Thema "ausgedruckte Bewerbungsunterlagen" - was dürfen AfA/JC, was sind die Argumente, welche Fallstricke gibt es?

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noillusions

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Hallo,

ich muß zu einem Meldetermin wo ich ausgedruckte Bewerbungsunterlagen mitbringen soll.
1. Zuerst mal steht da ja nix von überlassen, nur mitbringen. Folglich bin ich nur verpflichtet, diese vorzulegen. Richtig, oder irgendein Denkfehler?

2. Ich würde diese Unterlagen ordentlich machen und mit "Dummy-Daten" füllen (vor allem email und Telefon) und einem Musteranschreiben. Eine evtl. Diskussion darum führt auf die erforderlichen Daten zurück und hat nicht primär mit den Bewerbungsunterlagen zu tun wie ich meine. Korrekt?

3. Foto wird auch Dummy-Freifläche. Man kann sich schließlich auch ohne Foto bewerben. Zudem ändert sich das von Zeit zu Zeit.

4.Zu dem Thema habe ich gefunden, dass die in ihrem Verbis bisweilen den Lebenslauf erfassen.
4.1. Kann ja sinnvoll sein, aber wäre doch ein Argument dafür dass die dass ja dann schon haben und dann wäre es doppelt. Kann ich das so kontern?
wenn die das nicht haben, kann ich eine simple tabellarische Auflistung stattdessen überreichen? Der Hintergrund ist, dass die bei jedwedem Layout dass die in die Akte nehmen dass dann als schlecht ansehen könnten --> Bewerbungstraining.

5. Welche Argumente bringen SB's um die Unterlagen in die Akte zu kriegen und wie kann ich diese möglichst kontern? Habt ihr sonstige Strategische Ratschläge?
Ich scheue keine langen Diskussionen mit SB's, ich habe auch eh immer eine Stunde lang Meldetermin Aber wenn ich gewappnet bin ist das natürlich aussichtsreicher.
Ich berichte dann auch gerne.

6.Gibt es gesetzliche Regelungen zu diesem Thema oder gerichtliche Entscheidungen?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Ich soll auch in meinem Termin in der nächste Woche "ausgedruckte Unterlagen" mitbringen.
Habe dafür ein Musteranschreiben (an Stelle von gewünschten Anschreiben)
und einen Muster-CV vorbereitet.
Dazu eine Liste für das Amt bearbeitete Liste von meinen Bewerbungsaktivitäten.
Natürlich mein Telefon und meine Email mit xyz ersetzt.

Ich werde es ausdrucken und doppelt gefaltet zusammen mit dem Einladungsbrief in meiner Brusttasche
meines Hemdes zum Amt mitnehmen.
 

Couchhartzer

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Welche Argumente bringen SB's um die Unterlagen in die Akte zu kriegen und wie kann ich diese möglichst kontern?
Wenn du wirklich überhaupt etwas davon mitnehmen willst, dann mit dem was du selber deutlich lesbar bereits geschrieben hast nämlich:
Unterlagen ordentlich machen und mit "Dummy-Daten" füllen
und:
Foto wird auch Dummy-Freifläche

Wenn der dann gerne Dummy-Blätter abheftet - soll er doch, wenn es ihm denn Spaß macht (zu irgendwas muss der ja noch brauchbar sein - und wenn's nur zum abheften von unsinnigen Papierblättern ist) :biggrin:
 

noillusions

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Du musst sie nicht mitbringen, Du wirst darum gebeten. Richtig?
Dann kannst Du sie auch "vergessen".
Na gut, steht "Bitte" drin. Aber ist das nicht vergleichbar mit "Angebot (einer Maßnahme)" oder "Das Jobcenter unterstützt sie..." und wehe man nimmt das "Angebot" und die "Unterstützung" nicht an?
Wenn du wirklich überhaupt etwas davon mitnehmen willst, dann mit dem was du selber deutlich lesbar bereits geschrieben hast nämlich:

und:


Wenn der dann gerne Dummy-Blätter abheftet - soll er doch, wenn es ihm denn Spaß macht (zu irgendwas muss der ja noch brauchbar sein - und wenn's nur zum abheften von unsinnigen Papierblättern ist) :biggrin:
OK, so kann man das natürlich auch sehen: Ob ein SB nach Sichtung der Unterlagen beim Meldetermin oder nach Sichtung der Unterlagen zu einem späteren Zeitpunkt entscheidet dass ein Bewerbungstraining nötig sein soll könnte egal sein. Streiten könnte man sich dann ja immer noch.

Aber trotzdem, ich mache mal "wieso, weshalb, warum?", es steht ja nur die Bitte drin das mitzubringen, aber nicht wieso.
Dann frage ich:"Wieso sollte ich das mitbringen?"
Dann sagt SB:"Ich will mal sehen ob sie das können."
Dann lege ich das vor und dann sagt SB:"Nehmen sie das mal raus, ich brauche das für meine Akte."
Dann frage ich:"Warum wollen sie das in der Akte haben?"
Dann sagt SB:"Das gucke ich mir dann mal in Ruhe an."
Und hier fällt mir ein: Ich könnte dann ja eine Kopie all der Seiten verlangen, dass ich genau die Seiten auch abgegeben habe mit Stempel natürlich. Das macht dann erstmal schön Aufwand. Das ginge doch oder?
So könnte den Fraggles mal schön die Zeit klauen.
 

erwerbsuchend

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2. Ich würde diese Unterlagen ordentlich machen und mit "Dummy-Daten" füllen (vor allem email und Telefon) und einem Musteranschreiben.

Warum willst du für den Bereich Telefonnummer und E-Mail-Adresse Dummy-Daten verwenden? Du weißt doch, dass man diese Kommunikationswege nicht besitzen und verwenden muss, oder sind diese Daten deinem JC bekannt?

3. Foto wird auch Dummy-Freifläche. Man kann sich schließlich auch ohne Foto bewerben.

Wenn du weißt, dass man sich auch ohne Foto bewerben kann, warum willst du dann auch hier eine Dummy-Fläche einsetzen?

4.Zu dem Thema habe ich gefunden, dass die in ihrem Verbis bisweilen den Lebenslauf erfassen.

In Verbis werden nur deine beruflichen Stationen und deine Qualifikationen erfasst. Dein Lebenslauf wird nicht als Dokument in Verbis erfasst.

5. Welche Argumente bringen SB's um die Unterlagen in die Akte zu kriegen und wie kann ich diese möglichst kontern? Habt ihr sonstige Strategische Ratschläge?

Ich frage SB immer offen, wofür diese oder jene Unterlagen benötigt werden. Wenn SB sich meine Bewerbungsunterlagen ansehen will, um zu sehen, ob ich fehlerfrei eine Bewerbung schreiben kann, dann sage ich, dass SB sich die Unterlagen jetzt im Termin ansehen kann.

Ich kenne natürlich auch die Argumentation einiger SB, die sagen, dass sie im Termin dafür keine Zeit hätten und das später machen. Allerdings ist es so, dass die meisten SB den ganzen Tag über durchgehend Kundentermine haben. Daher ist diese Argumentation sinnfrei.
 

noillusions

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Warum willst du für den Bereich Telefonnummer und E-Mail-Adresse Dummy-Daten verwenden? Du weißt doch, dass man diese Kommunikationswege nicht besitzen und verwenden muss, oder sind diese Daten deinem JC bekannt?



Wenn du weißt, dass man sich auch ohne Foto bewerben kann, warum willst du dann auch hier eine Dummy-Fläche einsetzen?
Wenn ich den Dummy-Kram mache, zeige ich damit, dass Arbeitgeber (möglichweise) Telefon, email und Foto kriegen. Alles andere ist ein Schritt in Richtung Anti-ZAF-Bewerbung. Man könnte auch gleich eine Anti-ZAF-Bewerbung zeigen und wenn SB mißfallen äußert und ein Bewerbungstraining ansetzen will, argumentieren dass man Bewerbungen so verfassen kann, weil das keine Negativbewerbung ist. Ein Bewerbungstraining wäre demnach sinnlos, weil: Ich darf und werde weiter Anti-ZAF-Bewerbungen schreiben und keine die ich im Bewerbungstraining gezeigt bekomme.

Damit kann man aber nicht mehr unter dem Radar von SB fliegen.

In Verbis werden nur deine beruflichen Stationen und deine Qualifikationen erfasst. Dein Lebenslauf wird nicht als Dokument in Verbis erfasst.
Das wären dann zumindest doppelte Erfassung von Daten. Wobei die ja sagen könnten, dass das zur Datenübernahme ist und sie das Papier dann vernichten.
 

erwerbsuchend

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Wenn ich den Dummy-Kram mache, zeige ich damit, dass Arbeitgeber (möglichweise) Telefon, email und Foto kriegen.

Du würdest damit an der Stelle jedoch deinen SB dazu bringen, dich zu fragen, warum du dem JC nicht deine Telefonnummer und E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen willst. Wenn du auf unnötige Diskussionen stehst, dann kannst du das gern machen. Ich würde das jedoch nicht empfehlen.

wenn SB mißfallen äußert und ein Bewerbungstraining ansetzen will, argumentieren dass man Bewerbungen so verfassen kann

Seit wann gilt es als Negativbewerbung und rechtfertigt ein Bewerbungstraining, weil man keine Telefonnummer und E-Mail-Adresse in der Bewerbung angibt?
 
D

Dinobot

Gast
5. Welche Argumente bringen SB's um die Unterlagen in die Akte zu kriegen und wie kann ich diese möglichst kontern? Habt ihr sonstige Strategische Ratschläge?

Mit Deiner DUMMY Strategie könntest du auch ein Eigentor landen. Denn die Sb könnte das genau zum Anlass nehmen, dir eine "Tiefenprofiling"Maßnahme zu verordnen. Manche Jobcenter haben die im Angebot. Dann wird dort der Träger zur Beibringung von Realdaten beauftragt. Manchmal ist dort oder auch in anderen Maßnahmen die Ausweitung der Kommunikation mit Arbeitgebern innerhalb des Bewerbungsverfahrens das Thema usw.

Ich selbst hatte schon vor Jahren Festnetz abgeschaft, weil das Jobcenter mir öfters Bewerbungskostenerstattungen schuldig blieb. So besitze ich nur ein Handy mit begrenztem Prepaid Guthaben. Da erübrigt sich jeder weitere Versuch und auch der Diskussion. Zum Beispiel.
Und das bleibt auch so.

Anonsten überlege Dir lieber mal -ob Du nicht doch wenigstens Deine Stärken auflistet, so wie das ein Träger in einer Maßnahme in Listenform auch nicht anders machen würde:

Stärken

Schulbildung/Studium:

Berufsausbildung /Abschluss:

Mobilität/Führerschein/Fahrzeuge:

Reise/Montagebereitschaft:

Sprachkenntnisse:

Kenntnisse/Fähigkeiten

Persönliche Stärken:

Lizenzen/Weiterbildungen /Zertifikate

Führungskompetenzen:

Genau so -dann ausgefüllt übernehmen die Sb das dann in das Bewerbungsprofil in Verbis. Mit Deinen Daten. Dummy Daten sind da so viel wert wie gar keine und provozieren dazu . Du könntest das schon mitbirngen, aber nur, wenn Du damit das Layout zeigen willst, welches du ansonsten für Deine Bewerbungen benutzt oder neu zu nutzen gedenkst.

Seit wann gilt es als Negativbewerbung und rechtfertigt ein Bewerbungstraining, weil man keine Telefonnummer und E-Mail-Adresse in der Bewerbung angibt?

Seit es überreich Maßnahmen gibt, wo es die Ausarbeitung von Bewerbungsunterlagen , das Beibringen von realen Bewerbungsdaten und auch die Ausweitung der Kommunikationsmöglichkeiten gibt, braucht es nicht einmal eine Negativbewerbung an sich. Die Sb braucht bloß lang genug suchen -um dann eine Zuweisung letztendlich auch konstruieren zu können. Da hilft dan nur die Argumentation von regelmäßig stattgefundenen Vorstelungsgesprächen und vielseitiger Antworten auf Bewerbungen -möglichst mit postiver Abschlussformel versehen.
 

noillusions

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Du würdest damit an der Stelle jedoch deinen SB dazu bringen, dich zu fragen, warum du dem JC nicht deine Telefonnummer und E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen willst. Wenn du auf unnötige Diskussionen stehst, dann kannst du das gern machen. Ich würde das jedoch nicht empfehlen.
Ich habe öfters solche Diskussionen im JC, daher habe ich da gar nicht dran gedacht. Auch das Vermeiden von Diskussionen hatte ich jetzt nicht auf dem Schirm. Sollen die doch ihre Zeit mit mir verbrennen.
Mit Deiner DUMMY Strategie könntest du auch ein Eigentor landen. Denn die Sb könnte das genau zum Anlass nehmen, dir eine "Tiefenprofiling"Maßnahme zu verordnen. Manche Jobcenter haben die im Angebot. Dann wird dort der Träger zur Beibringung von Realdaten beauftragt. Manchmal ist dort oder auch in anderen Maßnahmen die Ausweitung der Kommunikation mit Arbeitgebern innerhalb des Bewerbungsverfahrens das Thema usw.
Ist das dein Ernst mit der "Beibringung von Realdaten"? Meine Intention wäre dem Jobcenter zu zeigen, dass ich weiß, dass es üblich/gern gesehen ist, dass man Foto/email/Telefon in einer Bewerbung angibt, aber das Jobcenter diese Daten nicht bekommt.
Was wäre dein Vorschlag? Deine anderen Ausführungen kann ich nachvollziehen.
 

Couchhartzer

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Du würdest damit an der Stelle jedoch deinen SB dazu bringen, dich zu fragen, warum du dem JC nicht deine Telefonnummer und E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen willst.
Na ja, das ist doch dann aber auch nicht tragisch, denn dann antwortet man einfach:
"Da es mir erlaubt ist selber zu bestimmen, wem ich meine persönlichen Daten wie Telefonnummer / Emailadresse gebe, mache ich schlichtweg davon Gebrauch, denn ich möchte nicht, dass Behörden wie das Jobcenter z.B. diese Angaben von mir haben und speichern."

Man kann es aber sogar noch abkürzen und dann einfach nur den Begriff:
Informationelle Selbstbestimmung
fallen lassen.

So rate ich es den von mir Betreuten regelmäßig an, es wird regelmäßig so oder in ähnlichem Wortlaut auch beim JC verwendet und es gibt auch keine weitere Diskussion, weil dazu immer gleich klargemacht wird, dass es sinnfrei und komplett nutzlos ist darüber diskutieren zu wollen, da nur die Erreichbarkeit per Briefpost vorgeschrieben ist.
 

Spiegelsaal

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Keine schlafenden Hunde wecken und auch nicht alles "verkomplizieren". Halte E-Mail Adresse und Tel.Nr. einfach aus den Bewerbungsunterlagen fern, genau wie ein Platzhalter für das Foto. Gerade mit solchen Dingen macht man hungrige Bewerbungsmaßnahmen SB heiß drauf, dir genau diese Keule drüberzuziehen. Zudem wäre es sinnfrei einen Musterlebenslauf anzufertigen, da die Daten dem JC eh alle bekannt sind.
 

erwerbsuchend

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Seit es überreich Maßnahmen gibt, wo es die Ausarbeitung von Bewerbungsunterlagen , das Beibringen von realen Bewerbungsdaten und auch die Ausweitung der Kommunikationsmöglichkeiten gibt, braucht es nicht einmal eine Negativbewerbung an sich. Die Sb braucht bloß lang genug suchen -um dann eine Zuweisung letztendlich auch konstruieren zu können.

Wie will ein SB eine solche Maßnahme begründen? Woher will SB wissen, dass ein Elo über diese Kontaktwege verfügt, diese aber nicht dem JC bekannt geben möchte? Mit welchen legalen Mitteln will ein MT diese von SB bei Elo vermuteten Daten herausfinden? Selbst wenn das JC auf diesen Kontaktwegen gegenüber Elo bestehen würde, müsste das JC dann aber auch diese Kontaktwege entsprechend bezahlen.
 
D

Dinobot

Gast
Wie will ein SB eine solche Maßnahme begründen? Woher will SB wissen, dass ein Elo über diese Kontaktwege verfügt, diese aber nicht dem JC bekannt geben möchte? Mit welchen legalen Mitteln will ein MT diese von SB bei Elo vermuteten Daten herausfinden?

Rein rechtlich hat die Sb oder der Sb Auswahl und Entschließungsermessen und kann deshalb nach Ihrer "plichtgemässen" Auslegung dessen den Elo JEDERZEIT in eine Maßnahme verfrachten wollen, insbesondere, wenn dazu noch gerade noch freie Plätze in Maßnahmen besetzt werden müssen,meistens laut Vorgabe der Teamleiter. Dann gäbe es dann -wahrscheinlich - sogar ein Fleißpünktchen vom TL, wäre zu vermuten. Und das Wohl des jobcenters sowie der Eigennutz und die Weisung der TL gehen der SB dann immer vor, auch wenn das nach außen meist anders dargestellt und begründet wird. Und für genau diese Begründung als "Platzhalter" und zur Festigung der Rechtsicherheit wollen Sb dann meist noch die Unterlagen des Elo sehen. Denn auch verlorene Widersprüche und Klagen zählen im Ranking als Wettbewerbsnachteil -wenn dem nicht vorgebeugt wird.

Elo kann dann nur in Widerspruch gehen, weil Ermessen immer gerichtlich überprüfbar ist. Und gg.f Antrag auf aW beim SG.

Selbst wenn das JC auf diesen Kontaktwegen gegenüber Elo bestehen würde, müsste das JC dann aber auch diese Kontaktwege entsprechend bezahlen.

Nö. Bezahlen lässt Sb dann den Elo . Im übertragenen Sinne. Da hätte Sb die Möglichkeit oder der Elo den Nachteil, dass Sb ihm dann nur viele VV schicken kann, wo NUR eine telefonische oder Mailbewerbung gefordert wird. Und auch ansonsten dürfte bei Verweigerung der Realdaten auch ein Mißmatch in der Auswahl der Anforderungen der VV die logische Folge sein. Zum Beispiel. Beschweren könnte man sich dann darüber eher nicht -oder nur mit sehr mäßigem Erfolg.

Das ist meine Meinung dazu.
 

erwerbsuchend

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@Dinobot, mir ist bekannt, wie eine Zuweisung funktioniert. Mir ist jedoch unbekannt, wie ein MT die Realdaten, z.B. Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, herausfinden will. Mit welchen Mitteln soll dies legal möglich sein? Will der MT den Elo zwingen, ihm seine Telefonrechnung vorzulegen oder einen Telefonanschluss auf eigene Kosten sich zuzulegen? Soweit mir bekannt ist, ist das Nichtvorhandensein von Telefonnummer und E-Mail-Adresse nicht sanktionierbar. Die Zuweisung kann daher nur mit der Begründung erfolgen, dass der Elo bei dem MT Bewerbungen per E-Mail verschicken und telefonieren kann.
 

noillusions

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Die Zuweisung kann daher nur mit der Begründung erfolgen, dass der Elo bei dem MT Bewerbungen per E-Mail verschicken und telefonieren kann.
Ich habe Bewerbungen per email aus einer Maßnahme heraus einmal verweigert. Meine Begründung war, dass ich meine Passwörter nicht in fremde Rechner eingebe. Damit war dieses Thema dort durch.
Abgesehen davon sind Angaben wie Beispiel-Firma oder "Sehr geehrte Frau Musterfrau" auch keine Realdaten.
 

Kerstin_K

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Oft steht das mit den Ausgedruckten Bewerbungsunterlagen auch einfach nur textbausteinmäßig in der Einladung und dann wird gar nicht danach gefragt.

Als ic 2017 kurzzeitig bei der AfA war hatte ich genau einen Termin, da stand das auch drin. Ichhabe so eine Kleine Auflitung meiner Stationen ausgedruckt, nur ansatzweise ähnlich wie ein Lebenslauf,. Dann hab ich gesagt, dass ich sowas indivuduell gestalte. Das fand Frau SB toll und sie meinte nur noch "Bewerbungstraining brauchen Sie nicht, Sie wissen, wie das geht." Thema war durch.
 

Spiegelsaal

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Da hätte Sb die Möglichkeit oder der Elo den Nachteil, dass Sb ihm dann nur viele VV schicken kann, wo NUR eine telefonische oder Mailbewerbung gefordert wird. Und auch ansonsten dürfte bei Verweigerung der Realdaten auch ein Mißmatch in der Auswahl der Anforderungen der VV die logische Folge sein.
Ich hatte schon öfters VV, wo nur telefonische oder E-Mail Bewerbung gefordert waren. Dennoch entscheide immer noch ich, wie ich mich bewerbe und wem ich welche Daten zu Verfügung stelle und wenn ich mich da schriftlich ohne Tel. und E-Mail Adresse beworben habe, gabs nie Probleme. Wüsste auch nicht, auf welcher Rechtsgrundlage sowas dann im Falle des Falles sanktionierbar wäre.
 

Kerstin_K

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Ich hatte schon öfters VV, wo nur telefonische oder E-Mail Bewerbung gefordert waren. Dennoch entscheide immer noch ich, wie ich mich bewerbe und wem ich welche Daten zu Verfügung stelle und wenn ich mich da schriftlich ohne Tel. und E-Mail Adresse beworben habe, gabs nie Probleme. Wüsste auch nicht, auf welcher Rechtsgrundlage sowas dann im Falle des Falles sanktionierbar wäre.
Naja, bei den meisten Arbeitgebern wird man den Job dann wohl nicht bekommen. Das koennte man als Vereitelung sehen.
 

Spiegelsaal

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Selbst (ältere) Menschen, welche noch nie eine E-Mail geschrieben haben, weil sie sich nie damit befasst haben, bekommen solche VV und wenn es dann daran hängt, den Job zu bekommen, weil der Arbeitgeber den unter Umständen qualifizierten Bewerber ablehnt, der sich postalisch beworben hat, vereitelt der AG. Nicht jeder kann oder möchte sich zwecks Datenmissbrauch auf elektronischen Datenverkehr einlassen und sowas sollte jeder AG akzeptieren. In der heutigen Zeit, mehr denn je.
 
D

Dinobot

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Selbst (ältere) Menschen, welche noch nie eine E-Mail geschrieben haben, weil sie sich nie damit befasst haben, bekommen solche VV und wenn es dann daran hängt, den Job zu bekommen, weil der Arbeitgeber den unter Umständen qualifizierten Bewerber ablehnt, der sich postalisch beworben hat, vereitelt der AG.

Nicht unbedingt. Die meisten VV, die eine solche Einschränkung vorsehen, gehen von einem qualifizierten Bewerber aus. Dazu gehört dann auch der Anspruch, dass der Bewerber zu einer elektronischen Bewerbung befähigt und gewillt ist, weil meistens der dazugehörige Arbeitsplatz auch Mailkompetenz und Internetkompetenz voraussetzt. Und dabei möchte dann der AG schon mit der eintreffenden Bewerbung sehen, inwieweit dessen Kenntnisse und die Umsetzung gelungen sein könnten.

Wenn ansosnten ein ungelernter Ele, ohne eine solche Kompetenz , einen solchen VV bekäme , dann wäre das kompletter Unsinn und Anlass für eine Beschwerde, weil daraus nur eine volkommen sinnlose Bewerbung erfolgen könnte, was an sich auch keinen Anlass für eine rechtssichere Sanktion böte.

Nicht jeder kann oder möchte sich zwecks Datenmissbrauch auf elektronischen Datenverkehr einlassen und sowas sollte jeder AG akzeptieren. In der heutigen Zeit, mehr denn je.

Wer das trotzdem noch akzeptiert , der gestattet als AG von sich AUCH den Postweg und verzeichnet diese Möglichkeit im Stellenangebot unter Kontaktmöglichkeiten zusätzlich. Wo das fehlt, da gehört dert AG ganz sicher dieser Generation an:

Die Bewerbungsmappe ist tot

Meint, der AG hat meist auch wenig Zeit oder will sich wenig Zeit für die Personalauswahl nehmen -und auch wenig Geld dafür ausgeben.

Wen du dann trotzdem eine schriftliche Bewerbung sendest -dann ist das reine Provokation und vollkommen sinnlos. Meistens jedenfalls, du wirst dann mehrheitlich keine Chance haben auch keine Antwort darauf bekommen (können).
 

Spiegelsaal

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Die meisten VV, die eine solche Einschränkung vorsehen, gehen von einem qualifizierten Bewerber aus. Dazu gehört dann auch der Anspruch, dass der Bewerber zu einer elektronischen Bewerbung befähigt und gewillt ist, weil meistens der dazugehörige Arbeitsplatz auch Mailkompetenz und Internetkompetenz voraussetzt. Und dabei möchte dann der AG schon mit der eintreffenden Bewerbung sehen, inwieweit dessen Kenntnisse und die Umsetzung gelungen sein könnten.
Das mag es durchaus geben, es sind aber auch viele VV, die vom Arbeitsplatz her gar nichts damit zu tun haben, zudem werden einige VV vom Arbeitgeberservice verschickt, nur weil das Profil aufploppt, aber die Qualifikationen so gar nicht gegeben sind, weil man einfach nach Schlagwortsuche verschickt.
Wer das trotzdem noch akzeptiert , der gestattet als AG von sich AUCH den Postweg und verzeichnet diese Möglichkeit im Stellenangebot unter Kontaktmöglichkeiten zusätzlich. Wo das fehlt, da gehört dert AG ganz sicher dieser Generation an:

Die Bewerbungsmappe ist tot

Meint, der AG hat meist auch wenig Zeit oder will sich wenig Zeit für die Personalauswahl nehmen -und auch wenig Geld dafür ausgeben.
Solange AfA/JC die VV rechtssicher per Papier auf dem Postweg verschicken, steht das dem Bewerber auch zu und da muss man sich nicht auf elektronischen Datenverkehr einlassen. AG, die sich keine Zeit für die Personalauswahl nehmen wollen, vergessen einfach, das wir Menschen sind und keine Nummern, die es gilt so schnell wie möglich abzuarbeiten und ja keinen Cent zu viel investieren.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Der Knackpunkt ist doch wie folgt:

Sollte ich interessiert daran sein die Stelle zu bekommen. Dann rufe ich (meist) zuerst an und peile die Lage.
Und dann kommt die Bewerbung natürlich (wenn es gewünscht wird) per Mail. Falls erforderlich registriere ich mich
im System des Unternehmens... .

aber sollte ich nicht interessiert sein, na dann schau ich mal wie ich ... .
 
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