Trotz anstehendem, bereits durch das Jobcenter genehmigten Umzug, habe ich ein Angebot zur Zwangsmaßnahme "Lichtblick" erhalten. Ein Nutzen ist nicht erkennbar. Wie sollte ich dagegen vorgehen?

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L432D

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Hallo an alle und vorweg schon einmal Danke für die investierte Zeit.

Ich habe am 19.02. per PZA ein "Angebot" zu einer Maßnahme erhalten welches ich als äußerst Dubios empfinde.

In dem Angebot der Maßnahme "Lichtblick", des Trägers SBH Nord wird mir kein Ziel, Inhalt, oder etwas ähnliches beschrieben. Selbst ist es auch schwer an Informationen dazu heranzukommen, da weder eine Suche beim Träger, noch beim Jobcenter unter Kursnet irgendwelche Treffer ergab (unter Berücksichtigung der Maßnahmennummer, den Namen der Maßnahme und der Liste aller Kurse beim Träger).

Die einzigen auffindbaren Informationen zu eben dieser Maßnahme, habe ich gestern in diesem Forum gelesen und bin darüber sehr besorgt. Es handelt sich dabei um diesen Threat
Ich werde später auch eine anonymisierte Kopie Hochladen, bis dahin reicht der Link aber hoffentlich, denn der Ersteller hat fast exakt das selbe Schreiben wie ich erhalten, nur mit der Ausnahme dass mir tatsächlich noch weniger Information zur Verfügung gestellt wurde.

Nun zum Einzelfall, am 19.02. habe ich per PZA das "Angebot" zur "Maßnahme Lichtblick inkl. Rechtsmittelbelehrung erhalten. Start der Maßnahme wäre ebenfalls der 19.02. bei einer Zuweisungsdauer von 30 Wochen erhalten. Dieses Angebot kam nicht durch meine zuständige Betreuerin (die ich leider aufgrund der Pandemie noch nicht persönlich kennenlernen durfte), sondern von einer anderen Dame, mit der ich bis jetzt noch auf keinem Kanal kontakt hatte. Der Zeitpunkt ist auch äußerst ungünstig und merkwürdig gewählt, da ich gerade den Umzug in einen anderen Zuständigkeitsbereich vorbereite (voraussichtlich in der ersten Märzwoche) und dieser sowohl der aktuell noch zuständigen Betreuerin, als auch von der Leistungsabteilung bereits "genehmigt" ist. Anschließend muss ja sowieso am neuen Wohnort ein vollständiger Neuantrag ausgefüllt werden. Dadurch sieht es stark danach aus als ob hier einfach eine Statistik geschönigt werden soll.
Durch die anschließende Recherche auf Google, Xing, hier im Forum und auf einschlägigen Mitarbeiterbewertungsportalen mache ich mir nun noch mehr Sorgen und möchte mich natürlich nicht auf eine derartige Maßnahme zu einem so ungünstig gewähltem Zeitpunkt und ohne jeglichen erkennbaren Nutzen für meine berufliche Zukunft einlassen.
Da sowohl mein Ansprechpartner beim Träger ein "Sozialpädagoge" ist und der Träger für genau diese Örtlichkeit mehrere "Sozialpädagogen mit Ausbildung oder ohne Erfahrung als Quereinsteiger" sucht, habe ich außerdem erhebliche Bedenken ob deren Eignung mir bei meinem beruflichen und sozialen Hintergrund überhaupt neue bzw. einschlägige und zielführende Kenntnisse zu vermitteln.

Ich habe bereits eine Ablehnung, bzw. einen Widerspruch erstellt und wäre sehr dankbar für Tips und Anregungen dazu und auch über Empfehlungen zu meinem weiteren Vorgehen.

Beste Grüße und vielen Dank schon einmal im voraus.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo L432D und :welcome:

ich habe deinen Anhang 1 entfernt da noch der Realname zu lesen ist, ebenso nehme ich den Anhang
3 raus, hier steht noch die Adresse vom Jobcenter, bitte unkenntlich machen und erneut in das Forum stellen.
 

L432D

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Hallo Seepferdchen 2010.
Danke, dass war so nicht beabsichtigt. Ich habe noch einmal "nachgeschwärzt". Hoffe das ist jetzt so ok.



Moderationshinweis...

Alle Anhänge in deinen Beiträgen auf Grund unvollständiger Anonymisierung entfernt. Das nachschwärzen wurde unsachgemäß durchgeführt. Es dürfen nur vollständig anonymisierte Anhänge eingestellt werden. Eine Anleitung gibt es hier: Richtiges Anonymisieren. Bitte in Zukunft in eigenem Interesse beachten :) LG @HermineL



 

Enkomion

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Hallo L432D,
gehörst Du überhaupt zur eigentlichen Zielgruppe?
Eine Beschreibung dessen zum realen Standard Inhalt dieser Massnahme kann ich Dir sinngemäss geben.
Dazu steht dort sinngemäss, dass dies
Teilnehmer über 25 Jahre sein sollen,welche trotz vielfacher Versuche bisher nicht erfolgreich erreicht werden konnten.
Daneben soll die Zielgruppe auch aus Teilnehmern bestehen, die auffällig oft AU zu Meldeterminen einreichen.
Ferner diejenigen, die in den letzten 6 Monaten 2 Meldeversäumnisse ohne wichtigen Grund hatten.
30 Wochen wäre übrigens die Höchstdauer der Massnahme, die ansonsten auch nur 13 Wochen betragen könnte. Die Dauer soll sich am Bedarf der Teilnehmer orientieren und wird vom JC festgelegt.

Kurzbeschreibung der Massnahme : Die Massnahme soll aus 5 Phasen bestehen.

Phase1. Aufsuchende Hilfe. Dauer I. d. R. 3-6 Wochen.
Phase 2. Standortbestimmung I. d. R. 1 Woche.
Phase 3. Modulwahlphase. I. d. R. 4-10 Wochen.
Phase 4. MAG/AGH. I d. R. 4-12 Wochen.
Phase 5. Auswertung/Profiling. 1 Woche.
 
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L432D

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@Draisine Danke schon mal für die Information
Um es kurz zu machen, nein. Ich bin zwar nicht über 25, aber der Rest trifft nicht zu.
Ich bin im September innerhalb Berlins umgezogen wodurch sich die Zuständigkeit geändert hat, und ich einen kompletten Neuantrag stellen musste.
Weil ich nach einer WG-Auflösung seit längerem auf der Suche nach einer eigenen Wohnung war, war von Beginn an klar, dass in spätestens 3-6 Monaten der nächste Umzug wieder in eine andere Zuständigkeit stattfindet. Dadurch hat sich wohl keiner so wirklich für mich zuständig gefühlt, auch nicht wenn ich Anliegen hatte.
Seitdem wurden nur 2 persönliche Termine zu einem Erstgespräch vereinbart um die jeweils ich gebeten habe und ein Telefontermin. Einer konnte Pandemiebedingt nicht stattfinden weil er mir vom Jobcenter abgesagt wurde, der andere weil ich mich in häusliche Quarantäne begeben musste. Deshalb fand ein Telefontermin statt in dem auch noch einmal besprochen wurde, dass ich mich auch bzgl des Umzugs noch einmal melden solle und mir wurde eine direkte Rufnummer meiner Beraterin übermittelt. Als ich neue Informationen hatte habe ich mich auch direkt bei selbständig gemeldet. Auch telefonische Rückfragen und Termine gingen hauptsächlich von meiner Seite aus. Man könnte eher sagen man ruft die Hotline an, bittet um Rückruf, man verpasst den Rückruf mit unbekannter Rufnummer knapp und dann ruft man wieder in der Hotline an und bittet erneut um Rückruf.
Auch unbegründete Meldeversäumnisse liegen meines erachtens nicht vor. Ich wurde zumindest nie um Stellungnahme bzgl. irgendwelcher Versäumnisse gebeten.

Hier auch noch einmal die überarbeiteten Anhänge im dritten Versuch.
 

Anhänge

  • Ablehnung Anonym1.pdf
    75,7 KB · Aufrufe: 42
  • Erklärung JC_1.jpg
    Erklärung JC_1.jpg
    94,3 KB · Aufrufe: 126
  • Erklärung JC_2.jpg
    Erklärung JC_2.jpg
    111,8 KB · Aufrufe: 127
  • vollständiger Brief Jobcenter_1.jpg
    vollständiger Brief Jobcenter_1.jpg
    106,1 KB · Aufrufe: 117
  • vollständiger Brief Jobcenter_2.jpg
    vollständiger Brief Jobcenter_2.jpg
    86,9 KB · Aufrufe: 113
  • vollständiger Brief Jobcenter_3.jpg
    vollständiger Brief Jobcenter_3.jpg
    101,3 KB · Aufrufe: 102
  • vollständiger Brief Jobcenter_4.jpg
    vollständiger Brief Jobcenter_4.jpg
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  • vollständiger Brief Jobcenter_5.jpg
    vollständiger Brief Jobcenter_5.jpg
    149,6 KB · Aufrufe: 105
  • vollständiger Brief Jobcenter_6.jpg
    vollständiger Brief Jobcenter_6.jpg
    116,1 KB · Aufrufe: 126

Enkomion

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In einem Anhang des Trägers steht schon der Anwurf. Sie haben schon länger das Jobcenter nicht aufgesucht... Daneben steht im Angebot der Hinweis auf 5 Phasen. Wie ich schon vorher schrieb.
Weiterhin kann ich Dir mitteilen, dass ich auch die Beschreibung dieser Massnahme von diesem speziellen JC in Berlin habe, die jedoch in der Version eine ältere Ausführung ist.
Denn aktuell gibt es die dort auch als ergänzende Version, ohne Altersangabe.,mit dem Zusatz Beschäftigung. Wie auch immer, es sieht nach der älteren Version aus.
Und damit danach, dass man dort wohl die mangelnde Erreichbarkeit allein an Dir schuldhaft verorten will oder es zumindest versucht. Die inhaltliche Ausrichtung soll ansonsten auf die bessere Erreichbarkeit des Teilnehmers zum JC gelegt werden. Dem Abbau vorhandener Motivations und Vermittlungshemmnisse. Und Verbesserung der persönlichen Leistungsfähigkeit.
Gut möglich, dass Du Du mithin wegen der überstandenen Corona Erkrankung interessant zur Zuweisung geworden bist. Das ist aber spekulativ. Wie auch immer, die Massnahme ist ganzheitlich. Und das geht ohne Deine freiwillige Zustimmung nicht. Vorher und schriftlich.
Oder über den Träger, mit konkludenter Zustimmung mittels Duldung und /schriftlich, mit der Zustimmung zu einem Entwicklungsplan.Dabei soll die Familie mit eingebunden werden. Könnte auch ein Grund mehr für die Massnahme sein, sofern Du nicht allein eine BG wärest. Oder man das vermutet.
 
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L432D

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@Draisine
Wo hast du die denn gefunden wenn ich fragen darf? ich habe ja vorab keine Infos bekommen bzw. finden können.
Natürlich habe ich das Jobcenter länger nicht aufgesucht, es gab ja auch keine Termine.
Ich habe niemals zugestimmt und wurde auch nicht vorher informiert.
Auch eine BG bin ich alleine und eine Einbeziehung der Familie dürfte schwierig werden weil es die leider schon länger nicht mehr gibt.

Mit meiner Beraterin hatte ich wie gesagt bis jetzt nur telefonischen Kontakt der von meiner Seite forciert war, sie war aber auch immer sehr zuvorkommend. Deshalb verstehe ich auch diese Maßnahme durch eine andere Person nicht.
Ich habe auch schon darüber nachgedacht sie einfach nochmal direkt auf ihrer Rufnummer anzurufen und zu fragen worum es sich hierbei handelt, aber jetzt bin ich völlig verunsichert weil ja auch alles auf ihre Darstellung hin passiert sein könnte.
*edit* Das einzige mal bis jetzt, dass ich mich bewusst nicht gemeldet habe, ist als sie mir per PZA einen Flyer von Tesla mit der Bitte um Rückruf bei Interesse zugeschickt hat. Allerdings besteht für mich mit zwei Ausbildungen (Einzelhandelskaufmann und dann Bankkaufmann) wirklich kein interesse in der Fabrik am Fließband zu arbeiten und dafür noch täglich knapp 3 Stunden Fahrtzeit auf mich zu nehmen. Wohlbemerkt, das war kein Vermittlungsvorschlag oder sonst was, einfach nur ein Flyer der Teslafabrik und ein Einzeiler.*edit*

Ist das ganze nicht sowieso hinfällig, wenn ich in einer Woche komplett dort abgemeldet bin und einen Neuantrag woanders stellen muss?

Könnte ich das ganze nicht einfach ignorieren und im Fall einer Sanktion, dieser widersprechen weil der Brief ja sowieso erst nach Beginn der Maßnahme zugestellt wurde und ich auch sonst in keiner Weise vorher über etwas dergleichen informiert worden bin?
 
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Maritimer78

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Ich würde es mir doch ganz einfach machen:
Stelle per Telefon, Mail oder Fax doch der zuständigen Fachkraft eine einzige Frage: Mit anstehendem Umzug ist eine Teilnahme an der Massnahme nur bedingt möglich, denn zum 01.03.2021 steht der bereits bekannte und bewilligte Ortswechsel an. Wie kann dann das Ziel der Maßnahme noch erreicht werden?
 

L432D

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Ich würde es mir doch ganz einfach machen:
Stelle per Telefon, Mail oder Fax doch der zuständigen Fachkraft eine einzige Frage: Mit anstehendem Umzug ist eine Teilnahme an der Massnahme nur bedingt möglich, denn zum 01.03.2021 steht der bereits bekannte und bewilligte Ortswechsel an. Wie kann dann das Ziel der Maßnahme noch erreicht werden?
Sowas in der Richtung wollte ich ursprünglich machen.
*edit* Allerdings auch darauf raus, was denn überhaupt das Ziel der Maßnahme ist (ich hab ja nicht wirklich Infos bekommen), dass wir noch nie über sowas gesprochen haben obwohl wir erst vor ein paar Tagen bzgl. des Umzugs telefoniert haben und dem Verweis dass es mir nicht möglich war mich rechtzeitig zu informieren um da mir nicht rechtzeitig bescheid gesagt wurde. *edit*

Nachdem ich dann ein wenig gesucht habe und der generelle Konsens ja eher "auf keinen Fall Anrufen, oder Mail schreiben und Datenweitergabe und Verarbeitung durch dritte widersprechen" ist, habe ich das bis jetzt noch nicht gemacht.
Habe natürlich aber auch erst Freitag abend überhaupt darüber bescheid bekommen, dass ich am Freitag morgens schon dort sein hätte sollen.
 
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Enkomion

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@L432D. Der Flyer wurde per postalischem Nachweis versendet. Insofern kann dessen Nichtbeachtung durchaus ein Grund der Zuweisung gewesen sein. Denn mithin ist ein Baustein der Massnahme die Beseitigung von möglicher Motivations und Antriebslosigkeit. U25 Elo stehen schon immer mehr im Fokus.
. Bist Du Dir denn sicher, dass es eines Neuantrages bedarf? Hast Du mal die Straße Deines neuen Wohnort in Berlin auf Zuständigkeit des dazugehörigen Jobcenters überprüft?
Du kannst übrigens meine Unterlagen im Internet nicht finden. Denn das sind interne Unterlagen, die mal nur kurz als vorherige Ausschreibung einsehbar und downloadbar waren. Ich kenne den Wert dessen, zur Abwehr aus eigener Erfahrung mit einem anderen Jobcenter, denn nur die Beschreibung dessen daraus beschreibt den kompletten Inhalt inkl.der Zuschreibungen von angeblichen Defiziten der potentiellen Teilnehmer.
Was auch immer das JC hier bezweckt. Wegen der ganzheitlichen Ausrichtung der Massnahme bräuchte es vorab Deine freiwillige oder konkludent freiwillige Zustimmung dazu.
Sollte wirklich nun ein anderes JC zuständig sein, dann kann das durchaus der zuweisenden SB auch vielleicht noch gar nicht so bekannt gewesen sein.
Nicht immer funktioniert die Kommunikation in den JC. Ich würde erst einmal die jetzige Zuständigkeit aktuell klären. Indem du Dich dort meldest.,wo Du nun die Zuständigkeit neu verortet hast, an Deiner Stelle.
Wie bereits mitgeteilt, hat diese Massnahme einen nicht unerheblichen Anteil an aufsuchender Sozialarbeit.
Dabei kann es sein, dass ein Soz Päd des Trägers heute oder morgen schon bei Dir zuhause auftaucht.
Denn laut der Beschreibung ist das zu befürchten, denn da steht sinngemäss drin: .

Der Träger soll innerhalb von 2 Tagen Kontakt zum Teilnehmer aufnehmen nachdem er Kenntnis durch das JC vom Massnahme Angebot erhalten hat. Der Hintergrund dessen soll die Motivation zur Teilnahme sein. Dabei soll er Vertrauen aufbauen.
Insgesamt sollen 18 Kontaktversuche unternommen werden.,laut Beschreibung. Zwei Tage die Woche, mit jeweils drei Versuchen. Früh, Mittag, Nachmittag. Sollte nach 3 Wochen kein Kontakt zustande gekommen sein dann entscheidet das Jobcenter über einen Abbruch.
 
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L432D

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@Draisine Danke erstmal für deine Antwort.
@L432D. Denn mithin ist ein Baustein der Massnahme die Beseitigung von möglicher Motivations und Antriebslosigkeit.
Von Antriebslosigkeit kann nicht die Rede sein.
Ich habe mich alleine in den letzten 3 Monaten auf 50-60 Wohnungen beworben und habe in dieser Zeit nur eine einzige positive Resonanz bekommen (meist gar keine Antwort), damit den Besichtigungstermin und anschließend die Wohnung.
Ich habe meinen Fokus nach eindeutiger Rücksprache mit meiner Beraterin ganz klar auf die Wohnungssuche gesetzt, da nur ein auf 6 Monate befristetes Mietverhältnis zur Zwischenmiete bestand. Das wurde mir auch sowohl vom Jobcenter als auch von allen Vermietern so geraten, da es bei einem neuen Arbeitsverhältnis mit Probezeit noch schwieriger wird und die Wohnungsbewerber ohne einen Bürgen in der Regel sofort aussortiert werden.
@L432D.
Bist Du Dir denn sicher, dass es eines Neuantrages bedarf? Hast Du mal die Straße Deines neuen Wohnort in Berlin auf Zuständigkeit des dazugehörigen Jobcenters überprüft?
Ja, bin ich. Der Aufhebungsbescheid wurde von der zuständigen Sachbearbeiterin vorbereitet nur das Umzugsdatum steht noch nicht fest, weil die fertigstellung der Wohnung entweder noch zum 01.03. erfolgt oder erst zum 16.03.und ich dementsprechend noch auf den Mietvertrag warte. Genau genommen ist also bis zum Tag meines Umzugs noch meine alte Beraterin zuständig. Die neue zuständige Örtlichkeit erfährt dann ja erst durch den Neuantrag für den mir noch der Aufhebungsbescheid fehlt von ihrer Zuständigkeit.
Was auch immer das JC hier bezweckt. Wegen der ganzheitlichen Ausrichtung der Massnahme bräuchte es vorab Deine freiwillige oder konkludent freiwillige Zustimmung dazu.
Sollte wirklich nun ein anderes JC zuständig sein, dann kann das durchaus der zuweisenden SB auch vielleicht noch gar nicht so bekannt gewesen sein.
Nicht immer funktioniert die Kommunikation in den JC. Ich würde erst einmal die jetzige Zuständigkeit aktuell klären. Indem du Dich dort meldest.,wo Du nun die Zuständigkeit neu verortet hast, an Deiner Stelle.
Die habe ich definitiv nicht gegeben.
Ich habe jetzt mittlerweile versucht meine Beraterin auf ihrer direkten Durchwahl anzurufen und darüber zu sprechen, vor allem warum sie mir gegenüber nichts dergleichen in unserem Telefonat vor einer Woche erwähnt hatte und warte auf Rückruf.
Wie bereits mitgeteilt, hat diese Massnahme einen nicht unerheblichen Anteil an aufsuchender Sozialarbeit.
Dabei kann es sein, dass ein Soz Päd des Trägers heute oder morgen schon bei Dir zuhause auftaucht.
Denn laut der Beschreibung ist das zu befürchten, denn da steht sinngemäss drin: .

Der Träger soll innerhalb von 2 Tagen Kontakt zum Teilnehmer aufnehmen nachdem er Kenntnis durch das JC vom Massnahme Angebot erhalten hat. Der Hintergrund dessen soll die Motivation zur Teilnahme sein. Dabei soll er Vertrauen aufbauen.
Insgesamt sollen 18 Kontaktversuche unternommen werden.,laut Beschreibung. Zwei Tage die Woche, mit jeweils drei Versuchen. Früh, Mittag, Nachmittag. Sollte nach 3 Wochen kein Kontakt zustande gekommen sein dann entscheidet das Jobcenter über einen Abbruch.
Und das ohne meine vorherige Zustimmung? Ich halte es schon für sehr bedenklich einfach einem dritten meine Adresse mitzuteilen ohne dass ich das genehmigt hätte oder überhaupt vorher darüber informiert wurde.
Habe ich das so richtig verstanden, dass ich jetz quasi für 3-6 Wochen dazu verpflichtet sein soll einen fremden Pädagogen bei mir in die Wohnung zu lassen und das bis zu 18 mal unangekündigt weil ich sonst dafür sanktioniert werden könnte?

Danke für die ganzen Informationen, das klingt ja erschreckend und ehrlich gesagt auch nicht ganz rechtens.
 
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Enkomion

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@L432D. Ich habe nur dabei die Sache mit dem Flyer gemeint, was die Entscheidung zur Massnahme beflügelt haben könnte. Was Du sonst nur anders besprochen hast, ist das beweisbar? Letztendlich ist alles per PZU ggf. für das JC oder einzelne SB vorrangig relevant.
Ohne Mietvertrag hast Du diese Wohnung überhaupt noch gar nicht. Soweit ich das Deiner Schilderung entnehme. Welche Zusicherung auf die Wohnung hast Du denn dann? Denn eine Renovierung hat ja keinen Einfluss auf die Möglichkeit des vorherigen Abschlusses eines Mietvertrages.
Du musst und solltest niemanden in die aktuelle Wohnung lassen. Das wäre fatal. Denn das könnte Dir ggf. als konkludente Zustimmung ausgelegt werden. Man lässt niemals Fremde oder Unbekannte in die Wohnung. Das hält den Soz Päd aber nicht davon ab, das zu versuchen. Oder auch nur zu klingeln und dann eine Nachricht im Briefkasten zu hinterlassen. Auf jeden Fall könnte es Dich ablenken, sofern das JC das beabsichtigt, vermute ich mal.
Kümmere Dich um die neue Wohnung oder darum, in der Sache absolute schriftliche Klarheit zu erlangen,ob Du dort als Mieter überhaupt noch auf der Liste des Vermieters auftauchst bzw. vorgemerkt bist.
 
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L432D

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Ich habe nur dabei die Sache mit dem Flyer gemeint, was die Entscheidung zur Massnahme beflügelt haben könnte. Was Du sonst nur anders besprochen hast, ist das beweisbar? Letztendlich ist alles per PZU ggf. für das JC oder einzelne SB vorrangig relevant.
Naja, sie hat mir direkt im Anschluss an unser Telefonat noch einmal Informationen diesbezüglich per Email kommen lassen. Also indirekt ja, weil man schwer behaupten kann man hätte nicht darüber gesprochen und verschickt dann dementsprechende Infos.
Ohne Mietvertrag hast Du diese Wohnung überhaupt noch gar nicht. Soweit ich das Deiner Schilderung entnehme. Welche Zusicherung auf die Wohnung hast Du denn dann? Denn eine Renovierung hat ja keinen Einfluss auf die Möglichkeit des vorherigen Abschlusses eines Mietvertrages.
Danke für die Sorge, aber es handelt sich um eine WBS Wohnung in einem Neubau von einer der städtischen Baugenossenschaften, die für den Erstbezug fertiggestellt wird. Die sind auch an gewisse Dinge gebunden, vor allem im geförderten Wohnungsbau. Bei einem privaten Vermieter hätte ich warscheinlich auch Sorgen.
Ich habe schon ein Angebot und eine mündliche Zusage bekommen die nur noch von der Genehmigung durch das Jobcenter abhängig gemacht wurde, die kam direkt am nächsten Morgen und liegt dem Vermieter mittlerweile vor. Danach wurde noch mein WBS im Original verlangt, von dem her bin ich da schon mehr als zuversichtlich.
Du musst und solltest niemanden in die aktuelle Wohnung lassen. Das wäre fatal. Denn das könnte Dir ggf. als konkludente Zustimmung ausgelegt werden. Man lässt niemals Fremde oder Unbekannte in die Wohnung. Das hält den Soz Päd aber nicht davon ab, das zu versuchen. Oder auch nur zu klingeln und dann eine Nachricht im Briefkasten zu hinterlassen. Auf jeden Fall könnte es Dich ablenken, sofern das JC das beabsichtigt, vermute ich mal.
Das habe ich ehrlich gesagt auch nicht vor, auch wenn er gerne meine Umzugskartons packen könnte. Ablenken tut es mich auch, aber nicht gerade positiv wie man sieht, eher dass ich wütend werde weil jemand so unverblümt und ohne mich vorzubereiten oder so etwas anzudeuten meine Daten jemand anderen zur Weiterverarbeitung gibt und dann auch noch so einen Einschnitt in meine Privatsphäre vornehmen möchte.
Ich warte jetzt erstmal auf den Rückruf meiner zuständigen Arbeitsvermittlerin, sie muss mir ja sagen können warum das gerade sinnvoll erscheint, auch wenn es von einer anderen Person angeboten wurde.
 

Enkomion

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Weil es die Statistik schönt, zum Beispiel. Könnte die SB Dir antworten, wird sie aber wahrscheinlich nicht. Vielleicht sollst Du damit nur deren Vermutungen und Einschätzungen bestätigen.
Denn zumindest die Anlage der "Fahrtkosten" enthält, wie kreativ, Die von Dir eigentlich separat erforderliche Zustimmung zu dieser Massnahme, und damit dann Deine freiwillige und konkludente Zustimmung zu der Ganzheitlichkeit und damit dem Eingriff in Deine Privatheit
Obwohl Du die Tragweite dessen noch gar nicht mitgeteilt bekommen hast,würdest Du damit auch den Bedarf der Inhalte blind anerkennen. Das ist ziemlich dreist,sich das so erschleichen zu wollen ist meine Meinung dazu.
Und ist ansonsten so nicht üblich, mir jedenfalls neu. Also Vorsicht damit und nicht ausfüllen. Der Träger zieht sowieso erst die Hausbesuche durch. Und könnte Dich bewegen wollen das auszufüllen, damit dessen Hausbesuche dann noch als zulässig gelten sollen., vermute ich mal.
 
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L432D

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@Draisine Dreist finde ich das auch.
Ich werde jetzt erstmal so vorgehen. Wenn sie sich nicht zurückmeldet, dann schreibe ich einen neue kurze Ablehnung mit der Begründung dass mir die Maßnahme erst zuspät zugegangen ist und sowohl Ziel als auch Inhalte unbegründet, bzw gar nicht beschrieben sind.
Wenn dann eine Sanktionierung kommt oder hier in der Zwischenzeit jemand auftaucht und fordert reingelassen zu werden, wird das polizeilich Dokumentiert und ich gehe direkt zu einem Anwalt.
Nach aktuellem Stand ist das nicht nur unverschämt, sondern auch rechtlich mehr als fragwürdig.

Mein Mitbewohner ist natürlich jetzt auch eher wenig begeistert von solchen Dingen und fühlt seinen Datenschutz verletzt.
Es ist ja nicht meine Wohnung, ich bin hier nur ein befristeter Zwischenmieter und stehe nicht mal auf der Klingel oder dem Briefkasten sondern es läuft alles über c/o..., also geht es ja nicht nur um meine Adresse die hier einfach ohne Genehmigung ausgegeben wurde.
 

Enkomion

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Oje, bring bloss schnell Deinen Namen dort an. Denn sonst gilst Du wonöglich als unerreichbar und dort nicht wohnhaft und das JC stellt ggf. die Zahlung von ALG Ii ganz ein.
 

L432D

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Oje, bring bloss Deinen Namen dort an. Denn sonst gilt Du als unerreichbar und das JC stellt ggf. die Zahlung von AlG Ii ganz ein.
Weshalb sollten sie das tun die sind ja von Anfang an über meine Adresse informiert, ich bin ja nun ganz offensichtlich per Post zu erreichen und antworte auch auf normale Briefe. Nur eben auf einen nicht, aber ich habe auch noch einmal bei dem Dreizeiler bzgl. Tesla nachgesehen und es ist eindeutig festgehalten, dass mir kein Nachteil daraus entsteht wenn ich nicht interessiert bin.

Es ist völlig legitim in einer WG bei Zwischenmiete ein c/o zu verwenden, ob das allgemein so gilt kann ich nicht sagen. Das steht sogar so in meiner Meldebescheinigung ;)
 

tonitester

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Weil es die Statistik schönt, zum Beispiel. Könnte die SB Dir antworten, wird sie aber wahrscheinlich nicht. Vielleicht sollst Du damit nur deren Vermutungen und Einschätzungen bestätigen.
Denn zumindest die Anlage der "Fahrtkosten" enthält, wie kreativ, Die von Dir eigentlich separat erforderliche Zustimmung zu dieser Massnahme, und damit dann Deine freiwillige und konkludente Zustimmung zu der Ganzheitlichkeit und damit dem Eingriff in Deine Privatheit
Obwohl Du die Tragweite dessen noch gar nicht mitgeteilt bekommen hast,würdest Du damit auch den Bedarf der Inhalte blind anerkennen. Das ist ziemlich dreist,sich das so erschleichen zu wollen ist meine Meinung dazu.
Und ist ansonsten so nicht üblich, mir jedenfalls neu. Also Vorsicht damit und nicht ausfüllen. Der Träger zieht sowieso erst die Hausbesuche durch. Und könnte Dich bewegen wollen das auszufüllen, damit dessen Hausbesuche dann noch als zulässig gelten sollen., vermute ich mal.

@Draisine
Hallo, mit der Annahme der Fahrtkosten durch den Träger oder JC stimmt man der ganzen Maßnahme zu? verstehe ich das richtig,
ist das bei meinem Anhang auch so? Gruß
 

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Enkomion

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@tonitester. Darin ist nur der Hinweis auf den Erklärungsbogen. Und der ist nicht generell so als Muster konzipiert oder so darauf angelegt, wie das hier der Fall ist. Es kommt auf den Erklärungsbogen selbst im Einzelfall an und die Massnahme Konzeption, die ansonsten nicht immer ganzheitlich ist. Zum Beispiel.
 

Maritimer78

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Zu der Kontakt mit dem JC Thematik: da gibt es jene und solche Erfahrungen. Meine eigenen sind da eher positiv gewesen, telefonisch oder per Email. Das mag aber auch an der Betreuung für Akademiker gelegen haben...
 

Hyena

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Mhmmmm, de Briefe gehen ja noch an deine aktuelle Adresse, wenn der Umzug bereits ins 6 Tagen über die Bühne gehen würde, würdest du eh deine Ummeldung am nächsten Werktag an dein "neues" JC weitergeben.
Bis dahin vergehen aber genug Stunden, in denen der Maßnahmeträger nichts weiß.

Das Spiel wäre ja dann so, dass der Außendienstmitarbeiter immer vor verschlossener Tür steht und irgendwann zum Chef sagt: L432D ist niemals anzutreffen oder gar: Kein Namenschild mehr :eek:
Dann geht es Rund: Maßnahmeopfer verschwunden . . .man meldet dem JC das und will Kürzen um dann festzustellen: Ups, peinlich . . .den Umzug haben wir ja selbst bewilligt . . .haha . . welcher Kollege hat schon wieder gepennt?

Ist aber nur so ein Gedanke.
Aber ich kann bestätigen: Die Mitarbeiter vom JC sind auch nur Menschen.
Ich hab auch schon Fehler gemeldet, die auf den ersten Blick mir einen Vorteil verschafft hätten (im nachhinein aber für Chaos und Nachzahlung gesorgt hätten). Aber jeder macht Fehler.
Ich gehe stark davon aus, dass besagter Kollege(in), die die Maßnahme ins rollen gebracht hat nichts von dem Umzug weiß, weil irgendwo ein Eintrag übersehen bzw nicht einsehbar ist.
Oder aber es soll eigentlich erst für nach deinem Umzug gelten und man hat sich mit dem Datum vertan, oder man irrt sich im Kunden oder . . . .
 

L432D

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Tatsache, es stand gerade jemand an der Tür.
Er hat gesagt er sei Therapeut und arbeitet fürs Arbeitsamt. Ich habe ihn darauf verwiesen, dass ich nicht über die Weitergabe meiner Daten Informiert wurde und dieser nicht zugestimmt habe. Somit hat er auch kein Recht, diese zu besitzen, zu verwenden, oder gar bei mir zu klingeln.
Er hat gesagt ich müsse Ihn reinlassen, da ich sonst Sanktionen riskiere, das hat er auch noch schön öffentlich gesagt.
Anschließend wurde er höflich darauf Verwiesen, dass er zu gehen hat, da ansonsten bzw. bei nochmaligem Versuch die Polizei gerufen wird.

Muss dazu sagen ich hab noch nicht so lange und voraussichtlich auch nicht mehr lange mit dem Jobcenter zu tun, hauptsächlich noch wg Corona und anschließend der Umzugsthematik... Geht man dort so grundsätzlich mit Menschen um? Erst aufklären wie man sich Situationsbedingt am besten verhalten soll und dann so tun als wäre es nie passiert weil die Statistik gerade nicht passt und man ein paar "Vertriebseinheiten" benötigt?
 

Ruhrpottmensch

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Anschließend wurde er höflich darauf Verwiesen, dass er zu gehen hat, da ansonsten bzw. bei nochmaligem Versuch die Polizei gerufen wird.
Alles richtig gemacht!

Wie schon besprochen, hat Dich ja leider hier eine ganz "üble" & "ganzheitliche" Maßnahmezuweisung erwischt...
Das darfst Du -so direkt- auch nicht dem JC "ankreiden", das kommt eher vom Gesetzesgeber (Natürlich setzen es die JC entsprechend um).

Fakt ist aber -wie schon gesagt- dass Du immer noch eine Privatsphäre hast und Du -so lange Du nicht EXPLIZIT zugestimmt hast- niemanden in die Wohnung lassen und "persönliche" Fragen beantworten musst. Wegen dem Spruch mit den Sanktionen, mach Dir mal nicht all zu viel Sorgen. Ein Mitarbeiter eines MT darf so etwas gar nicht "entscheiden", dass muss alles vom JC kommen. Und selbst dann kann man noch dagegen vorgehen...

Ansonsten... Wenn der "Typ" (Ich hab schon wieder Puls, weil sich so ein Hampel als "Therapeut" vorgestellt hat) nochmals bei Dir vor der Tür steht und sich weiter so penetrant zeigt, dann ruf durchaus mal die Rennleitung an. Auch gerne in Beisein des Mitarbeiters vom MT...
 
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Enkomion

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Ich empfehle dazu das Studium des Art. 13 GG Unverletzlichkeit der Wohnung. @L432D.
Für den Fall des Falles... Füge ich Dir mal gleich noch ein Muster einer vorher erforderlichen Zustimmung zur Ganzheitlichen Betreuung an welches ich nur im Layout angepasst habe und oben in Klammern einkopiert, welches die Rechtsgrundlage Deiner Massnahme ist, die dem Auftrag des Träger entspricht, die Feststellung von Hemmnissen bis in Deine Privatheit zu verfolgen. Ohne das ist alles Schall und Rauch, was Sanktionen anbelangt. Normalerweise gibt es die auch so vorher vom JC. Dann ist oben rechts noch das Logo drin. Habe ich so ähnlich jedenfalls schon bei kommunalen JC gesehen.
 

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L432D

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@Draisine Danke dir, wäre super.
Hab jetzt anschließend erst einmal meiner Beraterin ausführlich per Mail mitgeteilt, dass ich sie leider trotz mehrmaligen Versuch über zwei Tage nicht erreichen konnte und die Angelegenheit nun einem Anwalt zur Prüfung übergeben wird. Vorsorglich aber das Angebot ablehne, bzw. der Zuweisung widerspreche. Außerdem in diesem Fall natürlich vorsorglich der Speicherung, Nutzung und Weiterverarbeitung meiner Daten widersprochen und zukünftig aufgrund erheblichen Vertrauensverlustes nur noch auf postalischem Weg Kontakt aufzunehmen.
Außerdem habe ich noch gefragt womit sie denn die Notwendigkeit, bzw den Nutzen eines "Therapeuten" im Bezug auf mich rechtfertigt und ihr mitgeteilt, dass ich einem persönlichen Termin zur Klärung der Angelegenheit sehr entgegensehe.
Die Frage, warum sie so schwer erreichbar ist konnte ich mir dabei natürlich auch nicht verkneifen ;)

Dem Träger habe ich auch, mit dem Mitarbeiter, der info Mail der Geschäftsstelle, der Mail der SBH allgemein und meiner Beraterin im CC als Empfänger, nochmal eine Email geschrieben, dass hier nicht nur Daten ohne vorherige Zustimmung weitergegeben und unerlaubt erlangt, sondern auch genutzt und gespeichert wurden. Eben nicht nur meine, sondern auch die von weiteren Personen. Und ein wenig aufgeklärt um welche Rechte es sich hierbei handelt habe ich auch schon.
Außerdem habe ihr Mitarbeiter sich unerlaubt Zutritt zum Haus verschafft, obwohl dies ausdrücklich unter Beisein von Zeugen untersagt wurde. Folglich werde ich vorsorglich die Sache an einen Anwalt zur Prüfung übergeben.

Ich hab mich auch tatsächlich jetzt erstmal an einen Anwalt gewandt. Ich warte mal auf Post, bzw. was der Anwalt die Tage sagt und halte euch auf dem Laufenden.
 
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