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Toys Company - "Wir machen Arbeitslose glücklich"

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elpopel

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Elpopel mach weiter so, und du vergraulst viele die hier im elo Foren Lesen und Hilfe suchen wie ich.
Ich habe ein großes Problem mit der ARGE und habe nur Zwei Fragen mehr nicht.

muss ich nicht verstehen oder, fragst hier nach arbeitsdauer, bekommst eine antwort, soll ich da noch einen Blumenstrauss mit anhängen oder in bunten buchstaben schreiben? oder wie :icon_party:
 

tulli2202

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

@elpopel,

tut das denn Not, daß man unerfahrene User und deren Unkenntnis der Tatsachen
in solcher Art und Weise bloßstellt?

Jemand der keine Ahnung hat und wirklich Hilfe benötigt wird mit einer solchen Antwort abgefertigt (meinst Du nicht das man solches schon zur Genüge bei der Arge bzw. Jobcenter , Bildungsträger und anderen Institutionen ertragen muß?), das ist wirklich nicht im Sinne einer Solidargemeinschaft die wir sein sollten.

Zumal die täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeiten vom Träger abhängen.

Ich glaube der herablassende Ton den Du an den Tag legst passt einfach nicht hierher.


Schönen Tach noch

Tulli
 

ethos07

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

[auf der Suche nach der userin andine gefunden]

Es nimmt und nimmt kein Ende...
in: NZ-online vom 11.03.09

Spielzeuge für bedürftige Familien im Kreis Fürth
Neues Projekt lässt Kinderherzen höher schlagen


ZIRNDORF - Es war nicht sein Geburtstag, dennoch begann der gestrige Tag für Kim mit großer Freude und vielen Geschenken. Neben einem Bilderbuch und Holzautos kam der Dreijährige in den Besitz eines Spielzeughasen mit einem kleinen Wagen und einem bunten Osterei darin. «Da war er glücklich, hat uns die Hand gegeben und hat gestrahlt«, erzählt Herbert Dobner und muss gleich selbst schmunzeln. Seit acht Uhr steht Dobner zusammen mit seiner Kollegin von «Toys Company«, Uta Natzke, im Landratsamt Fürth in Zirndorf und hat nur eines im Sinn – Spielsachen verschenken, so wie an den kleinen Kim, der mit seiner Mutter vorbeikam.

Seit Oktober 2008 hilft das soziale Projekt «Toys Company«, das von der Arge Fürth-Land und der Dekra-Akademie Nürnberg ins Leben gerufen wurde, bedürftigen Familien mit Spielzeugspenden.

weiter hier
...
 

Atlantis

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

«Da war er glücklich, hat uns die Hand gegeben und hat gestrahlt«

War gerade auf der Toilette und habe etwas aus dem Magen gestrahlt :icon_kotz:
 

Hungrig

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

IRONIEMODUS: Hmm... klingt für mich wie eine Karikatur von der Werkstatt des Weihnachtsmannes, nur soll die doch nicht gewinnorientiert sein oder? Sozialer Anstrich ist schon mal in der "arbeitenden Öffentlichkeit" gewährleistet, wer sieht es nicht gern, dass *Langzeitschmarotzer* endlich mal einen Beitrag für die Öffentlichkeit arbeiten und findige Unternehmer mit großem Herzen gleichzeitig noch gut verdienen :-D.
Dass man dann, wenn man in die Familie der Toy-Company-Stammmitarbeiter aufgenommen wird, mit dem *Bodensatz*, der ja eigentlich der geldschöpfende Bestand der Firma ist, nichts mehr zu tun haben will, ist doch wohl jedem klar. In Deutschland war selbständig Geldverdienen nie so einfach wie heute, man nehme 45 Arbeitslose, jeder bekommt Förderung, ein, zwei "Wärter" die bei Fragen zum Arbeitsablauf sowas antworten:
Ein Beispiel kann ich mir jetzt doch nicht verkneifen. Das gesammelte Spielzeug muss selbstverständlich gereinigt werden. Die Frage ist nur wie? Um möglichst viel der Aufwandsentschädigung als Gewinn verbuchen zu können wurde unter anderem das Warmwasser abgestellt. Dieses wird mit einem privaten Wasserkocher eines Teilnehmers sichergestellt. Meine Frage, warum es kein Warmwasser gibt (auch zum Händewaschen nach dem Toilettengang) wurde mit der Aussage eines Projektleiters wie folgt begründet: "Zahlt Ihnen die ARGE Warmwasser zu hause? Nein! Sehn se - darum gibt es hier kein Warmwasser!"
minimale Kosten (leider kann man sie noch nicht dazu verdonnern draussen zu arbeiten... :/ und die Differenz ist der Gewinn, der unter den "Bossen" und "Wärtern" aufgeteilt wird.
IRONIEMODUS AUS!!!!
Meine Hochachtung vor dieser Geschäftsidee, denn das ist es, mehr nicht. Warum haben die nicht den Preis für die Geschäftsidee des Jahres bekommen? Wofür sind die Computer eigentlich, Solitär? Denke, dass die festen Mitarbeiter da aus dem Nähkästchen erzählen könnten, doch warum sollte ich meinen neuen festen Arbeitsplatz so auf´s Spiel setzen?! Deswegen meldet sich wohl auch keiner bei den alten Freunden aus der "Geldeierlegewerkstatt".
Denkt mal drüber nach.

Auf die Art ist ein völlig neuer Geschäftszweig entstanden, vermutlich durch die Einsicht eines damals echt motivierten Angestellten, der das Ziel hatte zu vermitteln, jedoch einsehen musste, dass das geforderte Ziel nicht zu erreichen ist. Wenn man aber die Güter, die man "bearbeitet" verschenkt, dann wird niemals einer meckern, das Geld kommt durch die Förderungen und Arbeitslose gehen auch nicht aus...

Tut mir Leid, wenn meine Sicht vllt. ein wenig krass darüber zu sein scheint.
 

Drueckebergerin

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Die Toys Company selber erzielt natürlich keine Gewinne....

Wir sind ein gemeinnütziges Projekt der DEKRA Akademie GmbH, dass aus Mitteln der ARGE Augsburg Stadt finanziert und gefördert wird.
Toys Netzwerk

Wir schulen unsere Mitarbeiter durch praxisnahe Weiterbildungsmöglichkeiten. Aus einem Fundus von ca. 160 verschiedenen Lernmodulen wie Office, SAP oder Lexware, wollen wir die Vermittlungschancen in den ersten Arbeitsmarkt für unsere Mitarbeiter verbessern.
:icon_lol:
 

ethos07

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Die Toys Company selber erzielt natürlich keine Gewinne....
Toys Netzwerk
... insofern ist die Franchising-Idee der Firma Peter Hartz&Family nur logisch: jeder Mit'arbeiter' ist sich selber am Ende der nächste 'Vermittler' in 'Arbeit'.

:icon_lol: ...+ :confused: ... = :icon_neutral:
...............................
:icon_kotz: !
 

Drueckebergerin

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Und zu diesem anderen Projekt ( ist OT da nicht TC) für übergewichtige Hartzis wäre eine tägliche Info darüber, wie rasant sich diese Mafia ausbreitet sehr viel effektiver...

War gerade auf der Toilette und habe etwas aus dem Magen gestrahlt :icon_kotz:
 

Halodri

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Ich bin inzwischen fertig mit meiner Maßnahme.

Zusammenfassend lässt sich Folgendes sagen:

Die Vermittlungsquote geht gegen 0. Mir ist wirklich niemand bekannt, der während des halben Jahres, in dem ich dort war, von der Betriebsleitung vermittelt worden wäre. Alle, die es von dort in eine richtige Arbeit geschafft haben, taten dies durch Eigeninitiative. Mir ist aber bekannt, dass durch einen der Leiter versucht wurde, Kollegen für Hilfsarbeiten bei einem Tennisturnier zu gewinnen. Zu einem recht lächerlichen Lohn, Argument: Sie können ja eh nicht mehr als 160,- Euro dazu verdienen. Wäre ja mal interessant, ob das in die Quote mitreinspielt.

Die "Übungsfirma" unterteilt sich in folgende Bereiche, von denen ich folgenden Arbeitseinsatz mitbekommen habe:

"Laute Werkstatt":

- Bemalen von Spielzeugsammelkisten
- Kleinere Reperaturen und Bastelarbeiten

Meist herrschte dort gähnende Langeweile, abgesehen von den paar Leuten, die beim Malen wenigstens kreativ sein konnten.

Fahrradwerkstatt:

- Reparieren von Fahrrädern, die zum größten Teil nur an Mitarbeiter heraus gegeben wurden. Lediglich Kinderfahrräder gelangten an die wirklich Bedürftige. Die Kollegen dort waren recht gut ausgelastet.

"Leise Werkstatt":

- Plüschtiere waschen
- Puzzle zusammenfügen (Die Hauptaufgabe, viele Frauen dort haben das den ganzen Tag gemacht)
- Ab und zu Näharbeiten (Ich habe einmal beobachten können, dass die Chefin sich dort etwas privat reparieren ließ)
- Eine Frau war dort mehrere Tage damit beschäftigt, Barbies zu bürsten.
- Spiele auf Vollständigkeit prüfen

Lager/Spielzeugausgabe:

- Protokollieren der Ein- und Ausgänge
- Führen von Listen der Hartz4-Empfänger und des Punktesystems
- Herausgabe von Spielzeug.

Aquise:

- Sponsoren gewinnen (die meisten Arbeitsmaterialien werden versucht, als Spende zu beschaffen)
- Spielzeug beschaffen (Es gab ein paar Supermärkte, die größere Spenden gemacht haben)

Logistik:

- Die Abholung der Sammelkisten koordinieren (Eine lächerliche Aufgabe, die laut Aussage eines ehemaligen Mitarbeiters dort etwa 1 Stunde pro Woche in Anspruch nahm)

Personalabteilung:

- Anwesenheitsüberprüfung
- Auszahlung der MAE
- Weitere Aufgaben entziehen sich meiner Kenntnis, aber die Damen dort schienen immer ganz gut beschäftigt gewesen zu sein.

Presse/EDV:

- Herausgabe einer hausinternen Zeitung (Keine sehr fordernde Aufgabe, die Kollegen dort schienen sich den halben Tag die Eier zu schaukeln)
- Aktualisierung der Homepage
- Führen eines Lagerprogrammes
- Suchen von Spielanleitungen
- Kleinere Computerprobleme (Drucker funktioniert nicht etc.)

Alles in Allem hätte man den Laden auch mit einem Viertel der Mitarbeiter schmeißen können, wären diese engagiert gewesen (ließe sich mit mehr als 1 Euro die Stunde sicher machen). Kaum jemand hatte wirklich Lust auf seine Arbeit und es wurde immer subtil oder weniger subtil Druck ausgeübt, wenn Unlust zu deutlich zum Vorschein kam. Es gab Drohungen, Mitarbeitern 5 Euro pro Tag zu kürzen, falls sie sich nicht pünktlich krank melden würden. Im Flur hing ein Zettel, auf dem bei Diebstahl von Spielzeug Rauswurf und Leistungskürzungen angedroht wurden (O-Ton: Sogar Kürzungen "für immer" seien möglich). Als beim Chef unterm Auto zuviele Kippenstummel lagen, wurde ein generelles Rauchverbot angedroht, obwohl der Chefetage klar war, dass diese eher von den Kursteilnehmern außerhalb der TC stammten. Auf Kritik wurde kaum eingegangen, Verbesserungsvorschläge auch kaum (man hatte dann eher das Gefühl, als kompetenzloser Nörgler dazustehen).

Mal zum Thema wertvolle Spielsachen: Es ist richtig, dass die Mitarbeiter bestrebt waren, sich die Perlen heraus zu fischen (Wer kann es ihnen verübeln?), dies wurde von oben auch toleriert. Interessant ist aber, dass wirklich Wertvolles (Steiffteddies, nagelneues Lego) beim Chef landeten und darauf hin nie wieder gesehen waren.

Für mich persönlich war diese Zeit ziemlich frustierend, weil ich täglich einer Beschäftigung nachgehen musste, die herabwürdigend war und das zu einem Hunger-"Lohn".

Das System TC ist offensichtlich darauf angelegt, DEKRA-intern Posten zuzuschanzen, sei es für die Leiter der TC selbst oder die Dozenten für die nutzlosen Kurse. Wie die Kosten-Nutzen-Rechnung bei den Ausgaben pro Teilnehmer und die Einnahmen durch die Pauschale der ARGE aussieht, entzieht sich aber meiner Kenntnis. Der DEKRA dürfte die TC wohl einen enormen Imagegewinn bringen.

Insgesamt möchte man speien, wenn man sieht, wie dort mit den Teilnehmern umgesprungen wird (als wären es lebensunfähige Idioten) und sich die TC selbst als gemeinnützig darstellt. An diesem System mitzuwirken, hat mich teilweise wirklich depressiv gemacht.

Um diesen Sumpf trocken zu legen (die Dinger sprießen ja wie Unkraut aus dem Boden), braucht es eine breit angelegte Aufklärung, eventuell auch Information der Sponsoren und vor allem derjenigen, die Spielzeug spenden. Ohne Material- und Spielzeugspenden sowohl leeren Lagern sähen die TCs nämlich sehr schnell alt aus und wären auch wirtschaftlich nicht mehr tragbar. Zudem halten sich die meisten dort irgendwie über Wasser, indem sie etwas zu tun haben. In den Zeiten, als sehr wenig zu tun war, kam nämlich schnell der Frust an die Oberfläche.

Alles eben Geschriebene lässt sich durch Zeugenaussagen belegen, also keine Sorge, Martin. Mutmaßungen sollten wohl deutlich genug gemacht sein. Ich weiß nicht, welchen Nutzen die DEKRA real aus der Geschichte zieht (Ich kenne einfach die Zahlen nicht), aber alleine die Tatsache, dass dieser (gewinnorientierte) Konzern sich so dermaßen in diesem Bereich engagiert, lässt mich zweifeln, dass das aus reiner Liebe zu uns armen, spielzeuglosen Hartzlern geschieht.

Ich bin jedenfalls verdammt froh, dass dieser Mist ein Ende hat! :icon_daumen:
 

Hexe45

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

@ halodri
danke für deinen ausführlichen Gesamtbericht hier.
Stelle ich mir schon finster vor, zu solchen Maßnahmen gezwungen zu werden.

LG
Hexe
 

Rounddancer

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

@Halodri:

Vielen Dank für Deinen Bericht.

Immerhin bringt die TC auch Positives:

1.Die Leiter der TC haben so einen regulären Arbeitsplatz.

2.Die DEKRA kann ihre Referenten teilweise an die TC vermieten, dadurch sind deren Jobs etwas sicherer und die DEKRA hat mehr Umsatz.

3.Hilfsbedürftige Kinder bekommen das eine oder andere Spielzeug, das sich ihre Eltern sonst nicht für sie leisten könnten.

4.Die TC-Mitarbeiter kommen wieder "unter die Leute", statt sich daheim allein depressiv (den Gedanken, Arbeitslosigkeit sei ihre Schande, im Hinterkopf) die Zeit totschlagen zu müssen.

5.Die TC-Mitarbeiter können wieder das sein, was sie -am gernsten richtig bezahlt- auch sein wollen, ein Rädchen im Getriebe.


Daß wertvolle Dinge zum Chef kommen und dann ab da dort nimmer gesehen werden, das sollte in der Tat nicht sein. Der Weg auch solcher Sachen sollte nachvollziehbar sein. Nicht im Schwarzen Loch verschwinden.
Aber warum nicht diese Dinge unter den Mitarbeitern verlosen,- eines dem "Mitarbeiter des Monats" schenken, oder zugunsten einer Mitarbeiterkasse via Ibäh oder sonstwie meistbietend versteigern?

Es ist schwer, Menschen, die keiner mehr braucht, Arbeit zu geben, die niemandem, der noch regulär entlohnte Arbeit hat, diese wegnimmt.

Die Maschinensteuer global einzurichten, wurde vor Jahrzehnten schon verpennt/unterdrückt/hintertrieben.

Die vorhandene Arbeit gerecht aufteilen,- das will immer nur der, der hofft, dadurch etwas Arbeit und Lohn abzubekommen, seltenst der, der von seiner Arbeit, und damit seinem Einkommen was abgeben soll. Was man vielen davon nicht verdenken kann, da sie selbst nur so gerade eben über die Runden kommen.

TC ist ein Weg, Menschen etwas zu beschäftigen,- es muß noch viele weitere Wege geben. Und sei es, daß Bewässerungssysteme geschaffen und verbreitet installiert werden müssen, damit, wie z.B. in Detroit, Menschen, die von der Industrie nicht mehr gebraucht werden, wenigstens ihr Dach überm Kopf und das Gemüse zur eigenen Ernährung selbst anbauen können.
 

Halodri

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Hallo Hexe,

Ja, da bekommt man den Fakt, dass unser System verrückt ist, mal am eigenen Leibe zu spüren. Von daher auch keine wertlose Erfahrung.


Hi Rounddancer,

4.Die TC-Mitarbeiter kommen wieder "unter die Leute", statt sich daheim allein depressiv (den Gedanken, Arbeitslosigkeit sei ihre Schande, im Hinterkopf) die Zeit totschlagen zu müssen.

5.Die TC-Mitarbeiter können wieder das sein, was sie -am gernsten richtig bezahlt- auch sein wollen, ein Rädchen im Getriebe.
Ist das ironisch gemeint?!

Zu:

3.Hilfsbedürftige Kinder bekommen das eine oder andere Spielzeug, das sich ihre Eltern sonst nicht für sie leisten könnten.
Das ginge aber auch anders und wird auch teilweise anders praktiziert, z.B. in Umsonstläden und Stadtteilläden. Nur sind diese meist auf ehrenamtliche Helfer angewiesen und haben nicht die Logistik einer DEKRA im Rücken. Im Idealfall würden die Spielsachen natürlich direkt den Besitzer wechseln, aber leider sind die Leute ja nicht so offen zueinander.

Aber warum nicht diese Dinge unter den Mitarbeitern verlosen,- eines dem "Mitarbeiter des Monats" schenken, oder zugunsten einer Mitarbeiterkasse via ibääh oder sonstwie meistbietend versteigern?
Verschenken würden die Chefs das an Mitarbeiter nicht, aus dem selben Grund, warum sie auch nicht in der Ausgabe landen: Die Mitarbeiter/Kunden könnten die Sachen ja gewinnbringend verkaufen.

Deine weiteren Ansätze zur Lösung der systemimmanenten Arbeitslosigkeit entsprechen nicht meinen Ideen, aber wir würden wohl zu sehr vom Thema wegkommen.
 

ethos07

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Hi Halodri, wäre bestimmt gut, wenn du alles, was du hier dankenswerterweise an Belegbarem zusammengetragen hast :icon_klatsch: mal noch in pr-sozial oder anderswo schwarz auf weiss veröffentlichen würdest.

Viel zu vielen ist nach wie vor der wahre Charakter solcher Fördergeldabzockbetriebe nicht klar und die DEKRA mit ihren Toys-Companird ist da ja ganz besonders geschickt-agressiv im Geschäft.
Viel zu viele glauben es wäre eine Wohltat für alle Seiten, in solchen Pseudobetrieben seine Lebenszeit abzusitzen :icon_neutral:.
 

ethos07

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

@Halodri:

Vielen Dank für Deinen Bericht.

Immerhin bringt die TC auch Positives:

1.Die Leiter der TC haben so einen regulären Arbeitsplatz.

2.Die DEKRA kann ihre Referenten teilweise an die TC vermieten, dadurch sind deren Jobs etwas sicherer und die DEKRA hat mehr Umsatz.

3.Hilfsbedürftige Kinder bekommen das eine oder andere Spielzeug, das sich ihre Eltern sonst nicht für sie leisten könnten.

4.Die TC-Mitarbeiter kommen wieder "unter die Leute", statt sich daheim allein depressiv (den Gedanken, Arbeitslosigkeit sei ihre Schande, im Hinterkopf) die Zeit totschlagen zu müssen.

5.Die TC-Mitarbeiter können wieder das sein, was sie -am gernsten richtig bezahlt- auch sein wollen, ein Rädchen im Getriebe.


Daß wertvolle Dinge zum Chef kommen und dann ab da dort nimmer gesehen werden, das sollte in der Tat nicht sein. Der Weg auch solcher Sachen sollte nachvollziehbar sein. Nicht im Schwarzen Loch verschwinden.
Aber warum nicht diese Dinge unter den Mitarbeitern verlosen,- eines dem "Mitarbeiter des Monats" schenken, oder zugunsten einer Mitarbeiterkasse via ibääh oder sonstwie meistbietend versteigern?

Es ist schwer, Menschen, die keiner mehr braucht, Arbeit zu geben, die niemandem, der noch regulär entlohnte Arbeit hat, diese wegnimmt.

Die Maschinensteuer global einzurichten, wurde vor Jahrzehnten schon verpennt/unterdrückt/hintertrieben.

Die vorhandene Arbeit gerecht aufteilen,- das will immer nur der, der hofft, dadurch etwas Arbeit und Lohn abzubekommen, seltenst der, der von seiner Arbeit, und damit seinem Einkommen was abgeben soll. Was man vielen davon nicht verdenken kann, da sie selbst nur so gerade eben über die Runden kommen.

TC ist ein Weg, Menschen etwas zu beschäftigen,- es muß noch viele weitere Wege geben. Und sei es, daß Bewässerungssysteme geschaffen und verbreitet installiert werden müssen, damit, wie z.B. in Detroit, Menschen, die von der Industrie nicht mehr gebraucht werden, wenigstens ihr Dach überm Kopf und das Gemüse zur eigenen Ernährung selbst anbauen können.
@ Roundancer - langsam finde ich deine Positings wirklich nur noch schwer erträglich
(nehme nicht an dass du das,was du hier geschrieben hast, ironishc meinst)...:icon_neutral:

Bis zu welcher Grenze müssen sich Errwerbslose - unter Androhung ansonsten ihr Unter-Exisitenzminimum zu verlieren - denn noch erniedrigen lassen, damit andere ihr 'gutes' Einkommen daraus ziehen können...:icon_eek:

WER entscheidet denn ethisch berechtigt darüber, ob ein Mensch bei der DEKRA noch als regulärer Mitarbeiter angestellt wird (Dozent, Soz.päd. ...) und wer als Futter (Pseudo-"Mitarbeiter") für diese Pöstchen zwangsweise von den Jobcenters zugeführt wird...:icon_eek:

DAS ist eine absolute soziale Sackgasse, Arbeit in dieser Form verteilen zu wollen! - und das wird, wenn es im bisherigen Tempo so weitergeht, m.E. in absehbarer Zeit gradlinig in der absolut respektlosen, tödlichen Verwertung der einen Menschen durch die anderen enden. :icon_sad:
 

Sonntagsmaja

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

@ Heinz
Na prima:icon_neutral:

1.Die Leiter der TC haben so einen regulären Arbeitsplatz.
Wenn man Lager für ALG IIer (U25) baut, dann haben auch die Lagerleiter und Aufseher einen regulären Arbeitsplatz....:icon_neutral:

4.Die TC-Mitarbeiter kommen wieder "unter die Leute", statt sich daheim allein depressiv (den Gedanken, Arbeitslosigkeit sei ihre Schande, im Hinterkopf) die Zeit totschlagen zu müssen.
Sprichst Du von Dir selbst oder von wem? Ich bin zwar erwerbslos (NICHT arbeitslos!)aber weder depressiv noch daheim allein zeittotschlagend.
Was bezweckst Du mit diesen Verallgemeinerungen? Das sich alle erstmals so mies und minderwertig fühlen, damit sie um die Gnade bei einer solchen Maßnahme teilnehmen dürfen, betteln??:icon_neutral:

Motto: Bitte bitte tretet mir doch in den Ar*** und benutzt/ nutzt mich aus, damit ich mich endlich wieder gebraucht fühle???

TC ist ein Weg, Menschen etwas zu beschäftigen,- es muß noch viele weitere Wege geben.
Och Heinz.....DAS soll doch nicht das Problem sein. Wie wäre es z.B. mit Rasenpflege mit der Nagelschere oder im Herbst Laub nach Farben sortieren oder Autobahnleitplanken mit der Wurzelbürste schrubben oder Fußwege feucht wischen ect. ect.....
Vielleicht hast Du ja selber noch Ideen dazu? :icon_party:
 

Emma13

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Ich glaube, unser guter Heinz hat heute wieder seinen "witzigen" Tag - (schwäbischer Humor !! :icon_knutsch:) - ist nur nicht immer für jeden erkennbar :icon_lol:

Grüße - Emma
 

Rounddancer

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Nichts Witziges dran.
Nein. Aber wo Menschen nicht mehr für reguläre Arbeit gebraucht werden, da müssen eben Beschäftigungsmöglichkeiten her,- schließlich steht schon im Buch der Bücher die Arbeitsauflage. Und so sind wir Menschen auch programmiert.

Schon vor Jahrzehnten gab es ein Hörspiel im Süddeutschen Rundfunk. Da hatten alle Arbeit in einer Werft, alle waren zufrieden. Sie bauten Schiffe. Und diese Schiffe wurden dann ins Wasser gesetzt und fuhren los. Automatisch gesteuert, ohne Besatzung. Niemand wußte, für wen die Schiffe waren,- aber die Menschen hatten ihr auskömmliches Einkommen, ihre Selbstbestätigung, eben Arbeit.

Bis irgendwer dem mal nachging, sich auf ein solches Schiff einschmuggelte: Da kam heraus: Die Schiffe wurden per Autopilot aufs offene Meer gefahren,- und dort, ebenso automatisch versenkt.
So ging die Arbeit der Menschen nie aus. Klar, keiner will gerne wissentlich für den Schrott arbeiten,- jeder möchte gerne stolz auf sich und seine Produkte, Leistungen sein können ...

Und so machen auch Scheinfirmen, Übungsfirmen wie TC Sinn. Sie dürfen nur eben keinem anderen bezahlte Arbeit wegnehmen.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Nichts Witziges dran.
Nein. Aber wo Menschen nicht mehr für reguläre Arbeit gebraucht werden, da müssen eben Beschäftigungsmöglichkeiten her,- schließlich steht schon im Buch der Bücher die Arbeitsauflage. Und so sind wir Menschen auch programmiert.
Beschäftigung - ich denke nicht, dass es den Menschen an Beschäftigung mangelt. Es mangelt ihnen an Arbeit. Beschäftigen können sie sich auch zu Hause. Häkeln, Stricken, Basteln, Malen, im Hobbykeller rumpusseln, Puzzels zusammensetzen, ihre alten Puppen wieder neu herrichten....usw. Dafür brauchen sie weder sanktionsbewehrte Zuweisungen, noch Trägergesellschaften die sich an ihnen dumm und dämlich verdienen.

Und so machen auch Scheinfirmen, Übungsfirmen wie TC Sinn. Sie dürfen nur eben keinem anderen bezahlte Arbeit wegnehmen.
Wir brauchen keine Scheinfirmen, die sich nur von Steuergeldern am Leben erhalten werden, und ihre Existenz dadurch sichern ,dass sie das "Personal" von den Argen frei Haus zu sehr guten Konditionen geliefert bekommen.
Allein dadurch, dass jährlich X-tausend Elos zur Statistikverschönerung in den Trägergesellschaften versenkt werden, Elos, die pro Kopf dem Träger ein monatliches Salär von bis zu 550,- Euro einbringen, den festangestellten Trägermitarbeitern damit ihre Jobs sichern, wird dem Träger durch die Arbeit der Elos zusätzlich noch viel Geld eingebracht. Wer glaubt, dass die Träger keine Gewinne erwirtschaften, der glaubt auch noch an den Klapperstorch.

Mit dem Geld, dass man jährlich den Trägern wie der Dekra in den Allerwertesten bläst, könnte man echte Qualifizierungen von hoher Qualität anbieten, und nicht den Billigmist, mit dem man die Elos abnervt. Man könnte Elos mit fehlenden Berufsabschlüssen weiterhelfen, einen zweiten Arbeitsmarkt aufbauen, um Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen (ich nehme mal den Arge-Neusprech) echte Perspektiven anzubieten.
Oder für erwerbslose Fachkräfte, deren Berufserfahrung überall gesucht wird, deren Know-how, und die keine vernünftige Anstellung zu vernünftigen Konditionen finden. Man würde mit einer nachhaltigen Arbeitsmarktpolitik, vernünftigerweise ohne diesen grundgesetzwidrigen Strafkatalog, den Trägern das Wasser abgraben, sie müssten entweder vernünftige Bildungsprogramme anbieten, oder dichtmachen. Die Löhne würden nicht weiter ins bodenlose rauschen, Arbeitnehmer könnten nicht bis zur Ausbeutung ausgenutzt werden...... aber, man könnte auch nicht mehr die Statistik so wunderschön manipulieren, und da liegt wohl auch der Hund begraben.

LG :icon_smile:
 

Susann

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AW: Toys Company wir machen Arbeitslose Glücklich.

Nichts Witziges dran.
Nein. Aber wo Menschen nicht mehr für reguläre Arbeit gebraucht werden, da müssen eben Beschäftigungsmöglichkeiten her,- schließlich steht schon im Buch der Bücher die Arbeitsauflage. Und so sind wir Menschen auch programmiert.
Hi Rounddancer,

ich empfinde nichts depremierender als Beschäftigung um der Beschäftigung Willen. DAS macht mich depressiv und krank. Und ich glaube, damit bin ich nicht alleine auf der Welt.

Entweder ich habe einen Job, der mich auch ausfüllt im Sinne von sinnvoller Tätigkeit oder ich suche mir in meinem Freizeitbereich sinnvolle Beschäftigung.

Wer hat eigentlich diesen Unsinn in die Welt gesetzt, dass Menschen mit sinnfreier und hirnfreier Beschäftigung zufrieden sind?

LG
Susann
 
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