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Tote nach Messerstecherei im Jobcenter (N-TV)

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niemand nimmt es Dir übel, dass Du nicht in der Lage bist mehr an Fakten zu sehen als das was Du als "feststehende Tatsachen" bezeichnest, aber unterstelle anderen nicht die gleiche "Sehschwäche".

Fakten:
eine Außenstelle speziell f. Wohnungslose und Junkies,
Sicherheitsdienst vorhanden,
Polizei wurde vom Sicherheitsdienst über das Problem informiert,

3 Interventionsblöcke mit unterschiedlichen Interventionsmöglichkeiten,

Das sollte an zusätzlichen Fakten zunächst reichen. Bei Gefallen gerne mehr.

frdl. Grüße
Horst
Tja,Du bist ein echter Experte.
Solltest Dich dort unbedingt bewerben. :wink:
 

haef

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Und ich denke, wenn wir uns auf die feststehende Tatsache beziehen, ist es erschreckend, was in deutschen Amtsstuben so vor geht.
Es ist übrigens auch Tatsache, dass die Gewerkschaft der Polizei deutlich die Hartz-Geseztgebung kritisiert!

Es wäre doch dringlich an der Zeit, Spekulationen der BILD-Zeitung zu überlassen und zu Verhindern zu suchen, dass

1. Keine Eskalationen in Jobcentern mehr stattfinden !

darauf haben wir keinen Einfluß und ich möchte auch keinen Einfluß darauf haben, denn jeder Mensch reagiert in für ihn bedrohlichen Situationen nach seiner "facon"

2. Das Urteil des BVerfG vom 09.02.2010 auch in seinen Erläuterungen umgesetzt wird, uneingeschränkt!

lege ich nicht wirklich Wert drauf, dazu ist es mir zu eingeschränkt

3. Die Hartz Unrechtsgesetze entschärft werden, durch ersatzlose Streichung des §31 SGB II !

keinesfalls lege ich Wert auf lediglich eine Entschärfung

4. Das Hilfesuchenden in deutschen Amtsstuben auch Hilfe gewährt wird !

wird doch...und wieder einmal ist jemand aller seiner Sorgen ledig ( :icon_rolleyes: jetzt nehme ich mal Pispers vorweg)
frdl. Grüße
Horst
 

dr.byrd

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Wie ich bereits vor einigen Tagen schrieb:

Die Aufnahmen der vielen Überwachungskameras vor Ort wird die deutsche Öffentlichkeit wahrscheinlich nie zu sehen bekommen.
Im Übrigen ist das Thema in unseren gleichgeschalteten Medien durch. Da wird man nicht mehr viel von hören. - Außer vielleicht, dass die Sicherheitsvorkehrungen in den Jobcentern erhöht werden..
 
E

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@haef:
Ignoranz ist auch, wenn wir das so hinnehmen.
Pispers zeigt zwar kritisch auf, bietet aber so wie Du auch schwerlich eine Alternative.
Übrigens haben wir alle auf die Eskalationen in Jobcentern sehr wohl Einfluss, durch unsere Gegenwehr.

Untätigkeit wird die Schraube der Gewalt weiter nach oben drehen, unaufhaltsam. Da werden dann Pispers kritische Worte schwerlich ausreichen.
 

haef

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@haef:
Ignoranz ist auch, wenn wir das so hinnehmen.
Pispers zeigt zwar kritisch auf, bietet aber so wie Du auch schwerlich eine Alternative.
Übrigens haben wir alle auf die Eskalationen in Jobcentern sehr wohl Einfluss, durch unsere Gegenwehr.

Untätigkeit wird die Schraube der Gewalt weiter nach oben drehen, unaufhaltsam. Da werden dann Pispers kritische Worte schwerlich ausreichen.
Du unterliegst gerade einem üblichen Forenphänomen. Aufgrund weniger, "kritischer" Worte/Antworten erlaubst Du Dir persönliche Wertungen ohne mich, meine Geschichte, meine Arbeit(en) im Geringsten zu kennen.
Das Mindeste wäre aber doch wohl einfach mal das Profil anzuklicken und sich anhand anderer Beiträge ein ungefähres "Bild" zu machen.

btw die böse Antwort a´la Pispers bezog sich nur auf die entsprechende "Hilfe"Forderung

frdl. Grüße
Horst
 

ludwigbauer

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Ich habe mir gestern und heute mal den trad kpl. durchgelesen.
Aber wie soll es jetzt weiter gehen?
Für mich gibt es da sehr viele Unklarheiten.
Hat hier Jemand mit den Mitarbeitern die an der Tragödie beteiligt waren etwas zu tun. vielleicht bekommt man so einen besseren Durchblick wie die MA dort drauf sind.
Die haben doch nicht nur diese Kundin betreut, oder?
 

KAHMANN

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Erst mal Schock dass so eine S c h e i ß e ( kann gepixelt werden) in Deutschland passiert!

Die Polizistin war wohl mit der Situation überfordert jetzt hat sie ein Leben ausgelöscht und Ihr eigenes versaut. Wiso müssen die JC ständig die Polizei holen. Wegen 50€ die Anfahrt kostet ja wohl mehr. Immer weiter Drohen und Drohen und Drohen. Warum nehm ich ein Messer mit ins JC evtl. hat man schon mit Weigerung der Zahlung gerechnet. Was hätte den der SB ohne Polizei gemacht? Fakt ist

Wer Brände in die Gesellschaft legt, brauch sich nicht über den Brand vor seiner Haustür wundern!

Verschweigetaktik der massgeblichen Presse ist unerträglich, wo zugleich Hetze und Drohgebärden täglich gegen sozial schwache propagiert werden.
 
E

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Wie zu erwarten war ...
Es ist doch immer wieder verblüffend, wie ferngelenkt die Medien funktionieren. Da scheint einer auf den STOP-Knopf gedrückt zu haben. Bei jeder anderen Sache, wird aufgebauscht, Bilder der Tatwaffe tauchen auf und ein Gezeter geht los. Hier Schweigen, als ob nichts war, lässt doch eher stark auf gezieltes Vertuschen schliessen.
 
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8 Okt 2009
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Es ist doch immer wieder verblüffend, wie ferngelenkt die Medien funktionieren. Da scheint einer auf den STOP-Knopf gedrückt zu haben. Bei jeder anderen Sache, wird aufgebauscht, Bilder der Tatwaffe tauchen auf und ein Gezeter geht los. Hier Schweigen, als ob nichts war, lässt doch eher stark auf gezieltes Vertuschen schliessen.
Das ist alleine Deine subjektive Wahrnehmung.

Da müsste dann aber die linke Presse eingreifen und diesen Zustand ändern.
Aber "Neues Deutschland" ist die Geschichte genau 153 Worte wert.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/198052.toedliche-schuesse-in-frankfurter-jobcenter.html

Was sollte im Moment auch noch berichtet werden?
Erstmal müssen die Ermittlungen abgeschlossen werden.Oder weisst Du mehr über die Vorgeschichte der Tat?
Und ein Bild der Tatwaffe bringt Dich auch nicht weiter.
 
E

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Gast
Was sollte im Moment auch noch berichtet werden?
Erstmal müssen die Ermittlungen abgeschlossen werden.Oder weisst Du mehr über die Vorgeschichte der Tat?
Und ein Bild der Tatwaffe bringt Dich auch nicht weiter.

... ein Bild der Frau und ihr Name (wenigstens als Vorname und abgekürzter Nachname) wären die selbstverständlichste Sache der Welt. Und es sind Daten die keinen Einfluß auf die Ermittlungen hätten. Daten die bei Familienmördern, SBahn-Prüglern und und und sofort veröffentlicht werden.
 

Rounddancer

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Warum? Sie ist die Täterin,- und nun tot, das bedeutet, man kann sie nicht mehr fragen, ob sie die Veröffentlichung haben wollte. Also fällt die Veröffentlichung eh weg.
 
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Warum? Sie ist die Täterin,- und nun tot, das bedeutet, man kann sie nicht mehr fragen, ob sie die Veröffentlichung haben wollte. Also fällt die Veröffentlichung eh weg.
... es ist kaum zu glauben: die Medien haben die Moral entdeckt? Und halten sich daran???
In anderen Fällen, etwa dem Mann der Fr. Kampusch 18 Jahre festgehalten hat und bei ihrer Flucht Selbstmord beging, galt obige Moral noch nicht. Bei den zig Amokläufen in Schulen galt sie ebenfalls nicht. Und beim nächsten Familiendrama mit abschließendem Suizid wird obige Moral auch nicht gelten.

Es ist schlichtweg ein LAUTSTARKES Schweigen das hier zelebriert wird. Als hätten die Medien etwas gegen Neger, Weiber oder Vorfällen in ARGEn. Derart, daß sie auf hanebüchene Ausreden setzen um Toten auch noch Name und Gesicht zu stehlen.
 
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... es ist kaum zu glauben: die Medien haben die Moral entdeckt? Und halten sich daran???
In anderen Fällen, etwa dem Mann der Fr. Kampusch 18 Jahre festgehalten hat und bei ihrer Flucht Selbstmord beging, galt obige Moral noch nicht. Bei den zig Amokläufen in Schulen galt sie ebenfalls nicht. Und beim nächsten Familiendrama mit abschließendem Suizid wird obige Moral auch nicht gelten.

Es ist schlichtweg ein LAUTSTARKES Schweigen das hier zelebriert wird. Als hätten die Medien etwas gegen Neger,das ist aber ein böses Wort Weiber oder Vorfällen in ARGEn. Derart, daß sie auf hanebüchene Ausreden setzen um Toten auch noch Name und Gesicht zu stehlen.

Vielleicht gibt es schlicht und ergreifend kein Bild dieser Frau.Oder möchtest Du vielleicht gerne ein Bild der Toten sehen?

Und was würde Dir das bringen?Ändert das irgendetwas an den bisher bekannten Fakten?

Und zuletzt sei angemerkt.
Die Verfalldauer solcher Geschehnisse ist allgemein sehr kurz.
Was heute der Aufreger war wird morgen von den nächsten Ereignissen abgelöst.
Du versuchst, nur weil es sich im Rahmen von Hartz IV abgespielt hat,etwas hinein zu interpretieren das es so aber nicht gibt.
 

arbeitslos in holland

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Es ist schlichtweg ein LAUTSTARKES Schweigen das hier zelebriert wird. Als hätten die Medien etwas gegen Neger,das ist aber ein böses Wort
ahja, schon wieder einer der sich bei der wahrung der pc am pc die griffel bricht. :biggrin:
 
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...ich verstehe nicht warum bis heute nichts genaueres zu dem hintergrund in den medien zu finden ist, im internat habe ich mal gelesen, dass es unter anderem wohl über eine geldleistung unter 50 € gegangen sei,
...also es muss doch langsam mal was bekannt werden über diese mit einem deutschen verheiratete frau !!!!
 

Jasper

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Nein , was ich für mich in Anspruch nehme gilt auch für andere -

Der Tatbestand des Hausfriedensbruchs ist in Deutschland in den §§ 123f. Strafgesetzbuch geregelt und umfasst neben dem Grundtatbestand (§ 123 StGB) auch die Qualifikation des schweren Hausfriedensbruchs (§ 124 StGB).

halt auch die Schnüffelmitarbeiter bei der Wohnungskontrolle
oder auch :

Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.
(Johann Wolfgang von Goethe)
 
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Aha? Wenn man bestimmte Sachen und Zusammenhänge anzweifelt wird man gleich als "Weltverschwörer" abgetan? :icon_neutral:
Ich habe hier immer versucht sachlich zu bleiben und darf ja jetzt wohl mal meine Meinung zum Ausdruck bringen, ohne gleich beleidigt zu werden. Denn sogenannte "Weltverschwörer" sind für mich gleichbedeutend mit "Spinner".

So. Und nu geh ich mit Elvis (der lebt nämlich *ganzdollmitdemKopfnick*) und Jim Morrison (der auch) einen trinken. Peace :icon_party:

Nachtrag: Sind denn die nachdenkseiten.de für Euch auch Weltverschwörer? (Dieser Vorwurf ärgert mich jetzt wirklich).
 

Hamburgeryn1

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...also es muss doch langsam mal was bekannt werden über diese mit einem deutschen verheiratete frau !!!!
Eines ist jedenfalls bereits bekannt:
Es handelte sich bei der Toten um eine Deutsche nigerianischer Abstammung, die mit einem Deutschen verheiratet war.
 

haef

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Aha. So dermaßen kurz, dass bereits wenige Tage später in großen Schlagzeilen von den bemitleidenswerten Sachbearbeitern der Jobcenter berichtet wird (u.a. bezugnehmend auf den Fall).Studie: Jeder Vierte wird angegriffen: Jobcenter-Mitarbeiter fühlen sich bedroht | RP ONLINE

Irgendwas läuft hier ganz komisch :icon_kinn:
da läuft nichts komisch. Dem "Fall" wohnt eine gewisse Brisanz inne, immerhin ein Todesschuß von Seiten der Polizei. Daher läuft die derzeitige Berichterstattung sehr gezielt ab.

Es heißt vorab die Tote durch unzweifelhafte Zuordnung zum Prekariat, die Nähe zu Alkohol- und/oder sonstigem Missbrauch, zu ständiger Gewalt, Randale, Übergriffen und psychischen Problemen zumindest zu diskreditieren oder gar zu diskriminieren.
Dazu gehört dann als Kontrapunkt auch das Bedrohungsszenario für die Angestellten der JC.

Das läuft am einfachsten, wenn eine zentrale Stelle das "übernimmt", in diesem Fall die dpa, d.h. die Zeitungen verzichten auf eigene Berichterstattung.
Das ist so wie die fehlenden Preisabsprachen bei Benzin.
Daher ähneln sich die derzeitigen Überschriften und Inhalte in Verkürzungen und Verdrehungen bis aufs Haar.

Danach kann kommen was will, das Grundmuster ist verankert.
(s. rounddancer - "Warum? Sie ist die Täterin,- und nun tot")

vorher
war von "Streit(igkeiten)" die Rede
jetzt
"randalierend"

vorher
Streit mit SB, Sicherheitsdienst, Polizei
jetzt
nur Angriff auf Polizei

vorher
"...hat mit einem Messer mehrmals zugestochen"
jetzt
"Messerattacke" oder "Messerangriff"

das bei nur flüchtigem Überlesen.

frdl Grüße
Horst
 

arbeitslos in holland

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ja, die ermittlungen laufen zwar, aber schon die erklärungen der sozialdezernentin in ffm sind haarsträubend :eek:

der einzige der klartext geredet hat, war wendt(DPolG)
allerdings wurde er kaum gehört oder schlicht und einfach ignoriert :icon_neutral:
 
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Bezüglich Wendt eines der Zitate:

DPolG-Chef Rainer Wendt: „Wie jetzt in Frankfurt geraten unsere Kolleginnen und Kollegen dann in lebensgefährliche Auseinandersetzungen.” „Diese Probleme kann der Gesetzgeber zumindest mildern, wenn er endlich vernünftige Gesetze machen würde”, so Rainer Wendt. „Rund 180.000 Klagen gegen Entscheidungen zeigen doch deutlich, dass da dringender Handlungsbedarf besteht. Wenn die Menschen das Handeln der öffentlichen Verwaltung nicht verstehen können und es gleichzeitig um ihre Existenz geht, dann sind Kurzschlusshandlungen aus Wut und Verzweiflung eben alles andere als unvorhersehbar.”


Cop2Cop - Aktuelles zur Inneren Sicherheit, Polizei, Security und Justiz » Gewaltattacke in Jobcenter kein Einzelfall
 

Jasper

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Fakt ist bisher , die Frau hat bei einer Ausweiskontrolle ein Messer gezogen und einem Polizeibeamten in den Bauch gestochen -
 

Hamburgeryn1

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der einzige der klartext geredet hat, war wendt(DPolG)
allerdings wurde er kaum gehört oder schlicht und einfach ignoriert :icon_neutral:
Bei mir entsteht angesichts der deutlichen Worte Wendts, und der Ignoranz der Verantwortlichen darüber, der Eindruck, dass man aus Polizeikreisen eher den Ruf nach verstärkten Sicherheitsmaßnahmen vor randalierenden, und daher höchst gefährlichen Arbeitslosen erwartet hätte.
Wendts Sachlichkeit und offene Aussprache über die Ursachen deutlicher Aggressionen zeugt von Verständnis für Menschen in existenzbedrohten Lebenslagen, und Fürsorge für die Polizeibeamten, die gezwungen sind die Prellböcke in einem sozialpolitischen Desaster zu geben.
 

ludwigbauer

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Was ich nicht verstehe, warum hat die Tote den männlichen Polizisten angegriffen? Hätte nicht die Polizistin an ihr Hand anlegen müssen um das Hausverbot durchzusetzen? Oder sehe ich das falsch? Der männliche Sicherheitsdienst darf sie jedenfalls nicht unter körperlichen Einsatz ( anfassen und raus mit ihr ) aus dem Gebäude der Arge entfernen. Deshalb wurde ja sicherlich auch die Polizei hinzugerufen.
Aus meiner Sicht hätte die Polizistin ihr dann am nächsten stehen müssen/sollen. Für mich völlig undurchsichtig und unlogisch.

Es gab ja einen unbeteiligten Zeugen der das Geschehen unmittelbar erlebte. Er war im Nebenzimmer. Was ist mit dem? Der tauchte in einem Fernsehbericht auf, ca. 50 Jahre alt.
Nun ist keine Rede mehr von ihm.
Ich komme nun wirklich so langsam ins Grübeln.
Vielleicht gibt es hier ja Polizisten die mitlesen, und vielleicht meine Fragen beantworten könnten/würden.
 

Hamburgeryn1

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Was ich nicht verstehe, warum hat die Tote den männlichen Polizisten angegriffen?
Hätte nicht die Polizistin an ihr Hand anlegen müssen um das Hausverbot durchzusetzen? Oder sehe ich das falsch? Der männliche Sicherheitsdienst darf sie jedenfalls nicht unter körperlichen Einsatz ( anfassen und raus mit ihr ) aus dem Gebäude der Arge entfernen. Deshalb wurde ja sicherlich auch die Polizei hinzugerufen.
Aus meiner Sicht hätte die Polizistin ihr dann am nächsten stehen müssen/sollen. Für mich völlig undurchsichtig und unlogisch.

Es gab ja einen unbeteiligten Zeugen der das Geschehen unmittelbar erlebte. Er war im Nebenzimmer. Was ist mit dem? Der tauchte in einem Fernsehbericht auf, ca. 50 Jahre alt.
Nun ist keine Rede mehr von ihm.
Ich komme nun wirklich so langsam ins Grübeln.
Vielleicht gibt es hier ja Polizisten die mitlesen, und vielleicht meine Fragen beantworten könnten/würden.
Du schreibst irgendwie immer das gleiche. Warum geschah dieses, aber nicht jenes? Möglicherweise schwer vorstellbar für dich, aber:
Das wissen wir hier auch nicht.
Einfach weil wir nicht dabei waren.

Warum die Polizistin deiner Ansicht nach dem Opfer hätte am nächsten stehen müssen, entbehrt jeder Logik. Polizisten betreten, wie alle anderen gemischt-geschlechtlichen Personengruppen einfach einen Raum, ohne sich vorher darüber Gedanken zu machen, ob es Sinn macht, dass erst ein Männlein und dann ein Weiblein das Zimmer betritt.

Und sollten hier Polizisten mitlesen, meinst du, die waren alle dabei, und können dir deshalb anhand unbekannter Örtlichkeiten, unbekannter Einzelheiten, unbekannter Hintergründe mitteilen was an jenem Donnerstag im Frankfurter JC geschah?
Oder glaubst du, dass jeder Polizist bundesweit in jeder Wache, in jedem Revier über jedes Detail des Frankfurter Todesfalls informiert wird? Das ist Sache des LKA, in der restlichen BU-Republik widmet man sich anderer Gesetzesübertretungen.

Genauso wenig kann ich mir vorstellen, dass hier irgendwer deine brennende Frage nach diesem 50jährigen beantworten kann, der sich im Nebenzimmer befand. Vielleicht sitzt er da ja noch. Guck doch mal nach.
 

haef

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Fakt ist bisher , die Frau hat bei einer Ausweiskontrolle ein Messer gezogen und einem Polizeibeamten in den Bauch gestochen -
bist Du da nicht etwas zu freigiebig mit Fakten? Schließlich wurde die Ausweiskontrolle doch nur in 1? Bericht erwähnt. Jetzt heißt es doch unisono,

Frau randaliert und sticht auf Polizisten ein, wird angeschossen und stirbt.

frdl. Grüße
Horst
 

ludwigbauer

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Ich wollte ja nur in Erfahrung bringen wie es üblicherweise bei solch einem Einsatz abläuft.
Die Polizisten werden doch auf so etwas vorbereitet.
Ich kann mir nicht vorstellen das es da keine genaue Vorgehensweise bei der Polizei geben sollte.
In Deutschland ist doch alles geregelt.

Und zu dem Zeugen, vielleicht sitzt er ja wirklich noch geschockt im Nebenzimmer. Sollte aber Aufgabe der Polizei sein diesen zu befragen.
 

haef

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.
...
Warum die Polizistin deiner Ansicht nach dem Opfer hätte am nächsten stehen müssen, entbehrt jeder Logik. Polizisten betreten, wie alle anderen gemischt-geschlechtlichen Personengruppen einfach einen Raum, ohne sich vorher darüber Gedanken zu machen, ob es Sinn macht, dass erst ein Männlein und dann ein Weiblein das Zimmer betritt...
Wenn sie sich keine Gedanken gemacht haben über die kommende Situation, dann allerdings hätten sie, zumal bei diesem "Notruf", den Beruf verfehlt, zumindest, auch im eigenen Interesse, leichtfertig gehandelt.

frdl. Grüße
Horst
 

Hamburgeryn1

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Ich wollte ja nur in Erfahrung bringen wie es üblicherweise bei solch einem Einsatz abläuft.
Die Polizisten werden doch auf so etwas vorbereitet.
Ich kann mir nicht vorstellen das es da keine genaue Vorgehensweise bei der Polizei geben sollte.
Die CopZone
Polizeiforum
Und zu dem Zeugen, vielleicht sitzt er ja wirklich noch geschockt im Nebenzimmer.
Ja, ja, sicher.......^^
 

Hamburgeryn1

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Wenn sie sich keine Gedanken gemacht haben über die kommende Situation, dann allerdings hätten sie, zumal bei diesem "Notruf", den Beruf verfehlt, zumindest, auch im eigenen Interesse, leichtfertig gehandelt.
frdl. Grüße
Horst
Die Polizei wurde gerufen, um das Hausverbot im Frankfurter JC durchzusetzen, weil eine Frau sich weigerte, dieses zu verlassen. Von drohender, oder sogar tödlicher Gewalt war doch bis zu dem Zeitpunkt gar nicht die Rede.
Da wird dann ein Streifenwagen mit zwei Mann-Besatzung (zwei Frau-Besatzung, gemischte Besatzung) geschickt, die betreten dann das Haus, sprechen mit den Anwesenden, lassen sich die Personalien zeigen und sorgen durch eine spezielle Schulung ggf. für Deeskalation, entfernen den Störer, dann gehts zur Wache und der Papierkram beginnt. Schließlich wird jeder Einsatz dokumentiert.
Für die Polizei sind Hausfriedensbrüche gewöhnliche Routineeinsätze, bei denen i.d.R. nicht von einer schweren Gefahrenlage ausgegangen wird.
Auch ein Polizist kann bei aller Schulung, Kampftraining und persönlicher Routine nicht das Verhalten aller Akteure und den Ausgang jedes Einsatzes voraussehen. Sie sind zwar derart geschult stets wachsam und abwehrbereit zu sein, doch auch für sie kommt es sicherlich sehr überraschend, wenn bei einer Personenkontrolle in einer öffentlichen Dienststelle plötzlich jemand ein Messer zieht, statt den erwarteten Personalausweis vorzuzeigen.
Irgendwie verstehe ich die ganze Debatte nicht so ganz.
 

haef

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Die Polizei wurde gerufen, um das Hausverbot im Frankfurter JC durchzusetzen, weil eine Frau sich weigerte, dieses zu verlassen. Von drohender, oder sogar tödlicher Gewalt war doch bis zu dem Zeitpunkt gar nicht die Rede.
Da wird dann ein Streifenwagen mit zwei Mann-Besatzung (zwei Frau-Besatzung, gemischte Besatzung) geschickt, die betreten dann das Haus, sprechen mit den Anwesenden, lassen sich die Personalien zeigen und sorgen durch eine spezielle Schulung ggf. für Deeskalation, entfernen den Störer, dann gehts zur Wache und der Papierkram beginnt. Schließlich wird jeder Einsatz dokumentiert.
Für die Polizei sind Hausfriedensbrüche gewöhnliche Routineeinsätze, bei denen i.d.R. nicht von einer schweren Gefahrenlage ausgegangen wird.
Auch ein Polizist kann bei aller Schulung, Kampftraining und persönlicher Routine nicht das Verhalten aller Akteure und den Ausgang jedes Einsatzes voraussehen. Sie sind zwar derart geschult stets wachsam und abwehrbereit zu sein, doch auch für sie kommt es sicherlich sehr überraschend, wenn bei einer Personenkontrolle in einer öffentlichen Dienststelle plötzlich jemand ein Messer zieht, statt den erwarteten Personalausweis vorzuzeigen.
Irgendwie verstehe ich die ganze Debatte nicht so ganz.
macht ja nichts, nur solltest Du Dich entscheiden - ist das nun ein Tralala-Päarchen

m. twain: Warum die Polizistin deiner Ansicht nach dem Opfer hätte am nächsten stehen müssen, entbehrt jeder Logik. Polizisten betreten, wie alle anderen gemischt-geschlechtlichen Personengruppen einfach einen Raum, ohne sich vorher darüber Gedanken zu machen, ob es Sinn macht, dass erst ein Männlein und dann ein Weiblein das Zimmer betritt...
oder sind es Polizisten die vom Sicherheitsdienst eines speziellen JC´s zu einem Einsatz gerufen wurden weil es Streit gegeben hat und dieser der Situation nicht Herr wurde.

Auch ohne "tödliche Gewalt", die Du jetzt ins Spiel gebracht hast, also eine zu beachtende Situation die man mit wachen Sinnen und vielleicht sogar den unterschiedlichen Interventionsmöglichkeiten von Mann/Frau angeht (ja gibt´s denn das :icon_eek:) oder eben zu sehr (naive) Routine mit tödlichem Ausgang.

btw. Auf das Debattenniveau der copzone - "bravo", "gut gemacht", "Beifall klatschend" etc. sowie nebenbei noch auf "Hartzer" eindreschend, das dem Umstand geschuldet ist, dass die dort "Diskutierenden" nicht weiter denken können als "Aktion - Reaktion", d.h. diese "Geschichte" erst mit dem "in Tötungsabsicht" hervorgeholtem Messer beginnt und alles vorher ausblendet, werde ich mich jedenfalls nicht herablassen.

Als Anschauungsmaterial auf welcher Entwicklungsstufe sich "unsere (dort anwesende) Polizei" befindet, nicht ganz uninteressant.

frdl. Grüße
Horst
 

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oder sind es Polizisten die vom Sicherheitsdienst eines speziellen JC´s zu einem Einsatz gerufen wurden weil es Streit gegeben hat und dieser der Situation nicht Herr wurde.
Auch ohne "tödliche Gewalt", die Du jetzt ins Spiel gebracht hast, also eine zu beachtende Situation die man mit wachen Sinnen und vielleicht sogar den unterschiedlichen Interventionsmöglichkeiten von Mann/Frau angeht (ja gibt´s denn das :icon_eek:) oder eben zu sehr (naive) Routine mit tödlichem Ausgang.
Niemand von uns allen ist am Donnerstag im Frankfurtr JC gewesen, und kann jetzt detailliert beurteilen, was dort geschah. Was genau der Sicherheitsdienst des JC am Telefon der Polizei mitteilte, als er um Hilfe bat, wissen wir genauso wenig, wie darüber welche konkrete Situation die Polizisten vorfanden, als sie das Büro betraten, noch bevor der Messerangriff stattfand.
Wir alle - auch du - sind auf die spärlichen, und mit Sicherheit nicht unabhängigen Berichterstattungen der Presse angewiesen.
Ob und welche Interventionsmöglichkeiten es tatsächlich gegeben hat, entzieht sich unser aller Kenntnis, ebenso, wie der Beweis, ob die Polizisten aus einer "naiven Routine" heraus handelten. Das alles sind Spekulationen.
 

ludwigbauer

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Ob und welche Interventionsmöglichkeiten es tatsächlich gegeben hat, entzieht sich unser aller Kenntnis, ebenso, wie der Beweis, ob die Polizisten aus einer "naiven Routine" heraus handelten. Das alles sind Spekulationen.
Ja, aber auch du beteiligst dich daran. Deine Spekulation geht eben dahin das die Polizei keine Schuld trifft.

Fakt ist, die Frau ist tod.
Getötet durch die Dienstwaffer der Polizistin.
 

Hamburgeryn1

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Ja, aber auch du beteiligst dich daran. Deine Spekulation geht eben dahin das die Polizei keine Schuld trifft.
Das stimmt nicht. Ich habe mir die wenigen Informationen im Netz durchgelesen, und wenn ich mir die sich immer wiederholenden Berichte lese, kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu keinem anderen Ergebnis kommen, als dass die Polizei lediglich gerufen wurde, um das Hausrecht durchzusetzen.
Fakt ist, die Frau ist tod.
Getötet durch die Dienstwaffer der Polizistin.
Fakt ist, diese Frau griff einen Menschen mit einem Messer an, und zwang dadurch die anwesende Polizistin zum Handeln.


Bei mir entsteht langsam der Eindruck, dass hier offensichtlich die Ansicht vertreten wird, dass die abgelehnte Barauszahlung in der Hinrichtung der Mittellosen durch eine Polizeiwaffe mündete.

Das ist doch alles irre! :icon_neutral:
 

olivera

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Würde ja gerne sachlich bleiben -leider ist das dazu nötige Differenzierungs-Niveau in der Diskussion hier nicht vorhanden:
Bei mir entsteht langsam der Eindruck, dass hier offensichtlich die Ansicht vertreten wird, dass die abgelehnte Barauszahlung in der Hinrichtung der Mittellosen durch eine Polizeiwaffe mündete. Das ist doch alles irre! :icon_neutral:
"Hinrichtung" dürfte das falsche Wort sein: "Niederstreckung" könnte man setzen, wobei eigentlich selbst der mildere/neutralere Begriff "Tötung", und sei es auch nur angesichts des Erfolgs (faktisches Ergebnis), unangemessen ist, da er ggfls. eine Erfolgsabsicht (Vorsatz, bedingt oder eventualis, bzw grobe Fahrlässigkeit der Polizistin) impliziert. Ansonsten ist nichts "irr(e)"-tümlich an der Ansicht bzw solcher Darstellung des Hergangs, "dass (die) eine abgelehnte Barauszahlung in (der Hinrichtung der Mittellosen) Verletzung des Körpers einer Anspruchsberechtigten mit Todesfolge durch eine Polizeiwaffe (bzw deren Einsatz) mündete" : Damit wird grob Anfang und Ende eines Geschehens benannt, das Wörtchen "münden" bedeutet nicht von vornherein, dass zwischen Anfang und Ende eine unabwendbare Kausalität vorliegt, schon gar nicht irgeneine konkretisierte Schuldzuweisung. "Irre" mag sein, was man in solche Formulierungen hinein-interpretiert.

Das stimmt nicht. Ich habe mir die wenigen Informationen im Netz durchgelesen, und wenn ich mir die sich immer wiederholenden Berichte lese, kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu keinem anderen Ergebnis kommen, als dass die Polizei lediglich gerufen wurde, um das Hausrecht durchzusetzen
Sehe nicht, dass dies ("Polizei [lediglich] gerufen wurde, um das Hausrecht durchzusetzen") von irgendjemand bestritten würde. Warum allerdings Du "lediglich" setzt, erschließt sich mir nicht, allenfalls kann ich mutmaßen, Dir seien bei Deiner NetzRecherche Äußerungen oder Insinuationen begegnet von der Art "JC ruft Polizei: >tollwütige Negerin im Haus, bitte abknallen<" da setze ich denn freimütig auch einmal ein: :icon_neutral:

Fakt ist, diese Frau .. zwang dadurch die anwesende Polizistin zum Handeln.
Um diesen "Fakt" dreht sich gerade -zumindest teilweise- die Diskussion: war der Waffeneinsatz -1. als solcher (Nothilfe, andere Abwehrmglkt?)), 2. konkret (Bauch- statt Fuss-/Hand-/Beinschuss), beides im Lichte der ggfls vorhersehbaren Möglichkeit der Todesfolge- verhältnismässig und unvermeidlich , lag also tatsächlich eine Zwangssituation vor? "Zum Handeln gezwungen" (selbst das de jure fraglich: Garantenstellung, Rechtspflicht etc..?) bedeutet ja nicht, dass damit jegliches -mehr oder weniger- erfolg-reiche Handeln in Ordnung ist: Sowohl SozialMoral und Recht(swissenschaft) haben sich glücklicherweise seit dem Neolithikum, in dem Menschen aus geringeren Anlässen mit Keulen aufeinander losgegangen sind, fortentwickelt: mit (ich übertreibe jetzt einmal, schließlich weiß ich, der hier von mir kritisierte Forist "kann auch anders", s. http://www.elo-forum.org/news-disku...enter-mitarbeiter-angegriffen.html#post840537 : ) Sprachkeulen der twainschen Art diese Entwicklung zurückdrehen, auf Kurzformeln wie etwa "Auge um Auge, ZuZ" reduzieren zu wollen, dürfte als mindestens, naja, "nicht hilfreich" anzusehen sein. (sorry, musste sein :biggrin: )

Den hier Mit-Diskutierenden geht es sicher allen um eine angemessene Wertung des Vorfalls / Geschehens: in Anbetracht der dürfigen Informationslage und der (strafrechtlichen, politischen, moralischen etc.) Komplexität des Geschehens und der "Angelegenheit" kann eine solche nur grob und vorläufig sein. Den Einen genügt dies, um den Fall quasi stereotypisch abzutun -entweder als tragisch, dumm gelaufen, selber schuld, Systemschuld oder typisch Polizeigewalt...) - während Andere zu einer ausgewogeneren bzw deutlicheren Beurteilung kommen wollen, wozu es des Hinterfragens der medialen Berichterstattung, offizieller Verlautbarungen sowie pauschaler Urteile bedarf. Wer sich jedoch mit seinem ersten Eindruck zufriedengibt und -um sich selbst kreisend oder etwa (ja, sprach denn nicht wenigstens BILD mit der Toten?: ) rundtanzend - zu dessen Bewahrung weitergehende Fragen oder Details von vornherein ignoriert (sogenannte "Beratungsresistenz und Merkbefreitheit"), der mag sich denn auch aus einer um Differenzierung bemühten Diskussion heraushalten.
 

Jasper

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Es ist äußerst schwierig auf kurze Distanz in einem schnellen Nahkampf gezielt zu schiessen , da ist es schon einfacher per Schlagwaffe oder Waffenlos den Angreifer auszuschalten - das erfordert aber wirklich jahrelange Übung im Kampfsport .
Polizisten werden nur Grundlagen der Selbsverteidigung beigebracht , es sei den sie bilden sich z.b. im Polizeisportverein in Kampfsportarten weiter oder gehören Spezialeinheiten an .
Zudem kann bisher von niemanden hier beurteilt werden , wie die Situation eskalierte , ob z.B. weitere Personen im unmittelbarem Umfeld gefährdet waren !
@olivera.....................mehr mag ich dazu nicht schreiben , ich bedauere alle DREI an dieser Situation Beteiligten !
 

dr.byrd

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Jobcenter nach Schuss wieder offen

Tödlicher Streit löst Diskussion über Kundenfreundlichkeit aus

Fünf Tage nach der tödlichen Auseinandersetzung hat die Jobcenter-Außenstelle in der Mainzer Landstraße gestern wieder ihre Arbeit aufgenommen. Bei den Kunden war der Vorfall das Gesprächsthema Nummer eins.
Weiterlesen auf: FNP
 

haef

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wie angekündigt, oh pardon - spekuliert, wird die Berichterstattung tendenziöser, durch Verkürzung präziser und somit leichter fassbar und wartet darüberhinaus mit weiteren Details, Tatsachen und harten Fakten in Form seriöser Zeugen des Geschehens, Randgeschehens oder sonstwas auf.

Man nehme

„...als dort eine Polizistin eine Messerstecherin niederschoss...“

"...randaliert,...dann stach sie auf einen Polizisten ein und wurde von dessen Kollegin niedergeschossen..."


päng!


und außerdem


Gute Kunden
der fleissige Arbeiter mit einer umfassenden Konfliktsituationsanalyse
"...weil er inzwischen eine Arbeit in der Logistikbranche gefunden hat.
Die Kritik...hält Ruppert für fehl am Platz:
...Stress, das liegt aber eher an den Kunden..."

der Suchtkrankenfachmann wartet mit pikanten Details und lebenspraktischer Beratung auf
"...ein 36-jähriger Kunde aus Bornheim. "Das Problem bei den Suchtkranken ist, dass die alles sofort wollen und sofort ausflippen, wenn es nicht nach ihrer Nase geht."
Einmal habe er einen Mann gesehen, der mit vollgepinkelter Hose im Jobcenter stand und Geld verlangte, berichtet der Bornheimer. "In solchen oder anderen Fällen müssen die Sachbearbeiter manchmal unfreundlich sein." Viele Streitigkeiten in den Jobcentern drehten sich darum, dass die Kunden nicht mit Formalitäten einverstanden seien. "Das Leben besteht
aber nun einmal aus Regeln..."

Böse Kunden
die eriträische Süchtige
"...Amira Ghirmay gehört zu den unzufriedenen Kunden des Jobcenters.
...Vorschuss auf ihr Arbeitslosengeld zu erbitten. "Ich habe kein Geld mehr und brauche Tabak", betont sie..."

die streitsüchtige „Rotznase“
"...Auch Denise aus Fechenheim findet, "dass einige Mitarbeiter der Jobcenter sehr frech sind und sich viel rausnehmen". Die 17-Jährige, die sich mit ihrer Mutter und Schwester zerstritten hat, will sich in der Außenstelle als wohnungslos vormelden. In einem anderen Jobcenter habe sie "einmal richtig Krach gemacht", erst dann sei ihr weitergeholfen worden..."


Das alles ist so eindringlich wie ein Pitbull der zähnefletschend und sprungbereit vor einem steht...aber


...das ist ja alles nur spekuliert... :icon_lol: (kleine Reminiszenz an "die Prinzen")


frdl. Grüße
Horst

...so und jetzt muss ich erst einmal wieder arbeiten, cu
 
E

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Ich erhielt gestern eine Mail, im Zusammenhang mit einem Thread in hartz.info, die mich nachdenken lässt und auch handeln. Und ich bitte Euch hier mit zu tun!
Bitte in jedem Euch zugänglichen sozialen Netzwerk verbreiten!

Betroffen vom SGB II, betroffen von der Eskalation durch das SGB II, mit dem §31 (Sanktionsparagraph), der zuletzt auch das BVerfG-Urteil vom 09.02.2010 missachtet und viele Bürger unterhalb eines Existenzminimum zwingt, bleiben viele Bürger machtlos und leider auch kraftlos zurück.
Alle Gewalt geht vom Volke aus und wir alle gehören dazu!

Nachdem nun die Eskalation in einem Frankfurter Jobcenter die höchste Form der Gewalt erreichte, ein Polizist verletzt wurde, eine Betroffene angeschossen im Krankenhaus verstarb, können wir nicht zur Tagesordnung übergehen.

Hallo zusammen.
Kann mir jemand sagen, ob es zu den Vorfällen "Tote im Jobcenter" nunmehr eine Initiative gibt? Im elo-forum wurde der Vorschlag gemacht, dass zu Tausenden an der Trauerfeier teilgenommen werden sollte. Weiß man inzwischen, wann und wo diese sein wird?
Ich bin schon der Meinung, dass man den Tod dieser Frau für eine große Protestaktion nutzen sollte. Sicher können nur einige aus der Nähe an der Trauerfeier teilnehmen, aber alle anderen 7 Mio. Elos können z. B. unserer geliebten Regierung/Arbeitsministerium/Zeitungen in Form einer Kondolenzliste ihr Entsetzen über die Zustände in der BRD im Zuge von Hartz-IV ausdrücken. Die Frau darf nicht umsonst gestorben sein, egal was da wirklich passiert ist.
Warum bombardieren wir nicht einmal kollektiv alle Ministerien und politischen Parteien -egal welche- mit Kondolenzen und Trauerbriefen .... mit der Bitte um die Weiterleitung an die Familie?
Warum beantragen wir nicht kolletktiv im Zuge von Mehrbedarf 7 Mio. schusssichere Westen direkt beim Ministerium? Da wir ja öfter zum Amt müssen, sind das sich wiederholende Kosten. Dabei können wir auch zum Ausdruck bringen, was in den JCn so alles abgeht, und das mit sowas zu rechnen war genauso wie man irgendwann einmal mit einem echten Amoklauf ala Schulen zu rechnen hat.
Immerhin finden in den JCs täglich Rechtsbeugungen und Amtsmissbrauch statt.
Erinnert sich keiner mehr an die Aktion (ganz zu Anfang Hartz-IV) als das Ministerium Briefe an die Elos versandte, dass man immer erreichbar sein sollte. "Nur ein paar Tausend" Elos haben sich zusammen getan und sich jedes Mal, wenn sie das Haus verlassen, beim BMAS abgemeldet, per Tel., Fax oder E-Mail. "Hallo. Ich bin XY, Ich wollte nur eben mitteilen, dass ich mal kurz zu Aldi gehe. Oder ich geh mal eben mit dem Hund eine Runde." Natürlich haben sich die Elos nach Rückkehr brav auch wieder zurückgemeldet. Kurzum: Das BMAS war ca. zwei Wochen komplett blockiert. Alles wurde ummöglich gemacht .. auch das angebliche Arbeiten. Von nur noch zu Hause bleiben war nie wieder die Rede. Briefe wurden auch nicht versandt.
Liebe Leute. Die Kraft/Macht liegt beim Volk. Nur ist sich leider in Deutschland darüber wohl keiner bewusst.
Grundvoraussetzung ist : Zusammenhalt und Solidarität Einer für alle und alle für einen! Wenn sich alle 7 Mio. Elos und Rentner (denen geht es ja meist auch nicht besser) zusammen tun würden, könnte ganz friedlich so einiges bewegt werden: s. Spanien
PS. Auch wenn ich auf einen bestimmten Thread antworte, so ist dies nicht persönlich gemeint. Diese Nachricht richtet sich an alle, die wirklich etwas ändern wollen. Die, die verschiedene Foren benutzen, um sich u. a. im Zuge von Pöbeleien wichtig tun, fordere ich schon jetzt auf, sich fernzuhalten.
Anträge auf eine schusssichere Weste und die entsprechende Kostenübernahme, sind zu richten an:

  • bmas.bund.de

    BMAS - Kontakt
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
    Wilhelmstraße 49
    10117 Berlin
    Telefon: 03018 527-0
    Telefax: 03018 527-1830
(info@bmas.bund.de)
 

olivera

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@olivera.....................mehr mag ich dazu nicht schreiben , ich bedauere alle DREI an dieser Situation Beteiligten !
Keine Frage - gewollt hat das alles so sicherlich keine(r) der Beteiligten. Nur komm ich mit Bedauern, nicht allein aber auch nicht zuletzt weil nicht ewig Zeit ist für DauerTrauer, also: auf Dauer, nicht weiter, wenn ich nach Ursachen suche (und damit ja auch zugleich nach Alternativen oder gar Lösungen: nicht um Geschehenes -evtl. durch Leugnung: in meiner Vorstellungswelt- ungeschehen zu machen, sondern zu verhindern, dass sich Geschehenes -wie "Geschichte als Farce"-wiederholt). Darum die (aus Sicht der "Mächtigen"/Verantwortlichen nervige) Schnüffelei, Neu- und Wissbegierde und Detailkritik derer, die für sich beanspruchen, (Teil der) Öffentlichkeit zu sein: "Publikum" hat nicht wirklich mit reiner Gafferei zu tun, sondern mit Volk, Allgemeinheit, Jedermann und Jederfrau. Dass Staat und Politik als Verwalter der res publica Informationen dazu als Show inszenieren, tut dem Interesse (und der Verantwortung) der Bevölkerung keinen Abbruch... aber wem müsste man das erzählen, oder?
Dein "Meinungstand" lt. Zitat:
"Es ist äußerst schwierig auf kurze Distanz in einem schnellen Nahkampf gezielt zu schiessen , da ist es schon einfacher per Schlagwaffe oder Waffenlos den Angreifer auszuschalten - das erfordert aber wirklich jahrelange Übung im Kampfsport .
Polizisten werden nur Grundlagen der Selbsverteidigung beigebracht , es sei den sie bilden sich z.b. im Polizeisportverein in Kampfsportarten weiter oder gehören Spezialeinheiten an .
Zudem kann bisher von niemanden hier beurteilt werden , wie die Situation eskalierte , ob z.B. weitere Personen im unmittelbarem Umfeld gefährdet waren !"

Genau, zur Beurteilung "wie die Situaution eskalierte" fehlen detailliertere Informationen (wir wissen nicht einmal 100% sicher, ob da i-was eskalierte, aber was weiß man schon "sicher"..). Ich habe bisher auch noch keine eindeutigen Hinweise zu lesen gefunden, wo genau sich die Situation "Messerangriff->Schuß" ereignete: Du gehst von einem (kleinen/engen) Zimmer aus ("schneller Nahkampf"), aber kann es sich nicht genausogut auf einem Flur, mit größeren Distanzen zwischen den Beteiligten (Polizistin - Erschossene) abgespielt haben? Alles Spekulation...

@haef: Deine Medienanalyse ist zwar überspitzt, aber deshalb nicht unzutreffend, denke ich. Dennoch: weil überspitzt, eventuell kontra-produktiv (genauso wie mein Geschreibsel zu der Angelegenheit)...Ich stelle mir auch gerade die Leute von copzone und ähnlichen Foren vor, wie sie hier lesen und dort evtl. berichten: "Guck mal, wie die ELOs sich auf Kosten einer Polizistin und einer Toten profilieren " :icon_neutral:
Eventuell sollte der thread tatsächlich, jedenfalls vorläufig bis Vorliegen einer abschließenden, mglsw. erst durchs Tatgericht (evtl. muss sich die Polizistin verantworten, ansonsten muss man sich wohl mit andren offiziellen Berichten begnügen) bestätigten HergangsVersion, geschlossen werden, bevor die Spekulationen ins Kraut (oder die hier wechselseitig gerupften Haare nicht mehr nach-) wachsen. Aber eben nur eventuell..
 

roterhusar

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die altbekannten Stereotypen Hartz IVer sind be****t bestätigen meinen Anfangsverdacht.
Ich bedanke mich bei allen Spekulanten, ( incl. Hoffmannstropfen) dass sie zumindest hier das Thema bis heute auf gehalten haben.
Es erinnert mich von Anfang an an den Umgang mit Safwan Eid 1999
Je mehr sie vom wirklichen Tathergang ablenken wollen.

Klar, sie nutzen auch die Situation, um Stimmung zu machen und mehr Geld zu bekommen für B.einsätze.
Warum brauchen sie wohl solange, um zu ermitteln, wie oft sie angeblich zugestochen hat, und wie oft geschossen wurde?
Wenn hier geschrieben wurde, "wir werden es nie erfahren", so ist das tragisch, weil man nicht glauben kann, was immer sie auch verlautlabern werden.
 
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Warum brauchen sie wohl solange, um zu ermitteln, wie oft sie angeblich zugestochen hat, und wie oft geschossen wurde?
Wenn hier geschrieben wurde, "wir werden es nie erfahren", so ist das tragisch, weil man nicht glauben kann, was immer sie auch verlautlabern werden.
Vielleicht deshalb:

Die 28 Jahre alte Beamtin, die am Donnerstagmorgen eine Messerstecherin erschoss, wird psychologisch betreut. Der 30-jährige Polizist liegt wegen seiner Verletzungen weiterhin im Krankenhaus. Die beiden Polizisten seien noch nicht vernehmungsfähig, sagte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu gestern. "Bis dahin kann es auch noch einige Zeit dauern."
Jobcenter-Schuss: Befragung der Polizisten steht noch aus | Frankfurt - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt
 
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...mit neuesten nachrichten meinte ich solche links, danke an hoffmannstropfen !!!
...nun weiß man zumindest etwas neues!!
 

olivera

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"Die beiden Polizisten seien noch nicht vernehmungsfähig," (xy-Presse)

@Hoffmanstropfen: Dir ist schon klar, dass diese Aussage nicht viel mehr ist als code für: "...müssen ihre Aussagen erst noch absprechen...."?
 
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"Die beiden Polizisten seien noch nicht vernehmungsfähig," (xy-Presse)

@Hoffmanstropfen: Dir ist schon klar, dass diese Aussage nicht viel mehr ist als code für: "...müssen ihre Aussagen erst noch absprechen...."?

Klar,wie immer.Alles was nicht in mein Weltbild passt,das mach ich passend.

Das eine Polizistin einen Menschen erschiesst und danach einen schweren Schock erleidet ,ist natürlich für Dich nicht möglich.
Und welche Verletzungen der Polizist hat,das weisst natürlich Du ganz genau.

Das ist wie mit den Statistiken.Steigen die Alo Zahlen,dann herrscht hier kein Zweifel am Wahrheitsgehalt.
Sinken die Zahlen,dann ist immer die Satistik gefälscht.

Gehört eigentlich ein Weltbild, das nur noch aus Schwarz und Weiss besteht zur Erwerbslosigkeit automatisch dazu?
 

olivera

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Womit wir im selben Boot säßen: Du am weißen, ich am schwarzen Ende - oder umgekehrt. Oder, wie würdest Du das sehen?
Wenn Du das so siehst.
Ich versuche eigentlich Geschehnisse neutral zu betrachten und da sind dann solche Aussagen:

@Hoffmanstropfen: Dir ist schon klar, dass diese Aussage nicht viel mehr ist als code für: "...müssen ihre Aussagen erst noch absprechen...."?
eher rein spekulativ und durch nichts bewiesen.
 

Jasper

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Die Verunsicherung ist gross nach diesem Vorfall !
Für diejenigen , die es noch nicht geahnt haben - ich bin graduiert als Meister und Grossmeister in drei japanischen Kampfsportarten - trainiere neben den Jodokas in meinem Stammverein u.a. in einem Polizeisportverein als Honorartrainer auch Polizisten in Selbstverteidigung .
Bei den zwei Terminen in dieser Woche da bisher im PSV , kam sofort die Frage nach "Messerabwehr " auf , natürlich gibt es da Abwehrtechniken doch die brauchen wirklich Übung - Jahrelang und dennoch weis man nicht wer wie reagiert , also ist die Hasenfusstechnik zu empfehlen -
die nutzt aber nichts , wenn einem Kollegen/in in den Bauch gestochen wird und weitere Angriffe zu erwarten sind - Lebensgefahr durch durchgeknallte Person -
ich hätte nach dem momentanen Erkentnisstand als "Einfacher Streifenpolizist" auch schnell blank gezogen und geschossen und gehe im Gegensatz zu manch Foristen hier davon aus , das es nicht zum Spass oder aus politischen Gründen geschah !
Bin übrigens selber Aufgrund eines körperlichen Übergriffes so sehr verletzt worden , das ich im Vorruhestand bin und wäre froh , wenn damals jemand geschossen hätte.........................
 

Rounddancer

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Gehört eigentlich ein Weltbild, das nur noch aus Schwarz und Weiss besteht zur Erwerbslosigkeit automatisch dazu?
Nein. Guck mal, wieviele Langzeiterwerbslose Menschen es gibt, wieviele hier - wie auch in anderen, ähnlichen Portalen, schweigend mitlesen,- und auch mal eine Lösung für ein aktuelles, persönliches Problem in Zusammenhang mit ihrem Alg-II-Bezug suchen und -hoffentlich- finden. Und wie wenige hier wirklich, erst recht auf Dauer, mitschreiben. Die meisten langzeiterwerbslosen Menschen gucken hier und woanders mal rein, lesen, wie manche der Extremisten über andere Schreibende bösartig herfallen (statt daß sie die einfach unkommentiert,- und vorallem, ohne persönlich, d.h. beleidigend zu werden, schreiben zu lassen),- und gehen wieder. Auf Dauer. Oder werden zu -wie erwähnt - meist schweigenden- Mitlesern.

Und ich sage: Hätte die Jobcenter-Kundin kein Messer mit sich geführt, und hätte sie nicht dieses Messer eingesetzt, um einen Menschen schwer zu verletzen, dann wäre der Einsatz der Nothilfe nicht nötig gewesen und niemand zuschaden gekommen.
 
E

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Manche arbeiten wirklich hart daran,dass Elos keiner mehr ernst nimmt.:icon_neutral:
Tja, manche ELOs fühlen sich vom BMAS eben noch immer ernst genommen.
Zum Beispiel bei der Durchpeitschung des Haushaltbegleitgesetz 2011 und den damit verbundenen Einsparungen, hauptsächlich zu Lasten der Alleinerziehenden, Familien mit kleinen Kindern und älteren ELOs. Ernst genommen fühlen sich auch manche ELOs, bei der dann nachfolgenden Erhöhung um satte 8 Euro in Etappen, erst 5€ und dann vorausschauend schon mal um 3€ ab 2012.
Manche fühlen sich auch richtig ernst genommen, wenn sie in unregelmäßigen Abständen an Sinnlosmaßnahmen teilnehmen dürfen, mit dem Ziel, in der Zeit nicht als ELO zu zählen.
Ernst genommen fühlen sich auch die, die sanktioniert werden, unter ein zugebilligtes Existenzminimum.
Ernst genommen fühlen sich vorallem junge ELOs, die nunmehr die sozialen Bindungen bescheinigt bekommen, als Einstehensgemeinschaft, Wohngemeinschaft mit dem Vermieter, Bedarfsgemeinschaft, wenn sie mit Freund oder Freundin kuscheln und der böse Nachbar das mitbekommt. Ernst genommen fühlen sich die jungen ELOs auch, wenn sie die Wahl haben, mit dem 18. Lebensjahr in Afghanistan fallen zu dürfen, im Lotto zu gewinnen oder bis 25 Lebensjahren einen Vormund beim Jobcenter zu haben...
 

Hamburgeryn1

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Tja, manche ELOs fühlen sich vom BMAS eben noch immer ernst genommen.
Zum Beispiel bei der Durchpeitschung des Haushaltbegleitgesetz 2011 und den damit verbundenen Einsparungen, hauptsächlich zu Lasten der Alleinerziehenden, Familien mit kleinen Kindern und älteren ELOs. Ernst genommen fühlen sich auch manche ELOs, bei der dann nachfolgenden Erhöhung um satte 8 Euro in Etappen, erst 5€ und dann vorausschauend schon mal um 3€ ab 2012.
Manche fühlen sich auch richtig ernst genommen, wenn sie in unregelmäßigen Abständen an Sinnlosmaßnahmen teilnehmen dürfen, mit dem Ziel, in der Zeit nicht als ELO zu zählen.
Ernst genommen fühlen sich auch die, die sanktioniert werden, unter ein zugebilligtes Existenzminimum.
Ernst genommen fühlen sich vorallem junge ELOs, die nunmehr die sozialen Bindungen bescheinigt bekommen, als Einstehensgemeinschaft, Wohngemeinschaft mit dem Vermieter, Bedarfsgemeinschaft, wenn sie mit Freund oder Freundin kuscheln und der böse Nachbar das mitbekommt. Ernst genommen fühlen sich die jungen ELOs auch, wenn sie die Wahl haben, mit dem 18. Lebensjahr in Afghanistan fallen zu dürfen, im Lotto zu gewinnen oder bis 25 Lebensjahren einen Vormund beim Jobcenter zu haben...
Das ist ja alles gut und schön, aber worin genau besteht jetzt der Zusammenhang zwischen dieser Erläuterung und der Forderung nach kugelsicheren Westen?
 
E

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Und ich sage: Hätte die Jobcenter-Kundin kein Messer mit sich geführt, und hätte sie nicht dieses Messer eingesetzt, um einen Menschen schwer zu verletzen, dann wäre der Einsatz der Nothilfe nicht nötig gewesen und niemand zuschaden gekommen.

Hätte man der Kundin,welch ein höhnisches Wort, einfach nur einen Vorschuss gegeben, dann wäre diese Tragödie nicht passiert.
 

Jasper

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Hätte man der Kundin,welch ein höhnisches Wort, einfach nur einen Vorschuss gegeben, dann wäre diese Tragödie nicht passiert.
Genau , gibt man mir bei Aldi keinen Kredit an der Kasse oder lässt mich mit Briefmarken bezahlen , hole ich mir mit gezücktem Messer was ich brauche....................und nichts geschieht !
 

olivera

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Das ist ja alles gut und schön, aber worin genau besteht jetzt der Zusammenhang zwischen dieser Erläuterung und der Forderung nach kugelsicheren Westen?

Der der Instrumentalisierung? - Da müsste ich Dir allerdings Recht geben: mir "schmeckt" es auch nicht, wenn der Vorfall jetzt politisch ausgeschlachtet wird, von welcher Seite auch immer. Und (auch die meinigen: ) ironische Andeutungen und Scherze sind schnell auf der stil-losen Seite des schmalen Grates, auf dem eine Auseinandersetzung gerade zu diesem/einem solchen Vorfall verlaufen sollte*: man kann nur leider aber auch nicht sagen, dass die "veröffentlichte Meinung aka Mainstream-Presse" da besondere Trittsicherheit bewiesen hätte - die Tendenz zur Negierung, zum Ignorieren kritischer Fragen und zur Thema/Dramatisierung von 'herrschaftlichen' Aspekten des law & order ist zu offensichtlich, auch wenn dies zT wiederum den amtlichen Verlautbarungen geschuldet ist, in denen abgewiegelt wird und einseitige Schuldzuweisungen geübt werden (wieder: Ansichtssache...). Aktion, Bock, ReAktion, Konter... das alte Spiel. Mich wundert fast (oder ists mir entgangen?), dass nicht schon nach Nacktscannern vor JobCentern gerufen wurde...

*Klasse:
Hätte man der Kundin,welch ein höhnisches Wort, einfach nur einen Vorschuss gegeben, dann wäre diese Tragödie nicht passiert.
-wohlgemerkt, "höhnisches Wort" bezieht sich auf "Kundin". Nicht auf
Das is jetz aber ziemlich makaber Ghansafan...
den Vorschuss. Oder doch nicht so "Klasse": wußte G. dass ein s. oder irgendwer sonst genügend makabre Phantasie besitzt, um... sich zu decouvrieren?
 

arbeitslos in holland

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Genau , gibt man mir bei Aldi keinen Kredit an der Kasse oder lässt mich mit Briefmarken bezahlen , hole ich mir mit gezücktem Messer was ich brauche....................und nichts geschieht !
äppels und birnen ne ?

der unterschied ist, dass der chef von der dt. polizeigewerkschaft einen überfall(auf aldi) nicht in erster linie mit der rechts- u. verfassungswidrigen umsetzung des sgbII in verbindung bringen würde.
den vorfall in frankfurt aber schon(direkt und vorbehaltlos:icon_klatsch:)

gewalt ist für manche eben nur ein angriff mit einer waffe(notfalls kann alles[auch der regenschirm von rounddancer :cool:] als waffe dienen!), nicht die umsetzung rechtswidriger gesetze.

das ist aber eigentlich auch schon wieder zu kurz gegriffen: den menschen noch als mensch zu sehen, kann keinem beigebracht werden. der sgb-bezieher ist aber in sicht mancher eben kein mensch, sondern "arbeit" oder "belastung"
warum heißen fallmanager, fallmanager, oder sachbearbeiter, sachbearbeiter ? weil sgbII-bezieher, sachen oder fälle sind, keine menschlichen schicksale :icon_kotz:

menschlichkeit ist kein bewertungskriterium eines jc-ma. und da ist me das grundproblem für die sichtweise der jc-ma. :icon_sad:
 

Falke

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Hätte man der Kundin,welch ein höhnisches Wort, einfach nur einen Vorschuss gegeben, dann wäre diese Tragödie nicht passiert.
Oh oh, Hansi,

warst immer mein "Freund" :icon_smile:

Das meinst du doch nicht im ernst?

Hätten die JC SB's sie noch auf einer Sänfte tragen sollen?

Sie hatte die Eskalation verursacht und hat dafür bezahlt.
Ist zwar traurig, aber nicht mehr zu ändern.
 

Jasper

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äppels und birnen ne ?

der unterschied ist, dass der chef von der dt. polizeigewerkschaft einen überfall(auf aldi) nicht in erster linie mit der rechts- u. verfassungswidrigen umsetzung des sgbII in verbindung bringen würde.
den vorfall in frankfurt aber schon(direkt und vorbehaltlos:icon_klatsch:)

gewalt ist für manche eben nur ein angriff mit einer waffe(notfalls kann alles[auch der regenschirm von rounddancer :cool:] als waffe dienen!), nicht die umsetzung rechtswidriger gesetze.

das ist aber eigentlich auch schon wieder zu kurz gegriffen: den menschen noch als mensch zu sehen, kann keinem beigebracht werden. der sgb-bezieher ist aber in sicht mancher eben kein mensch, sondern "arbeit" oder "belastung"
warum heißen fallmanager, fallmanager, oder sachbearbeiter, sachbearbeiter ? weil sgbII-bezieher, sachen oder fälle sind, keine menschlichen schicksale :icon_kotz:

menschlichkeit ist kein bewertungskriterium eines jc-ma. und da ist me das grundproblem für die sichtweise der jc-ma. :icon_sad:
Den weiteren Bau von Autobahnen lehne ich auch ab - weil darauf Menschen bei Unfällen ums Leben kommen !
Trotzdem bin ich bei den Vorhandenen für die Einhaltung der Geschwindikeitsbegrenzungen................
 

arbeitslos in holland

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schöne metapher :icon_smile:

um bei deinem bild zu bleiben:

wenn das sgbII eine autobahn wäre, dann gäbe es dort nur leitplanken(sanktionsparagraph)aus beton. platzt dann der reifen, kracht der he gegen den beton. keine ausnahmen für alte, kranke und schwangere. :icon_sad:

nachtrag:

fällt mir gerade noch ein:

die beton-leitplanken hat man nicht eingebaut, weil es mehr sicherheit bringt, sondern weil man die ausbesserung der "weichen" stahlplanken einspart. dh. man hat ganz bewußt tote in kauf genommen, weil man dadurch geld spart. der sanktionsparagraph wird auch zum sparen eingesetzt, auf kosten von leib und leben der he :icon_kotz:
 

Jasper

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schöne metapher :icon_smile:

um bei deinem bild zu bleiben:

wenn das sgbII eine autobahn wäre, dann gäbe es dort nur leitplanken(sanktionsparagraph)aus beton. platzt dann der reifen, kracht der he gegen den beton. keine ausnahmen für alte, kranke und schwangere. :icon_sad:
Sprachs Rehlein und verschwand im Wald.............
 

haef

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!
Zitat von Ghansafan
Hätte man der Kundin,welch ein höhnisches Wort, einfach nur einen Vorschuss gegeben, dann wäre diese Tragödie nicht passiert.!
Genau , gibt man mir bei Aldi keinen Kredit an der Kasse oder lässt mich mit Briefmarken bezahlen , hole ich mir mit gezücktem Messer was ich brauche....................und nichts geschieht !
das ist "copzone"niveau

1. völlig unbeleckt von der Materie und
2. Tatsachen mißachtend, verkürzend und/oder verdrehend

zu 1
selbstverständlich hätte man einen Vorschuss geben und mit der nächsten, so die jetzige bereits angewiesen? (am 19. d. Monats?) Zahlung verrechnen können; ein in Notsituationen durchaus übliches Verfahren.
Sofern im Hause nicht vorhanden, eher unwahrscheinlich s. "Kunden"kreis, hätte man ihr, nach Rücksprache, eine andere Zweig- oder Hauptstelle anbieten können. (Vorsicht -> Falle :biggrin:)

zu 2
hat sie auf die SB (neutral Sachbearbeitung) mit dem Messer eingestochen? Nein, offensichtlich nicht

hat sie auf den Sicherheitsdienst eingestochen? Nein, offensichtlich nicht

das entspräche den Mitarbeitern von ALDI oder im vorliegenden Jargon "...hole ich mir mit gezücktem Messer was ich brauche..."

sollte sich also die seriöse Frage stellen, warum sticht sie erst bei der 3. "Begegnung", d.h. auf den Polizisten ein?

Mehr geht im Moment nicht, da ich schon wieder weg muss. Bin aber gespannt auf den "Spekulatius" der jetzt kommt.

Frdl. Grüße
Horst
 
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zu 1
selbstverständlich hätte man einen Vorschuss geben und mit der nächsten, so die jetzige bereits angewiesen? (am 19. d. Monats?) Zahlung verrechnen können; ein in Notsituationen durchaus übliches Verfahren.
Sofern im Hause nicht vorhanden, eher unwahrscheinlich s. "Kunden"kreis, hätte man ihr, nach Rücksprache, eine andere Zweig- oder Hauptstelle anbieten können. (Vorsicht -> Falle :biggrin:)
Bleibt immer noch die Frage.
Hatte sie Anspruch auf einen Vorschuss.

Bisher wurde das meines Wissens nicht offiziell bestätigt.
 

Jasper

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das ist "copzone"niveau

1. völlig unbeleckt von der Materie und
2. Tatsachen mißachtend, verkürzend und/oder verdrehend

zu 1
selbstverständlich hätte man einen Vorschuss geben und mit der nächsten, so die jetzige bereits angewiesen? (am 19. d. Monats?) Zahlung verrechnen können; ein in Notsituationen durchaus übliches Verfahren.
Sofern im Hause nicht vorhanden, eher unwahrscheinlich s. "Kunden"kreis, hätte man ihr, nach Rücksprache, eine andere Zweig- oder Hauptstelle anbieten können. (Vorsicht -> Falle :biggrin:)

zu 2
hat sie auf die SB (neutral Sachbearbeitung) mit dem Messer eingestochen? Nein, offensichtlich nicht

hat sie auf den Sicherheitsdienst eingestochen? Nein, offensichtlich nicht

das entspräche den Mitarbeitern von ALDI oder im vorliegenden Jargon "...hole ich mir mit gezücktem Messer was ich brauche..."

sollte sich also die seriöse Frage stellen, warum sticht sie erst bei der 3. "Begegnung", d.h. auf den Polizisten ein?

Mehr geht im Moment nicht, da ich schon wieder weg muss. Bin aber gespannt auf den "Spekulatius" der jetzt kommt.

Frdl. Grüße
Horst
Ich war und bin kein Polizist - das Niveau zu den Antworten hatte ich aber schon lange erwartet und überhaupt gezögert persönliches zu schreiben - dann sei mal schön weg und warte auf Spekulatius , is halt besser , einfacher und bequemer zu kritisieren/reagieren und nachzuplappern als zu agieren und konstrucktiv zu werden...................
 
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In einer Notsituation habe ich ein Anrecht auf Vorschuss §42SGBI und in Verbindung mit §42 SGBII auch ein Anrecht auf Barauszahlung.

Viele JC haben einen Geldautomat, der Vorschuss wird auf eine Art Scheckkarte geschrieben und kann am Automaten auf den Cent genau eingelöst werden.

Hatte das in meinem JC schon praktiziert.

Wo wäre das Problem gewesen ?

Ein Mensch würde noch leben und ein Anderer würde sich nicht zeitlebens Vorwürfe machen müssen.

Mit ein bisschen mehr Menschlichkeit seitens der JC könnte man so etwas vermeiden.
 
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In einer Notsituation habe ich ein Anrecht auf Vorschuss §42SGBI und in Verbindung mit §42 SGBII auch ein Anrecht auf Barauszahlung.

Viele JC haben einen Geldautomat, der Vorschuss wird auf eine Art Scheckkarte geschrieben und kann am Automaten auf den Cent genau eingelöst werden.

Hatte das in meinem JC schon praktiziert.

Wo wäre das Problem gewesen ?

Ein Mensch würde noch leben und ein Anderer würde sich nicht zeitlebens Vorwürfe machen müssen.

Mit ein bisschen mehr Menschlichkeit seitens der JC könnte man so etwas vermeiden.
...bei deinem beitrag kann ich nicht den danke button nutzen, HIER muss und will ich ganz klar schreiben, dass ich das genau so sehe und in etwa auch schon mal so hier formuliert habe !!!
...ich offe immer noch dass diese aktion rechtsfolgen für mitarbeiter dieses jobvereins hat !!!:icon_daumen:
 
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In einer Notsituation habe ich ein Anrecht auf Vorschuss §42SGBI und in Verbindung mit §42 SGBII auch ein Anrecht auf Barauszahlung.
Ja,wenn Anspruch auf Hartz IV überhaupt besteht.
Es gab Meldungen,nach denen der Verdacht besteht,sie hätte unter verschiedenen Identitäten Leistungen beantragt.

Solange nicht feststeht,ob das zutrifft oder nicht, sind wir immer im Bereich der Spekulation.
 

Jasper

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...bei deinem beitrag kann ich nicht den danke button nutzen, HIER muss und will ich ganz klar schreiben, dass ich das genau so sehe und in etwa auch schon mal so hier formuliert habe !!!
...ich offe immer noch dass diese aktion rechtsfolgen für mitarbeiter dieses jobvereins hat !!!:icon_daumen:

Ja , ich würde auch die Polizei in Anspruch nehmen wenn Mitarbeiter des JC mein Hausrecht verletzen !
 

olivera

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Bleibt immer noch die Frage.
Hatte sie Anspruch auf einen Vorschuss.

Bisher wurde das meines Wissens nicht offiziell bestätigt.
Mir ist auch keine (höchst)offizielle Bestätigung bekannt. Nur PresseGepress:
Die 39-Jährige ist nicht zum ersten Mal im Jobcenter. Am 10. Mai war sie schon einmal da und beantragte Hartz IV. Nun will sie einen Teil der Leistung – es soll um weniger als 50 Euro gehen – in bar mitnehmen. Das aber gehe nicht, erklärt ihr ein Mitarbeiter, das Geld werde ihr in den nächsten Tagen überwiesen.

ähnlich:
...als sie neun Tage später das Geld abholen wollte, gab es heftigen Streit mit dem Sachbearbeiter. Die Frau wollte nicht akzeptieren, dass ihr die Beihilfe - es ging offenbar um weniger als 50 Euro - überwiesen statt in die Hand gedrückt werden sollte.

Könnte dies genügen als Antwort auf:
Ja,wenn Anspruch auf Hartz IV überhaupt besteht.
?
Es gab Meldungen,nach denen der Verdacht besteht,sie hätte unter verschiedenen Identitäten Leistungen beantragt.
Solange nicht feststeht,ob das zutrifft oder nicht, sind wir immer im Bereich der Spekulation.
Solche Meldungen waren meiner Erinnerung nach deutlich als Spekulation ("dem Vernehmen nach", andernorts aber auch "offensichtlich"...) kenntlich gemacht / zu erkennen.

kurz: Frau (von Ehemann getrennt...?) seit 10+ Tagen in Obdachlosenunterkunft - evtl. erklärt sich daraus schon Besitz+MitsichführenDesMessers+Gereiztheit

Disclaim: Erklärung ungleich Rechtfertigung (auf Entschuldigung kommts -strafrechtlich gesehen- nimmer an, da tatHerrin [davon mal ausgehe] mittlerweile"strafunfähig":icon_kinn:..-trotzdem ist die strafrechtliche Schuldprüfung, die "mildernde Umstände" -fürs Messerstechen- ergeben könnte, kein allzu schlechter Maßstab der "ethischen" Würdigung des Vorfalls; auch der Polizistin wird -und soll mE nach- kaum jemand gegen den Karren fahren können, wg. notfalls "putativ"-Nothilfe, falls nicht ohnehin gerechtfertigt...)

Nachsatz (pro haef) :
... is halt besser ...zu agieren und konstrucktiv zu werden...................
und Destruktion zu bewirken? "Fluch der guten Tat" oder MephistophelesReversed: "Fluch sei der Hoffnung! Fluch dem Glauben,Und Fluch vor allen der Geduld! " so spricht auch eine Kraft, die stets (sich selbst?) bejaht, das Gute (wollen) will, und doch das Böse ... erntet :icon_sad:
 

Martin Behrsing

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PM 070 - 25.05.2011 - Tumult und Tod im Frankfurter Arbeitsamt

Nach den tödlichen Schüssen auf eine Frau im Rhein-Main Job Center in Frankfurt fordern die hessischen Erwerbsloseninitiativen eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls. Dabei soll nach Meinung des Erwerbslosen-Dachverbands insbesondere Rechtmäßigkeit des Verhaltens der Jobcenter-Sachbearbeitung und des Polizeieinsatzes untersucht werden.



Für das Netzwerk sagte Brigitte Baki vom DGB Hessen – Thüringen: „Die Erwerbsloseninitiativen registrieren in den zurückliegenden Jahren verstärkt Auseinandersetzungen in den einzelnen Jobcentern, nicht nur in Frankfurt. Vor dem Hintergrund einer restriktiven Sozialgesetzgebung, die mehr fordern als fördern will und in der oft der einzelne Mensch nur als Kostenfaktor gesehen wird, sind solche Konflikte nicht ungewöhnlich.“ Die Erfahrungen der Netzwerk – Mitglieder als Betroffene und als Beratende zeigten jedoch, dass einzelne Jobcenter eher als Antragsverhinderungs-Amt auftreten würden und nicht als kundenfreundliche Institution, die einen Dienstleistungsauftrag habe.



Gängige Probleme aus Sicht der Arbeitslosen seien etwa telefonische Unerreichbarkeit der Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen, immer wieder abweisendes Verhalten bis hin zu kränkenden Fragen und Unterstellungen. Bei dem Versuch, sich dagegen zu wehren, entbrenne oft ein Konflikt, der dann mit dem Rauswurf und einem Hausverbot ende. Einzelne Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verfügten über ein großes Repertoire an diskriminierenden Maßnahmen, um Ansprüche und Fragen von Leistungsberechtigten abzuweisen. Erwerbslose, die auf die noch verbliebenen Rechte hinwiesen, würden teilweise als „Schmarotzer“ wahrgenommen.



Pressemeldungen zufolge war der ALG II – Antrag der erschossenen Frau bereits bewilligt, und es ging in der Folge um die Auszahlung der Leistung. Nach dem SGB II ist es möglich, in Notsituationen (wenn die Antragstellerin kein Giro – Konto oder keine finanziellen Rücklagen hat) entweder einen Barscheck auszustellen oder Le-bensmittelgutscheine auszugeben. Warum dies in diesem Fall nicht geschehen ist, sei bisher im Unklaren geblieben. Klar sei jedoch, dass die Aufregung der Frau nachvollziehbar sei, wenn es sich in ihrem Fall tatsächlich um eine Notsituation gehandelt habe. Dass körperliche Angriffe generell nicht zu rechtfertigen seien – gleichgültig, welche Seite sie ausübt – verstehe sich von selbst.



Deshalb, so Baki, sei es auch falsch, wenn die Stadt jetzt überlege, die Kontrollen auf den Ämtern zu verstärken. „Das wird dem zugrundeliegenden Problem in keiner Weise gerecht. Vielmehr sollte das schreckliche und schockierende Ereignis in Frankfurt den Blick schärfen auf die tagtägliche Praxis der Jobcenter gegenüber Leistungsberechtigten. Ziel muss es sein, Diskriminierungen und Erniedrigungen auf dem Amt zu verhindern.“



Die Erwerbsloseninitiativen zeigten sich nicht nur bestürzt über den Tod der Frau, sondern auch darüber, dass bei dem Vorfall am 19. Mai ein Polizeibeamter verletzt wurde.



Ansprechpartner für Nachfragen:

Frankfurter Arbeitslosenzentrum

zentrum@falz.org

069 - 700 425



Pressemeldung 070 Tumult und Tod im Frankfurter Arbeitsamt (PDF, 109 kB)



http://hessen-thueringen.dgb.de/presse/++co++5c29e672-86bb-11e0-70ac-00188b4dc422
 

Rounddancer

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Mir fällt gerade ein: Ich hatte einmal, 2008, intensiven Kontakt zu einem User des Forums hier.
Und der schickte mir seine Autobiografie zu seinem Leben unter Alg II. Da war auch eine Phase im Obdachlosenheim. Und da erfuhr er auch erst, daß, jedenfalls in Baden-Württemberg, an Obdachlose, die im Obdachlosenheim leben, durch das Jobcenter NICHTS ausgezahlt, sondern alles an die Obdachlosenheimverwaltung überwiesen wird, die dann ihrerseits den Geldbetrag auf zweimal pro Woche aufteilt und dann nur diese Teilbeträge auszahlt.
Dies aus Vorsorge, weil ja viele Obdachlose im Heim sonst ihre ganze "Stütze" auf einmal versöffen und verqualmten, und dann nichts mehr für ihre Ernährung, oder das tägliche warme Essen im Heim bliebe.
Und da man nicht die Alkoholiker und süchtigen Raucher von den suchtfrei lebenden, ihr Geld auch so einteilen könnenden obdachlosen Wohnheimbewohnern (wie ihn) praktisch trennen könne, mußte auch er zweimal wöchentlich die Bargeld-Teilzahlung abheben. Aber da er der Einzige war, der Küche und WC putzte und nicht Erbrochenes, etc. hinterließ, bekam er recht bald die Chance, aus dem Wohnheim aus, in eine einfache Wohnung zu ziehen. Doch das ist eine andere Geschichte.

Ich werde mal die Moderatorin des Xing-Forums Netzwerk Arbeit und Soziales fragen, sie arbeitet ja in einem Frankfurter Jobcenter. Fragen, ob die da in Hessen, bzw. Frankfurt, auch den Wohnheim-Obdachlosen die "Stütze" in Tranchen durch die Heimleitung auszahlen lassen, und so die Täterin gar keinen Anspruch an das Jobcenter gehabt haben könnte.
 

Alter Sack

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So lange viele Mitbürger noch meinen, alle 4 Jahre ein Kreuzchen zu machen und das würde reichen, ändert sich gar nichts.
Es kann sich nur etwas ändern, wenn endlich alle ihren Arsch hochbekommen und gemeinsam auf die Straße gehen.
 

haef

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Mir fällt gerade ein: Ich hatte einmal, 2008, intensiven Kontakt zu einem User des Forums hier.
Und der schickte mir seine Autobiografie zu seinem Leben unter Alg II. Da war auch eine Phase im Obdachlosenheim. Und da erfuhr er auch erst, daß, jedenfalls in Baden-Württemberg, an Obdachlose, die im Obdachlosenheim leben, durch das Jobcenter NICHTS ausgezahlt, sondern alles an die Obdachlosenheimverwaltung überwiesen wird, die dann ihrerseits den Geldbetrag auf zweimal pro Woche aufteilt und dann nur diese Teilbeträge auszahlt.
Dies aus Vorsorge, weil ja viele Obdachlose im Heim sonst ihre ganze "Stütze" auf einmal versöffen und verqualmten, und dann nichts mehr für ihre Ernährung, oder das tägliche warme Essen im Heim bliebe.
Und da man nicht die Alkoholiker und süchtigen Raucher von den suchtfrei lebenden, ihr Geld auch so einteilen könnenden obdachlosen Wohnheimbewohnern (wie ihn) praktisch trennen könne, mußte auch er zweimal wöchentlich die Bargeld-Teilzahlung abheben. Aber da er der Einzige war, der Küche und WC putzte und nicht Erbrochenes, etc. hinterließ, bekam er recht bald die Chance, aus dem Wohnheim aus, in eine einfache Wohnung zu ziehen. Doch das ist eine andere Geschichte.

Ich werde mal die Moderatorin des Xing-Forums Netzwerk Arbeit und Soziales fragen, sie arbeitet ja in einem Frankfurter Jobcenter. Fragen, ob die da in Hessen, bzw. Frankfurt, auch den Wohnheim-Obdachlosen die "Stütze" in Tranchen durch die Heimleitung auszahlen lassen, und so die Täterin gar keinen Anspruch an das Jobcenter gehabt haben könnte.
Heinz, so etwas Widerwärtiges und Dreckiges was Du hier gerade versuchst, würde sich nicht einmal die BILD erlauben.

R
ein spekulativ, mit völlig unangemessenem Vokabular und somit niedersten Beweggründen versuchst Du hier eine Tote mit Dreck zu bewerfen.

Schäme Dich, Heinz

Damit bist Du, sofern Du nicht unverzüglich diese schmieríge Hetze zurücknimmst, als Gesprächspartner für alle Zeiten inakzeptabel.

Horst
 

haef

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Ja , ich würde auch die Polizei in Anspruch nehmen wenn Mitarbeiter des JC mein Hausrecht verletzen !
wie bitte? :icon_eek: vom letzten Handkantenschlag oder dem Saufgelage des Polizeisportvereins noch nicht erholt?

Kein Wunder das Du Dich sachlichen Widerlegungen Deiner ALDI-Phantasien mit copzone-Nachgeplapper und Wortleerhülsen a´la "Aktion-Reaktion", Dein Pulver hattest Du damit wohl schon verschossen, entziehst.

r.i.p.

Gruß
Horst
 
E

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Ich werde mal die Moderatorin des Xing-Forums Netzwerk Arbeit und Soziales fragen, sie arbeitet ja in einem Frankfurter Jobcenter. Fragen, ob die da in Hessen, bzw. Frankfurt, auch den Wohnheim-Obdachlosen die "Stütze" in Tranchen durch die Heimleitung auszahlen lassen, und so die Täterin gar keinen Anspruch an das Jobcenter gehabt haben könnte.

... ereifere dich nicht zu sehr. Denke eher daran, daß *du selbst* leicht zum Obdachlosen werden kannst. Eine kleine Sanktion um 100% über drei Monate (oder leicht mehr) reicht schon aus um dich endgültig aus der Bahn zu werfen.

Im GG steht zwar so etwas wie 'keiner darf wegen Herkunft, blablabla' benachteiligt werden, aber du weißt ja selbst, daß der Hartzmurks das GG bricht. Und wenn erwachsenen Menschen - weil sie in einem Obdachlosenwohnheim untersteigen müssen, oder jünger als 25 sind - ihre Geschäftsfähigkeit abgesprochen wird, dann sollten die Alarmsirenen schrillen. Frage dich also nicht, wie man das Unrecht namens SGB II zum Rufmord einer Toten mißbrauchen kann. Frage dich eher, ob man solches Unrecht nicht aus der Welt schaffen müßte!

Übrigens finde ich es sehr schade, daß du gedanklich die Gewaltspirale weiterdrehen willst. Denn dies machst du mit einer endgültigen Schuldzuweisung auf eine persönliche Verfehlung einer Einzelperson. (Anstatt auf den systematischen Fehler des hartzschen Murkskonstruktes zu verweisen und deren Änderung/Abschaffung zu fordern.)
Wir beide aus einem (bisher) rein schwarzen Ländle haben es zwar besser als Leute aus SPD-verseuchten Ländern, aber ganz sicher sind wir auch nicht. Bei dir in Schtuagat und bei mir in Mannem geht es auch nicht gerade friedlich zu. Und mit jeder weiteren Drehung der Gewaltspirale steigt die Wahrscheinlichkeit, daß auch in unseren Städten die ARGE/JC vom Prügelfeld zum Schlachtfeld werden.
 
E

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Heinz, so etwas Widerwärtiges und Dreckiges was Du hier gerade versuchst, würde sich nicht einmal die BILD erlauben.
Das würde ich Heinz jetzt nicht unterstellen wollen. Wenn ich seinen Beitrag richtig gelesen und verstanden habe, gab er nur das wieder, was in der Biographie stand und eigentlich die Erklärung der Verwaltung bzw. des Jobcenters war. Es ist also nicht die Wiedergabe von Heinz.

Heinz kenne ich zwar persönlich nicht, hatte aber schon länger und über Jahre Kontakt mit ihm aus einer NG zum Thema HartzIV. Selbst da war nie zu erkennen, dass Heinz positiv über HartzIV und negatives über "sozial schwache Menschen" gedacht und geschrieben hat. Im Gegenteil. Ich empfand und empfinde ihn als angenehmen und sachlichen Diskussionspartner.

Im Übrigen kommen wir mit Unterstellungen in einer Diskussion nicht weiter. So etwas bremst stets aus. Gerade und besonders bei wichtigen und sensiblen Themen wie HartzIV.
 

Rounddancer

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Das würde ich Heinz jetzt nicht unterstellen wollen. Wenn ich seinen Beitrag richtig gelesen und verstanden habe, gab er nur das wieder, was in der Biographie stand und eigentlich die Erklärung der Verwaltung bzw. des Jobcenters war. Es ist also nicht die Wiedergabe von Heinz.
genau so ist es.
 

purepoison

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Mir fällt gerade ein: Ich hatte einmal, 2008, intensiven Kontakt zu einem User des Forums hier.
Und der schickte mir seine Autobiografie zu seinem Leben unter Alg II. Da war auch eine Phase im Obdachlosenheim. Und da erfuhr er auch erst, daß, jedenfalls in Baden-Württemberg, an Obdachlose, die im Obdachlosenheim leben, durch das Jobcenter NICHTS ausgezahlt, sondern alles an die Obdachlosenheimverwaltung überwiesen wird, die dann ihrerseits den Geldbetrag auf zweimal pro Woche aufteilt und dann nur diese Teilbeträge auszahlt.
Dies aus Vorsorge, weil ja viele Obdachlose im Heim sonst ihre ganze "Stütze" auf einmal versöffen und verqualmten, und dann nichts mehr für ihre Ernährung, oder das tägliche warme Essen im Heim bliebe.
Und da man nicht die Alkoholiker und süchtigen Raucher von den suchtfrei lebenden, ihr Geld auch so einteilen könnenden obdachlosen Wohnheimbewohnern (wie ihn) praktisch trennen könne, mußte auch er zweimal wöchentlich die Bargeld-Teilzahlung abheben. Aber da er der Einzige war, der Küche und WC putzte und nicht Erbrochenes, etc. hinterließ, bekam er recht bald die Chance, aus dem Wohnheim aus, in eine einfache Wohnung zu ziehen. Doch das ist eine andere Geschichte.

Ich werde mal die Moderatorin des Xing-Forums Netzwerk Arbeit und Soziales fragen, sie arbeitet ja in einem Frankfurter Jobcenter. Fragen, ob die da in Hessen, bzw. Frankfurt, auch den Wohnheim-Obdachlosen die "Stütze" in Tranchen durch die Heimleitung auszahlen lassen, und so die Täterin gar keinen Anspruch an das Jobcenter gehabt haben könnte.
Keinen Anspruch gehabt haben könnte?

Selbstgerecht und schmierig sind die Wörter die dieses Geschreibsel unterstreichen.
 

haef

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Das würde ich Heinz jetzt nicht unterstellen wollen.

das musst Du auch nicht, den Dreck hat er ja geschrieben


Wenn ich seinen Beitrag richtig gelesen und verstanden habe,

offensichtlich nicht, wobei ich Dir überlasse worauf sich das bezieht

gab er nur das wieder, was in der Biographie stand und eigentlich die Erklärung der Verwaltung bzw. des Jobcenters war. Es ist also nicht die Wiedergabe von Heinz.

der Autobiograph hat bereits vor Jahren versucht der Toten zu unterstellen evtl. wegen Obdachlosigkeit nicht anspruchsberechtigt (btw. dejure völliger Schwachsinn) gewesen zu sein? Wie kommt man auf solchen Unsinn?
Und, wer Dreck wiederholen würde wäre also keine Dreckschleuder?


Heinz kenne ich zwar persönlich nicht, hatte aber schon länger und über Jahre Kontakt mit ihm aus einer NG zum Thema HartzIV. Selbst da war nie zu erkennen, dass Heinz positiv über HartzIV und negatives über "sozial schwache Menschen" gedacht und geschrieben hat.

wer von "sozial schwache(n) Menschen" spricht oder schreibt dem fehlt ohnehin ein wichtiges Gen

Im Gegenteil. Ich empfand und empfinde ihn als angenehmen und sachlichen Diskussionspartner.

vermutlich ist er auch gut zu Kindern und Schäferhunden, nur was hat das mit dem Dreck zu tun den er hier und jetzt geschrieben hat?

Im Übrigen kommen wir mit Unterstellungen in einer Diskussion nicht weiter. So etwas bremst stets aus. Gerade und besonders bei wichtigen und sensiblen Themen wie HartzIV.
Ich unterstelle nicht, derartige Unterstellungen verbitte ich mir in einer Diskussion.

Gruß
Horst
 

Purzelina

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Heinz wollte vielleicht nur mitteilen, dass Menschen ohne festen Wohnsitz das ALG2 in manchen Fällen gar nicht in die Hand bekommen, also weder bar noch Überweisung aufs Konto.
 
E

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Ich unterstelle nicht, derartige Unterstellungen verbitte ich mir in einer Diskussion.
Hm ... Ich meine gelesen zu haben, dass du mir unterstellt hast, es würde mir ein wichtiges Gen fehlen.

wer von "sozial schwache(n) Menschen" spricht oder schreibt dem fehlt ohnehin ein wichtiges Gen
Den Terminus "sozial schwache Menschen" mag auch ich nicht, weswegen ich ihn in Anführungszeichen gesetzt habe.

Nun verneige ich mich in tiefer Ehrfurcht vor deiner Weisheit und entschuldige mich, dass ich es gewagt habe, eine Meinung zu äußern. Dennoch komme ich nicht umhin, dies hin und wieder doch zu tun. Auch auf die Gefahr hin, dass die Meinungspolizei dies wieder mit Unterstellungen bestrafen wird ...
 

purepoison

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Heinz wollte vielleicht nur mitteilen, dass Menschen ohne festen Wohnsitz das ALG2 in manchen Fällen gar nicht in die Hand bekommen, also weder bar noch Überweisung aufs Konto.

Heinz hält auch 1 Euro Jobs für klasse und hat Verständnis für Sanktionen :biggrin:

Dies bekommen Sie nur nicht in die Hand, wenn Sie drogenabhängig sind oder alkoholkrank. Und auch dies geht nicht so ohne weiteres!

Keinen Anspruch auf Auszahlung durch das JC ? Wie krank ist das denn?

Durch Äußerungen wie die von Heinz - er macht sich auch gerne zur Gottes Gerechtigkeit - erkennt man nur eine Sache :biggrin:

Alle sind gleich aber der Heinz ist gleicher!


Es ist doch eine Perversion das durch verfassungswidrige Gesetze ( ja ja ja wir haben keine gültige Verfassung ) ein Mensch tot ist und ein Mensch schwer verletzt.

Das ist pervers nicht mehr und nicht weniger.
 

purepoison

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Das stimmt nicht.
Das war für die User die gerne mit diese Aussage um die Ecke kommen.

Aber das ist auch OT!

Gerne kannst Du im OT Bereich ein Thema dazu eröffnen:biggrin:

Als Heinz Fan kommst Du bestimmt mit tollen Sachen um die Ecke !

OT ENDE!


Es geht hier immer noch um einen toten Menschen und einen schwer verletzten Menschen!
 
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