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Thomas Piketty - "Capital in the 21. century"

Fluoxetina

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Ist es nur meine Wahrnehmung, oder bewegt sich langsam wirklich was: Die schöne "heile" Welt der Neoliberalen fängt an, langsam Risse zu bekommen: Das kann man daran sehen, dass ein Werk eines französischen Wirtschaftswissenschaftlers (Thomas Piketty - Capital in the 21. century) in Amerika eingeschlagen hat wie eine Bombe.


Leider ist die deutsche Übersetzung erst nächstes Jahr zu erhalten, aber die Welt des Milton Friedman, die das die "Free-Market-Theory" und entsprechende Maßnahmen der sog. angebotsorientierten Wirtschaftspolitik allein dazu bestimmt ist, allen Mitgliedern der Gesellschaft zuträglich zu sein, diese Theorie wurde anschaulich empirisch widerlegt.

Scheinbar ziemlich nachhaltig. Und bei spiegel.de kann man viel darüber nachlesen.
 

franzi

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Während die einen erst bemerken, dass Risse entstehen, zünden andere schon die Bomben ...

Das wird in vielen Ländern ein böses Erwachen geben. Mancherorts brennt es ja jetzt schon. Die Leute gehen auf die Straßen.
In den Medien wird das nur spärlich gebracht ...

Will heißen: bis die Obrigkeit erkennt, dass dringend ein neuer Kurs eingeschlagen werden sollte, schaffen die unten bereits Tatsachen.
Eine Bevölkerung, die jahrelang leidet und ausgeblutet wird, die hat nicht mehr den Nerv zu warten, bis sich oben was ändert.
 

franzi

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Thomas Piketty: Capital in the Twenty-First Century: Ihr da oben, wir da unten | ZEIT ONLINE

"Dabei hat er nicht weniger als den ultimativen Abgesang auf den Amerikanischen Traum verfasst, auf die Idee also, dass es jeder ganz nach oben schaffen kann, wenn er sich nur anstrengt. Pikettys durch Quellen und Daten aus vielen Jahrhunderten untermauerte These lautet, dass die Erträge aus der Anlage von Kapital über dem Arbeitslohn liegen. Wer hat, dem wird gegeben. Und wer nichts hat, der kann es – von Ausnahmen abgesehen – nie ganz an die Spitze schaffen."

"Das oberste Prozent vereinigt in den USA inzwischen fast ein Viertel des gesamten Volkseinkommens auf sich, mehr als doppelt so viel wie in den sechziger Jahren. Die Ungleichheit hat Ausmaße angenommen, die selbst den in solchen Dingen toleranten Amerikanern zu weit gehen."

Das sind ja schon fast deutsche Verhältnisse ...
 

kirschbluete

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...wieso geht es Schland noch verhältnismäßig gut (statistisch beschönigt)? Wie hoch ist der Anteil des Exportes an Waffen, Maschinen, Kriegszubehör, Panzer, Drohnen, Flieger, Schiffen, "know-how" - und was es nicht alles braucht um einen Krieg zu führen - am Gesamtexportvolumen? Und zwar über logistisch vertuschte Exportwege über Zwischenländer und Kontinente?

Ob es dazu seriöse Erhebungen gibt? Ich glaube kaum. Schland müsste verpflichtet werden, alle Kriegsopfer und -flüchtlinge, an deren Leiden es direkt oder indirekt beteiligt ist, aufzunehmen und zu versorgen. Und zwar mit MINDESTENS gleichem finanziellen Aufwand wie den Gewinn, den es durch seine Kriegsbeteiligung einfährt. Das wäre konsequent und dann würde endlich die hässliche Fratze hinter der aalglatten Maske erscheinen

Dann würden wir hierzulande so alt und hässlich aussehen, wie wir SIND...
 

franzi

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Gute Idee.

Allerdings könnte sich Schland da rausreden und sagen: wir wissen nicht, was die Empfänger der Waffen damit machen werden :icon_party:
 

kirschbluete

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Gute Idee.

Allerdings könnte sich Schland da rausreden und sagen: wir wissen nicht, was die Empfänger der Waffen damit machen werden :icon_party:
TUN sie das nicht bereits?:icon_party:

... und was man alles so aus einem Gabelstapler basteln könnte... (der Verkaufserlös ist gerade enorm gestiegen, wie gestern in den News hörte):icon_party:

Aber nööö... Schland weiss nix, sieht nix, hört nix, denkt nix, fragt nix und erklärt der Welt die Welt :icon_party:
 
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