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Therapeut erkrankt - Rente in Gefahr

PeterK

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#1
Hallo,

nachdem sich mein Psychotherapeut nach mehreren Wochen Erkrankung nicht gemeldet hat, habe ich dort in der Praxis angerufen.

Man teilte mir mit, das es noch bis März (voraussichtlich) dauern wird....also scheinbar etwas ernster. Ob er dann zurück ist, kann man noch nicht abschließend sagen.

Ich fragte nach, ob jemand anders die Therapie weiterführen kann. Aktuell sei man so voll, das es lange dauern würde, bzw. da ich aus einer anderen Stadt kommen würde (Hat sich wohl irgendwann geändert) kann man mich nicht neu aufnehmen. Ich soll zunächst vor Ort suchen.

Es ist natürlich wie überall...Wartezeiten von einem Jahr sind nicht selten.

Da ich Ende 2019 wieder (wahrscheinlich) zur Begutachtung muss, was mache ich nun am Besten?


Ich habe mich in einer Praxis angemeldet (Wartezeit). Was sollte ich darüber hinaus machen?
Soll / Kann ich mir das schriftlich geben lassen, das der Therapeut nicht zur Verfügung steht?

Wie würdet ihr vorgehen? Danke für die Antworten

EDIT: Aktuell geht es soweit, kann auch nur Neurologin, zwecks Medikation (Was aber aktuell , schon länger, zum Glück gut eingestellt ist). Mache mir halt Gedanken wegen den Begutachtern, die ja immer soooo nett sind :doh:
 

Kerstin_K

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#2
Die DRV weiss auch, wie lang die Wartelisten sind.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Ularfa

X X X

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#3
Soll / Kann ich mir das schriftlich geben lassen, das der Therapeut nicht zur Verfügung steht?

Wie würdet ihr vorgehen?
Ich würde mir das auf jeden Fall schriftlich geben lassen! Und wenn das eine von der KK genehmigte Therapie ist, auf jeden Fall diese auch sofort über die unverschuldete Unterbrechung/Abbruch und den Gang zu einen neuen Therapeuten informieren.

Lass dir alle Unterlagen vom alten Therapeuten aushändigen die zu deiner Akte gehören.

LG
Ularfa
 

Susanne42

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#4
Die Rente ist doch nicht in Gefahr.....also man ist doch nicht verpflichtet zu einer Therapie.
Ich zb habe noch nie eine Therapie gemacht, außer mal 3-4 h „zu Probe“ trotzdem problemlos Erwerbsminderungsrente auf Psyche bekommen.
 

PeterK

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#5
Danke für eure Antworten.

Ich werde mir das mit der Erkrankung schriftlich geben lassen. Falls man das nicht machen möchte, werde ich die KK anrufen, informieren und gut. Ich kann ja leider nichts daran ändern.

Susanne42@ Du hast sicher einen guten Neurologen... Bei mir wurde es sozusagen getrennt...Mich kennt mein Therapeut viel, viel besser als die Neurologin. Die begleitet das "nur".

Aber ihr habt schon recht. Es ist allg. bekannt, wie lange es dauert...
 

Bitas

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#6
Ich würde die KK schriftlich informieren.
Ich habe auch keinen Therapeuten und EMR. Die DRV möchte gerne das wir an den Krankheiten arbeiten um eine Gesundung herbeizuführen aber das die einen Psychologen ernst nehmen, halte ich für unwahrscheinlich.
Alle Gutachter sind doch Ärzte und keine Psychologen, das wird seine Gründe haben.
 

Susanne42

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#7
Ich habe weder Neurologen, noch Psychiater, noch Psychologe noch Therapeut.
Nichts davon.
Hat mir auch nie jemand gesagt, dass man das muss oder sollte.
 

PeterK

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#8
Susanne42@

Hattest du da nie Probleme bei den Begutachtungen?
 

Susanne42

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#9
Ich hatte gar keine Begutachtung, ich war auf Reha. Die Begutachtung auf der Reha reicht der DRV meist
 

PeterK

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#10
Halt ich für ein Gerücht, aber schön, das es bei dir so geklappt hat.
 

Kerstin_K

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#14
PeterK mag halt nicht glauben, dass das reicht.

Eine echte Begutachtung ist ja auch eine Reha vom eigentlichen Sinn her nicht, sie würde nur von der DRV dazu gemacht.
 

Bitas

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#15
PeterK denkt also das es keine Fälle gibt, wo der Antragssteller direkt nach einer Reha berentet wurde und meint das Susanne hier lügt.
Warum sollte sie das tun?
Ich glaube schon das man anhand eines Rehaberichts die EMR bekommen kann.
Es gefällt mir nicht, wenn hier ohne Fakten einfach User als Lügner betitelt werden.
 

PeterK

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#16
Bitas...natürlich nicht. Aber ich gebe zu, habe mich falsch ausgedrückt.

Nach dem, was ich so erlebt habe, finde ich es toll, wenn jemand so ein Glück hat. Manch andere haben ja wegen jeder Kleinigkeit zu kämpfen.
 

Susanne42

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#17
Ich Lüge nicht.
Als ich zur Reha war, haben mehrere Leute dort berichtet, das der Rehaabschlussbericht der DRV in vielen Fällen reicht.
Das keine weitere Begutachtung nötig ist.
Sofern der Teilnehmer mit den Rehabericht einverstanden ist.
Natürlich gibt es Fälle, wo es nach einer Reha noch zusätzlich zur Begutachtung kommt.
Aber in den meisten aller Fälle zweifelt die DRV nicht die Beurteilung Ihrer eigenen Rehastätten an.
 

Kerstin_K

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#18
Man darf ja auch nicht vergessen, dass sich in Internetforen usw. meist nur die Leute melden, bei denen es Problemen kommt. Jemand, de Seine beantragte Rente ohne grosses Trara nut Gericht usw. hinbekommt, hat keie Veranlassung, Hilfe zu suchen.
 

Larsson

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#19
Man auch nicht mal in einer Reha gewesen sein. Ich war nie in Reha. Dafür musste ich dann zur Begutachtung.
Eine Pflicht zur Therapie hatte ich auch nie auferlegt bekommen von der Rente. Und ich war vor der Berentung auch nicht durchgehend krankgeschrieben, weil das JC auf eine AU verzichtet hat, als klar war das ich EM Rente beantragt habe.
 

Kerstin_K

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#20
Eine Pflicht zur Therapie gibt es auch nict.Das wäre eine zwangstherapie, das geht nur mit richterlicher Anodnung. Aber dass amn eine Therapie acht ist sowas wie ein beweis, dass man krank ist (und das man sich darum bemüht, wieder gesund zu werden), denn sonst würde ja der Kostenträger die Therapie nicht bezahlen. Wenn es genug andere beweise gibt, dann ist das alles kein Problem.
 

Larsson

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#21
Aber dass amn eine Therapie acht ist sowas wie ein beweis, dass man krank ist (und das man sich darum bemüht, wieder gesund zu werden), denn sonst würde ja der Kostenträger die Therapie nicht bezahlen. Wenn es genug andere beweise gibt, dann ist das alles kein Problem.
Klar, besser ist immer etwas in der Hand zu haben.
Als ich zur Begutachtung war, hatte ich 2 Klinikberichte, die aber über meine Erwerbsfähigkeit keine Aussagen enthielten. Und 1 Gutachten einer Psychiaterin vom Gesundheitsamt, wo es aber auch nicht um die Erwerbsfähigkeit ging. Meine Therapeutin und Psychiaterin hatte ich aufgegeben, weil ich mich im Wechsel zu einer psychiatrischen Institutsambulanz befand. Da wurde also auch niemand befragt. Erst bri den Verlängerungen musste die behandelnde Ärztin der Institutsambulanz einen Fragebogen ausfüllen. Was die da wissen wollten, weiss ich aber nicht, ich habe den immer ungelesen weitergegeben.

Um eine andere Therapiemöglichkeit würde ich mich an Stelle des TE aber in jedem Fall bemühen, schon zur Hilfe für sich selbst.
 

PeterK

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#22
Danke, werde ich tun. Hoffe aber, das die Erkrankung schneller beendet ist und es dort weitergehen kann.
 

PeterK

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#23
Mir fällt gerade ein...hatte vergessen zu erwähnen, das ich schon 4x zur Begutachtung war. Denke das die Therapie nun ausfällt, kann der Verlängerung ja nicht "schaden"...
 
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