TIPP: Rechtssichere Mail zum nachweisbaren Versand von Mails an Agentur

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten. Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln, auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Dingenskirschen

Elo-User*in
Mitglied seit
24 Mai 2012
Beiträge
458
Bewertungen
49


ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
17.460
Bewertungen
22.234
Abrechnung von kostenpflichtigen Leistungen
Kostenpflichtige Leistungen werden bei Privatkunden über ein Guthabenkonto
abgerechnet, Privatkunden können ihr Guthabenkonto per Lastschrift, giropay
oder Kreditkarte aufladen. Um kostenpflichtige Leistungen in Anspruch nehmen
zu können, muss der Kunde mit hohem Ident-Nachweis angemeldet sein.https://www.epost.de/content/dam/dp/service/FAQ/leistungsbeschreibung_epost_20130207.pdf
Lol, ich kauf schon keine Briefmarken auf Halde, und für den exkrement, der mich auch noch unerwünschterweise pausenlos Erreichbar macht soll ich denen auch noch einen zinslosen Kredit geben.....Danke... ich brauch kein Fax. :icon_pause:
 

kelebek

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 November 2010
Beiträge
1.883
Bewertungen
604
bedenkt immer bei demail mussen beide parteien demail besitzen das de rechtsverbindlich geht
Meiner Erinnerung nach stimmt das (selbstverständlicherweise/logischerweise ;-)). Dies gilt mit Sicherheit für E-Post (epost.de), dort wühlte ich mich mal durch die AGB.

Und meiner Erinnerung nach gilt es auch für die DE-Mail-Anbieter.

Und auch Folgendes war, als die E-Post/DE-Mail-Zertifizierungs-Kampagne vor 1 oder 2 oder ? Jahren lief, durchaus auch Thema in der (Qualitäts-)Presse und in polit. (RF-)Magazinen:

Nutze ich E-Post/DE-Mail als rechtsverbindliches Kommunikationsmittel, um Mitteilungen zuzustellen, dann gilt auch ein an meine E-Post/DE-Mail-Adresse versandtes Schriftstück als rechtsverbindlich zugestellt!

Es hieß in der Presse, man möge sich doch gut überlegen, ob man tatsächlich Behörden diesen Kommunikationsweg anbieten wolle. Denn eigene Zugriffsausfälle (Internetzugangausfälle, defekte Endgeräte) ändern nichts an der rechtsverbindlichen Zustellung und am Laufzeitbeginn etwaiger zu beachtender Fristen.

Eine zuzusichernde Zustelllaufzeit wurde, glaube ich, auch definiert. Möglicherweise liegt diese bei 8 Stunden.

Damit ist man verdammt schnell und preiswert rechtssicher erreichbar.

Das kann auch furchtbar unbequeme Nachteile mit sich bringen ...
 

joelle

Elo-User*in
Mitglied seit
10 August 2012
Beiträge
310
Bewertungen
78
Du hast Glück! Hier in Berlin erhält man keine Empfangsbestätigung - und auf Antworten kann man auch warten bzw erhält keine.
Das kann ich nicht bestätigen. Bei einem formlosen Erstantrag per Mail mitten in der Nacht kamen hier 2,5 Tage später sämtliche Dokumente an.
Der Antrag galt dann auch rückwirkend zum Monatsersten.
 

Bananenbieger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
9 Oktober 2012
Beiträge
2.287
Bewertungen
1.176
Hallo,

was haltet Ihr von Email Einschreiben?
Es ist aber Premium-Email-Konto nötig, um diese Funktion zu benützen.
Das kostet im Monat 5€.



Wenn Sie eine E-Mail als Einschreiben verschicken und die Zustellung erfolgt ist, erhalten Sie einen Einlieferungsbeleg für Ihr WEB.DE Einschreiben. Der Empfänger erhält umgehend eine Benachrichtigung per E-Mail, dass ein WEB.DE Einschreiben für ihn eingegangen ist, welches er mit einem speziellen Abhol-Code abrufen kann. Die eigentliche Nachricht wird dem Empfänger nicht direkt zugestellt, sondern auf einem Server von WEB.DE abgelegt. Falls der Empfänger die E-Mail abruft, erhalten Sie eine automatische E-Mail mit der Lesebestätigung. Dem Empfänger wird auf einer weiteren Seite die Original-E-Mail angezeigt. Sobald die Nachricht abgerufen wurde, bekommen Sie automatisch die Benachrichtigung, dass seine Nachricht dem Empfänger jetzt zugestellt wurde. Sollte er das WEB.DE Einschreiben ablehnen, wird eine entsprechende Information an Sie zurückgesandt. Wird das WEB.DE Einschreiben innerhalb von 30 Tagen weder durch den Empfänger abgeholt noch abgelehnt, erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis. Gleichzeitig wird die E-Mail auf dem Server gelöscht.

Gibt es auch bei z.B. GMX
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
17.460
Bewertungen
22.234
Hallo,

was haltet Ihr von Email Einschreiben?
Es ist aber Premium-Email-Konto nötig, um diese Funktion zu benützen.
Das kostet im Monat 5€.



Wenn Sie eine E-Mail als Einschreiben verschicken und die Zustellung erfolgt ist, erhalten Sie einen Einlieferungsbeleg für Ihr WEB.DE Einschreiben. Der Empfänger erhält umgehend eine Benachrichtigung per E-Mail, dass ein WEB.DE Einschreiben für ihn eingegangen ist, welches er mit einem speziellen Abhol-Code abrufen kann. Die eigentliche Nachricht wird dem Empfänger nicht direkt zugestellt, sondern auf einem Server von WEB.DE abgelegt. Falls der Empfänger die E-Mail abruft, erhalten Sie eine automatische E-Mail mit der Lesebestätigung. Dem Empfänger wird auf einer weiteren Seite die Original-E-Mail angezeigt. Sobald die Nachricht abgerufen wurde, bekommen Sie automatisch die Benachrichtigung, dass seine Nachricht dem Empfänger jetzt zugestellt wurde. Sollte er das WEB.DE Einschreiben ablehnen, wird eine entsprechende Information an Sie zurückgesandt. Wird das WEB.DE Einschreiben innerhalb von 30 Tagen weder durch den Empfänger abgeholt noch abgelehnt, erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis. Gleichzeitig wird die E-Mail auf dem Server gelöscht.

Gibt es auch bei z.B. GMX

Und wenn der Empfänger nicht bei Web.de ist?

Und was nutzt es mir, wenn die mail nach 30 Tagen zurück kommt?

Und dafür 5 euro?

Nicht wirklich!
Man bezahlt nicht für emails, die lediglich ein Abfallprodukt der Werbeseiten sind. :icon_pause:
 

Bananenbieger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
9 Oktober 2012
Beiträge
2.287
Bewertungen
1.176
#20 +#30 stimme ich zu.

Aber #33 ist falsch.
Der Empfänger braucht nicht bei Web.de sein.
Die Abholung der Email bekomme ich als Lesebestätigung sofort.
Diese Lesebestätigung kann vom Empfänger nicht unterdrückt werden. Die bekomme ich von Web.de, wenn der Empfänger die Email von Web.de abholt.
Ich mache in ein paar Stunden Fotos davon. Dann weiß man besser Bescheid. Ich testete dies auch erst mit verschiedenen Emails.


5€ zahle ich nicht wegen dem Einschreiben.
Ich hatte das Premium Email Konto wegen etwas Anderem (u.a. mehr Speicher)
 

Fragezeichen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 März 2013
Beiträge
174
Bewertungen
45
Juristisch haltbar (also auch vor Gericht) sind ausschließlich die de-Mail und Fax (bei online Versand)
 

elo237

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Mai 2011
Beiträge
4.160
Bewertungen
996
Es gibt nur eine rechtssichere Methode

hingehen und perönlich abgeben

und Bestätigung geben lassen über Inhalt des abgegebenen :cool:
 

Holger01

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
Mitglied seit
26 Januar 2012
Beiträge
1.399
Bewertungen
566
Stimmt !

Ich lasse mir immer auf einer Kopie einen Eingangsstempel mit Namenszeichen geben.

Schließlich habe ich selbst weder Telefon, Fax, Handy, eMail + Internet.

Kurioserweise hat mir kürzlich die Empfangsdame den Eingangsstempel verweigert und mich zum SB "gezwungen".
Das ging zwar recht schnell, hat mich aber doch sehr gewundert.

...
 

Bananenbieger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
9 Oktober 2012
Beiträge
2.287
Bewertungen
1.176
Hallo,

zur meiner Ankündigung, habe ich eine Email, die der Empfänger bekommt ausgedruckt.

Ich erhalte, sobald der Empfänger diese Email von Web.de, eine Lesebestätigung.



Das beste ist aber es gleich persönlich gegen Unterschrift abzugeben.
Da stimme ich voll zu.
Bei mir sind es ca. 5km. Aber wer weiter weg wohnt,...
 

Anhänge

Fritz Fleißig

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 März 2013
Beiträge
3.322
Bewertungen
3.759
@Bananenbieger

Der Haken bei deinem "E-Mail-Einschreiben" ist leider genau derselbe wie beim postalischen Übergabe-Einschreiben:

Der Empfänger ist nicht verpflichtet, auf diese Abrufaufforderung deines E-Mail-Dienstleisters zu reagieren, genauso wie der vom Postboten nicht angetroffene Empfänger eines Übergabe-Einschreibens nicht verpflichtet ist, es beim Postamt abzuholen. Bei der Abholaufforderung per E-Mail ist noch nicht einmal gesagt, daß der Empfänger sie tatsächlich erhalten hat (könnte in seinem Spam-Filter hängengeblieben sein, er könnte sein normales Postfach gar nicht abgerufen haben oder ähnliches).

Der Empfänger hat schließlich keinen Vertrag mit deinem E-Mail-Dienstleister, der ihn zu irgend etwas verpflichten würde, beispielsweise der regelmäßigen Kontrolle seines elektronischen Postfachs dort.

Dann ist das "E-Mail-Einschreiben" dem Empfänger nicht rechtswirksam zugegangen, und du hast das Nachsehen.
 

Bananenbieger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
9 Oktober 2012
Beiträge
2.287
Bewertungen
1.176
Danke,

gut zu wissen.
 

Fragezeichen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 März 2013
Beiträge
174
Bewertungen
45
Bitte entschuldigt, dass ich das Thema noch einmal aufgreife, nach dem es ja ausführlich diskutiert wurde.

Ich habe einige Recherchen angestellt und darauf möchte ich folgende Ergebnisse zur Rechtssicherheit im Schriftverkehr mit Euch teilen.


De-Mail:
Derzeit ist die rechtliche Situation noch nicht abschliessen geklärt - aus diesem Grund (und anderen, hier bereits aufgeführten), nur bedingt/gar nicht empfehlenswert.

Fax:
Wird trotz Versandbestätigung mit Verweis auf das gesendete Dokument nur bedingt von Richtern anerkannt. Somit nur bedingt ausreichend.

Einschreiben (diverse):
Nachweis OK, jedoch ist nur bedingt nachweisbar, welches Schreiben man versandt hat, und es gibt weiter "Fallstricke". Somit auch nur bedingt rechtssicher.

Persönliche Abgabe:
mit Name und Unterschrift Empfänger / Datum und Stempel (am besten jedes einzelne Blatt zeichnen lassen oder Gesamtzahl der abgegebenen Blätter notieren und bestätigen lassen (ZB auf Kopie des Originals): Rechtssicherheit ziemlich hoch

Versand durch Gerichtsvollzieher (ca. 10 Euro):
Rechtssicherheit: sehr sehr hoch und darum uneingeschränkt empfehlenswert - da die Kosten recht hoch sind eignet sich dieses Verfahren wohl besonders bei Fristsetzung durch das Amt (Eingang des Dokumentes bis 16 Uhr am Tag der Frist gilt als fristgerecht) oder gesammelter Abgabe von mehreren Unterlagen.
 

Makale

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Januar 2013
Beiträge
3.349
Bewertungen
3.466
Fax:
Wird trotz Versandbestätigung mit Verweis auf das gesendete Dokument nur bedingt von Richtern anerkannt. Somit nur bedingt ausreichend.
Also da empfehle ich dir dringend nochmal genauer zu recherchieren. Ich hab da ganz andere Informationen vorliegen :icon_wink:
Einige Bundesgerichte scheinen hiermit ein Problem zu haben.

BGH-Urteil: Telefax-Sendeprotokoll reicht nicht als Zugangsbeweis

Aber in Angelegenheiten des Sozialrechts gilt wohl BSG

Fax-Sendebericht hat Beweiskraft fr Widerspruch
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
17.460
Bewertungen
22.234
Digitale Signatur : Deutsche Post beendet ihr De-Mail-Angebot - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELTDeutsche Post beendet ihr De-Mail-Angebot

Um die sinkende Bedeutung der klassischen Post auszugleichen, hat die Deutsche Post den digitalen E-Brief gestartet. Der ist aber nicht mit dem De-Mail-Standard kompatibel, auf den andere setzen.
Der Chaos Computer Club hat das Sicherheitsniveau der De-Mail wegen der fehlenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über den gesamten Transportweg der E-Mail als unzureichend kritisiert und das Vorhaben für gescheitert erklärt.
Na dann....:biggrin:
 

Fritz Fleißig

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 März 2013
Beiträge
3.322
Bewertungen
3.759
@Fragezeichen

Was heißt denn überhaupt "rechtssicher"? Wie willst du denn einen Zugangsnachweis zustandebringen, gegen den Einwendungen mit absoluter Sicherheit unmöglich sind? Das gibt es nicht. Man kann immer Einwendungen, wenn auch mit unterschiedlichem Grad der Erfolgsaussichten, geltend machen. Beispielsweise könnte eingewandt werden, daß der Gerichtsvollzieher bei der Zustellung nicht korrekt gearbeitet habe (theoretisch möglich, praktisch aber wohl nur, wenn bei dem Gerichtsvollzieher vergleichbare Zustellprobleme in jüngster Zeit schon vorgekommen sind). Oder es könnte eingewandt werden, daß die Unterschrift unter eine Empfangsbestätigung gefälscht worden sei.

Solche Nachweisprobleme sind beispielsweise bei der Zusendung als Einwurf-Einschreiben aufgetaucht, nachdem der Postzusteller zugegeben hatte, aus Zeitmangel die einzelnen Nachweise nicht jeweils bei Briefeinwurf, sondern "en bloc" nach Ende seiner Tour ausgefüllt zu haben.

Es gibt noch eine weitere, meiner Ansicht nach genauso sichere und vor allem kostenlose Möglichkeit: Brief wird durch einen Zeugen oder in dessen Gegenwart in den Hausbriefkasten des Empfängers geworfen, wobei der Zeuge vorher den Inhalt des Briefes zur Kenntnis nehmen muß. Dessen Zeugnis und/oder ein von diesem gefertigtes Protokoll ist dann der Zustellbeweis. Mit Einwurf in den Hausbriefkasten des Empfängers gilt das Schreiben auf jeden Fall als zugegangen, unabhängig vom noch folgenden internen Bearbeitungsweg.
 

paulegon05

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 September 2012
Beiträge
826
Bewertungen
131
Persönliche Abgabe:
mit Name und Unterschrift Empfänger / Datum und Stempel (am besten jedes einzelne Blatt zeichnen lassen oder Gesamtzahl der abgegebenen Blätter notieren und bestätigen lassen (ZB auf Kopie des Originals): Rechtssicherheit ziemlich hoch
is blos blöd wenn quiterung verweigert wird, habs gsetern wieder erlebt seblst das hinzuziehen des vorgesetzten hat nichts gebracht (Aussage wir dürfen das nicht mehr, wir haben nicht mehr die vollmacht dafür)
 

durchgefallen

Elo-User*in
Mitglied seit
10 Juli 2008
Beiträge
33
Bewertungen
3
@Fragezeichen

Was heißt denn überhaupt "rechtssicher"? Wie willst du denn einen Zugangsnachweis zustandebringen, gegen den Einwendungen mit absoluter Sicherheit unmöglich sind? Das gibt es nicht.
Doch: Zustellung per Gerichtsvollzieher, du wirst keinen Richter finden, der daran etwas anzweifeln wird, und persönliche Übergabe.

Ich möchte im Übrigen vor DE-Mail warnen. DE-Mail ist eine typisch deutsche Sparzwang- und Überwachungsstaat-Erfindung. DE-Mails können von den Behörden gelesen werden, es gilt auch nur das lasche Fernmeldegeheimnis und nicht das anspruchsvolle Briefgeheimnis. Die Haftung liegt unausweichlich beim Bürger. Beispielsweise ist ein Verwaltungsakt nach § 37 Abs. 2 SGB X zugestellt, wenn er im elektronischen DE-Mail-Postfach des Bürgers angekommen ist. Sollte der Internet-Provider den Internet-Zugang gesperrt haben, weil man als sanktionierter HartzIV-Empfänger die Rchnungen nicht mehr bezahlen kann, dann ist das für den Hartzer Pech. Er kommt dann zwar nicht an sein Postfach ran, der Verwaltungsakt ist aber trotzdem zugestellt und die Fristen laufen.

Also wer dumm genug ist und sich auf biegen und brechen solchen Risiken ausetzen will, der soll das tun, aber heult anschließend nicht rum, wenn bei euch alles den Bach runtergeht!
 


Fritz Fleißig

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 März 2013
Beiträge
3.322
Bewertungen
3.759
@durchgefallen

Man muß gar nicht mal an eine Sperre des Internet-Zugangs wegen Zahlungsrückständen denken. Es gibt noch vielerlei andere Gründe: kaputter PC (gerade gestern hat MS ein offizielles Sicherheitsupdate zurückgezogen, nachdem es diverse PCs nach Einspielung funktionsunfähig gemacht hatte), technische Störung des Internets, Beschädigung der Telefon- oder Kabelfernsehleitung in der Straße bei Bauarbeiten, und und und... Das ist hier alles ein Problem des Empfängers. Ganz abgesehen davon, daß er nun täglich (grundsätzlich sogar am Wochenende und an Feiertagen) sein elektronisches Postfach kontrollieren müßte.

Bei klassischer Briefpost gehen Zustellprobleme genauso wie der eigentliche Zustellnachweis zu Lasten des Absenders. Wenn wegen Erkrankung des Briefträgers an einem Tag keine Post ausgetragen werden kann (durchaus möglich bei der knappen Personaldecke der Post), ist der Brief eben noch nicht zugegangen. Genauso braucht man, abgesehen vielleicht von der Lesebrille, keine technischen Hilfsmittel, um den Inhalt des Briefes zur Kenntnis zu nehmen.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten. Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln, auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten