trotz attestierter Rehaunfähigkeit erneute Aufforderung zur Reha

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leah

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Ich bin grad ziemlich ratlos.

Vor einem Jahr solte ich wegen Depressionen und sozialer Phobie eine Reha antreten, wurde aber von meiner Fachärztin rehaunfähig geschrieben. Im September habe ich schließlich EU-Rente eingereicht, da ich bei der KK ausgesteuert wurde, kurz darauf wurde ich von der RV aufgefordert, eine Reha zu machen. Diese Reha im November konnte ich widerum nicht antreten. Ich hatte kurz vor Anritt eine Rehaunfähigkeitsbescheinigung von meinem HA eingereicht. Die RV hat dann dadrauf bestanden, dass meine Psychiaterin das auch noch mal attestiert, dass ich nicht rehafähig bin, ich hatte den Termin bei ihr im Februar und sie hat in dem Attest ganz deutlich geschrieben, ich wäre weder reha- noch arbeits- noch erwerbsfähig. Und nun bekomme ich von der RV wieder Post mit der Bewilligung zur Reha. Was soll das? Glaubt die RV meiner Ärztin nicht? Was kann ich jetzt tun?
 

Trixi2011

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Die RV hat dann dadrauf bestanden, dass meine Psychiaterin das auch noch mal attestiert, dass ich nicht rehafähig bin, ich hatte den Termin bei ihr im Februar und sie hat in dem Attest ganz deutlich geschrieben, ich wäre weder reha- noch arbeits- noch erwerbsfähig. Und nun bekomme ich von der RV wieder Post mit der Bewilligung zur Reha. Was soll das? Glaubt die RV meiner Ärztin nicht? Was kann ich jetzt tun?

Denen ist es einfach nur Shitegal was irgendwelche Atteste über deine Reha / Arbeitsfähigkeit aussagen.

Die wollen nicht für dich aufkommen, so einfach ist das!

REHA VOR RENTE lautet das gängige Modell....
 
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Das habe ich auch erlebt, man muss mit Hilfe des HA hartnäckig bleiben. Das hat bei mir geholfen. Ich habe nie eine eine Rehaeinrichtung von innen gesehen und meine Dauerrente trotzdem bekommen. Solche Einschüchterungsversuche muss man mit Hilfe des HA durchstehen.


Muzel, reicht denn das Attest von der Hausärztin? wenn ich da an meinen Fall denke, wohl eher nicht. aber ich hab im April ja noch den Termin bei der Psychiaterin. und der eine Psychologe meinte ja auch, es wäre gut, wenn ich da noch einen Fachmensch zur Seite habe, wegen der drohenden Reha. und ich werde zu meiner HA auch nochmal sagen, das Reha ich nicht schaffen werde.

@Trixi: genau Reha vor Rente, aber dass dies nicht bei jeden möglich ist, wird dann gern übersehen. aber Hauptsache schön alle Schritte eingehalten, ob sinnvoll sei mal dahin gestellt.

übrigens, gehört habe ich bisher von der DRV nichts, wegen Reha. obwohl die Richterin sagte, das wird nun fix gehen.

@Leah: es wird uns wohl nichts anderes überbleiben, als nicht lockerzulassen. brauchen würden wir ganz dringend natürlich was anders, als diese ständige Kämpferei.
zumindest ist es schon mal gut, wenn deine Ärzte dich da unterstützen.
 

gismo41

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Widerspruch einreichen ,und schauen was dir bei der Rehaeinrichtig schlecht wäre ,und erwähnen ,das dir Reha lt deiner Ärztin schon attestiert ist ,das du nicht rehafähig bist ,und im Brief fragen ,welchen Sinn ,das macht ,du würdest die Reha nicht durchhalten ,das wäre rausgeschmissen Steuergelder .
Außerdem das ist meine Meinung dient es nur dazu ,die Arbeitsplätze der Ärzte dort zu erhalten .

Ein weiteren Tipp ,gebe ich dir gerne per Pn .Das ist nichts für die Öffentlichkeit ,das hier Sb und co mitlesen. :icon_twisted:
 
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und im Brief fragen ,welchen Sinn ,das macht ,du würdest die Reha nicht durchhalten ,das wäre rausgeschmissen Steuergelder .
Außerdem das ist meine Meinung dient es nur dazu ,die Arbeitsplätze der Ärzte dort zu erhalten .

Ein weiteren Tipp ,gebe ich dir gerne per Pn .Das ist nichts für die Öffentlichkeit ,das hier Sb und co mitlesen. :icon_twisted:


den Eindruck habe ich allerdings auch. egal wie, Hauptsache die Leute erstmal durch die Reha geschleust und noch einige Stellen (Rehakliniken, Bildungsträger, Gutachter etc.) mit Steuergeldern versorgt. bei mir steht das Rehagespenst ja auch an. ähm Gismo mir darfst du auch gern eine PN schicken.
 

leah

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zum Glück bin ich beim SoVD, die haben mir schon unglaublich viel weitergeholfen mit Schrift- und Telefonkram. Wenn ich irgendwo anrufen soll, bin ich wie gelähmt, ich kann es einfach nicht...ok, der SoVD hat nun herausgefunden, dass die RV nur auf Druck der KK reagiert hat. Die KK möchte wohl Gelder von der RV zurück erstattet haben. Die RV weiß, dass ich nicht rehafähig bin, konnte aber nicht anders reagieren.
Auf einen Anruf meiner Psy warte ich noch, damit sie mir nochmals ein Attest ausstellt, dass ich bis auf weiteres rehaunfähig bin.
 
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zum Glück bin ich beim SoVD, die haben mir schon unglaublich viel weitergeholfen mit Schrift- und Telefonkram. Wenn ich irgendwo anrufen soll, bin ich wie gelähmt, ich kann es einfach nicht...ok, der SoVD hat nun herausgefunden, dass die RV nur auf Druck der KK reagiert hat. Die KK möchte wohl Gelder von der RV zurück erstattet haben. Die RV weiß, dass ich nicht rehafähig bin, konnte aber nicht anders reagieren.
Auf einen Anruf meiner Psy warte ich noch, damit sie mir nochmals ein Attest ausstellt, dass ich bis auf weiteres rehaunfähig bin.


ich bin beim VDK. aber naja war ein ziemlicher Reinfall. und vieles musste ich auch selbst erledigen, die haben mir eigentlich nur immer die Schriftstücke geschickt, die ich dann beantworten musste, Unterlagen beibringen etc. und der Termin am SG, eine mir völlig unbekannte vom VDK und völlig daneben, Ergebnis war dementsprechend.
 

Muzel

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Ein Attest vom HA hat nicht ausgereicht. Die Rehaklinik hat mich erneut eingeladen. Dann hat mir die RV ein Formblatt für den HA geschickt. Das musste ich dann noch nach der RV nach Gera und Berlin schicken.
 

Soeckchen

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Widerspruch einreichen ,und schauen was dir bei der Rehaeinrichtig schlecht wäre ,und erwähnen ,das dir Reha lt deiner Ärztin schon attestiert ist ,das du nicht rehafähig bist ,und im Brief fragen ,welchen Sinn ,das macht ,du würdest die Reha nicht durchhalten ,das wäre rausgeschmissen Steuergelder .
Außerdem das ist meine Meinung dient es nur dazu ,die Arbeitsplätze der Ärzte dort zu erhalten .

Ein weiteren Tipp ,gebe ich dir gerne per Pn .Das ist nichts für die Öffentlichkeit ,das hier Sb und co mitlesen. :icon_twisted:



Hallo Gismo41 kannst Du mir evt. bitte eine PN schicken, irgendwie klappt das nicht, da steht, weil ich neu bin, darf ich erst nach zwölf Beiträgen was schreiben.
Ich habe aber ein ähnliches Problem wie hier beschrieben und bräuchte dringend noch gute Ratschläge

Wäre wirklich toll
 

Soeckchen

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ich bin beim VDK. aber naja war ein ziemlicher Reinfall. und vieles musste ich auch selbst erledigen, die haben mir eigentlich nur immer die Schriftstücke geschickt, die ich dann beantworten musste, Unterlagen beibringen etc. und der Termin am SG, eine mir völlig unbekannte vom VDK und völlig daneben, Ergebnis war dementsprechend.


Das mit dem VDK kenne ich, hatte das mal in einem anderen Forum geschrieben und bin dann noch aufs übelste beschimpft worden, weil da viele ehrenamtlich arbeiten. Die meinte ich auch nicht, wenn es ans Eingemachte sind, sind das bezahlte Mitarbeiter vom VDK und sie wurden letztlich ja auch von meiner Rechtschutzversicherung bezahlt.
 

Anna B.

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Hallo,

wenn die DRV deine REHa-Unfähigkeitsbescheinigung nicht anerkennen will...dann würde ich wohl tatsächlich hinfahren und spätestens am 2. Tag dort lt. schreiend zusammenbrechen oder morgens heulend nicht aufstehen..
lassen sie dich doch fragen: was ist denn Frau ....? nun stehen sie doch auf!
das geht doch so nicht..
wenn sie nicht aufstehen und mitmachen, zahlen sie die REHA selber...
nun müssen sie aber aufstehen...

bestehe dann auf einem Gespräch mit dem Arzt und schildere ihm, dass du nicht kannst....immer wieder nur: ich kann nicht..
egal was der fragt: ich kann nicht..ich möchte nach Hause...

ich kann nicht, ich kann nicht...

dann abbrechen und nach Hause fahren..

das haben sie dann davon, dass sie deinem beh. Arzt nicht geglaubt haben..

dann gleich nach Ankunft zu Hause, Termin beim Arzt und Verschlechterung des Zustandes festhalten lassen...

und den Rentenantrag hinterherschieben...

so hat es bei meiner Freundin funktioniert...

die mußte innerhalb von 12 Monaten in 2 REHA-Maßnahmen...zum Schluß hat sie noch eine Tagesklinik absolvieren müssen..
ist dort hingefahren und hat nur das gemacht, was sie meinte, was ihr helfen würde..bei allen anderen Dingen hat sie immer gesagt: ich kann nicht..

nun hat sie schon seit mehr als 5 Jahren ihre Rente...ist mittlerweile 60 Jahre alt...
 

hartaber4

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REHA VOR RENTE lautet das gängige Modell....

Das ist kein "gängiges Modell" sondern steht im :


§ 8 SGB IX Vorrang von Leistungen zur Teilhabe

(1) Werden bei einem Rehabilitationsträger Sozialleistungen wegen oder unter Berücksichtigung einer Behinderung oder einer drohenden Behinderung beantragt oder erbracht, prüft dieser unabhängig von der Entscheidung über diese Leistungen, ob Leistungen zur Teilhabe voraussichtlich erfolgreich sind.


(2) Leistungen zur Teilhabe haben Vorrang vor Rentenleistungen, die bei erfolgreichen Leistungen zur Teilhabe nicht oder voraussichtlich erst zu einem späteren Zeitpunkt zu erbringen wären. Dies gilt während des Bezuges einer Rente entsprechend.


(3) Absatz 1 ist auch anzuwenden, um durch Leistungen zur Teilhabe Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, zu überwinden, zu mindern oder eine Verschlimmerung zu verhüten.
 

hartaber4

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Hallo,

wenn die DRV deine REHa-Unfähigkeitsbescheinigung nicht anerkennen will...dann würde ich wohl tatsächlich hinfahren und spätestens am 2. Tag dort lt. schreiend zusammenbrechen oder morgens heulend nicht aufstehen..

Etwas infantiles Verhalten......

Komisch (eher widersprüchlich) ist aber das Verhalte der DRV.... erst anfordern (weil erforderlich? ) und dann ignorieren ?

Was soll das denn bezwecken ?

Hätten sie ja gleich nach § 20 SGB X alleine den Sachverhalt ermitteln können (und müssen!).
 

hartaber4

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Ein Attest vom HA hat nicht ausgereicht. Die Rehaklinik hat mich erneut eingeladen. Dann hat mir die RV ein Formblatt für den HA geschickt. Das musste ich dann noch nach der RV nach Gera und Berlin schicken.

Hier auch zu beachten:

"Rentenantragsfiktion" nach dem


§ 116 SGB VI Besonderheiten bei Leistungen zur Teilhabe

(1) (weggefallen)

(2) Der Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben gilt als Antrag auf Rente, wenn Versicherte vermindert erwerbsfähig sind und

1.ein Erfolg von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht zu erwarten ist oder

2.Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht erfolgreich gewesen sind, weil sie die verminderte Erwerbsfähigkeit nicht verhindert haben.


(3) Ist Übergangsgeld gezahlt worden und wird nachträglich für denselben Zeitraum der Anspruch auf eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit festgestellt, gilt dieser Anspruch bis zur Höhe des gezahlten Übergangsgeldes als erfüllt. Übersteigt das Übergangsgeld den Betrag der Rente, kann der übersteigende Betrag nicht zurückgefordert werden.
 

Ollunddoll

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von was träumst Du nachts? Ein Wunschgutachten wirst Du aus einer REHA-Klinik nicht bekommen. In der Regel bist Du arbeitsfähig entlassen, da bleibt dann nur, direkt vom Bahnhof zum Hausarzt und wieder AU schreiben lassen.
 

Ollunddoll

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Ollu einfach mal das Hirn benutzen.

Wenn man klug ist und sich dementsprechend in der Reha verhält bekommt man ein Abschlussgutachten "nicht arbeitsfähig". Also nach seinem Wunsch. Verstehen Menschen aber nur mit einem IQ von über 90.:icon_exclaim:

Wenn es dein Wunsch ist wieder arbeiten zu gehen... machst du die Reha einfach normal mit.:icon_kotz:


Ja genau, träum einfach weiter und frech werden musst Du nicht, von wegen IQ über 90. :icon_kotz2:
Ich hab mit meinen knapp 61 Jahren mehr als genug auch diesbezüglich erlebt. Stationsarzt sagt so, aaaaber der Abschlussbericht wird vom Chefarzt gemacht und der sagt dann was gaaanz anderes.
Und wenn es dazu noch REHA von der DRV ist, hat man mehr als schlechte Karten, denn die wollen erst sehen, daß Du den Kopf unter dem Arm trägst, beide Beine bis zum Oberschenkel amputiert sind und beide Hände verkrüppelt.
 
E

ExitUser

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Ja genau, träum einfach weiter und frech werden musst Du nicht, von wegen IQ über 90. :icon_kotz2:
Ich hab mit meinen knapp 61 Jahren mehr als genug auch diesbezüglich erlebt. Stationsarzt sagt so, aaaaber der Abschlussbericht wird vom Chefarzt gemacht und der sagt dann was gaaanz anderes.
Und wenn es dazu noch REHA von der DRV ist, hat man mehr als schlechte Karten, denn die wollen erst sehen, daß Du den Kopf unter dem Arm trägst, beide Beine bis zum Oberschenkel amputiert sind und beide Hände verkrüppelt.


man sollte diese Rehaeinrichtungen nicht für ganz so dusselig halten, die kennen mit Sicherheit diese Tricks, wie Stefanie sie nannte.
in der Regel haben die den Auftrag, die Patienten gesund zu schreiben.
 

Muzel

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Stefanie, meinst du, der Oberarzt kümmert sich um einen Anwalt? Ein Oberarzt kann auch ohne Rückgrat stehen, weil er eine ganz dicke Haut hat, sonst wäre er keiner geworden.
 
S

Snickers

Gast
Steffanie334

Ollu einfach mal das Hirn benutzen.

Wenn man klug ist und sich dementsprechend in der Reha verhält bekommt man ein Abschlussgutachten "nicht arbeitsfähig". Also nach seinem Wunsch. Verstehen Menschen aber nur mit einem IQ von über 90.

Wenn es dein Wunsch ist wieder arbeiten zu gehen... machst du die Reha einfach normal mit

Nun reiss dich mal zusammen! Wir bekommen für Dich hier weder Kinder- noch Erziehungsgeld!

Du bist Rotzfrech!
 
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