Trennung, nun zurück zu Mutti?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
Hallo ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Aufgrund einiger Ereignisse wird sich nun nach 3 Jahren unsere Beziehung auflösen.
Momentan wohnen wir BEIDE bei den Eltern meines Freundes.
Wir wurden damals einfach als BG eingetragen ohne gefragt zu werden, damals waren wir noch nicht mal ein halbes Jahr zusammen. Er ist nun auch Arbeitslos geworden und Bezieht ALG I, ich leider aufgrund einer schulischen Ausbildung ALG II.
Nun möchte ich erstmal keine eigene Wohnung mehr, daher würde ich gern zu meiner Mutti ziehen. Ich bin Unter 25 Jahre. Bin jedoch schon mit 16 ausgezogen BEVOR diese Regelung festgesetzt wurde.
Doch wie nun weiter?
Was muss ich für Anträge stellen, damit das Amt mir glaubt das wir keine BG mehr sind? Habe da von sehr schwierigen Fällen gehört wo es nicht geglaubt wurde :-/
Muss dann meine Mutter wider für mich aufkommen? Oder werde ich weiterhin Leistungen bekommen?
Meine Mom hat Arbeit und hat sonst nichts mit dem Amt zutun.
Würde mich sehr über eure Hilfe freuen.
 
F

FrankyBoy

Gast
Formlose Veränderungsmitteilung reicht - ansonsten hier die Rechtsgrundlagen für dich:
Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Grundsicherung für Arbeitssuchende -

Kapitel 3 - Leistungen (§§ 14 - 35) Abschnitt 2 - Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (§§ 19 - 35) Unterabschnitt 2 - Arbeitslosengeld II und Sozialgeld (§§ 20 - 23)
§ 22
Bedarfe für Unterkunft und Heizung



(1) Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind. Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, wird nur der bisherige Bedarf anerkannt. Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft und Heizung den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf so lange anzuerkennen, wie es der oder dem alleinstehenden Leistungsberechtigten oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Eine Absenkung der nach Satz 1 unangemessenen Aufwendungen muss nicht gefordert werden, wenn diese unter Berücksichtigung der bei einem Wohnungswechsel zu erbringenden Leistungen unwirtschaftlich wäre.
(2) Als Bedarf für die Unterkunft werden auch unabweisbare Aufwendungen für Instandhaltung und Reparatur bei selbst bewohntem Wohneigentum im Sinne des § 12 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 anerkannt, soweit diese unter Berücksichtigung der im laufenden sowie den darauffolgenden elf Kalendermonaten anfallenden Aufwendungen insgesamt angemessen sind. Übersteigen unabweisbare Aufwendungen für Instandhaltung und Reparatur den Bedarf für die Unterkunft nach Satz 1, kann der kommunale Träger zur Deckung dieses Teils der Aufwendungen ein Darlehen erbringen, das dinglich gesichert werden soll.
(3) Rückzahlungen und Guthaben, die dem Bedarf für Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung nach dem Monat der Rückzahlung oder der Gutschrift; Rückzahlungen, die sich auf die Kosten für Haushaltsenergie beziehen, bleiben außer Betracht.
(4) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zur Berücksichtigung der Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger ist zu beteiligen.
(5) Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden Bedarfe für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur anerkannt, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn

1. die oder der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
2. der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
3. ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt. Unter den Voraussetzungen des Satzes 2 kann vom Erfordernis der Zusicherung abgesehen werden, wenn es der oder dem Betroffenen aus wichtigem Grund nicht zumutbar war, die Zusicherung einzuholen. Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden bei Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht anerkannt, wenn diese vor der Beantragung von Leistungen in eine Unterkunft in der Absicht umziehen, die Voraussetzungen für die Gewährung der Leistungen herbeizuführen.
(6) Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.
(7) Soweit Arbeitslosengeld II für den Bedarf für Unterkunft und Heizung geleistet wird, ist es auf Antrag der leistungsberechtigten Person an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte zu zahlen. Es soll an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch die leistungsberechtigte Person nicht sichergestellt ist. Das ist insbesondere der Fall, wenn

1. Mietrückstände bestehen, die zu einer außerordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses berechtigen,
2. Energiekostenrückstände bestehen, die zu einer Unterbrechung der Energieversorgung berechtigen,
3. konkrete Anhaltspunkte für ein krankheits- oder suchtbedingtes Unvermögen der leistungsberechtigten Person bestehen, die Mittel zweckentsprechend zu verwenden, oder
4. konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die im Schuldnerverzeichnis eingetragene leistungsberechtigte Person die Mittel nicht zweckentsprechend verwendet. Der kommunale Träger hat die leistungsberechtigte Person über eine Zahlung der Leistungen für die Unterkunft und Heizung an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte schriftlich zu unterrichten.
(8) Sofern Arbeitslosengeld II für den Bedarf für Unterkunft und Heizung erbracht wird, können auch Schulden übernommen werden, soweit dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage gerechtfertigt ist. Sie sollen übernommen werden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und sonst Wohnungslosigkeit einzutreten droht. Vermögen nach § 12 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 ist vorrangig einzusetzen. Geldleistungen sollen als Darlehen erbracht werden.
(9) Geht bei einem Gericht eine Klage auf Räumung von Wohnraum im Falle der Kündigung des Mietverhältnisses nach § 543 Absatz 1, 2 Satz 1 Nummer 3 in Verbindung mit § 569 Absatz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ein, teilt das Gericht dem örtlich zuständigen Träger nach diesem Buch oder der von diesem beauftragten Stelle zur Wahrnehmung der in Absatz 8 bestimmten Aufgaben unverzüglich Folgendes mit:

1. den Tag des Eingangs der Klage,
2. die Namen und die Anschriften der Parteien,
3. die Höhe der monatlich zu entrichtenden Miete,
4. die Höhe des geltend gemachten Mietrückstandes und der geltend gemachten Entschädigung und
5. den Termin zur mündlichen Verhandlung, sofern dieser bereits bestimmt ist. Außerdem kann der Tag der Rechtshängigkeit mitgeteilt werden. Die Übermittlung unterbleibt, wenn die Nichtzahlung der Miete nach dem Inhalt der Klageschrift offensichtlich nicht auf Zahlungsunfähigkeit der Mieterin oder des Mieters beruht.

Fassung aufgrund des Gesetzes zur Ermittlung von Regelbedarfen und zur Änderung des Zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch vom 24.03.2011 (BGBl. I S. 453) m.W.v. 01.01.2011.
§ 22 SGB II Bedarfe für Unterkunft und Heizung

@Falke - das ist hier nicht der Blödeltröööttttt
 
F

Falke

Gast
@Falke - das ist hier nicht der Blödeltröööttttt

Was soll denn so eine Äusserung von dir!

Ich hatte nur höflichst auf die Suchfunktion hingewiesen, mehr nicht!


Schlecht drauf heute oder was? :icon_kinn:

Spare dir deine Anmerkungen, in Zukunft hier zu meinen Postings!
 

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
Frankyboy und seepferdchen, vielen Dank für die Hilfreichen Post´s.
 

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
Ich noch einmal.
Nach sehr langen Gesprächen und Überlegungen ist nun doch alles etwas anders.

Wir wollen nach wie vor die BG auflösen, unsere Beziehung nun jedoch noch einmal eine Chance geben. ABER Wirtschaftlich und Räumlich komplett getrennt bleiben.
Er würde auf jeden Fall bei seinen Eltern bleiben, ich unter keinen Umständen (jeder Tag länger ist echt Qual)
Die Möglichkeit zu meiner Mom zu ziehen wäre noch immer gegeben, jedoch überlege ich ernsthaft wider eigenständig sein zu wollen, sprich eigene Wohnung.

Nun habe ich schon einen Termin zur Beratung ausgemacht und der ist am Montag.
Wie erkläre ich am besten die Situation?
Die Eltern meines Freundes(und auch er selbst) sehen nicht mehr ein für mich aufzukommen, was ich vollkommen verstehe, ich habe hier keinerlei Rückzugsmöglichkeit und die Beziehung ist so gut wie am Ende. ( Da mein Freund ab Montag wider eine Arbeit aufgenehmen wird, werde ich gar keine Bezüge mehr erhalten( bzw. habe ich bisher auch nur 40 euro bekommen), sprich auch nicht Krankenversichert sein, mein Freund ist nicht bereit die 150 euro krankenversicherung zu zahlen, was ich verstehe)
Reichen diese Argumente um eine BG Aufzulösen und mir eine eigene Wohung nehmen zu dürfen? Die das Amt dann bezahlt?
Ich hatte schon einmal eine eigene BG Nummer und habe damals zu meiner Ausbildungsvergütung ALG II Zuschuss für meine Wohnung bekommen.

Wäre um einige Tipps Dankbar!
 

Purzelina

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2010
Beiträge
5.691
Bewertungen
2.050
Reichen diese Argumente um eine BG Aufzulösen und mir eine eigene Wohung nehmen zu dürfen?

Das sind die falschen Argumente, du trennst dich und brauchst eine eigene Wohnung, mehr nicht.
 

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
Ach je, da bekomm ich gleich Bauchweh. Wenn ich dies wirklich sage, was ist wenn man uns besonders kontrolliert, wenn er bei mir ein und aus geht und es jemand mit bekommt?
Ich habe ernsthaft Angst vor Ärger.

Bei dem Termin wurde nur als Betreff "Klärung der Aktuellen Wohnsituation angegeben", daher wollte ich mir vorher Rat holen...
 
G

gast_

Gast
Zwei Möglichkeiten:

Die Eltern deines Freundes kündigen dir den Untermietvertrag...

oder du gibst die Trennung bekannt.

Bauchschmerzen muß dir das nicht machen... du sagst, daß ihr nur noch streitet weil du dich mit seinen Eltern nicht verstehst - und du nicht mehr kannst. mehr nicht!

Wenn du dann eine eigene Wohnung hast, und ihr euch wieder versöhnt, kann dir niemand etwas...
 

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
Ich habe gar keinen Untermietvertrag! Bin hier quasi nur als Wohnhaft gemeldet.
Sie wollten damals einen haben, jedoch weigerte sich mein Freunds Mutter einen auszustellen.
Wir rechneten damit das ich dann gar nichts bekomme, habe aber dennoch einen kleinen Betrag für Heizung/Wasser erhalten.
Der ist nun auch erloschen und ich lebe Tatsache auf der Tasche "Fremder" Personen.
Die Gereizte Stimmung ist kaum auszuhalten, sehr erdrückend und man bekommt jedes mal ein Sticheln reingewürgt.
Entspanntes wohnen ist es schon lange nicht mehr.
Eins ist mir definitiv klar, ich muss hier weg!
Ich hoffe sehr sehr stark das sie einwilligen das ich in eine eigene Wohnung kann.
Falls nicht, steh ich ganz übel da.
 
G

gast_

Gast
Wie gesagt: Entweder schreibt die Mutter eine Bestätigung, daß sie dich nicht länger wohnen lassen will, oder du gibst die Trennung bekannt.

Fang schon mal mit der Wohnungssuche an...und stell auch gleich einen Antrag auf Wohnungsbeschaffungskosten - und NICHT zurück zu Mutti... sonst darfst bis 25 nicht wieder ausziehen!
 

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
So. Ich darf mich nun auf Wohnungssuche machen. Meine "Beraterin" war nicht wirklich eine große Hilfe, dank eurer Hilfe habe ich ihr einiges aus der Nase ziehen können.
Ich muss nun zu verschiedenen Vermietern und die müssen mir schriftliche Wohnungsangebote vorlegen, die müssen dann zum Jobcenter und werden geprüft. Ist es ok, kann ich die Wohnung anmieten und werde ab dann einzeln gezählt und verrechnet.

Wohnungserstausstattung habe ich auch angefragt, man sagte mir das es da keinen Vordruck gibt, ich soll einfach Formlos schreiben wieso ich erstausstattung bräuchte.
Mhh. was schreibt man denn da??:confused:
Was sie mir nicht sagte und ich vergaß zu fragen, die erstaussattung ist kostenlos, oder muss ich das zurück zahlen???

Größte Problem, ich lebe in einen kleinen Dorf mit wenig Wohnungsangebot. Meine Wunsch Wohnung ist größer als 50qm. Wieviel größer muss ich genau erfragen, event. 8qm.
Auf die Frage ob ich auch eine größere Wohnung nehmen kann wenn sie UNTER dem Max. Mietpreis ist, bekam ich ein deutliches Nein! :-(

Seltsam, weil damals hatte ich eine 68qm Wohnung, sie kostete aber nur 290 euro warm. Und da hab ich Zuschuss bekommen!! Wie kann das denn sein???

Habt ihr noch Tipps für mich? Auf was im weiteren Verlauf achten?
 

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
Auf die Frage ob ich auch eine größere Wohnung nehmen kann wenn sie UNTER dem Max. Mietpreis ist, bekam ich ein deutliches Nein!
Was ganz klar gelogen war, denn bei den Kosten der Unterkunft (KdU) kommt es gem. Rechtssprechung des BSG vom 07. November 2006 unter Az.: - B 7b AS 18/06 R - im Endergebnis auf die zulässigen Mietkosten gem. Produktheorie (Kaltmiete incl. Nebenkosten) an und wenn die innerhalb der kommunal zulässigen Grenzen nach Mietspiegel (sofern vorhanden) oder ersatzweise auch nach Tabelle aus § 12 WoGG liegen, dann ist auch eine etwas größere Wohnung noch zulässig.
 

optimistin

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
31 Dezember 2008
Beiträge
1.573
Bewertungen
304
Größte Problem, ich lebe in einen kleinen Dorf mit wenig Wohnungsangebot. Meine Wunsch Wohnung ist größer als 50qm. Wieviel größer muss ich genau erfragen, event. 8qm
ich würde mich erst mal hinsetzen und überlegen, ob Du von Deinen kleinen Dorf flexibel (Auto, wobei die Benzinpreise immer weiter steigen, oder Öffentlicher Nahverkehr der auch immer fahren müsste, wenn Du ihn brauchst) genug bist, Arbeit auch ein paar km weiter aufnehmen zu können. Vielleicht ist das in der nächstgrößeren Stadt besser. Diese Entscheidung musst Du für Dich selbst treffen, ist aber schon mal eine Alternative, das JC stimmt ja der neuen Wohnung zu.

Auf den Dorf ist es immer schwierig, überhaupt eine Wohnung zu finden.
 

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
Danke ihr beiden für eure einschätzung.
Habe auch grad diesen Threat gefunden:
https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/73583-viel-qm-wf-steht-person.html
sehr hilffreich. Also werde ich mich mal schlau machen was die wohnung an qm preis hat und ob sie unter der gesamt Kostengrenze liegt.
Hatt mich wie gesagt schon gewundert. Damals bekomm ich zuschuss für eine fast 20qm zu große, aber günstige wohnung, und heute verweigern sie es? Mhh.

Zu dem flexibel sein. Ja bin ich. Ich habe ein kleines Tut Tut, was sehr wenig verbraucht und auch extrem kostengünstig im Unterhalt ist. Ich liege nur ca. 20min. von einer großen Stadt entfernt( eine etwas kleinere stadt nur 8km) und die Strecke für Arbeit ist auch machbar. Ich habe ausserdem hier meine Familie, Freunde, Tiere und ein Umzug in eine Stadt wäre undenkbar für mich.
Finde deine Überlegungen aber vollkommen nachvollziehbar!
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Hatt mich wie gesagt schon gewundert. Damals bekomm ich zuschuss für eine fast 20qm zu große, aber günstige wohnung, und heute verweigern sie es? Mhh.
Damals war da wohl ein kompetenter SB am Werk, aber der jetzige?????? Entweder hat der gelogen oder, was ich fast eher annehme, keine Ahnung.
 

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
Das letztere nehme ich auch ganz stark an.
Mein Gott musste ich ihr alles aus der Nase ziehen, und immer hilflose Blicke zu ihrer Bürokollegin. Das gute Mädel war ja grad mal so alt wie ich:icon_kinn:
Drückt mir die Daumen das es doch mit meiner Favoriten Wohnung klappt!! Mit der Wohnungsfirma hatte ich eben schon gesprochen, sie suchen etwas "Passendes" Raus und mit einem Zwinkern fragte sie max. Größe wegen Jobcenter? Und ich "Ja leider" und dann kam, "haben wir öfter, bekommen wir schon hin"....wäre ja schön.
 

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
So, morgen werde ich mich in der Schlange des Jobcenters einreihen. Ich habe den Wohnungsvorschlag ausgefüllt hier liegen mit allen Kosten, ausserdem habe ich 2 Schreiben, 1x für Erstausstattung und 1x Erklärung des Grundes wieso ich ausziehen muss.

Ich hoffe sehr sehr stark das sie schnell bearbeiten, was meint ihr wie lange es im schnitt dauert? Soll ich auf einen Abgabe Termin morgen bestehen? Oder einfach abgeben?

Erstausstattung bin ich ja auch mal gespannt, ich rechne ganz stark mit Gutscheinen für ein Soziales Möbelhaus*grusel* Die in unserer Gegend (ich glaub ist nur 1) ist furchtbar, da gibt es den letzten Schund.
Das sie mir Bargeld auszahlen kann ich mir irgendwie sehr schwer vorstellen. Finde dazu aber auch leider nicht soviele Erfahrungsberichte.
 
G

gast_

Gast
Ich hoffe, du hast alles kopiert, um dir auf den Kopien die Abgabe bestätigen zu lassen?

Geh mit Beistand hin. Mach Druck, daß sie dir die Angemessenheit sofort bestätigen...ich habs mir mal handschriftlich auf ein Angebot schreiben lassen :)

Den Antrag auf Erstausstattung noch nicht abgeben - erst wenn du die Genehmigung hast
 

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
Kopien habe ich gemacht, kann ich natürlich mit hin nehmen und mir abstempeln lassen. Daran hab ich jetzt so gar nicht gedacht. Dankeschön!
Darf ich fragen wieso den Antrag auf erstausstattung noch nicht abgeben??
Sollte ich als darauf bestehen es bei meiner Bearbeiterin abzugeben? Und das sie gleich drüber schaut?
 

Puschelfüße

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 April 2011
Beiträge
43
Bewertungen
0
Achso, ich habe nur einen allgemeinen Erstausstattungsantrag gestellt. Mit dem Vermerk das ich nichts mehr besitze und eine erstaussattung beantrage für alles was ein Menschenwürdiges Leben notwendig ist. Und so ist es auch. Ich wohne ja im Elternhaus meines Ex und da kann ich schlecht etwas mitnehmen.
In der Wohnung die ich mir ausgeguckt habe ist auch nichts drinn, keine Küche oder ähnliches...
 
G

gast_

Gast
Du mußt in dem Antrag genau aufführen, was du alles brauchst: So kenn ich das nur. Hatte mal irgendwann so eine Aufstellung eingestellt... als Anregung. Nur das TV - das wurde nicht bewilligt.
Da gibt es inzwischen ein BSG Urteil... müssen sie nicht bewilligen.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten