Termin trotz AU

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G

Gerhard Hartz

Gast
Hallo,

ich habe, trotz monatelanger AU wegen Depressionen, einen Termin bei dem mit mir über "meine vereinbarten Aktivitäten der letzten Eingliederungsvereinbarung" gesprochen werden soll.

Fakt ist, dass ich (zuletzt im Februar) zwar einen Weiterbewilligungsantrag gestellt (und genehmigt bekommen) habe, jedoch keinerlei Bewerbungen etc. geschrieben habe, da ich mich dazu völlig ausser Stande sehe.

In der Einladung werde ich darauf hingewiesen (ist bereits die Zweite Einladung. Die Erste hatte ich micht hinweis auf meine bestehende AU nicht wahrgenommen) das die Vorlage einer AU mich nicht davon entbindet Meldetermine wahr zu nehmen. (Warum wird das dann so als "Entschuldigung" in deren normalen Einladung angegeben??)

Ich versteh das alles nicht und weiss auch nicht was die von mir wollen.

Als AU kann/muss ich doch eh keine EV unterschreiben? Soviel habe ich zumindest hier gelesen!??


Fakt ist, das ich (mal wieder) schlaflose Nächte habe.


Wie verhalte ich mich am besten? Hat jemand einen Rat für mich?


LG
 
H

hass4

Gast
Ich würde da erscheinen und mir anhören was die von mir wollen und mich auf nichts einlassen. Würde nur bemerken dass wieder mitgewirkt wird sobald es gesundheitlich geht!
Eine EGV würde ich ohne Kommentar und ohne Unterschrift mitnehmen.
 

mahawk

Elo-User*in
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251
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Guten Morgen,

ich hätte da mal eine Frage.

Wenn man bei denen mit H4 trotz Krankmeldung aufschlagen muss,
wie passt dann das zusammen, dass wenn man krank ist, man KEIN
ALG I beantragen darf ?
Die verlangen auch nicht dass man trotzdem kommt, da man den
Antrag dann nicht abgeben darf, wie mir letztens eine Mitarbeiterin von
der A.f.A. mitgeteilt hat.

Kann man die vom Job-Center damit nicht konfrontieren und eine dementsprechende Antwort verlangen ?

Man kann doch bei Agenturen die zusammen gehören, nicht nur einseitig Vorschriften erlassen und dies soll dann auch noch gesetzeskonform sein.

Vielleicht weiß jemand hierzu etwas, diese Frage brennt mir schon eine Weile auf dem Herzen.

Danke für Eure Antworten.

mahawk
 
H

hass4

Gast
ALG I ist eine Versicherungsleistung aus Beiträgen die du selbst eingezahlt hast und ALG II eine Sozialleistung die vom Steuerzahler getragen wird!

Zwischen ALG I und ALG II liegen Welten wenn für dich das ALG II in Frage Kommt dann lass Vergleiche mit ALG I gar nicht weiter mit beschäftigen.
 
S

Steamhammer

Gast
Hallo,

ich habe, trotz monatelanger AU wegen Depressionen, einen Termin bei dem mit mir über "meine vereinbarten Aktivitäten der letzten Eingliederungsvereinbarung" gesprochen werden soll.

Fakt ist, dass ich (zuletzt im Februar) zwar einen Weiterbewilligungsantrag gestellt (und genehmigt bekommen) habe, jedoch keinerlei Bewerbungen etc. geschrieben habe, da ich mich dazu völlig ausser Stande sehe.

In der Einladung werde ich darauf hingewiesen (ist bereits die Zweite Einladung. Die Erste hatte ich micht hinweis auf meine bestehende AU nicht wahrgenommen) das die Vorlage einer AU mich nicht davon entbindet Meldetermine wahr zu nehmen. (Warum wird das dann so als "Entschuldigung" in deren normalen Einladung angegeben??)

Ich versteh das alles nicht und weiss auch nicht was die von mir wollen.

Als AU kann/muss ich doch eh keine EV unterschreiben? Soviel habe ich zumindest hier gelesen!??


Fakt ist, das ich (mal wieder) schlaflose Nächte habe.


Wie verhalte ich mich am besten? Hat jemand einen Rat für mich?


LG

Guten Morgen!

verstehe die Antwort nicht falsch, ich fühle da wirklich mit Dir:
Aber Du wirst, bevor eine eindeutige Stellungnahme vom Amtsarzt vorliegt, als generell "vollzeitig erwerbsfähig" geführt, wobei selbt die AU vom Facharzt nichts ändert, da diese als "temporär" angesehen wird. Letztlich wäre da eben sogar eine EGV drin..

Es ist eine menschenfeindliche, zynische Herangehensweise des "Job"centers, doch so argumentieren die.Was ich an Deiner Stelle nun tuen würde, ist, dort klipp und klar zu sagen, Du bist aus "dem und dem Grund" generell nicht in der Lage, Vollzeit oder so zu arbeiten . Du würdest es gerne durch einen Amtsarzt feststellen lassen. Diese Leute sind nicht unbedingt auf Deiner Seite, die Amtsärzte.

Sprech also vorher genau mit dem Facharzt darüber, der die AU ausstellt und bitte ihn um begleitende Mithilfe, er könne zB für die amtsärztliche Untersuchung ein eindeutiges Attest schreiben, an dem die AÄ' nicht vorbeikommen.

Im günstigen Fall bist Du dann diese Arbeitsvermittlerei los für einige zeit, könntest abver ins SGB12 gehen, falls Du in Deiner GB Keine(n) hast, der oder die schon ALG2 als Erwerbsfähige/r bezieht. Dann kämest Du "ohne dass Du`s merkst", ins Sozialgeld, was Dich aber auch erlöst von EGV und ungewolltrer Arbeitsvermittlung. Irgendwann später wird dann Dein Status erneut überprüft, aber JETZT hättest Du erstmal einige Monate Ruhe.
 
E

ExitUser

Gast
Zumindest sollte man sich davor hüten es so zumachen.

https://www.elo-forum.org/alg-ii/108771-schweigen-termin-waehrend-au-passiert.html

Egal was das JC sagt.. Ich " und das ist nur meine persönliche Meinung ", würde mich abermals bei Arzt einfinden und den Sachverhalt darstellen, vielleicht gibt der ja einem einen schönen Brief mit auf dem Weg, das ist zwar bei einem Hausarzt weniger wahrscheinlich wenn auch möglich aber bei einem Psychologen oder Psychiater der seine geleistete Arbeit oder auch deinen Gesundheitszustand gefährdet sieht eher wahrscheinlich, dabei muss dein Doc deine Psychische Verfassung wie Medikamentierung berücksichtigen.. wenn er das verantworten kann das du da hingehst... nunja.. dann hättest du auch vor Gericht verspielt.

Es kommt auf einen Versuch an, irgendwann muss man wissen wer einem dem A.... deckt wenn es ums ganze geht, mein alter Hausarzt wäre sich nicht zu fein gewesen umgehend in meinem Beisein dort anzurufen und mit dem Teamleiter zu sprechen.

Ansonsten steht es deinem behandelten Arzt frei eine WUB aus zustellen.. das würden die gerne sehen, ich befürchte jedoch das A. dein Arzt das nicht oder nur gegen eine Gebührenerhebung macht.. auf der anderen Seite... das JC kann gerne nach so einer WUB verlangen aber dein Arzt hat keine Pflicht diesem Verlangen nach zukommen..

Das Thema WUB ist.. bzw wird in dem oben genannten Link auch durch gekaut.

LG
 
R

Rübennase

Gast
Eine AU ist und bleibt ein wichtiger Grund einem Meldetermin fern zu bleiben. Das war immer schon so, und das wird auch immer so bleiben. Wenn der nette SB da rein schreibt dass das nicht so ist, dann soll er das bitte auch mit dem entsprechenden Gesetz belegen. Einfach mal nachfragen. Da kommt dann nix mehr von dem.
 
E

ExitUser

Gast
Eine AU ist und bleibt ein wichtiger Grund einem Meldetermin fern zu bleiben. Das war immer schon so, und das wird auch immer so bleiben. Wenn der nette SB da rein schreibt dass das nicht so ist, dann soll er das bitte auch mit dem entsprechenden Gesetz belegen. Einfach mal nachfragen. Da kommt dann nix mehr von dem.

Oder das SG entscheidet.

Siehe dazu

@ gila #7

https://www.elo-forum.org/alg-ii/108771-schweigen-termin-waehrend-au-passiert.html#post1376262
 
H

hass4

Gast
ja, man kann sich dem entziehen und bei androhung oder sanktion widerspruch einlegen und im anschluss auch klagen.

im prinzip kann sich das jeder aussuchen wie er es haben will.

ich gehe da immer hin, liegt vielleicht auch daran weil ich von meinem fenster aus das dach vom jobcenter sehen kann und da ich eh täglich was frisches einkaufen muss liegt das auf dem weg!

wenn ich jetzt erkrankt wäre und wer weiss was für einen weg zurück legen müsste um den termin wahrzunehmen wäre das vielleicht auch anders.
 
G

Gerhard Hartz

Gast
Ich befürchte einfach nur das dies wieder auf eine Schikane hinausläuft.

Schliesslich steht da ............................. möchte gerne mit Ihnen über die mit Ihnen vereinbarten Aktivitäten der letzten Eingliederungsvereinbarung sprechen.

Wenn ich mich recht entsinne habe ich gar keine unterschrieben, da ich schon monatelang AU bin. Letzter Folgeantrag wurde Anfang des Jahres gestellt und genehmigt.

Soweit ich weiß muß ich als AU auch keine EGV unterschreiben? Geschweige denn mich bewerben etc.
Insofern sehe ich das Ziel dieses Termins nicht?

Okay, da steht dann auch noch - ausgefüllter Gesundheitsfragebogen inkl. Schweigepflichtsentbindung, sowie aktuelle Befunde des behandelnden Arztes, zwecks Abklärung Ihrer Leistungsfähigkeit durch den Ärztlichen Dienst, ist mitzubringen.

1. Wo bekomm ich denn so einen Gesundheitsfragebogen?
2. Wiso sollte ich meinen Arzt von der Schweigepflicht entbinden? Ich denke ja gar nicht dran.
3. Wie soll ich bitte in der Kürze der Zeit irgendwelche Befunde von meinem Arzt bekommen? Der iss nicht mein Leibarzt und hat noch andere Patienten.
4. Was will mein Sachbearbeiter mit diesen Unterlagen?? WENN überhaupt sollte dies doch auf einen Austausch zwischen meinem Hausarzt und dem Arzt vom Ärztlichen Dienst hinauslaufen? Oder sehe ich das falsch??


Ich dachte ich könnte souveräner mit der Situation umgehen, stelle jetzt aber doch fest das mich dieser Termin bereits mächtig aus der Bahn geworfen hat. So war ich heute den ganzen Tag kaum ansprechbar (weil völlig überreizt).

Wo ich mit meinen Medikamenten schon fast bei nur einer Einnahme am Tag war, bin ich ich binnen zwei Tagen wieder bei 3x gelandet.

Entweder flipp ich völlig aus, oder ich verkrich mich einfach wieder ins Bett und bleib da.


Tschuldigung, ist jetzt doch länger geworden.
 
H

hass4

Gast
also das halte ich auch für sehr fragwürdig, befunde beim jobcenter abgeben!?

in der regel ist das so dass im jobcenter eine meldung zum ärztlichen dienst geht, von denen bekommst du eine einladung mit der bitte befunde und medikamente mitzubringen.

vom jobcenter bekommst du nur schriftlich mitgeteilt dass du dich da melden sollst, wegen der mitwirkungspflicht!

noch keine einladung vom ärztlichen dienst bekommen! dann mal im jobcenter fragen wann die das in die wege leiten wollen.

oder untersucht in eurem jobcenter jetzt schon der geschäftsführer und stellt gutachten aus?

du willst wissen welcher arzt das ist und wo der zu erreichen ist, zwecks der untersuchung, da nimmst du dann vielleicht die befunde mit!
 
Status

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