Trotz Fahrtenbuch und 100 % betrieb. Nutzung keine Anerkennung? (1 Betrachter)

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Schmierfink

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Hallo liebe Mitglieder,

jetzt habe ich einen Bescheid zu einem Widerspruch bekommen, der mich fassungslos macht: Obwohl ich zwei Fahrzeuge habe und eins davon nur betrieblich genutzt wird, für dieses auch das Fahrtenbuch führe (Kopie des letzten halben Jahres liegt dem SB vor), wurde mir bei meiner letzten EKS-Abrechnung viel mehr "Gewinn" abgerechnet, als ich tatsächlich erwirtschaftet habe, weil man die KFZ-Kosten zu 90 % vernachlässigt hat. Also gerade mal die Fahrtkilometer wurden als Ausgabe akzeptiert, aber weder Steuer, noch Versicherung und Autoreparatur.

Gibt es nach dem Widerspruchsbescheid auch noch die Möglichkeit, einen Überprüfungsantrag zu stellen oder muss ich jetzt tatsächlich vor Gericht ziehen? Ich denke, das dauert sehr lange und ich muss bald wieder eine neue Abrechnung vorlegen. Wenn ich da dann auch wieder alle KFZ-Kosten gestrichen bekomme - gute Nacht Marie!

Danke schon mal!
 

gelibeh

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Ich denke, das dauert sehr lange und ich muss bald wieder eine neue Abrechnung vorlegen
Mit einem EA sollte das nicht so lange dauern. Wenn das höhere Summen sind, macht das schon Sinn.
 
E

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Mit einem EA sollte das nicht so lange dauern. Wenn das höhere Summen sind, macht das schon Sinn.

Ich muss mal dumm fragen, entfaltet eine Klage nicht aufschiebende Wirkung bzw. befreit vorläufig von der Rückzahlungspflicht.

Also gerade mal die Fahrtkilometer wurden als Ausgabe akzeptiert
Das klingt, als würdest du mit dem Firmenwagen Kilometer abrechnen?
Angeben sollte man doch eigentlich die tatsächlichen Kosten (Kraftstoff).
 

Koelschejong

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Wenn die Klage sich gegen einen Rückforderungsbescheid richtet, dann entfaltet sie aufschiebende Wirkung.
 
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Hallo liebe Mitglieder,

jetzt habe ich einen Bescheid zu einem Widerspruch bekommen, der mich fassungslos macht: Obwohl ich zwei Fahrzeuge habe und eins davon nur betrieblich genutzt wird, für dieses auch das Fahrtenbuch führe (Kopie des letzten halben Jahres liegt dem SB vor), wurde mir bei meiner letzten EKS-Abrechnung viel mehr "Gewinn" abgerechnet, als ich tatsächlich erwirtschaftet habe, weil man die KFZ-Kosten zu 90 % vernachlässigt hat. Also gerade mal die Fahrtkilometer wurden als Ausgabe akzeptiert, aber weder Steuer, noch Versicherung und Autoreparatur.

Gibt es nach dem Widerspruchsbescheid auch noch die Möglichkeit, einen Überprüfungsantrag zu stellen oder muss ich jetzt tatsächlich vor Gericht ziehen? Ich denke, das dauert sehr lange und ich muss bald wieder eine neue Abrechnung vorlegen. Wenn ich da dann auch wieder alle KFZ-Kosten gestrichen bekomme - gute Nacht Marie!

Danke schon mal!
Entweder machst du die pauschale Kilometerabrechnng geltend (was du ja bereits gemacht hast) oder nennst sämtliche Kosten für Benzin,Versicherung,Steuern,Reperaturen.

Beides zusammen kassieren geht nicht!!!:biggrin:
 

The_Vulcan

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Ich nutze mein Auto auch primär für fahrten zu Kunden, Terminen und Veranstaltungen wo ich zugegen bin und evtl. Umsätze machen kann.

Man hat dann mal kurzerhand keine kosten anerkannt weil ich kein Fahrtenbuch führe....das tat ich aber, nur wurde ich nie danach gefragt.... hab es dann vorgelegt... wurde natürlich trotzdem nicht anerkannt ->SG

Dann vorläufige EKS.... Fahrzeugkosten nur zu 50% anerkannt... 50% ?.... das ist ja nett... allerdings hätten sie 100% anerkennen müssen... witzig ist ja das wenn ich es korrekt mache ich gar keine Kosten (Reifen, Reparaturen usw) geltend machen kann wenn es wirklich nicht primär Geschäftlich genutzt wird...also trage ich sie nicht erst ein...scheinbar haben die dort ihre eigenen Regeln...PRoblem ist nur das ich nun wieder dagegen Klage und das SG natürlich sagen könnte 0% anerkannt.... 50% waren freiwillig vom JC aber 100% wären eigentlich pflicht...abzüglich der Privat gefahrenen KM Pauschale.


Würde mich nicht wundern wenn mein altes Fahrtenbuch nicht anerkannt wird, da dort die Straßen teilweise fehlen, mir hat ja nie einer mehr gesagt als "wir wollen nur sehen wieviele km geschäftlich und wieviele privat sind" ... später fing ich dann auch mit Straßennamen an.

Aber generell scheint es je nach SB Mode zu sein dinge einfach mal eben NICHT anzuerkennen, auch wenn man es müsste.... oder man erkennt etwas an....muss es aber nicht...tut es vielleicht eher nach dem Motto... der gibt sich schon damit zufrieden und wir haben Geld gespart...

Bleibt Dir sicher nichts übrig als Klagen.... das ist glaub ich neuerdings teil des normalen Arbeitsablaufs in Sachen JC ....


Kotzt mich auch an... will endlich noch nen Job damit ich die los bin.... dummerweise will mich ja keiner.
 
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