Termin nicht wahrgenommen, Kürzung 10%

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Hallo,

Ich wurde zweimal vom JC eingeladen musste jedoch beide Male arbeiten.
Wir haben auf Arbeit einen Dienstplan und wenn ich da eingetragen bin, muss ich auch arbeiten. Mein Arbeitgeber teilte dem JC schon vor einem halben Jahr schriftlich mit, dass eine rechtzeitige Terminankündigung hilfreich ist, da diese dann im Dienstplan berücksichtigt werden kann. Ich bekam nun also diese zwei Termine und konnte eben nicht imJC erscheinen. Nun erhielt ich vom JC zwei Minderungsbescheide um jeweils 10% für 3 Monate mit der Begründung, dass: Meine Gründe jedoch bei der Abwägung meiner persönlichen Einzelinteressen mit denen der Allgemeinheit nicht als wichtig anerkannt werden können (§32 Absatz 1 Satz 2 SGB II) Gege die Bescheide lege ich auf jeden Fall Widerspruch ein, aber mit welcher Begründung? Ach so, icharbeite in einem Minijob.
 

Birgit63

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Wie viele Stunden arbeitest du denn? Wenn du in einem Minijob mit z. B. 1 x die Woche oder auch 2 x die Woche arbeitest und immer dann wenn du einen Termin beim JC arbeiten musst, ist das schon merkwürdig. Ich denke mal, dass das der Grund ist, warum das JC sich so verhält.
 

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Der Trantüte würde ich jetzt das Leben schwer machen und aus allen Rohren schießen. Kraft der Wassersuppe des SB , ist ein Termin beim Amt natürlich bei der Abwägung deiner persönlichen Einzelinteressen mit denen der Allgemeinheit wichtiger, als Arbeit in deinem Minijob. Die spinnen doch wohl. Gehst du nun zum Termin und verlierst dadurch deinen Minijob, bezahlt der SB das dann aus seiner eigenen Tasche? Private Haftung wäre sehr wünschenswert, dann würden diese Gängelei endlich aufhören.

Nach dem Widerspruch würde ich gleich noch das Sozialgericht einschalten mit Antrag auf Auszahlung, bez. Antrag auf Anordnung und/oder Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung bzw. einstweiligen Rechtsschutz gemäß § 86 b Abs. 1 Nr. 2 SGG in Verbindung mit § 39 Abs. 1 SGB .

Dazu hast du ja noch die Aussage vom Chef, daß die Trantüte im Amt die Termine doch so zu setzen hat, daß die Arbeit im Minijob nicht beeinträchtigt wird. Würde dazu noch erwähnen, daß der Chef bereits jetzt sehr ungehalten vom Jobcenter durch deren Vorgehensweise, ist.

Auch würde ich das Beschwerdemanagement in Nürnberg einmal fragen was das soll oder gleich ganz oben bei der BMAS .

Die Sanktionen haben keinen Bestand.

Vor den Bescheiden gab es doch sicher Anhörungen, wie wurden die denn beantwortet?

Das wäre es ja, wenn es keine Anhörungen gab. :icon_smile:
 
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