Termin bei SB absagen, wenn nicht per Vorladung gekommen?

Beagle

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Hallo,

ich hatte mich über meine SB beschwert und um einen neuen SB gebeten. Jetzt will meine alte SB mich zu einem Gespräch nötigen. Sie hat dazu die Psychologin meiner Maßnahme kontaktiert und behauptet, dieses Gespräch wäre aufgrund meiner Beschwerde zwingend erforderlich. Ich kann das allerdings nicht glauben, denn sonst hätte ich ja wohl die übliche Vorladung mit Rechtsbelehrung erhalten. Meine Frage ist: Muss ich dahin? Oder kann ich den ablehnen?
Zu meiner Vorgeschichte: Ich war anderthalb Jahre wegen Burn Out krank geschrieben. Ich hatte damals eine ähnliche Situation mit meinen Vorgesetzten, die schließlich zum Zusammenbruch geführt hat. Ich möchte so etwas nicht noch einmal erleben. Ich habe heute den Termin erhalten und bin schon wieder am flattern. Das Ganze ist für mich sehr belastend.

Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe

Viele Grüße
Beagle
 

gelibeh

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Was hast Du zu dem Termin schriftlich? Nur schriftlichen Aufforderungen musst Du nachkommen, wenn diese korrekt sind. Also, nichts Schriftliches, dann musst Du da nicht hin. Lass Dich da auch nicht von der Maßnahmetante unter Druck setzen.
ich hatte mich über meine SB beschwert und um einen neuen SB gebeten. Jetzt will meine alte SB mich zu einem Gespräch nötigen.
Da wäre ich doch mal auf die Benennung des Meldegrundes gespannt. Eine Beschwerde Dir auszureden, dürfte da nicht dazu gehören.
 

Beagle

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Schriftlich habe ich gar nichts bekommen, deswegen kommt mir das ja so komisch vor.

Meine Maßnahme-Psychologin ist sehr nett und möchte nur vermitteln. Nur befürchte ich, dass sie sich von meiner SB einwickeln und veräppeln lässt.

Ich gehe auch davon aus, dass meine SB mich nur bequatschen will, meine Beschwerde zurück zu nehmen. Deshalb hat sie das "zwingend notwendige" Gespräch erfunden. Ich warte jetzt mal ab, ob noch was schriftlich kommt und falls nicht, sage ich das Gespräch ab.
 

gelibeh

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Falls etwas Schriftliches kommen sollte, dann melde Dich noch mal. Mich würde ja interessieren, welcher Meldegrund da genannt wird. Hättest Du jemanden, der Dich zu solchen Terminen begleiten könnte? Das wäre in dem Fall wohl sinnvoll, wenn jemand dabei wäre und Protokoll schreibt.
 

Beagle

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Ja, die Maßnahme-Psychologin kommt mit. Zu der habe ich auch vollstes Vertrauen. Ohne Zeugen würde ich mit meiner SB auch kein Wort mehr wechseln.
 

Fritz Fleißig

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Vollstes Vertrauen hin oder her, aber: hier geht es offensichtlich (ob nun direkt oder indirekt) um persönliche Dinge, welche der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen könnten. Diese gilt auch für berufliche Psychologen und ähnliche Berufe.

Solche Dinge dürfen gar nicht oder nur in stark "gefilterter" Version zur Kenntnis einer Arbeitvermitterin gelangen. Gemeinsame Plaudereien sind dazu eher nicht geeignet.

Ich will hier nichts unterstellen, aber bei "sehr netten" Personen, die in irgendeiner Beziehung zur Behörde (Maßnahme) stehen und angeblich "nur vermitteln" wollen, wäre ich grundsätzlich vorsichtig.

Außerdem nochmals wiederholt: Meldetermine zur Besprechung einer eingereichten Beschwerde sind nicht zulässig. Du brauchst dich auf mündliche Erörterungen deiner Beschwerde nicht einzulassen, und erst recht nicht direkt mit der Person, gegen die sich die Beschwerde offenbar richtet.
 

doppelhexe

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Ja, die Maßnahme-Psychologin kommt mit. Zu der habe ich auch vollstes Vertrauen. Ohne Zeugen würde ich mit meiner SB auch kein Wort mehr wechseln.

das ist nicht "deine" psychologin ... die arbeitet beim maßnahmeträger, der vom jobcenter seine kunden(dich) und seine kohle erhält... der MT wird nen teufel tun und ne psychologin behalten, die das amt vergrätzt, weil sie dich unterstützt...

der würd ich gleich garnichts anvertrauen, denn nicht du (deine KK) bezahlt sie sondern um paar ecken das amt... und psychologen sind nicht für patienten da, dazu brauchts ne zusätzliche aus-/weiterbildung, dann sind se therapeuten ... ansonsten lies mal bei wiki nach, die erzählen dem MT oder amt nur, wie du tickst, was du an "schubsern" brauchst um endlich vom amt wegzukommen oder wie sie dich noch besser drangsalieren können... des is nich deine freundin...

Psychologe ist die Berufsbezeichnung von Personen, die das Studium der Psychologie an einer Universität erfolgreich absolviert und als Diplom-Psychologe (Dipl.-Psych.) bzw. Master of Science (M.Sc. Psychologie) abgeschlossen haben. Damit verbunden ist die Fachkunde zur Beschreibung, Erklärung, Modifikation und Vorhersage menschlichen Erlebens und Verhaltens. Der Beruf des Psychologen ist dem Gesetz nach ein Freier Beruf. Die Berufsbezeichnung Psychologe ist zu unterscheiden von der Berufsbezeichnung Psychotherapeut (s.u.). Das universitäre Studium der Psychologie berechtigt nicht zur Ausübung der Heilkunde, ist aber Voraussetzung um die Approbation als Psychologischer Psychotherapeut zu erlangen.
sorry, aber deine "denke" ist meiner meinung nach ziemlich blauäugig ...
 

Muzel

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Auf der anderen Seite muss man bedenken, dass eine Zeugenaussage einer Fachfrau vor Gericht viel gilt. Das ist eine Abwägungssache und eine Frage des Vertrauens.
 

Beagle

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das ist nicht "deine" psychologin ... die arbeitet beim maßnahmeträger, der vom jobcenter seine kunden(dich) und seine kohle erhält... der MT wird nen teufel tun und ne psychologin behalten, die das amt vergrätzt, weil sie dich unterstützt...

der würd ich gleich garnichts anvertrauen, denn nicht du (deine KK) bezahlt sie sondern um paar ecken das amt... und psychologen sind nicht für patienten da, dazu brauchts ne zusätzliche aus-/weiterbildung, dann sind se therapeuten ... ansonsten lies mal bei wiki nach, die erzählen dem MT oder amt nur, wie du tickst, was du an "schubsern" brauchst um endlich vom amt wegzukommen oder wie sie dich noch besser drangsalieren können... des is nich deine freundin...

sorry, aber deine "denke" ist meiner meinung nach ziemlich blauäugig ...

Ich weiß nicht genau, worauf Du hinaus willst. Aber Du scheinst ja sehr schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, dass Du so negativ über jemanden urteilst, den Du nicht kennst. Nicht jeder, der in einer Maßnahme tätig ist und/oder für eine Behörde arbeitet, ist so hinterhältig wie Du das darstellst. Dass die Frau nicht meine Freundin ist, ist mir auch klar. Aber sie ist auch nicht mein Feind. Und was ein Psychologe macht, weiß ich auch ohne Wikipedia (ich hab zwei abgeschlossene Studiengänge). Auch bin ich alles andere als "blauäugig". Und woher Du meine "Denke" (was für ein Wort...:icon_frown:) kennen willst, ist mir auch ein Rätsel.

Dein Beitrag ist leider alles andere als hilfreich und beantwortet keinesfalls meine Frage. So wie Du über mich und andere, die Du ebenfalls nicht kennst, urteilst, verhältst Du Dich gerade nicht viel anders als meine SB.

Tut mir leid, aber das konnte ich nicht so stehen lassen.

@alle anderen: Danke für Eure hilfreichen Kommentare. Es kam mir von Anfang an komisch vor, dass ich keine Vorladung bekommen habe. Schön, dass ihr mich da zustimmt. Ich werde den Termin kurzfristig absagen, wenn nichts Schriftliches mehr kommt, denn ich sehe keinen Sinn darin. mich mit meiner SB nochmal zu unterhalten.
 

Doppeloma

Super-Moderation
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Ich werde den Termin kurzfristig absagen, wenn nichts Schriftliches mehr kommt, denn ich sehe keinen Sinn darin. mich mit meiner SB nochmal zu unterhalten.
Ich würde mich zu einem solchen Termin überhaupt nicht äußern, der mir nicht schriftlich und auf dem Postwege mit rechtlich zulässiger Begründung zugegangen ist ... :icon_evil:

Sie hat dazu die Psychologin meiner Maßnahme kontaktiert und behauptet, dieses Gespräch wäre aufgrund meiner Beschwerde zwingend erforderlich.
Warum kontaktiert sie nicht DICH persönlich (per offizieller Einladung/Vorladung) sondern geht über deine Psychologin und erwartet von dieser Person (die mit eurer Angelegenheit eigentlich gar nichts zu schaffen hat), dass sie dich "breitklopft" das Gespräch mit ihr zu führen ... ???

Auch JC-SB haben eine Verschwiegenheitspflicht und sind nicht berechtigt Außenstehenden Informationen über deine Person zu geben ohne dein Wissen und dein Einverständnis ...

MfG Doppeloma
 
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