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Thema:Bewerbungskosten

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KM1956

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#2
Danke für den Link

Sinnigerweise müßte man nur die Überschrift ergänzen:
Durchführungsbestimmungen §§45 - 47 SGBIII, Reisekosten, Bewerbungskosten

Es ist genau das, was ich noch zur Begründung meines Widerspruchs brauchte.
 

cry.A.river

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#3
da steht was von "nutzung moderne Informations- und Komunikationstechnik"...........

heiß das, dass auch email-bewerbung mit 5€ bezhalt wird?
 

Richardsch

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#4
da steht was von "nutzung moderne Informations- und Komunikationstechnik"...........

heiß das, dass auch email-bewerbung mit 5€ bezhalt wird?
Bei mir wurden auch Email-Bewerbungen angerechnet. Was du allerdings zum Schluss herausbekommst ist wieder eine andere Sache. Es können bis zu 260 Euro Bewerbungskosten bewilligt werden, ich habe allerdings nur 130 Euro bekommen -obwohl ich über 50 Bewerbungen hatte. Manche Kommunen zahlen noch weniger aus.

Wichtig ist, dass du vor den Bewerbungen einen Antrag auf Bewerbungskosten machst. Erst ab diesem Zeitpunkt kannst du die Kosten geltend machen.

Gruß Richard
 

armerMensch

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#5
hallo, meine bearbeiterrin sagtezu mir, dass es bis zu 5 euro geben kann, jenachdem wiviel geld das amt noch zurvrfügung hat
 
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#6
Wenn es bewilligt wurde, dann haben die das auch zu bezahlen, egal wieviel die angeblich noch übrig haben.

Wenn die Larifari angeben, statt konkret und verbindlich, dann ist jegliches Vorstrecken von Bewerbungskosten unzumutbar und kann unterbleiben.
 

Draconi

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#7
ich denke auch das e-mail bewerbungen mitgerechnet werden müssen, denn auf dem antrag auf bewerbungskosten,ist die e-mail bewerbung nicht ausgeschlossen.
obwohl die eigentlich doof sind, das nicht auszuschliessen.
bei ner e-mail bewerbung zahlste ja nix und kannst trotzdem geld einfordern.:icon_pfeiff:


als bewerbungsnachweise reichen antwort- oder bestätigungsschreiben bzw kopien des bewerbungsschreibens, steht bei unserem antrag hinten drauf.


kann ich eigentlich meinen antrag auf diese kosten auch vom letzten jahr heute noch einreichen? oder muss ich das im selben jahr noch abgeben?
 

druide65

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#8
ich denke auch das e-mail bewerbungen mitgerechnet werden müssen, denn auf dem antrag auf bewerbungskosten,ist die e-mail bewerbung nicht ausgeschlossen.
Das wird von ARGE zu ARGE unterschiedlich gehandhabt.
Gegen mein ARGE habe ich bereits ein Klageverfahren eingeleitet weil sie es nicht machen.

Es gilt:Wer die Musik bestellt muss sie auch bezahlen.
 

Arania

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#9
bei ner e-mail bewerbung zahlste ja nix und kannst trotzdem geld einfordern.
das sehe ich anders und verstehe den Sinn auch nicht
 

Neuerdings

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#10
@Draconi

.
bei ner e-mail bewerbung zahlste ja nix und kannst trotzdem geld einfordern.
Bist Du gratis online, und musst auch nicht hinterhertelefonieren ?
Keine Kosten für Ausdruck & Kopie Deiner online-Bewerbungen ?
Kein Provider Sorte AOL, der kassiert ?

Alles umsonst,

M.
 
E

ExitUser

Gast
#11
Und eine gewisse Nutzung des PC's und Drucker ist auch fällig.
Irgendwann sind neue Geräte fällig. Und man hat sie der ARGE umsonst zur Verfügung gestellt. Und auch Druck-Patronen sind nicht billig.
NEIN, ich bin nicht kleinlich. Ein Betrieb macht das aus denselben Gründen auch nicht umsonst.

PC/Drucker-Nutzung 40 cent
Papier 20 cent
Druckerpatrone 10 cent
Online-Kosten 100 cent
Telefon 50 cent
Strom 5 cent = 2,25 €.

So ähnlich sieht das MINDESTENS aus.
Würd ich mir keinen PC/Drucker leisten (können), müssten sie auch VOLL bezahlen.
 

druide65

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#12
Das ich Online bin ist in erster Linie mein Privatvergnügen.
Wenn die ARGE der Meinung ist das ich nutzen sollte für Bewerbungen,das soll sie mich gefälligst "fördern" und ihren Teil dazu beitragen.

Ich könnte mich natürlich auch jeden Tag ein paar Stunden bei meinem Falli ins Zimmer setzten und dort meine Online Recherche und meine Mail Bewerbungen machen......da macht der Begriff Persönlicher Ansprechpartner erst Sinn...denn der Schwerpunkt liegt dann auf PERSÖNLICH:icon_pfeiff:
 
E

ExitUser

Gast
#13
Und eine gewisse Nutzung des PC's und Drucker ist auch fällig.
Genau. Deswegen werde ich auch beim nächsten Gespräch sagen dass mein Drucker zwischenzeitlich kaputt gegangen ist und ich mir keinen neuen mehr leisten kann. Letztendlich bleibe nämlich immer noch ich auf diesen Kosten sitzen. Und das läppert sich.

Soll mir die Arge im BIZ einen Internet-Zugang mit Rechner und Drucker zur Stellensuche und für Bewerbungen bereitstellen.

Die gehen immer davon aus dass jeder einen Computer und Drucker zuhausen stehen hat. Am besten noch mit Internetzugang. Das sehe ich nicht mehr ein.
 

Draconi

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#14
klar bezahlt man telekomgebühren ect., aber die bezahl ich auch wenn ich mich nich bewerbe....

ich meinte das jetzt eher darauf bezogen, das man keine ausdrucke von zeugnissen und anschreiben machen muss.fällt doch mal ein fehler auf oder hat der drucker ne macke muss ich mehrfach ausdrucke machen.
so entfällt nunmal das papier kaufen neue patronen kaufen. keine teuren plastikmappen die dir jedes mal beim zurück schicken, der postmann im briefkasten kaputt knickt, keine neuen fotos kaufen, weil dir die bei ner absage nicht wieder mit rein tun.und keine postkosten
wird alles einmal eingescannt und dann im paket verschickt.

als bei uns der drucker kaputt ging wurde mir geraten doch einen alten ausm i-net zu kaufen.....
1. von welchem geld? ich kann ende des monats nichts zurück legen.
2. wenn ich so ein altes teil kauf, wie lange hält das dann?


seitdem mache ich meine bewerbungen per email und die absagen oder zwischenbescheide, kann ich meiner beraterin auch per email schicken wenn ich das möchte.
 

druide65

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#15
klar bezahlt man telekomgebühren ect., aber die bezahl ich auch wenn ich mich nich bewerbe....
Was dann dein Privatvergnügen ist.Das ist der feine Unterschied.
 

Draconi

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#16
wenns danach geht und ich angenommen kein internet oder pc hätte um mich zu bewerben.

ich müsste dann jedes mal mitm bus oder auto fahren um zum aamt zu kommen,allein für die stellensuche, die bewerbung schreiben muss ich auch irgendwo anders, wie soll ich das machen, wenn ich keinen pc hätte?
verwandte hab ich hier nich,wo ich das machen könnte.
ausser n teures i-net cafe vielleicht. vorstrecken muss man ja sowieso alles, bilder,mappen,papier,versandkosten,patronen,evtl kopien, wenn man keinen scanner hat.wie soll ich das bezahlen,wenn ich jede woche 2-3 bewerbungen oder mehr verschicke? soll ich jede woche so nen antrag einreichen?

wenn ich´s per e-mail mache, kommt vielleicht mal nen ausdruck für die unterlagen zusammen, die ich zusammen mit dem antrag abgebe, aber das war´s dann auch schon.
 

Kerstin_K

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#17
Eine Bewerbung mit Bewerbungsmappe kostet doch eigentlich auch mehr als 5 Euro. Wenn man jetzt auch für eMail-Bewerbungen die Pauschale bekommt, ist das wenigstens ein kleiner Ausgleich.
 

Draconi

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#18
Mappe: 1,40€
Bild: 1,50€
Kopien: 1,00€
Versandkosten: 1,20

sind schonmal 4,60€, erhöht sich natürlich weiter, wenn man viele zeugnisse oder sonstige anhänge hat zum kopieren. da geht der wert für eine bewerbung locker über 5€. hab jetzt die umschläge vergessen mit rein zu nehmen, aber sollte ja nur ungefähr sein :D
 

druide65

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#19
Man sollte auch nicht vergessen das viele AG gar keine schriftlichen Bewerbungen auf dem Postweg mehr haben wollen.
In meiner Branche ist das schon fast verpönt.
 

Cigan

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#20
Man sollte auch nicht vergessen das viele AG gar keine schriftlichen Bewerbungen auf dem Postweg mehr haben wollen.
In meiner Branche ist das schon fast verpönt.
In meiner Branche ist es üblich ,persönlich zu reden ,aber das wird von meinem SB angeblich nicht anerkannt !
 

druide65

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#21
In meiner Branche ist es üblich ,persönlich zu reden ,aber das wird von meinem SB angeblich nicht anerkannt !
Dann gehe ich davon aus das deine Branche das Handwerk ist?
Da gelten andere Spielregeln...da will Cheffe sehen wen er vor sich hat.

Der SB muss aber auch hier erstatten.Du hast ja auch Auslagen durch z.B Fahrgeld.Das sind auch Bewerbungskosten.

Aber ich kann es mir vorstellen.Die meisten SB´s sind in der Hinsicht völlig weltfremd.
 
E

ExitUser

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#22
Mappe: 1,40€
Bild: 1,50€
Kopien: 1,00€
Versandkosten: 1,20

sind schonmal 4,60€, erhöht sich natürlich weiter, wenn man viele zeugnisse oder sonstige anhänge hat zum kopieren. da geht der wert für eine bewerbung locker über 5€. hab jetzt die umschläge vergessen mit rein zu nehmen, aber sollte ja nur ungefähr sein :D
Bilder in Form eines Foto's braucht man nach gängiger Meinung (auch meines Vermittlers/Jobcenter) nicht mehr. Höchstens noch bei anspruchsvollen Berufen (ggf.Akademiker, gestaltenden Berufen, Fotomodell u.Ä.).

Foto kannste einscannen und auf das Deckblatt übertragen.
Hab mich auch schon öfters erfolgreich ganz ohne Foto beworben.

Was Kostenerstattung bei Bewerbungen betrifft, kann man das einfach mit der Mitnutzung des PKW's vergleichen. Ein Mitfahrer (z.B.Mitfahrzentrale) entrichtet ja auch einen Obolus an den Eigentümer des PKW.

Menge der Zeugnisse, also Kopien: Habe als "Springer" gearbeitet.... Reisebusbranche usw.
Da sind jedesmal ca. 20 Zeugnisse und Bescheinigungen zu kopieren, dazu noch 3 Seiten Lebenslauf.
Sind also mit Deckblatt und Profil zusammen 25 Blätter, plus Anschreiben-Kopie für ARGE = dann 26 Blätter. Kommt noch eine Absage dazu sinds ggf. 27. Plus die Druckerkosten.
Also kommen da bei einem Preis von 4,00€/100 Blatt inkl. Druckerkosten schonmal ca. 2,20 zusammen. Nur für Ausdrucke.

Bin deshalb dazu übergegangen, mir jetzt eine CD zu erstellen, wo alle Zeugnisse, Lebenslauf und Profil drauf sind. Ist ein gängiges "Format", denn wirklich jede Firma hat ein CD-Laufwerk. Kostet dann grad mal noch mmmmh ca. 80 cent (inkl. Erstellung am PC). Plus Poto, Couvert....
Anschreiben und Deckblatt schicke ich per Papier mit, dann kann die CD immer wieder verwendet werden (falls retour).
Die entsprechenden Dateien kann ich dann auch für Internetbewerbungen verwenden.
Würd mich interessieren, ob andere damit schon Erfahrungen gemacht haben?

@cigan:
In meiner Branche hat man auch eher ein Erstgespräch per Telefon. Da werden Fragen geklärt: Ist die Stelle überhaupt noch frei? Soll ich die Unterlagen dann gleich zum pers. Termin mitbringen? Oder per mail vorschicken?
Hat mir schon so manche Post-Bewerbung erspart.
Und die AG sind so zufriedener, als wenn sie mit hunderten Briefcouverts zugekippt werden.
 

_Sandra_

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#23
Ich hätte da mal eine Frage zu den Bewerbungskosten:

3 Monate lang bin ich meinen eingereichten Bewerbungskosten (etwa 20 Bewerbungen hatte ich eingereicht) hinterher gerannt. Auf zig Mails und Briefe hat meine SB den Antrag endlich bearbeitet. Schön und gut, doch dann traf mich der Schlag, dass sie nur 10 € erstatten wollen. :icon_sad:

Begründung:
Ich hätte innerhalb eines Jahres schon 140 € beansprucht und die Höchstgrenze wäre 150 €. Diese 140 € hatte ich von der Agentur für Arbeit damals noch bekommen (und hier hieß es 260€/Jahr), da ich da noch in ALG I war. Seit ich ALG II beziehe, habe ich noch keinen Cent bei der ARGE angefordert wegen den Bewerbungen.

Kann mir jemand sagen wie hier die Lage aussieht? Kann die ARGE wirklich vorschreiben nur 150 € im Jahr zu zahlen? Sind die 260 € eine Kann-Leistung?

Es wäre toll, wenn mir jemand weiterhelfen könnte!
 
E

ExitUser

Gast
#24
Soweit ich weiss, sind sie eine Kann-Leistung.
Das heisst aber nun nicht, daß die/der SB einfach sagen kann: Ihre Nase gefällt mir nicht, also gibts nur die Hälfte.
Die Ablehnung muss detailliert und logisch nachvollziehbar begründet sein.
Womit wohl 99 % der SBs schon überfordert sind...

Aber bestehe trotzdem auf einer schriftlichen Begründung der Ablehnung.

Viele Grüße,
angel
 

_Sandra_

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#25
Also ich hab ja eben das Schreiben bekommen mit der Begründung, dass die Höchstgrenze 150 €/Jahr sind. Reicht das als Begründung bzw. ist das gerechtfertigt in der Situation wie ich sie beschrieben habe? Ich hab keine Ahnung. :confused:
 
E

ExitUser

Gast
#26
Tacheles e.V. / Haralds Ecke

Habe ich gerade gefunden.
Les mal.
Und such mal in den Suchmaschinen nach "SGB II Bewerbungskosten", da findest Du noch mehr.

Wenn Deine SB nur 150 Euro erstatten will, sollte sie schon genauer erklären, warum sie sich nicht an Gesetze halten will.

Viele Grüße,
angel
 

silvermoon

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#28
Ich hätte da auch mal eine Frage:
Mein aktueller Bewerbungskostenantrag läuft noch bis Juni 2009.
Nun habe ich nur noch 20 Euro offen (also 4 Bewerbungen).
Wie läuft das eigentlich dann künftig bis Juni? Wenn ich über das Limit der zu erstattenden Bewerbungskosten von 260 Euro komme?

Wer zahlt mir die Bewerbungen dann?
 

Mario Nette

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#29
im neuen tacheles-ratgeber steht, dass auch onlinebewerbungen bezahlt werden.
Dabei wird wohl Bezug genommen auf die Informationen der PDF-Seite 8 dieses Dokuments: http://www.arbeitsagentur.de/zentra.../Anhang-B-Anordnungen-des-Verwaltungsrats.pdf (PDF)

Ich hätte da auch mal eine Frage:
Mein aktueller Bewerbungskostenantrag läuft noch bis Juni 2009.
Nun habe ich nur noch 20 Euro offen (also 4 Bewerbungen).
Wie läuft das eigentlich dann künftig bis Juni? Wenn ich über das Limit der zu erstattenden Bewerbungskosten von 260 Euro komme?

Wer zahlt mir die Bewerbungen dann?
Schwierig, gleicher Fall bei mir. Ich hatte allerdings beantragt und man gestand mir noch 15 € zu. Bis März habe ich jetzt mit 0 € auszukommen. Ich habe diesem Bescheid widersprochen und darauf verwiesen, dass das seit 01.01.2009 eingeführte Vermittlungsbudget keine Deckelung der Bewerbungskosten mehr erkennen lässt und somit die nicht durch die in Anordnung UBV erstattbaren Bewerbungskosten direkt aus dem Vermittlungsbudget entnommen werden sollen. Dieses selbst ist ja auch nicht gedeckelt. Nun kann ich nur abwarten. Von drei Wochen bis zu über einem Jahr Wartezeit ist bei meinem Jobcenter alles drin.

Es würde letztendlich auf einen Rechtsstreit hinauslaufen, da ja auch die Eingliederungsvereinbarung etwaige Regelungen macht und eine Nichterstattung der in der EGV als Pflicht des eHb auferlegten Bewerbungen ganz direkt den Sanktionierungsspielraum für die ARGE eröffnet.

Mario Nette
 

silvermoon

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#30
Was kann ich da denn nun machen?
Einen neuen Antrag stellen wenn ich die 20 Euro verbraucht habe?
 

Mario Nette

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#31
Zum Beispiel. Und den würde ich formlos stellen mit guter Begründung. Der Antrag selbst braucht eine wasserdichte Bezeichnung. Vielleicht: "Antrag auf Übernahme aller Bewerbungskosten"

Mario Nette
 

silvermoon

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#32
Zum Beispiel. Und den würde ich formlos stellen mit guter Begründung. Der Antrag selbst braucht eine wasserdichte Bezeichnung. Vielleicht: "Antrag auf Übernahme aller Bewerbungskosten"

Mario Nette
In der Eingliederungsvereinbarung steht, dass ich mind. 5 Bewerbungen pro Monat machen muss. Habe ja weitaus mehr geschrieben und deshalb bin ich ja nun fast über dem Limit. Wie soll ich das noch stämmen bis Ende Juni?
 

PAPMobber

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#33
Danke Mario Nette.
Es gilt also nach Deinem Link, dass auch Email Bewerbungen mit 5 € bezahlt werden müssen, und zwar ohne eine Grenze von 260 €.
Der Absatz für die modernen Medien verweist zurück auf den vorigen, worin 5 € stehen.
 
E

ExitUser

Gast
#34
Also mir wurde gestern auf meiner Arge(Lübeck) gesagt, die 260€ als Obergrenze gibt es seit dem 1.1.09 nicht mehr. Dafür wird dann pro Bewerbung nur noch 3€ gezahlt, statt 5€.
Ist das nun überall so oder von Stadt zu Stadt verschieden ?
Müsste doch eine einheitliche Regelung sein.
 

Sissi54

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#35
Das ist doch nichts neues, wenn jemand in einer Leistungsbehörde etwas sagt, dies keinerlei Verbindlichkeit ist.

Fakt ist, es müssen Bewerbungskosten nur erstattet werden, wenn dies in einer EGV verbindlich vereinbart wurde.

Werden Bewerbungen in einer EGV gefordert und die Finanzierung ist nicht zugesichert, so wird eine Kürzung des Regelsatzes gefordert, was rechtswidrig ist und somit auch diese EGV anfechtbar ist, weil ein Vertragspartner unangemessen benachteiligt wird.

Die neue Gesetzgebung verweist auf ein Vermittlungsbudget und kann !
Es wird kein Betrag genannt ! Also ein Ermessen des SB !

Auch der Verweis in einer EGV, unterstützt Bewerbungsbemühungen nach Maßgabe §........ist keine verbindliche Zusage, sondern Menschenverdummerei !

Nach Maßgabe handeln bedeutet, strikt nach einer Vorschrift zu handeln !
Somit wird verwiesen auf den gültigen §§ und wird zum kann !

Diese neue Regelung (§ 45 SGB III) zu Bewerbungskosten gibt kein Maß vor !
 

inselkind72

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#36
Ein nettes hallo hier in diese Runde!!!!
Beim googlen bin ich hierauf das Forum aufmerksam geworden!!
Ich wohne in OL und bin doch sehr erstaunt über die Aussagen hier!!!!! Ich bekomme laut Aussage meines neunen SB GAR NIX mehr!!
Verstehe nun nur noch Bahnhof!!!!!
Ich würde meinen neuen SB gerne mal persönlich kennenlernen, doch der will mich nicht sehen, weil er keine Zeit hat. Und da ich mich ja eh nicht bewerbe (so seine Antwort), brauche ich auch keine Erstattung der Bewerbungskosten!! Außerdem müßte ich mich an den Rentenversicherungsträger wenden, wenn ich Bewerbungskosten erstattet haben möchte.:confused:
HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ???????????? Vielleicht hat schon einer von Euch ähnliche Dinge erlebt??? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Lg aus OL
inselkind
 

ofra

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#37
Ich bekomme die Bewerbungskosten noch wie bisher erstattet. Nur mit dem kleinen Unterschied: Früher wurde das Geld innerhalb einer Woche überwiesen. Heute muss ich mindestens 2 Monate warten, bis die Kosten erstattet werden.
Gibt es da keine verbindliche Frist, wie lange die Bearbeitung des Antrags dauern darf?
 

Kerstin_K

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#38
Ein nettes hallo hier in diese Runde!!!!
Beim googlen bin ich hierauf das Forum aufmerksam geworden!!
Ich wohne in OL und bin doch sehr erstaunt über die Aussagen hier!!!!! Ich bekomme laut Aussage meines neunen SB GAR NIX mehr!!
Verstehe nun nur noch Bahnhof!!!!!
Ich würde meinen neuen SB gerne mal persönlich kennenlernen, doch der will mich nicht sehen, weil er keine Zeit hat. Und da ich mich ja eh nicht bewerbe (so seine Antwort), brauche ich auch keine Erstattung der Bewerbungskosten!! Außerdem müßte ich mich an den Rentenversicherungsträger wenden, wenn ich Bewerbungskosten erstattet haben möchte.:confused:
HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ???????????? Vielleicht hat schon einer von Euch ähnliche Dinge erlebt??? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Lg aus OL
inselkind
Beantrage die Bewerbungskosten schriftlich. Mal sehen, ob Dein toller SB sich traut, diesen Blödsinn zu Papier zu bringen.
 

inselkind72

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#39
Moin Kerstin!
Hhhhhhhhhmmmm, habe ich schon, aber diesem SB ist auch völlig egal, das der Antrag auch noch vom letzten Jahr ist (Dez. 08)? Ich meine mal im www gelesen zu haben, das die alten Anträge in 09 noch nach altem Recht gelten??? Stimmt das?????
Meine ehemalige SB war immer sehr nett und für alle Fragen offen. Sie darf mir nun aber keinerlei Auskunft mehr erteilen!! Der Antrag stammt noch von Ihr.
Danke aber für die schnelle Antwort!
Liebe Grüße an die Landeshauptstadt NDS
aus OL
Inselkind
 

inselkind72

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#40
Moin Sissi!
Du schreibst

Fakt ist, es müssen Bewerbungskosten nur erstattet werden, wenn dies in einer EGV verbindlich vereinbart wurde.


Ich habe mal in meiner EGV auf´s Datum geguckt. Die ist vom 05.12.08
Der letzte Abgabetermin meiner Berwerbungen ist der 04.06.09. Verstehe ich das richtig, das ich die Bewerbungskosten bis einschließlich diesen Datums komplett erstattet bekomme??????
Wäre ja interessant zu erfahren :icon_smile:

Lg
inselkind
 

Sissi54

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#41
Hallo inselkind72 !

Ein Abgabetermin von Bewerbungen bedeutet nicht automatisch, dass die Kosten dafür erstattet werden.
Das muss extra und verbindlich vereinbart werden !

Es können auch nicht Bewerbungen gefordert werden, ohne diese Kosten zu erstatten.
 

PAPMobber

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#42
Bevor Du die Bewerbungen schreibst, mußt Du einen Antrag auf Kostenerstattung gestellt haben!
 

inselkind72

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#43
Guten morgen!!
Ich hatte einen Antrag auf Bewerbungskosten ja schon abgegeben mit den ganzen Bewerbungen die ich geschrieben hatte. Weil da ja keine Rückmeldung kam hatte ich beim SB angerufen!! Und dann kam ja das mit dem es GIBT NIX MEHR!!
Aber lieben Dank für die Antworten!!
Lg
inselkind
 

PAPMobber

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#44
Früher wurde das Geld innerhalb einer Woche überwiesen. Heute muss ich mindestens 2 Monate warten, bis die Kosten erstattet werden.
Gibt es da keine verbindliche Frist, wie lange die Bearbeitung des Antrags dauern darf?
zu viele beschwerden geschrieben oder gefällst du dem pap nicht mehr?
 

PAPMobber

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#45
Also mir wurde gestern auf meiner Arge(Lübeck) gesagt, die 260€ als Obergrenze gibt es seit dem 1.1.09 nicht mehr. Dafür wird dann pro Bewerbung nur noch 3€ gezahlt, statt 5€.
Ist das nun überall so oder von Stadt zu Stadt verschieden ?
Müsste doch eine einheitliche Regelung sein.
an unsere spezialisten:
das ist ja ein ding!
 

ofra

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#46
zu viele beschwerden geschrieben oder gefällst du dem pap nicht mehr?
Ne weder das eine noch das andere. Ich denke eher, ich war beim Schreiben der Bewerbungen zu fleißig. Das sind das sind die offenbar nicht gewohnt, dass jemand tatsächlich regelmäßig und freiwillig Bewerbungen verfasst, auch ohne Druch "von oben".
Das wurde denen wohl zu teuer.
 
E

ExitUser

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#47
Ne weder das eine noch das andere. Ich denke eher, ich war beim Schreiben der Bewerbungen zu fleißig. Das sind das sind die offenbar nicht gewohnt, dass jemand tatsächlich regelmäßig und freiwillig Bewerbungen verfasst, auch ohne Druch "von oben".
Das wurde denen wohl zu teuer.
Na gut, wenn es bei dir noch soviel Stellen zum Bewerben gibt. Ist hier leider nicht so.
 

ofra

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#48
Na gut, wenn es bei dir noch soviel Stellen zum Bewerben gibt. Ist hier leider nicht so.
Die Zeitungen sind immer noch voll mit Stellenangeboten - auf den ersten Blick. Wenn man dann etwas genauer liest, fällt schon Vieles weg:
viele "Jobs" laufen auf selbstständiger Basis, manche Stellen sind nur stundenweise, z. B. 5 Stunden pro Woche usw.

Für mich war es dennoch immer ausreichend für mindestens 2 Bewerbungen pro Woche. (auch wenn immer nur Absagen kamen).
 

Kerstin_K

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#49
Guten morgen!!
Ich hatte einen Antrag auf Bewerbungskosten ja schon abgegeben mit den ganzen Bewerbungen die ich geschrieben hatte. Weil da ja keine Rückmeldung kam hatte ich beim SB angerufen!! Und dann kam ja das mit dem es GIBT NIX MEHR!!
Aber lieben Dank für die Antworten!!
Lg
inselkind
Du solltest auf Deinen Antrag einen schriftlichen Bescheid verlangen.
 

inselkind72

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#50
Moin!!!
Also ich war heute mit einem Beistand bei meinem SB..... Huch, was war der Herr doch auf einmal freundlich :icon_kotz:... Da ich von 2003-2005 eine Umschulung durch die LVA hatte, würde mir die ARGE keinen cent mehr für meine Bewerbungen geben. Das wäre halt seit dem 01.01.09 so. Er (mein SB) könnte da nun auch nix dran ändern, er würde mir ja die Bewerbungskosten erstatten, aber er darf es nicht mehr (angeblich Anweisung von ganz oben). Und es gäben noch Verhandlungen mit dem Rentenversicherungsträger (bei mir die LVA). Bei der Bfa würden die Bewerbungskosten angeblich schon bezahlt. Einen Antrag auf Bewerbungskosten an die ARGE wäre sinnlos..
Ich habe dann mit der LVA telefoniert und was soll ich schreiben????? Natürlich gibt es kein Geld von der LVA für Bewerbungen, sie wären ja schließlich keine Jobvermittler...
Lg aus OL
das ratlose inselkind
 

Kerstin_K

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#51
Verlange einen schriftlichen Bescheid von der ARGE. Den müssen sie begründen, da bin ich mal gespannt.
 

Stan

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#52
Ich habe meine Bewerbungskopien auch meinem SB eingereicht. Mit dem Antrag zusammen.
Als ich eine Woche Später mit ihm Telefoniert habe, ssagte er mir, das er zu den eingereichten 40 Bewerbungen (für 6 Monate) mindestens ein paar Absagen der Angeschriebenen Firmen haben müsste. Ich hab ihm gesagt, das mir keine Firma zurückgeschrieben hat, ich aber noch mal zuhause gucke ob ich wirklich nix habe.
Fakt ist, ich habe wirklich keine einzige Absage schriftlich bekommen.
Viele Bewerbungen habe ich auch per Email geschrieben.
Die absagen per mail habe ich aber nicht abgespeichert.
Wusste ich auch nix von.
Er hat mir beim beantragen nur gesagt, das Ihm Kopien der Anschreiben ausreichen würden!
Ich warte nun schon 1 monat auf die Kostenerstattung.
Dauert das immer so lange, oder der SB das jetzt nicht gemacht, aufgrund der fehlenden Absagen?
Nen Brief von Ihm (evtl. mit Begründung) kam aber noch keiner.
 

niemand

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#53
Hallo und kurze (bei der ARGE eine lange) Frage.

Wir bekommen anteilmäßig Hartz 4. (Frau, Mann Kind)

Ich habe einen festen Arbeitsvertrag und gehe 40 Std. die Woche auf arbeit.
Meine Frau ist noch im Babyurlaub und fängt bald an Ihr Abi zuende zubringen.

Nun ist es meine Pflicht eigentlich gesetzlich mir eine Arbeitsstelle zu suchen das wir aus dem Hartz 4 Satz rausfallen und ich mehr verdiene. Dazu muss ich natürlich Bewerbungen schreiben und bin der Meinung das mir auch (da wir Leistungen der ARGE beziehen) ein Bewerbungszuschuss (egal ob vorhanden oder nicht sei mal dahingestellt) zustehen müsse.

Ich bin weder auf dem A-amt als arbeitssuchend gemeldet noch habe ich bei der ARGE einen Vermittler oder wie sich die Leute da schimpfen. Niemand will für mich zuständig sein da ich ja einen unbefristeten Arbeitsvertrag habe.

Alelrdings möchte ich nur meiner gesetzlichen Pflicht nachkommen und mich bemühen (durch Bewerbungen) um aus der Hartz Geschichte rauszufallen.

Hat jemand eine Ahnung wo ich mich noch hinwenden kann???

Ansonsten wäre diese gesetzl. Richtlinie ein weiterer Lacher, das man soll aber nicht kann und keiner Bescheid weiß.

MfG
 

sleepy5580

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#54
wie das konkret mit dem Bewerbungskosten aussieht hab ich leider keinen schimmer das muss jmd anderes beantworten, aber im allgemeinen standen mir als Aufstocker auch immer die gleichen Rechte zu (auch wenn es wenige sind), irgendjmd. stellt euch doch auch die Bescheide aus bzw bei irgendjmd werden doch die Lohnabrechnungen eingereicht diese Person darauf ansprechen das du durch Bewerbungen versuchen möchtest euch beide aus der Abhängigkeit von ALG II zu bekommen und vor allem lass dir die Übernahme der Kosten dann schriftlich geben und ohne irgendwelche "kanns" im text ;) sonder nur mit "wirds".
 

niemand

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#55
Hi,

im Moment liegt alles beim Anwalt (Mehrbedarf wegen Neurodermitis) und auch so ist meine 515616547/84564894546 Bearbeiterin stark mit den Akten überfordert (welche Sie selbst Zitat: " hab ich noch nicht gelesen" nicht gelesen hat) bei meiner Frage wusste Sie nicht Bescheid und legte wie so oft auf (auch hier liegt schon eine Klage Ihrer Amtspflichtverletzung vor).

Bis jetzt hatte ich die Auskunft vom Arbeitsamt das Sie nicht zuständig für mich sind, da ich nicht erwerbslos bin.....ok.
Arge teilte mir aber mit das sie ebenfalls nicht für mich zuständig sind.

WER FRAG ICH EUCH ABER DANN !!!

Ich will nur meinen gesetzlichen Pflichten nachkommen und das Geld für Kleidung kann ich nicht in weiteren Bewerbungen verpulvern!!!!!!!!
 
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#56
Wieviele Bewerbungskosten bekommt man pro Jahr erstattet? Immernoch 260 Euro oder mehr, wenn man mehr verschickt?
 

Kelly

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#57
Hallo zusammen! :icon_smile:


Bin neu hier. Ich kann nur sagen,daß laut meiner EGV bis zu 600 € jährlich für Bewerbungskosten übernommen werden können. War ein bißchen erstaunt das zu lesen.



Liebe Grüße
 
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#58
Hallo ...

na das ist ja schön ... in Thüringen steht in den EGV´s nämlich noch immer 260 Euro drin.

Kann man auch irgendwie mehr als 260 Euro geltend machen?
 

Kelly

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#59
Das weiß ich nicht.Finde es nur echt merkwürdig das in allen EGV´s irgendwie immer etwas unterschiedliches steht.Es gibt anscheinend keine einheitliche Regelung,vielmehr scheint es nach der Laune der Sachbearbeiter zu gehen.
 

Kelly

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#60
Ist das üblich,daß in meiner EGV 600€ stehen und in anderen nur z. B. 200€?

Liebe Grüße
 
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#61
das ist weniger die Laune des Vermittlers, mehr die Laune der einzelnen Agentur. Die Handlungsempfehlungen variieren sehr stark.
 
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#63
Es ist eine individuelle Leistung, auf jeden Einzelnen zugeschnitten (sollte es zumindest). Je nachdem, wie die Agenturen entschieden haben, gibt es gewisse Höchstgrenzen.

Ich persönlich finde es jetzt gerechter als noch letztes Jahr. Nun kann der Vermittler sagen: Du liebe Friseurin bekommst wenig Gehalt, Dir gebe ich 8 Monate Fahrkostenzuschuss und Du lieber Geschäftsführer mit Deinen 7000€ Gehalt pro Monat, Du brauchst gar keinen Fahrkostenzuschuss.

Was man (Vermittler) allerdings daraus macht, ist was anderes. Gibt immer solche und solche.
 

Kelly

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#64
Das verstehe ich nicht.Was haben die Bewerbungskosten mit dem Beruf zu tun?
 
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#65
Seit 01.01.09 gibt es das Vermittlungsbudget. Das heißt, es können alle Leistungen beantragt werden (und dann auch bewilligt), die notwendig sind und die man (also der Erwerbslose) nicht selbst finanzieren kann, zur Suche und Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.

Früher bekamen alle dasselbe, das war festgelegt und es gab die "magische" Grenze bei Bewerbungskosten von 260,-€/Jahr. Jetzt wird gerade die Eigenfinanzierung mit angeschaut, bevor entschieden wird und es kann wesentlich mehr oder auch wesentlich weniger werden.
 
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#67
Es gibt aber viele ARGE(n) und Vermittler, die trotzdem noch an der "magischen" Grenze von 260 Euro Bewerbungskosten pro Jahr festhalten...

Und was, wenn man diese Grenze erreicht hat? Gibt es dann noch eine Möglichkeit ... auch die Bewerbungskosten erstattet zu bekommen, die über die 260 Euro hinausgehen???
 

ShankyTMW

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#68
das ist weniger die Laune des Vermittlers, mehr die Laune der einzelnen Agentur. Die Handlungsempfehlungen variieren sehr stark.

Es ist eine individuelle Leistung, auf jeden Einzelnen zugeschnitten (sollte es zumindest). Je nachdem, wie die Agenturen entschieden haben, gibt es gewisse Höchstgrenzen.

Ich persönlich finde es jetzt gerechter als noch letztes Jahr. Nun kann der Vermittler sagen: Du liebe Friseurin bekommst wenig Gehalt, Dir gebe ich 8 Monate Fahrkostenzuschuss und Du lieber Geschäftsführer mit Deinen 7000€ Gehalt pro Monat, Du brauchst gar keinen Fahrkostenzuschuss.

Was man (Vermittler) allerdings daraus macht, ist was anderes. Gibt immer solche und solche.
Aber genau das sit die Krux an der Sache. Was im Budgettopf der BA/ARGE (gilt für beide Vereine) drin ist kann für die Bewerbungskosten aufgewendet werden bei ALLEN dort gemeldeten Erwerbslosen - mehr nicht. Parallel dazu weiß man ohne EGV nicht, wieviel einem zusteht. Und mehr als das in der EGV durchzusetzen geht auch nicht. Man zwingt damit letztendlich die Leute dadurch eien EGV zu Unterschreiben, und es gibt durchaus auch Leute wo weniger drin steht als die 260,- EUR im Jahr und die erwähnten 3,- EUR pro Bewerbung. Wenn das im Mißverhältnis zu den geforderten Bewerbungen steht kann man nur soviel machen. UND dazu kommen die Fahrtkosten, nicht einzeln sondern in der Summe die in der EGV enthalten ist, man legt drauf.

Eins steht fest, vieles ist damit nohc unklar, vieles bleibt gerade bei den Erwerbslosen denen man wenig zuteilt einfach auf der Strecke, der Weg zu Sanktionen bei deutschlandweiter, ja sogar bei überlandweiter Vermitlung im Radius von 50km wird schlichtweg dann nicht mehr möglich sein.

Ist das wirklich gerechter? Ich meine nein. Die Magische 260 EUR Grenze ist nicht mehr, aber Tür und Tor offen um den Betrag zu schrumpfen - was vielerorts schon passiert ist. Von 600 EUR wie bei Kelly träumt man hier bei uns nur. Das wird aber den meisten erst nächstes JAhr richtig auffallen was damit angerichtet wurde - eien Versteckte Sparoption bei den Geldern in der Erwerbslosenkasse bei voraussichtlich eher ansteigender Arbeitslosigkeit und gesteigertem Neidverhalten, denn die Kürzungen legt man SB nciht unbedingt an der höhe des ALG1 fest, bei ALG2 wäre das Beispiel von dir, stummelbeinchen, mit dem 7000 EUR verdienenden Geschäftsführer gar nicht anwendbar da fester Regelsatz den alle kriegen.
 
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ExitUser

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#69
... Nun kann der Vermittler sagen: ... Dir gebe ich... und Du ... brauchst gar keinen...
Und SBchen kann auch sagen: "Dir, liebe Cousine, gebe ich die Weiterbildung, die Du haben willst nebst Bewilligung sämtlicher Kosten, die Dir daraus entstehen würden, dafür musst du, lieber Nachbar, natürlich auf die Erstattung Deiner Bewerbungskosten ganz verzichten (weil ich Dich noch nie leiden mochte). Schließlich entscheide ICH über die Zuteilung von Leistungen...

Was man (Vermittler) allerdings daraus macht, ist was anderes. Gibt immer solche und solche.
ICH kenne nur "und solche".
 

truemmajan

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#71
Hallo inselkind72 !

Ein Abgabetermin von Bewerbungen bedeutet nicht automatisch, dass die Kosten dafür erstattet werden.
Das muss extra und verbindlich vereinbart werden !

Es können auch nicht Bewerbungen gefordert werden, ohne diese Kosten zu erstatten.

Ich verlange keine onlinekosten, noch verlange ich telefonkosten da Flatrate, ich bin Computerfähig also auch keine Kopien und keine Fotos die ich in rechnung stellen könnte.
Ich kann bis zu Zehn Bewerbungen pro Monat nachweisen und die Arge sagt mir nur, drucken sie kostenpflichtig eine Liste aus und wir zahlen Ihnen dann eventuell die ( Ihnen enstandenen Kosten aus wenn Sie diese im Voraus beantragt haben) Kosten für Ihre Bewerbungen aus.
Jetzt meine Frage.. wer fördert und wer fordert von wem und warum ?
 
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#73
Hallo Shanky,

jetzt nicht falsch verstehen, aber es gibt noch mehr als ALG2. Auch in der Agentur sind viele Erwerbslose gemeldet. Es gibt auch viele Menschen, die gar keine Leistungen bekommen oder eben ALG1.Und denen geht es genauso wie ALG2-Empfängern.

Und findest Du es wirklich gerecht, wenn ein gut verdienender berufserfahrene Akademiker genausoviel bekommt wie ein frisch ausgelernter Azubi mit seinen 300€ ALG1?

@Gavroche: Das sind eben Ermessensleistungen und keine Pflichtleistung, da entscheidet der "SB". Das Beispiel, was Du anführst, ist allerdings schon sehr fragwürdig. Das wäre in meinen Augen der Tatbestand der Befangenheit.
 

ShankyTMW

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#74
Hallo Shanky,

jetzt nicht falsch verstehen, aber es gibt noch mehr als ALG2.
Ich weiß, aber cih seh auch das Du falsch verstanden hast. Ist dir das BA/ARGE in meinem Text entgangen? Mir ist auch bekannt das dieses Vermittlungsbudget für beide Gruppen gleichermaßen gilt. ;-)

Und der Rest deiner Frage beantwortet mein Post 69. Muß ich das nochmal Wiederholen?

Nein ganz ehrlich, Alltag hier ist eher das runter kürzen nach Ermessen der FM/SB/PAP, egal wo du hin gehst. Ein Schema nach besser oder schlechter situiertem ELO gibt es augenscheinlich dafür auch nicht (und es fördert noch mehr Spaltung inerhalb der ELO-Gemeinde neben den Sparmaßnahmen, statt zu einer einheitlichen Front zu werden. Stichwort Neid und Mißtrauen säen - ein unglücklicher Nebeneffekt, auch wenn er von den SB/FM/PAP selbst sicher nicht beabsichtigt ist).

Gavroches Beispiel mag überzogen sein, aber genau das ist so vergleichend grad Plan seit Januar.
 

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#75
wie lange dürfen die sich nach einreichung des antrages zeit zur erstattung lassen? ab wann kann man wegen untätigkeit klagen?
 
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#76
@inselkind
ohne Dir nahetreten zu wollen, aber kann es sein, dass Du schwerbehindert bzw. ein Reha-Fall bist? Das klingt mir danach, denn für diese Personengruppen hat die Renteversicherung zum Teil die Trägerschaft und darf/muss als Einzige Behörde zahlen.

@ Ofra
Die Bearbeitung eines Antrages darf bis zu 3 Monaten dauern.

Allgemein ist das Vermittlungsbudget in jedem Amt anders geregelt. Gibt kaum bzw. gar keine einheitlichen Richtlinien, was die Geldleistungen angeht.
 

PAPMobber

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#77
stummelbeinchen;489736@ Ofra Die Bearbeitung eines Antrages darf bis zu 3 Monaten dauern. Allgemein ist das Vermittlungsbudget in jedem Amt anders geregelt. Gibt kaum bzw. gar keine einheitlichen Richtlinien sagte :
@stummelbeinchen
muß man wenn der antrag auf bewerbungskosten nach 3 monaten noch nicht erstattet wurde zum sozialgericht klagen oder vorher eine einstweilige anordnung beantragen? oder gilt die 3 moantsfrist nur für die bearbeitung von widersprüchen, nicht aber für die erstattung von bewerbungskosten?
 
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#78
Die 3 Monate gelten für die Entscheidungen im Rahmen des Ermessens (Vermittlungsbudget gehört auch dazu). Meines Wissens muss man nach den 3 Monaten ein Schreiben aufsetzen, dem Amt eine Frist setzen (2 Wochen und 3 Tage z.B.) und gleichzeitig mit Untätigkeitsklage drohen, wenn in der vorgegebenen Frist nichts passiert.
 
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#79
...Meines Wissens muss man nach den 3 Monaten ein Schreiben aufsetzen, dem Amt eine Frist setzen (2 Wochen und 3 Tage z.B.) und gleichzeitig mit Untätigkeitsklage drohen, wenn in der vorgegebenen Frist nichts passiert.
In welchem Gesetz wird denn DAS geregelt?? Die genannten drei Monate sind Frist genug und was danach passiert, sollte jeder MA einer Verwaltung selbst wissen. Drohung war gestern...


Vorverfahren

Widerspruch

Das Widerspruchsverfahren


Wenn man dem Amt trotzdem gern noch einmal Bescheid geben will, dann reicht ein Einzeiler(!) aus: "...mache ich darauf aufmerksam, dass die Frist zum tt.mm.jjjj ausläuft."
 

Akos

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#80
hallo, wer weiß was von ner neun Sache von wegen 300,-- Euro Pauschale für Bewerbungskosten??? Ist das ne verarschung vom Amt und anscheinend ohne Bedingungen??? Wer weiß was davon???:confused:
Ich freu mich zwar wenn ich das Geld wirklich bekomme, aber ich trau dem Braten nicht...:icon_twisted::icon_neutral::confused:
 

PAPMobber

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#81
das problem besteht darin, wenn 3 monate keine bewerbungskosten erstattet werde, dass das geld bis dahin für neue fehlt. was kann man da machen? man ist ja in vorlage gegangen und will nicht 3 monate oder so bewerbungslos sein.
 
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#83
das problem besteht darin, wenn 3 monate keine bewerbungskosten erstattet werde, dass das geld bis dahin für neue fehlt. was kann man da machen?...
Man könnte sich (in kurzen Abständen) einen Termin zur Vorlage der Bewerbungsunterlagen geben lassen.
 
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