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Termin nicht wahrgenommen . Sperre?

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Nicht offen für weitere Antworten.

oni71

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#1
Hallo,
mein Freund hat einen Termin am Arbeitsamt verpasst .
Er erhält ALG1.

Es war eine Einladung nach §309 Abs. 1 in Verbindung mit § 144 SGBlll.

Sie wollen mit ihm über seine berufliche Situation und über Bewerberangebote sprechen.

Nun ist das Geld sofort gesperrt ist das richtig?

Er hat eine erneute Einladung .

Das Arbeitsamt weiß aber , das er weiter arbeitsunfähig ist und dies auch bleiben wird. Er hat ja nun erstmal einen Antrag auf Rente eingereicht . Fakt ist das er in seinem Beruf nicht mehr arbeiten kann , eine Umschulung auch nicht iin Frage kommt da weitere Operationen anliegen.

Er war zur Reha , von dort ist er arbeitsunfähig entlassen und bleibt dies auch bis sein künstllicher darmausgang zurückverlegt ist . Er hat weiter Wundheilungsstörungen.

Dies alles weiß die Bundesagentur für Arbeit .

Ok, er wäre zu dem termin gegangen , hats aber vergessen , da im Moment jede Menge Termine offen sind .
 

physicus

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#2
AW: Termin nicht wargenommen . Sperre?

wenn er krankgeschrieben ist braucht er sich nicht vorstellen und auch keinen termin beim arbeitsamt wahrnehmen.
wenn das geld gesperrt wurde, dann sofort widerspruch einlegen!

Das Arbeitsamt weiß aber , das er weiter arbeitsunfähig ist und dies auch bleiben wird.
schon aus diesem grund haben sie keine handhabe ihn zu sanktionieren, oder leistungen ein zustellen, noch nichtmal teilweise.

mfg physicus
 

oni71

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#3
OK.
Aber hätte er jedesmal eine AU bringen müssen????

Er ist mal davon ausgegangen , das dass Schreiben von dem Reha Doc das er weiter AU ist und das die wissen das er ja einen Antrag auf EU Rente gestellt hat , was die ja auhc noch empfohlen haben. Die Wissen das er erst arbeiten kann , wenn er die Rückverlegung hatte und dann alles ok ist ..was ja noch gar nicht klar ist.

Die Wissen er lag 3 Monate in Krankenhäusern und rehas zwischen Himmel und Erde .....
 

Erolena

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#4
Meiner Ansicht nach, müßte er auf die beim Amt vorliegende AU verweisen. Zeitnah bei Einladung wäre für die Zukunft zu empfehlen.
Jetzt natürlich Widerspruch.

Man kann auch ohne Rückverlegung jahrzehntelang arbeiten gehen. Wenn bestimmte Arbeitsplatzbedingungen eingehalten werden können.

Falls die Rückverlegung nicht möglich ist aus bestimmten Gründen, wäre ja sonst nur die Erwerbsunfähigkeitsrente eine Alternative. Das ist je nach Alter nicht für jeden eine Alternative.
 

oni71

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#5
Erolena ,
klar kann man arbeiten ..... aber er aus verschiedenen Gründen nicht. Er war ja nicht umsonst die letzten 3 Monate im KH fast durchgehend.
 

mathias74

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#6
OK.
Aber hätte er jedesmal eine AU bringen müssen????

Er ist mal davon ausgegangen , das dass Schreiben von dem Reha Doc das er weiter AU ist und das die wissen das er ja einen Antrag auf EU Rente gestellt hat , was die ja auhc noch empfohlen haben. Die Wissen das er erst arbeiten kann , wenn er die Rückverlegung hatte und dann alles ok ist ..was ja noch gar nicht klar ist.

Die Wissen er lag 3 Monate in Krankenhäusern und rehas zwischen Himmel und Erde .....
Wenn man aus der Reha kommt muß man doch seinen Arzt aufsuchen, oder und der schreibt einen dann länger krank und die AU bekommt dann das Amt, richtig :icon_kinn:
das obige habe ich nicht ganz verstanden :confused:
 
E

ExitUser

Gast
#7
AW: Termin nicht wargenommen . Sperre?

wenn er krankgeschrieben ist braucht er sich nicht vorstellen und auch keinen termin beim arbeitsamt wahrnehmen.
wenn das geld gesperrt wurde, dann sofort widerspruch einlegen!



schon aus diesem grund haben sie keine handhabe ihn zu sanktionieren, oder leistungen ein zustellen, noch nichtmal teilweise.

mfg physicus
Auch wenn das Urteil einen ALG II Empfänger betraf, so könnte sich manch ein Sachbearbeiter berufen fühlen, es auch für seine Belange zu verwenden.

Hartz IV: Arge-Meldepflicht trotz Krankheit

Hier war ein Richter der Meinung, daß ein HE auch dann Meldepflichtig ist, wenn er arbeitsunfähig ist. Konsequenz war eine Sanktionierung.
 

Strolchi

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#8
Im Zweifel hat er sicher die Einladung nicht bekommen.
Nachweispflicht liegt bei der ARGE.
Hat hoffentlich auf das anhängende Formular, warum nicht zu Termin kommen, abgeschickt ???
Hat Er Übehaupt eine Anhörung bekommen, in der er wichtige Gründe angegeben hat, warum er nicht gekommen ist ???
Ohne diese keine Sanktionen erlaubt.
Kam vielleicht mit der 2. Einldung ???
Würde auch nicht lange mit Widerspruch herummachen - und wenn,
dann diesen über Beratungsschein von Rechtsanwalt einreichennlasse - und gleichzeitig Eilklage auf Einstweiligen Rechtsschutz beim SG.

Gleich mit dem Hammer draufhauen - nicht mit dem Hämmerchen.
Ausserden kostet der Anwalt Geld für die Arge - und das verhindert oft, dass solche Spieclhen weitergetrieben werden.
Sonst wartet es 3 Monate auf dem Bescheid auf Widerspruch - und die Kürzung läuft.
 

oni71

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#9
Hallo,
so beim zweiten Termin hat er dann das Schreiben ausgefüllt das er weiter AU ist mit dem Hinweis siehe Schreiben der Rehaklinik.

Wiederspruch gegen die bereits am ersten Termin ausgesprochene Kürzung ist weg.

Es kam eine Dritte Einladung.
Zu der ist er .
Der SB fühlte sich , wie auch anders zu erwarten im Recht.
Mein Freund hat argumentiert das er sich nach de3r Reha gemeldet hat mit dem Hinweis das er AU ist , und das Schreiben des Kurarztes wurde auch vom Amt kopiert.

Weiterhin hat der SB bemängelt er zeige keine Eigeninitative ... hier noch mals der HInweis das der AMtsarzt der ARge ja eingeschränkt hätte ... er ne Schwerbehinderung hat und es keine Stelle in seinen BEIDEN Berufen gibt die die Kriterien erfüllen , was die BA auch weiß da es dort ein Gespräch mit der REHAstelle gab,
DA musste der SB dann doch passen .... denn das mit der REHAstelle hatter er angeblich nicht gewussst.

Trotzdem hat er für 14 Tage gekürzt , mit dem Argument das er sich hätte melden müssen. Ein Wiederspruch wie ja bereits geschehen und von der Wiederspruchsstelle als eingegangen bestätigt , könne man gegen einen Termin gar nicht machen. DEr Hinweis , das das nicht wegen des Termins sondern wegen der Kürzung sei , verneinte er , da ja noch kein Bescheid da sei also auch kein Wiederspruch.

Mein Freund dann ja ne is klar , sie kürzen , bereits nach dem ich den ersten Termin nicht wahrgenommen habe , Rechtsmittelbelehrung dabei und der Wiederspruch soll nicht rechtens sein???

Hmmm nun bin ich etwas Ratlos wie es weiter geht . SB sagt Restgelld nächste Woche auf dem Konto , plus Bescheid im Briefkasten. Dann och mal Wiederspruch oder SG?
Hat er da ne Chance? BIsl Schuld hat er ja schon selbst , hätte ich ja dort melden können auf den ersten Termin.
Wenn ja wie geh ich bzw er vor wegen SG.

Darf eine Kürzung ohne ANhörung bereits beim ersten mal ausgesprochen werden?????
 
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