Tod im Jobcenter Frankfurt - Kundgebung wider das Vergessen

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Am 19ten November sind es 6 Monate her, dass eine Hilfesuchende im Jobcenter Frankfurt - Gallus von einer Polizistin erschossen wurde.
Nach 6 Monaten ist der Tathergang, das, was im Vorfeld geschah und vieles mehr noch immer weitestgehend im Dunkeln.
Es scheint fast, als wolle man den Mantel des Vergessens über diesen "Vorfall" ausbreiten.
Es darf nicht vergessen werden!

Um erneut das Geschehene in Erinnerung zu bringen findet am

19.11.2011 ab 14.00 Uhr in Frankfurt auf der Zeil/Ecke Klapperfeldstrasse eine Kundgebung zum Tode Christy Schwundecks

statt
.
Zeigt Solidarität, nehmt Euch die Zeit und kommt!
 
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Für diejenigen, welche von auswärts per Bahn kommen:

Ab Hauptbahnhof (Tiefbahnhof) mit jeder S-Bahn auf Gleis 101/102 drei Haltestellen bis Konstablerwache.
Auf dem Platz dort ist wahrscheinlich Wochenmarkt mit dem üblichen Chaos,
also am besten weiter zu Fuß über die Straßenbahngleise Richtung Osten (C&A) etwa 100m zur Kundgebung.
Siehe auch die Google-Karte mit Nahverkehr.
 

ethos07

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Ich wünsche euch eine gut beachtete Kundgebung heute in Frankfurt!
Vielen DAnk für Euer beharrliches Engagement. Echt fein, dass ihr so dran bleibt.

- Denn Trauer sei nicht das letzte unserer Worte...

Für Christy Schwundeck und alle Opfer von iditoischer Polizeigewalt:
!!!WIR BESTEHEN AUF AUFKLÄRUNG ZUM TODESHERGANG VON CHRISTY SCHWUNDECK !!!!!!!!!!!!

Damit sich solcher Frevel an Menschenleben in einem vermeintlichen Rechtsstaat nich mehr wiederholen möge!
 

whistler

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Am 19ten November sind es 6 Monate her, dass eine Hilfesuchende im Jobcenter Frankfurt - Gallus von einer Polizistin erschossen wurde.
Nach 6 Monaten ist der Tathergang, das, was im Vorfeld geschah und vieles mehr noch immer weitestgehend im Dunkeln.
Es scheint fast, als wolle man den Mantel des Vergessens über diesen "Vorfall" ausbreiten.
Es darf nicht vergessen werden!

Um erneut das Geschehene in Erinnerung zu bringen findet am

19.11.2011 ab 14.00 Uhr in Frankfurt auf der Zeil/Ecke Klapperfeldstrasse eine Kundgebung zum Tode Christy Schwundecks

statt
.
Zeigt Solidarität, nehmt Euch die Zeit und kommt!

Vielen Dank für die Erinnerung an diesen schrecklichen Skandal!
 
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Kurzes, persönliches und vorläufiges Update:

Bei strahlender Sonne trafen sich etwas weniger als 200 Menschen zur Kundgebung vor dem Eingang des Gerichts.

Dort waren die Plakate der bekannten Opfer von Polizeigewalt und natürlich auch das bekannte Konterfei von Christy Schwundeck ausgestellt. Verschiedene Flugblätter wurden verteilt, mit Sprüh-Schablonen wurde damit zur Erinnerung sehr kreativ der Gehweg in der Umgebung verziert. In Redebeiträgen wurden die Ereignisse und die bisherige Entwicklung noch einmal zusammengefasst. Es gab etwas Musik und es wurde ein großes Gruppenfoto auf der Treppe gemacht.

Insgesamt wieder gut gelungen, einige zuvor Aktive habe ich vermisst, bin aber froh, dass niemand den Anlass zu seinen Zwecken missbraucht hat. Occupy- oder EFD-Banner hätten so gar nicht gepasst. Gefreut hat mich auch, dass ich Kontakt hatte zu den bekannten Kämpfern der Initiative, und das anschließende längere, interessante Gespräch mit einer unserer Aktiven.

Es hat sich also gelohnt. Zu hoffen bleibt, dass sich spätestens vor Gericht aufklärt, was genau vorgefallen ist vor einem halben Jahr.
 

Martin Behrsing

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200 mfinde ich gut, angesicht der Splatung in FFM. Also bitte macht weiter.
Kurzes, persönliches und vorläufiges Update:

Bei strahlender Sonne trafen sich etwas weniger als 200 Menschen zur Kundgebung vor dem Eingang des Gerichts.

Dort waren die Plakate der bekannten Opfer von Polizeigewalt und natürlich auch das bekannte Konterfei von Christy Schwundeck ausgestellt. Verschiedene Flugblätter wurden verteilt, mit Sprüh-Schablonen wurde damit zur Erinnerung sehr kreativ der Gehweg in der Umgebung verziert. In Redebeiträgen wurden die Ereignisse und die bisherige Entwicklung noch einmal zusammengefasst. Es gab etwas Musik und es wurde ein großes Gruppenfoto auf der Treppe gemacht.

Insgesamt wieder gut gelungen, einige zuvor Aktive habe ich vermisst, bin aber froh, dass niemand den Anlass zu seinen Zwecken missbraucht hat. Occupy- oder EFD-Banner hätten so gar nicht gepasst. Gefreut hat mich auch, dass ich Kontakt hatte zu den bekannten Kämpfern der Initiative, und das anschließende längere, interessante Gespräch mit einer unserer Aktiven.

Es hat sich also gelohnt. Zu hoffen bleibt, dass sich spätestens vor Gericht aufklärt, was genau vorgefallen ist vor einem halben Jahr.
 

haef

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in Solidarität mit den Angehörigen und den Bemühungen der Initiative(n) haben wir in Aachen (nur die Initiative tatendrang) das Jobcenter und die Umgebung mit beigefügter Erklärung beklebt und eine Kerze aufgestellt.

fG
Horst
 

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in Solidarität mit den Angehörigen und den Bemühungen der Initiative(n) haben wir in Aachen (nur die Initiative tatendrang) das Jobcenter und die Umgebung mit beigefügter Erklärung beklebt und eine Kerze aufgestellt.

fG
Horst
Auch hier gut ausgeführt und zusammengefasst, dem tragischen Ereignis angemessen.

Dankesehr dafür!

Kann das Blatt auch von anderen verwendet werden (ohne eure Webadresse), der Text ist klasse?

Solidarische Grüße,
Souverän
 

ethos07

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200 Menschen in Frankfurt - das ist doch mehr als wir erwarten konnten:icon_klatsch:!


Den Text von Tatendrang Aachen finde ich sehr gut.:icon_klatsch:

Vorschlag: Wir verwenden den Text als gemeinsamer Aufruf.
Und streuen/kleben das dann überall noch bei unseren nächsten Gängen zu den Jobcenter.

Die Unterschriftszeile würde dann in etwa überall so ausschauen:

"Intiative tatendrang (Aachen), .... (Frankfurt), Erwerbslosenforum.Berlin, ...."

@ haef: Bitte ggf. noch korrigieren

@ souverän: Könnt ihr auch als Ini aus Frankfurt unterzeichnen?

Frage @all: gibt's hier noch weitere lokale Inis, die den Text aus Aachen unterzeichnen und dann vor Ort als gemeinsame überregionale Erinnerung an Christy Schwundeck und als Forderungsauffruf an die Ermittlungsbehörden verteilen mögen?
 
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...Vorschlag:Wir verwenden den Text als gemeinsamer Aufruf.
Und streuen/kleben das dann überall noch bei unseren nächsten Gängen zu den Jobcenter.

Die Unterschriftszeile würde dann in etwa überall so ausschauen:

"Intiative tatendrang (Aachen), .... (Frankfurt), Erwerbslosenforum.Berlin, ...."

...

@ souverän: Könnt ihr auch als Ini aus Frankfurt unterzeichnen?

...
Der Vorschlag ist gut.
Wer den Text wie unterzeichnet ist mir egal, vielleicht einigen wir uns auf Erwerbslosen Forum Deutschland?
Ich bin ich, keine Initiative o.ä. Da ist dann glaube ich @AQA Informationsbüro Dein Ansprechpartner (mit eigenen Vorstellungen). Noch eine Ini zu Christy Schwundeck braucht es nicht.
Wichtig ist mir, das Andenken zu bewahren und eine "Einstellung mangels öffentlichen Interesses" zu verhindern.
Idealerweise könnte die Tötung dazu führen, daß sich (auch) in Frankfurt wieder mehr auf die eigentliche Arbeit für die Betroffenen konzentriert wird und die Vereinsmeierei in den Hintergrund tritt.
 
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haef meinte:
in Solidarität mit den Angehörigen und den Bemühungen der Initiative(n) haben wir in Aachen (nur die Initiative tatendrang) das Jobcenter und die Umgebung mit beigefügter Erklärung beklebt und eine Kerze aufgestellt.

Auch von mir Danke.
Ich habe in Offenbach (nach Ende der Kundgebung) das JC mit dem mir zur Verfügung stehenden Informationsmaterial beklebt und ein Grablicht hinterlassen.Bis vorhin war noch nichts entfernt.

souverän meinte:
Idealerweise könnte die Tötung dazu führen, daß sich (auch) in Frankfurt wieder mehr auf die eigentliche Arbeit für die Betroffenen konzentriert wird und die Vereinsmeierei in den Hintergrund tritt.

:icon_klatsch::icon_klatsch: Danke.
Im übrigen schließe ich mich Deinen Vorschlägen an.
Auch Deine Zusammenfassung der persönlichen Eindrück die Kundgebung betreffend kann ich so unterschreiben.

fG
Christine
 

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haef

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hier mal meine Überlegungen zu der Situation.

Ich bin davon ausgegangen, dass der Anlass für eine (1) nennenswerte Zentralkundgebung nicht ausreicht und hatte daher die (alte) Idee (...schafft 2, 3, viele kleine Vietnam...) aufgrund der zeitlichen Identität eine breite Solidarität selbst auf kleinster Basis vor Ort zu bekunden.

Die Teilnahme von 200 + in Frankfurt finde ich sehr gut und mehr als nennenswert, dennoch hatten wir m.E. bis zu den Meldungen von souverän und ethos die Chance einer breiten, wenn auch vor Ort zahlenmässig geringen, Solidarität vertan.

Ihr habt aber recht, 1 Chance haben wir noch - über eine textliche Identität evtl. verbunden mit einer ähnlichen Aktion.

Dennoch bleibe ich aber dabei, dass es die Initiativen (oder Zusammenschlüsse oder einzelne Personen) vor Ort sein sollten, die diese Solidarität umsetzen und wie auch immer, z.B. mit "ihrer Stadt" "unterzeichnen".

Eine "Unterschrift" "Erwerbslosenforum Deutschland" käme für mich erst dann infrage, wenn es einen tatsächlichen, bundesweiten Zusammenschluss einzelner Ini´s auf dieser Basis mit wechselndem Sprecherrat gäbe.
Die derzeitige "Konstruktion" ist dazu nicht geeignet.

fG
Horst

ps das pdf-Dokument wäre zwar relativ einfach zu bearbeiten, mit einer Bildbearbeitung die beiden Phrasen löschen bzw. überschreiben, noch einfacher ist allerdings das word-Dokument, das ich hiermit ausnahmsweise* einstelle.

*sonst nie da word-Dokumente uralte Makros enthalten können, die evtl. deshalb heute nicht mehr erkannt werden. :biggrin:

es ist 2 x im Dokument enthalten um damit sehr einfach, -> drucken -> 2 Seiten auf 1 Blatt, auch Handzettel im A5-Format herstellen zu können.

besten Dank auch für die freundliche Beurteilung :icon_smile:
 

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Auf die Gefahr hin, evtl. etwas "gallig" zu wirken, gebe ich jetzt mal den "Bedenkenträger".
Der Hinweis auf die Kundgebung und der Vorschlag, dezentrale Mahnwachen bundesweit zu veranstalten, stand über eine Woche im Forum.
Ich habe mir die "hits" nicht angeschaut, war jedoch etwas "überrascht" :confused:, dass selbst hier! zu den aktuellen Schwundeck-threads dermassen wenig feedback war.
Es wäre schön/wünschenswert gewesen, hätte es mehr Reaktionen, Ankündigungen und Umsetzungen ect. gegeben.
Von daher ist das ->

haef meinte:
Dennoch bleibe ich aber dabei, dass es die Initiativen (oder Zusammenschlüsse oder einzelne Personen) vor Ort sein sollten, die diese Solidarität umsetzen und wie auch immer, z.B. mit "ihrer Stadt" "unterzeichnen".

ein im Ansatz guter Gedanke, bei der Umsetzung sehe ich jedoch einmal mehr nur die "üblichen Verdächtigen" (Einzelkämpfer und wenige Ini's), die bereit sind, weiterhin am Ball zu bleiben, leider.
Daher auch mein "Applaus" für die Formulierung von @Souverän bezogen auf "Vereinsmeierei"!
Unter der Gesamtflagge Elo-Forum zu schippern, dazu müssten i.d.T. andere (genannte) Vorzeichen gegeben sein :icon_kinn:

fG
Christine
 
E

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Gast
...Dennoch bleibe ich aber dabei, dass es die Initiativen (oder Zusammenschlüsse oder einzelne Personen) vor Ort sein sollten, die diese Solidarität umsetzen und wie auch immer, z.B. mit "ihrer Stadt" "unterzeichnen".

Eine "Unterschrift" "Erwerbslosenforum Deutschland" käme für mich erst dann infrage, wenn es einen tatsächlichen, bundesweiten Zusammenschluss einzelner Ini´s auf dieser Basis mit wechselndem Sprecherrat gäbe.
Die derzeitige "Konstruktion" ist dazu nicht geeignet.

fG
Horst
...
Ja, Du hast recht, das war unbedacht von mir formuliert.
Der Verein EFD kann nicht als ViSdP unterschreiben, da ja der Text geändert werden könnte und das Ankleben o.ä. rechtlich problematisch sein könnte.
Auch fühle sich mit "Vereinsmeierei" bitte niemand hier angegriffen, ich meine damit eher die Zustände in Frankfurt.

Vielen Dank nochmal für die .doc-Datei, ich werde sie dann in meinem Namen verteilen oder anders verbreiten.:icon_smile:

Froh, morgen ausschlafen zu können :wink:,
Souverän
 

roterhusar

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Der Vorschlag, dass bundesweite Erwerbslosenkonstruktionen abspecken, liegt vor.
Das schließt ein, dass es welche geben muss. Es gibt noch mehr Anhaltspunkte dafür, incl. der, dass weit und breit kein Zusammenschluss bei mir ankommt.
Sprecherrat ist der Begriff aus der älteren Antiatomscene. Vielleicht kann man die Erfarungen nutzen.
Beginnen wir mit dem ersten Teil. Zerschlagung der bestehenden Strukturen.
 

ethos07

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Hi, ich wollte mit meinem Vorschlag überhaupt kein größeres oder allgemeineres Fass über Strukturen etc. aufmachen. Sondern dachte einfach an ein loses Unterschriftenband von den nun mal, da und dort, mehr oder weniger, recht und schlecht, vor sich hinarbeitenden Mini-Inis. Und das einzig in Bezug auf dieses eine Blatt von Haef. Zwecks noch etwas breiterer ERinnerung an Cindy Schwundeck und als dadurch dann ggf.. leicht gewichtigeren Zeigefinger für die Ermittlungsbehörde.

DA das nun aber unkompliziert nicht geht, werde ich in Berlin das Blatt nun auch einfach noch herumreichen und bei ggf. nächsten Terminen im JC dort hinterlassen.

Nochmals vielen Dank an Haef für das Überlassen des guten Textes!
 
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...Ich habe in Offenbach (nach Ende der Kundgebung) das JC mit dem mir zur Verfügung stehenden Informationsmaterial beklebt und ein Grablicht hinterlassen.Bis vorhin war noch nichts entfernt.
...(ein Bild sagt mehr...)
...werde ich in Berlin das Blatt nun auch einfach noch herumreichen und bei ggf. nächsten Terminen im JC dort hinterlassen.
...
Herzlichen Dank natürlich auch euch beiden dafür!:icon_daumen:
 

haef

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Hi, ich wollte mit meinem Vorschlag überhaupt kein größeres oder allgemeineres Fass über Strukturen etc. aufmachen. Sondern dachte einfach an ein loses Unterschriftenband von den nun mal, da und dort, mehr oder weniger, recht und schlecht, vor sich hinarbeitenden Mini-Inis. Und das einzig in Bezug auf dieses eine Blatt von Haef. Zwecks noch etwas breiterer ERinnerung an Cindy Schwundeck und als dadurch dann ggf.. leicht gewichtigeren Zeigefinger für die Ermittlungsbehörde.

DA das nun aber unkompliziert nicht geht, werde ich in Berlin das Blatt nun auch einfach noch herumreichen und bei ggf. nächsten Terminen im JC dort hinterlassen.

Nochmals vielen Dank an Haef für das Überlassen des guten Textes!
ich stimme dir völlig zu, denke aber das es auch weiterhin unkompliziert geht, von daher ist von deinem Vorschlag nichts zurückzunehmen.

fG
Horst
 

haef

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Der Vorschlag, dass bundesweite Erwerbslosenkonstruktionen abspecken, liegt vor.
Das schließt ein, dass es welche geben muss. Es gibt noch mehr Anhaltspunkte dafür, incl. der, dass weit und breit kein Zusammenschluss bei mir ankommt.
Sprecherrat ist der Begriff aus der älteren Antiatomscene. Vielleicht kann man die Erfarungen nutzen.
Beginnen wir mit dem ersten Teil. Zerschlagung der bestehenden Strukturen.
es ist ein wenig schwierig hierbei Ironie und Ernst zu unterscheiden :biggrin:.
Ich sehe es eben so, dass es diese Strukturen de facto nicht gibt, also auch nichts zu zerschlagen, und wir solche Gelegenheiten auch nutzen können etwas aufzubauen.
Dann aber eben nicht zentralistisch sondern im gegenseitigen Respekt. Schauen wir mal.

fG
Horst
 
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Ich habe in Offenbach (nach Ende der Kundgebung) das JC mit dem mir zur Verfügung stehenden Informationsmaterial beklebt und ein Grablicht hinterlassen.Bis vorhin war noch nichts entfernt....

...heute hingegen schon :icon_sad:
Hatte um 14.00 Termin als Beistand, Flyer + Kerze sind weg.
Mich würde interessieren, ob man auch in Aachen ( und sonstwo?) schnellstens entsorgt hat.

fG
Christine
 
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daß sich (auch) in Frankfurt wieder mehr auf die eigentliche Arbeit für die Betroffenen konzentriert wird und die Vereinsmeierei in den Hintergrund tritt.

obwohl das jetzt wahrscheinlich genau das ist, was
ich nicht tun sollte, aber nur zu deiner information:
während sich die eine initiative auf die eigentliche
arbeit konzentriert, beschäftigt sich die andere tatsächlich
ausschliesslich mit nur vereinsmeierei.

und die initiative, die da in frankfurt demonstriert hat, ist
eine initiative, deren anführer vor der gruppe erklärt hat,
er habe sich nicht gefreut, dass am 18. juni auch
erwerbslose auf der demo waren.


gleichzeitig wird auf dem online impressum dieser gruppierung
immer noch der vorsitzende der NAC (nigerian association rhein
main) als 1. sprecher der initiative geführt, obwohl die nigerianer
schon lange nichts mehr mit denen zu tun haben wollen und
stattdessen mit dem anderen verein zusammenarbeiten, der
sich auf die eigentliche arbeit konzentriert.

(die NAC ist mit 1000 mitgliedern um einiges grösser als die
diersen anderen sogenannten afrikanischen vereine, die
teilweise aus 2 personen bestehen.)

von der politischen ausrichtung mal abgesehen ist der demo-
aufruf übrigens auch voller inhaltlicher fehler und dient mehr
der verklärung als der aufklärung über den tatsächlichen stand
des verfahrens.
mit abschreiben um es anderswo zu verwenden ist also vorsicht
geboten. wer informationen haben will, ist da bei mir besser aufgehoben.

tja, das gemeine an diesen "frankfurter verhältnissen" ist, dass
vermutlich die grössere hälfte der involvierten gruppen (nämlich
so gut wie alle in frankfurt, von der antifa bis zur SPD), unschuldig
daran sind und nur hineingezogen wurden. wir betrachten das hier
einach als tradition.

und hin und wieder freuen wir uns auch, zum beispiel wenn es in
berlin mal wieder genauso sch3isse läuft wie man es sonst nur aus
frankfurt kennt. :)

ein dickes dankeschön nach aachen nicht nur vom "arbeitskreis" sondern
auch von den angehörigen!
 
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Es hat doch noch jemand berichtet und Bilder veröffentlicht:

no-racism.net: Aufklärung und Gerechtigkeit - Kundgebung in Gedenken an Christy Schwundeck und viele andere
Am 19. Mai 2011 wurde Christy Schwundeck im Jobcenter Gallus in Frankfurt/Main von der Polizei erschossen. Ein halbes Jahr später forderten mehr als 100 Menschen vor dem Oberlandesgericht Frankfurt Aufklärung und Gerechtigkeit für die Opfer staatlicher / rassistischer Gewalt. :: Zur Bildergalerie.

Sechs Monate nach der Erschießung Christy Schwundecks durch die Polizei im Jobcenter Gallus in Frankfurt/Main wissen ihre Familie und die Öffentlichkeit noch immer nicht, wie es zu den tödlichen Schüssen durch eine Polizeibeamtin kam. Die Ermittlungen sind nicht abgeschlossen, weil die Polizistin, welche den tödlichen Schuss abfeuerte, sich noch nicht entschieden hat, ob sie eine Aussage über den Tathergang machen möchte. Dieses lange Schweigen verhindert, dass die Familie Näheres über Christy's Tod erfährt. Zudem wird die Aufklärung der Geschehnisse um die Erschießung Christy Schwundecks verzögert und womöglich ganz verhindert werden, wenn die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verschwindet.
...
Nichts hat sich geändert, es kann jederzeit wieder passieren.
 
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