Termin zur Abgabe der Antragsunterlagen verpasst - Antrag abgelehnt (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

BillHicks

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Wunderschönen guten Abend,

ich habe vor genau 7 Tagen (am 11.06) meinen Termin zur Abgabe der Unterlagen für den Antrag verpasst.

Warum? Weil ich fahrlässigerweise nicht auf den Termin geachtet habe. Zu meiner Verteidigung will jedoch anführen dass ich gerade viel um die Ohren habe und am 12. mein Geburstag war ;).

Kaum ist mir das siedend heiß vorgestern eingefallen flattert ein Brief vom "jobcenter" ins Haus, mein Antrag würde abgelehnt da ich nicht meinen "Mitwirkungsfplichten" nachgekommen bin.


Ich denke nicht, dass das das erste mal jemandem passiert ist - daher meine Frage: Was kann ich jetzt an der Situation noch retten?

Ist meine einzige Option morgen einen neuen Antrag zu stellen?



mfG
 

Wutbuerger

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Reich deinen Antrag ein , es wird als nachholen deiner Mitwirkungspflicht gezählt , und du hast nichts verloren ,da Anträge für ALG2 immer auf den ersten des Monats zurück wirken .Ich würde grundsätzlich einen Antrag an der Information gegen Empfangsstempel abgeben - sie werden sich schon melden
 

Zeitkind

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Ich würde grundsätzlich einen Antrag an der Information gegen Empfangsstempel abgeben - sie werden sich schon melden
Für eine persönliche Antragsabgabe müßte ich 40Km fahren.
Ist ein schriftlicher Antrag per Einschreiben nicht ausreichend?
Mein ALG läuft zum 1.August aus, bin dann auch fällig für Strafmaßnahmen und Schikane ...:icon_sad:
 

Doppeloma

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Hallo Aufgewachter,

Für eine persönliche Antragsabgabe müßte ich 40Km fahren.
Dein zuständiges JC ist 40 km weit entfernt, das ist sehr ungewöhnlich darum frage ich so "blöde" nach ...

Ist ein schriftlicher Antrag per Einschreiben nicht ausreichend?
Mein ALG läuft zum 1.August aus, bin dann auch fällig für Strafmaßnahmen und Schikane ...:icon_sad:
Kannst du versuchen aber man wird dich wohl mindestens zur Legitimation (Ausweiskontrolle) persönlich sehen wollen, zudem wird gerne in deinem Beisein die Vollständigkeit des Antrages geprüft.

Bei Versand per Post kannst du damit rechnen, dass man endlos irgendwelche Unterlagen nachfordern wird, die angeblich gefehlt haben sollen ... bei Erstantrag können die da ziemlich lästig werden.

Später solltest du gleich daran denken immer die Fahrtkosten zu beantragen wenn man dich zur Audienz bittet, dann werden die das (hoffentlich) bei der Entfernung nicht so sehr übertreiben damit ... eine "Bagatellgrenze" gibt es gesetzlich dafür nicht, auch wenn das gerne mal behauptet wird, gerade im ALGII sind solche Kosten im Regelsatz nicht enthalten.

MfG Doppeloma
 

Wutbuerger

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Ok, 40 km würde ich auch nicht fahren.Dann im Zweifelsfall Fax oder email mit Empfangsstatus ,originale würde ich zusätzlich dann mit der Post schicken.
Und es gibt keine Nebenstelle von dem Amt ?
 

Zeitkind

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@Doppeloma
Ist keine blöde Frage, 40km wären ungewöhnlich. Aber ich meine die Gesamtstrecke. :wink:

Wäre es nicht grundsätzlich besser, dort anzrufen und um einen Antragstermin zu bitten? Ich habe jetzt noch fünf Wochen, will aber rechtzeitig einreichen.

@Wutbuerger
Von einer Nebenstelle ist mir nichts bekannt, vielleicht frage ich mal im Rathaus.
 

Wutbuerger

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Ach es geht nicht um deine laufenden Leistungen sondern um einen Folgeantrag ? Oder wie verstehe ich das ich habe noch 5 Wochen ?
Um einen Termin zu retten muß ich ja kurzfristig dafür sorgen das mein Antrag oder was auch immer schnellstmöglich ankommt .Will man vermeiden das nachher keiner was bekommen haben will sollte es Nachweise geben ,beim Fax den Sendebericht , bei Mail die Empfangsmitteilung und persönlich eben einen Stempel .
Termine zur Antragsabgabe - so kenne ich das - sind dazu da das dein Antrag mit dem SB zusammen durchgesehen wird und Rückfragen sofort geklärt werden können .
Selten wird der aber sofort seinen Stempel erledigt drunter setzen .
Es kann also nichts schaden seine Unterlagen früher einzureichen , evtl auch doppelt zb per Fax und per Post .
Wenn es nur um WBA geht brennt ja noch nichts an , bei vorwurf der fehlenden Mitarbeit kann es auch schon mal brandeilig werden -passt ja schließlich auf alles.
 

Doppeloma

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Hallo Aufgewachter,

Wäre es nicht grundsätzlich besser, dort anzrufen und um einen Antragstermin zu bitten? Ich habe jetzt noch fünf Wochen, will aber rechtzeitig einreichen.
Kannst du (ausnahmsweise) mal machen und die sollen dir eine offizielle Einladung schicken für die Antragsabgabe (!!!), dann hast du nämlich direkt auch Anspruch auf die Fahrtkosten-Erstattung.

Allerdings solltest du denen dort gleich mitteilen, dass man dich NICHT anrufen darf, man möge dir bitte schreiben wenn man was will, du brauchst nur auf dem Postwege erreichbar sein.
Dein Profil in der JobBörse unbedingt anonym stellen lassen und keine "CallMy"-Funktion freigeben, dann rufen dich die AG / ZAF zu Hause an und das braucht kein Mensch ... :icon_evil:

Man wird dich (vermutlich) auch gleich zu einem Arbeitsvermittler schicken (bei der Antragsabgabe) und möglicherweise schon die erste EGV für dich ausdrucken, einstecken und zur Prüfung (hier :biggrin:) mitnehmen, keine Diskussionen, keine offene Ablehnung, du hast ein Recht einen Vertrag zu prüfen, das hast du schon immer so gemacht ... :icon_hihi:

Ansonsten immer nach dem Motto "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold", besonders wenn du ohne Beistand dort bist ... was gesagt wird ist nicht viel wert, immer die Rechtsgrundlagen verlangen wenn man dir erzählen will was du so zu tun hast ... du brauchst das alles schriftlich, damit sich das auch dein Anwalt mal ansehen kann ...

Macht gar nichts wenn du keinen Anwalt hast (oder noch keinen brauchst), das wissen die ja beim JC nicht ...

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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Hallo Wutbuerger,

Ach es geht nicht um deine laufenden Leistungen sondern um einen Folgeantrag ? Oder wie verstehe ich das ich habe noch 5 Wochen ?
Manchmal ist es praktisch erst zu lesen worum es geht ehe man antwortet, es geht um einen Erst-Antrag ab Ende des ALGI-Anspruches ... und bis dahin ist noch genug Zeit (01.08.) ...

Um einen Termin zu retten muß ich ja kurzfristig dafür sorgen das mein Antrag oder was auch immer schnellstmöglich ankommt .Will man vermeiden das nachher keiner was bekommen haben will sollte es Nachweise geben ,beim Fax den Sendebericht , bei Mail die Empfangsmitteilung und persönlich eben einen Stempel .
Es ist also noch kein Termin zu retten und per Mail schickt man solche Sachen schon gar nicht an das JC, das ist nicht rechtssicher und zudem besser wenn man dem JC auch keine Mail-Adresse gibt, man besitzt am Besten gar keinen funktionstüchtigen PC, denn den finanziert das JC schließlich auch nicht ... :icon_evil:

Man muss auf dem Postwege erreichbar sein an der Meldeadresse und täglich seinen Briefkasten kontrollieren, meinen PC benutze ich nur wenn ICH das für richtig halte und Mails vom Amt hätten mich nie interessiert ... denen fehlt schon die RFB für irgendeine Verbindlichkeit mich darum kümmern zu müssen ...

Man muss sich nicht noch freiwillig auf allen Kommunikations-Gebieten zum Sklaven des JC machen, die brauchen keine Telefon-Nummer, schon gar keine Handy-Nummer (falls wir mal ein dringendes Arbeitsangebot haben sollten HA-HA :icon_hihi:) und Mail brauchen die auch nicht, man muss denen nicht "rund um die Uhr zur Verfügung stehen" ... wäre ja schlimmer als arbeiten gehen ...

Termine zur Antragsabgabe - so kenne ich das - sind dazu da das dein Antrag mit dem SB zusammen durchgesehen wird und Rückfragen sofort geklärt werden können .
Selten wird der aber sofort seinen Stempel erledigt drunter setzen .
Den Eingangsstempel muss der schon drauf machen, die Bearbeitung erfolgt ohnehin an anderer Stelle (Leistungsabteilung) und wenn was fehlt kann man das nachreichen, das ist kein Grund den Antrag soweit fertig nicht anzunehmen. :icon_evil:

Es kann also nichts schaden seine Unterlagen früher einzureichen , evtl auch doppelt zb per Fax und per Post .
Man sollte sich vor Allem immer eine eigene Kopie vom fertigen Antrag oder anderen Unterlagen sichern, denn es wurde auch schon behauptet, dass die Bearbeitung wegen fehlender Unterschrift nicht erfolgen konnte oder das Geld wurde auf ein falsches Konto überwiesen, weil man sich da wohl im Antrag selber "vertan" haben wird ... peinlich für das Amt wenn man ihnen dann die eigenen Fehler nachweisen kann mit der Kopie des Antrages, wo Unterschrift und Kontodaten korrekt waren ... :wink:

Alles schon erlebt, denen ist nichts "heilig" ...

MfG Doppeloma
 

Wutbuerger

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Doppeloma;1910553Manchmal ist es praktisch erst zu lesen worum es geht ehe man antwortet meinte:
Danke Doppeloma, das relativiert die Dringlichkeit etwas
Wer sagt das ich einen PC habe nur weil ich eine email schicke (Freunde besuchen , Internetcafe ).Selbst wenn ich zu Hause bin muß es nicht mein PC sein .Es gibt ja auch wegwerfadressen .
Eine Mail die als geöffnet gekennzeichnet ist wurde von irgendwem gelesen ... mit Zeitpunkt hast du schon mal einen Nachweis .War es nun nicht der eigentliche Empfänger hast du wenigstens die Zustellung bewiesen , den Weg im System sollen sie dann selbst erforschen .
Es geht ja erst mal darum einen Termin zu wahren . Mein Jobcenter hat zb den Briefkasten IM Gebäude ..ausserhalb der Öffnungszeiten auch keinen Posteingang .
Aber hier ist ja eigentlich nichts passiert .
 

BillHicks

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Ich hatte mich direkt persönlich beim Amt gemeldet und mir einen Neuen Termin zur Abgabe geben lassen.

Da bin ich auch erschienen und bin mit der Sachbearbeiterin die Unterlagen durchgegangen. Es fehlten dreierlei, u.a. waren angeblich meine Kontoauszüge unvollständig obwohl nur effektiv einer gefehlt hat (Seite 2/2 von einem Auszug).

Jedenfalls habe ich am letzten Freitag alle fehlenden Unterlagen nachgereicht - allerdings bisher nichts mehr vom Amt gehört.

Lohnt es sich da mal anzurufen und nachzufragen?


Ich muss dazu sagen dass ich einen Termin am 23.06 verpasst habe zu "einem persönlichen Beratungsgespräch" - habe ganz ehrlich einfach zwei Termine durcheinander gebracht.

Ich muss dazu sagen dass ich in dieser Hinsicht kognitiv eingeschränkt bin durch eine psychische Erkrankung. Ich bin auch in Behandlung bei einem Psychiater, das ist also kein vorgeschobenes Argument.

Jedenfalls soll ich mich dazu noch im Rahmen einer "Anhörung nach §24 SGB" zu dem Sachverhalt äußern, was ich noch nicht getan habe (Frist läuft noch einige Tage.)

In diesem Schreiben steht das geprüft wird inwiefern das "ALGII nach §32 SGB abzusenken ist oder wegfällt".

Kann das mit dem Ausbleiben der Überweisung zusammen hängen?



mfG
 

swavolt

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Ich muss dazu sagen dass ich einen Termin am 23.06 verpasst habe zu "einem persönlichen Beratungsgespräch" - habe ganz ehrlich einfach zwei Termine durcheinander gebracht.

Ich muss dazu sagen dass ich in dieser Hinsicht kognitiv eingeschränkt bin durch eine psychische Erkrankung. Ich bin auch in Behandlung bei einem Psychiater, das ist also kein vorgeschobenes Argument.

Jedenfalls soll ich mich dazu noch im Rahmen einer "Anhörung nach §24 SGB" zu dem Sachverhalt äußern, was ich noch nicht getan habe (Frist läuft noch einige Tage.)
Dann schreib das so in die Anhörung.

Und wegen dem Geld frag ca. am 25ten nach ob was überwiesen wurde. Wenn nicht nimm einen Antrag auf Vorschuss mit und lass dich nicht abwimmeln. Wenn ja bis zum ersten abwarten ob wirklich was kommt und wenn nix kam wieder hin und Antrag auf Vorschuss.
 
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