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Trotz Bürgerarbeit

Walter Ulbricht

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#1
Durch eine Maßnahme der Agentur für Arbeit bin ich nun Möbelmonteur, als ich in keine Tätigkeit bekam. Folgte darauf eine Bürgerarbeit, die mir gefällt. Da die Zeit flexibel einzuteilen ist (was mir wichtig ist damit ich auch Zeit einteilen kann für meine Frau und ein unter drei jähriges Kind) und es meines Erachtens nach eine sinnvolle Tätigkeit ist. Meine Frau ist mit dem Kind Zuhause, die Bürgerarbeit geht nur noch 4.Monate und danach will ich ins Studium im Herbstsemester. Nun hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei einem Unternehmen, welches mich in ein Training Programm, also erst mal testen will ob ich etwas tauge. Problem ist, wenn er mich danach nicht nimmt, fällt die Bürgerarbeit auch weg und die nächsten Beweggründe den Job nicht zunehmen, ist der Pendelweg 2 Stunden und bei einer Umzugsfirma wo es bestimmt 10-12 Stunden am Tag geht und das möchte ich meiner Frau und Kind nicht zumuten, obwohl es gesetzlich zumutbar sein soll. Leider habe ich dem Leiter nicht gesagt das Es sich für ihn nicht vielleicht nicht lohnen würde mich einzustellen für 4 Monaten da ich danach ins Studium gehen werde, obwohl ich mir denke das sich für das Unternehmen sogar die günstige Arbeitskraft eines Training Programm von zwei oder drei Wochen finanziell sich lohnt. Wir sind so verblieben, dass ich mich melden soll und wenn die Agentur für Arbeit fragen hätte, wegen dem Trainingsprogramm hat sollen sie sich bei ihm melden. Jetzt stellt sich mir die Frage, was ich meiner Vermittlerin mitteile als triftigen Grund, warum ich den Job nicht nehmen will. Könnte es unter Rechtsordnung der Schutz von Ehe und Familie fallen.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Ende 2008 sollte ich im 1-€-Job als Möbelpacker in einem ökumenischen Verein (Caritas, Diakonie) arbeiten.

Die bekamen von mir ein ärztliches Attest hingelegt, daß ich das wegen Problemen mit meinen Füßen nicht machen kann.

Attest war von meinem Hausarzt...
 

2010

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#4
Ich verstehe das so, daß er zurzeit bis zum Herbst, wo er ein Studium beginnen will, in Bürgerarbeit ist.
Da er offenbar pflichtgemäß Bewerbungen getätigt hat, will ihn eine Umzugsfirma als Praktikanten einstellen u. hat ihm bei Wohlwollen einen festen Job in Aussicht gestellt. Der Pendelweg zum Umzugsunternehmen würde täglich 2 Std. betragen,plus Arbeitszeit wäre er ca. 10 - 12 Std außer Haus. Dies will er aber nicht, da er Frau u. Kind (- 3 Jahre) zu Hause sitzen hat.
Er will jetzt wissen was er machen soll. Bürgerarbeit, die ihm ja so gefällt. Die aber weg fallen würde, würde er das Praktikum beginnen. Würde er nach dem Praktikum gekündigt, wäre er bis zum Studienbeginn "arbeitslos" (Was er ja sowieso schon ist, egal ob Bürgerarbeit oder Praktikum)
Bei event. eintretender "Arbeitslosigkeit" fürchtet er Sanktionen u. fragt wie er diese umgehen kann.

Meine Antwort an den Hilfesuchenden:
Das Umzugsunternehmen sucht kostenlose Arbeitskräfte, sprich Praktikanten. Niemals werden solche Arbeiter, auch bei Wohlwollen, fest eingestellt. Solche Unternehmen haben ihren festen Angestelltenstamm u. benötigen lediglich nur Handlanger, kostenlos.
Die werden alle paar Wochen ausgewechselt. Nachschub, der sich nach fast 9 Jahren Hartz IV willig zeigt ist massenhaft vorhanden. Es ist offenbar immer noch nicht bei der Masse angekommen, daß sie vera......t wird. Das selbe bei Bürgerarbeit. Gut daran ist, wenn sich Willige um diese Art Arbeit reißen, daß die Jenigen, welche das System erkannt haben, eher in Ruhe gelassen werden u. nicht in diese Verblödungsjobs gedrängt werden.
 

Walter Ulbricht

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#5
Danke für die Übersetzung "2010" :)
Ich denke nur das Es der Vermittlerin nicht reichen wird, wenn ich sagen das mir dieses Unternehmen suspekt vorkommt und lediglich kurzzeitige Anpacker suchen. Ich glaube da fahr ich schnell mal 30% ein (Sanktion). Viellleicht hat irgendeiner ähnliche Erfahrung gemacht? Gesetzlich finde ich momentan nichts was für mich von Belangen wäre.
 

dellir

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#6
Ich verstehe das so, daß er zurzeit bis zum Herbst, wo er ein Studium beginnen will, in Bürgerarbeit ist.
Da er offenbar pflichtgemäß Bewerbungen getätigt hat, will ihn eine Umzugsfirma als Praktikanten einstellen u. hat ihm bei Wohlwollen einen festen Job in Aussicht gestellt. Der Pendelweg zum Umzugsunternehmen würde täglich 2 Std. betragen,plus Arbeitszeit wäre er ca. 10 - 12 Std außer Haus. Dies will er aber nicht, da er Frau u. Kind (- 3 Jahre) zu Hause sitzen hat.
Er will jetzt wissen was er machen soll. Bürgerarbeit, die ihm ja so gefällt. Die aber weg fallen würde, würde er das Praktikum beginnen. Würde er nach dem Praktikum gekündigt, wäre er bis zum Studienbeginn "arbeitslos" (Was er ja sowieso schon ist, egal ob Bürgerarbeit oder Praktikum)
Bei event. eintretender "Arbeitslosigkeit" fürchtet er Sanktionen u. fragt wie er diese umgehen kann.
Ach sooo. Tja dann würde ich bei der Bürgerarbeit bleiben, denn wenn er so oder so studieren will wäre ja Arbeit für ihn sinnlos. Bei der Praktikumsfirma sich aus den o.g. Gründen demotiviert zeigen und fertig. Arbeitgeber wollen motivierte Leute, nicht solche mit Zwang vom JC...
 

Walter Ulbricht

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#7
Ach sooo. Tja dann würde ich bei der Bürgerarbeit bleiben, denn wenn er so oder so studieren will wäre ja Arbeit für ihn sinnlos. Bei der Praktikumsfirma sich aus den o.g. Gründen demotiviert zeigen und fertig. Arbeitgeber wollen motivierte Leute, nicht solche mit Zwang vom JC...
Ich habe mich beim Vorstellungsgespräch schon demotiviert gezeigt, jedoch glaube ich nimmt dieses Unternehmen gerne auch Menschen unter Sanktionszwang vom Jobcenter. Und ich finde es ebenso sinnlos, doch das Jobcenter definiert Sinn aus meiner Erfahrung anders. Die Vermittlerin wird motiviert sein mich in dieses Praktikum bekommen.n :icon_biggrin:
 

gelibeh

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#8
Was verdienst Du denn in der Bürgerarbeit und was sollst Du im Praktikum verdienen. Kostenloses Praktikum kannst Du sanktionsfrei ablehnen. Falls Du weniger verdienen solltest, Dann würde ich den SB mal auf den §2 SGBII hinweisen. Du würdest nämlich Deine Bedürftigkeit erhöhen.
 

dellir

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#9
Ich habe mich beim Vorstellungsgespräch schon demotiviert gezeigt, jedoch glaube ich nimmt dieses Unternehmen gerne auch Menschen unter Sanktionszwang vom Jobcenter.
Und was hat ein Unternehmen davon? Nach 2 Tage ist man krank und das Spiel fängt von vorne an für den AG. Sprich noch mal mit den Leuten. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass bei JC-Jobs die Firmen 10x nachfragen ob man wirklich bei ihnen denn arbeiten wolle, damit man sich nicht missverstehe.....:icon_lol:
 

verona

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#10
Ziel dieser Maßnahme soll es doch sein, Leistungsbezieher in die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen und nicht in ein Praktikum. Von daher dürfte es doch kein Problem sein, weiter in der Bürgerarbeit zu arbeiten und sich weiter zu bewerben.

Was steht denn genau in der EGV?
Wie willst du eigentlich das Studium finanzieren, wenn ich mal fragen darf?
 

Walter Ulbricht

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#11
Danke für den Hinweis das ein Praktikum sanktionsfrei ist. Ich hatte im Vorstellungsgespräch leider nicht gefragt wieviel ich bekäme und ob das Praktikum unentgeltlich wäre. :icon_frown:
 

Walter Ulbricht

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#12
Und was hat ein Unternehmen davon? Nach 2 Tage ist man krank und das Spiel fängt von vorne an für den AG. Sprich noch mal mit den Leuten. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass bei JC-Jobs die Firmen 10x nachfragen ob man wirklich bei ihnen denn arbeiten wolle, damit man sich nicht missverstehe.....:icon_lol:
Mir ist halt ungewiss wie nah Unternehmen und das JC zusammenarbeiten und dann vielleicht sagen er wolle nicht und daraus folgend 30% lauern.
 

Walter Ulbricht

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#13
Was steht denn genau in der EGV?
Wie willst du eigentlich das Studium finanzieren, wenn ich mal fragen darf?
Genau steht in der EGV zu meinen Bemühungen, dass ich mich bei 2 Firmen pro Monat zu bewerben habe auch Zeitarbeitsfirmen und das ich mich nachhaltig damit beschäftige auf dem allgemeinenn Arbeitsmarkt etwas zu finden.

Finanzieren will ich das Studium durch Bafög doch das will ich noch überprüfen, ob es mir zusteht beim Studentenwerk. Also die Studienplätze bei den ich mich bewerb fordern keine Studiengebühren.
 

Nimschö

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#14
Moment... "Praktikant" bei nem Möbelpacker? Also, ehm, mir fällt dazu jetzt nichts ein außer:

Veraaaaaarschung!

Ehrlich und im Ernst: Was will man denn bei einem Möbelpacker lernen, dass eine Praktikumszeit rechtfertigt? Nichts, oder? Also wieder nur ein "Arbeite für nichts"-Angebot...
 
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ExitUser

Gast
#15
Öhm.......... da gibt es inzwischen gar einen Ausbildungsberuf! Bewegungstechniker oder so... :biggrin:
 

blattkaktus

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#19
Hallo Walter Ulbricht,

du kannst deinem Vermittler nur mitteilen, dass der Arbeitgeber dir kostenloses Arbeiten angeboten hat, keinen Arbeitsvertrag.
Und du auch keine Chance siehst, dort danach eingestellt zu werden.
Das Praktikum muß ja dann irgendwie auch zeitlich begrenzt werden.

sg
 
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