Termin beim Berufspsychologischen Dienst vom Jobcenter

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marel

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Hallo..ich habe morgen einen Termin beim Berufspsychologischen Dienst vom Jobcenter aus.
Ich bin seit Monaten krankgeschrieben und hatte heute Termin beim Neurologen. Kurz zur Krankengeschichte: mehrmalige Op`s am Fuß seit 2011, 2012 Krampfanfall, seitdem Migräne mit Aura, November 2015 Sehstörung Verdacht auf Schlaganfall. Seitdem immer wieder kleinere Ausfälle und immer Migräne dabei. Heute wurde dann im EEG festgestellt, daß ich Epilepsie und Migräne habe und neurologische Ausfälle.
Im Bericht des Arztes steht: Umstellung des Medikamentes, AU für 4 Wochen weitere AU`s folgen, nicht mehr vermittelbar für EDV Arbeiten, stressbelastentes Arbeiten die mit konzentrativen Leistungen einhergehen.

Frage: kann das Jobcenter mich trotzdem drängen, eine Arbeit aufzunehmen?

Danke fürs Antworten.
 

Asuche

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AW: psychologische Begutachtung

Hallo marel,

eine Spezialistin und so viel Wissen wie viele hier habe ich nicht, das gleich vorweg.

Meine Erfahrung ist, wenn du entsprechende Arztberichte bringst, die das bestätigen - und ich nehme an, du hast gute Ärzte, die dich auch unterstützen - dann wird das auch so anerkannt.
Die Untersuchung ist ein Schritt in einem Prozess, der quasi abgehakt werden muss. Manchmal als Voraussetzung, dass du dann zB eine Rehamaßnahme bekommen kannst.
Wenn etwas zu anstrengend wird, kannst du das auch sagen - du musst nicht erst am Boden liegen.
Mit der Diagnose und den Arztbriefen sollte es für dich kein Problem sein, also möglichst nicht zu verrückt machen vorher, wenns geht ;)

Alles Gute, asuche
 

marel

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AW: Psychologische beim Berufspsychologischen Dienst vom Jobcenter

Der Termin. Sie wollte wissen wie meine Kindheit war. Hab ich ihr nich erzählt. Es ging ja um Berufsbezogenes Gutachten. Was ich arbeitsmäßig gemacht habe, hat meinen Lebenslauf vor sich liegen. Was ich mir so vorstellen könnte zu arbeiten. Ich hätte doch Verkäuferin gelernt, wär doch super. Letzte Stelle als solche war 1990. Gutachten von 1995, ich darf diesen Beruf nicht mehr ausüben. Da meine SB beim Jobcenter, wegen meinem Anfallsleiden, meinte für mich würde eigentlich nur noch " beschütztes Arbeiten" in Frage kommen, meinte die Gutachterin, dann machen wir das doch. So.
Ich hatte im November 2015 einen leichten Schlaganfall. Im EEG waren aktive Epileptische und Migräne Anzeichen da. MRT folgt noch. Von dem Medikament was ich jetzt nehmen muß, zeigen sich Nebenwirkungen. Ich darf "kein Auto" mehr fahren, keine Maschinen mehr bedienen. AU bis auf weiteres.
Ich habe der Gutachterin davon gesagt, sie meinte daraufhin: nicht mehr für den allg. Arbeitsmarkt zugelassen, nur noch 2-3 Std. tägl.,und beschütztes Arbeiten.
Ich habe noch nichts schriftliches bekommen.
 

Buchfan

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Kannst Du Dich der Einschätzung der Gutachterin soweit anschließen?
Möchtest Du in einer beschützten Werkstatt arbeiten?

Und gut, dass Du Dich nicht hast überreden lassen, über Deine Kindheit zu palavern....:icon_evil::icon_evil:
 

marel

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Also im Moment sage ich einfach mal nein. Ich weiß nicht, wie lange es dauert, bis das Medikament wirkt und ob es evtl erhöht werden muß. Wenn dann die Nebenwirkungen mehr werden oder bleiben oder ich sogar, laut Neurologe ein anderes nehmen muss. Das wieder dauert. Keine Ahnung. Wie soll ich dann 2-3 Std arbeiten können, wenn mir übel, schwindelig, ich ab und zu zittere und ich ständig hundemüde bin?
 

Wutbuerger

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Wenn du 2-3 Stunden arbeiten kannst bist du eigentlich erwerbsunfähig - jedenfalls wenn das dauerhaft bzw absehbar mehr als 6 Monate so ist .
Hast du einen Antrag auf EM Rente gestellt ?
 

marel

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Der wurde im vergangenen Jahr abgelehnt. Nach Widerspruch und eineinhalb Jahren kämpfen mit VdK. Gegengutachten hätte mich 1.500€ gekostet.
Hatte ich leider nich.
 

Wutbuerger

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Und keine Einschränkungen festgestellt ? Was sagt das sozialmedizinische Gutachten aus ?
Wenn jetzt neue Sachen dazugekommen sind , kommt dann nicht ein neuer Antrag in Frage ?
Egal ob du nun eine EM Rente erhälst oder nicht , alleine zur unanfechtbaren Feststellung von Einschränkungen würde ich das voran treiben --- das ganze vom ÄD . Berufsberatung , psychodingsda halte ich für mehr oder weniger sinnlos --
 

Buchfan

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Also, ich habe verstanden, dass die TE aus nachvollziehbar gesundheitlichen Gründen über kürzere oder längere Zeit nicht erwerbstätig sein möchte. Sie scheint sich für ihre Gesundung entschieden zu haben und braucht dafür Zeit. Ob das dauerhaft oder absehbar mehr als 6 Monate braucht, ist ja zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch garnicht einschätzbar, wenn ich das richtig sehe. Die RV wird ja nicht ohne Grund den EM_Antrag abgelehnt haben.

@marel:
Wenn Dein Arzt das auch so sieht, würde er Dich sicher unterstützen und Dich fortlaufend au schreiben, oder?
Er sollte Dich auch hinsichtlich Deiner Migräne gut beraten. Da hat sich in der Forschung in den letzten Jahren so einiges getan.
 
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