr, man möchte, dass ich wieder im Gartenbaubereich arbeite.

Wer sagt das, dass es keine Umschulung mehr gibt? Es ist doch eindeutig erwiesen, dass du in deinem erlernten Beruf keine Zukunft hast.

Ich habe nach meiner Ausbildung in keinster Weise in diesem Bereich gearbeitet oder mich auf andere Weise mit Garten und Pflanzen etc beschäfitigt. Ist also fast 10 Jahre her. Ich kann nicht sagen, dass ich noch irgendwas weiß oder kann.
Dazu habe ich Gemüsebau gelernt, habe also von dem mehr gefragten wie Garten-Landschaftsbau, Zierpflanzen, Obstbau oder Baumschule absolut keine Ahnung.

Noch mehr Argumente dafür, dass du in diesem Bereich keine Chance mehr hast.

Ich bin weder gesundheitlich noch vom Wissen her in der Lage meinen vor 10 Jahren erlernten Beruf auszuüben und soll doch darin arbeiten?

Nun rechne ich damit, dass man mich wieder unter Druck setzt, ja eine Einstellung nicht zu verhindern und gesundheitliche Einschränkungen zB beim Vorstellungsgespräch zu verschweigen.

Das ist grob fahrlässig was die ARGE da von dir verlangt. Natürlich gibt es gewisse Angaben die man in einem Vorstellungsgespräch verschweigen kann und soll aber solche Angaben wie du sie aufzählst sind ja existenziell. Hast du diese Aussage schriftlich oder hattest du einen Beistand dabei als dir dazu geraten wurde?

Wenn du das was dir ARGE dir nämlich rät auch machst wirst du ein Problem haben wenn das alles mal raus kommt. Denn das Vertrauenverhältnis zwischen dir un dem Arbeitgeber wird nicht mehr da sein. Darüber hinaus könnte das evtl. ein Kündigungsgrund sein, weil du ja garnicht im Stande bist die Arbeit aus zu führen. Des Weiteren könnte sowas auch rechtliche Folgen für dich haben. Und wenn du dann wieder arbeitslos werden solltest und dich mit der ARGE um deine Leistungen streiten darfst und du dann das Argument anbringst, dass man dir doch dazu geraten habe wird sich niemand der Herrschaften daran erinnern wollen oder können. Für diese Bagage geht es nur darum dich aus der Leistung zu drängen. Egal mit welchen Mitteln. Solche gravierenden Angaben würde ich persönlich nicht verheimlichen.



Was mache ich nun und welche Rechte habe ich?

Schau mal hier nach:
Deutsche Rentenversicherung Bund - Teilhabe am Arbeitsleben

Sowie hier:
http://www.arbeitsagentur.de/nn_279.../Foerderung-der-Teilhabe-am-Arbeitsleben.html

Und hier:
http://www.arbeitsagentur.de/nn_261...rungen/Rehabilitation/Rehabilitation-Nav.html
Gruss

Paolo
 

Arania

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Mitglied seit
5 Sep 2005
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#3
Hallo und schöne Ostern!

Ich soll in meinen alten Beruf zurück in dem ich gesundheitliche Probleme hatte.

Um 2000 habe ich eine Lehre als Gärtner gemacht und hatte schon in der Ausbildung gesundheitliche Probleme. Meine Haut macht diese Belastung nicht lange mit. Die Ausbildung habe ich dann mit kaputten Händen abgeschlossen. Hatte ständig offene, blutige Stellen und Handschuhe brachten keine Besserung. Der Hautarzt hat gesagt, das ich daher nicht als Gärtner arbeiten kann.
Danach hat der Amtsarzt Hitzearbeiten und Schmutzarbeiten, Arbeiten mit hautbelastenden Stoffen und Feuchtarbeit ausgeschlossen. Er sieht eine langfristige Tätigkeit im Gartenbaubereich dauerhaft bedenklich.
Ich sollte also eine Umschulung machen, fand aber keine Stelle.
Diese Einschränkungen sind ein paar Jahre später bei einem erneuten Amtsarzttermin wieder bestätigt worden.

Jetzt gibt es keine Umschulung mehr, man möchte, dass ich wieder im Gartenbaubereich arbeite.
Ich habe nach meiner Ausbildung in keinster Weise in diesem Bereich gearbeitet oder mich auf andere Weise mit Garten und Pflanzen etc beschäfitigt. Ist also fast 10 Jahre her. Ich kann nicht sagen, dass ich noch irgendwas weiß oder kann.
Dazu habe ich Gemüsebau gelernt, habe also von dem mehr gefragten wie Garten-Landschaftsbau, Zierpflanzen, Obstbau oder Baumschule absolut keine Ahnung.

Ich bin weder gesundheitlich noch vom Wissen her in der Lage meinen vor 10 Jahren erlernten Beruf auszuüben und soll doch darin arbeiten?

Nun rechne ich damit, dass man mich wieder unter Druck setzt, ja eine Einstellung nicht zu verhindern und gesundheitliche Einschränkungen zB beim Vorstellungsgespräch zu verschweigen.

Was mache ich nun und welche Rechte habe ich?
Du solltest auf das amtsärztliche Gutachten verweisen und das war's
 

menschlicherMuell

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#4
Ich habe auf das ärztliche Gutachten verwiesen. Es wurde daraufhin im Gutachten nachgelesen. Darauf habe ich gefragt Wie das funktionieren solle, wenn ich als Gärtner arbeite? Eine Antwort habe ich nicht erhalten.
Soll ich dann nochmal darauf verweisen?
Oder kann ich einen solchen Job aus im Gutachten nachweisbaren gesundheitlichen Gründen ablehnen?

Was gibt es denn für Probleme wenn ich einen Job den ich aufgrund von Verheimlichung gesundheitlicher Einschränkungen verliere, wenn ich mich dann wieder arbeitslos melden müsste?

Die gesundheitlichen Probleme zu verschweigen wäre wohl der einzige Weg um an eine Arbeitsstelle als Gärtner zu gelangen, denke ich. Sonst nimmt man mich doch erst gar nicht, oder? Von daher rechne ich damit, dass man es verlangt zu verschweigen. So etwas ist von mir schon verlangt worden und auch von Bekannten ist mir gleiches Vorgehen bekannt.
Und wie vermeide ich eine Kürzung, wenn ich mich von denen nicht erpressen lasse??

Den aufgeführten Link werde ich mir in Ruhe anschauen.

Und Danke für eure Antworten!!
 

Arania

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#5
Oder kann ich einen solchen Job aus im Gutachten nachweisbaren gesundheitlichen Gründen ablehnen?
Ja sicher, dafür ist so ein Gutachten ja da, oder warum wurde das gemacht? Weil der SB Langeweile hatte?
 

b31runner

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#6
Lass es dir schriftlich geben, wenn sie von dir verlangen, deine Einschränkungen zu verschweigen.

Spätestens dann wird die Arge kapitulieren.

Schreibe dir eine Beispielbewerbung.
Ganz normal alles schreiben, dann in der Anlage deine Einschränkungen.
Gehe damit zur Arge und warte was die sagen.
Sagen die, dass du dies oder jenes nicht aufführen darfst, dann erkläre, dass du rechtliche Probleme mit deinem zukünftigen Arbeitgeber bekommen wirst und die Schadensersatzforderung dieses Arbeitgebers an die Arge weiterleiten wirst.
Lass es dir unterschreiben, dass die Arge den Rechtsstreit bezahlen und für alle Unkosten aufkommen wird.

DAS TUN DIE NIE!!!

Also ....die Methode deiner Arge (Sachbearbeiters) hat keinerlei Chance.

Der Sachbearbeiter hat übrigens auch noch einen Vorgesetzten. Der sollte involviert werden in deinen Fall.

Viel Glück!!!
 

Esreicht

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#7
Lass es dir schriftlich geben, wenn sie von dir verlangen, deine Einschränkungen zu verschweigen.

Spätestens dann wird die Arge kapitulieren.

Schreibe dir eine Beispielbewerbung.
Ganz normal alles schreiben, dann in der Anlage deine Einschränkungen.
Gehe damit zur Arge und warte was die sagen.
Sagen die, dass du dies oder jenes nicht aufführen darfst, dann erkläre, dass du rechtliche Probleme mit deinem zukünftigen Arbeitgeber bekommen wirst und die Schadensersatzforderung dieses Arbeitgebers an die Arge weiterleiten wirst.
Lass es dir unterschreiben, dass die Arge den Rechtsstreit bezahlen und für alle Unkosten aufkommen wird.

DAS TUN DIE NIE!!!

Also ....die Methode deiner Arge (Sachbearbeiters) hat keinerlei Chance.

Der Sachbearbeiter hat übrigens auch noch einen Vorgesetzten. Der sollte involviert werden in deinen Fall.

Viel Glück!!!


das ganze ist nötigung und erpressung vom feinsten und dafür haftet der sb und sein vorgesetzter -persönlich lebenslang - weiß er das noch nicht?? - nutze deine dir zustehenden rechtlichen möglich keiten . fordere sie ein -steht alles im GG (grundgesetz) STgB (Strafgesetzbuch) und nur das ist gültig !!! Die versuchen die Leute zu vera...en wo es nur geht . dreht den spieß um . und das geht auch -- :icon_smile:
 
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