Total überfordert selbst krank,Mutter pflegen,ALG2!!! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

wutzefreck68

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Oktober 2014
Beiträge
11
Bewertungen
0
Hallo ich 47 lebe seit 10 Jahren von ALG2 da ich aufgrund unzähliger Krankheiten nichtmehr arbeiten kann,hab GdB 50 unbefristet,muss mich monatlich AU schreiben lassen fürs Jobcenter und KK DAK.
Ein Rentenantragsverfahren mit 7 Gutachten scheiterte bereits...demnächst soll ich einen neuen stellen meint mein SB vom Jobcenter...ich bewohne ein mir gehörendes Haus BJ 1898 stark renovierungsbedürftig.,130qm Wohnfläche..ein Auto hab ich momentan leider nicht.

Ich betreue seit 2011 meine Mutter die 2 Schlaganfälle erlitt und PS2 hat Kombi-Sachleistung,3x täglich kommt der Pflegedienst 9h-12h-18h und reicht meiner Mutter Nahrung durch die PEG-Sonde+windelt+lagert sie.

Sie war schonmal von 2010-11 in einem Altersheim wollte aber dann wieder unbedingt nach Hause wieder,aber damals war sie noch nicht dement+bewegte sich noch.

Damals war es schon äußerst knapp mit dem Geld auskommen für mich ohne ihre Renten,jetzt ist der Zeitpunkt gekommen an dem ich nicht mehr kann psychisch+körperlich und sie soll in ein Altersheim bei mir im Ort 1km entfernt.

Der Träger verlangt 3.007€ für Doppelzimmer,d.h. 1330€ PS 2 von der Knappschaft und ihre gesamte Renten ca. 1000€ gingen drauf,der Rest würde wie damals vom Sozialamt übernommen werden.

Außer meinem Cousin der noch studiert und nur Mo-Mi ab 18h und Do-So Zeit hat mich zu unterstützen+zu fahren habe ich niemanden!!!

Mir ist klar das wenn meine Mutter plötzlich sterben würde wäre ich auch auf mich allein gestellt.

Wie bringe ich jetzt noch das Restguthaben vom Girokonto meiner Mutter in Sicherheit???Alles wird seit damals schon von meinem Konto abgebucht.
Soll ich meine Lebensversicherung auflösen???Bin Beitragsfrei gestellt seit 10 Jahren durch BUZ aber habe sie vor 5 Jahren beliehen über 3.000€ die mittlerweile durch Zinsen auf 4.000€ angewachsen sind.
Der Rückkaufswert ist 13.000€ ohne Berücksichtigung des Darlehens,momentane Summe 22.500€,Auszahlung wäre 30.000€ im 60.ten Lebensjahr.

Für Strom-Wasser-Gas gehen allein monatlich 350€ ab ohne die ganzen Versicherungen wie Feuer-Hausrat-Haftpflicht-Rechtsschutz über VDK und dann noch Müll+Grundsteuer+Handy+Festnetz+Internet+sonstiges...

Mein Regelsatz beträgt gerade mal 540€!

Werde ich das Haus halten können und wie soll ich überleben und wie wird das Jobcenter reagieren?

Was würdet ihr tun in meiner Situation???

Für ernstgemeinte Antworten wäre ich euch sehr sehr sehr dankbar!!!Gerne auch per PM!

gruß
Thomas
 

Pendlerin

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Dezember 2012
Beiträge
267
Bewertungen
80
Ganz ernst gemeint...sieht ja nicht so aus als wenn du in der Lage bist die notwendigen Arbeiten am Haus gebacken zu bekommen.
Also...weg damit und mit Mutti in ein gesichertes und warmes sowie gemütliches Heim ziehen.

Ansonsten kann man ja eine Höherstufung der Pflegestufe versuchen. Ich meine bei Pflegestufe 2 verlangt das Jobcenter auch noch eine Halbtagsstelle obwohl das gerade bei ambulanter Betreuung des zu Pflegenden der Wahnsinn schlechthin ist und emotionaler Mord.

Grüssle von der Pendlerin
 

wutzefreck68

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Oktober 2014
Beiträge
11
Bewertungen
0
Hallo pendlerin,das mit der Höherstufung auf PS3 hat eine Bekannte vom Pflegedienst schon ins Auge gefasst!
Ich bin aus der Vermittlung raus also unvermittelbar lt. Sachbearbeiter,selbst Sachen wie Pförtner+Telefonzentrale kann ich nichtmehr machen wegen Tinnitus,orthopädischen+psychischen Leiden.

Es geht mir hauptsächlich darum zu wissen wie das Jobcenter reagiert wenn meine Mutter in ein Altersheim kommt,bekomme ich dann einen höheren Regelsatz?

Und wie das ist mit dem Guthaben meiner Mutter auf dem Girokonto seitens des Sozialamtes,kann es bei jemand mit PS2 überhaupt darauf zugreifen?

Und meine Lebensversicherung,kann das Jobcenter bei Kündigung darauf zugreifen?

Für das Haus bekomme ich bei der derzeitigen Immobilienmarktlage eh so gut wie nichts mehr,außerdem möchte ich gerne darin wohnen bleiben!

Hat noch jemand Tips+Ratschläge für mich?Wäre wirklich unheimlich dankbar dafür!
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Weiß das JC von der Lebensversicherung?
 

Pendlerin

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Dezember 2012
Beiträge
267
Bewertungen
80
Weiß das JC von der Lebensversicherung?
Eine Lebesversicherung in der jetzigen Zeit aufzulösen wäre vermutlich ein Griff ins Klo.
Da stand was von 60.Lebensjahr. Ich nehme an die LV ist als Altersicherheit festgelegt.
Muss man die Altersicherheit auflösen?

Grüssle von der Pendlerin
 

Pendlerin

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Dezember 2012
Beiträge
267
Bewertungen
80
Wutzefreck68...es ist ein wenig schwer dahinter zu kommen was man dir anrechnet. Ich fische da im Dunklen.
Normalerweise bekommst du ja den Regelsatz und die Miete bzw. In deinem Fall den Mietanteil.

Bei der von dir genannten Summe wären es 399 Regelsatz und der Rest ist eben der Mietanteil. Der andere Mietanteil geht zu Lasten deiner Mutter..würde ich jetzt mal so schätzen. Kommt ja dann so auf die Hälfte der von dir genannten laufenden Kosten.

Wenn Mutti ins Heim geht bleiben die Kosten ja erstmal bestehen. Jedenfalls Grundsteuer Brandschutz ect.die Fixkosten eben. Die Verbrauchskosten sinken.
Also Wasser, Heizung..wegen nur noch eine Person. Heizung wird in angemessener Höhe bezahlt. Da haben wir dann schon den Punkt wo ich leicht knallhart rüber komme wenn ich schreibe Haus abwerfen. Weil heizen muss man sonst rottet dir die Bude unterm Hintern weg. Das bedeutet jetzt aber nicht das man dir die Heizkosten des ganzen Hauses bezahlt. Sondern eben nur die in angemessener Höhe.
Ergo..du wirst mehr bekommen aber nur wegen der Fixkosten. Klingt evt. Erstmal nett aber reicht eben nicht um langfristig die Bude am Leben zu erhalten.

Eine Möglichkeit wäre untervermieten.

Das mit dem Guthaben kann ich nicht beantworten. Normalerweise ist das im Bezug von Grundsicherung schon leergefegt oder anders gesagt bei Grundsicherung darf Mensch eigentlich nur noch tot übern Zaun hängen ansonsten muss er so ziemlich alles verwerten was nicht niet und nagelfest ist.
Vielleicht findet sich hier noch jemand oder du fragst das mal gezielt im Bereich Grundsicherung hier im Forum.

Grüssle von der Pendlerin
 

wutzefreck68

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Oktober 2014
Beiträge
11
Bewertungen
0
Ja die damals noch Arge jetzt Jobcenter weiß von Anfang an von meiner LV+BUV,also seit 10 Jahren.
Nach dem 1.Schlaganfall war Mutter 10 Monate schonmal im Altersheim zuerst Rollstuhl danach Rollator,bloß war sie damals noch mobil+geistig fit!
In der Zeit hatte niemand von mir verlangt weder Jobcenter noch Sozialamt meine LV aufzulösen was ja auch ein Riesenfehler wäre wegen dem immensen Geldverlust,zudem hab ich sie ja schon beliehen vor 5 Jahren und die Generali-Volksfürsorge zahlt monatlich über 100€ für mich da ich anerkannt berufsunfähig als Werkschutzfachkraft bin.
Eine Gesundheitsprüfung hatte ich ewig nichtmehr gottseidank.

Mein Cousin studiert Jura+BWL im letzten Semester,er erkundigt sich bei einem etablierten Rechtsanwaltskollegen+Notar nach einer "Scheinuntervermietung" und einem "Scheinhausverkauf" an ihn.

Problem ist die prüfen nach ob tatsächlich vermietet wurde oder verkauft,die Summen müssen schon realistisch sein sonst gibts Mordsärger...aber was bringt mir das im Endeffekt denke ich gerade weil auf den ganzen Rechnungen bleib ich! sitzen und nicht mein Cousin!

gruß
Thomas
 

Birgit63

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
623
Bewertungen
560
Das mit dem Girokonto deiner Mutter kann ich dir beantworten. Du kannst nichts in Sicherheit bringen. Warum auch. Natürlich muss erst das vorhandene Geld eingesetzt werden, bevor das Sozialamt zahlt. War bei meinen Eltern auch so. Das Sozialamt verlangt eine Bankauskunft und die Kontoauszüge. Meine Eltern haben sich nichts geleistet, immer gespart. Als sie vor 2 1/2 Jahren ins Altenheim gegangen sind, hatten sie 36.000 Euro Ersparnisse. Die sind jetzt alle futsch. Ob ich das jetzt gerecht finde, ist eine andere Sache. Ich für mich werde es anders machen. Ich werde nicht sparen. Das Sozialamt muss zahlen. Den Menschen im Heim sieht man es nicht an und die Behandlung bei Selbstzahlern ist auch keine andere. Aber natürlich ist vorhandenes Vermögen einzusetzen. Eben alles inklusive evtl. vorhandener Lebensversicherungen deiner Mutter. Bevor das Sozialamt zahlt, wird auch erst geprüft, ob die Kinder in der Lage sind, was dazuzugeben. Das ist bei dir aber sowieso nicht der Fall.
 

Pendlerin

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Dezember 2012
Beiträge
267
Bewertungen
80
Wutzefreck68..ich meinte keine Scheinverkäufe oder Scheinmietverträge sondern eine ganz reale Untervermietung deinerseits.

Birgit...so kenne ich das auch. Wobei in diesem Fall ja noch nicht geklärt ist ob das Heim ansteht. Ausserdem kann man via Notar immer noch eine Schenkung machen. Also Muttern an..hmmm..geht ein Baföganspruch verloren?..Neffen???
Vorrausgesetzt Mutter weiss noch was sie tut und ist bezüglich Demenz nicht schon komplett raus.

Ich meine trotzdem das man einen Altbau unter solchen Umständen nicht halten kann auch wenn man es so gerne möchte. Man kann es jedoch versuchen.

Grüssle von der Pendlerin
 

Birgit63

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
623
Bewertungen
560
Alles was in den letzten 10 Jahren verschenkt bzw. geschenkt wurde von der Mutter, wird vom Sozialamt zurückgefordert. Also Schenkung ist nicht.
 

wutzefreck68

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Oktober 2014
Beiträge
11
Bewertungen
0
Die Schenkung vom Haus von meinem verstorbenen Vater an mich erfolgte 2004 per Notar.
Ich werde versuchen das Haus zu halten und trotzdem das Geld vom Girokonto meiner Mutter abheben,dann werde ich sehen wie das Sozialamt reagiert....

Für eine reale Untervermietung ist das Haus baulich nicht geeignet!
 

Fraggle

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
3 Dezember 2012
Beiträge
956
Bewertungen
257
Da das Haus abbezahlt ist, werden die tatsächlich anfallenden Nebenkosten gezahlt.
Auch ist es möglich kleinere Instanthaltungen (bis zur Höhe der örtlich anerkannten Mietkosten) jährlich zu beantragen - wenn mal was nötig ist.
Ach, ich habe übersehen 130qm Wohnfläche. Da könnte es doch problematisch werden. Muß man halt versuchen gute Argumente zu finden, falls die Wohnfläche beanstandet wird.

Die Lebensversicherung ist eher ein Problem. Da gibt es hier im Forum jedoch einige beiträge zu den Thema. Mal Suchfunktion betätigen.
 

wutzefreck68

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Oktober 2014
Beiträge
11
Bewertungen
0
Die Lebensversicherung war damals als Mutter schonmal im Altersheim war kein Problem weil die Generali-Volksfürsorge ja seit 10 Jahren die monatlichen Beiträge für mich bezahlt wegen BUV in meinem alten Beruf als Werkschutzfachkraft,da können dann weder Jobcenter noch Sozialamt ran.

Muss ich mir jetzt schon ein P-Konto umwandeln?Welche Vor und Nachteile bringt das mit sich?
 
Oben Unten