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Tiny House. Blöde Idee?

Negev

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#1
Angenommen man kommt "irgendwie" an ein Tiny House​.

Die Idee: sicher wohnen. Man hat eine eigene Unterkunft. Keiner kann mich aus dieser Unterkunft werfen - weil die Miete plötzlich zu hoch ist oder es andere Scherereien gibt. Gleichzeitig sind die Wohn- und Nebenkosten extrem Gering.

Zudem hat man die Freiheit, zu wohnen wo man möchte (natürlich müssen einige bürokratische Hürden genommen werden). So kann man (so stelle ich es mir zumindest vor) in der nähe von München wohne - hier ist die Chance vielleicht auch größer, Arbeit zu bekommen. Oder man sucht sich einen Stellplatz mit viel Land, legt einen Garten an und versucht sich als (Teil-)Selbstversorger. Dabei schwingt immer die Idee mit, mit möglichst wenig Geld - ein gesundes Leben zu führen.

Etwas zu mir und meinen Hintergrund: ich denke, das ich mein Leben schon früh versaut habe (in karrieretechnischer Hinsicht). Bin jetzt Anfang 30 und hab noch nie Gearbeitet - das ist eine ziemlich traurige Bilanz. Zwar hab ich Persönlich nochmal die Kurve bekommen und führe jetzt ein gesundes und strukturiertes Leben, dass interessiert aber den deutschen Arbeitgeber natürlich nicht (es muss ihn auch nicht interessieren, jeder ist frei, seine Leute auszusuchen). Ich will jedoch nicht, für die Fehler - die ich natürlich gemacht habe, bis zu meinem Lebensende bezahlen. Niedriglohnsektor bei gleichzeitig harter bis ruinöser Arbeit hat grundsätzlich keiner Verdient!

Jetzt stehen mir vielleicht, wie gesagt, mehrere Optionen offen. Eine davon ist eben das Tiny House - bzw. ich würde mich meiner aktuellen Situation anpassen und mein Leben danach Ausrichten. Der Grundgedanke ist: egal was ich noch mache - ich werde keinen anständig bezahlten Beruf mehr nachgehen. Das ganze wirkt wie Selbstaufgabe oder Rückzug. Ich würde eher sagen, das ich der Realität ins Auge blicke und das beste aus meiner Situation heraushole.

Was meint Ihr?
Würdet ihr eine derartige Chance ergreifen, wenn sie euch geboten würde?
 
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vidar

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#2
Moin @Negev,

Sofern du ein eigenes Grundstück (z.B. mit günstigen Erbbaurecht) oder einen Anteil daran hast, und dann auch noch mindestens 20 TD€ zur Verfügung hast, dürfte es eine gute Idee sein dies in Angriff zu nehmen. Entscheidend ist hierbei sicherlich auch, wie sich die Stadt/Gemeinde bzgl. einer Baugenehmigung hier verhält. Für einen Investor dürfte dieses, auf dann Mietbasis zur Verfügung gestellte, Wohnraumangebot wahrscheinlich uninteressant sein.

https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/1672-rtkl-tiny-houses-leben-auf-kleinem-fuss
 

cibernauta

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#3
Hallo negev!

Ich finde die Idee sehr gut, sie scheitert aber meist daran, einen geeigneten Stellplatz zu finden. Die "Szene" die auf Bauwagenplätzen lebt, ist auch nicht so unbedingt meins und auf offiziellen Stellplätzen ist inzwischen in den meisten Bundesländern ein Dauerwohnsitz verboten.


egal was ich noch mache - ich werde keinen anständig bezahlten Beruf mehr nachgehen.
Das dachte ich in deinem Alter auch. Es kam anders :wink:.

noch mindestens 20 TD€
Der Kaufpreis für die Unterkunft? Es gibt alte Zirkus- oder Bauwagen auch wesentlich günstiger und mit ein wenig handwerklichem Geschick könnte man daraus was machen.
 

Negev

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#5
Wie ist denn hier der Sachstand?
Das ist Überholt. Bitte hört auf, alte Freds raus zu kramen. Die Sachlage hat sich, insbesondere in diesem Monat, gänzlich verändert.

Was die Stellplätze angeht, naja also im Prinzip ist es mir egal wo ich dieses Häuschen hinstelle. Irgendeinen Stellplatz wird sich in D schon finden. Ich kann mir auch gut Vorstellen, im "Osten" irgendwo günstigen Grund zu erwerben und da zu bauen.

Was Jobaussichten angeht: mit so einem Tiny House stehe ich ja nicht unbedingt noch schlechter dar als jetzt schon...
 

Gaestin

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#6
So kann man (so stelle ich es mir zumindest vor) in der nähe von München wohne - hier ist die Chance vielleicht auch größer, Arbeit zu bekommen. Oder man sucht sich einen Stellplatz mit viel Land, legt einen Garten an und versucht sich als (Teil-)Selbstversorger. Dabei schwingt immer die Idee mit, mit möglichst wenig Geld - ein gesundes Leben zu führen.

Etwas zu mir und meinen Hintergrund: ich denke, das ich mein Leben schon früh versaut habe (in karrieretechnischer Hinsicht). Bin jetzt Anfang 30 und hab noch nie Gearbeitet - das ist eine ziemlich traurige Bilanz. Zwar hab ich Persönlich nochmal die Kurve bekommen und führe jetzt ein gesundes und strukturiertes Leben, dass interessiert aber den deutschen Arbeitgeber natürlich nicht (es muss ihn auch nicht interessieren, jeder ist frei, seine Leute auszusuchen). Ich will jedoch nicht, für die Fehler - die ich natürlich gemacht habe, bis zu meinem Lebensende bezahlen. Niedriglohnsektor bei gleichzeitig harter bis ruinöser Arbeit hat grundsätzlich keiner Verdient!
Würdet ihr eine derartige Chance ergreifen, wenn sie euch geboten würde?
ich weiß nur nicht, ob die Ämter bzw. der Steuerzahler
diese Entscheidung unterstützen wird. Immerhin sind noch
30 Jahre, wo noch etwas gearbeitet werden KÖNNTE. Steht es einem zu, mit Anfang 30 zu erwarten, dass andere immer für einen aufkommen werden?
 

Negev

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#7
ich weiß nur nicht, ob die Ämter bzw. der Steuerzahler
Das auch "kreative" Lösungen getragen werden - also auch Camping-Stellpätze, wurde doch schon richterlich Entschieden. Die KdU ist sicher angemessen.

Steht es einem zu, mit Anfang 30 zu erwarten, dass andere immer für einen aufkommen werden?
Gebt mir einen Job und schon müssen wir nicht mehr Diskutieren. Aber gerade hier drehen wir uns im Kreis. (Siehe letzter Fred - selbe Diskussion)
 

Gaestin

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#8
Es heißt Thread, nicht Fred.
Du zahlst nicht für gemachte Fehler,
der Staat zahlt.

Das ist Überholt. Bitte hört auf, alte Freds raus zu kramen. Die Sachlage hat sich, insbesondere in diesem Monat, gänzlich verändert.

Was die Stellplätze angeht, naja also im Prinzip ist es mir egal wo ich dieses Häuschen hinstelle. Irgendeinen Stellplatz wird sich in D schon finden. Ich kann mir auch gut Vorstellen, im "Osten" irgendwo günstigen Grund zu erwerben und da zu bauen.

Was Jobaussichten angeht: mit so einem Tiny House stehe ich ja nicht unbedingt noch schlechter dar als jetzt schon...
und Du meinst im Ernst dass jemand Dir Geld gibt, um Grund zu erwerben?????
 
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Negev

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#9
Natürlich wird mir keiner das Geld geben.

Darf ich dich bitten, meine Beiträge zu ignorieren? Wir kommen einfach nicht zusammen.
[>Posted via Mobile Device<]
 

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#10
Wenn du kostenlos oder kostengünstig an ein Tinyhouse kommst, dann würde ich zufassen.

So schlimm ist das mit dem Platz finden nun auch wieder nicht. ZB bei mir in der Stadt (Badekurort, Süddeutschland, Schwarzwald) gibt es sehr wohl einen dauerbewohnbaren Stell- und Campingplatz. Auch in umliegenden Gemeinden hats davon einige.

Hinzu kommt, daß so mancher Bauer aufgeschlossen für solche Sachen ist. Der bekommt auch ratzfatz eine Genehmigung auf seinem eigenen (Hof)Gelände einen Wohnwagen dauerhaft aufstellen zu dürfen, oder er hat bereits einige Dauercamper.

Teuer ist vor allem das solide Tinyhouse und wenn man halt partout auf eigenem Grundstück bauen will. Interessant am Tinyhouse ist aber vor allem doch, daß man mitsamt eigenem Haus so einfach wieder umziehen kann. Also, wenn du eins kostengünstig bekommen kannst, würde ich es nehmen.
 

hansklein

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#11
Die Frage von Gaestin wird dir auch dein JC stellen, wovon willst du das finanzieren ohne Einkommen? Bzw. wenn Geld/verwertbares Vermögen vorhanden ist, das höher ist, wie dein Freibetrag, hättest du das irgendwann angeben müssen ( Mindestfreibetrag von 3.100 Euro bzw. 150 Euro pro vollendetem Lebensjahr.).

Von dem offiziellen Freibetrag würdest du deinen Traum kaum erfüllen können.
 

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#12
Von dem offiziellen Freibetrag würdest du deinen Traum kaum erfüllen können.
Ich habe mal 4 Jahre in einem Peter-Lustig-mäßig ausgebauten Bauwagen gewohnt. Der Bauwagen hat mich ganze 300 Euro gekostet, das Herrichten nochmal 1,500 Euro. Ein Bekannter von mir wohnt auf einem Bauernhof in einem dort aufgestellten recht komfortabel großen Gartenhaus, das er selber zum Dauerwohnsitz umgebaut hatte. Gartenhaus kostete 1,750 Euro, die Umbauten weniger als 1,000 Euro an Material.

Wer handwerklich geschickt ist und um die Ecke denken kann, bei dem gehen solche Sachen. Gesund sollte man auch sein.
 

Negev

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#13
Die Frage von Gaestin wird dir auch dein JC stellen, wovon willst du das finanzieren ohne Einkommen?
Ich war immer ehrlich wenn es darum ging, meine finanzielle Situation offen zu legen. Und ich werde auch weiterhin ehrlich sein - weshalb ich in der nächsten Zeit auch nicht mehr berechtigt sein werde, ALG 2 zu beziehen. Noch näher möchte ich aber hier nun wirklich nicht darauf eingehen!

Statt aber so weiter zu leben wie bisher (und das Geld somit zu verschenken), will ich es Investieren. Ein Tiny House wäre auch eine super Möglichkeit, im Alter günstig zu Wohnen.

Eine andere Frage ist aber: wie lange wird es das Hartz 4 System noch geben? Gerade die aktuelle Diskussion in der SPD gibt Hoffnung, das man hier zur Besinnung kommt.


Am Ende kann ich auch in eine Selbständigkeit investieren. Aber ein Fall würde mich umso härter treffen...
 

cibernauta

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#14
So schlimm ist das mit dem Platz finden nun auch wieder nicht.
Dauercamper ist etwas anderes als Bewohner mit Erstwohnsitz. Selbst ein Grundstück kaufen, ist auch nicht so einfach. Es muss erschlossen sein oder werden und als Baugrund zugelassen sein.

Gerade die aktuelle Diskussion in der SPD gibt Hoffnung, das man hier zur Besinnung kommt.
Das traditionelle linke Halbjahr vor Wahlen sollte mittlerweile niemanden mehr täuschen.
 

erwerbsuchend

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#15
Ein Tiny House wäre auch eine super Möglichkeit, im Alter günstig zu Wohnen.
Dies gilt aber nur dann, wenn du es nicht behindertengerecht umbauen musst, wenn du entsprechende Einschränkungen bekommst.

Am Ende kann ich auch in eine Selbständigkeit investieren.
Was hindert dich daran, dich bereits jetzt selbstständig zu machen? Das notwendige Kapital scheinst du ja zu haben, wenn du über ein Eigenheim redest.
 

Negev

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#16
Was hindert dich daran, dich bereits jetzt selbstständig zu machen? Das notwendige Kapital scheinst du ja zu haben, wenn du über ein Eigenheim redest.
Das unternehmerische Risiko.
Aber okay, ich muss meine Idee einfach Mal Durchhspielen und mich mit anderen unterhalten, die die selbe Geschäftsidee umgesetzt haben.

Vielleicht geht mit mir auch der Übermut durch... und das Eigenheim wäre die sichere Lösung.
 
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Linuxfan

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#17
Jetzt stehen mir vielleicht, wie gesagt, mehrere Optionen offen. Eine davon ist eben das Tiny House - bzw. ich würde mich meiner aktuellen Situation anpassen und mein Leben danach Ausrichten.
Ich finde es jedenfalls gut, dass Du Ziele und Vorstellungen hast.

Über die Jahre das Kapital für ein Eigenheim anzusparen könntest Du vielleicht mit "Wohnriester" versuchen wo Du Zuschüsse vom Staat bekommst und die ganze Angelegenheit auch noch Hartz-IV-sicher ist scheint mir sehr sinnvoll. Es sind zwar kleine aber dennoch stetige Schritte.

Allerdings würde ich kein "Tiny House" kaufen wollen und würde eine kleine "angemessene" (im Sinne von Hartz IV) Eigentumswohnung im Osten der Republik anpeilen.

Schau einfach mal auf einer Immobilienseite nach und lass Dir die Angebote nach Bundesland und dann Preis (aufsteigend) sortieren. So habe ich es gemacht, da ich auch nicht in einem Penthouse mit Dachpool wohnen werde. Das habe ich auch akzeptiert.

Ziele müssen irgendwo realistisch sein damit man sie überhaupt erreichen kann.
 

Sabattical

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#18
Was meint Ihr?
Würdet ihr eine derartige Chance ergreifen, wenn sie euch geboten würde?
Das ist an sich eine hübsche Idee, aber ein eigenes Grundstück wirst Du dafür schon benötigen. Außerdem ein ausgeklügeltes System für die Ver- und Entsorgung von Wasser und Abwässern. Strom wäre auch nicht schlecht. Und irgendeine Form von Heizsystem ebenfalls.

Da würde ich eher versuchen, einen Wohnwagen als Dauercamper irgendwo aufzustellen. Auf einem Campingplatz sind üblicherweise Waschmöglichkeiten gegeben.
 

Negev

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#19
Allerdings würde ich kein "Tiny House" kaufen wollen und würde eine kleine "angemessene" (im Sinne von Hartz IV) Eigentumswohnung im Osten der Republik anpeilen.

Schau einfach mal auf einer Immobilienseite nach und lass Dir die Angebote nach Bundesland und dann Preis (aufsteigend) sortieren. So habe ich es gemacht, da ich auch nicht in einem Penthouse mit Dachpool wohnen werde. Das habe ich auch akzeptiert.
Mach ich Grad... und ich finde diese Idee großartig! Also irgendwie hab ich diese Option auch im Hinterkopf gehabt aber jetzt hab ich eben doch Mal nachgeschaut und es gibt einige nette Wohnungen für "kleines Geld".

Das werde ich definitiv weiter verfolgen!

Edit:
Auch in eine Eigenheim muss ab und an investiert werden. Je nachdem, wie umfangreich eine solche Maßnahme ausschaut und wie groß die Rücklagen der Wohngemeinschaft sind - kann das ganze doch auch in den finanziellen Ruin führen. Oder sehe ich das falsch?
 
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Linuxfan

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#20
MAuch in eine Eigenheim muss ab und an investiert werden. Je nachdem, wie umfangreich eine solche Maßnahme ausschaut und wie groß die Rücklagen der Wohngemeinschaft sind - kann das ganze doch auch in den finanziellen Ruin führen. Oder sehe ich das falsch?
Ja, das stimmt, dass ggf. Rücklagen gebildet werden sollen. Allerdings ist das eine Bestimmung der Hausgemeinschaft und da ist wiederum die Frage wie diese zusammen gesetzt ist (Alter, sozialer Status etc…) und was diese beschlossen hat. Du könntest einerseits in eine Eigentümergemeinschaft von Rentern ("Nach mir die Sintflut…") oder hochrangiger Investoren kommen.

Die entsprechenden Protokolle der Sitzungen, die vorgelegt werden müssen, kannst Du ja einsehen. Ein Makler ist wohl auch zur Vorlage dieser Protokolle verpflichtet…

In einem "Tiny House" kannst da allerdings tun und lassen was Du willst, da es keine Eigentümergemeinschaft gibt.
 

cibernauta

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#21
Na ja, Etagenwohnung in der Preisklasse bedeutet eher schlechten Standard. Man hört jeden Furz von den Nachbarn etc.

Da wäre ich vorsichtig. Ich würde zuminest mal ein paar Tage probewohnen oder die Nachbarn interviewen oder einen Fachmann hinzuziehen.

Das finanzielle Risiko sehe ich nicht als so groß an. Man muss halt monatlich Rücklagen bilden.
 

Sabattical

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#22
In einem "Tiny House" kannst da allerdings tun und lassen was Du willst, da es keine Eigentümergemeinschaft gibt.
Nochmal:

"Tiny House" ohne Stromanschluss, Wasserversorgung / Abwasserentsorgung? Wer will denn sowas?

Grundsätzlich ist ein Einzelhaus eine tolle Sache. Nervige Nachbarn in einem Wohngebäude hat man so nicht. Aber dazu muß man Kompromisse machen. Und natürlich das nötige Geld haben.
 

Negev

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#24
Es läuft auf die Frage hinaus - Eigenheim oder eben das Tiny House...

Insbesondere im Hinblick auf die spätere KdU-Antragstellung könnte sich das Eigenheim als vorteilhafter herausstellen.

Ein Eigenheim ist auch eine gewisse Wertanlage. Ein Tiny House würde ich jetzt eher mit einem Auto vergleichen welches man benutzt und welches eben an Wert verliert. Das Eigenheim könnte hier sogar noch an Wert gewinnen.

Es spricht also mehr für eine kleine Eigentumswohnung...

Wobei ich vom alternativen Charme des Tiny House überzeugt bin. Aber gut, Sicherheit ist hier natürlich großes Thema.
 

Linuxfan

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#25
Wobei ich vom alternativen Charme des Tiny House überzeugt bin. Aber gut, Sicherheit ist hier natürlich großes Thema.
Im Sommer ist das bestimmt eine gute Sache aber im Winter stelle ich es mir schwierig und kalt vor.

Die Eigentumswohnung kannst Du notfalls auch vermieten und vielleicht mit einer Wertsteigerung wieder verkaufen wenn die Lage begehrt bzw. der Ort aufstrebend ist. Ich wüsste jetzt nicht ob es wirklich einen Markt für gebrauchte "Tiny Houses" gibt. Im Verkaufsfall musst Du wirklich jemanden finden, der diesen "alternativen Charme" so schätzt wie Du.

Ich habe auch mit einem Tiny House geliebäugelt aber letztendlich habe ich mich dann doch für eine Eigentumswohnung entschieden. Wichtig ist halt, die Protokolle und Wirtschaftspläne zu lesen. Dann weißt Du auch wieviel an Nebenkosten etc. auf dich zukommt.
 

Negev

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#26
Im Sommer ist das bestimmt eine gute Sache aber im Winter stelle ich es mir schwierig und kalt vor.
Soll gar nicht mal so garstig sein. Würde eben mit Holz heizen und so ein Ofen gibt gut warm. Solche Häuser sind ja auch gut Isoliert.

Letzten Endes ist die Frage, Tiny House oder Eigenheim, auch eine Geldfrage... vielleicht entscheidet sich das Ganze hierüber...
 

cibernauta

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#27
Tiny-Häuser bieten gewohnten Komfort auf mobiler Basis. Das ist das Konzept.

Ein Bauwagen ist da schon eher ein Abenteuer, kann man sich aber gut dämmen und komfortabel herrichten.

Offen ist bei beiden die Stellplatzfrage, wobei das natürlich auch ein Vorteil sein kann. Man kann mit dem eigenen Heim umziehen.
 

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#28
Dauercamper ist etwas anderes als Bewohner mit Erstwohnsitz. Selbst ein Grundstück kaufen, ist auch nicht so einfach. Es muss erschlossen sein oder werden und als Baugrund zugelassen sein.
Ich gab Beispiele. Bisher hat sich an JEDEM meiner Wohnorte (Norden, Osten und Süden Deutschlands) ein Dauercamperplatz vorgefunden. Dies ist per definitionem einer, an dem man dauerhaft (also auch mit Erstwohnsitz) wohnen kann. Ist was anderes als ein DauerSTELLplatz. An dem parkt dann nur der Wohnwagen dauerhaft.

Und wiegesagt, es gibt immer mehr Bauern, die bereit sind Leute dauerhaft auf ihren Grundstücken wohnen zu lassen, in deren Campingwagen oder Tinyhouses. Briefkasten am Hof des Bauern mit ladefähiger Anschrift.

Man muß nur ein wenig um die Ecke denken.

Allerdings sähe ich ein Tinyhouse definitiv nicht als Kapitalanlage an, es sei denn es ist eines dieser Designertinyhouses mit festem Grundstück und dort fest verbunden.

Persönlich würde mich nur noch ein größeres Hausboot reizen (und damit Frankreich), nur reden wir da von einer vollkommen anderen Preisklasse.
 

HartzVerdient

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#29
Das Thema Tiny-House hatte ich auch schon auf den Schirm. Da gibt es u.A. Firmen, die dir so ein Haus innerhalb von 24h auf dein Grundstück drucken. Kosten für das normale schlüsselfertige Gebäude belaufen sich bei 7500€ (damals als ich mir das ansah).

https://www.youtube.com/watch?v=GUdnrtnjT5Q

Mit der modularen Bauweise, kann man sich schnell noch neue Sektionen hinzudrucken.
 

cibernauta

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#30
Ich gab Beispiele. Bisher hat sich an JEDEM meiner Wohnorte (Norden, Osten und Süden Deutschlands) ein Dauercamperplatz vorgefunden.
Das mag für die Vergangenheit zutreffen in einigen Kommunen gibt es auch noch eine Duldung, aber wie lange noch? Also in NRW zumindest.

Ein Bauer darf das auch nicht so ohne weiteres.
 
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#31
Das mag für die Vergangenheit zutreffen in einigen Kommunen gibt es auch noch eine Duldung, aber wie lange noch? Also in NRW zumindest.

Ein Bauer darf das auch nicht so ohne weiteres.
So lange her ist das nicht, und aktuell wohne ich ja auch in einem Großraum in dem wenigstens ein Dutzend solcher Plätze hat.

Und ein Bauer kann und darf so Einiges, was Otto Normalverbraucher nicht darf, und er bekommt recht einfach Genehmigungen, die Otto Normalverbraucher ebenfalls nicht so einfach bekommt.

Und ich habe in NRW, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen, Meck-Pomm, Brandenburg, RP, Hessen und BW gewohnt bzw. kenne jeweils dort Leute die dauercampen (inkl. Erstwohnsitz). Es ist zwar weitaus schwieriger, als im Ausland, aber unmöglich ist das Ganze eben gerade nicht.

Kundig machen muß man sich jedoch, aber das gilt eh für alles.
 

Linuxfan

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#32
Das Thema Tiny-House hatte ich auch schon auf den Schirm. Da gibt es u.A. Firmen, die dir so ein Haus innerhalb von 24h auf dein Grundstück drucken. Kosten für das normale schlüsselfertige Gebäude belaufen sich bei 7500€ (damals als ich mir das ansah).
Ich hatte bislang nur bei den ebay-Kleinanzeigen geschaut: Dort sind einige Angebote um die 50000 Euro für etwa 25-30 m² dabei. Da wäre mir persönlich der Preis/m² zu hoch.

Bei dem Haus aus dem 3D-Drucker trifft das aber nicht zu. Danke für den Hinweis.
 

cibernauta

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#33
Kundig machen muß man sich jedoch, aber das gilt eh für alles.
So langsam könntest du ja mal damit rausrücken, welche Plätze das konkret sind oder ist das streng geheim? In den entsprechenden Foren wird auch immer wieder danach gefragt.

Das Problem ist das Baurecht insbes. die BauNV, die auf den meisten dieser Flächen keine Wohnnutzung erlaubt. Andernfalls würde man sie ja auch gewinnbringend als Bauland verscherbeln.
 

Negev

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#34
Hab bislang auch immer mit einem Budget von um die 50k € gerechnet. Je nach Ausstattung kann man noch den ein oder anderen Tausender sparen... aber für das Geld bekommt man auch eine nette Wohnung - so jedenfalls mein Eindruck beim Stöbern auf Immoscout (seit der Eröffnung dieses Freds).

Also entweder muss sich so ein Projekt nochmal deutlich günstiger aufstellen lassen oder das Eigenheim ist, wie gesagt, die bessere Lösung. Dazu kommt ja, das ich in der Wahl des Wohnorts recht frei bin. Bin also nicht gezwungen in irgendeiner Metropole zu leben - hier ist so ein mobiles Haus natürlich eine echte Alternative (Stellplatz voraus gesetzt).
 

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#37
So langsam könntest du ja mal damit rausrücken, welche Plätze das konkret sind oder ist das streng geheim? In den entsprechenden Foren wird auch immer wieder danach gefragt.

Das Problem ist das Baurecht insbes. die BauNV, die auf den meisten dieser Flächen keine Wohnnutzung erlaubt. Andernfalls würde man sie ja auch gewinnbringend als Bauland verscherbeln.
Geh in deiner Stadt zum nächsten Dauercamperplatz und frage. So schwer ist das doch nicht.

Und bereits in den 2000ern konnte man in Hamburg, Lüchow-Dannenberg, Hitzacker und Lüneburg, sowie in und um Berlin ganz problemlos dauercampen. Bauwagenplätze hat es zum Nachschauen im Internet. In Sachsen und Brandenburg gibts reihenweise Alternativprojekte denen man sich anschließen kann. Und das Erste, was mir ins Auge fiel, als ich hier einzog, war der Dauercamperplatz am Ortseingang. Nachgeschaut im Internet, und presto!, der Platz kann als Erstwohnsitz dienen.

Hör doch endlich mal auf, dauernd etwas in Frage zu stellen, was andere, die es durchexerziert haben, mit Wissen beantworten.
 

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#38
Hab bislang auch immer mit einem Budget von um die 50k € gerechnet. Je nach Ausstattung kann man noch den ein oder anderen Tausender sparen... aber für das Geld bekommt man auch eine nette Wohnung - so jedenfalls mein Eindruck beim Stöbern auf Immoscout (seit der Eröffnung dieses Freds).
Für 50,000 bekommst du in der Tat bereits nette Wohnungen. Eine der Wohnungen im Luftkurort Baiersbronn, die ich mir vor einem halben Jahr angesehen habe, und in die ich überaus gerne eingezogen wäre, war zur Miete oder Kauf angeboten. Kauf für 35,000 Euro. 1 großes Zimmer, Vollbad, Küche, Flur, riesiger Balkon, Aufzug, Keller, 14. Stockwerk in einem ehemaligen Luxushotel für Kurgäste, 44 qm.

Oder, auch im Schwarzwald, kleines Häuschen, großes Grundstück am Ortsrand, alt aber bewohnbar, 56,000 Euro.

Im Osten kannst du für 50K durchaus größere Häuser finden.
 

cibernauta

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#39
Geh in deiner Stadt zum nächsten Dauercamperplatz und frage. So schwer ist das doch nicht.
Denkst du das hätte ich (zumindest für NRW) nicht recherchiert oder in der Presse bzw. in besagten Foren mitbekommen?
Es ist verboten, was man auch auf den Webseiten schnell nachlesen kann! Bestandskunden werden teilweise (noch) geduldet. Zum x-ten Mal!

Es gibt allerhand tolle Sachen und Projekte, nur wenn man gezielt danach sucht, findet man nichts. Du hast nicht einen Platz genannt! Es ist immer alles ganz leicht, solange man es nicht selbst vormachen muss oder kann.

Aber offensichtlich war es ja auch nur so eine Idee und @negev verfolgt es gar nicht ernsthaft.
 

cibernauta

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#40
Mir fiel noch was ein zum Thema Hauskauf:

Die vorgeschriebene energetische Sanierung bitte nicht vergessen. Das wird locker noch einemal den Kaufpreis oder mehr verschlingen.
 

Negev

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#41
Aber offensichtlich war es ja auch nur so eine Idee und @negev verfolgt es gar nicht ernsthaft.
Ich träume durchaus vom alternativen Leben! Gerade weil ich mich dieser Gesellschaft nicht richtig zugehörig fühle und wahrscheinlich defacto auch angehängt bin.

Nur scheint mir der Kauf eines Eigenheims die sicherste Lösung zu sein. Ich hab eben das unglaubliche Glück hier Mittel zu besitzen, die nur wenige haben. Das will ich nicht verzocken...

Vielleicht kommt noch alles ins Lot. Vielleicht Eintscheide ich mich später, meinen Traum zu verwirklichen...
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#42
Die vorgeschriebene energetische Sanierung bitte nicht vergessen. Das wird locker noch einemal den Kaufpreis oder mehr verschlingen.
Bei den alten Hütten, die man im Osten noch hat, braucht man das nicht. Aufpassen muß man eher beim Denkmalschutz.

Und Plätze, ich sag es nochmal, mach dich in/bei Hamburg, Berlin, Hitzacker, Lüchow-Dannenberg und praktisch egal wo in den östlichen Ländern schlau. Und ich meine EGAL WO. Ich hatte es an anderer Stelle erwähnt, daß es allein im unmittelbaren Bereich der Stadt Hitzacker 4 (in Worten: vier!) Dauercampingplätze gibt. Da steht alles, von Campingwagen, über Wohnmobil und Gartenlaube, bis hin zum Schäfer- und Bauwagen. Es darf nur nicht zu grottig aussehen. An der Meldestelle gibts dann auch die Briefkästen, in zweien sogar direkt vor der Bude.

Und wenn du so auf NRW versessen bist, und du dort nix findest, kann ich dir auch nicht helfen. Zieh halt um. Andererseits kenne ich einige Bauwagenfahrer, die in NRW feste Standplätze gefunden haben, ganz ohne großes Bohei.

Und in die Presse würde ich echt nicht schauen. Das kannste echt den Hühnern geben was die sich zusammenerfinden.
 

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#43
Ich träume durchaus vom alternative Leben! Gerade weil ich mich dieser Gesellschaft nicht richtig zugehörig fühle und wahrscheinlich defacto auch angehängt bin.
In dem Fall würde ich mich einfach mal in der Selbstversorgerszene umschauen. Viele haben einen alten Hof im Osten gekauft und sich eine Selbstversorgung aufgebaut, mit Garten und Tieren (schlachten kann man lernen).

Worauf ich wirklich achten würde, bei einem alten Haus, ist daß das Dach eine Deckung hat, die man selbst einfach reparieren kann, und daß das Haus nicht nur dicke Wände, sondern auch funktionierende Kachelöfen hat. Der Schornsteinfeger muß da auch sein ok geben. Wenn das alles aber stimmt, dann braucht man erst einmal nichts sanieren, denn mit etwas Geschick läßt sich so sehr gut leben.
 

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#45
Ein Haus unter Denkmalschutz kann nur denkmalsgerecht saniert/repariert werden. Die schreiben dir schon mal gerne vor, welche Farbe die Innenwände haben dürfen und welchen Bodenbelag du haben darfst. Ist mir passiert, als ich mich damals ernsthaft für ein Haus in Sachsen-Anhalt interessierte. Nicht nur das, du wirst nach alten Methoden reparieren müssen, und wenn du das nicht selbst kannst, dann zahlst du dafür durch die Nase. Oder darfst nichts am Haus verändern.

ETA: und wenn du hoffst, finanzielle Unterstützung zu bekommen, dann ist das ein Trugschluß. Man muß vorfinanzieren und außer ein wenig Steuerersparnis (wozu man gut verdienen muß) ist es meistens nichts. Es verkommen wichtige Denkmäler, weil die Besitzer kein Geld für eine denkmalsgerechte Renovierung mehr bekommen. Der Topf is ziemlich leer.

Besser ein älteres Haus ohne Denkmalschutz. Im Fall der Fälle, wenn es nicht mehr so viel wert ist, brauchst du auch keine Angst vor der "energetischen Sanierung" haben. Die muß man nur dann in Angriff nehmen, wenn es sich rechnet. Bei einem alten Haus mit Grund für 50k rechnet sich das regelmäßig nicht. Da stellt man dann einfach zb einen Antrag auf Teilumdeckung des Daches, wenn überhaupt, und gut ist. Wo ich früher in Sachsen wohnte, hat kaum einer auch nur den roten Punkt für sowas beantragt. Die haben halt einfach "instandgehalten" und basta.
 
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cibernauta

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#46
Bei den alten Hütten, die man im Osten noch hat, braucht man das nicht. Aufpassen muß man eher beim Denkmalschutz.
Gerade bei "alten Hütten" fällt die Sanierungspflicht nach Eigentümerwechsel an, weil für die Bestandsbewohner eine Ausnahmeregel galt. Das hat auch nichts mit "sich rechnen" zu tun. Die Anforderungen der EnEV müssen erfüllt werden, ob es sich lohnt oder nicht.

Auf die Gesetze braucht man aber nichts geben, gell, ebensowenig wie auf die Presse und die Erfahrung der Szene. :icon_evil:

Auf die Nennung der Plätze warte ich immer noch.

Ob man in einem spießigen Ferienressort wohnen möchte, ist eine andere Frage ...?

Nur scheint mir der Kauf eines Eigenheims die sicherste Lösung zu sein. Ich hab eben das unglaubliche Glück hier Mittel zu besitzen, die nur wenige haben. Das will ich nicht verzocken...
Nicht verkehrt, wenn man alle möglichen Kosten und Rahmenbedingungen im Auge hat.

Es gibt auch genossenschaftlich Bauprojekte , wo sich Familien und andere Interessierte zusammentun und sanieren oder neu bauen. Wenn du nicht regional gebunden bist, ist es natürlich leichter, etwas zu finden.
 

Kerstin_K

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#47
Ich kenne auch Wochenendgebiete, wo zumindest auf den Pachtgrundstuecken dauerwohnen erlaubt ist.
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#48
Gerade bei "alten Hütten" fällt die Sanierungspflicht nach Eigentümerwechsel an, weil für die Bestandsbewohner eine Ausnahmeregel galt. Das hat auch nichts mit "sich rechnen" zu tun. Die Anforderungen der EnEV müssen erfüllt werden, ob es sich lohnt oder nicht.
Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Mach dich schlau:

http://www.enev-online.com/enev_pra...ag_nachweis_berechnung_wirtschaftlichkeit.htm

https://equapio.com/bautechnik/enev-sich-von-der-waermedaemmung-befreien/

https://www.bbsr-energieeinsparung.de/EnEVPortal/DE/EnEV/Vollzug/Befreiung/Befreiung-node.html

Auf die Gesetze braucht man aber nichts geben, gell, ebensowenig wie auf die Presse und die Erfahrung der Szene. :icon_evil:
Na ja, ich würde dir halt raten, dich auch WIRKLICH in die Materie einzulesen. Was ich sage steht im Gesetz. Und wer hier welche Erfahrungen hat, steht noch im Raum. :popcorn:

Auf die Nennung der Plätze warte ich immer noch.
Darauf darfst du weiter zuwarten. Wer nicht mal Tante Google ordentlich benutzen kann, was hier offensichtlich ist, der bekommt von mir auch nix hinterhergetragen. Vor allem nicht für Umme. Du brauchst ja offensichtlich keinen Stellplatz.

Ob man in einem spießigen Ferienressort wohnen möchte, ist eine andere Frage ...?
Du hast auch nicht wirklich gefragt. Negev tat das. Wo du wohnen willst, interessiert mich wiederum so wenig, daß ich nicht springe, wenn du hopp sagst.
 

Negev

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#49
Ein Haus unter Denkmalschutz kann nur denkmalsgerecht saniert/repariert werden. Die schreiben dir schon mal gerne vor, welche Farbe die Innenwände haben dürfen und welchen Bodenbelag du haben darfst.
Das hab ich mir schon gedacht... damit hätte ich auch soweit kein Problem. Es muss nicht an jeder Wohnung ein Balkon dran geklebt werden (vor derartige Querelen hätte ich in einer Mietwohnung Angst).

Nicht nur das, du wirst nach alten Methoden reparieren müssen, und wenn du das nicht selbst kannst, dann zahlst du dafür durch die Nase. Oder darfst nichts am Haus verändern.
Das ist dann wiederum ein Problem. Danke für den Hinweis.
 

cibernauta

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#50
Na ja, ich würde dir halt raten
Mein AG macht die Beratung und Baubegleitung für energetische Sanierung mir meiner Unterstützung.

Geh davon aus, dass insbesondere bei alten Häusern, die Härtefallklausel kaum zum Einsatz kommen wird, weil sich eine energetische Sanierung rechnerisch über längere Zeiträume (zehn Jahre) fast immer lohnt. Zumindest auf eine relativ neue Heizung und eine ordentliche Dachdämmung sollte man schon achten.

Natürlich kannst du keine Plätze nennen und sicher kann ich googlen und sehe meine Anfangsaussage bestätigt: Die Stellplatzfrage ist ein großes Problem.



Ich kenne auch Wochenendgebiete, wo zumindest auf den Pachtgrundstuecken dauerwohnen erlaubt ist.
Das bestreite auch niemand, aber die sind rar und ob man da wirklich wohnen möchte, ist die andere Frage. Sie lassen sich das auch gut bezahlen, dass sie diese Option anbieten können. In Hamburg soll wohl auch die entsprechende BauNV angepasst werden, aber der Presse soll man ja nicht glauben :biggrin:.
 
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Negev

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#51
Ist es Paranoid, angst davor zu haben, dass man als Harz 4 Empfänger seine Wohnung irgendwann nicht mehr zahlen kann - weil diese zu teuer wird?
 

Gaestin

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#52
Ich war immer ehrlich wenn es darum ging, meine finanzielle Situation offen zu legen. Und ich werde auch weiterhin ehrlich sein - weshalb ich in der nächsten Zeit auch nicht mehr berechtigt sein werde, ALG 2 zu beziehen. Noch näher möchte ich aber hier nun wirklich nicht darauf eingehen!

Statt aber so weiter zu leben wie bisher (und das Geld somit zu verschenken), will ich es Investieren. Ein Tiny House wäre auch eine super Möglichkeit, im Alter günstig zu Wohnen.
Am Ende kann ich auch in eine Selbständigkeit investieren. Aber ein Fall würde mich umso härter treffen...
da man demnächst nicht mehr berechtigt sein wird, muss man auch daran denken. Aber wenn man ALGII erhält, wird eine angemessene Miete vom Amt übernommen.
Wenn man Anfang Dreißig ist und noch nie gearbeitet hat und Geld bekommt, wäre ein Tiny House vielleicht eine günstige Möglichkeit fürs Alter, in dreißig vierzig Jahren. Das ist nicht paranoid.
 

Linuxfan

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#53
Ist es Paranoid, angst davor zu haben, dass man als Harz 4 Empfänger seine Wohnung irgendwann nicht mehr zahlen kann - weil diese zu teuer wird?
Paranoid würde ich das nicht nennen. Eher Verarmungsängste. Nachvollziehen kann ich diese Gedanken aber und teile diese.
 

Sery

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#54
Das Problem bei einem privaten "Stellplatz "
Wenn das Haus länger als sechs Monate an einem Ort ist, dann wird es wie ein festes Gebäude angesehen egal ob es Räder unter sich hat oder nicht.

Eine gute Alternative ist ein Kartonhaus nur hat es keine Räder
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Negev

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#57
Ich hab mich entschieden. Es soll eine Eigentumswohnung werden. Wenn die Wohnung gepflegt ausschaut und der Eindruck stimmt - sie vielleicht sogar erst kürzlich saniert/renoviert wurde, werde ich diese Wohnung kaufen - dabei ist mir fast schon egal, wohin die reise geht...

Egal was in meinem leben noch passieren mag, ich denke, dass ich hier eine riesige Chance hab, richtig gute Vorsorge zu betreiben. Das wird mir in Zukunft (bleibt die politische Wetterlage so wie sie ist) nie mehr so gut gelingen (egal ob mit oder ohne Arbeit).

Doch eines treibt mich um. In Ostdeutschland sind Wohnungen schon für um die 20k Euro zu haben. Den Exposés nach zu Urteilen, sind diese Wohnungen teilweise super gepflegt!
Klar, der Faktor Standort macht hier einen großen Unterschied! Aber das ist doch nicht der einzige Grund, weshalb solche Wohnungen fast schon verramscht werden?

Stimmt da was mit dem Wirtschaftsplan nicht? Okay, wenn ein Gebäude in der Hälfte der Zeit Leer steht, dann können auch keine Rücklagen gebildet werden.

Aktuell schau ich mich in Sachsen um. Da steht wohl am meisten Leer.
Vor allem in Chemnitz, Zwickau, Plauen - in den "größeren" Städten ist eben schon eine gewisse Infrastruktur vorhanden. Somit schieß ich mich nicht komplett ins aus. Auf der anderen Seite: ist hier das Risiko, eine Schrottimmobilie zu erwerben, nicht besonders groß?

Oder ich zieh aufs Land (natürlich nur wenn Breitband liegt 😁). Auf dem Land könnte ich meinem heimlichen Wunsch nach Selbstversorgung vielleicht besser nachkommen. Auch wenn sich die politische Lage verschlechtert habe ich hier vielleicht bessere Chancen als in der Stadt.
 
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Linuxfan

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#58
Klar, der Faktor Standort macht hier einen großen Unterschied! Aber das ist doch nicht der einzige Grund, weshalb solche Wohnungen fast schon verramscht werden?
Du hast ggf. mit einer alten bzw. älteren Bevölkerung und wahrscheinlich auch mit einer ähnlichen Eigentümergemeinschaft zu tun. Das Problem einer älteren Eigentümergemeinschaft ist, dass sie aufgrund ihres Alters wahrscheinlich keine Erhöhung der monatlichen Rücklagen für das Gesamteigentum (Haus) bilden wollen. ("Ich sterbe eh bald und für meine Rente will ich keine Rücklagen bilden…")

Viele junge Leute wandern aufgrund der Arbeitsperspektiven in den westlichen Teil Deutschlands ab.

Im Falle Chemnitz dürfte die Nähe zur polnischen Grenze noch eine Rolle spielen, also dass viele Arbeiten von Polen aus gemacht werden. Oft ist es auch so, dass keine großen Arbeitgeber vor Ort sind.

Eventuell musst Du auch noch etwas Geld in die Hand nehmen um einige Modernisierungen in deiner Wohnung machen zu lassen. Bei der Wohnung, die ich kürzlich gekauft habe, werde ich die Elektrik erneuern um auch neuere Sicherungen etc. zu bekommen.

Die Immobilienpreissteigerungen in den Großstädten ist u.a. stark durch ausländische Investoren getrieben, die ihr Geld für Sanierungen schnell vergolden wollen. Aber die sind auch nicht in allen Teilen der Republik unterwegs.

Wohneigentum sehe ich auch als eine gute Vorsorge an. Es sind ja keine Konsumschulden und Du hast einen Gegenwert, der sich vielleicht (je nachdem wie die Situation vor Ort ist) sogar noch erhöht.
 

cibernauta

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#59
Ich vermute mal, dann braucht man ne Baugenehmigung oder sowas.
Das Baurecht sollte man gut studieren.

Früher wurde alles mögliche zusammengezimmert ohne Genehmigung und vor allem ohne Brandschutzanforderungen zu beachten. Das führte dann auch dazu, dass Erstwohnsitze auf vielen Plätzen nicht oder nur noch übergangsweise bei Bestandkunden geduldet werden.

Einen Bauantrag ist allerdings kein großes Problem, wenn alle anderen Fragen geklärt sind.
 

Gaestin

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#61
Ich hab mich entschieden. Es soll eine Eigentumswohnung werden.
Egal was in meinem leben noch passieren mag, ich denke, dass ich hier eine riesige Chance hab, richtig gute Vorsorge zu betreiben. Das wird mir in Zukunft (bleibt die politische Wetterlage so wie sie ist) nie mehr so gut gelingen (egal ob mit oder ohne Arbeit).

Doch eines treibt mich um. In Ostdeutschland sind Wohnungen schon für um die 20k Euro zu haben. Den Exposés nach zu Urteilen, sind diese Wohnungen teilweise super gepflegt!
Klar, der Faktor Standort macht hier einen großen Unterschied! Aber das ist doch nicht der einzige Grund, weshalb solche Wohnungen fast schon verramscht werden?
Auch wenn sich die politische Lage verschlechtert habe ich hier vielleicht bessere Chancen als in der Stadt.
Im Osten werden in vielen Fällen Wohnungen verkauft, weil die Leute keine Arbeit haben und langfristig keine in Sicht ist. Und es gibt Leute, die gern arbeiten möchten. Aber wenn man so viel Geld hat, dass man eine Wohnung kaufen kann und auch für den Rest des Lebens ein Monatseinkommen hat, kann man auch für den Rest des Lebens sagen, ich werde nicht arbeiten
und brauche auch von niemandem etwas anzunehmen, ich habe genug. Meines Erachtens ist das nicht paranoid. Es wird nur schwierig, wenn man ein solches Vermögen nicht hat.
 

cibernauta

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#62
Die großen Städten im Osten sind auch nicht mehr wirklich günstig.

Wenn man künftig auf Sozialleistungen angewiesen sein sollte, muss man beachten, dass die Bewertung von Wohneigentum im SGB II und SGB XII unterschiedlich ist.

Bei der Altersgrundsicherung wird genauer auf den Wert der Immobilie geschaut.

Da könnte mit dem Erreichen des Rentenalters eine böse Überraschung auf einen zukommen.
 

Gaestin

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#63
das dürfte kein Problem sein, er ist Anfang 30, hat noch nie gearbeitet und ist vermögend. Da kann es frühestens in dreißig Jahren Probleme geben.
 

Negev

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#64
Und es gibt Leute, die gern arbeiten möchten.
Hör auf, mir etwas zu unterstellen.
Würde ebenfalls gerne einer Erwerbsarbeit nachgehen. Wenn mir keiner eine Chance gibt - was soll ich da machen?

Wenn du mir unbedingt etwas unterstellen willst dann, dass ich nie auf die Idee käme, für den Mindestlohn zu buckeln.

Aber wenn man so viel Geld hat, dass man eine Wohnung kaufen kann und auch für den Rest des Lebens ein Monatseinkommen hat, kann man auch für den Rest des Lebens sagen, ich werde nicht arbeiten
Da kann man nur den Kopf schütteln - welche Phantasien du hier zum Besten gibst. Ich will nicht wissen, welches Bild zu von mir hast. Deine Aussagen mir gegenüber gehen immer ins extreme.

Ich weiß auch gar nicht, was du von mir willst?! Helfen oder trollen?
 

erwerbsuchend

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#65
Würde ebenfalls gerne einer Erwerbsarbeit nachgehen. Wenn mir keiner eine Chance gibt - was soll ich da machen?
Wenn du über Kapital für den Kauf einer Eigentumswohnung verfügst, dann könntest du dieses auch erstmal für eine Selbstständigkeit einsetzen. Entweder klappt es mit der Selbstständigkeit oder du hast zumindest Erfahrung im Erwerbsleben gesammelt. Alternativ könntest du auch erstmal von deinem Kapital erstmal leben und nebenbei irgendeinen Job nachgehen, wenn es nicht anders geht auch erstmal nur Teilzeit. Wo liegt das Problem dabei oder verfügst du gar nicht über dieses Kapital und müsstest dir dieses erstmal leihen?
 

Negev

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#66
Ich trete hier kein Millionen-Erbe an. Das Geld wird gerade so reichen, um mir eine kleine Wohnung zu kaufen...

Und ich werd dann auch nicht untätig sein. Ich werd im nächsten Jahr nochmal die Schulbank drücken. Ein Abendgymnasium wird es aber in jeder Stadt geben...

Am Ende bin ich auch nicht an einen Standort gebunden, nur weil ich eine Wohnung habe.

Vom Geld leben Erscheint mir als Plan aber doch eher die schlechtere Lösung zu sein.
 

Linuxfan

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#67
Wenn du über Kapital für den Kauf einer Eigentumswohnung verfügst, dann könntest du dieses auch erstmal für eine Selbstständigkeit einsetzen. Entweder klappt es mit der Selbstständigkeit oder du hast zumindest Erfahrung im Erwerbsleben gesammelt.
Kann man (theoretisch) auch verbinden: Er kauft eine Immobilie und vermietet sie dann. Ist dann quasi von Beruf "Vermieter" oder "Immobilienmanager".

Alternativ kann man das Geld natürlich auch in eine Fortbildung investieren, was sonst die Agentur für Arbeit zahlen würde.
 

Kerstin_K

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#68
Wenn du über Kapital für den Kauf einer Eigentumswohnung verfügst, dann könntest du dieses auch erstmal für eine Selbstständigkeit einsetzen. Entweder klappt es mit der Selbstständigkeit oder du hast zumindest Erfahrung im Erwerbsleben gesammelt.
Für eien Selbständigkeit ist aber nicht jeder geeignet. Und dann gehört dazu auch erstmal eine tragfähige Geschäftsidee.
 

AsbachUralt

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#69
Ich trete hier kein Millionen-Erbe an. Das Geld wird gerade so reichen, um mir eine kleine Wohnung zu kaufen...
Ist der Erbfall schon eingetreten oder verteilst Du das Fell bevor der Bär erlegt ist? In diesem Fall könnte sich das Erbe schon noch verändern, z.B. durch Heimaufenthalt etc.
Im übrigen, wenn Du Dir im Osten, wo die Wohnungen billig sind, eine ETW kaufst, wirst Du auch den Rest des Lebens wohl keiner Arbeit mehr nachgehen, weil es dort keine Arbeit gibt. Deshalb sind die Immobilienpreise ja auch niedrig. In Meckpom gibt es auch Häuser für 5-10 000 €, aber eben am A**** der Welt.
 

erwerbsuchend

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#70
Ich trete hier kein Millionen-Erbe an. Das Geld wird gerade so reichen, um mir eine kleine Wohnung zu kaufen...
Um welchen Betrag geht es genau?

Alternativ kann man das Geld natürlich auch in eine Fortbildung investieren, was sonst die Agentur für Arbeit zahlen würde.
Stimmt, dadurch könnte sich TE Qualifikationen aneignen, die die AfA oder das JC ggfs. überhaupt nicht finanzieren würden, zumindest würde er der langwierigen Entscheidungsphase dort entgehen und könnte gleich durchstarten, sofern TE dies überhaupt möchte.
 

Negev

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#71
Alternativ kann man das Geld natürlich auch in eine Fortbildung investieren, was sonst die Agentur für Arbeit zahlen würde.
Auch schon dran gedacht. (Hab mit Sicherheit nicht an alle Möglichkeiten gedacht. Welche gibt es?)

Angenommen ich mach eine schulische Ausbildung - Fachinformatik.
Am Ende hab ich eine neue Ausbildung aber was dann? Meiner Erfahrung nach ist diese Form der Ausbildung der schlechteste Weg. Denn ich muss mich immer noch Bewerben und gerade hier scheine ich mich nicht gut zu machen.
 

erwerbsuchend

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#72
Meiner Erfahrung nach ist diese Form der Ausbildung der schlechteste Weg.
Wie kommst du darauf?

Denn ich muss mich immer noch Bewerben und gerade hier scheine ich mich nicht gut zu machen.
Was willst du damit sagen? Bist du etwa der Meinung, dass du der einzige bist, der sich bewerben muss und alle anderen bekommen ihre Jobs einfach so oder haben keine Probleme bei ihren Bewerbungen? :sorry:, aber welche Ansprüche hast du an das Arbeitsleben?
 

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#73
Auch schon dran gedacht. (Hab mit Sicherheit nicht an alle Möglichkeiten gedacht. Welche gibt es?)

Angenommen ich mach eine schulische Ausbildung - Fachinformatik.
Ich selbst setze ich nicht mehr auf die IHK-Abschlüsse sondern eher auf IT-Zertifikate. Mein Steckenpferd ist zur Zeit Linux wo ich die LPI (Linux Professional Institute) Zertifizierung absolviert habe.

Letztendlich habe ich mir ein Trainingsbuch mit dem ganzen Stoff für 50 Euro gekauft und das dann durch geackert. Die Prüfungen werden dann in Prüfungszentren von Pearson Vue oder Prometric abgenommen.

Es gibt aber auch eLearnings, die man absolvieren kann. Ebenso hat so ziemlich jeder große Anbieter sein eigenes Zertifizierungsprogramm. Bei Microsoft bekommst Du auch viel Material kostenlos, inkl. Videos etc.

Kommt halt darauf an, welches System oder Themengebiet Du präferierst: Apple, Microsoft, Netzwerke, Computer reparieren (Comptia A+).

Für das nächste Jahr werde ich wohl ein Projektmanagementzertifikat ablegen.

Du zahlst im Wesentlichen nur die Prüfungsgebühr. Vom Videokurs über das klassische Buch bis hin zu Präsenztrainings gibt es da so ziemlich alles.

Die Amerikaner und die Inder fahren ganz gut mit diesem System und für mich persönlich hat ein Zertifikat auch mehr Aussagekraft als ein IHK-Abschluss, wo man eventuell etwas komplett anderes gemacht hat, als was der Arbeitgeber braucht.
 

Nena

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#74
Mal so als Denkanstoß:
Was nützt Dir die hübscheste Wohnung, wenn Du zum nächsten Supermarkt eine halbe Stunde Auto fahren musst (oder den einmal täglich fahrenden Bus nehmen)?
Die Wohnung sind doch nicht für nix so günstig in der Einöde. Du willst die vermieten? Da will niemand leben! Guck Dir den Leerstand an.

Ich bin sicher, Dir fällt noch was Besseres ein...
 

Negev

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#75
Meine Entscheidung steht fest. Ich kann an meinem Plan nix schlechtes finden. Angebote von schönen kleinen Wohnungen - auch in größeren Städten, gibt es.
Und, wie gesagt, ich kann mich in jeder größeren Stadt sicher problemlos Weiterbilden. Über das Internet würde das sogar auf dem Land funktionieren. Dazu braucht es keine wirtschaftsstarke Region.

Falls ich mit meinem Plan erfolgreich bin, bin ich nicht an einen Standort festgenagelt. Ich kann mich immer noch deutschlandweit bewerben. Entweder verkauf ich die Wohnung oder ich vermiete sie weiter = win.

Falls ich weiterhin erfolglos mit meiner Jobsuche bin, hab ich zumindest ein sicheres Zuhause = win.

Vom Erbe bloß zu leben heißt: das Geld ist unter Umständen in 4-5 Jahren weg. Dann könnte ich das Geld gleich verjubeln... = lose.

Eigentlich ist das Thema jetzt auch ausdiskutiert. Ich danke allen, die mich auf diesen Weg gebracht haben.
 
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