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Tipps und Tricks gegen 1 Euro Jobs

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Ratloser2006

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#1
.. hoffe das ist erwünscht hier.....

Also manche sind ja recht zufrieden mit einem EEJ andere wiederrum nicht.

Hier sollte vieleicht nur wirklich Tipps und Tricks reingeschrieben werden wie man aus EEJ wieder rauskommt oder sie erst garnicht antreten muß.

Falls das hier nicht erwünscht ist bitte den Threat löschen.

Also mein Tipp wäre eventuell Krankschreiben lassen, aber ob man das so lange durchhält, irgendwann ist man wieder gesund und dann kommt der nächste EEJ Vorschlag.

Sich bei der Arbeit blöd anstellen und keinen Handschlag zuviel machen und in einem Tempo arbeiten welches dem Stundenlohn gerecht wird.



Wie gesagt ist alles nur ein Vorschlag hier, fakt ist es werden Vollzeitstellen gestrichen um EEJ möglich zu machen.

Je weniger EEJ es gibt bzw. nicht angerteten werden destö größer ist die Chance das wieder Vollzeitstellen geschaffen werden.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Ratloser, die können gar nicht soviel EEJs schaffen, wie Langzeitarbeitslose die haben wollen. :| :| :|

Da verpuffen sämtliche Tipps und Tricks. :pfeiff: :pfeiff:
 

Ratloser2006

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#3
Woher stammt Deine Meinung, gibt es da Zahlen zu ?

Wie kann man freiwillig ein EEJ machen, da kann man doch lieber nen Mini Job machen und hat sogar ein paar Rechte !!

Mittlerweile habe ich das Gefühl das für jeden EEJ ein regulärer Arbeitsplatz verloren geht, und die stehn dann hinten wieder an der Schlange an.

Trotzdem, Tipps und Tricks hier rein, nicht jeder will nen EEJ haben sondern lieber nen Mini Job usw....

Wenn man sich ab- und an krankschreiben läßt, da kann doch nichts passieren oder ?? Im grunde müßte man erstmal meinem Doc nachsagen das er zu unrecht krankgeschrieben hat.

Wie oft kriegt man nen Schnupfen, Durchfall, Kopfschmerzen, Rückenprobleme und so weiter.... :D
 

Arania

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#4
Wenn Du zu oft krankgeschrieben bist- und auch einen Arzt findest der das ständig macht- wirst Du wohl bald beim Amtsarzt landen zwecks Feststellung Deiner Arbeitsfähigkeit, dann geht das ganze schön in die Hose.

Wenn schon Tipps und Tricks dann auch welche die Bestand haben und nicht noch mehr Ärger bringen
 

Ratloser2006

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#5
Nun ja klar geht es mal zum Amtsarzt, aber nachdem man da war kann man doch wieder Beschwerden kriegen !! Wie will mir das jemand beweisen das ich keine Schmerzen bzw. Beschwerden habe ??

Was haltet von der Sache sich einfach blöd anzustellen bzw. arbeiten wie es Beamte bei der Arge tun ?? :hihi:
 

Avensis

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#6
ich halte von der ganzen sache nichts, was ich brauche ist einen Job wenigstens noch 3 Jahre mit 60 versuch dann in Rente zugehen
 

Ratloser2006

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#7
Einen Job brauchen wir wohl alle und nicht einen Sklavenjob mit dem ich weitere Arbeitsplätze vernichte !!
 

Andi_

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#8
Selbst die Einheitsregierung hat schon bemerkt, dass bei den EEJ etwas nicht stimmen kann. Allerdings wird sie weiterhin diese oft ungesetzlichen Arbeitsplätze sanktionieren, wie man damit Zahlen schönen kann. Man vergleiche die Ziele (Zahlen) der EEJ mit den sinkenden Arbeitslosenzahlen :pfeiff:
 

Arania

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#9
Ratloser2006 sagte :
Nun ja klar geht es mal zum Amtsarzt, aber nachdem man da war kann man doch wieder Beschwerden kriegen !! Wie will mir das jemand beweisen das ich keine Schmerzen bzw. Beschwerden habe ??

Was haltet von der Sache sich einfach blöd anzustellen bzw. arbeiten wie es Beamte bei der Arge tun ?? :hihi:
Nichts und Deine Einschätzung mit dem dauernd Kranksein ist auch falsch, Du wirst nur da landen wo die uns Arbeitslose alle einschätzen als faule Drückeberger, wenn der Arzt nichts findet, ach, ja, zum Psychiater wirst Du dann auch noch dürfen, wenn das das alles wert ist
Und wenn sie Dich dann kaputtgeschrieben haben, kannst Du versuchen die Rente durchzubekommen
 

Ratloser2006

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#10
Ach und dann lieber diese Sklavenjons machen und weiterhin Arbeitsplätze vernichten ?? :|

Mensch das kann es doch auch nicht sein Leute.

Naja bis die einen kaputt schreiben wird es aber lange lange dauern.

Hat jemand bessere Tipps ?
 

Andi_

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#11
Ratloser2006 sagte :
Ach und dann lieber diese Sklavenjons machen und weiterhin Arbeitsplätze vernichten ?? :|

Mensch das kann es doch auch nicht sein Leute.

Naja bis die einen kaputt schreiben wird es aber lange lange dauern.

Hat jemand bessere Tipps ?
Job antreten, Finanzamt informieren, Festeinstellung einklagen ...

Deine Chance stehen gar nicht so schlecht :pfeiff:
 

Rote Socke

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#13
Für den einzelnen mögen so manche Tipps ja auch OK sein.
Wir brauchen in diesem Lande aber Lösungen, die EEJs generell verhindern.

Das ist so gemeint wie:
Die Tafel und andere Suppenküchen stiilen den Hunger des einzelnen.
Der Sturz der jetzigen Regierung rettet alle von der Knute des Kapitals.
 

Ratloser2006

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#14
Aber scheinbar will keiner was dagegen unternehmen und die EEJ brav machen kann das sein ?

Klaro wenn ich gegen eine Festeinstellung klage habe ich natürlich eine Super Chance auf den Vollbezahlten Job.... da glaubt ja wohl keiner hier oder ?

Hat jemand vieleicht auch noch brauchbare Tipps ?? Wer nicht will kann den EEJ ja machen aber wer nicht kann Tipps gut gebrauchen.

Also ich möchte keinen alten Menschen füttern und dadurch einem gelernten Pfleger den Job wegnehmen....

Abgesehen davon das dabei eine menge passieren kann, genau jetzt gehn die EEJ auch noch auf Menschenleben los.....
 

Prak

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#15
Was jeder weiß, aber keiner sagt, die EEJ dienen der Überprüfung der Arbeitswilligkeit.

Wenn Du für mehr als 14 Tage krank bist, gehst Du aus dieser Maßnahme i.d.R. zunächst raus. Deine Arbeitswilligkeit ist aber noch nicht überprüft. D.h. es könnte demnächst die nächste Maßnahme anstehen.

Den EEJ sanktionslos verlassen haben Leute, die zunächst engagiert gearbeitet und dabei fleißig Info's gesammelt und gesichert haben. Danach bei der Arge die Maßnahme, wegen fehlender Kriterien für EEJ, überprüfen lassen (mit Drohung zur Klage auf Schadenersatz). So kann man den EEJ verkürzen.
Die Klagen auf Feststellung eines Arbeitsverhältnisses haben nur eine sehr geringe Aussicht auf Erfolg. Bei öffentlich rechtlichem Schadenersatz sieht es anders aus.
Wer in einem rechtskonformen EEJ gelandet ist, dem hilft das natürlich nicht weiter, aber es gibt eine Menge nicht rechtskonformer EEJ.

Wenn man einen MiniJob hat, mit dem man seine Leistungswilligkeit und Nähe zum 1. Arbeitsmarkt beweist, hilft das auch gegen einen anstehenden EEJ.

Betreuung von Kindern/engen Familienangehörigen sind ein gutes Argument gegen EEJ (hängt vom Betreuungsbedarf ab).

Ansonsten muss noch der SB individuell begründen, wieso dieser EEJ eine Wiedereingliederungshilfe für diesen HE ist. Das ist etwas Mehrarbeit für den SB, aber i.d.R. fast immer machbar (Gewöhnung an geregelte Arbeit).

Das fällt mir zum Thema individuelle Abwehr eines EEJ ein.

Was man generell gegen die EEJ unternehmen kann?
Da muss man Öffentlichkeit herstellen. Z.B. so:
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2006/ein_euro_jobber _protest.aspx

Gruß Prak
 
E

ExitUser

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#16
Ratloser2006 sagte :
Ach und dann lieber diese Sklavenjons machen und weiterhin Arbeitsplätze vernichten ?? :|

Mensch das kann es doch auch nicht sein Leute.

s ?
Genau! DAS ist die richtige Einstellung.

Andi's Liste kann so noch erweitert werden:

Rententräger informieren ( Formular hier im Download, Zoll benachrichten wegen Schwarzarbeit ( denn ein EEJ ist nichts anderes)

Prak: Was jeder weiß, aber keiner sagt, die EEJ dienen der Überprüfung der Arbeitswilligkeit.
Sei mir nicht böse, aber das ist das mieseste Argument der Regierung.

Kann ich meine Arbeitswilligkeit nicht auch in einem 'normalen' Job unter Beweis stellen, von dem ich auch leben kann? Oder geht das nur, wenn das Lohnniveau durch EEJ's runtergergekurbelt wird und der AG zum Nichtlohn des AN's auch noch mit Geldgeschenken bei EEJ's subventioniert wird?

Ich erinnere hier an Merkels Spruch von gestern:''..... es wird keinen flächendeckenden Mindestlohn geben.....'' und die Unternehmerschaft spendete grossen Applaus.

Immer noch nicht verstanden, in welche Richtung es gehen soll? Dann bitte einmal Hundt und Sinn fragen. Die fordern ein Lohndumping auf 3-5€/Std. Und das bei extremem Anstieg der Energie- und Lebenshaltungskosten. Hungern angesagt?!?

Wer sich nicht wehrt und dieses Spiel mitspielt, ist derjenige, der hinterher am lautestens schreit und heult.

Also: gleich beim Angebot eines EEJ die klare Aussage treffen, dass man unmittelbar auf Festeinstellung klagt, und die o.g. Massnahmen ergreifen wird.

Wir sind ja mittlerweile so weit, dass ein Mini/Midijob wegen eines EEJ's aufgegeben werden muss, auch wenn er Aussicht auf spätere Festeinstellung bringt. Kann es das sein?
 

Bruno1st

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#17
Tinkalla sagte :
Andi's Liste kann so noch erweitert werden:

Rententräger informieren ( Formular hier im Download, Zoll benachrichten wegen Schwarzarbeit ( denn ein EEJ ist nichts anderes)

Also: gleich beim Angebot eines EEJ die klare Aussage treffen, dass man unmittelbar auf Festeinstellung klagt, und die o.g. Massnahmen ergreifen wird.
G.E.N.A.U. anders geht es nicht. Plus Anzeige wegen Verdacht auf Nötigung zu Schwarzarbeit, usw.

Laßt den Sch.... mit Krankmeldungen, usw. sein. Das ist genau das, was diese Typen wollen, um Arbeitslose in den Sack "Faule Arbeitslose" zu stecken.
Und die Prüfung auf Arbeitswilligkeit. Naja, wer prüft die Behörden ? Oder sind wir die Prüfer ?

Und wenn die Entscheidungsträger keinen Mindestlohn von dem man leben kann wollen. Und leben heißt nicht nur satt und sauber. Dann sollte man mal die Bekanntheit dieser Leutchen nutzen und zur Abwechslung mal von China kopieren. Dort ist es oft der Fall, daß solchen Leuten ins Essen gespuckt wird, oder ähnliches. Ist zwar nicht so appetitlich, aber wir sollten uns auf das Niveau dieser Leute herunterbegeben. Eine andere Sprache verstehen die doch nicht.
 

Ratloser2006

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#18
JA OK angenommen der SB sagt er hat nen EEJ für mich. Ich solle dafür einen Mini Job aufgeben....

Was macht man dann am besten in diesem Moment in seinem Büro ??

Fakt ist doch folgender : Ich darf keinen Job aufgeben, so steht es ja im Gesetz aber erverlangt es und nun ??

OK ich drohe mit Schwarzarbeit etc.. aber bis das erstmal in die Gänge ist muß ich ran oder was soll man dann machen ??

Klaro würde man zumindest vorm Sozialgricht gewinnen wegen Kündigen des Mini Jobs, aber das dauert oft Monate bis ne Entscheidung gefallen ist....
 

Bruno1st

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#19
Ratloser2006 sagte :
JA OK angenommen der SB sagt er hat nen EEJ für mich. Ich solle dafür einen Mini Job aufgeben....

Was macht man dann am besten in diesem Moment in seinem Büro ??

Fakt ist doch folgender : Ich darf keinen Job aufgeben, so steht es ja im Gesetz aber erverlangt es und nun ??

OK ich drohe mit Schwarzarbeit etc.. aber bis das erstmal in die Gänge ist muß ich ran oder was soll man dann machen ??

Klaro würde man zumindest vorm Sozialgricht gewinnen wegen Kündigen des Mini Jobs, aber das dauert oft Monate bis ne Entscheidung gefallen ist....
1. was der SB SAGT ist uninteressant, laß es dir schriftlich geben !
2. mit Schwarzarbeit drohen ist nicht sehr gut - wie wäre es mit einfach Schweigen ? Sonst eskaliert das unnötig.
3. nachdem du das schriftlich hast (falls der SB sich so etwas traut oder wirklich so dumm ist), dann Widerspruch einlegen und darauf hinweisen, daß du bis zur Entscheidung des ganzen Vorganges den alten Zustand erhalten möchtest/wirst.
 
E

ExitUser

Gast
#20
Moin,

ich muß mal los werden, daß ich die ganze Diskussion ziemlich sinnlos finde, aus dem ganz einfachen Grund, daß sich durch irgendwelche Tricksereien überhaupt nichts ändert.
Ich lasse mich krankschreiben und muß nicht zum EEJ. Toll. Und was bringt es? Dann kann ich nicht mal mehr meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgehen, weil ich krangeschrieben bin.
Bevor ich meine Energie damit verschwende meine Hausarzt davon zu überzeugen, wie krank ich bin oder mit Schwarzarbeit "drohe" :| informiere ich mich lieber wie ich die Situation nachhaltig ändern kann. EEJs sind die Auswirkungen eines Problems. Wenn Dein EEJ eine Vollzeitstelle wegnimmt, dann gehe juritisch dagegen vor. Wenn Du glaubst, was Dein SB macht ist nicht richtig, dann suche Dir einen Anwalt und tu was dagegen! Mit Schwarzarbeit drohen!? :laber: Was bringt das? Nichts.

MfG
MaPe
 

Ratloser2006

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#22
MaPe sagte :
Moin,

ich muß mal los werden, daß ich die ganze Diskussion ziemlich sinnlos finde, aus dem ganz einfachen Grund, daß sich durch irgendwelche Tricksereien überhaupt nichts ändert.
Ich lasse mich krankschreiben und muß nicht zum EEJ. Toll. Und was bringt es? Dann kann ich nicht mal mehr meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgehen, weil ich krangeschrieben bin.
Bevor ich meine Energie damit verschwende meine Hausarzt davon zu überzeugen, wie krank ich bin oder mit Schwarzarbeit "drohe" :| informiere ich mich lieber wie ich die Situation nachhaltig ändern kann. EEJs sind die Auswirkungen eines Problems. Wenn Dein EEJ eine Vollzeitstelle wegnimmt, dann gehe juritisch dagegen vor. Wenn Du glaubst, was Dein SB macht ist nicht richtig, dann suche Dir einen Anwalt und tu was dagegen! Mit Schwarzarbeit drohen!? :laber: Was bringt das? Nichts.

MfG
MaPe
Und in der Zeit wo die Sozialgerichte / Rechtsabteilungen alles durchsehen ( dauer von bis zu 6 Monaten ) den EEJ brav machen und danach ist ja eh erstmal Schluß.

Einer der einen EEJ direkt annimmt ist für mich nicht ganz dicht in der Birne.

Naja ich weiß aber immer noch nicht ob der FM verlangen kann den Mini Job zu kündigen zwecks einer Maßnahme oder eines EEJ.

WER WEIß DAS ?? Das muß doch irgendwo geregelt sein im Gesetz ?


@ Bruno : OK angenommen der SB schreibst nichts von Mini Job kündigen aber ich soll halt nen EEJ machen, tja und dann ??

Mache ich den Mini Job kann ich den EEJ nicht machen, mache ich den EEJ kann ich den Mini Job vergessen.
 
E

ExitUser

Gast
#23
OK ich drohe mit Schwarzarbeit etc.. aber bis das erstmal in die Gänge ist muß ich ran oder was soll man dann machen ??
Hm, kann der Satz von 'Ratloser'auch so gemeint sein, dass er mit einer Anzeige wegen Schwarzarbeit droht? Denn darauf haben wir ja hingewiesen. Die Einschaltung und Benachrichtigung des Zolls soll ja wegen Schwarzarbeit erfolgen.

Ansonsten ist es richtig, wie Bruno sagt: ganz ruhig bleiben, nicht sagen, dass Du den EEJ NICHT willst, sondern verlangen, dass man Dir schriftlich gibt, dass Du Deine Arbeit wegen des EEJ's aufgeben sollst. Und dies mit ausführlicher Begründung und in Form eines VA's, damit Du mit Rechtsmitteln arbeiten kannst. ;)

Dann die weiteren Schritte einleiten. Nur nicht verrückt machen lassen.
 

Ratloser2006

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#24
Ja so meinte ich es auch mit der Schwarzarbeit.

Aber angenommen der FM schreibt wirklich rein das ich den Job aufgeben soll, also dann muß ich womöglich ja sofort den EEJ anfangen und verliere meinen Job in der Zeit bis meine Klage bearbeitet wird ?? !!

Ich kann ja nicht aus dem Zimmer rausgehn ohne zu unterschreiben :motz:
 

Prak

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#25
@Tinkalla:
Sei mir nicht böse, aber das ist das mieseste Argument der Regierung.
Es läuft ja noch schlimmer. Der Gesetzgeber argumentiert mit der Wiedereingliederung in Arbeit. Das Motiv Überprüfung der Leistungswilligkeit taucht in den Gesetzestexten gar nicht auf. Erst in den Dienstanweisungen der BA wird es aufgeführt, aber nicht als primäres Ziel. In der Praxis ist es neben Statistikbereinigung aber das primäre Ziel des SB.
Es geht hier nicht um meine persönliche Meinung, ob EEJ die richtige Methode zur Überprüfung der Leistungswilligkeit sind. Wenn man nun individuell für sich überlegt, was man tun kann, um sich gegen die EEJ zu wehren, muss man das tatsächliche Motiv des Gegenüber berücksichtigen.

@Ratloser2006
SGBII §16
(3) Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden. (...)
Jemand der einen Minijob gefunden hat, befindet sich in Arbeit, ist somit nicht förderungsfähig.

Arbeitshilfe der BA zu Zusatzjobs:
Die vorrangige Zielsetzung von öffentlich geförderter Beschäftigung ist die Heranführung
von Langzeitarbeitslosen an den Arbeitsmarkt.
An die Gesetze, hier wäre noch SGBII §3 Abs.1 zuzufügen, müssen sich alle halten. An die Arbeitshilfe der BA nur die meisten SB. Die Optionskommunen muss das nicht kümmern.

An dieser Stelle geht die Diskussion jedesmal los, ab wann ein HE als arbeitsmarktnah eingestuft werden kann. Je mehr Stunden man im Minijob macht, je näher er an der eigenen Qualifikation ist, um so besser.
Auf gar keinen Fall darf der Minijob durch den EEJ wegfallen, denn dann würde man sich vom Arbeitsmarkt entfernen, statt sich mittels EEJ zum Arbeitsmarkt hinbewegen.

Zum Thema Klage auf Feststellung eines Arbeitsverhältnisses:
Da haben sich schon einige eine blutige Nase geholt. Es ist leicht hier im Forum lockere Sprüche zu machen. Dann macht mal einen Prozess beim Arbeitsgericht (hier trägt IMMER jede Seite die eigenen Anwaltskosten) und dann sagt das Gericht (simpel ausgedrückt): "Wir prüfen nicht, ob der EEJ rechtskonform war oder nicht, denn ein EEJ begründet nach Gesetz kein Arbeitsverhältnis."
Wenn man sein Geld bekommen möchte, scheint dies nur über eine Klage auf öffentlich rechtliche Erstattung vor dem SG zu funktionieren.

Zur Anzeige beim Zoll/Sozialversicherungsträger:
Hab noch nicht gehört, wer so was mal versucht hat oder was dabei raus gekommen ist. Aber auch hier gilt, zunächst muss zumindest ein faktisches Arbeitsverhältnis vorgelegen haben. Dies wird von den Arbeitsgerichten jedoch bestritten.
Erst muss das SG entscheiden, ob gegen SGBII verstoßen wurde.

Gruß Prak
 

Ratloser2006

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#26
Also sehe ich es so richtig an das mich der FM nicht in einen EEJ drücken kann wenn ein vorhandener Mini Job da auch wenn monatlich nur ca. 120 - 150 Euro verdient werden ??

Wäre nett wenn ich genau diesbebzüglich eine Antwort kriegen könnte.

gruß
 

Arwen

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#27
Sozialgesetzbuch Zweites Buch
Grundsicherung für Arbeitsuchende

In der Fassung des Gesetzes zur Intensivierung der Bekämpfung der Schwarzarbeit und damit zusammenhängender Steuerhinterziehung vom 23. Juli 2004 (BGBl. I S. 1842)

§ 16
Leistungen zur Eingliederung

Text ab 01.01.2005

(1) Als Leistungen zur Eingliederung kann die Agentur für Arbeit alle im Dritten Kapitel, im Ersten bis Siebten Abschnitt des Vierten Kapitels, im Ersten und Zweiten Abschnitt des Fünften Kapitels sowie die im Ersten, Fünften und Siebten Abschnitt des Sechsten Kapitels und die in den §§ 417, 421g , 421i, 421k und 421l des Dritten Buches geregelten Leistungen erbringen. § 8 des Dritten Buches ist entsprechend anzuwenden. § 41 Abs. 3 Satz 4, § 57 Abs. 4 Satz 1 und 2 des Dritten Buches sind mit der Maßgabe entsprechend anzuwenden, dass an die Stelle des Arbeitslosengeldes das Arbeitslosengeld II tritt.

(2) Über die in Absatz 1 genannten Leistungen hinaus können weitere Leistungen erbracht werden, die für die Eingliederung des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in das Erwerbsleben erforderlich sind. Dazu gehören insbesondere

1. die Betreuung minderjähriger oder behinderter Kinder oder die häusliche Pflege von Angehörigen,
2. die Schuldnerberatung,
3. die psychosoziale Betreuung,
4. die Suchtberatung,
5. das Einstiegsgeld nach § 29,
6. Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz.

(3) Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden. Werden Gelegenheiten für im öffentlichen Interresse liegende, zusätzliche Arbeiten nicht nach Absatz 1 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gefördert, ist den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zuzüglich zum Arbeitslosengeld II eine angemessene Entschädigung für Mehraufwendungen zu zahlen; diese Arbeiten begründen kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts; die Vorschriften über den Arbeitsschutz und das Bundesurlaubsgesetz sind entsprechend anzuwenden; für Schäden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit haften erwerbsfähige Hilfebedürftige nur wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

(4) Entfällt die Hilfebedürftigkeit des Erwerbsfähigen während einer Maßnahme zur Eingliederung nach den Absätzen 1 bis 3, kann sie durch Darlehen weiter gefördert werden, wenn bereits zwei Drittel der Maßnahme durchgeführt sind und der Erwerbsfähige diese voraussichtlich erfolgreich abschließen wird.
Zitat aus einem anderen Forum:

"Da du eine Tätigkeit hast musst du nicht den 1€ Job machen, diese Maßnahme (Eingliederung) gilt nur für die die überhaupt keine Tätigkeit haben/finden können, dir muss noch Zeit zur Suche von einer Vollzeittätigkeit sowie Bewerbungsschreiben bleiben

§16 Abs.3 Satz1 SGBII (siehe Kasten oben)

Eine Freundin von mir hat den § vorgelegt weil sie aus eigner Hand einen 400€ Job gefunden hat, somit nicht mehr eingegliedert werden musste."

aus: http://forum.kijiji.de/about36786.html

Gruß,
Arwen
 

Ratloser2006

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#28
Leider sagt der eine so der andere so.....

Naja fakt ist ja das man wohl lt. Gesetz kein EEJ machen muß wenn man in Arbeit sthet, auch wenn es nur nen Mini Job ist.

Die Frage ist nur wie es sich verhält bei nur 120 Euro Lohn monatlich, dann hätte man ja THEORETHISCH Zeit nen EEJ zu machen, aber andersrum man hat ja bereits nen JOB....

Wie ist da die Sachlage ??
 

Prak

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#29
Auf jeden Fall müsste die Anzahl an Arbeitsstunden im EEJ reduziert werden, damit Du noch Deinen Bewerbungsbemühungen nachkommen kannst.
30h abzüglich der Stunden im Minijob wären da wohl eine geeignete Richtgröße.

Außerdem greift dann SGBII §3
§ 3
Leistungsgrundsätze
(1) Leistungen zur Eingliederung in Arbeit können erbracht werden, soweit sie zur Vermeidung oder Beseitigung, Verkürzung oder Verminderung der Hilfebedürftigkeit für die Eingliederung erforderlich sind. Bei den Leistungen zur Eingliederung in Arbeit sind
1. die Eignung,
2. die individuelle Lebenssituation, insbesondere die familiäre Situation,
3. die voraussichtliche Dauer der Hilfebedürftigkeit und
4. die Dauerhaftigkeit der Eingliederung
der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zu berücksichtigen. Vorrangig sollen Maßnahmen eingesetzt werden, die die unmittelbare Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ermöglichen. Bei der Leistungserbringung sind die Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten.
Der EEJ kostet den Steuerzahler Geld. Es stellt sich die Frage inwieweit ein EEJ Dich näher an den Arbeitsmarkt bringt, als es der Minijob ohnehin schon tut. Stichwort: Gewöhnung an einen geregelten Arbeitsalltag. Es gibt hier keine verbindlichen Rechtsvorschriften bezüglich Anzahl der Arbeitsstunden oder Entlohnung. Das liegt auch im Ermessen des SB. Aber auch eine Ermessensentscheidung könnte vor dem Vorgesetzten und dem Gericht beanstandet werden. Je näher der MiniJob den HE an den regulären Arbeitsmarkt bringt, um so geringer die Wahrscheinlichkeit einen EEJ zu bekommen. Da spielt auch die individuelle Situation des HE/Qualifikation eine Rolle.

Eine präzise Antwort kann man hier schlecht geben, da es sich um eine Einzelfallentscheidung handelt.
Provokant ausgesprochen: Ein mal die Woche Zeitungen austragen wird einen wahrscheinlich nicht vor einem EEJ retten. Wer einen 400€ Job hat, von denen nur 160€ beim HE ankommen, wird sich wegen eienes EEJ wohl keine Sorgen machen müssen.


Gruß Prak
 

Bruno1st

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#30
Ratloser2006 sagte :
Ja so meinte ich es auch mit der Schwarzarbeit.

Aber angenommen der FM schreibt wirklich rein das ich den Job aufgeben soll, also dann muß ich womöglich ja sofort den EEJ anfangen und verliere meinen Job in der Zeit bis meine Klage bearbeitet wird ?? !!

Ich kann ja nicht aus dem Zimmer rausgehn ohne zu unterschreiben :motz:
Mach dir weniger Stress, sondern sortiere die Sache mal durch.

Die Drohung wegen Schwarzarbeit, auch wenn es nun gegen die Arge ist, würde ich nicht machen. Statt zu drohen, würde ich den Job antreten, dann das Handy zücken und anzeigen. Nicht reden oder drohen, sondern machen.

Ich hatte vorher schon geschrieben, daß du Widerspruch einlegen solltest - falls der FM wirklich so doof ist und dir diese Aufforderung schriftlich gibt. Und da schreibst du rein, daß du dem Minijob den Vorzug gibst, weil du dort die größere Chance siehst, evtl.an einen normalen Job, statt als 0EJ der nur Hiwi-Arbeiten machen darf. Und der FM soll dir bitte erklären, wie du aus dem 0EJ eher in einen normalen Job kommst, wie aus dem Minijob. Und bitte NUR schriftlich !!!

Wer sagt dir, daß du sofort unterschrieben mußt ??? Jeder hat das Recht sich vor einer Vertragsunterschift zu informieren und eine erzwungene Unterschrift ist NÖTIGUNG !!!

Jetzt stell dich mal auf die Hinterbeine, rase nicht über das ganze Spielfeld, sondern laß die Arge rennen, und plane die nächsten Schritte und mach immer nur einen Schritt. Denn das ist der Trick bei den FMSB und bei jedem billigen Versichereungsvertreter, daß die dich in Streß versezten und du dann nicht mehr rational denken kannst - das ist normal, aber da kann man sich dann einfach eine Auszeit nehmen. Den Versicherungsvertreter wirft man raus und bei der Arge verlangt man Zeit zum überdenken und kontrollieren. Und im Zweifelsfall läßt man ein Protokoll anfertigen oder verlangt den Vorgesetzten um den aktuellen Zustand zu dokumentieren.

Spiel nicht deren Spiel !!! Sondern entwickle dein EIGENES !!!
 

Ratloser2006

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#31
Erstmal Danke für die Tipps. :stern:

Verstehe trotzdem nicht das die mal angenommen ich verdiene 200 Euro im Monat und davon also 80 Euro eingehalten werden die einem immer noch nen EEJ andrehen wollen.

Immerhin müssen die ja aufgrund des Lohnes schon 80 Euro weniger zahlen wogegen die beim EEJ DEUTLICH draufpacken müssen !!

OK das sie sich genau bei 100 Euro Denken der will eh nicht mehr weil es angerechnet wird ist klar, aber was macht man zum Beispiel wenn der Mini Job auf Abruf ist, wie will man sowas mit einem EEJ kombinieren können wenn ich von jetzt auf gleich arbeiten könnte beim Mini Job ??
 

sternchen67

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#32
Hallöchen,
Wenn ich einen EEJ zum bspw. Strasse kehren (einen körperlich anstrengenden Job) angedreht bekomme und ich dann den Verdacht äußere Schwanger zu sein, muss ich diese Schwangerschaft der Arge "beweisen"??? Bzw. hat die Arge ein Recht darauf die Schwangerschaft schriftlich vom Arzt bestätigt zu bekommen?
Nicht zum falsch verstehen, ich würde nicht behaupten schwanger zu sein nur das es möglich sein könnte. :kinn:
LG
 

Arania

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#33
Ja natürlich musst Du die Schwangerschaft beweisen, das ist doch völlig klar
 

Ratloser2006

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#34
Habem morgen Termin beim FM ( bzw. meine Frau )

Hoffe es wird alles gut und sie kann den Mini Job behalten.... ( heute kam auch Anruf vom Chef das sie wohl demnächst mehr arbeiten kommen kannl )

Denke mal das müßte reichen zumal es wirklich das 1. mal ist das meine Frau seit Bezug Harzt IV ( Januar 2005 ) eingeladen wird !!
 

Massouv

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#36
Ich habe heute einen Termin und nur weil ich einen Anrrag auf Erhöhung der Regelleistung gestellt habe, meinte der pAp das ich doch nen EEJ machen kann. Schön, das noch als schwerbehinderter bin (100grad) und er kennt meine Probleme.
Habe echt Angst muss ich ehrlich sagen! Darf er mir einen zuweisen auch wenn ich Reha-Kunde bei der Agentur für Arbeit bin? Bzw. mich gar vermitteln?

Jedenfalls: Wo finde ich das Schreiben im Download an den Rentenversicherungsträger? Finde das leider nicht.

Übrigens: Der pAp hat ganz groß an seiner Türe hängen das Begleitpersonen des Kunden sich mit Personalausweis ausweisen müssen. Heute verweigerte sich meine Begleitperson und er sagte er spricht dann nur mit mir oder er würde den Termin sausen lassen. Ist das richtig? habe dennoch dann mit dem alleine gesprochen. Er hat echt eine Art drauf, wegen Schwerbehindertenausweis und Krankheiten usw. sei ihm alles echt scheiß egal, ich wäre nur Faul usw. Ich bewerbe mich seit einigen Monaten um einen Job und zahle die Bewerbungen teils auch noch selber da ja nur 260€ im Jahr erstattet werden. Also arbeitsunwillig bin ich nicht

Er verweigerte auch das eingereichte Fax über meine Bewerbungskostenerstattung da er meine Unterschrift original haben will? Darf er das so verlangen und meinen Antrag verweigern? Selbst unterschrieben die auch nie!!!!

Naja wisst ihr dazu was?

Danke :hug:
 
E

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Gast
#37
Ob die Begleitperson sich tatsächlich ausweisen muss, kann ich nicht beantworten Soweit ich weiß, spielt es auch keine Rolle, wer als Zeuge mitgenommen wird (Ehepartner, Freunde, Verwandte).
Mit scheint es ein wenig so, als wollte dieser PAP sich selber schützen, um gefahrlos weiter beleidigen zu können. Denn die Aussage, du seist faul, fasse ich als Beleidigung auf.

Ich habe dies hier gefunden (hoffentlich noch aktuell, wenn nicht, bitte korrigieren):

SGB $13 (4)

Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.
 
E

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Gast
#38
Es ist noch aktuell, Left of Life.

Selbst jemand, der mit dem zu Beratenden auf dem Flur gewartet hat und mit in das Büro kommt, um dort Zeuge zu sein, darf das tun, wenn es vom Antragsteller/Vorgeladenen gewollt ist. Nur der sollte sich dann die Anschrift geben lassen, am besten, indem man die Personalien austauscht.

Ich gebe zu, es erscheint ein wenig ungewöhnlich. Soll aber so schon vorgekommen sein. :mrgreen:
 
E

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Gast
#39
Ratloser2006 sagte :
Einen Job brauchen wir wohl alle und nicht einen Sklavenjob mit dem ich weitere Arbeitsplätze vernichte !!
Also wenn man mich zu einem solchen 1€-Job zwingen wollte würde ich diesen mit dem Verweis seine Arbeitsplatz vernichtende Wirkung und auf -> http://www.ilo.org/ilolex/german/docs/gc029.htm ablehnen :!: Deutschalnd hat dieses Abkommen ratifiziert, 1€ Jobs und sonstige "Pflichtarbeit" ist also Rechtswidrig.

Artikel 1
1. Jedes Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation, das dieses Übereinkommen ratifiziert, verpflichtet sich, den Gebrauch der Zwangs- oder Pflichtarbeit in allen ihren Formen möglichst bald zu beseitigen.

...
Artikel 2
1. Als „Zwangs- oder Pflichtarbeit" im Sinne dieses Übereinkommens gilt jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung irgendeiner Strafe verlangt wird und für die sie sich nicht freiwillig zur Verfügung gestellt hat.
...

Artikel 4
1. Die zuständige Stelle darf Zwangs- oder Pflichtarbeit zum Vorteile von Einzelpersonen oder privaten Gesellschaften (Anm. v. Autor des Postings> Zeitarbeitsfirmen) und Vereinigungen weder auferlegen noch zulassen.

...
Artikel 6
Beamte der Verwaltung dürfen, auch wenn es ihre Aufgabe ist, die ihrer Verantwortung unterstellte Bevölkerung zur Annahme von Arbeit irgendeiner Form zu ermuntern, weder auf die Gesamtbevölkerung noch auf einzelne Personen einen Druck ausüben, um sie zur Arbeitsleistung für Einzelpersonen oder private Gesellschaften und Vereinigungen zu veranlassen.

...
Artikel 25
Die unberechtigte Auferlegung von Zwangs- oder Pflichtarbeit ist unter Strafe zu stellen. Die Mitglieder, die dieses Übereinkommen ratifizieren, verpflichten sich, dafür zu sorgen, daß die ergriffenen Strafmaßnahmen wirksam sind und streng vollzogen werden.
...

Nun höre ich schon die ABER Sager, ;) denen sage ich gleich, wir haben in Deutschland keine "Häuptlinge" (Bedeutung und Zusammenhang beachten) mehr, das Abkommen ist seit mehr als 30 Jahren in Kraft und Deutschland ist eines der reichsten Länder dieses Planeten...

Unter diesen Voraussetzungen würde ich bei Gericht sofort einstweiligen Rechtsschutz beantragen, natürlich das alles etwas umfangreicher, genauer und Argumentativ treffsicherer ausgearbeitet - bis hin zum BVerfG!

Wie gesagt, ICH würde so handeln, was Andere tun... :mrgreen:

Genaueres weiss ein fähiger Anwalt.

Gruß, Anselm
 
E

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#41
Barney sagte :
Und wovon lebst du solange?
Von ALGII denn das BVerfG sagt dazu ganz klar - immer bedenken! ich verweigere nicht die Arbeit, sondern eine nachweisbar rechtswidrige Maßnahme und die Mitwirkung am Verstoss und der Missachtung international geltender Abkommen bzw. Verträge - Das ist meine Pflicht als Betroffener und mündiger Staatsbürger.

http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20050512_1bvr056905.html

(1) Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende dienen der Sicherstellung eines menschenwürdigen Lebens. Diese Sicherstellung ist eine verfassungsrechtliche Pflicht des Staates, die aus dem Gebot zum Schutze der Menschenwürde in Verbindung mit dem Sozialstaatsgebot folgt (vgl.BVerfGE 82, 60 <80>). Diese Pflicht besteht unabhängig von den Gründen der Hilfebedürftigkeit (vgl. BVerfGE 35, 202 <235> ). Und andere Auszüge...

Aber ich will hier keine Rechtsberatung machen, das ist nur einAuszug aus meiner Bescheidenen Meinung und Erfahrung, resultierend aus vielen Diskussionen mit Rechtsanwälten, nach dem Prinzip "Advokat des Teufels".
Gegen meine gesamte Argumentation (Hier poste ich bisher nur einen kleinen Teil davon) konnte bisher keiner eine stichhaltige eine "Ausflucht" konstruieren wie das manche Gerichte so gerne tun. :mrgreen:


Gruß, Anselm

Nachtrag. Das Wort "Pflichtarbeit" haben die Gerichte verwendet, selbst verschuldeter Fauxpas, das ist keine Konstruktion von mir.... :mrgreen:
 
E

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Gast
#42
Barney sagte :
Es ist noch aktuell, Left of Life.

Selbst jemand, der mit dem zu Beratenden auf dem Flur gewartet hat und mit in das Büro kommt, um dort Zeuge zu sein, darf das tun, wenn es vom Antragsteller/Vorgeladenen gewollt ist. Nur der sollte sich dann die Anschrift geben lassen, am besten, indem man die Personalien austauscht.

Ich gebe zu, es erscheint ein wenig ungewöhnlich. Soll aber so schon vorgekommen sein. :mrgreen:
So hatte ich mir das auch gedacht :) Zeuge ist Zeuge
 
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#43
Ratloser, daran ist Hopfen und Malz verloren. solange es genug Freiwillige gibt, die sogar darum betteln so einen miesen Job machen zu"dürfen" wird das nichts.
Kann nur jeder, der das Ganze überblickt, seinen eigenen A...retten.
Was soll man mit Streikbrechern machen und was sagt man, wenn EEJobber sich verteidigen, sie bräuchten das Geld.
Oder sich sogar vor Kameras suhlen in Selbstgefälligkeit und erklären, sie seien froh, etwas tun zu können, auch ohne Geld.
"Sie möchten dem Staat nicht auf der Tasche liegen...""
Noch mehr Wohlverhalten und Speichelleckerei gegenüber
der "Obrigkeit" geht kaum noch.
Was wollen die Streitbaren da noch machen?
Man kann sich auch VER - Kaufen !!
Und wenn morgen aufgerufen wird, in einer Tellerminenfabrik arbeiten zu können, glaube mir, da wird es auch genug Freiwillige geben....
 

isabel

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#44
Hallo, jimminygrille,

Es ist Tatsache, dass viele sich um EEJ sogar bewreben.
Deshalb verstehe ich nicht, warum die Vergabe von EEJ nicht längst auf freiwilliger Basis erfolgt.

Nur, um ein Grund zu haben, Sanktionen verhängen zu können?

Gruß
Isabel
 

Grobi

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#45
isabel sagte :
Nur, um ein Grund zu haben, Sanktionen verhängen zu können?
Weshalb sonst? ;)
Jede durchgedrückte Sanktion ist gespartes Geld für den Staat das an anderer Stelle zweckentfremdet besser verwendet werden kann.
 
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#46
Es ist schon erstaunlich wieviel Energien hier aufgebracht werden um KEINEN Job anzutreten, sei es auch erstmal ein 1€-Job.
Würdet ihr diese Energie mal aufwenden eine Arbeit zu finden, wären viele Probleme gelöst.
So was kotzt mich echt an! :kotz:
Ist doch klar, dass man als ALGII-Empfänger so einen beschissenen Ruf in der Gesellschaft bekommt.
Also nicht immer nur meckern :motz: und blocken, sondern auch selbst mal was tun. Ich habe beispielsweise lange Zeit nichts gefunden, in der Zwischenzeit hatte ich mich ehrenamtlich betätigt und siehe da aufgrund dieser ehrenamtlichen Tätigkeit habe ich Kontakte knüpfen können und habe so mittlerweile wieder einen Halbtagsjob aus dem wahrscheinlich nächstes jahr eine Vollzeitstelle wird. :party:
 
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#47
Ratloser2006 sagte :
Einer der einen EEJ direkt annimmt ist für mich nicht ganz dicht in der Birne.
Wer hier nicht ganz dicht in der Birne ist, ist ja wohl offensichtlich. kein Kommentar!! :tonne:
 

Andi_

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#48
Der weisse Riese sagte :
Es ist schon erstaunlich wieviel Energien hier aufgebracht werden um KEINEN Job anzutreten, sei es auch erstmal ein 1€-Job.
Würdet ihr diese Energie mal aufwenden eine Arbeit zu finden, wären viele Probleme gelöst.
So was kotzt mich echt an! :kotz:
Ist doch klar, dass man als ALGII-Empfänger so einen beschissenen Ruf in der Gesellschaft bekommt.
Also nicht immer nur meckern :motz: und blocken, sondern auch selbst mal was tun. Ich habe beispielsweise lange Zeit nichts gefunden, in der Zwischenzeit hatte ich mich ehrenamtlich betätigt und siehe da aufgrund dieser ehrenamtlichen Tätigkeit habe ich Kontakte knüpfen können und habe so mittlerweile wieder einen Halbtagsjob aus dem wahrscheinlich nächstes jahr eine Vollzeitstelle wird. :party:
Das ist ja sehr schön für dich, ich wage jedoch zu behaupten, dass sich viele einfach deshalb gegen einen EEJ wehren, weil sie eine reguläre Arbeitsstelle haben wollen! Selbst wenn dies nur eine geringfügige Beschäftigung ist. Und wenn ich dann sehe, dass langjährig beschäftigte Arbeitnehmer (!) genötigt werden, sich eine andere Stelle aufgrund ihres geringen Einkommens zu suchen um die BG zu decken und nicht mehr auf Hartz IV zusätzlich angewiesen zu sein, kommen mir die Tränen. Wenn die dann zudem noch aufgefordert werden können, ihren regulären Arbeitsplatz zu Gunsten einer "zusätzlichen Beschäftigung" aufzugeben, fällt mir einfach nichts mehr ein. Darüber solltest du mal nachdenken, bevor du EEJ Gegner diskreditierst. EEJ vernichten faktisch reguläre Arbeitsplätze, auch wenn es oft nur schwer ist, den Beweis dazu anzutreten, da die Kommunen ihre Verträge mit externen Dienstleistern rechtzeitig gekündigt haben oder die dafür vorgesehenen Mitarbeiter in Altersruhestand gingen, ohne das die Stelle neu besetzt wurde. Dazu gibt es immer mehr Beispiele, in denen Firmen zusätzlich gemeinnützige mbH oder Vereine gründen, um dann für ihr ausgesetztes Personal EEJ einzusetzen, für das sie auch noch Geld bekommen und ihre Mitbewerber bei Ausschreibungen und Aufträgen enorm unterbieten können, was den Mechanismus in Gang setzt. Die unterbotenen Firmen mit den regulären Beschäftigten müssen Mitarbeiter entlassen, die dann wiederum zu EEJ werden, die Konkurrenz unterbieten ... :pfeiff:
 
E

ExitUser

Gast
#49
Der weisse Riese sagte :
...
Ich habe beispielsweise lange Zeit nichts gefunden, in der Zwischenzeit hatte ich mich ehrenamtlich betätigt und siehe da aufgrund dieser ehrenamtlichen Tätigkeit habe ich Kontakte knüpfen können und habe so mittlerweile wieder einen Halbtagsjob aus dem wahrscheinlich nächstes jahr eine Vollzeitstelle wird. :party:
Wo hast Du Dich ehrenamtlich betätigt?
Welche Kontakte konntest Du knüpfen?
Wo bist du halbtags beschäftigt und wie genau bist Du an diesen Job gekommen? Welcher Altersgruppe gehörst du an und welche Bildung hast du genossen?

Lass die Menschen doch an Deinen positiven Erfahrungen teilhaben - falls möglich. :mrgreen:

Gruß, Anselm
 
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#51
Ähhh Hartzhasser,
schau mal weiter oben. :x

Es ist schon erstaunlich wieviel Energien hier aufgebracht werden um KEINEN Job anzutreten, sei es auch erstmal ein 1€-Job.
Würdet ihr diese Energie mal aufwenden eine Arbeit zu finden, wären viele Probleme gelöst.
Wenn ich sowas lese, dann kommt mir das :kotz:
Solange es Menschen mit dieser Einstellung gibt, wird die Ungerechtigkeit in Deutschland weiter siegen.
Solidarität ist bei denen ein Fremdwort- nach mir die Sinnflut. :uebel:
Ach so, wir stecken unsere Energie in den Protest gegen solche Abzocke.

Zu Andis Beitrag sage ich nur :daumen:
 

silkem

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#52
@der weisse Riese:

Dann schau doch mal in folgenden Beitrag http://www.elo-forum.org/forum/ftopic7828520.html wo der Bundesrechnungshof zu dem Ergebnis kommt, dass 25% aller vom Bundesrechnungshof geprüften eej-Jobs nicht den Kriterien entsprechen und bei weiteren 50 % die Entsprechung zweifelhaft ist.

Außerdem habe ich bisher noch nirgendswo gehört, dass jemand durch einen EEJ eine reguläre Arbeit gefunden hätte.

LG

Silke
 

pagix

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#53
Grobi sagte :
Weshalb sonst? ;)
Jede durchgedrückte Sanktion ist gespartes Geld für den Staat das an anderer Stelle zweckentfremdet besser verwendet werden kann.
Hier und Hier
 
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#54
Tipps und Tricks gegen 1 Euro Jobs

Also mein Tipp wäre eventuell Krankschreiben lassen, aber ob man das so lange durchhält, irgendwann ist man wieder gesund und dann kommt der nächste EEJ Vorschlag.

Sich bei der Arbeit blöd anstellen und keinen Handschlag zuviel machen und in einem Tempo arbeiten welches dem Stundenlohn gerecht wird.
Das sind bestimmt die Tipps welche die mitlesenden Arbeitsargenturmitarbeiter gerne lesen :mrgreen:

Das Vorurteil vom arbeitslosen Drückeberger wird in solchen ÖFFENTLICHEN Tipps und Tricks-Treads mit Sicherheit für viele Leute die im Hintergrund mitlesen bestätigt....ähnlich wie bei Leuten die sich vor die Kamera stellen und sagen "Arbeit ?..nein Danke, denn ich bekomme doch genügend Hartz VI Geld ohne arbeiten zu müssen.

Das ist meine persönliche Meinung zu solchen ÖFFENTLICHEN Tipps und Tricks-Treads die von jedem Hannebambel gelesen werden kann

MFG Thunderpower
 
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#55
Das sind bestimmt die Tipps welche die mitlesenden Arbeitsargenturmitarbeiter gerne lesen
Meinst du damit weisser Riese?
Wenn man seine Beiträge so ließt, könnte man es fast denken. Also weisser Riese, Butter bei die Fische. :p
 

Arania

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#56
Auf jeden Fall unheimlich geschickt so etwas hier zu posten, für den Ruf des Forums auch absolut toll, hier gibt es Tipps wie man mit Betrügereien einem 1-Euro-Job entgeht
 

Martin Behrsing

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#57
Der weisse Riese sagte :
Es ist schon erstaunlich wieviel Energien hier aufgebracht werden um KEINEN Job anzutreten, sei es auch erstmal ein 1€-Job.
Würdet ihr diese Energie mal aufwenden eine Arbeit zu finden, wären viele Probleme gelöst.
So was kotzt mich echt an! :kotz:
Ist doch klar, dass man als ALGII-Empfänger so einen beschissenen Ruf in der Gesellschaft bekommt.
Also nicht immer nur meckern :motz: und blocken, sondern auch selbst mal was tun. Ich habe beispielsweise lange Zeit nichts gefunden, in der Zwischenzeit hatte ich mich ehrenamtlich betätigt und siehe da aufgrund dieser ehrenamtlichen Tätigkeit habe ich Kontakte knüpfen können und habe so mittlerweile wieder einen Halbtagsjob aus dem wahrscheinlich nächstes jahr eine Vollzeitstelle wird. :party:
Warum sollte jemand so einen Job annehmen, wo nur der Träger daran verdient ? Erwerbsarbeit sollte doch nun daran geknüpft sein, dass man von seiner Arbeit leben kann und nicht ein Träger eine Arbeitskraft umsonst bekommt und als Verschönerung noch 500 EUR zusätzlich.
 

Pikku

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#58
@weißer Riese

Sicher, im Einzelfall mögen das Ehrenamt und die damit verbundenen Beziehungen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung führen. Allerdings muss dafür Geld bei dem betreffenden "Betrieb" vorhanden sein. Ich bin bei Kirchens ehrenamtlich auf der Ebene tätig, die über den Haushaltsplan und die Personalkosten beschließt, und hier gibt es definitv kein Geld für irgendeinen Bewerber von außerhalb.
Trotzdem hat die Kirche zahlreiche EEJer beschäftigt, die im Sommer in den Dorfkirchen sitzen und darauf warten, dass ein Besucher kommt... das führt DEFINITIV nicht in irgendeinen Teil-oder Vollzeitjob.
Hier geht's nur darum, Arbeiten erledigen zu lassen, die eigentlich in den Aufgabenbereich von Küstern fallen (die aber lange entlassen sind), von Gemeindebüroangestellten (die auch nicht existent sind) oder von denen angenommen wird, dass man sie eh ehrenamtlich erledigt (und die Bereitwilligkeit derer, die ehrenamtlich tätig sind, ist auch nicht endlos strapazierbar).
Auch hier wird der Mangel mit EEJs verwaltet. Niemand beabsichtigt, einen von denen jemals einzustellen. Wovon auch.
Für die betroffenen EEJer ist so etwas extrem frustrierend und wenig sinnerfüllend.
Die Zweifel an EEJs sind grundsätzlicher Natur und völlig berechtigt und haben nichts mit Arbeitsverweigerung zu tun.

Pikku
 
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#59
@Pikku

da gebe ich Dir recht. Wahrscheinlich habe ich einfach nur Riesenglück gehabt. Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Ich habe ehrenamtlich bei einem Besuchs- und Begleitdienst in einer kirchlichen Betreuungseinrichtung gearbeitet und habe hierüber dann eine Festanstellung erhalten. Mag sein, dass ich einfach nur Glück hatte ... ich wollte mit meinem Thread auch niemanden difammieren oder beleidigen, aber manchmal kann ich das Gejammer einfach nicht mehr ertragen. Und wenn ich so etwas höre oder lese wie man um eine Arbeit bzw. in diesem Fall um einen 1-Euro-Job herumkommt, dann schwillt mir echt der Kamm. Aber da ist jeder Mensch mal anders und jeder hat ja auch ein recht hierauf. Jeder ist in seiner Meinungsäußerung und in seinen Gedanken frei (noch!)
cu
 

Pikku

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#60
Der weisse Riese sagte :
Aber da ist jeder Mensch mal anders und jeder hat ja auch ein recht hierauf. Jeder ist in seiner Meinungsäußerung und in seinen Gedanken frei (noch!)
Na klar!
Im übrigen finde ich die Überschrift des Threads auch nicht sehr gelungen, aber das hatten wir schon.
Das klingt nach Tipps und Tricks beim Autokauf und hat schon einen komischen Beigeschmack. ;)

Pikku
 
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#61
1 €- Job und Artikel 12 :lol: :lol:
Artikel 12
[Berufsfreiheit; Verbot der Zwangsarbeit]

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.
Das 1 €- Jobs längst keine "öffentlichen Dienstleistungen" mehr sind, steht wohl außer Frage. :pfeiff:
 
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#62
Zitat Auszug von weisser Riese : """Es ist schon erstaunlich wieviel Energien hier aufgebracht werden um KEINEN Job anzutreten, sei es auch erstmal ein 1€-Job. """ Ende Zitat.**********

Im Grunde tun Arbeitslose, die prinzipiell, weil sie die Machenschaften durchschaut haben, keinen 1 E Job antreten wollen, indirekt mehr für ihre berufliche Zukunft, als jene, die diesem Modell hinterherhangeln.
Würde sich keiner mehr bereit erklären, solche Jobs zu tun, müssten Städte und Gemeinden wieder, wie früher, ordentliche versicherungspflichtige Beschäftigungsangebote machen, wenn die Arbeit wirklich so wichtig ist für die Allgemeinheit.
Dies sind sogar recht attraktive Jobs, wie in Bibliotheken, Kindergärten, Museen, ec. Eine solche Arbeit könnten auch Ältere gut ausführen.
Es käme wieder Geld in die Sozial-Kassen und ins Steuer-Säckel und alle hätten was davon. Der Einzelhandelskonsum vorort würde angeregt, was dem Mittelstand wieder zugute käme, hier schließt sich der Kreislauf - und würde zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze führen.

Eigentlich hätten wir Gegner des EEJ einen Orden verdient.

Leider gibt es zu viele Konterrevolutionäre.
Man sollte auch mal die eigenen Wehwehchen zurückstecken.

Oder meinen die freiw. EEJ, wir Gegner könnten nicht auch ein paar € gebrauchen? Und was Arbeiten ist, wissen die Meisten ohnenhin.
Da braucht es keine Belehrungen. Aber nicht um jeden Preis !
Was das Ehrenamt betrifft, handelt es sich um genau dieselbe Sache.
Würde es nicht so viele Ehrenamtler geben, müssten auch dort in sozialen Bereichen bezahlte Stellen geschaffen werden.

Warum z. B. muss im Senioren-Internet-Cafe`die Beratung und Hilfe auch noch ehrenamtlich erfolgen? Ich könnte das tun, aber ohne Geld kommt das nicht für mich in Frage.

Warum sollte man arbeiten und dennoch dem Arbeitsamt weiter verpflichtet sein? Wenn ich arbeite, dann aber Arbeitsamt Ade !!! Auf hoffentlich Nimmerwiedersehen !! Ich will auch nicht, daß alle festangestellten Kollegen nun wissen, daß ich hier die 1-€-Jobberin bin.
Da wird es mit Respekt nicht weit her sein und jeder kann, wenn die Nase nicht passt, beim Vorgesetzten intervenieren, daß Meldung ans Arbeitsamt gemacht wird, mangels Wohlverhalten des Deliquenten.
Und Aufmucken gegen schlechte Arbeitsbedingungen kann man sich ohne Festvertrag auch abschminken.
 
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#63
Würde sich keiner mehr bereit erklären, solche Jobs zu tun, müssten Städte und Gemeinden wieder, wie früher, ordentliche versicherungspflichtige Beschäftigungsangebote machen,...
Das betrifft auch Leih/ Zeitarbeit. Warum sollen die sich an Arbeitslose bereichern? :kinn:
 
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#64
Heiko1961 sagte :
Würde sich keiner mehr bereit erklären, solche Jobs zu tun, müssten Städte und Gemeinden wieder, wie früher, ordentliche versicherungspflichtige Beschäftigungsangebote machen,...
Das betrifft auch Leih/ Zeitarbeit. Warum sollen die sich an Arbeitslose bereichern? :kinn:

Das stimmt, diese Schmarotzer , die sich an der Arbeitskraft Anderer bereichern und die Arbeit so auch noch verteuern, hatte ich schon fast vergessen.
Die Jobangebote der Arge wimmeln nur so vor diesem Ungeziefer.
Kann man da eigentlich filtern ?
Suche - ? Aber die geben sich ja mittlerweile alle möglichen schillernden Namen.
Ich weiß, daß Leiharbeitsfirmen eigentlich früher in Zeiten der Vollbeschäftigung den Zweck hatten, unvorhergesehene Auftragsspitzen Saisonarbeit und Mutterschaftsurlaub zu überbrücken.
Neuerdings ist bei jedem Job eine Schmarotzerfirma zwischengeschaltet.
 

Andi_

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#66
Heiko1961 sagte :
1 €- Job und Artikel 12 :lol: :lol:
Artikel 12
[Berufsfreiheit; Verbot der Zwangsarbeit]

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.
Das 1 €- Jobs längst keine "öffentlichen Dienstleistungen" mehr sind, steht wohl außer Frage. :pfeiff:
Es war noch nie eine öffentliche Dienstleistungspflicht :pfeiff:
 
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#67
Die arbeitslosen "faulen Säcke"sollen einfach nur mal richtig therapiert werden und an die Arbeit gewöhnt werden; mal wieder FRÜH AUFSTEHEN lernen und sich nicht faul im Bett herumwälzen, während andere den Buckel krumm machen und schuften, arbeiten müssen.
Der Arbeitslose dreht sich faul im Bett um, während der Arbeitnehmer raus aus den Federn muss und zur Arbeit antritt.
Die "faulen Säcke" müssen endlich mal richtig rangekriegt werden, da eignet sich der 1 Euro Job doch sehr gut für.
1 Euro die Stunde ist noch zu viel, es reichen auch 1 Cent die Stunde für diese "faulen Säcke" die morgens nicht aus den Federn kommen wollen!
 
E

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#69
Ratloser2006 sagte :
JA OK angenommen der SB sagt er hat nen EEJ für mich. Ich solle dafür einen Mini Job aufgeben....

Was macht man dann am besten in diesem Moment in seinem Büro ??

Fakt ist doch folgender : Ich darf keinen Job aufgeben, so steht es ja im Gesetz aber erverlangt es und nun ??

OK ich drohe mit Schwarzarbeit etc.. aber bis das erstmal in die Gänge ist muß ich ran oder was soll man dann machen ??

Klaro würde man zumindest vorm Sozialgricht gewinnen wegen Kündigen des Mini Jobs, aber das dauert oft Monate bis ne Entscheidung gefallen ist....
Nicht ablehnen - das hätte Sanktion zur Folge.

Aber man kann seine Meinung äußern - und sich Bedenkzeit erbitten.

Man wird doch das Recht haben, eine Sache zu überdenken?

Gruß aus Ludwigsburg
 
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#70
Heiko1961 sagte :
1 €- Job und Artikel 12 :lol: :lol:
Artikel 12
[Berufsfreiheit; Verbot der Zwangsarbeit]

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.
Das 1 €- Jobs längst keine "öffentlichen Dienstleistungen" mehr sind, steht wohl außer Frage. :pfeiff:

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
 
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#71
hi diddi,
hast fein reinkopiert (zitiert). :klatsch: War das jetzt Übung oder was sollte das.
Der Übungsthread ist woanders. :hihi:
 

Arwen

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#72
Hallo Heiko,

diddi hatte das Zitat auch kommentiert - siehe xxxxxxx, wurde aber wohl von Silvia "bearbeitet" ... ... ...

Gruß, Arwen
 
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#73
Arwen sagte :
Hallo Heiko,

diddi hatte das Zitat auch kommentiert - siehe xxxxxxx, wurde aber wohl von Silvia "bearbeitet" ... ... ...

Gruß, Arwen
.... war aber auch schwer zu erkennen :hihi: ;)
 
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#74
Zuletzt bearbeitet von Silvia V am 05.01.2007 08:07, insgesamt einmal bearbeitet
Zuletzt bearbeitet von diddi am 05.01.2007 01:41, insgesamt einmal bearbeitet
Hab ich doch glatt überlesen. :mrgreen:
 
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#76
Arwen sagte :
Hallo Heiko,

diddi hatte das Zitat auch kommentiert - siehe xxxxxxx, wurde aber wohl von Silvia "bearbeitet" ... ... ...

Gruß, Arwen

Hallo, Ihr müsst wissen, dass der oder die Erwerbslosen-Forenbetreiber auf der Seite der POLITIKER sind und keine Kritik an Politikern hier zulassen, also Beiträge zensieren, löschen etc..

Diddi :hug:
 

Arania

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5 Sep 2005
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#77
Die Beiträge die Du eingestellt hattest waren 10x identisch, wahrscheinlich sind sie deshalb gelöscht worden ;)
 
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#78
Arania sagte :
Die Beiträge die Du eingestellt hattest waren 10x identisch, wahrscheinlich sind sie deshalb gelöscht worden ;)

Die Beiträge wurden gelöscht, weil ich davor gewarnt hatte, dass eines Tages deutsche Politiker auf einer Anklagebank sitzen könnten, weil sie Gesetze schafften, die mehrfach gegen das Grundgesetz verstossen.

Weil deutsche Politiker Arbeitslose für "Schmarotzer und Taugenichtse" halten, gibt es Harzt 4. Denn wie sollte es anders zu erklären sein, dass es in Deutschland wieder Zwangsarbeit gibt?

Diddi
 
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