Teurer Schulanfang übersteigt oft Budget

Dagegen72

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Rheinfelden: Teurer Schulanfang übersteigt oft Budget - badische-zeitung.de

hier im Artikel wird das Problem beschrieben und Tipps aufgeführt:

RHEINFELDEN (BZ). Das Deutsche Kinderhilfswerk verschenkt zum achten Mal Schulranzen an künftige Erstklässler von bedürftigen Familien in Oberrheinfelden. Damit soll gezielt im Bildungsbereich geholfen werden, denn immer mehr Kinder werden auf Grund ihrer sozialen Herkunft zu Bildungsverlierern, schreibt das Kinderhilfswerk in einer Mitteilung.
und weiteres im Artikel. Vielleicht kann das Hilfswerk bundesweit für Hilfebedarf befragt werden und nicht nur hier in Rheinfelden.

Und teuer ist und bleibt es ja nicht nur am Schulanfang. Teekasse, Klassenkasse, Schulausflüge, hier ne Karte, da n Buch, hier dies da das - es ist unendlich ! *Daumen runter*

Ich persönlich finde es zum ko*** wie teuer ein Schulbesuch hier in Deutschland ist ! Einschulung an staatlichen Schulen ist glücklicherweise gratis (man lernt nur, was man lernen soll, frei nach Popp, s. youtube) - aber was es alles kostet - angefangen von der Schultüte, Schulbedarf und und und - es kotzt mich an - Unternehmens-Subvention fängt damit schon in der Schule an ! Das ist meiner Meinung nach schon von klein auf Antrainieren von Kapitalismus-Denke.

wer nichts hat, wer nicht das Tollste, Besste, Markenware hat - wird belächelt - aber das sollte ALLEN EGAL sein !!
 

DonOs

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Deshalb wäre ich klar für Schuluniformen, die der Staat (also wir) kostenlos stellt jeder sieht gleich aus, es gibt kein Neid oder Mißgunst. Das Problem mit den Schulranzen, die zu Meist völlig überladen und nicht förderlich für den jungen Rücken ist, könnte man mit einmaliger Installation von Spinden einfachst lösen. Niemand mehr muß jeden Tag den schweren Schulranzen sinnlos umher schleppen. Scheint sich ja zu damals nicht verändert zu haben, jeden Tag die schweren Bücher durch die Gegend spazieren zu "fahren". Und natürlich fängt es in der Schule an. Immer im Konkurenzkampf gegeneinander und den Zensuren... .
 

Dagegen72

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@DonOns: darüber habe ich auch schon nachgedacht. Geht auch in die selbe Richtung wie bei eiheitlicher Kommunionskleidung - wo der Glaube doch im Vordergrund stehen soll und nicht das schönste beste und teuerste Kommi- oder Konfi-Kleid.

Dann denke ich aber wieder: beim Glauben ok - aber andererseits: irgendwo ist es doch auch wieder ein Eingriff in die persönliche Entfaltung - man möchte sich doch gerne so anziehen, wie man dies für richtig für sich hält .. naja ...

aber ich verstehe was du meinst -- man könnte sich vielleicht mehr auf das Wesentliche - den Unterricht ? :biggrin: - konzentrieren.

gut, nach der Schule könnte man die Uniform ja gleich wieder ausziehen. Ich denke, es hätte Vor- und Nachteile.

Die schweren Schultaschen (Sportbeutel, Kuchenplatte, Zeichenblock :/ :/ :/ ) ist auch Mist.

Fahrrad braucht es und und und - wth und wtf

Fahrkarte, Buskarte und und und - ein Ende ist NICHT in Sicht *tob* - ENDE damit !! Schließfächer für die Bücher - gibt aber wieder Probleme für Hausaufgaben oder für Streber, die vorlernen wollen :biggrin: - dann halt doch die Tagesschule ... oh man ..
 

Kampfmops

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Ich sehe es ähnlich, wie DonOs.

Gerade heutzutage (naja, war in meiner Schulzeit schon ähnlich), wo alle mit ihren Klamotten prahlen, wären Schuluniformen angemessen. Jeder das gleiche an und gut ist.

Die Sache mit den Spinden ist in Amerika z.B. normal. Da frage ich mich schon ewig, warum es sowas hier nicht gibt.
 

Dagegen72

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@ Kampfmops: ja, an die Spinde habe ich auch gedacht. Diese Rumschlepperei mit den Sachen - ein Albraum.
 

ZynHH

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Die Sache mit den Spinden ist in Amerika z.B. normal.
Was für amerika normal ist, muss für normale Menschen ja nicht gut sein.

Und warum will bloss jeder den Kindern die Individualität nehmen.

Das klassendenken lernen die Kinder zuhause und nicht in der Schule.... Mal davon ab, das Schuluniformen viel Geld kosten...ratet, wer die wohl bezahlen müsste....
 

Gaestin

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Moment mal.
In England tragen fast alle Kinder Schuluniformen. Ganztagsschule sowieso.
Falls die Eltern sie nicht bezahlen können, zahlt die Schule oder
das Amt.
Spind gibt es wenn man es möchte. Man muss nicht. Aber man kann
mit Modeklamotten nicht angeben. Ist seit Generationen so und
ist auch gut so.
Individualität gibt es auch so und nicht nur durch Markenklamotten,
wo die die wenig Geld haben Probleme damit haben.

PS die großen (günstigen) Kleiderketten führen
die Schuluniformen, sie sind nicht teuer. Hose oder Rock, Bluse oder Hemd, Blazer
und Mantel.
 
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Frozen Smile

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Was Schulbücher angeht: die werden in Hessen kostenlos gestellt. Warum das in anderen Bundesländern wie NRW nicht auch so ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Da hätte die Politik längst entsprechende Änderungen beschliessen können.
Das liegt wohl daran, dass NRW SPD-regiert ist. Nicht überall wo ''Sozial'' draufsteht ist auch Sozial drin. Sieh dir nur mal diesen kranken Charakter Sarrazin an - glaubst du im Ernst der würde auf die Idee kommen die Schulbücher komplett vom jeweiligen Bundesland zahlen zu lassen? Und Sarrazin ist nicht der Einzige in der SPD der so drauf ist.
 

Gaestin

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ich kenne den Schulalltag von Kindern hier, glaub mir, das Angeben mit
Markensachen haben oder nicht haben ist ein großes Problem.
Es geht nicht um Sack und Asche.
 

Dagegen72

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ja, das ist ja ein Konflikt - Individualität will ich ja auch nicht nehmen ... hihi - vielleicht dann nur ein gleiches Oberteil und die Hose oder der Rock können frei gewählt werden.

ja, ich finde auch - Amerika ist bei vielem nicht vorbild-geeignet - siehe zur Zeit die Wahlen alias Donald Trump (Milliardär) und Hillary Clinton.

@ Bamboleo: ja, die Bücher kann man leihen - oder kaufen, das ist freiwillig - aber oft fallen doch immer noch zusätzliche Arbeitshefte an, die gekauft werden sollen. Dann Stifte und Farben und Malerkittel und Wasserfarben und Zeichenblock und Turnkleidung und Klassenfahrt und und und - nicht zuletzt das Schulessen und und und
 
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Frozen Smile

Gast
ich kenne den Schulalltag von Kindern hier, glaub mir, das Angeben mit
Markensachen haben oder nicht haben ist ein großes Problem.
Es geht nicht um Sack und Asche.
Um so etwas auszuschließen müsste man Kindern alles wegnehmen - Klamotten, Schuhe, Tasche, Federmäppchen, Smartphones etc.
Es wird immer etwas geben wodurch sich die Kinder der Reichen von den ''Armen'' abgrenzen wollen oder müssen. Je nach dem wie die Eltern drauf sind.
 

ZynHH

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ich kenne den Schulalltag von Kindern hier, glaub mir, das Angeben mit
Markensachen haben oder nicht haben ist ein großes Problem.
Es geht nicht um Sack und Asche.
Das lernen die Kinder aber zuhause, darum würde sich an der neiddebatte nichts ändern....dann hat einer eben jeden Monat ne neue uniform und andere müssen ihre tragen, bis sie auf sind.

Die Eltern lösen den Neid aus.

Moment mal.
In England tragen fast alle Kinder Schuluniformen. Ganztagsschule sowieso.
Auch England ist für uns kein Beispiel, da die Voraussetzungen ganz andere sind.

Allein Kinder den ganzen Tag dem Staat oder noch schlimmer einer privaten Gewinn orientierten Einrichtung zu über lassen, zeigt wie schlimm es bereits um die Kinder bestellt ist.

Kinder ganztsgs abgeben um die eigene Individualität zu leben...hätte man das nicht vor der Geburt erledigen können?
 

Gaestin

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Unsinn.
Kinder gehen in fast allen Ländern ganztags in die Schule.
Außer hier. Und hier sind diejenigen Kinder im Vorteil, die
nachmittags zu Hause nicht sich selbst überlassen sind.
Neun bis vier Schule ist völlig normal außer in Deutschland.
 

ZynHH

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Unsinn.
Kinder gehen in fast allen Ländern ganztags in die Schule.
Außer hier. Und hier sind diejenigen Kinder im Vorteil, die
nachmittags zu Hause nicht sich selbst überlassen sind.
Neun bis vier Schule ist völlig normal außer in Deutschland.
Und seid man die Eltern aus der erziehungspflicht entlassen hat, ist was besser geworden? Nichts. Nur schlimmer.

Was im Ausland die geregelt ist, geht mir am poppes vorbei. Warum nicht gleich vollständige Kindes Entziehung, müssen sich die " Eltern " garnicht mehr kümmern.
 

Dagegen72

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@ Gaestin:

es gibt schon Tagesschulen in Deutschland aber so selbstverständlich wie anderswo ist es glaube ich noch nicht. Man müsste sich fragen, warum das so ist!

Denn, ich meine auch, dass das rückständig ist ! Das ist Mittelalter!

Und obendrein hat die Frau Nachteile, denn wenn sie beim Kind ist, kann sie selbst nicht arbeiten gehen, das ist auch rückständig. Gut, Geldmittel sollen das etwas abmildern glaube ich - wie die Herdprämie, Elterngeld - neuerdings wird sogar das "Familiengeld" diskutiert, siehe Internet.

ich glaube, hier herrscht immer noch die Denke vor, dass nur eine gute Mutter ist, wer eben daheim ist - naja, aber Geld verdienen soll die Mutter auch und nicht vom Staat leben, na ja, wie man es macht - irgendwas ist immer.

Link zum Familiengeld von Schwesig

Manuela Schwesig: Ministerin stellt neues Familiengeld vor - DIE WELT

Gut, Alg IIer haben nichts davon - die haben von überhaupt nichts mehr was von *Daumen runter*
 

ZynHH

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an Popp, boes und die Frauenquote....

Es geht nicht immer nur um Frauen, es geht um die Kinder.

Wer keine will, soll sie nicht bekommen. Kinder erfordern Eltern und keine Übernachtungsplätze, wo die dann geparkt werden....
Ach...diese Doppelbelastung....Kinder und arbeiten....

Die Kinder tun mir leid, nicht die Eltern, die erst unter ferner liefen, denn sie sind die Verursacher des leids der kinder. Und das wussten sie vorher!
 

Gaestin

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man kann es kombinieren. Ich kenne sehr viele Mütter in England, die in der Nähe arbeiten,
statt Büro von neun bis fünf eben neun bis vier, sie kommen gleichzeitig mit den Kindern nach Hause.
Fünf Stunden weniger pro Woche. Es muss hier niemanden für andere Länder interessieren,
wundert mich, dass man es nicht tut, aber bitte.

Tatsache ist nur, dass es eigentlich nur hier so ist mit der Vormittagsschule und nur hier
viele Frauen, die gern arbeiten würden. Das heißt nicht, dass sie sich nicht um ihre Kinder kümmern.
 

Gaestin

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tut mir leid, wir kannten das nicht anders als mit Ganztagsschule und sind normal geraten.

Wenn Eltern berufstätig sind und sich um ihre Kinder kümmern, machen die Kinder Abitur
und studieren, ganz normal. Wie kommt man auf die Idee, man will seinen Nachwuchs loswerden?
Mir unbegreiflich. Wir reden irgendwie aneinander vorbei.
 

Dagegen72

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@ Zyn HH:

Es geht nicht immer nur um Frauen, es geht um die Kinder.

Wer keine will, soll sie nicht bekommen. Kinder erfordern Eltern und keine Übernachtungsplätze, wo die dann geparkt werden....
Ach...diese Doppelbelastung....Kinder und arbeiten....

Die Kinder tun mir leid, nicht die Eltern, die erst unter ferner liefen, denn sie sind die Verursacher des leids der kinder. Und das wussten sie vorher!
@ Bamboleo:

Und genauso ist es! Ich finde es unfasslich, daß Menschen Nachwuchs zeugen, aber sich diesem so schnell es geht wieder entledigen.
Zustimmung Gaestin, von entledigen sprach niemand :/

Kinder zeugen und bekommen ist ein Menschenrecht, ist ein Lebensrecht -

es ist rückschrittig, dass die Menschheit immer noch nicht weitergekommen ist und das im 21. Jh. - dass das Wohl der Kinder vom Verdienst der Eltern oder der Wohlfahrt abhängt!

Wenigstens gibt es Sozialgelder - aber wie schikanös diese verteilt werden - das ist ungeheuerlich - und ja, auch untereinander - die Armen unter den Armen scheinen sich auch gerne mal nichts zu gönnen - statt dass alle darauf achten, dass es dem anderen gut geht


Wenigstens hat die Entwicklung und die Einsicht der Menschen es geschafft, die Kinderarbeit abzuschaffen die es in allen Ländern gab, wo die Industiealisierung und die Arbeitsteilung angefangen hat. Karl Marx schreibt in seinem "Kapital" von den grauenhaften Bedingungen wie Kinder zum Mitunterhalt arbeiten gehen mussten und dass mitunter tag und nacht.

Hier im Buch wird davon geschrieben:

https://books.google.de/books?id=pbabBgAAQBAJ&pg=PA46&lpg=PA46&dq=industriezeitalter+kinder+als+arbeitssklaven&source=bl&ots=BuH6fjEVe8&sig=MlvqjiFtjM6wYb1qBtSH48l1RHg&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwigq833_azOAhVDcBoKHcZrDKwQ6AEISTAG#v=onepage&q=industriezeitalter kinder als arbeitssklaven&f=false

Und alle werden die Bücher von Charles Dickens kennen oder zumindest einige Weihnachtsgeschichten. Diese beschreiben die Tragödien der Kinder am Anfang der Zeit der Industrialisierung. Wo pure und absolute Armut herrscht und Ausbeutung der Arbeitskraft der armen Menschen.

In seinen Werken finden sich oft konkrete Hinweise auf die sozialen Missstände des viktorianischen Zeitalters, etwa durch die beispielhafte Darstellung der kritischen Situation der armen Stadtbevölkerung oder der damals vorherrschenden Sozialstrukturen. So schafft es Dickens gekonnt mit Oliver Twist, seinem zweiten Roman von 1838, seiner Leserschaft das Problem von Armut und daraus folgender Kriminalität nahezubringen
https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Dickens

Entwicklung ist also möglich - und es kann nicht sein, dass nur Reiche Kinder kriegen können, weil die es sich leisten können, nicht arbeiten zu gehen bzw. Kapital auf der Seite haben und trotzdem Anspruch auf Kindergeld usw. haben ! - oder sich ein Kindermädchen leisten können.

Mir tut es leid, dass Kinder bekommen wirtschaftliche Probleme bereitet und das im 21. Jh. - und das ist rückschrittig, das muss überwunden werden ! Und so sieht es auch Boes. Im 21. Jahrhundert könnten wir schon weiter sein, aber die Regierung hält an Arbeitszwang fest für die Existenz (statt BGE) , sie hält daran fest, dass es keine Vermögenssteuer gibt (und dafür Niedriglohnsektor, Arbeiter schaffen für zwei wo zwei oder mehrere Mitarbeiter nötig werden damit der wohlhabende Unternehmer sparen kann oder konkurrenzfähig bleiben kann neben Negativ-Sozial-Betriebe wie Amazon bzw. Zalando ) - usw.

Wieso glaubt ihr, dass es so schwer ist, sich eine eigene Existenz aufzubauen? Wieso braucht man soviel Geld oder hat später soviel Abgaben, dass es schwierig ist, einen Laden zu halten, weshalb viele bald wieder schließen?

Irgendwas oder wer scheint Interesse daran zu haben, viele Menschen in der absoluten Abhänigigkeit zu halten.

Und Kinderlose sollen auch nicht benachteiligt werden durch ihre Kinderlosigkeit !
 

Dagegen72

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@ Bamboleo:

dann könnte ich auch sagen: weil ich kein Geld habe kann ich keine Kinder lieben :/

Das Problem ist doch ein anderes: wer Kinder zeugt, soll für seine Kinder auch sorgen können. Aber das geht ganz sicher nicht mit Null-Euro, ein-Euro, 80 ct - Jobs, Gratispraktika, Niedriglohnsektor usw. usw.

und auch nicht mit schlechten Bedingungen - Kita am anderen Ende der Stadt wo die Firma ist usw. Hier ist ein Umdenken gefragt. Ein Denken und Handeln pro Mensch - und nicht für das Gegenteil - aber es wird eher für das Gegenteil permanent gekämpft und dieses wird auch noch von vielen tragischer Weise für richtig befunden - aber das ist FALSCH !

ich war letztens sehr erfreut - ein Unternehmen hat direkt unter seinem Dach einen Kindergarten - wenn was ist, können die Muttis also gleich hin und können dann auch gleich wieder an den Arbeitsplatz usw. Es geht also - es muss nur noch vielfach und selbstverständlicher Weise umgesetzt werden.

(Schließlich sind die Kinder die Arbeitskräfte für die Unternehmer für morgen :/ ) (oder sie werden selbst Unternehmer )

Warum nicht gleich ALLE Kindergärten sofot in Unternehmen unterbringen - statt separat.

Der öffentliche Dienst könnte damit schon mal anfang. Städtische Kitas gleich in städtische Arbeitsplatz-Einrichtungen des öffentlichen Dienstes bauen und integrieren. Natürlich separate Bereiche bei Wahrung von allgemein üblicher Neutralität auch was die späteren Berufswünsche der Kinder betrifft.
 
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