Trennung...was steht mir zu,wie geht es weiter?

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Frischebrise

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Guten Abend,

ich habe dieses Forum gefunden und hoffe auf Hilfe.

Mein Mann hat mich am Freitag verlassen.
Wir haben einen gemeinsamen Sohn.

Ich war heute noch bei der Arge um einen Anhaltspunkt dafür zu bekommen,wie es weiter geht.

Ich bin seit Mai im Krankengeld,wurde zum Juli in der Probezeit gekündigt.

Mein Krankengeld beträgt im 4 Wochen Rhythmus knapp 570€.

Mein Mann hat im wahrsten Sinne alles stehen und liegen gelassen,er geht arbeiten und reist von Freund zu Freund.
Er hat mir signalisiert sich zunächst nicht umzumelden,er steht schließlich mit ihm Mietvertrag.

Mich überfordert das ungemein.

Heute hat man mir schon signalisiert,dass die Miete für meinen Sohn und mich allein zu hoch ist.

Wie geht es denn jetzt weiter?
 

Seepferdchen 2010

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Willkommen @Frischebrise:welcome:

Heute hat man mir schon signalisiert,dass die Miete für meinen Sohn und mich allein zu hoch ist.

Nun jetzt mal einen Schritt nach dem anderen, zunächst schau bitte in die örtliche Richtlinie deiner Stadt, angemessene Kosten der Unterkunft:

https://harald-thome.de/oertliche-richtlinien/

Er hat mir signalisiert sich zunächst nicht umzumelden,er steht schließlich mit ihm Mietvertrag.

Somit muß er sich an den Kosten für die Miete weiterhin beteiligen.

Nächste Frage, wird hier eine Scheidung angestrebt oder nur getrennt leben?

Sei mal bitte so nett und beantworte erstmal die Fragen, dann kann man dir ggf. weitere Hinweise geben.
 

Seepferdchen 2010

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@Frischebrise

nun dann solltest du hier mit deinem Mann ein Gespräch führen, er hat
gegenüber dir und deinem Sohn Verpflichtungen, wie seinen Anteil an der Miete.

Wenn ihr vorübergehend getrennt lebt, dann bleiben diese Ansprüche,jedenfalls so lange er auch dort gemeldet ist, als wohnort.

Und nicht zu vergessen ist der Trennungsunterhalt nach § 1361 BGB und § 1567 BGB

(1) 1Die Ehegatten leben getrennt, wenn zwischen ihnen keine häusliche Gemeinschaft besteht und ein Ehegatte sie erkennbar nicht herstellen will, weil er die eheliche Lebensgemeinschaft ablehnt. 2Die häusliche Gemeinschaft besteht auch dann nicht mehr, wenn die Ehegatten innerhalb der ehelichen Wohnung getrennt leben.

(2) Ein Zusammenleben über kürzere Zeit, das der Versöhnung der Ehegatten dienen soll, unterbricht oder hemmt die in § 1566 bestimmten Fristen nicht.

Ich war heute noch bei der Arge um einen Anhaltspunkt dafür zu bekommen,wie es weiter geht.

Hier noch die Frage, warum bist du gleich zum Jobcenter, ich nehme mal an um die derzeitige Veränderung mitzuteilen, richtig?
 

Babbelfisch

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Somit muß er sich an den Kosten für die Miete weiterhin beteiligen.
Nicht nur das, er ist Euch gegenüber weiterhin unterhaltspflichtig.

Ich würde mir erst einmal anwaltliche Unterstützung holen. Meiner Erfahrung nach, wird es oft "dreckig", wenn's um das liebe Geld geht. Ob Du dann noch aufstockende Leistungen vom JC bekommst, hängt von Deinem Einkommen ab (Krankengeld, Kindergeld, angerechneten Unterhalt Mann).
 

Frischebrise

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Man hat mir bei der Caritas dazu geraten bei der Arge vorstellig zu werden.

Ich bzw. bis dato wir haben keine Staatliche Unterstützung erhalten.
Aber mit dem Krankengeld allein und dem Kindergeld kann ich gerade die Miete bezahlen,das war es dann aber auch schon.
 

Seepferdchen 2010

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Ich bzw. bis dato wir haben keine Staatliche Unterstützung erhalten.

Sorry noch eine Frage, hast du nicht Anspruch auf auf ALG I also Arbeitslosenversicherung, weil du schreibst du warst bei der Arge, diesen Begriff gibt es seit 2011 nicht mehr, daher meine Frage.

Und hast du Formular eventuell zwecks Antragsstellung bekommen?
 

Frischebrise

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Ohweh also beim Jobcenter...sorry.

Ich habe keinen Anspruch auf ALGI,da ich nicht durchgehend ein Jahr beschäftigt war.

Ich habe für Dienstag einen Termin zur Antragsstellung,da wird wohl alles ausgefüllt,so sagte man mir.

Wie ist das mit der Miete,kann ich die Überweisung selbst vornehmen?
 

Seepferdchen 2010

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Ich habe keinen Anspruch auf ALGI,da ich nicht durchgehend ein Jahr beschäftigt war.

Gut dann haben wir das auch geklärt.

Ich habe für Dienstag einen Termin zur Antragsstellung,da wird wohl alles ausgefüllt,so sagte man mir.

Ich nehme mal an in der Leistungsabtlg., richtig?

Wie ist das mit der Miete,kann ich die Überweisung selbst vornehmen?

Ja natürlich kannst du Miete selbst überweisen, ich nehme an deine Frage kommt daher, das entweder die Miete immer vom Konto deines Mann abgebucht wurde oder bezieht sich deine Frage darauf ob das Jobcenter die Miete überweist?
 

Frischebrise

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Beides :)

Bisher ging die Miete von seinem Konto und es geht auch darum,ob das Jobcenter bspw. die Miete standardmäßig überweist,das wäre mir unangenehm.
 

Seepferdchen 2010

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es geht auch darum,ob das Jobcenter bspw. die Miete standardmäßig überweist,das wäre mir unangenehm.

Da kann ich dich beruhigen, das ist kein Standard beim JC, diesr Umstand tritt nur ein, wenn zum Beispiel Mietschulden vorliegen und muß auch schriftlich festgehalten werden aber darüber mußt du dir jetzt keine Gedanken machen.
 

Kerstin_K

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nun dann solltest du hier mit deinem Mann ein Gespräch führen, er hat
gegenüber dir und deinem Sohn Verpflichtungen, wie seinen Anteil an der Miete.

Wenn ihr vorübergehend getrennt lebt, dann bleiben diese Ansprüche,jedenfalls so lange er auch dort gemeldet ist, als wohnort.

Auch eine Ummeldung hilft dem Mann nicht. So lange er im Mietvertrag steht, kann der Vermieter sich aussuchen, von wem er die Miete kassiert.
 

nik72

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Auch eine Ummeldung hilft dem Mann nicht. So lange er im Mietvertrag steht, kann der Vermieter sich aussuchen, von wem er die Miete kassiert.

Ich kenne einen Fall von zwei Bekannten, die in einer WG zusammen wohnten.

Beide standen im Mietvertrag.

Nur, dass "A" seine Hälfte immer brav überwiesen hat, "B" aber nicht.
Als es dann brenzlig wurde, ist "B" untergetaucht und "A" musste erstmal gesamtheitlich haften. Ich weiss nicht, was daraus geworden ist (ob "B" noch "gefunden" wurde).

Nicht, dass Frischebrise noch Schwierigkeiten bekommt, falls ihr Mann sich "vom Acker macht".

Der Vermieter hält sich ja erstmal an Denjenigen, der greifbar ist.

Ich nehme mal an, der Mann kann dem Dauerauftrag oder der Einzugsermächtigung widersprechen.
 
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