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Totgeprügelt - wegen 20 Cent

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almosenempfänger

Elo-User/in
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#1
Sie traten ihr Opfer gegen den Kopf, es lag lange im Koma und starb dann - wegen läppischer 20 Cent. Jetzt hat die Polizei die Jugendlichen, die in der Nähe des Harburger Bahnhofs auf den 44-jährigen Dachdecker Thomas M. losgegangen waren (MOPO berichtete), gefasst. Es sind die wegen Körperverletzung vorbestraften Jugendlichen Berhan I. und Onur K. Sie sind 16 und 17 Jahre alt.

Es ist der 12. Juni, kurz vor 21 Uhr. Der Mann aus Winsen (Kreis Harburg) ist mit seinem Freund Lars W. (38) unterwegs. "Wir waren bei Bekannten in Harburg und hatten etwas gefeiert. Danach wollten wir mit dem Zug nach Hause", sagt der Mann. In der Fußgängerunterführung am Seeveplatz wird Thomas M. von den Jugendlichen angesprochen. Sie wollen 20 Cent. Als er sagt, dass er ihnen kein Geld gebe, schlägt einer der Täter dem Opfer mit der Faust ins Gesicht. Der 44-Jährige stürzt. Am Boden liegend wird dem wehrlosen Mann immer wieder gegen den Kopf getreten. Als er sich nicht mehr regt, flüchten die Täter. "Es ging alles so schnell. Ich konnte nur noch den Rettungswagen rufen", sagt der Freund.
Totgeprügelt - wegen 20 Cent

Es laufen echt nur noch gestörte drausen rum, und die Politik macht nichts.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Ich nehme solche kriminellen Menschen nicht in Schutz. Ich halte es aber für falsch, wenn nur nach einer Verschärfung des Strafrechts oder einer Abschaffung des Jugendstrafrechts verlangt wird. Damit würde man nur die Symptome, nicht aber die Ursachen bekämpfen.

Mir stellt sich die Frage, wo die Ursachen solcher Gewaltexzesse von bzw. durch Jugendliche liegen. Hier müssen sich insbesondere die Parteien die Fragen gefallen lassen, die mit einer immer stärker werdenden antisozialen Politik die Perspektiven von Jugendlichen nicht nur erschwert, sondern eben auch zerstört haben.

Wo Armut und einhergehende Ghettoisierung herrscht, kommt es zu Agressionen, die sich in solchen kriminellen Taten widerspiegeln. Wie gesagt. Dies ist keine Entschuldigung für solche Taten, aber die Politik trägt ganz einfach eine Mitschuld, da sie die Saat für solche Taten gelegt hat.

Will man diese Form der Jugendkriminalität bekämpfen, muss man nicht an den Symptomen herumdoktorn, sondern eben die Ursache bekämpfen.
 
E

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Gast
#4
Ursachenbekämpfung ist richtig.

Leider wird dies nicht gemacht.
Denn es interessiert die Politiker nicht, was ihre Politik bei den Menschen anrichtet. Sie sind ja schliesslich nicht betroffen.

Jetzt müssen die Menschen schon wegen 20 Cent sterben.
Gezielte Tritte gegen den Kopf, daraus schliesse ich, dass die Täter genau wussten was sie taten. Soviel Verachtung habe ich gar nicht, wie die verdient haben.
 

Die Antwort

Elo-User/in

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#5
Allerdings sollte man sich nicht an den 20 Cent aufhängen. Das Verbrechen wäre nicht weniger schlimm, wenn es um 1000 Euro gegangen wäre. Die Täter wußten ja kaum vorher, wie viel Geld das Opfer bei sich haben würde. Raubmord bleibt Raubmord.

Leider nehmen derartige Verbrechen an Brutalität immer mehr zu und gleichzeitig ist man der Dumme, wenn man sich mit der selben Konsequenz verteidigt.

Siehe hier:

http://www.elo-forum.org/news-disku...-tp-%FCnchner-urteile-gegen-zivilcourage.html
 

Linchen0307

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#6
In der Fußgängerunterführung am Seeveplatz wird Thomas M. von den Jugendlichen angesprochen. Sie wollen 20 Cent. Als er sagt, dass er ihnen kein Geld gebe, schlägt einer der Täter dem Opfer mit der Faust ins Gesicht.
In diesem Fall schien es um 20 Cent zu gehen.
Das heißt doch im Klartext, wenn mich jemand um Geld anbettelt, muss ich es raustun, damit ich eventuell am Leben bleibe.
Wir wissen nicht, was die Jugendlichen im Falle der Gabe getan hätten. Möglicherweise waren sie von vorn herrein auf Krawall und Schlägerei aus.....
 
E

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Gast
#7
Sicher wussten die Täter nicht, wieviel Geld das Opfer hatte. Jedoch hatten sie nur um 20 Cent nach gefragt. Daher gehe ich davon aus, dass sie bereit waren wegen dieses lächerlichen Betrages schon zu töten.

Das Münchner Urteil kenne ich, und ich empfinde es als eine Sauerei.
Da muss das Wort Notwehr neu definiert werden. Man steht immer mit einem Bein im Grab.
 

penelope

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#8
es ist schlimm, mit Worten kann man es nicht mehr ausdrücken,
aber Linchchen Zitat passt schon sehr gut in dieses Bild.

Wertestellung: abgewrackte Autos 2500€
Kinder 100 €
 

left

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#9
Ursachenbekämpfung ist richtig.

Leider wird dies nicht gemacht.
Denn es interessiert die Politiker nicht, was ihre Politik bei den Menschen anrichtet. Sie sind ja schliesslich nicht betroffen.

Jetzt müssen die Menschen schon wegen 20 Cent sterben.
Gezielte Tritte gegen den Kopf, daraus schliesse ich, dass die Täter genau wussten was sie taten. Soviel Verachtung habe ich gar nicht, wie die verdient haben.

Wir müssen weg von der Ich, ich, ich und "Sche..s egal" Mentalität.

WIR die Familien müssen den jungen Menschen wieder Perspektiven aufzeigen und Vorbilder für eine soziale Gesellschaftsordnung werden.

WIR müssen am 27. September wählen gehen und können einen kleinen ersten Schritt für unsere Glaubwürdigkeit machen.

Und ich schreibe auch nicht, dass ich diese Partei.......wähle, weil diese Parteien für mich

CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/NPD = UNWÄHLBAR

sind.
 

Hungrig

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#10
Ich bin auch schon zwei mal zum Opfer von solchen Überfällen geworden, beide Male waren es Jugendliche mit Migrationshintergrund, vermutlich aus dem selbem Herkunftsland wie der "Berhan" und "Onur", gleiches Alter.

Ich jedoch hatte Glück, dass ich nie alleine war und mich erfolgreich jedes Mal zur Wehr setzen konnte. Ich hab kein Mitleid mit diesen Tätern, es gibt für mich keine Entschuldigung so etwas zu tun, mir gehts auch sch..., doch ich hau auch nicht einfach Leute aus Frust um.
 

Die Antwort

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#11
Tom_ ist das mit 11 Jahren passiert. Und obwohl es eine Zeugin gab, putzte die seelenruhig ihr Fenster weiter... Dauerschaden am Auge. Augenmuskel geschädigt.
 
E

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Gast
#12
Wir müssen weg von der Ich, ich, ich und "Sche..s egal" Mentalität.
Du sagst es.

WIR die Familien müssen den jungen Menschen wieder Perspektiven aufzeigen und Vorbilder für eine soziale Gesellschaftsordnung werden.
Als Familie kannst du Perspektiven aufzeigen, wenn du selber welche hast. Das funktioniert, solange sie klein sind. Mit jedem Jahr, dass sie älter werden, verstehen sie mehr von unserem System. So kommt es auch dazu, dass sie die Perspektiven selber nicht mehr sehen. Dann kann es passieren, dass die Eltern als blöd hingestellt werden. Von wegen, was die immer labern mit ihren Perspektiven. Ich meine, man sollte die Kinder nicht als unwissend hinstellen. Sie machen sich irgendwann ihr eigenes Bild.
Kommt noch hinzu, dass nicht nur Familien Perspektiven aufzeigen. Das gesamte Umfeld spielt mit rein. So einfach ist das nicht, wenn man selber keine Hoffnung mehr hat. Ich rede nicht von mir.

WIR müssen am 27. September wählen gehen und können einen kleinen ersten Schritt für unsere Glaubwürdigkeit machen.

Und ich schreibe auch nicht, dass ich diese Partei.......wähle, weil diese Parteien für mich

CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/NPD = UNWÄHLBAR

sind.
Korrekt.
Leider haben sich zu viele Menschen schon aufgegeben. Sie zu mobilisieren ist nicht einfach.

Ich hab kein Mitleid mit diesen Tätern, es gibt für mich keine Entschuldigung so etwas zu tun, mir gehts auch sch..., doch ich hau auch nicht einfach Leute aus Frust um.
Genauso schauts aus.
Massig Leute haben schlechte Kindheit, Armut, und noch viel mehr erlebt und erleben es heute noch. Wenn das ein Grund für solche Taten sein soll, dann Gute Nacht D.
 
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