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Trennung seit 2008, trotzdem erhalte ich immer noch kein Geld.

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Tommy01

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#1
Hallo Zusammen!
(Da ich neu bin, hoffe ich,das diese Frage hier richtig ist?)
--------------------------------------------------------
Ich versuche es kurz zu machen:
Ich hatte ALGII vom 01.01.08 bis 31.07.08 bewilligt bekommen - 120,-€/Monat, da meine Lebensgefährtin 1300,-€/Monat durch Ihre Arbeit verdient hatte.
In dieser Zeit krieselte es zwischen mir und der ehem. Partnerin heftig und Sie wollte auch nicht mehr für mich aufkommen müssen,da Sie Ihre Fixkosten sonst nicht mehr abdecken könnte und das ich mich nach einer Wohnung umsehen müßte - Sie kann die 3 Zi-Whg auch alleine bezahlen.
So entschieden wir uns für eine Trennung.
Also schrieb ich es mehrfach per Brief, an den zuständigen Fallmanager.
Folgeantrag wurde auch rechtzeitig gestellt (August 08), doch keine Antwort durch den Main-Kinzig-Kreis (MKK), Anwalt eingeschaltet und Klage eingereicht.
Mehrfache Nachfrage beim Anwalt ergab bisher noch nichts, nur das es noch eine weile dauernd könnte - Sozialgerichte dauern halt etwas.
Nun habe ich im Januar 09 mich entschloßen, persönlich den MKK auf`n Zahn zu fühlen und zu fragen, wie der Aktuelle Stand der Dinge wäre.
Zufällig sind inzwischen auch der betroffene Fallmanager und die Sachbearbeiterin für Leistungen, ausgetauscht worden - warum auch immer .
Wie gesagt: nun habe ich dort am vorgesprochen, das ich eine neue Wohnung, Lebensmittel etc. bräuchte und das ich mich von der Partnerin getrennt hatte (wie ich mehrfach denen schriftlich mitgeteilt hatte).
Dachte, das ich damit vielleicht einen Schritt weiter komme, aber es kam alles anders: Siehe dazu dieses Schriftstücks lastscan 1.jpg .

Am nächsten Tag hatte ich mich nochmals telefonisch an die Sachbearbeiterin gewandt, damit ich wenigstens etwas Lebensmittel mir kaufen kann - ich bekam einen Lebensmittelgutschein (30,-€) und eine Faxkopie: Siehe dazu hier lastscan 2.jpg .

(Anm. Da ich weder Sozialleistungen beziehe oder sonstige Einkünfte habe, war Sie gezwungen, mich weiterhin in dieser Whg. wohnen zu lassen. Von sich selber hat Sie mich auch mit dem "nötigsten" selbständig versorgt - Lebensmittel,Hygiene Artikel, etc.).

Nun meine Fragen:

1. Muß ich die angeforderten Unterlagen den MKK vorlegen?
2. Warum wird die Ex-Partnerin diesbezüglich kontaktiert, obwohl ich nur ALGII beziehe?
 

biddy

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#2
Meine persönliche Meinung dazu:

Durch die Trennung hat sich der Status Eurer Beziehung von Bedarfsgemeinschaft (hier: Einstehensgemeinschaft) zu Wohngemeinschaft (lediglich durch die argen Umstände von ihr "geduldet" ...) geändert und Deine Ex-Lebensgefährtin muss gar nichts vorlegen.

Alles, was ich tun würde, wenn ich an ihrer Stelle wäre: Dir ein Schreiben für die ARGE mitgeben, dass die Beziehung mit Dir beendet ist und dass ich wünsche, dass Du aus der Wohnung zum Soundsovielten auszuziehen hast (läuft der Mietvertrag auf sie?).
 

Tommy01

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#3
Danke ersteinmal für Deine Antwort. :icon_daumen:

Gibt es wegen dieser Nichtvorlegung (Ihrerseits) irgendwelche §, die es bestätigen?
(Mir persönlich läuchtet es ja ein, aber das Amt hat immer irgendeine Forderung)

Dieses Schreiben, das ich auszuziehen habe (Stichtag war der 31.12.08 für mich), hatte Sie das schriftlich dem Amt mitgeteilt.
Sogar durch den Anwalt, mit Eidesstatt und es liegt dem Amt + Sozial Gericht vor, aber auch nicht nur einmal, sondern mehrfach (ca. 3 - 4 Mal).

Nein, der Mietvertrag ist von uns beiden Unterschrieben - kann aber kurzfristig geändert werden.
---------
LG Tommy
 

biddy

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#4
Ich kann Dir wieder nur mitteilen, was ICH machen würde ...

Guck' doch z.B. mal hier, was der User Ralf Hagelstein in #11 eingestellt hat:

1. Sofern ihre Angaben zutreffen, gehört sie weder zur Bedarfs- noch zur Haushaltsgemeinschaft ihres Mitbewohners. Weder dieser noch sie selbst sind daher zu Angaben über ihre persönlichen Verhältnisse verpflichtet.
Es gibt noch mehr im Netz zu "Alg II - Wohngemeinschaft - Mitwirkungspflicht", denke ich!

Ihr habt ja nun mehrmals dargelegt, dass ihr keine Einstehensgemeinschaft mehr seid ... und die Sache liegt vor dem Sozialgericht?

Was den Mietvertrag betrifft: Ja, den würde ich dann sofort ändern lassen, wenn der Vermieter da so kurzfristig mitmacht. Wenn es nur die Sprache ist, die die ARGE versteht, warum nicht? Und dann Untermietvertrag, bis das mit Deiner eigenen Wohnung klappt. Der Mietvertrag muss komplett gekündigt werden von Euch beiden und der Vermieter kann dann mit Deiner Ex-Lebensgefährtin einen neuen abschließen.
 
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#5
Eigentlich sollte es ausreichen wenn du es dem Amt schriftlich mitgeteilt hast.

bei mir -Ich war persönlich vor Ort- Hat es ausgereicht.
Es wurde ein Persönlicher Vermerk an meine Akte gehängt und das wars.

Den Mietvertrag auf dem schnellsten Wege ändern!!!

Deine EX ist zu nix mehr dir gegenüber verpflichtet-denn sie bekommt nicht 1 cent vom amt
.

Wo ich allerdings meine Zweifel habe ist die Forderung der Lohnzettel deiner EX.Meines Wissens nach ist das nicht o.k.

Irgendwo hier im Forum hab ich mal gelesen das es n Schriftstück geben soll Welches der/die EX schreiben soll/kann.In dem es darum geht das MANN/FRAU nicht mehr gewillt ist irgendwelche Papiere herauszugeben,da man mit dem Amt selber nix zu tun hatte und auch nix zu tun haben will.

Mein Rat an Dich-laut aktenvermerk (3606) hast du dem SB mitgeteilt das du dich trennen willst?
Teile dem SB mit das du dich getrennt hast!!!!
Da ist der kleine feine Aber WICHTIGE Unterschied.

LG Amelie
 

Tommy01

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#6
Ihr habt ja nun mehrmals dargelegt, dass ihr keine Einstehensgemeinschaft mehr seid ... und die Sache liegt vor dem Sozialgericht?
1. Ja, das haben wir mehrfach getan, sogar mit "Eides Statt" beim Anwalt.
2. Ja, laut Anwalt wird es beim Gericht z.Zt. bearbeitet, das könnte aber dauern.

Ich danke Dir für die Aufklärung. Echse (lol) und ich gehen gemeinsam morgen früh nochmals zum Amt hin und verdeutlichen denen das nocheinmal.
Mal sehen, wie die dann gucken.
:icon_wink:
 

Tommy01

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#7
Ich war persönlich vor Ort- Hat es ausgereicht.
Es wurde ein Persönlicher Vermerk an meine Akte gehängt und das wars.

Irgendwo hier im Forum hab ich mal gelesen das es n Schriftstück geben soll Welches der/die EX schreiben soll/kann.In dem es darum geht das MANN/FRAU nicht mehr gewillt ist irgendwelche Papiere herauszugeben,da man mit dem Amt selber nix zu tun hatte und auch nix zu tun haben will.

Mein Rat an Dich-laut aktenvermerk (3606) hast du dem SB mitgeteilt das du dich trennen willst?
Hallo Amelie!
Vielen lieben Dank für Deine Antwort, habe mich sehr gefreut.

1. Auch bei mir wurde etwas in die Akte vermerkt, nur was kann ich leider nicht mehr sagen. Werde deswegen schon dämlich im Hirnchen :icon_neutral:.
2. + 3. Den schriftlichen Part haben wir schon mehrfach (5 - 6 mal mittlerweile) denen vom Amt mitgeteilt. Sogar beim Anwalt mit "Eides Statt".
4. Was ist denn dieser sogenannte aktenvermerk (3606)? :confused:
Morgen früh gehen wir (Exe + Ich) gemeinsam zum Amt und knallen denen es nocheinmal uff`n Tisch - es reicht uns mit dieser hinhalte Taktik.
Ich hoffe, das es dann endlich vorbei ist, aber ich denke, das die auf die (geforderten) Verdienstbescheinigung pochen werden?!
Mal abwarten - morgen bin ich schlauer, hoffe ich jedenfalls. :cool:

LG, Tommy
 
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#8
Aktenvermerk 3606 - das ist das eine von dir eingescannte schriftstück mit datum vom 29.01.2009:icon_smile:

Die ARGEn versuchen immer wider mal gern eine ZWANGS BG zu erreichen. Laß dich da nicht drauf ein.
Ihr seid Kein Paar mehr und gut.

Nimm dir n BEISTAND mit.

viel glück

LG Amelie
 
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