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Termin in der Arbeitszeit Sanktionen

Lilastern

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#2
Unglaublich sowas.....:icon_motz:
Hab das grade aus FB mit der Erlaubnis zum weiterreichen.
Was sagt ihr dazu?


Widerspruch gegen diesen Sanktionsbescheid einreichen.

Kannst du das Einladungsschreiben mal hier anonym einstellen?


Arbeitgeber soll dir eine Bestätigung ausstellen, dass du zu dieser Zeit gearbeitet hast.
 

Caso

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#4
Unglaublich sowas.....:icon_motz:
Hab das grade aus FB mit der Erlaubnis zum weiterreichen.
Was sagt ihr dazu?
Ich sage dazu. Warum bei FB? Muß die Welt das wissen?
Der LB hat ne Einladung, wohl für den 13.6. vormittags erhalten. Oder?
Da er von seiner Schichteinteilung wußte, hätte er dem SB einen anderen Termin vorschlagen können. Der SB kann ja nicht wissen, wann die Schicht ist.
Für Beschäftigte müssen die JC ja andere Termine freihalten, damit die trotzdem zur Arbeit können. Arbeit geht doch vor!
Vielleicht ist der LB einfach nicht hingegangen und hat dann in der Anhörung geschrieben---war ja arbeiten, konnte nicht tauschen.

Immer schlecht, nur --Stille Post-- zu spielen.
Jetzt ist soviel ---hätte-hätte--könnte dabei.
 

Lilastern

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#5
Leider nicht, geht nicht um mich.
Wie soll man dies beurteilen ohne den genaueren Hintergrund zu kennen. Es kommt ja immer auf die betreffende Person darauf an. Weiß ja nicht, ob der Termin rechtzeitig abgesagt wurde etc.


Normalerweise muss der SB dann einen so angepassten Termin geben, wo sie nicht arbeiten muss.

Oder wenn man das schon frühzeitig weiß, kann man ja vielleicht die Schicht tauschen.

Aber ware der Termin schon rechtzeitig vorher abgesagt?

Oder kam dieser Termin sehr kurzfristig?

Es ist allerdings schlecht, wenn man so einen Sanktionsbescheid hier ohne genauere Angaben einstellt.

Jeder Fall ist anders, von daher wäre es gut wenn du noch mehrere Angaben machst.
 

utafu

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#6
Es wurde rechtzeitig Bescheid gegeben, dass die Schicht nicht getauscht werden konnte
Der LE hat den Termin schriftlich abgesagt.

Und wieso soll nicht die ganze Welt erfahren wie mit LE umgegangen wird.
FB---das Böse,hier kann auch jeder schauen der möchte.
 

Lilastern

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#7
@utafu


Es wurde rechtzeitig Bescheid gegeben, dass die Schicht nicht getauscht werden konnte
Der LE hat den Termin schriftlich abgesagt.
Hat eine Anhörung statt gefunden? Wurde ein Anhörungsbogen zur schriftlichen Stellungnahme zugeschickt? Indem ihr eine Frist gesetzt wurde bis zu einem bestimmten Termin möchten Sie eine genaue Erklärung vorliegen haben.

Bitte beantworte diese Frage, das ist sehr wichtig. Wenn du es nicht weist, dann frage bitte nach. Das ist entscheidend.

Vor einem Sanktionsbescheid muss immer vorher eine Anhörung erfolgen.
 

Seepferdchen

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#8
Der LE hat den Termin schriftlich abgesagt.
Und das nachweisbar, hat er was in den Händen, weil z.B. persönliche Abgabe
gegen Empfangsbestättigung?
 

utafu

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#9
@utafu




Hat eine Anhörung statt gefunden? Wurde ein Anhörungsbogen zur schriftlichen Stellungnahme zugeschickt? Indem ihr eine Frist gesetzt wurde bis zu einem bestimmten Termin möchten Sie eine genaue Erklärung vorliegen haben.

Bitte beantworte diese Frage, das ist sehr wichtig. Wenn du es nicht weist, dann frage bitte nach. Das ist entscheidend.

Vor einem Sanktionsbescheid muss immer vorher eine Anhörung erfolgen.
Ich geh mal kurz Fragen :)
 

gelibeh

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#10
Hat eine Anhörung statt gefunden? Wurde ein Anhörungsbogen zur schriftlichen Stellungnahme zugeschickt? Indem ihr eine Frist gesetzt wurde bis zu einem bestimmten Termin möchten Sie eine genaue Erklärung vorliegen haben.
Es steht doch im Sanktionsbescheid drin, dass erklärt wurde, das man arbeiten musste. Entweder kommt diese Erkenntnis aus der Meldung, dass man zu dem Termin nicht konnte oder aus der Anhörung.
 

Lilastern

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#11
Es steht doch im Sanktionsbescheid drin, dass erklärt wurde, das man arbeiten musste. Entweder kommt diese Erkenntnis aus der Meldung, dass man zu dem Termin nicht konnte oder aus der Anhörung.
Sie schreibt doch der Termin wurde mit der Begründung abgesagt.
 

gelibeh

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#12
Ist doch aber auch die Frage, ob eine Anhörung eine zwingende Voraussetzung für eine Sanktion ist oder auch noch nachgeholt werden kann.
 

Seepferdchen

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#15
Hmm am 13.06.14 war der Termin und nun stellt sich die Frage warum wurde erst am 12.06. 14 angerufen obwohl die Einladung vom 27.05.14 vorlag?

Das ist der Haken an der Geschichte....................
 

utafu

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#16
Hmm am 13.06.14 war der Termin und nun stellt sich die Frage warum wurde erst am 12.06. 14 angerufen obwohl die Einladung vom 27.05.14 vorlag?

Das ist der Haken an der Geschichte....................
Hab nachgefragt
" Weil da der Plan für die Arbeit erst hundertprozentig fest stand"
 

Lilastern

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#17
Hab nachgefragt
" Weil da der Plan für die Arbeit erst hundertprozentig fest stand"
Wenn die Einladung schon solange vorlag, da hätte sich sicherlich eine Lösung ergeben, die Schicht zu tauschen.

Gut daran ist nichts mehr zu ändern.

In Zukunft wenn man mit dem Jobcenter telefoniert sollte man sich Datum, Uhrzeit und Namen des Ansprechpartners notieren. Sonst weiß da niemand mehr vom Telefonat.

Telefon ist einfach schlecht, wegen der Nachweisbarkeit.
 
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#18
Hallo Seepferdchen,

die Einladung vom Di. 27.05. (Datum vom Ausdruck?) sagt noch nichts darüber aus an welchem Tag der LE den Brief erhalten hat!!

[HYPOTHETISCH]
Da kann es durchaus sein, dass die Einladung erst am Do. 05.06. im Briefkasten war!
Bitte beachten;
Do. 29.05.2014 war Christi Himmelfahrt, verlängertes Wochenende?
Mo. 09.06.2014 war Pfingstmontag, verlängertes Wochenende?
Dann noch jemanden als "Ersatz" finden der unter Umständen erst am Di. 10.06. erreichbar war ... und schon ist Do. 12.06.!
[/HYPOTHETISCH]

AnonNemo
 

Archibald

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#19
Also bei einigen Antworten im Thread kann man nur den Kopf schütteln und sich fragen warum man sich zu allem Übel auch noch gegenseitig klein macht und herabsetzt.

Vorausgesetzt dies war beim Betroffenen das erste Vorkommnis dieser Art ist die Sanktion völlig überzogen! Dann würde ich sofort Beratungshilfe beantragen (Amtsgericht Rechtsantragsstelle) und einen Anwalt konsultieren, der wiederum ein Rechtsschutzverfahren einleitet.

LG, Archibald
 

Archibald

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#20
Wenn die Einladung schon solange vorlag, da hätte sich sicherlich eine Lösung ergeben, die Schicht zu tauschen.

Gut daran ist nichts mehr zu ändern.

In Zukunft wenn man mit dem Jobcenter telefoniert sollte man sich Datum, Uhrzeit und Namen des Ansprechpartners notieren. Sonst weiß da niemand mehr vom Telefonat.

Telefon ist einfach schlecht, wegen der Nachweisbarkeit.
"Nachweisbarkeit" ist durch den Bescheid kein Problem mehr, da steht ja das man sich gemeldet hat.
Ebenso ist die Begründung des Bescheides "kein wichtiger Grund" eine Lachplatte. Arbeit geht vor und auch Sachbearbeiter haben die Pflicht Leistungsberechtigten das Wahrnehmen von Terminen nicht unnötig zu erschweren und dann zu Sanktionieren. Imho ist die Sanktion nicht haltbar.

LG, Archibald
 

utafu

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#21
Ich habe nach einem Verbindungsnachweis gefragt,zuerst wussten sie nicht ob sie sowas haben.
Aber hat sich rausgestellt das sie doch Nachweise haben, es wurde sogar schon am 11. mit der Hotline telefoniert.:biggrin:
 

Seepferdchen

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#22
@AnonNemo erstmal Danke für deine Ausführung, ich habe das mal hier mit den Daten
miteingebracht und wollte nicht damit zum Ausdruck bringen das die Sanktion berechtigt
ist, sondern das als Frage reingestellt, du hast Gott sei Dank mal auf den Kalender geschaut.
 

schnuckelfürz

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#23
Es wurde rechtzeitig Bescheid gegeben, dass die Schicht nicht getauscht werden konnte
Der LE hat den Termin schriftlich abgesagt.
Nicht nur rechtzeitig Bescheid geben, sondern auch dem SB vom Arbeitgeber einen schriftlichen Nachweis dafür geben, das man zu diesem Termin nicht abkömmlich ist.

http://www.arbeitsagentur.de/web/wc...dstbai377971.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI377974

Wichtiger Grund (32.8)

(1) Ein wichtiger Grund für ein Meldeversäumnis liegt vor, wenn die Befolgung der Meldeaufforderung/Einladung dem Leistungsberechtigten bei Interessenabwägung nicht möglich oder nicht zumutbar war. Wichtige Gründe sind insbesondere:

- Meldetermin während der Arbeitszeit (Aufstocker) und der Arbeitgeber hat den Leistungsberechtigten ausdrücklich nicht freigestellt
 

Lilastern

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#24
Ich habe nach einem Verbindungsnachweis gefragt,zuerst wussten sie nicht ob sie sowas haben.
Aber hat sich rausgestellt das sie doch Nachweise haben, es wurde sogar schon am 11. mit der Hotline telefoniert.:biggrin:
Ja, und deine Bekannte kann ja auch auf ihrem Verbindungsnachweis das Telefonat belegen.

Trotzdem ist es kein Fehler, wenn man sich immer notiert, mit wem man gesprochen hat.
 

gelibeh

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#25
Wenn die Einladung schon solange vorlag, da hätte sich sicherlich eine Lösung ergeben, die Schicht zu tauschen.
Wie willst Du dass denn machen, wenn der Einsatzplan erst am 11.6. vorlag, die Einladung aber am 27.5. kam?
 
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#26
Warum ruft ihr immer die Hotline an,die Nummer des SB steht rechts oben auf der Einladung.

Ich habe vor einiger Zeit eine Einladung bekommen musste da auch Arbeiten, habe am Tag vorher um 9 Uhr angerufen und hatte um 11 Uhr den vorgezogenen Termin.:biggrin:
Aber Kümmern sollte man sich schon.:icon_hihi:
 

Seepferdchen

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#28
@Harte Sau sorry du bist ein Scherzkeks

Warum ruft ihr immer die Hotline an,die Nummer des SB steht rechts oben auf der Einladung.
diese Nummer führt zur Hotline, jedenfalls bei den meisten JC eine Direktdurchwahl
wohl mehr als ein Seltenheitswert.
 

utafu

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#32
2 Wochen Zeit dem Chef klar zu machen,das man da nicht Kann.:icon_party:
Und was wenn Chef meint er ist Chef und bestimmt deinen Einsatz und nicht SB?
Vielleicht bekommt der Chef demnächst auch ne Sanktion wegen mangelnder Kooperation.
 
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#33
Ohne Dich würden hier alle blind vor die Wände laufen.:wink:
:confused::confused::confused:

0zymandias sagte :
Das hätte man wirklich in der wöchentlichen Aufsichtsratssitzung vortragen müssen
Nöö bei mir reicht ein Anruf,ich kann da und da nicht und Gut ist.:biggrin:

Im Gegenzug kann mein Boss mich anrufen wenn er mich braucht.:wink:

utafu sagte :
Und was wenn Chef meint er ist Chef und bestimmt deinen Einsatz und nicht SB?
Vielleicht bekommt der Chef demnächst auch ne Sanktion wegen mangelnder Kooperation.
Frage wer Zahlt mehr Chef oder JC?
 

Texter50

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#34
Und was wenn Chef meint er ist Chef und bestimmt deinen Einsatz und nicht SB?
Vielleicht bekommt der Chef demnächst auch ne Sanktion wegen mangelnder Kooperation.
Andere Frage: es ging mal hier im Forum darum, dass wer den eigentlichen Termin beim SB am Vormittach gepatzt hatte (warum auch immer), da hat man dann erwartet, dass er den Termin nach dem wichtigen Ereignis im JC hätte wahrnehmen können.
Könnten die sowas im JC da wirklich erwarten?
Nicht, dass dann später dieses Argument vom JC aus gebracht wird. :icon_motz:
 

utafu

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#35
:confused::confused::confused:



Nöö bei mir reicht ein Anruf,ich kann da und da nicht und Gut ist.:biggrin:

Im Gegenzug kann mein Boss mich anrufen wenn er mich braucht.:wink:



Frage wer Zahlt mehr Chef oder JC?
Natürlich verscherzt man es sich mit dem AG und geht ohne wenn und aber zum JC, damit Menschen wie du später sagen können" schaut her,der wollte doch seinen Job verlieren" und ihr seid dann die mit dem ersten Stein in der Hand.
:icon_rolleyes:
 

ela1953

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#36
Ich hab den Text der Sanktion gelesen. Der SB wusste von der Arbeitszeit und auch davon, dass nicht getauscht werden konnte. Die Arbeit war für den SB kein wichtiger Grund
Ich sage dazu. Warum bei FB? Muß die Welt das wissen?
Der LB hat ne Einladung, wohl für den 13.6. vormittags erhalten. Oder?
Da er von seiner Schichteinteilung wußte, hätte er dem SB einen anderen Termin vorschlagen können. Der SB kann ja nicht wissen, wann die Schicht ist.
Für Beschäftigte müssen die JC ja andere Termine freihalten, damit die trotzdem zur Arbeit können. Arbeit geht doch vor!
Vielleicht ist der LB einfach nicht hingegangen und hat dann in der Anhörung geschrieben---war ja arbeiten, konnte nicht tauschen.

Immer schlecht, nur --Stille Post-- zu spielen.
Jetzt ist soviel ---hätte-hätte--könnte dabei.
 

0zymandias

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#37
Man könnte auch noch schauen, ob ein Änderungsbescheid nach § 48 SGB X erfolgte. Das wäre immerhin ein Aufschub.
[...]Frage wer Zahlt mehr Chef oder JC?
Das ist komplett irrelevant. Das JC hat der Eingliederung in Arbeit keinesfalls im Wege zu stehen.
Des Weiteren bekommen die Angestellten dort ihr Geld, um ihrer Pflicht zur richtigen Leistungszahlung nachzukommen.

Da gibt es überhaupt keinen Grund für einen dieser Hallo-Tach-Termine zur Unzeit. Außer man will sanktionieren.
[...]Nöö bei mir reicht ein Anruf,ich kann da und da nicht und Gut ist.:biggrin:

Im Gegenzug kann mein Boss mich anrufen wenn er mich braucht.:wink:
[...]
Vertröste uns wenigstens mit der Zukunft und erkläre uns, dass Du irgendwann verstanden haben wirst, dass Dein Fall hier nicht vorliegt.

Bitte.
 

gelibeh

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#38
Vertröste uns wenigstens mit der Zukunft und erkläre uns, dass Du irgendwann verstanden haben wirst, dass Dein Fall hier nicht vorliegt.
Vergiss es, das wird nicht passieren. Er wird immer von sich auf Andere schließen und meinen, dass es bei denen genauso zu laufen hat. Hoffnungsloser Fall.
 

Archibald

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#39
Nicht nur rechtzeitig Bescheid geben, sondern auch dem SB vom Arbeitgeber einen schriftlichen Nachweis dafür geben, das man zu diesem Termin nicht abkömmlich ist.

http://www.arbeitsagentur.de/web/wc...dstbai377971.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI377974

Wichtiger Grund (32.8)

(1) Ein wichtiger Grund für ein Meldeversäumnis liegt vor, wenn die Befolgung der Meldeaufforderung/Einladung dem Leistungsberechtigten bei Interessenabwägung nicht möglich oder nicht zumutbar war. Wichtige Gründe sind insbesondere:

- Meldetermin während der Arbeitszeit (Aufstocker) und der Arbeitgeber hat den Leistungsberechtigten ausdrücklich nicht freigestellt
Da gilt es jedoch noch einen wichtigen Punkt zu beachten.
Nicht alle Arbeitgeber wissen vom "Leistungsbezug" ihrer Arbeitnehmer.
Insofern wird sich der eine oder andere eLb auch nicht freistellen lassen wollen, um nicht eventuell durch dieses "Outing" seinen Job los zu sein, oder zumindest jedoch in Gefahr zu wissen.
Dann käme - sofern der Sachbearbeiter auf eine Vorsprache während der Arbeitszeit besteht - §226 BGB in Betracht, denn der Sachbearbeiter könnte den Termin ohne Probleme auch auf einen Tag legen wo erweiterte Sprechzeiten gelten und der eLb den Termin ohne Probleme auch ohne "Outing" wahrnehmen kann.

Der Fall tritt regelmäßig immer dann ein, wenn ein Teil einer BG Vollzeit berufstätig ist, der andere erwerbslos oder Aufstocker. Ich kenne Vollzeitbeschäftigte, und alleine an sich nicht Leistungsberechtigte, die würden einen Teufel tun ihrem AG zur Kenntnis gelangen zu lassen, dass sie im Leistungsbezug sind.

LG, Archibald
 

0zymandias

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#40
Ergänzung zu den fachlichen Hinweisen mit Urteilen von Yukonia:

Hier eine Entscheidung für einen selbständigen Aufstocker:
Sozialgericht Kiel 26.09.2012 – S 40 AS 340/12
Quelle
Wichtiger Grund als Hinderungsgrund

Ein wichtiger Grund liegt allgemein vor, wenn dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ein Erscheinen unmöglich ist oder so erschwert wird, dass ein anderes Verhalten bei einer Abwägung seiner Interessen gegenüber den Interessen der Allgemeinheit unzumutbar erscheint. Das ist immer der Fall, wenn bei vergleichbaren Umständen ein Arbeitnehmer zum Fernbleiben von der Arbeit berechtigt wäre, also bei Erkrankungen (die aber ein Erscheinen unmöglich bzw. unzumutbar machen, was bei einer Arbeitsunfähigkeit nicht immer der Fall sein muss), der Wahrnehmung unaufschiebbarer Gerichtstermine oder Behördentermine, dringender familiärer Verpflichtungen, bei einem Verkehrsunfall, u.U. bei Verkehrsstörungen. Als weitere Gründe kommen in Betracht: Terminkollisionen wegen zeitlicher Bindungen durch Nebentätigkeiten bzw. berufsbezogene Hinderungsgründe, dringende Arzttermine, Vorstellungstermine bei Arbeitgebern und Unglücksfälle (so Sonnhoff, in: jurisPK-SGB II, 3. Aufl. 2012, § 32 Rn. 34).
Aber auch:
7.1 Sächsisches Landessozialgericht, Urteil vom 03.7.2013 - L 3 AL 78/12

Wichtiger Grund für die Nichtwahrnehmung eines Meldetermins

Leitsätze:
Die Antragstellerin hatte einen wichtigen Grund für die Nichtwahrnehmung ihres Termins bei der Agentur für Arbeit, denn die privaten Interessen der Ast. an der Ausübung und Fortsetzung ihrer bereits seit längerem ausgeübten Beschäftigung hatten eine klare Priorität im Verhältnis zu ihrer Pflicht, einen Meldetermin bei der Agentur für Arbeit wahrnehmen zu müssen.

Zu den wichtigen Gründen einer Terminsabsage kann auch eine Nebenbeschäftigung gehören.

Allerdings ist der bloße Hinweis auf ein Beschäftigungsverhältnis nicht ausreichend für einen wichtigen Grund im Sinne von § 38 Abs. 3 Satz 2 SGB III. Vielmehr ist der Arbeitnehmer verpflichtet, seine verschiedenen Verpflichtungen, hier die arbeitsrechtlichen Verpflichtungen und die Pflicht, die Fortführung des Beschäftigungsverhältnisses nicht zu gefährden, auf der einen Seite und die Pflicht, seinen Mitwirkungsverpflichtungen gegenüber der Agentur für Arbeit nachzukommen, auf der anderen Seite in Einklang zu bringen. Dies kann im Rahmen des arbeitsrechtlich Möglichen zum Beispiel durch eine entsprechende Gestaltung der Arbeitszeit erfolgen. Gegebenenfalls muss er sich aber auch von seiner Arbeitsverpflichtung freistellen lassen oder Urlaub in Anspruch nehmen. Dies war im Falle der Ast. jedoch nicht möglich.

Quelle
 
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