Termin beim Amtsarzt war eine absolute Katastrophe. Wie kann ich gegen die Begutachtung vorgehen?

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bella2010

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Guten Morgen,

gestern fand endlich der Termin beim Amtsarzt zur Feststellung der Erwerbsfähigkeit meines Mannes statt.

Kurz zur Erklärung: HWS op in 2018 inkl Versteifung

LWS Bandscheibenvorfall , PRT Behandlung sowie Facettensyndrom L3 / S1 mit Behandlung durch Infiltration ( läuft noch)

Von Beruf war mein Mann bis Februar 18 Dachdecker, dann folgte die erste Op.

Gdb 30 anerkannt.


Begrüßt wurde mein Mann mit den Worten: ich habe mir ihre Befunde mal angeschaut, was wollen Sie eigentlich hier? Sie können doch arbeiten.

Weiter ging es mit : " sie sind wenigstens der deutschen Sprache mächtig, das haben sie vielen anderen voraus".

Weiter mit: " stellen sie sich mal vor,sie würden im Ausland leben, dann würden sie hier nicht sitzen,da gibt es kein Geld vom Staat."

" man kann sich doch nicht operieren lassen,nur um nicht mehr arbeiten zu müssen "
So zog es sich durch die ganze " Untersuchung " .

Die Kernaussage dieser " Ärztin " war: alle ALG 2 Empfänger sind faul, das Jobcenter schickt mir die Leute nur,damit ich Sie erwerbsunfähig schreibe, das mache ich aber nicht"

Zu keiner Zeit wurde mein Mann tatsächlich gefragt ,welche Auswirkungen und Probleme er im Alltag hat.

Diese "Begutachtung" war absolut demütigend.

Welchem Rat könnt ihr uns geben, wie wir mit dieser Begutachtung umgehen sollen? Beschwerde?

Mein Mann hat immer gearbeitet, hat sich diesen Verlauf nicht ausgesucht... Und dann sitzt da eine Person und sagt,er muss seinen Kindern ein Vorbild sein und nicht vom Staat leben....

Wenn eine Feststellung der Erwerbsfähigkeit heißt, man misst Blutdruck und verbringt den Rest der Zeit damit,über ALG 2 Empfänger zu schimpfen...dann Gute Nacht...
 

apfelkuchen

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Auf jeden Fall erst mal direkt ein Gedächtnisprotokoll anfertigen. Egal was sonst noch passiert (ich kenne mich da leider nicht aus), das kann man dann für eine Beschwerde bei der Kassenärztlichen Vereinigung und der Krankenkasse nutzen. Selbst wenn dabei nichts rauskommt, ist der Name der Ärztin schon mal bekannt. Hilft eventuell dann doch mal, wenn es noch mehr Beschwerden gibt.
 

apfelkuchen

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Gedachtnisprotokoll haben wir gestern als erstes angefertigt. Vielen dank!!
Sehr gut. Vielleicht könnt ihr auch direkt mal die eigentlich behandelnden Ärzte mit ins Boot holen und vom Verhalten der "Kollegin" berichten, vielleicht wissen die ja auch noch was, was man tun könnte.
Kein Mensch lässt sich doch freiwillig an der HWS operieren (hatte selber Rückenprobleme und alle Ärzte meinten, dass man an der Stelle nur bei krassen Problemen operativ rangeht), deswegen finde ich das Verhalten wirklich unfassbar dreist von einer "Fachfrau".
 

bella2010

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Richtig... Mein Mann hatte eine Lähmung des Trizeps..konnte den arm nicht mehr heben usw. Dazu ein zu enger Spinal Kanal... Aber nach Ansicht der " Ärztin" hätte man das nicht operieren müssen. Außerdem hat sie selbst drei Bandscheibenvorfälle und arbeitet auch noch..

Freut mich für sie,hat aber nix in der Begutachtung meines Mannes zu suchen.

Sie sagte auch,alle Ärzte sind nur Schnippler und wollen nur Geld verdienen.

Meinem Mann geht es nicht darum unbedingt Erwerbsunfähig erklärt zu werden aber angesichts dieser "Untersuchung" habe ich große Zweifel an der Richtigkeit.

Denn der zustand meines Mannes spricht eine ganz andere Sprache. Das jedoch hat die "Ärztin" gar nicht interessiert....
 

apfelkuchen

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Ok. Dann würde ich direkt parallel zu allem anderen das ganze an die Krankenkrasse melden und mich bei den behandelnden Ärzten informieren, was man da noch an Beschwerden machen kann. Und BSVs sind nicht gleich BSVs, das sollte sie eigentlich wissen ... man man man. Lasst euch da nicht einschüchtern, sondern geht ruhig sofort den offiziellen Beschwerdeweg, vielleicht unterstützen euch die behandelnden Ärzte ja auch sogar. Sprecht sie auf jeden Fall darauf an.
 

bella2010

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Das werde ich tun! Auch den SB habe ich heute schon schriftlich informiert. Ich kann und will das so nicht akzeptieren.

Ich sehe täglich wie es meinem Mann geht,wie sich sein Leben verändert hat.

Er hat immer gearbeitet, immer für uns gesorgt. Wir haben nie vom Staat gelebt...und dann sitzt da diese Person und sagt, sie können doch nicht ewig vom Staat leben...und mit Schmerzen kann man arbeiten... Man muss nur wollen....

Es existiert bereits ein anderes Gutachten, erstellt im Mai 2018 ,auch im Auftrag des Jobcenter.

Da wurde mein Mann für 6 Monate für nicht Erwerbsfähig erklärt und hat jetzt offenbar Wunderheilung erfahren....unfassbar
 

gila

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Welchem Rat könnt ihr uns geben, wie wir mit dieser Begutachtung umgehen sollen? Beschwerde?

AUF JEDEN FALL!

Du schreibst "Amtsärztin" - war das eine des Ärztlichen Dienstes der Arbeitsagentur oder Gesundheitsamt?
Manche Kommunen haben da unterschiedliche Vorgehensweisen.

Für das Gutachten selbst wird die Beschwerde keine Auswirkungen haben - damit muss man sich dann später befassen - aber auch ich
hatte mal über meine Krankenkasse mit einer MDK-Gutachterin zu tun: Unter aller Sau! Letztlich hat sie eine eigene, nicht vom ICD-10-Katalog umfasste "psychiatrische Diagnose" entwickelt und befasste sich im Hauptjob als Medizinerin mit "Pferdeosteopatie" !
Umfassend Beschwerde und gleich auch angezweifelt, dass aus "solcher Art berufenen Händen und Geist" hier überhaupt ein qualifiziertes Gutachten entstehen KANN, welches einer 2. Prüfung dann letztlich standhalten würde.

In Eurem Fall sind diese Äußerungen (warst du auch noch dabei?) absolut EHRENRÜHRIG und GERINGSCHÄTZIG und gehören an die Ärztekammer gemeldet. Die wird sich dann wundern, welche Wellen das schlagen kann!
Ich erlebe es gerade mit einer Krankenkasse, die einen Freund undTherapeuten "fertig" machen wollte, der von einem Patienten (zu Unrecht, der Patient ist schwer geistig gestört) angesch..... worden ist. Die Kassen kennen da keine Gnade!
 

bella2010

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Es war eine Ärztin mit Sitz im Gesundheitsamt. Ich war dabei und war schockiert. Wir sind gar nicht zu Wort gekommen! Der Beistand meinerseits war natürlich nicht gewünscht aber wir haben nicht locker gelassen.



Ich habe noch nie so etwas demütigendes erlebt!
 

gila

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Es war eine Ärztin mit Sitz im Gesundheitsamt. Ich war dabei und war schockiert. Wir sind gar nicht zu Wort gekommen! Der Beistand meinerseits war natürlich nicht gewünscht aber wir haben nicht locker gelassen.

Ich habe noch nie so etwas demütigendes erlebt!

Na dann sind Eure Karten um so besser!

Fasst es nicht persönlich auf kann ich nur raten - Das Problem liegt BEI und IN der Persönlichkeit der "sogenannten Ärztin"!
Und DORT lasst es auch stehen!

Bringe das in einem SEHR gut und dezidiert formulierten Schreiben zum Ausdruck - und wie schädlich sich derartige geringschätzige und wertende Haltung auch auf den seelischen Zustand deines Mannes ausgewirkt hat, der nun aufgrund lebenslanger Arbeit und nun seiner Erkrankung schon genug beeinträchtigt ist.
Eine solche Art und Weise ist absolut "ehrenrührig" - so jemand hat im Kreise einer Ärzteschaft, die ihre ethischen Grundsätze hoch hält, absolut nichts verloren!
DAS solltet ihr auch zum Ausdruck bringen. Beschwerde an den Leiter des Gesundheitsamtes und mit dem Vermerk: Kopie an Bundes-Ärztekammer sowie auch Bundesagentur Nürnberg, Geschäftsführung Jobcenter (ist es eine Optionskommune bei Euch? Dann auch ruhig Landrat!)
 

bella2010

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Vielen dank für den Zuspruch! Ein schreiben an den SB habe ich schon in etwa dem selben Wortlaut verfasst. Es ist in der tat so,das mein Mann sich seit gestern fühlt, wie der letzte Dreck.

Er weiß ,das es nicht so ist. Trotzdem hat diese Person einiges von dem,was ich im letzten Jahr an Arbeit mit ihm geleistet habe kaputt gemacht.... Innerhalb weniger Minuten.

Ihm ist alles um die Ohren geflogen.. Von heute auf morgen gab es weder seinen Job,den er seit 20 Jahren ohne Unterbrechung ausgeübt hat,noch wusste er,wie es nun weiter geht.


Und dann sowas....
 

gila

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Kann auch eine - wenn auch wirklich so richtig besch.... "Botschaft" an ihn sein, sich nicht unterkriegen zu lassen und an seiner
eigenen Stabilität zu arbeiten. Manches, was einem so vor den Latz geknallt wird, geschieht "irgendwie" aus einem Grund.
Vielleicht überlegt er mal, warum sein Selbstwertgefühl so verletzt werden konnte - ein paar Stunden bei einem Therapeuten mit Gesprächen kann hier sehr unterstützend wirken. Männer mögen das nicht so ;-) - aber es hilft und außerdem kann eine "begleitende Gesprächstherapie" mit einem Psychotherapeuten parallel zur Feststellung der Erwerbsfähigkeit auch in Bezug auf den Rententräger hier Wunder wirken - wenn auch auf dieser Schiene ein Gutachten von einem Therapeuten eingeholt werden kann!
 

bella2010

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Das ist definitiv ein Ansatz,mit dem wir uns beschäftigen wollen und werden.


Rechtfertigt aber trotzdem nicht diese " Begutachtung"

Aber ja,es hat meinen Mann umgehauen von heute auf morgen nicht mehr arbeiten zu können.

Bestimmt ist auch da mehr an Hilfe und Arbeit zu leisten,als wir dachten!
 

gila

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Ihr schafft das schon. Es ist doch toll für deinen Mann dass er von dir mit ordentlich Kampfgeist unterstützt wird. Lasst euch nichts gefallen... Wir sind die Generation, die einen Sozialstaat erst einmal möglich gemacht haben!

Therapeuten Plätze sind rar, er sollte sich das einfach schnell überlegen jetzt und eventuelle Widerstände überwinden, ruft einfach ein paar Therapeuten in der Nähe an und lasst euch auf eine Warteliste schreiben, falls kein Beratungstermin in naher Zukunft frei sein sollte. Wobei die Psychotherapeuten jetzt seit ein oder zwei Jahren auferlegt bekommen haben, wöchentliche Stunden anzubieten für solche Sondierungsgespräche.

Du brauchst auch keinen Antrag stellen bei der Krankenkasse. Er kann bei einem kassenzugelassenen Psychotherapeuten einfach mit seiner Karte hingehen und hat sowieso erst einmal fünf probatorische Stunden wo er sondieren kann, ob er mit dem Therapeuten oder der Therapeutin klarkommt und erst danach stellen die einen Antrag auf Übernahme von zunächst 20 oder 25 Stunden.

Glaube mir das kann parallel zu eurem Verfahren wegen Feststellung Erwerbsfähigkeit dann auch sehr nützlich sein.


Noch ein Zusatz : es würde bei einem therapeutischen Gespräch mit Sicherheit auch dokumentiert werden können dass dieser Vorfall und diese Geringschätzigkeiten zu einer akuten Verschlechterung der Gesamtsituation deines Mannes geführt haben . es gibt ja auch Auslöser die manche Sachen triggern und verschlimmern können.
Natürlich kann man nicht jedem Auslöser eine gewisse Schuld zu schreiben, manches ist einfach im Leben so wie es ist... Aber speziell diese Person hat in ihrer Stellung als Ärztin ja auch eine gewisse ethisch moralische Verantwortung
 
S

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Hallo Bella2010,

dein Mann wurde operiert damit er wieder arbeiten kann, was ist da schief gelaufen, gibt es Befunde, wann ist er wieder Gesund.

Was möchtet ihr erreichen, das Jobcenter zahlt keine Erwerbsunfähigkeitsrente, hier wäre ein Antrag bei der Rentenversicherung erforderlich.

Wenn dein Mann nichts mehr Arbeiten kann, wird das Jobcenter euch ohnehin zur Rentenversicherung schicken.

Im Vordergrund sollte doch stehen, dass dein Mann gesund wird und wieder einer Arbeit nachgehen kann, ein Berufsschutz gibt es nicht.

Noch liegt euch das Gutachten nicht vor.

MFG
 

bella2010

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In erster Linie wurde er operiert, um wieder Lebensqualität zu erreichen.

Schief gegangen ist gar nichts allerdings ist selbst nach op der Verlauf bei jedem anders.

Darüber hinaus geht es nicht darum, nicht arbeiten zu wollen sondern um die Art der Begutachtung und die Tatsache, das mein Mann definitiv nicht so leistungsfähig ist,wie die Dame sagt!

Gespräche in Richtung es sollte im Vordergrund stehen, das er wieder arbeiten kann,werde ich nicht führen.

Es steht im Vordergrund gesund zu sein und sich objektiv und neutral begutachten zu lassen um Erwerbsfähigkeit festzustellen.

Mein Mann hat Befunde ,welche einen Hefter füllen, hat die Amtsärztin aber nicht interessiert.


Selbst sein Neurochirurg hat folgendes bescheinigt: Alles,was länger dauert,bereitet extreme Schmerzen und ist zu vermeiden!"


Auch das hat die Ärztin nicht interessiert.
 
S

SelfDelUser_65565

Gast
Was mich ein wenig wundert, du schreibst das dein Mann als Dachdecker bis Feb. 2018 gearbeitet hat und dann operiert wurde, danach gibt es eigentlich 78 Wochen Krankengeld, im Anschluss ALG1.

Das Gutachten hat doch erstmal keine Auswirkungen, es handelt sich nicht um ein gerichtliches Gutachten, die Frage ist doch was euer Sachbearbeiter daraus macht.

Um euch zu helfen, müsste man wissen was euer Ziel ist, ist dein Mann erwerbsunfähig ist nicht das Jobcenter zuständig, sondern die Rentenversicherung, hat er schon einen Antrag gestellt oder eine REHA gemacht.

Ich schreibe das nicht um euch zu ärgern, sondern damit ihr gut überlegt an die Sache angeht. So lange ihr euch über das Gutachten ärgert, verliert ihr das wesentliche aus den Augen.

Meine Krankenakten passen auf eine Europalette, aber ich möchte nicht Erwerbsunfähig erklärt werden.

MFG
 

gila

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HIER ging es erstmal - siehe Überschrift - nur um den Termin mit der Gutachterin und den Ärger darüber los zu werden, wie die Menschen von ihr behandelt worden sind.
 

bella2010

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Natürlich verstehe ich die Bedenken bzgl des Werdegang mit Krankengeld usw.

Dies zu erklären sprengt den Rahmen, dafür bitte ich um Verständnis.

Alles was wir wollen ist eine objektive und neutrale Begutachtung.

HIER ging es erstmal - siehe Überschrift - nur um den Termin mit der Gutachterin und den Ärger darüber los zu werden, wie die Menschen von ihr behandelt worden sind.
Danke!
 

bella2010

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Wir sehen das so: ein Gutachten eines neutralen und nicht derart abwertenden Arzt/ Ärztin mit dem Ergebnis der Erwerbsfähigkeit ist doch gar kein Problem.

Aber ein Gutachten mit solchen Aussagen während der Untersuchung kann meines Erachtens nicht objektiv und neutral sein.


Darüber hinaus spricht immer noch der Zustand meines Mannes eine ganz andere Sprache.

Dies ist auch ausreichend und gut befundet.
Mein Mann möchte gern wieder arbeiten aber er musste sich auch eingestehen, das er es nicht mehr so kann wie früher.. Und laut Aussage seines Neurochirurg erst recht nicht in seinem erlernten Beruf.

Das alles hat die Ärztin gestern jedoch nicht interessiert! Sie sind erwerbsfähig! Punkt!
Grüße
 

AsbachUralt

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Das Problem ist doch, dass nur Ärzte, die sonst nichts auf die Reihe gebracht haben, solche Positionen bei Ämtern einnehmen.
Ich hatte kurz nach der Wende einmal einen Termin beim MDK wegen einer Kur am Toten Meer. Die Ärztin war frisch aus der ehemaligen DDR gekommen und hatte NULL Ahnung. Sie fragte mich dann tatsächlich, was sie denn nun mit mir machen sollte. Ich sagte nur, genehmigen Sie mir einfach die Kur, was sie dann auch getan hat.
 

Couchhartzer

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Das Problem ist doch, dass nur Ärzte, die sonst nichts auf die Reihe gebracht haben, solche Positionen bei Ämtern einnehmen.
Das ist in dieser Pauschalität der Behauptung schlichtweg falsch, denn hier bei uns sind es überwiegend Ärzte die in der Regel selbständige eigene Praxen betreiben, oder im Klinikum angestellt sind aber nebenher auch immer wieder als Gutachterärzte beauftragt werden.
 
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