Trennungkostenbeihilfe, Kündigung in der Probezeit

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Mario Nette

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Tach Forum,

ungeachtet der vollendeten Tatsachen seit 01.01.2009 - vielleicht kann problembezogen darüber jemand Auskunft geben - folgende Fallgestaltung und Problematik / Frage zur Vermeidung von Problemen:

BG in Stadt A, zwei Personen, nur eine davon im Leistungsbezug, die andere Person über § 7 SGB II ausgeschlossen. Die im Leistungsbezug stehende Person bekommt eine Stelle in einer weit entfernten Stadt B - Fahrzeit mit der Bahn mehr als vier Stunden (einfache Strecke). Es wird Trennungskostenbeihilfe beantragt und im besten Fall auch bewilligt. In Stadt B hat die Person eine Unterkunft angemietet.

Vielleicht kündigt der Arbeitgeber die Person nach vielleicht zwei oder drei Monaten, jedoch innerhalb der Probezeit und innerhalb des Bezugs der Trennungskostenbeihilfe - sofern gewährt.

Zweifelsohne bestehen ja weiterhin zwei Haushalte, weil ein Mietvertrag nicht zwangsweise sofort aufgelöst werden kann. Die Trennungkostenbeihilfe oder eine andere finanzielle Stützte ist aber notwendig, weil die in Stadt A verbliebene Person die Wohnung nicht allein halten kann, ein Umzug in eine kleinere Unterkunft jedoch finanziell nicht zu stemmen ist (auch wegen Kaution o. ä.) Wird Trennungskostenbeihilfe jetzt beim Rückfall ins ALG II weiter geleistet? Wenn diese generell nicht geleistet wurde: Welche Möglichkeiten gibt es, damit in Stadt A die Person nicht Mietprobleme bekommt?

Gibt es die Trennungskostenbeihilfe für BG-Mitglieder ungeachtet der Ehefrage?

Wie könnte man die Probezeit weniger risikoreich über die Bühne bringen?

Mario Nette
 

ethos07

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Hi Mario ,

alle Antworten nur soweit ich diese mir jetzt gerade per Kleinrecherche zusammenreime:

- Ev. wäre zwecks Mietkosteneinsparung daran zu denken, in der alten Wohnung in A etwas monatsweise (z.B. an einen wohnungssuchenden Studi oder an Touristen) unterzuvermieten
(- Das ist zwar auch einschränkend für die dort lebende Person, aber sicher besser als eine Wohnung zu früh aufzugeben für den Fall, dass die entfernte Beschäftigung des Partners die Probezeit nicht übersteht.)

- die Trennungskostenhilfe scheint eine hochgradige KANN-Bestimmung zu sein und ggf. muss dazu also alles per Gericht entschieden werden.

- Dass die Trennungskostenhilfe nur Verheirateten gewährt wird und eheähnliche Beziehungen das Nachsehen haben,habe ich nirgends herauslesen können. - Und wenn das Paar, wie vermutlich in diesem Fall eh schon lange vor der arbeitsplatzbedingten Trennung nachweislich eine Arge-'anerkannte' ;-) BG gebildet hat , dürfte dazu wohl niemand das Gegenteil behaupten können.

- Bei vorzeitiger Auflösung der Probezeit ist zu vermuten, dass die zweite Wohnung sofort bis zum Kündigungstermin kostendeckend untervermietet werden müsste.

-Ev. weiss die Berliner Mietergemeinschaft in der Möckernstr. ( bei der ich lange Jahre Mitglied war und die mich meistens sehr kompetent beraten hat und sich auch stark macht gegen Zwangsumzüge) genaueres zu sagen und raten. Das von dir dargestellte Problem taucht ja gewiss häufiger auf.
(Allerdings beraten die inzwischen wohl nur noch Mitglieder - und das kostet ca. 40 Eur Jahresbeitrag...)

- Sodann könnte es Sinn machen, alle Stiftungen durchzusehen, ob ev. eine dabei ist, die in so einem Fall vorübergehend einspringt.
(Allerdings habe ich von so einem Fall noch nie gehärt.)

(OT Sorry, dass ich deine 'neueren' Beiträge erst jetzt sehe -bin zur Zeit reichlich mit meinem eigenen Krempel zugange. ;-/ .Gib einfach einen direkten Wink, wenn Diskussion zu etwas gewünscht)
 

Mario Nette

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Ja, man macht sich ja so seine Gedanken. Wenn ich hier untervermiete, während ich dort arbeite, dann habe ich ein Problem, wenn ich in der Probezeit gehen muss. Sicherlich will ich dann erst einmal in die "Heimat" zurück. Geht dann nicht so einfach. Außerdem ist dann das Problem: Bei welcher ARGE habe ich mich zu melden, um über die Runden zu kommen.

Das mit der BG hatte ich mir schon gedacht. Wenn man füreinander einsteht, muss das auch konsequent durchgezogen werden - zumindest im Rechtskreis SGB II.

Naja, abwarten. So ein Antrag frisst ja dann auch kein Brot ;) Und ein Ermessen wird zumindest bei mir nur begründet akzeptiert, sollte es negativ ausfallen.

Mario Nette
 
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