Terminabsage und vorläufige Zahlungseinstellung, ich bitte um Tipps zur Stellungnahme.

Golith

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Hallo,
Ich bin aktuell im Leistungsbezug und wollte in diesen Wintersemester ein neues Studium beginnen, leider ist das an der Uni in meinem Wohnort gescheitert, davon hatte ich mitte September erfahren. Ich hatte dann noch als Alternative mich in einer weiter entfernten Uni einzuschreiben bis mitte Oktober. Dabei hatte ich dann auch sorgen wegen dem reinen Online Semester in einer fremden Stadt, da dies mein letzter Versuch mit Bafög zu studieren wäre. Jedoch war dort die Unterkunftssuche nicht erfolgreich, auch wusste ich nicht wie ich den kurzfristigen Umzug in der aktuellen Situation hinbekommen soll, da ich auch von meiner Familie zur Zeit kaum Hilfe erwarten kann und vom Vermieter gab es auch kein entgegen kommen vorzeitig aus dem Vertrag zu kommen. Nun bin ich noch hier und werde eben wieder Bewerbungen auf Helferstellen aufnehmen.

Meine aktuelle Situation sollte ich eigentlich heute dem SB persönlich erklären, . Nun wurde der Termin wegen Corona abgesagt und er erwartet Rückmeldung per Telefon oder Mail. Gleichzeitig habe ich auch Post von einer anderen SB aus der Leistungsabteilung erhalten, über eine vorläufige Zahlungseinstellung mit bitte um Stellungnahme.

Bin mir nun etwas unsicher wie ausführlich ich den SBs den Sachstand schriftlich mitteilen/begründen soll, da ich ungern telefonieren würde und ob ich dann quasi zweimal das gleiche an unterschiedliche Stellen im Jobcenter schicke.

Würde mich über ein paar Gedanken und Tipps von euch freuen da ich ungern weitere Probleme verursachen würde.
 

isso

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Hi, für die Leistungsabteilung ist es relevant, ob du das Studium tatsächlich aufgenommen hast. Wenn ja, führt dies bis auf wenige Ausnahmen dazu, dass du keinen Anspruch mehr auf Leistungen hast (dem Grunde nach Bafög berechtigt).

Teile der Leistungsabteilung nachweislich mit, dass das Studium nicht aufgenommen wurde und auch in naher Zukunft nicht aufgenommen wird. Für die Leistungsabteilung genügt das in der Regel um die laufenden Leistungen wieder aufzunehmen.
 

Golith

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Hi, für die Leistungsabteilung ist es relevant, ob du das Studium tatsächlich aufgenommen hast. Wenn ja, führt dies bis auf wenige Ausnahmen dazu, dass du keinen Anspruch mehr auf Leistungen hast (dem Grunde nach Bafög berechtigt).

Teile der Leistungsabteilung nachweislich mit, dass das Studium nicht aufgenommen wurde und auch in naher Zukunft nicht aufgenommen wird. Für die Leistungsabteilung genügt das in der Regel um die laufenden Leistungen wieder aufzunehmen.
Wie könnte ich das nachweisen? Ich glaube den Ablehnungsbescheid hab ich leider nicht mehr. An der zulassungsfreien Uni hatte ich mich dann gar nicht eingeschrieben da der Umzug ja nicht geklappt hat.

Und was würdest du beim Arbeitsvermittler anders antworten?
 

Beebug

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Kontaktiere die Uni und bitte darum, dir den Ablehnungsbescheid erneut zukommen zu lassen. Ich denke, das sollte kein Problem sein. Den schickst du dann mit einem kurzen Antwortschrieb nachweislich ans JC. Per Einschreiben oder pers. Einwurf vor Ort mit einem Zeugen.
 

Golith

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Kontaktiere die Uni und bitte darum, dir den Ablehnungsbescheid erneut zukommen zu lassen. Ich denke, das sollte kein Problem sein. Den schickst du dann mit einem kurzen Antwortschrieb nachweislich ans JC. Per Einschreiben oder pers. Einwurf vor Ort mit einem Zeugen.
Okay werde das dann versuchen, würdest du per Online Fax auch empfehlen? vom SB der Leistungsabteilung hätte ich sogar die fax nummer, vom Arbeitsvermittler leider nicht
 

isso

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Du musst nichts nachweisen, eine Mitteilung "Ich habe das Studium nicht aufgenommen und befinde mich weiter auf der Suche nach einer Beschäftigung" reicht theoretisch vollkommen aus. Das schickst du dann nachweislich an die Leistungsabteilung.

Die Arbeitsvermittlung mit der kannst du dann alles separat klären.
 

Ghansafan

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Du musst nichts nachweisen, ..
Genauso sieht es aus.

Eine vorläufige Leistungseinstellung gemäß § 331 SGB III hat ausschließlich auf der Kenntnis von Tatsachen zu beruhen.

Kannst Du in dem Antwortschreiben ruhig auch ausführen.

Und in diesem Schreiben hätte man begründen müssen, warum eine Leistungseinstelllung erfolgt. Das ist nach Deinen Ausführungen ja wohl nicht der Fall.

Und diese Ausführungen im Schreiben hätten dann auch auf Kenntnis von Tatsachen beruhen müssen, nicht auf Vermutungen.

Wann hast Du denn dieses Schreiben bekommen ? Greift die Leistungseinstellung denn schon für November ?
 
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