Tochter (36) wohnt mit 5 Kindern beim Vater (Rentner) in dessen Eigenheim, wie KDU beantragen?

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schwarzes-laemmchen

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Guten Morgen,
ich bin neu hier und hab mal sowas von keine Ahnung.
Meine Schwester wohnt bei unserem Vater im Haus. Sie hat 5 Kinder und trennt sich gerade von ihrem Mann.
Bei der Caritas war sie schon, die helfen ihr wegen dem Unterhalt. Ihr "noch" Ehemann arbeitet zwar, hat aber einen Berg Schulden und wir befürchten dass von seiner Seite nicht allzuviel rüber kommen wird, für sie und die Kinder.
Unser größtes Problem ist momentan eher der Umstand, dass sie bei unserem Vater (Rentner) mit im Haus (Eigenheim) lebt. (Das war eigentlich nur als Übergangslösung gedacht, da sie aus der alten Wohnung wg. Eigenbedarf raus musste und man mit 5 Kindern nicht so schnell einen andere Wohnung findet) Jetzt wird sie wohl bleiben. Sie ist auch erst mitsamt Ehemann eingezogen und er hat mit meinem Vater eine Miete von 600 € ausgemacht gehabt.
Jetzt ist er weg und meine Schwester steht ohne was da.
Mein Vater hat nur eine geringe Rente ca. 1100 € und mit 6 Personen mehr im Haus steigen natürlich die Nebenkosten und der Unterhalt des Hauses.

Jetzt meine Frage:
wie soll sie einen Mietkostenzuschuss beantragen?


Mein Vater hat bis auf die Küche seinen eigenen Bereich im Haus
Wie errechnet man die "Miete" oder ist es nur ein Nebenkostenzuschuß?
Da sie erst seit ein paar Monaten dort lebt, kann mein Vater nicht genau sagen wieviel es jetzt mehr ist.
Wird die Rente meines Vaters angerechnet?

Ich hab hier zwar schon gesucht aber nichts vergleichbares gefunden, vielleicht kann uns ja jemand helfen.
 

Vetter aus Dingsda

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Ergoogle, welche Kosten von Ämtern anerkannt, dann bezuschusst oder auch übernommen werden. Regional schwankt das ein wenig. Für 6 Personen werden das etwa Kosten für 90 bis 100m² Wohnfläche sein.

Jobcenter+(dein Wohnort)+Umzug sollte dich bei Google zu tabellarischen Aufstellungen leiten. Die geben her, in welcher Größenordnung dem 6- köpfigen Haushalt Wohnraum incl. „kalten Nebenkosten“ zzgl. Heizung zustehen würde. Hinzugerechnet werden noch die Heizkosten.

Wird ein Mietvertrag mit dem Vater in dieser (oder darunter liegenden) Höhe der Kosten abgeschlossen, sollten diese Kosten für Wohnraum anerkannt werden.

Da du die arbeitsrechtliche Situation deiner Schwester nicht angibst, kann noch nicht geraten werden, wohin sie sich mit einer Bitte um Beteiligung oder Übernahme an den KdU (Kosten der Unterkunft) wenden soll.

Die beste Lösung ist ein eigener Kühlschrank, wenn die Küche gemeinschaftlich genutzt wird.

Lasst es nicht zu, dass die Annahme einer Bedarfsgemeinschaft mit dem Vater (als Hauseigentümer) unterstellt wird.
 

schwarzes-laemmchen

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Wird ein Mietvertrag mit dem Vater in dieser (oder darunter liegenden) Höhe der Kosten abgeschlossen, sollten diese Kosten für Wohnraum anerkannt werden.

Mietvertrag oder eine art Nebenkostenvertrag?

Da du die arbeitsrechtliche Situation deiner Schwester nicht angibst, kann noch nicht geraten werden, wohin sie sich mit einer Bitte um Beteiligung oder Übernahme an den KdU (Kosten der Unterkunft) wenden soll.

Sie ist quasi noch in Mutterschutz, der kleinste ist erst 2 Jahre. Oder ist dass dann schon Arbeitslos? da sie mit 5 Kindern (2J, 3J, 5J, 7J, 11J ) eh nicht arbeiten gehen kann

Die beste Lösung ist ein eigener Kühlschrank, wenn die Küche gemeinschaftlich genutzt wird.

das könnten wir hinbekommen

Lasst es nicht zu, dass die Annahme einer Bedarfsgemeinschaft mit dem Vater (als Hauseigentümer) unterstellt wird.

das ist eben unsere Angst. Oder dass das Finanzamt nachher auf ihn zukommt, wegen Mieteinnahmen oder sowas
 

Vetter aus Dingsda

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...Lasst es nicht zu, dass die Annahme einer Bedarfsgemeinschaft mit dem Vater (als Hauseigentümer) unterstellt wird.

das ist eben unsere Angst. Oder dass das Finanzamt nachher auf ihn zukommt, wegen Mieteinnahmen oder sowas
Geschrieben habe ich "Bedarfsgemeinschaft". Ich hätte jedoch "Haushaltsgemeinschaft" schreiben müssen. Sorry.

Da Dein Vater momentan (2019) über dem Grundfreibetrag von 9.168 € Rente hat, müsste er (meines Wissenstands) sowieso eine Steuererklärung abgeben. Mieteinnahmen zu versteuern, wären im Gegensatz zu keiner Mieteinnahme ja eher Pillepalle. Es kann passieren, dass die Einnahme mit 14% versteuert wird. Ich persönlich würde lieber Einnahmen versteuern, als keine Einnahme zu haben.

Es gibt Miete vom Staat und der Staat bekommt etwas davon zurück. Das wäre am Ende ein schlichtes Rechenexempel.
 

Admin2

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und was würde eine HG bedeuten? weniger oder gar kein Geld? Ich bin da absoluter Laie, da ich noch nie arbeitslos war...
und welche Auswirkungen hätte die HG auf die Rente meines Vaters?
 

schwarzes-laemmchen

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Geschrieben habe ich "Bedarfsgemeinschaft". Ich hätte jedoch "Haushaltsgemeinschaft" schreiben müssen. Sorry.

Da Dein Vater momentan (2019) über dem Grundfreibetrag von 9.168 € Rente hat, müsste er (meines Wissenstands) sowieso eine Steuererklärung abgeben. Mieteinnahmen zu versteuern, wären im Gegensatz zu keiner Mieteinnahme ja eher Pillepalle. Es kann passieren, dass die Einnahme mit 14% versteuert wird. Ich persönlich würde lieber Einnahmen versteuern, als keine Einnahme zu haben.

Es gibt Miete vom Staat und der Staat bekommt etwas davon zurück. Das wäre am Ende ein schlichtes Rechenexempel.
oh je, jetzt wird kompliziert... Er will sich ja nicht daran bereichern, es wären wenn dann nur die höheren Nebenkosten die er ihr berechnet. Er hat noch nie eine Steuererklärung gemacht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Sie ist auch erst mitsamt Ehemann eingezogen und er hat mit meinem Vater eine Miete von 600 € ausgemacht gehabt.
Gibt es dazu etwas Schriftliches?
Da sie erst seit ein paar Monaten dort lebt, kann mein Vater nicht genau sagen wieviel es jetzt mehr ist.
Anhand der bisherigen Rechnungen könnte er es aber schätzen, z. B. wird Strom und Wasser z.B. mit Sicherheit mehr, Grundsteuer oder Gebäudeversicherungen hingegen nicht.

Sie sollte mit dem Vater einen Mietvertrag abschliessen, und zwar als Inklusivmiete.
Einmal im Jahr eine Nebenkostenabrechnung zu ertellen ist kein Hexenwerk. Dann hat er nur die Kaltmiete als Einnahmen fürs Finanzamt und muss die Nebenkosten nicht aus dem versteuerten Einkommen zahlen.
Da die Wohnfläche sich bei gemeinschaftlich genutzten Räumen nicht exakt abgrenzen lässt, sollte aber sinnvollerweise ein Verteilerschlüssel nach Personen vereinbart sein.

Er hat noch nie eine Steuererklärung gemacht.
Wenn er das wirklich nicht hinkriegt: Einmal vom Steuerberater machen lassen und dabei gut aufpassen, was wo eingetragen werden muss. In den Folgejahren kann er das dann selber.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Sie ist auch erst mitsamt Ehemann eingezogen und er hat mit meinem Vater eine Miete von 600 € ausgemacht gehabt.
Nach der Aussage hier müssten ja zumindest irgendwelche Belege vorhanden sein, und sei es Barzahlung mit Quittungsblock.

Er hat noch nie eine Steuererklärung gemacht.
Verstehe ich nicht, siehe Deine Aussage oben.

In der Steuererklärung kann man neben den Mieteinnahmen, natürlich enstandene Kosten gegenrechnen.
 

Nena

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Er will sich ja nicht daran bereichern, es wären wenn dann nur die höheren Nebenkosten die er ihr berechnet. Er hat noch nie eine Steuererklärung gemacht.
Das muss er auch jetzt nicht. Wenn sie einfach eine Kostenbeteiligungsvereinbarung schließen, bereichert er sich nicht und hat auch keine Einnahmen, nur eine Erstattung seiner zusätzlichen Kosten.
Den Tipp, die maximalen KdU dem JC zu "berechnen" musst Du auch nicht annehmen.
 

Vetter aus Dingsda

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oh je, jetzt wird kompliziert... Er will sich ja nicht daran bereichern, es wären wenn dann nur die höheren Nebenkosten die er ihr berechnet. Er hat noch nie eine Steuererklärung gemacht.

Dass sich euer Vater nicht bereichern möchte, glaube ich dir… und wünsche mir täglich, dass Mieteigentümer nicht aufgrund ihres Besitzes, sondern ihrer Aktivität Gewinne erzielen. Das ist aber eine Illusion. Deshalb werden Käufer von Häusern auch als „Investoren“ betitelt. Wäre aber ein anderes umfangreiches Thema.

Unterm vorläufigen Strich wäre die Vermietung oder Forderung von Nebenkostenzahlung per Vertrag eine Rechenaufgabe für einen Steuerberater. Der könnte dann auch errechnen, wie lange es sich lohnen wird, zu vermieten. Der Steuerkundige hat nämlich auch eine Vorschau über die nächsten Jahre der abzurechnenden Steuerentlastungsbeträge deines Vaters.

Ich bekomme z.B. wegen einer (nicht durch mich verschuldeten)Überzahlung von 23 Cent 3x dicke Briefpost vom Amt. Mit jeweils 85 Cent frankiert. Solche Vorgänge enden erfahrungsgemäß in der Übergabe an die Inkassostelle. Überweise ich dann die gewaltige Summe von 23 Cent, kommt das Geld einen Monat später wieder zu mir, weil man meine Zahlung nicht zuordnen kann.

Ein formloses Schreiben mit der Bitte an ein Amt, etwas dazu zu geben, wäre klar, logisch, einfach und verständlich. Im deutschen Staat wären solche Denk- und Vorgehensweisen viel zu unkompliziert.
 

schwarzes-laemmchen

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Nach der Aussage hier müssten ja zumindest irgendwelche Belege vorhanden sein, und sei es Barzahlung mit Quittungsblock.

nein, da er das Geld vom Schwiegersohn bar bekommen hat
es sollte ja auch nie als Miete laufen, sondern nur die Nebenkosten deckeln

Mein Vater hat noch nie eine Steuererklärung gemacht, auch nicht als er noch gearbeitet hat
er ist jetzt 71 Jahre und die Situation überfordert ihn sowieso etwas

Meine Schwester mit Familie musste aus ihrer Wohnung raus und da im Elternhaus Platz ist, hat mein Vater sie "vorübergehend" aufgenommen.
Jetzt da sie sich trennt wird sie wohl erstmal bleiben, schon wegen der Kinder (Kindergarten und Schule)

Gut, wir werden in den saueren Apfel beissen müssen und eine Steuererklärung machen müssen.
Mir ging es jetzt drum, was man beim Amt angeben muss/soll, um überhaupt einen Zuschuss zu bekommen, da mit 6 Personen mehr, die Nebenkosten für meinen Vater quasi explodieren.
Und er mit seiner mini Rente auch keine Lust hat, womöglich noch für den Unterhalt meiner erwachsenen Schwester und ihren Kindern aufzukommen
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Wir haben den Teil einer langfristig leerstehenden Wohnung teilweise an einen Leistungsempfänger SGB II untervermietet. Exakt zum akzeptierten Höchstsatz. War für das Amt am einfachsten. Keine Rückfragen mehr.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Unterm vorläufigen Strich wäre die Vermietung oder Forderung von Nebenkostenzahlung per Vertrag eine Rechenaufgabe für einen Steuerberater.
Nur für eine Beteiligung an den Nebenkosten braucht es keinen Steuerberater.
Fürs JC sollte die Kostenbeteiligung aber schriftlich fixiert sein und die Zahlungen nachweislich erfolgen (Überweisung ode Quittung).
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Ich würde wie empfohlen mich auch am KDU-Höchstsatz orientieren und diesen als Pauschalmiete ansetzen.

Das Geld, was davon für die laufenden Kosten draufgeht, ist steuerrechtlich ein "durchlaufender Posten" und muss nicht versteuert werden.
Was darüber hinaus noch übrig bleibt, kann in Modernisierungsmaßnahmen gesteckt werden - neue Heizung, Fenster, Dach... Das wiederum lässt sich steuerlich absetzen, so dass man da nichts versteuern muss.

Da die Rente vom Vater ja nicht hoch ist, besteht da im Haus sicher ein gewisser Bedarf.

Tochter und Steuerberater können dabei helfen, damit der Vater davor keine Angst haben muss.

Mit dem Mietvertrag (wie gesagt, Pauschalmiete, ohne jegliche Aufschlüsselung der NK) gehts zum Amt.
Da betont man, dass Vater und Tochter vollkommen getrennt wirtschaften und füllt die Anlage HG nicht aus.
Der Vater taucht im Antrag nur an zwei Punkten auf: Als Vermieter und im KDU-Bogen bei der Frage, ob weitere, nicht zur HG gehörende Personen im selben Wohnraum leben, als 1.

Wenn das JC irgendwas vom Vater will, Unterlagen oder so, nichts aushändigen und ans Forum wenden.
 

saurbier

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Also ich kann da Caye nur zupflichten.

Also wenn dein vater jetzt bereits 71 ist, dann dürfte sein Anrechnungsbetrag bei der Rente eh sehr gering sein, womit noch einiges an Luft für zusätzliche Einnahmen vorhanden sein dürfte.

Als Hauseigentümer könnte man es bei einer so geringen Rente auch so sehen das es positiv wäre hier ein paar Euro zusätzliche Einnahmen zu erhalten um erforderliche Reparaturen/Modernisierungen vornehmen zu können.

Warum sollte er sich da jetzt zurück halten und nicht das nehmen was andere Vermieter auch machen.

Also schau was in eurer Gemeinde max. für 6 Personen als KdU bewilligt wird und stellt den Antrag dazu.

Beim Fiskus stellt dein Vater dann allen Einnahmen die notwenige Reparaturen und Modernisierungen entgegen, genauso verhält es sich dann bei den nun ja zwangsweise erhöhten Nebenkosten. Das was da an möglichem Gewinn übbig bliebe kann man locker in Modernisierung stecken, womit für den Fiskus eben nichts bliebe.

Vom Alter der Kinder deiner Schwester mal ausgehend, dürfte diese ja wohl auf längere Zeit auf die Unterkunft bei deinem Vater angewiesen sein, oder findet man bei euch passenden Wohnraum für eine Mutter mit 5 Kindern für allgemein so geringe KdU wie sie vom JC in der Regel gezahlt werden.


Grüße saurbier
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Nicht alle nehmen/fordern immer das Maximale, was sie kriegen könnten. Manchen reicht auch das, was sie brauchen.

Der Vater bzw. das Haus brauchen das Geld mit Sicherheit.
Die Elterngeneration hat ihr Haus bis zur Rente abgezahlt, aber danach bleibt selten noch was für Modernisierungen übrig - wenns daran nicht sogar eh schon vorher hapert.
Vater und die Tochter mit fünf Kindern können (und wollen hoffentlich auch) locker noch mindestens 15 Jahre in dem Haus leben.

Das geht aber nicht, wenn ihnen das Haus unterm Hintern weggammelt.

Von Reparaturen rede ich hier ja noch nichtmal - was, wenn der Vater sich jetzt wirklich nur die Beteiligung an den NK zahlen lässt und dann die Heizungsanlage ihren Geist aufgibt? Das JC wird sich dafür nicht interessieren, es ist ja nicht das Wohneigentum der Tochter.
Wie soll der Vater dann diese Reparatur von seiner mickrigen Rente stemmen?
Klar, er könnte das Haus wieder mit einer Hypothek belasten, die er dann aber nicht abbezahlen kann.

Mit Pech muss dann ein oder zwei Jahre später eh eine fürs JC teure Wohnung für die Familie mit 5 Kindern her, weil das Haus verkauft werden muss.

Es wäre dumm, hier nicht wirtschaftlich zu denken und die Möglichkeit zu nutzen, das Haus langfristig zu erhalten.

Diesbezüglich würde ich übrigens auch über ein Testament nachdenken. Es gibt ja offensichtlich noch mindestens ein anderes Geschwister, aber man wird sich da hoffentlich in irgendeiner Form einig, dass die Familie mit den fünf Kindern das Haus sicher bewohnen kann, bis die Kids groß sind.
 

schwarzes-laemmchen

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Also ich kann da Caye nur zupflichten.

Also wenn dein vater jetzt bereits 71 ist, dann dürfte sein Anrechnungsbetrag bei der Rente eh sehr gering sein, womit noch einiges an Luft für zusätzliche Einnahmen vorhanden sein dürfte.

Als Hauseigentümer könnte man es bei einer so geringen Rente auch so sehen das es positiv wäre hier ein paar Euro zusätzliche Einnahmen zu erhalten um erforderliche Reparaturen/Modernisierungen vornehmen zu können.

Warum sollte er sich da jetzt zurück halten und nicht das nehmen was andere Vermieter auch machen.

Also schau was in eurer Gemeinde max. für 6 Personen als KdU bewilligt wird und stellt den Antrag dazu.

Beim Fiskus stellt dein Vater dann allen Einnahmen die notwenige Reparaturen und Modernisierungen entgegen, genauso verhält es sich dann bei den nun ja zwangsweise erhöhten Nebenkosten. Das was da an möglichem Gewinn übbig bliebe kann man locker in Modernisierung stecken, womit für den Fiskus eben nichts bliebe.

Vom Alter der Kinder deiner Schwester mal ausgehend, dürfte diese ja wohl auf längere Zeit auf die Unterkunft bei deinem Vater angewiesen sein, oder findet man bei euch passenden Wohnraum für eine Mutter mit 5 Kindern für allgemein so geringe KdU wie sie vom JC in der Regel gezahlt werden.


Grüße saurbier

Das werden wir so versuchen und den Höchstsatz angeben. Oh ja, das Haus ist alt und es gibt immer was zu tun.
Auf jeden Fall werden wir dann meinem Vater die Buchhaltung machen müssen und wirklich alles aufschreiben und Belege sammeln. Sicher ist sicher.
Und ich frag mal beim Steuerberater nach, was er rät, da wie gesagt, mein Vater noch nie eine Steuererklärung abgegeben hat. Ob wir das einfach mal so unter den Tisch fallen lassen oder uns regen bevor das Finanzamt sich meldet..
 
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