Termin beim JC, EGV-VA und Gesundheitsfragebogen etc., bitte um prüfen.

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Asterix38

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Moin

hier gehts mal weiter aus diesen Tread --> https://www.elo-forum.org/alg-ii/169887-einladung-trotz-au-einleitung-amtsaertzlichen-gutachten.html

Gestern hatte ich zusammen mit mein Sohn als Beistand den 2 Termin beim JC, zwecks "Abklärung Einleitung Gutachten".

Laut dem SB ist er als Vertretung zuständig und hat diesbezüglich auch KEINE Akte zur Verfügung, nur das was im PC sich vorfindet.

Da ich ja den ersten Termin platzen lassen habe, zwecks AU und nicht erscheinen wegen der Wunschbescheinigung und somit diesbezüglich auch ein Anwalt eingeschaltet hatte, kam der SB gleich am anfang penetrant mehrfach auf diese Anhörung zu sprechen. Ich habe mehrfach gesagt, das ich dazu ein Anwalt beauftragt habe und ich dazu hier keine Auskunft gebe. Das muß doch reichen, wenn man es einmal sagt oder ?. Nein immer wieder fragt der SB warum, wieso, weshalb keine Antwort von mir gekommen ist. Mein Sohn hat auch nur mit dem Kopf geschüttelt. Irgendwann hatte der SB ( nach über 5 minuten) dann doch abgelassen.

Als ich ihm gesagt hatte, das diese Wegedingsbumsbescheining keinerlei Rechtsgrundlage liegt, meinte dieser das dieses nicht so wäre und weder mein Anwalt noch ich falsch Informiert wären.
Ich habe Ihm dann gebeten es mir schriftlich zu zeigen.
Jetzt der hammer: Er zeigte mir auf sein PC die "Gebührenordnung für Ärzte" und würde das stehen, ich sagte ich sehe da nix "Wegeunfähigkeit" nur die kosten, die der Arzt erheben kann.

hier mal ein Link dieses
GOÄ-Nr.70 --> Bescheinigungen, Atteste, Berichte und Arztbriefe - Teil I - GOÄ-Ziffern 70, 75, 76, 80, 85 - Medas

Kann einer von euch da Wegeunfähigkeitsdingsbums lesen ?

Irgendwann meinte er, sofern ihr Arzt diese Bescheinigung generell ablehnt, dann können sie ja nix dafür, aber irgenwann muß sich ihr Arzt dafür verandworten. Zu dem würde es von den Ärzten einen Grünen Zettel geben, der genauso aussieht wie eine AU und dieser immer häufig eingereicht wird. :confused:
Grüner Zettel ?? noch nie gesehen und von gehört.

So nun zurück zum Gutachten:

Dazu hat er auch sehr viel erzählt. Da er ja keinerlei Unterlagen von mir hatte, mußte ich ihm sagen, das ich vor 3 Jahren ein Gutachten von der Rentenvericherung habe.
Keine sorge, habe keine Diagnosen bekannt gegeben.

Naja ein Wort schlägt das andere und im Algemeinen, wie man hier im Forum schon vermutet hat, will mann mich in die Grusi abschieben, irgenwo verständlich, da auf länger Zeit gesehen ich nicht vermittelbar bin.

Jetzt kommt noch die frage zur einleitung des Gutachten:

Ich habe gedacht, das der SB ja das Einleiten will. Er hat mir den Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflicht mitgegeben, auf die frage von ihm, ob ich es zuhause ausfülle. Ich hätte jetzt 14 Tage Zeit dazu.

Und er hat dazu mehrfach gesagt, das ich diese Verschlossen im Brief an IHM zurückschicken oder abgeben soll. Hat er sie noch alle. Ich weiß, das diese Unterlagen NUR der Ärztliche Dienst zu bekommen hat.

Nicht das ich an einer weiteren Untersuchung mich weigere und das diese fragebögen freiwillig sind, aber sind dieses Ausfüllen bestandteil, das es zum Gutachten benötigt wird? Ich dachte das der SB das machen will ? Und wäre es für mich sinnvoll, in die Grusi zu gehen? Naja ich würde ja das gleiche Geld bekommen wie ALG2 un brauche mich nicht mehr mit dem JC rumärgern.

Aber ich glaube, das das Gutachten wieder so ausfallen wird, wie die anderen. Vollzeit arbeitsfähig mit vielen einschränkungen. Und ob das dann für die Grusi ausreicht, bleibt zweifellhaft.

Dann solle ich als freiwillige Option mal den Schwerbehindertenausweis beantragen. Es wird nach meinen erkenntnissen im Winde verlaufen, so meinem Hausarzt. Was meint ihr dazu, sinnvoll oder nicht ?

Zum Schluß noch die EGV, die er anfangs Ausgetruckt hatte und mir erklären wollte, ich aber gesagt habe, das ich diese vor Ort nicht Unterschreibe und ggf mitnehme.

Wollen sie diese gennerell nicht Unterschreiben, ich als Antwort ja. Hätten sie ja gleich sagen können, ich dazu, bin ich Hellseher. Kurz und knapp, er Ausdruck als EGV-VA.

Mal wieder als Ziele " Stabilisierung Verbesserung der Leistungsfähigkeit" und sowas gehört doch nicht in einer EGV oder ?

Und Punkt 2 ist auch fragwürdig, was meint ihr zu dieser EGV?

Würde mich über eure Meinung freuen, was ihr von dem Termin und dieser EGV haltet ?

MFG
 

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Wutbuerger

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EGV - in die Tonne treten.
Eine Abschiebung in Grusi ist nicht möglich so bald mehr als 3 Stunden tägl Arbeitsfähigkeit festgestellt werden. Das können die sich nicht aussuchen. Wenn du in die Grusi mußt hast du nur noch 1600 Euro an Schonvermögen. Auch ändert sich die Berechnung bei Zuverdienst. Im ALG2 hast du 100Euro frei plus 20% auf weitere Einkommen , allerdings auch begrenzt. In der Grusi bleiben dir lediglich 30% und das ab dem ersten Euro.
Hast du jetzt weder Vermögen noch Zusatzeinkommen wirst du in der Grusi ruhiger leben - ohne Sanktionen und wohl selten mal einen Termin. Man kann es sich wie gesagt nicht aussuchen.
 

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Nicht das ich an einer weiteren Untersuchung mich weigere und das diese fragebögen freiwillig sind, aber sind dieses Ausfüllen bestandteil, das es zum Gutachten benötigt wird?

Diese sind freiwillig. Die Weigerung den Gesundheitsfragebogen auszufüllen sowie die Schweigepflichtentbindung zu unterschreiben, kann dir nicht zum Nachteil ausgelegt werden. Nur wenn zudem die Untersuchung verweigert wird, kann sanktioniert werden. Gesundheitsfragebogen, kann vor Ort beim Termin mit dem äd auf Anfrage vorgelegt werden. Die *modifizierte Schweigepflichtentbindung wiederum nur auf Anfrage.


* eine modifizierte Schweigepflichtentbindung findest du unter anderem hier:

https://www.elo-forum.org/allgemein...en-schweigepflichtentbindung.html#post2071394

Auch ist dort ein interessanter Anhang vom BfDI zu sehen, zum Thema ärztlicher Dienst. Auch ist das Thema vielleicht interessant für deinen Fall.

======

In der EGV haben keine Gesundheitlichen Sachen zustehen. Was ist wenn du die Gesundheit nicht stabilisierst? Wirst du dann sanktioniert? Der BfDI freut sich über solche EGV zu meist und mahnt die Mobcenter entsprechend ab, doch die Mitarbeiter im SGB zu sensibilisieren.
 
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