Termin demnächst und alte EGV

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Bakula

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Hallo,

ich habe bald einen Termin bei meiner ARGE , ich soll da auch meine Nachweise über Bewerbungsbemühungen mitbringen und sie möchte mit mir über mein Bewerberangebot bzw. berufliche Situation sprechen. Ich denke mal das wird auf eine EGV hinauslaufen, da meine alte doch schon abgelaufen ist (damals kannte ich das Forum und die Möglichkeiten noch nicht). Naja meine EGV war jetzt auch nicht so fordernd und unmöglich zu erfüllen, so dass das kein Problem darstellte (vor einer neuen habe ich schon Angst ;) nach euren Schilderungen ) Allerdings frage ich mich, was die jetzt fast 6 Monate später von mir will (und ob sie was machen kann, wenn ich nicht mehr alles beisammen kriege)? Ich zitiere mal aus der EGV

"Sie unternehmen von 15.3.09 bis 15.09.09 mindestens 12 Bewerbungsbemühungen um sozialversicherungspflichtige und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse und legen hierüber im Anschluss an den oben genanten Zeitraum folgende Nachweise vor: Bewerbungsanschreiben, Nachweisliste (dies ist ein Zettel von denen, wo man in einer Tabelle einträgt: Datum, Firma, Gesprächspartner, Bewerbung als , Bewerbung über, Form der Bewerbung , Ergbnis). Bei der STellensuche sind auch befristete Stellenangebote und STellenangebote von Zeitarbeitsfirmen einzubeziehen."
Sonst nur noch das übliche von wegen Ortsabhängikeit, Krankmeldung und so.

Das Problem ist im Moment, ich finde meinen Zettel nicht mehr und muss also ihn neu ausfüllen, und da weiß ich nicht, ob ich noch 12 zusammenbekomme. Muss ich also was befürchten, obwohl die schon so lange her ist? Sollte ich mir paar Daten (sprich Telefonate) rekonstruieren (sprich ich weiß ich habe da angerufen, aber nicht mehr wann und mit wem ich da sprach und mir so die Daten ausdenken? Überprüfen sie sowas ?

Viele Grüße Bakula
 

hergau

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In der Regel wird das nicht überprüft.
Manchmal bleibt die Regel aber auch aus.

Ich als Arbeitgeber würde mir blöd vorkommen, wenn die Arge anruft und fragt, ob sich der Herr sowieso vorgestellt hat.

Du hast Dich also bei diversen Firmen schriftlich, per Mail und telephonisch vorgestellt.
Punkt.
 

Rechtsverdreher

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Das Problem ist im Moment, ich finde meinen Zettel nicht mehr und muss also ihn neu ausfüllen, und da weiß ich nicht, ob ich noch 12 zusammenbekomme. Muss ich also was befürchten, obwohl die schon so lange her ist? Sollte ich mir paar Daten (sprich Telefonate) rekonstruieren (sprich ich weiß ich habe da angerufen, aber nicht mehr wann und mit wem ich da sprach und mir so die Daten ausdenken? Überprüfen sie sowas ?


Das schaffst Du schon, guck' mal im Telefonbuch nach, wenn Du die Namen siehst, dann fällt Dir ganz schnell wieder ein wo Du Dich damals beworben hattest.

EinV nicht unterzeichnen, Bedenkzeit verlangen.

Ich habe das früher so gemacht, dass ich mir 30 Firmen aus dem internet rausgesucht habe und dann habe ich das immer per Zufall zusammengemixt und hingeschickt. Immer die gleichen Firmen. Das lief ~10 Jahre problemlos so. Alle paar Jahre habe ich gescheckt wer pleite war und die dann durch eine andere ersetzt.
Hat alle 3 Monate ca. 10 Minuten arbeit gemacht.
 

physicus

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Naja meine EGV war jetzt auch nicht so fordernd und unmöglich zu erfüllen, so dass das kein Problem darstellte (vor einer neuen habe ich schon Angst ;)

angst solltest du nicht haben, geh mit erhobenem haupt zu deinem SB ;)
wenn du die möglichkeit hast nimm einen beistand nach § 13 SGB X mit, der kann mit seiner anwesenheit dafür sorgen, das der ton nicht ins beleidigende geht.

eine EGV brauchst du nicht direkt unterschreiben, sie stellt einen vertrag dar und den prüft man in ruhe zu hause.

lässt man dich die EGV nicht mitnehmen dann lass sie liegen, man kann dich daraufhin nicht sanktionieren, denn das verbietet die dienstanweisung der BA , die ist für ALLE ARGE 'n bindend.

hier der wortlaut der dienstanweisung:

(2) Bei Weigerung des Hilfebedürftigen, eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, liegt - unabhängig vom Wortlaut des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a - kein Sanktionstatbestand vor.
Dadurch wird einer gesetzlichen Regelung vorgegriffen, die auf Grund verschiedener sozialgerichtlicher Entscheidungen vorgesehen ist. Bei Nichtzustandekommen einer Eingliederungsvereinbarung sind die zu bestimmenden Rechte und Pflichten in einem
Verwaltungsakt nach § 15 Abs. 1 Satz 6 verbindlich zu regeln.
also nicht einschüchtern lassen und alles wird gut ;)

mfg physicus
 
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