Tipp's zur Antragsstellung auf Gleichstellung (1 Betrachter)

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mucel

Gast
Hallo,
ich habe aus dem Jahre 1997 einen Bescheid des Versorgungsamtes, der mir einen Grad der Behinderung in Höhe von 30% bescheinigt.

Ich würde gerne beim Arbeitsamt den Antrag auf Gleichstellung stellen. Der Hintergrund ist der, daß ich derzeit nicht arbeite und einen Prozess wegen Zweifeln an der Wirksamkeit der Befristung meines Arbeitsvertrages mit meinem Arbeitgeber führe. Sollte dieser Prozess zu meinen Gunsten entschieden werden, ist damit zu rechnen, daß umgehend die Kündigung des Arbeitgebers zum nächstmöglichen Kündigungstermin erfolgen wird. Anzumerken wäre noch, daß ich derzeit arbeitssuchend aber nicht arbeitslos gemeldet bin, da ich noch im Krankengeldbezug bin.

Vielen Dank schonmal für eure Ratschläge!
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

schnellstens bei deinem Sachbearbeiter einen Termin vereinbaren. Eine Gleichstellung ist bei einem GdB von 30 möglich und in deinem Fall auch anzuraten. Diese Gleichstellung ist schnell durch sofern dein Sachbearbeiter fix ist. Immerhin tritt dadurch ein verbesserter Kündigungsschutz in Kraft und die BA hat vorerst einen Erwerbslosen weniger. Schilder dein Anliegen deinem SB genau so wie hier.

Wenn du die Gleichstellung hast und irgendwann trotzdem erwerbslos wirst hat das auch diverse Vorteile, weil du dadurch nicht von regulären Arbeitsvermittlern getrieben wirst sondern von der Reha-Abteilung. Die Gangart ist dort ein wenig milder. Darüber hinaus hast du als gleichgetellter Zugang zu anderen Fördertöpfen die auch für potentielle AG nicht uninteressant sind wie z.B. Eingliederungszuschuß usw.

Gruss

Paolo
 

Muzel

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Die Gleichstellung wird ab Antragstellung fingiert.
 
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