Termin wegen Fortzahlungsantrag

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Soldmann

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Hallo zusammen,

ich könnte ein paar fachmännische Tips gebrauchen. Ich habe einen verspäteten Antrag auf Fortzahlung des ALG II gestellt und eine "Einladung" gekriegt: "zur Klärung einiger Fragen in Bezug auf ihre Leistungsangelegenheit sowie ihrer weiteren beruflichen Perspektiven".

Was ich wissen wollte, muss ich mündlich Auskunft geben zu besagten "Fragen" bezüglich des Fortzahlungsantrages oder kann ich mich darauf zurückziehen, dass ich das gerne schriftlich klären würde? Und...

Ich befürchte sie wird mich löchern wegen meiner "Bemühungen" der letzten Zeit, ich habe noch keine EGV bisher, also denke ich, dass das meine Privatangelegenheit ist und würde da keine große Auskunft geben wollen, je weniger Info desto besser. Oder kann man mir daraus einen Strick drehen a la "hat seine Mitwirkungspflicht verletzt" oder so.

Gruß
Soldmann
 
S

silka

Gast
@Soldmann
wenn du keine EGV hast, kann man dir keinen Strick draus drehen.
WElche Mitwirkungspflichten hättest du jetzt verletzt??
Daß du dich wie verrückt selbst bemühst, deine Hilfebedürftigkeite zu beenden, kannst du gern sagen. Kannst das auch lassen.
Mehr mußt du nicht---über das wie-wo-wann mußt du keine Auskunft geben.

Wenn an der Einladung eine Rechtsfolgenbelehrung ist, solltest du hingehen. Fahrtkosten beantragen bei diesem Termin! nicht vergessen!

Verspäteter Antrag?
Dein Schaden. Warum sollte man dich dazu löchern??
Bis zum Monatsersten zurück gilt der jetzige WB-Antrag sowieso.
Du mußt auch nichts schriftlich erklären.

Wenn dein WB-Antrag gestellt ist, wird er bearbeitet und ab XX bewilligt.
Eine Lücke spart doch für das JC Geld.
 

Soldmann

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Folgende Mitwirkungspflicht; Zitat aus der Rechtsbelehrung: Wenn sie die vollständigen Antragsunterlagen nicht rechtzeitig einreichen können Leistungen nach dem § 66 SGB I ohne weitere Ermittlungen... versagt oder entzogen werden... Dies gilt auch, wenn sie in anderer Weise die Aufklärung des Sachverhaltes absichtlich erschweren.

Sprich, z.B. absichtlich keine Auskünfte auf Fragen geben. ;)
Naja, meine Befürchtung ist, sie werden versuchen zu unterstellen, weil der Antrag verspätet war, sind ja wohl andere Einkünfte vorhanden gewesen, inquisitorische Fragen stellen und gleich eine Unterschrift unter eine EGV haben wollen (wenn ich keine ausreichenden Bemühungen vorweise).
Wahrscheinlich leere Befürchtungen aber naja, ist immer ein gutes Gefühl wenn man ungefähr weiß, was schlimmstenfalls kommen könnte und was nicht.

Danke für die Auskunft, Silka. So ein Forum wo man sich psychologische Rückenstärkung holen kann ist eine feine Sache. :)
 

Doppeloma

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Hallo Soldmann,

Folgende Mitwirkungspflicht; Zitat aus der Rechtsbelehrung: Wenn sie die vollständigen Antragsunterlagen nicht rechtzeitig einreichen können Leistungen nach dem § 66 SGB I ohne weitere Ermittlungen... versagt oder entzogen werden... Dies gilt auch, wenn sie in anderer Weise die Aufklärung des Sachverhaltes absichtlich erschweren.

Das brauchst du doch nicht persönlich auf dich beziehen, das steht ganz genauso (wörtlich) in Millionen anderen "Belehrungen" auch drin...

Wenn die was Konkretes von dir wollen, dann müssen die das auch konkret benennen (also Unterlage X /Unterlage Y/ Antragsformular hierfür ausgefüllt usw.) alles andere ist nur "Heiße Luft"...:icon_neutral:

Sprich, z.B. absichtlich keine Auskünfte auf Fragen geben. ;)

Es kommt immer darauf an, was für Fragen das sind, man braucht nichts beantworten, was man nicht beantworten will, alle wichtigen Fragen werden im Antrag gestellt und sind schriftlich zu beantworten.

Du hast als Mitwirkung deiner Melde-Einladung zu folgen, eine Redepflicht bei diesem Termin gibt es bisher noch nicht, die Begründung ist auch NICHTS spezielles für dich, hast du noch nie eine Einladung gehabt, die drücken sich immer so "bedrohlich" aus ...die können einfach nicht anders...:icon_evil:

Nimm dir einen Beistand mit und höre dir an was SB gerne mit dir besprechen möchte, wenn die Vorlage von Bewerbungen in der Einladung nicht gefordert wurde, brauchst du auch keine mitbringen und vorlegen.

Sicher muss man sich immer irgendwie um Arbeit bemühen, dazu wird dir doch wohl was einfallen, ODER ???

Eine EGV braucht man nicht unterschreiben, die nimmt man zur Prüfung mit nach Hause und stellt sie dann anonym hier ein, wenn man wissen will, was daran alles falsch ist...:icon_daumen:

Wenn du mittellos und bedürftig bist, hast du Anspruch auf die Leistung, das können die nicht so einfach ablehnen, solche Einladungen sind ganz normal, kommen öfter vor als du denkst.

MfG Doppeloma
 
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